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aztec

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Reputationsaktivitäten

  1. Gefällt mir!
    aztec hat eine Reaktion von eric erhalten in Ausrüstung für ein Leben auf der Straße   
    Hi,
    das hier soll eine Antwort auf die Frage von @r.lochi und @Epicure sein, die mich im Vorstellungsthread fragten, was ich für mein Leben auf der Straße alles brauche.
    So interessant das Thema an sich ist, so unspektakulär ist die Antwort hier im Forum, da mein Rucksack hier relativ dem Durchschnitt an Know-How und Equipment für gewöhnliche Wanderungen hierzulande entsprechen dürfte. Ich hoffe also, der Beitrag hier ist, da keine Frage, nicht als Spam zu werten
    Erstmal meine aktuelle Ausrüstung für 3 Jahreszeiten: https://lighterpack.com/r/4ov64x
    Das ist seit Anfang diesen Jahres das Konzept, mit dem ich erstmalig wirklich zufrieden bin. Nicht die eierlegende Wollmilchsau, aber passabel.
    Im Winter werde ich es ab nächsten Monat noch um die Therm-A-Rest NeoAir X-Lite ergänzen und meinen Schlafsack (vermutlich) mit dem Quilt Cumulus Taiga 480 austauschen. Eine Daunenjacke werde ich mir auch noch zulegen.
    Statt der Pluderhose trage ich wegen der Temperaturen zur Zeit eine 3/4 Lodenhose mit fast knielangen Socken. Da die im Schritt aber so stark verschleißt, dass ich mit flicken nicht mehr hinterherkomme, werde ich meine Pluderhose einfach um eine lange Unterhose ergänzen.
    Was meine Kleidung angeht: Vor allem da ließe sich gewichtstechnisch noch was machen aber da waschen (eher trocknen) nicht so oft möglich ist und ich immer relativ viel Kontakt zu anderen Menschen hatte und auch habe, trage ich fast ausschließlich Wolle und Wollmischgewebe.
    Die riecht zwar auch irgendwann, aber fühlt sich auch nach Wochen nicht so pappig auf der Haut an, auch reine Synthetik kommt für mich nicht in Frage.
    Ich möchte anmerken, dass ich die letzten Jahre fast ausschließlich in Städten und Ortschaften unterwegs war und nicht, wie zum Beispiel @German Tourist, fast ausschließlich auf Wanderschaft. Dementsprechend sind meine Trailerfahrungen relativ frisch und auch der Anspruch an meine Ausrüstung war nicht ganz so hoch; meine Erfahrungen sind eher sozialer Natur und mir persönlich ging es auch in der Hauptsache um die Klärung existenzieller Fragen. 
    Ich kann euch also erzählen, wie man Brötchen schnorrt, der Rest wäre wohl eher eine Sache für die Philosophie oder Leicht und Seicht-Sparte

