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Ultraleicht Trekking

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trekkman

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  1. Witzig!
    trekkman hat eine Reaktion von wiederfrei erhalten in Allein, zu Zweit, in Gruppen?   
    5 Leute und nur einer hat Bier mit? Bitte Warn-Funktion in die app einbauen!
    Ne Quatsch, ich auch immer alleine - für mich ist dann die Qualität der Tour am intensivsten.
  2. Witzig!
    trekkman hat eine Reaktion von MiniMuli erhalten in Allein, zu Zweit, in Gruppen?   
    5 Leute und nur einer hat Bier mit? Bitte Warn-Funktion in die app einbauen!
    Ne Quatsch, ich auch immer alleine - für mich ist dann die Qualität der Tour am intensivsten.
  3. Gefällt mir!
    trekkman reagierte auf RaulDuke in Allein, zu Zweit, in Gruppen?   
    Ich packe auch immer das Gleiche ein.
    So einmal im Jahr, bin ich mit nem guten Freund unterwegs. Der ist mittlerweile auch quasi UL.
    Aber wir haben beide ein 1 Personen Zelt, da gibt es nix zu Teilen und wir schleppen auch beide unseren eigenen Kocher durch die Landschaft, da wir beide nur nur über einen 450ml Topf verfügen.
    Ich würde mich auch nicht darauf einlassen, etwas zusammen zu benutzen, da ich es mehrmals erlebt habe, das man sich im Urlaub auf die Nerven ging. Dann sollten sich die Wege trennen, denn sonst könnte es am Ende, ein Ende der Freundschaft sein. Das ist mir allerdings noch nie beim Wandern passiert, da man im „Alter“ sowieso nur noch Qualitätsfreunde hat, statt in jüngeren Jahren, häufig Quantitätdfreunde, hahahahaha!
    Aber im Normalfall, bin ich alleine unterwegs!
  4. Gefällt mir!
    OT: Wer zu dieser Zeit auf dem Festival überhaupt Klamotten trägt, ist schon auf dem falschen Festival.
  5. Gefällt mir!
    Die Fjäll‑Regionen sind wind-exponiert, dort sind geschützte Plätze selten und weit auseinander. Ich habe da bei Regen oder Sturm noch nie einen idealen Platz gefunden. Irgendwas zum Schutz zu bauen ist nicht möglich. Und wenn ich ein Felsblock als Schutz hatte, wurde schnell klar, dass es nur ein psychologischen Wert war.
    Es ist aber auch nicht pausenlos fieses Wetter da...
  6. Gefällt mir!
    Da würde ich auch frieren, trotz Kleidung und Markenschlafsack. Nimm einen Schlafsack mit genug Reserven nach unten. Für Skandinavien brauchst du eh was warmes. 
  7. Gefällt mir!
    Wenn Du mit 90 l und der Möglichkeit sehr viel aussen drauf schnallen zu können, hinkommst, überleg Dir den HMG Porter Pack 85 (ja wird da inzwischen mit 85 l angegeben, aber ich habe ihn selber seit Jahren und 90 l Hauptfach hat er locker.

    Bin damit schon mit einem Startgewicht bis in die Mitte der 20er unterwegs gewesen (tja bis 12 Tage Lebensmittel, 3 Wochen Brennstoff, vernünftiges Packraft, Paddel, Weste usw wiegen halt bei Hybridtouren muß ich auch nicht zu häufig haben 😁) und insofern sich so ein Gewicht überhaupt komfortabel trägt, geht das mit dem Teil sehr gut, auch im Vergleich besser als manch Anderer, bei < 1,3 kg Rucksackgewicht.

    Der Rucksack hat auf beiden Seiten 3 waagerechte 20 mm Gurte mit Schnellverschluß-Schnallen, die man auch überkreuz benutzen kann und die zuverlässig auch schwerere Beutel halten, über die gesamte Rückseite laufen 2 Daisychains, daß man auch da super Ausrüstung bestetigen kann, ober drauf ein Y-Riemen, da geht auch noch leichte Ausrüstung, wenn nötig.