    Was das Leben in Städten angeht: Man braucht nicht viel.
    Was ich jetzt nutze, würde ich nicht mehr missen wollen, aber die letzten Jahre war ich immer sehr unzureichend ausgestattet.
    Der letzte Rucksack, mit dem ich unterwegs war, war ein The North Face Vault, mit der BW Isomatte und dem Cumulus Taiga 480 (zu kalt im Winter, zu heiß im Sommer - ich wollte in Sachen Schlafsack auf Nummer sicher gehen, aber von einer aufblasbaren Isomatte nichts wissen...habs dann manchmal mit Kartons die ich gefunden hab ergänzt, aber eigentlich wars immer blöd). Dazu noch das Tarp 5 und ein Trekkingstock - die habe ich bis jetzt und nutze und liebe sie immer noch. 
    Kleidung habe ich damals einfach eine bis unter die Knie gekrempelte Bundeswehrhose und ein Hemd getragen und bin meistens barfuß gelaufen. Wenn ich warme Kleidung gebraucht habe, mir die einfach in Kleiderkammern besorgt und dann irgendwann wieder im Altkleidercontainer entsorgt, wenn ich sie nicht mehr gebraucht habe.
    Einen Vierkantschlüssel habe ich seit Anfang an dabei - den nutzen viele Obdachlose um Wasser in Tiefgaragen oder sonstwo zu zapfen. Habe ich bis auf die Anfangszeit nie genutzt, ist jetzt aber dank Corona ganz nett zu wissen, dass ich nicht ganz abhängig von der Gastronomie bin. Und in kleinen Ortschaften gibts ja Kirchen und Friedhöfe.
    Eine Weltreise ist keine Frage des Budgets oder der Ausrüstung, solange man sich an die Zivilisation hält. Menschen sind tatsächlich sehr hilfsbereit und in den blödesten Situationen können einen die absurdesten Zufälle und Begegnungen unerwartet retten. Man sollte nur immer Isomatte und Schlafsack als das allermindeste Backup dabei haben. Am besten so klein und zivil aussehend wie möglich, ums wirklich immer dabei haben zu können, auch wenn man mit Gastgebern Tee trinken geht.
    Mit oben genanntem Rucksack war ich letztes Jahr mit einer Freundin für 8 Monate von Nepal nach Deutschland per Anhalter unterwegs. 
    Die meiste Zeit hätten wir, bis auf kleine Tageswanderungen, eigentlich überhaupt nichts gebraucht, außer unseren Zahnbürsten. 
    Die Menschen haben uns niemals draußen schlafen lassen; wir wurden eigentlich immer in Familien und Singlewohnungen geschoben und mit viel Herzlichkeit gemästet und in die jeweilige Kultur eingeführt.
    Das gilt aber natürlich nicht für jeden Kulturraum und es kann auch mal ganz blöd laufen - und ich persönlich will mich in Zukunft mehr aufs UL-Trekking konzentrieren, denn auf Leute. 
    Wenn ihr also Interesse an solch einer Lebensform habt - in Sachen Ausrüstung ist jeder UL-Wanderer da schon ein Vollprofi drin. 
    Der ganze Rest kommt aus der Erfahrung und mit der Zeit. Das lässt sich für mich hier leider schwer sprachlich vermitteln und wäre eher schon Stoff für ein Buch.
    Und die Schwierigkeit der Vermittlung ergibt sich eher aus der unvorstellbaren Einfachheit des Lebens auf der Straße.
    Man kann sich nicht darauf vorbereiten, was einem die Welt entgegenbringen wird.
    Sowas funktioniert mit Klimazonen, aber nicht mit Begegnungen zwischen Menschen.
    Das Ganze wird aber viel Gelaber um nichts sein. Ich wünschte, ich könnte etwas mehr beitragen, aber wie gesagt, ihr wisst eigentlich alles was ihr wissen müsst und alles andere könnt ihr nicht wissen, nur den ersten Schritt machen, schauen was passiert und der Situation angemessen mit eurem Handeln, Denken und Reden antworten.
     
    Liebe Grüße
     
  2. Gefällt mir!
    aztec hat eine Reaktion von ma11hias erhalten in Erfahrungen mit der Cumulus X-LITE Serie   
    Ich war sehr lange mit dem Cumulus X-Lite 300 (Custom) unterwegs. Custom heißt, mit imprägnierter Daune, etwas mehr Füllung und wasserabweisender Beschichtung.
    Den dickeren Reißverschluss hatte ich auch. Klemmt dennoch ab und zu, ging aber.
    Komfort ist in der Serienversion mit 2C und Limit mit -4C angegeben.
    Mit den von mir gewünschten Änderungen hätte es laut Herstellerangaben noch ein paar Grad nach unten mehr sein sollen. Das kann ich so nicht bestätigen.
    Unterm Tarp ist mir ab knapp 5 Grad bereits relativ kalt geworden und das bei Klamotten im Schlafsack.
    Ohne ging einfach nicht mehr.
    Das lag sicher nicht nur an der Füllmenge, sondern vor allem am Schnitt.

    Mit einer Größe von 1,70m habe ich mir damals eine kleinere Version gekauft, weiß nicht, ob Cumulus das heute noch so anbietet. Laut Größentabelle hätte es passen müssen, mir war der Schlafsack aber immer etwas zu klein, so dass ich die Kapuze nicht sinnvoll nutzen konnte.
    Außerdem war, durch Schnitt und Füllmenge bedingt, immer eine Kältebrücke im Bereich des Reißverschlusses vorhanden.
    Als ich den Schlafsack eingeschickt habe, um ihn nachfüllen zu lassen, habe ich einen Monat lang keine Antwort erhalten und erst auf wiederholte Nachfrage eine entschuldigende Mail und dann auch schlussendlich meinen Schlafsack wieder erhalten. Sowas kann mal vorkommen, ist mir aber auch bei meinem ersten Quilt schon ähnlich passiert.
     