    Würde ja gerne mal ein Pic anhängen, wo er wandelnde Schrankwand spielt, bin aber z.Z. auf dem Boot... 

    btw ich kenne inzwischen so Einige, die das Teil haben, oder eine Nummer kleiner mit 70 l (hatte ich früher) da sie sehr viel oder schwere Ausrüstung transportieren und super zufrieden sind.
  8. Gefällt mir!
    trekkman hat eine Reaktion von Silberdistel erhalten in Zelt für Laugavegur/Island - Hilleberg Enan?   
    Noch mal `ne Info zum Enan. Durch die Leichtgewichts-Einbogen-Konstruktion drücken starke Böen schon mal die Zeltwände in die Knie. Es wird dann so richtig gebeutelt im Vergleich z. B. zu anderen Hillebergs. Von daher sollte das Enan richtig "hart" abgespannt sein (dafür gemacht!). Und: An den Enden sind noch zusätzlich 4 Befestigungspunkte von Hilleberg mit eingeplant. Man muss daher noch zusätzliche 4 kurze Abspannleinen plus 4 Heringe einsetzen (die werden nicht mit geliefert). Das sorgt dann noch mal für mehr Stabilität bei Sturm. Dann hat man ein komfortables, nicht zügiges, sicheres und noch so einigermaßen leichtes Zelt.
     

  9. Gefällt mir!
    trekkman hat eine Reaktion von khyal erhalten in Einsteigerin resümiert erste Erfahrungen   
    Hallo Puscherin, wenn du dir dieses Attribut schon selbst gibst scheinst du Freude am eher sportlich orientierten Wandern/Trekking zu haben. In dem Alter hatte ich auch mal so eine Phase. "Quäl dich du Sau" hieß es damals. Der Faktor Leistung und die damit zusammen hängende Erfolgs-Euphorie hatte schon was. Das ist bei mir aber schnell in eine andere Art umgeschlagen (eher genussorientiert und entschleunigend). Ist sicher eine Typ- und Alterssache. Früher war ich zufrieden, mit Minimalgepäck auf dem Rennrad mal eben 200 km nach Bayern zu düsen. Stolz auf meine Leistung, mit der auch gerne mal geprahlt wurde. Es wurde dann aber auch stressig und anstrengend - eigentlich wollte ich in der Freizeit doch genau das Gegenteil. Der Alltag war doch schon fies genug. Heutzutage gehe ich einfach langsam drauflos und bin Stolz, nach einer schönen Wanderung einen geilen Lagerplatz gefunden zu haben. Wenn man Glück hat (oder es kann) ist da auch dieses gelegentliche mentale "nicht denken", also wo man "einfach so da" ist. Und das in der Natur - auch fein.
    Ich glaube, dieses „Durchziehen trotz Schmerzen“ ist noch im gesunden Rahmen wenn man jung und fit ist. Auf Dauer ist da aber auch vielleicht mehr Verschleiß. Gedankenspiel: Sherpas können wegen der körperlich extrem belastenden Arbeit nicht mehr im Alter auf den Berg um den Spaziergang mit der Aussicht zu genießen. Demgegenüber gibt es z. B. Schreibtischtäter, die sich nur moderat fit gehalten haben und nun als Rentner jedes Wochenende durch den Schwarzwald wandern.
    Gezieltes Training kann nicht schaden. Selber aber noch nie intensiv gemacht, da mir etwas Gartenarbeit und einfache Wochendwanderungen reichen. Im Outdoorleben bin ich dann schon etwas angestrengter unterwegs, inkl. Muskelkater. Aber für Schleimbeutelentzündungen und sowas bin ich einfach zu faul.
    Stell doch mal deine Packliste hier vor...
  10. Gefällt mir!
    trekkman hat eine Reaktion von Gibbon erhalten in Einsteigerin resümiert erste Erfahrungen   
    Hallo Puscherin, wenn du dir dieses Attribut schon selbst gibst scheinst du Freude am eher sportlich orientierten Wandern/Trekking zu haben. In dem Alter hatte ich auch mal so eine Phase. "Quäl dich du Sau" hieß es damals. Der Faktor Leistung und die damit zusammen hängende Erfolgs-Euphorie hatte schon was. Das ist bei mir aber schnell in eine andere Art umgeschlagen (eher genussorientiert und entschleunigend). Ist sicher eine Typ- und Alterssache. Früher war ich zufrieden, mit Minimalgepäck auf dem Rennrad mal eben 200 km nach Bayern zu düsen. Stolz auf meine Leistung, mit der auch gerne mal geprahlt wurde. Es wurde dann aber auch stressig und anstrengend - eigentlich wollte ich in der Freizeit doch genau das Gegenteil. Der Alltag war doch schon fies genug. Heutzutage gehe ich einfach langsam drauflos und bin Stolz, nach einer schönen Wanderung einen geilen Lagerplatz gefunden zu haben. Wenn man Glück hat (oder es kann) ist da auch dieses gelegentliche mentale "nicht denken", also wo man "einfach so da" ist. Und das in der Natur - auch fein.
    Ich glaube, dieses „Durchziehen trotz Schmerzen“ ist noch im gesunden Rahmen wenn man jung und fit ist. Auf Dauer ist da aber auch vielleicht mehr Verschleiß. Gedankenspiel: Sherpas können wegen der körperlich extrem belastenden Arbeit nicht mehr im Alter auf den Berg um den Spaziergang mit der Aussicht zu genießen. Demgegenüber gibt es z. B. Schreibtischtäter, die sich nur moderat fit gehalten haben und nun als Rentner jedes Wochenende durch den Schwarzwald wandern.
    Gezieltes Training kann nicht schaden. Selber aber noch nie intensiv gemacht, da mir etwas Gartenarbeit und einfache Wochendwanderungen reichen. Im Outdoorleben bin ich dann schon etwas angestrengter unterwegs, inkl. Muskelkater. Aber für Schleimbeutelentzündungen und sowas bin ich einfach zu faul.
    Stell doch mal deine Packliste hier vor...
  11. Danke!
    trekkman hat eine Reaktion von Mooritz erhalten in [Suche] Vargo Bot   
    Habe einen über - Top Zustand, siehe PN
  12. Gefällt mir!
    trekkman hat eine Reaktion von Thierex erhalten in Austausch über freies Übernachten, wie Alternativen fördern usw   
    Sobald ein Thema öffentlicher wird – selbst wenn es als positiv unterstützende und sinnvolle Idee gemeint ist – schafft seine Verbreitung zugleich den eigentlich unerwünschten Anreiz.
  13. Gefällt mir!
    trekkman hat eine Reaktion von Gibbon erhalten in Austausch über freies Übernachten, wie Alternativen fördern usw   
    Sobald ein Thema öffentlicher wird – selbst wenn es als positiv unterstützende und sinnvolle Idee gemeint ist – schafft seine Verbreitung zugleich den eigentlich unerwünschten Anreiz.
  14. Gefällt mir!
    trekkman hat eine Reaktion von Blickpunkt erhalten in Austausch über freies Übernachten, wie Alternativen fördern usw   
    Sobald ein Thema öffentlicher wird – selbst wenn es als positiv unterstützende und sinnvolle Idee gemeint ist – schafft seine Verbreitung zugleich den eigentlich unerwünschten Anreiz.
  15. Gefällt mir!
    Update 2026
    Neues Shelter im Nuhnetal
    Am Rastplatz Nuhnetal gibt es jetzt ein Shelter, wie man sie zum Beispiel in Dänemark findet. War für mich ein Anlass zwei Tage frei zu nehmen, um ohne Zelt ein bissl neue Ausrüstung zu testen. Innenmaße sind ca. 2,5m * 4,5m, passt also auch mehr als eine Person rein. Schöner Blick direkt auf den Bach, klare Empfehlung. Im April noch recht kalt (Frost) 😁