    Als der Schlafsack ankam, habe ich dann realisiert, dass es weniger die Füllmenge, als der Schnitt ist und sich zumindest der X-Lite nicht wirklich für kalte Temperaturen eignet.
    Seit dieser Erfahrung bin ich was Cumulus angeht ehrlich gesagt etwas angefressen. Hatte nämlich knapp über 500€ in das Teil investiert.
    Verarbeitung und Optik ist gut, aber funktional wars nicht.
    Mein Fazit daraus: Nie wieder Schlafsäcke einer Firma, die ihre Produkte nicht nach Norm produzieren!
    In meinen Augen ist Cumulus nämlich nicht ganz ehrlich, was die Temperaturangaben angeht.

    Seitdem benutze ich einen Western Mountaineering Apache. Der WM ist wesentlich besser geschnitten und wärmt zuverlässig das, was angegeben ist. Auch von meiner Seite aus also eine Empfehlung für WM. Da du bereit bist, etwas mehr zu investieren, hast du da mehr Sicherheit, das zu bekommen, was du brauchst.
  3. Gefällt mir!
    aztec reagierte auf baskerville in Schottisches Hochland im April   
    Ich mache mal hier weiter:
    - 4 Paar Socken scheinen mir bisschen viel.
    - Der Topfdeckel ist recht schwer. Da kann man sich sehr günstig etwas sehr Leichtes basteln.
    - Kocherhülle einfach weglassen
    - Zahnpasta vllt durch Denttabs ersetzen, wenn du damit klar kommst.
    - Brauchst du die Griffzange unbedingt, wenn du einen Cozy benutzt?
  4. Gefällt mir!
    aztec hat eine Reaktion von Lambo23 erhalten in Erfahrungen mit der Cumulus X-LITE Serie   
    OT: Würde mich auch interessieren. Ich massiere/schüttel die Daune immer so, dass sie quasi wie bei nem Quilt überall, nur nicht am Rücken ist. Bin auch eher Seitenschläfer und dreh mich ab und zu. Solange sich der Schlafsack nicht mitdreht gehts
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    aztec reagierte auf Schlurfer in Erfahrungen mit der Cumulus X-LITE Serie   
    OT: Es würde mich interessieren, welche Isomatte du verwendest? Vielleicht isoliert sie unter solchen Bedingungen nicht ausreichend. Oder drehst du vielleicht beim Schlafen den Schlafsack „mit“, so dass beim Seitenliegen die gegebenenfalls dünnere Rückseite nicht mehr auf der Matte liegt?
    Alles Gute
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    aztec hat eine Reaktion von bluebird erhalten in Erfahrungen mit der Cumulus X-LITE Serie   
    https://www.camp4.de/Western-Mountaineering/SummerLite.html

    Hier der WM Summerlite mit einer unteren Komfortgrenze von 5C für knapp 490€.
    Könnte eine Möglichkeit sein. 
  7. Gefällt mir!
    aztec hat eine Reaktion von momper erhalten in Erfahrungen mit der Cumulus X-LITE Serie   
    Ich war sehr lange mit dem Cumulus X-Lite 300 (Custom) unterwegs. Custom heißt, mit imprägnierter Daune, etwas mehr Füllung und wasserabweisender Beschichtung.
    Den dickeren Reißverschluss hatte ich auch. Klemmt dennoch ab und zu, ging aber.
    Komfort ist in der Serienversion mit 2C und Limit mit -4C angegeben.
    Mit den von mir gewünschten Änderungen hätte es laut Herstellerangaben noch ein paar Grad nach unten mehr sein sollen. Das kann ich so nicht bestätigen.
    Unterm Tarp ist mir ab knapp 5 Grad bereits relativ kalt geworden und das bei Klamotten im Schlafsack.
    Ohne ging einfach nicht mehr.
    Das lag sicher nicht nur an der Füllmenge, sondern vor allem am Schnitt.

    Mit einer Größe von 1,70m habe ich mir damals eine kleinere Version gekauft, weiß nicht, ob Cumulus das heute noch so anbietet. Laut Größentabelle hätte es passen müssen, mir war der Schlafsack aber immer etwas zu klein, so dass ich die Kapuze nicht sinnvoll nutzen konnte.
    Außerdem war, durch Schnitt und Füllmenge bedingt, immer eine Kältebrücke im Bereich des Reißverschlusses vorhanden.
    Als ich den Schlafsack eingeschickt habe, um ihn nachfüllen zu lassen, habe ich einen Monat lang keine Antwort erhalten und erst auf wiederholte Nachfrage eine entschuldigende Mail und dann auch schlussendlich meinen Schlafsack wieder erhalten. Sowas kann mal vorkommen, ist mir aber auch bei meinem ersten Quilt schon ähnlich passiert.
     