     
    Brücke bei Schloß Reckenberg ist weg
    Die Brücke ist weg (siehe Bild). Hier hat man zwei Optionen: Entweder man läuft einen Umweg durchs (schöne) Orketal, +3,8km. Oder man verwendet die Furt, die zumindest jetzt noch ausgewiesen war. Ich wollte Abenteuer und bin gefurtet. Achtung: Die Orke hatte eher Niedrigwasser, an der tiefsten Stelle war das Wasser Knie hoch und hat gut an meinen 100kg gezogen (auch wenn es nicht so tief aussieht auf dem Bild, die Tiefe hat mich überrascht). Bei Höherem Wasserstand besteht hier (Lebens-)Gefahr.

     
    tegut in Sachsenberg
    In Sachsenberg direkt am Lichtenfelser Panoramaweg hat jetzt ein tegut aufgemacht. Der ist gut sortiert und hat eine breite Auswahl an Essen und Getränken. Öffnungszeiten beachten, die sind eher "ländlich" (aktuell 10 bis 18 Uhr).
     
    Insgesamt ganz schöner Weg, vor allem das Orketal. Ich hatte in Rhadern geparkt und bin den Hessenweg bis nach Fürstenberg gelaufen und ab da den Lichtenfelser Panoramaweg. Übernachtet im Nuhnetal und am nächsten Tag weiter den Weg folgend bis zur Orke-Überquerung hinter Münden, da dann wieder über den Hessenweg nach Rhadern zurück (20.0km + 24.4km). Für meinen Geschmack ein paar Teer- und Schotterwege zuviel, jedoch gab es schöne Ausblicke:

     
     
  16. Gefällt mir!
    trekkman hat eine Reaktion von Gibbon erhalten in Lichtenfelser Panoramaweg - 3 Tage Trekkingtour in der Waldeckischen Schweiz   
    Ein bisschen kenn ich die Gegend auch. Schön ruhig dort zwischen Sauerland und Nationalpark Kellerwald. Hat für mich eher abgelegenen Charakter in Sachen Tourismus. Kann ich von mir gut erreichen (knapp 2 Std Anfahrt), immer gut für langes Wochenende. Die Gegend um die Waldecker Schweiz ist sehr abwechslungsreich. Die Mischung aus Mittelgebirge, Hochflächen und Tälern find ich sehr gut. Vor allem, man nicht akribisch die Rundtour Lichtenfels macht, entdeckt man viele versteckte Ecken mit tollen Abschnitten. Es gibt ja unzählige Kombinationen mit den anderen Wegen in der Gegend.

    Es gibt immer mal wieder nette Aussichten - also nicht nur Waldschneisen.
     


    Immer schön am Hang lang...
     

    Sowas geht auch gut...
     


    Skurriles im Nirgendwo.
     

    Hier gab wohl mal bessere Zeiten.
     

    Waschbären-Gegend!
     

    Was mir letztes mal so auffiel: Gefühlt alle 15 Min. Flugverkehr (war in der Woche). Ist das normal dort?
  17. Gefällt mir!
    trekkman hat eine Reaktion von Fußgänger erhalten in Nächtliches Pinkeln, wie handhabt ihr das?   
    Was denn so für Tiere? Ich sehe immer nur den selben Nacktmull.
  18. Danke!
    1.Teil
    (Beschreibung,Tech-Daten, Gewichte, Stromversorgung usw - 2. Teil praktische Erfahrungen / Fazit kommt dann die Tage)

    Ich bin ja schon rel lange mit E-Pumpen statt Luftblassäcken unterwegs, ursprünglich wegen Packrafts, dann aber auch für Matten & Kopfkissen benutzt.

    Mit der Zero Pump waren die E-Pumpen in dem Gewichtsbereich der Säcke angekommen (Pumpe 34,4 g / Akku 17g) , erst recht, wenn man den 16340 Akku auch als Reserveakku für eine Stirnlampe wie die Fenix HM50/51 oder ne Zeltlaterne / Markierungsleuchte, wie die CL09 nutzen kann bzw den Austauschakku für die Lamope dann weglassen kann.