    Als der Schlafsack ankam, habe ich dann realisiert, dass es weniger die Füllmenge, als der Schnitt ist und sich zumindest der X-Lite nicht wirklich für kalte Temperaturen eignet.
    Seit dieser Erfahrung bin ich was Cumulus angeht ehrlich gesagt etwas angefressen. Hatte nämlich knapp über 500€ in das Teil investiert.
    Verarbeitung und Optik ist gut, aber funktional wars nicht.
    Mein Fazit daraus: Nie wieder Schlafsäcke einer Firma, die ihre Produkte nicht nach Norm produzieren!
    In meinen Augen ist Cumulus nämlich nicht ganz ehrlich, was die Temperaturangaben angeht.

    Seitdem benutze ich einen Western Mountaineering Apache. Der WM ist wesentlich besser geschnitten und wärmt zuverlässig das, was angegeben ist. Auch von meiner Seite aus also eine Empfehlung für WM. Da du bereit bist, etwas mehr zu investieren, hast du da mehr Sicherheit, das zu bekommen, was du brauchst.
  8. Gefällt mir!
    aztec hat eine Reaktion von bluebird erhalten in Erfahrungen mit der Cumulus X-LITE Serie   
    Ich war sehr lange mit dem Cumulus X-Lite 300 (Custom) unterwegs. Custom heißt, mit imprägnierter Daune, etwas mehr Füllung und wasserabweisender Beschichtung.
    Den dickeren Reißverschluss hatte ich auch. Klemmt dennoch ab und zu, ging aber.
    Komfort ist in der Serienversion mit 2C und Limit mit -4C angegeben.
    Mit den von mir gewünschten Änderungen hätte es laut Herstellerangaben noch ein paar Grad nach unten mehr sein sollen. Das kann ich so nicht bestätigen.
    Unterm Tarp ist mir ab knapp 5 Grad bereits relativ kalt geworden und das bei Klamotten im Schlafsack.
    Ohne ging einfach nicht mehr.
    Das lag sicher nicht nur an der Füllmenge, sondern vor allem am Schnitt.

    Mit einer Größe von 1,70m habe ich mir damals eine kleinere Version gekauft, weiß nicht, ob Cumulus das heute noch so anbietet. Laut Größentabelle hätte es passen müssen, mir war der Schlafsack aber immer etwas zu klein, so dass ich die Kapuze nicht sinnvoll nutzen konnte.
    Außerdem war, durch Schnitt und Füllmenge bedingt, immer eine Kältebrücke im Bereich des Reißverschlusses vorhanden.
    Als ich den Schlafsack eingeschickt habe, um ihn nachfüllen zu lassen, habe ich einen Monat lang keine Antwort erhalten und erst auf wiederholte Nachfrage eine entschuldigende Mail und dann auch schlussendlich meinen Schlafsack wieder erhalten. Sowas kann mal vorkommen, ist mir aber auch bei meinem ersten Quilt schon ähnlich passiert.
     
    Als der Schlafsack ankam, habe ich dann realisiert, dass es weniger die Füllmenge, als der Schnitt ist und sich zumindest der X-Lite nicht wirklich für kalte Temperaturen eignet.
    Seit dieser Erfahrung bin ich was Cumulus angeht ehrlich gesagt etwas angefressen. Hatte nämlich knapp über 500€ in das Teil investiert.
    Verarbeitung und Optik ist gut, aber funktional wars nicht.
    Mein Fazit daraus: Nie wieder Schlafsäcke einer Firma, die ihre Produkte nicht nach Norm produzieren!
    In meinen Augen ist Cumulus nämlich nicht ganz ehrlich, was die Temperaturangaben angeht.

    Seitdem benutze ich einen Western Mountaineering Apache. Der WM ist wesentlich besser geschnitten und wärmt zuverlässig das, was angegeben ist. Auch von meiner Seite aus also eine Empfehlung für WM. Da du bereit bist, etwas mehr zu investieren, hast du da mehr Sicherheit, das zu bekommen, was du brauchst.
  9. Gefällt mir!
    aztec reagierte auf zoppotrump in Schottisches Hochland im April   
    Hier http://www.trek-lite.com/index.php?threads/cape-wrath-trail.9433/ kann man auch noch ein wenig zum CWT nachlesen. Irgendwo zum Ende hin gibt es noch Hinweise zu Einkaufsmöglichkeit unterwegs. 
  10. Gefällt mir!
    aztec reagierte auf momper in Erfahrungen mit der Cumulus X-LITE Serie   
    Ich würde bei WM schauen, was ein Modell mit vergleichbarer Wärmeleistung aus einem europäischen Shop kostet. 
    Sonst ist mir nur bekannt, dass die Reißverschlüsse der X-LITE Serie gerne klemmen und man deshalb ein Custommodell mit #5 nehmen soll. 
  11. Gefällt mir!
    aztec hat eine Reaktion von momper erhalten in Schottisches Hochland im April   
    So, ich bin in meiner Planung jetzt schon ein wenig konkreter geworden.
    Wie es aussieht, werde ich definitiv den Cape Wrath Trail von Fort William aus wandern und primär mit den beiden Karten von "Harvey" navigieren.
    Dazu eine Powerbank, um bei kompletter Verwirrung die Route mit dem Smartphone wiederzufinden. Das wird es wohl noch hinkriegen.

    Was ich an Bildern bisher gesehen habe, sieht einfach zu schön aus, um es nicht zu tun.
    Ich habe mir auch vorgenommen, nicht zu hetzen.
    Gut möglich, dass ich auch mal nen Tag Pause machen muss, um die Sehnen etwas zu entspannen.
    Wenn ich den Rückflug nicht erwische, lasse ich ihn verfallen. Hätte ihn gerne direkt storniert, aber bei Ryanair ist das wohl nicht möglich, bzw ich hab im Eifer schon online eingecheckt und naja, was dazugelernt
     
    Sollte der Fall eintreffen, wäre das aber eine wunderbare Gelegenheit das Land einmal von Inverness nach Dover per Anhalter zu durchqueren und so in den Sommer zu starten.
    Vielleicht kriege ich ja sogar einen netten Reisebericht auf die Reihe. Vermutlich mit wenig Fotos, wenn überhaupt, aber vielleicht doch lesbar

    Ist hier jemand den CWT schonmal hauptsächlich mit Karte gelaufen?
  12. Gefällt mir!
    aztec reagierte auf schwyzi in Schottisches Hochland im April   
    Dreißig Jahre her, dass ich dort gewandert bin, aber ja, da gab's nördlich von Ft. William durchaus Wege. Damals waren die nur nicht miteinander verbunden, die trails, weiß nicht, wie das heute ist. Es gab Wanderwege am Loch Maree, durch's Glen Affric, auf halber Stecke ein youth hostel, dass nur zu Fuß erreichbar war, und noch einige andere trails. Manchmal waren die nur schwer zu erkennen, bei Regen z. B. sahen die oft mehr  nach Bachbett aus...
    Und +1 für Skye, eine wunderschöne Gegend , da war aber wirklich viel querfeldein angesagt. Mag heute evtl.auch anders sein, aber querfeldein lohnt sich manchmal auch!
  13. Gefällt mir!
    aztec reagierte auf momper in Schottisches Hochland im April   
    Auch eine typische Querfeldeinvariation ...

  14. Gefällt mir!
    aztec reagierte auf Falke in Schottisches Hochland im April   
    Ich war selbst noch nicht dort, aber auf Waymarked Trails sind zumindest noch Wege eingezeichnet.
  15. Gefällt mir!
    aztec reagierte auf Falke in Schottisches Hochland im April   
    Zur Liste:
    Bei Kleidung und Big Four ließe sich einiges einsparen.
    Aber statt Sachen neu zu besorgen, könntest du auch durch Weglassen Gewicht sparen:
    Wasserflasche durch PET ersetzen Gürtel durch Schnur ersetzen Wozu brauchst du einen Spanngurt? Vielleicht funktioniert der auch als Gürtel Vierkantschlüssel brauchst du in der Natur nicht (don't pack your fears) Spiegel braucht es nicht oft und Handy-Kamera tut es auch Nagelknipser und Messer raus, kleine Schere rein Ein Brillenetui lässt sich aus einer Flasche basteln, das könnte noch leichter sein. Findest du über die Suche Seife bitte nicht in die Natur Medikit fehlt mir noch in der Liste und was zum Klopapier verbuddeln würde ich auch mitnehmen.
  16. Witzig!
    aztec reagierte auf momper in Schottisches Hochland im April   
    Da die Briten auf skurriles Zeugs stehen, gäbe es da was: https://www.outdooractive.com/de/r/245335065