    Die Alpenblow fand ich dann vom Konzept her super interessant, eben als Stromversorgung PB oder Smartphone zu nutzen, ein sehr leichtes kleines Gehäuse (Pumpe 7,7 g).

    Was man in der Gewichtsabwägung nicht vergessen sollte, daß ja, wenn man nicht die Pumpe mit der Hand die ganze Zeit vor die evtl Öffnung halten will, einer der jeweils passenden Adapter dazu kommt, bei der der Zero Pump 7,5 - 10 g, der für meine Klymit Matten, gleichzeitig Exped Kopfkissen und meine Packrafts passende Adapter 9,4 g, bei der Alpenblow 1 - 1,9 g.


    Der Akku der Zero Pump hat eine USB-C Ladebuchse, die Alpenblow wird direkt über eine USB-C Buchse betrieben.


    Die Alpenblow ist so konstruiert, daß sie im Betrieb fast lautlos ist.

    Bei der Zero Pump finde ich für mich die Lautstärke nicht störend, aber wenn mal direkt neben mir andere Zelte stehen oder in einem Hafen die Boote sehr eng liegen, sehen ich zu, daß ich die Matte nicht erst mitten in der Nacht, wenn ich evtl spät pennen gehe, aufblase, sondern halt früher, um Niemand daneben zu nerven, das ist bei der Alpenblow nicht notwendig.


    Die Zero Pump hat ein rel stabiles Alugehäuse, was zum Laden des Akku aufgeschraubt wird, die Alpenblow hat ein dünnes Kunststoff-Gehäuse.


    Die Alpenblow erzeugt einen rel breiten laminaren Luftstrom mit niedrigem Druck, die Zero Pump erzeugt mehr Druck und der Luftstrom ist enger "konzentriert", entsprechend kann man die Zero Pump auch gut nutzen, um ein Koch/Lagerfeuer oder einen Grill anzufachen...


    Nun noch ein paar Pics (auf der Waage) und weiter geht es dann die Tage mit dem 2.Teil (praktische Erfahrungen & Fazit)



     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

  19. Danke!
    trekkman reagierte auf Biker2Hiker in Verhältnis: Körpergewicht vs. Rucksackgesamtgewicht   
    Ich vergleiche nur absolute Werte. Ab x wird es unangenehm.
  20. Gefällt mir!
    trekkman hat eine Reaktion von wechsel-wild erhalten in 7D / Muss man mögen ;-)   
    Dieser Müllsack-Charme oder diese Krankenhaus-Optik in Sachen Outdoorklamotten wäre nix für mich. OK, ich bin Uralt und erzkonservativ - und dazu noch beruflich aus der Gestaltungsecke. Ein Hoch auf die Kartentasche am Bein.
  21. Gefällt mir!
  22. Witzig!
    trekkman reagierte auf Maalinluk in 7D / Muss man mögen ;-)   
    In Berlin könntest du noch ein bisschen Makeup dazu auflegen und ab in nen Club... Also ziemlich vielseitiges Outfit, würde ich sagen...
  23. Danke!
    trekkman reagierte auf wilbo in Erkältet wandern- Herzmuskelentzündung   
    Moin!
    Ich habe festgestellt, dass je mehr ich gesellschaftlich eingespannt bin, mir mein gesundes Körpergefühl abhandenkommt.
    Zum Beispiel sammelte sich ab einem bestimmten Alter mehr Gewicht an, als ich es bisher für möglich gehalten hätte. immer etwas essen zu können, nur weil es an der Zeit war, ist ja eigentlich nicht normal. Ich habe nicht mehr gewartet, bis der Magen knurrt, sondern schon vorab meinen Körper überversorgt. (Inzwischen bin ich mit Intervallfasten sehr zufrieden).
    So ähnlich sehe ich es mit der Selbstdiagnostik bei Infekten.
    Es ist nicht einfach, die gesellschaftlichen und beruflichen Anforderungen hintenan zustellen und stattdessen auf die innere Stimme zu hören. Aber meistens bekommt man vom Körper genügend Signale, die nur ernst genommen werden sollten.
    Um anderes handeln zu können als ich es von mir erwarte, hilft die Frage, für wen ich gerade versuche eine bestimmte Tätigkeit weiterzuführen und ob ich in dieser Funktion wirklich zeitgebunden unersetzlich bin.
    Meist kann ich das „notwendige“ terminlich umstrukturieren und das Leben geht auch ohne mich seinen Gang und es kommt, wider Erwarten nicht zu Katastrophen.
    Anderes Beispiel. Kurz nachdem ich eine sehr lange autarke Wanderung begonnen hatte, bin ich schlagartig in ein Motivationsloch gefallen. Beim besten Willen hatte ich keine Lust mehr mich mit diesem Monstergewicht von Rucksack auseinanderzusetzen und dachte schon übers Abbrechen nach.
    Nach einem Pausentag wurde mir schlagartig klar, dass ich dort in dieser wundervollen Landschaft genauso gut weiter sitzen bleiben und meinen Rucksack leer futtern könnte. Nach einem weiteren Tag machte ich schon wieder Pläne, stellte meine Tour etwas um und schraubte damit das Tagesziel auf ein gesundes Maß zurück.
    Es wurde eine andere, aber sehr schöne Tour.
    VG. -wilbo-
     