    Sowas gibt es dort in diversen Varianten, aber soll teilweise gefährlich und extrem anstrengend sein... 
    https://www.ordnancesurvey.co.uk/blog/gbs-longest-linear-walk-without-crossing-a-road
  17. Gefällt mir!
    aztec reagierte auf ElQuintin in Schottisches Hochland im April   
    Die Wegbeschaffenheit(en) auf dem Cape Wrath Trail kannst du dir - etwas vereinfacht - wie folgt vorstellen:
    Du freust dich, wenn du Wege wie diesen hier siehst, auf denen du endlich mal zügig vorankommst, im Flow laufen kannst und deine Schuhe nicht jedes Mal aus dem Matsch ziehen musst.

    Vielerorts sieht es aber eher so aus - ein Weg ist (manchmal mit etwas Fantasie) zu erkennen/erahnen, dient aber, wie @schwyzibereits schrieb, in Hanglagen oftmals zugleich als Wasserablauf ins Tal.
    Demzufolge schließe mich @zoppotrumpan: Querfeldein ist durchaus möglich, aber du kommst noch (!) langsamer voran, denn du hast so schon genug damit zu tun, dich durch Morast, rutschige Grashänge und -schrofen, reißende Flüsse und Co zu kämpfen. Gerade wenn es heftig regnet (siehe letztes Bild), verwandelt sich die Landschaft in einen echten Endgegner und ich war froh über jeden Meter, den ich mal zügigeren Schrittes zurücklegen konnte.
  18. Gefällt mir!
    aztec reagierte auf zoppotrump in Schottisches Hochland im April   
    Querfeldein ist durchaus möglich, ist aber zum Teil schwierig und langsam - Stichwort: Boghole. 
    Es gibt aber auch 4x4 Tracks und Wege. 
    Es könnte helfen auf https://www.walkhighlands.co.uk/ ein wenig zu stöbern. Im Menü unter GPS kannst du ein wenig Kartenstudium betreiben. 
  19. Gefällt mir!
    aztec reagierte auf momper in Schottisches Hochland im April   
    https://www.walkhighlands.co.uk/scottish-national-trail.shtml
    Teilabschnitte sind 'ne feine Sache ...
    Bei den Outdoorseiten hat Markus diesen Trail entwickelt:
    https://www.outdoorseiten.net/vb5/forum/tourenberichte/tourenberichte-nördliches-europa/98682-uk-sco-auf-wilden-trails-durch-die-nw-highlands
    http://www.westerrosstrail.com/
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    aztec reagierte auf Backpackerin in Schottisches Hochland im April   
    Exakt. Man kann sich sehr gut einlaufen und heran tasten. Und natürlich geht es dann gut über Hügel/Berge und man hat eine Postkartenlandschaft (aber alleine bist du trotzdem nur selten…). Wenn ich mich recht erinnere führt ziemlich genau entlang des Whw eine Bahnlinie hoch nach Inverness, man kann also problemlos abbrechen falls es mit der Gesundheit/Fitness doch nicht hin haut.
    Man kann dann auch noch gut den Great Glen Way bis nach Inverness hoch ran hängen wenn man in Fort William angekommen ist, das wäre sozusagen die natürliche Erweiterung des WHW. Dieser ist auch nicht allzu anspruchsvoll und führt am Loch Ness vorbei. 
    Von Inverness geht es sicher recht gut mit Bussen weiter hoch in den Norden, ist aber nur eine Mutmaßung meinerseits. Theoretisch kannst du ja auch von dort auch gleich weiter laufen .
     