  24. Danke!
    trekkman reagierte auf RaulDuke in Erkältet wandern- Herzmuskelentzündung   
    Ich bin auf jeden Fall in der Fraktion „Infekt und Arbeit, geht gar nicht!“ 
    Das Gleiche gilt auch für Sport!
    Ich hörte jahrelang von meiner Frau, es ginge nicht anders, sie müsse zur Arbeit, gehen, da sonst alles zusammen brechen würde…
    Dann ist ihr Vater vor ein paar Jahren, mit 57 Jahren, an der Grippe gestorben. Von Anfang Dezember, bis ende Januar, hatte er 4x die Grippe. Er ist immer spätestens nach zwei Tagen wieder zur Arbeit gegangen.
    Nach seinem Tod, hat sein Arzt gesagt, das er nicht 4x die Grippe, sondern von Anfang Dez-Ende Januar, immer die Selbe Grippe hatte. Die ist nie auskuriert worden und brach immer wieder durch!
    Das hat sein Körper nicht ewig ausgehalten. Laut seines Arztes, ist er ein klassisches Grippe Opfer.
    Seit dem, werde ich nicht mehr von meiner Grau belächelt, wenn ich bei leichtesten Symptomen einer Erkältung, oder Infektes, zu hause bleibe, sie macht es mittlerweile genauso!
  25. Witzig!
    Dazu fallen mir die Gedanken vom alten Geierschnabel (einer der bekanntesten Pfadfinder der Union) ein:
    Für mich ist das sog. Wildzelten ein wichtiger Faktor, um die Tour "rund" zu machen. Also so in Richtung Abenteuer/Freiheit. Aber zurecht verboten, in einem kleinen Land mit großer Bevölkerung. Aber ein Gesetz ist nicht immer zwangsläufig für jeden sinnvoll. Solange ich Mitmenschen und der Umwelt/Mitwelt keinen Schaden zu füge, werde ich mit meinem Leben tun was ich will. Wo kämen wir denn da hin, wenn man das weiter denkt. Dann könnte mir ja z.B. auch unter Verbot und Strafe gestellt werden - wenn ich nicht in die Kirche gehe oder wenn ich draußen pupse. Das hätte despotische Züge. Beim draußen-sein bin ich erst frei, wenn ich die Zeit nach meinen Ideen gestalten kann - auch bei der Wahl des Schlafplatzes. Ein Gesetz, dass draußen schlafen bestimmen will, soll Uniformität erzwingen. Wobei bestimmte Verhaltensregeln und Verbote für Hinz + Kunz wohl angemessen sind, aber für mich ohne Sinn. Natürlich kann ich nicht erwarten, das für mich das Verbot nicht gilt. Von daher muss ich mich hier an das elfte Gebot halten: Du sollst dich nicht erwischen lassen.

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