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    aztec reagierte auf ElQuintin in Schottisches Hochland im April   
    Deine Planung ist ja wirklich eher dürftig.  Aber da ich im letzten Sommer durch Schottland gewandert bin (West Highland Way, Skye Trail, Cape Wrath Trail), lasse ich dir auf die Schnelle mal ein paar Hinweise da:
    Fortbewegung: Am einfachsten ist es, die öffentlichen Verkehrsmittel zu bemühen (pünktlich, zügig, günstig). Citylink wurde ja bereits genannt, ansonsten findest du Verbindungen unter https://bustimes.org/operators/scottish-citylink. Routenvorschläge: Neben dem West Highland Way und dem Cape Wrath Trail werfe ich mal noch den Skye Trail in die Runde. Von der Shiel Bridge (Wegpunkt auf dem Cape Wrath Trail) erreichst du mit dem Bus innerhalb von ~1 Stunde die Isle of Skye in Broadford oder Portree. Vielleicht bastelst du dir aus den dreien irgendwie deine eigene Tour. West Highland Way: Super ausgeschildert, im April noch nicht überlaufen, landschaftlich zu Beginn in meinen Augen allerdings eher zäh und nicht so "wild", wie du dir das vielleicht vorstellst, spätestens ab dem Rannoch Moor jedoch mit tollen Eindrücken. D.h. ich würde aufgrund deines begrenzten Zeitfensters dort eher den ersten Teil skippen und an der Bridge of Orchy einsteigen. Dann hast du bis Fort Williams immer noch zwei/drei/vier gemütliche Tage zum Einwandern, kannst dich dort verpflegen und auf dem Cape Wrath Trail weitermachen. Cape Wrath Trail: Keine Beschilderung, da musst du mit GPS und/oder Karte navigieren (können), außerdem sind die Anforderungen an die Logistik (Verpflegung usw.) deutlich höher - tatsächlich im Gesamtpaket der härteste Trail, den ich bisher so gemacht habe, also nichts für "mal locker flockig aus der Hüfte". Landschaftlich aber deutlich wilder, abgeschiedener und - wie ich finde - eindrucksvoller als der WHW. Bei typisch schottischem Regenwetter im Idealfall immer eine Bothy anpeilen, damit du deine Sachen wenigstens ansatzweise mal trocken kriegst. Abreise Cape Wrath: Solltest du vom Cape Wrath abreisen wollen, hast du zwei Möglichkeiten. a) Du läufst ~17km zur Cape Wrath Ferry (oder nutzt den Shuttle-Bus dorthin https://www.visitcapewrath.com; https://capewrathferry.wordpress.com) und nimmst den Bus von Durness nach Inverness (https://www.thedurnessbus.com). b) Du läufst ~25km auf dem Trail zurück nach Kinlochbervie und steigst dort in den Bus nach Inverness. Skye Trail: Ist nicht durchgehend ausgeschildert, Hiker sind dort auch nur wenige unterwegs. Wenn du am nördlichen Ende startest (erreichbar per Bus aus Portree, der Fahrer schmeißt dich dort gerne raus), hast du die landschaftlichen Highlights zu Beginn vor dir. Aber bedenke: Du läufst immer wieder an Tourihotspots vorbei, die zwar eindrucksvoll sind, aber quasi mit dem Auto angefahren werden können. Dies und das: Wasserfilter brauchst du in Schottland nicht - zumindest nicht in den Regionen. Wenn du einen regnerischen Monat erwischt, was in Schottland nie unwahrscheinlich ist, sieh zu, dass du deine Sachen trocken hältst und notfalls ein paar Gramm mehr in eine wasserdichte Verpackung deines Zeugs investierst (Liner usw.). Gleiches gilt für die Klamotten: Lieber ein trockenes Longsleeve mehr einpacken, denn es gibt nichts, was mir persönlich mehr den Spaß raubt als Nässe und Kälte, die einen tagelang begleiten.
  22. Gefällt mir!
    aztec reagierte auf momper in Schottisches Hochland im April   
    Du findest im unmittelbaren Zentrum Glasgows unzählige Outdoorläden. Und wenn es nicht klappt, einen Filter zu kaufen, ist das auch kein Drama: Ich habe erst angefangen in den letzten Jahren zu filtern - vorher ging es bei mir mit ein paar Micropur Forte Tabletten für den Notfall. Und schlechtes Wasser musst Du in den Highlands im April erstmal finden ...
  23. Gefällt mir!
    aztec reagierte auf roli in Schottisches Hochland im April   
    Wenn du den Cape Wrath Trail machen willst, dann würde ich mir weniger Gedanken über Wasserfilter usw. machen, dafür mehr um die Planung Zwecks Resupply und Navigation. Meiner Erinnerung nach war das für mich der härteste Trail (Nordkalodleden war eine Kinderjause dagegen), in 2014 nicht ausgeschildert, konstanter Regen (damals im Mai) und Zecken Ende nie. Navigation mit Papier und Karte klappt bei guter Vorbereitung sicher. Ich habe mich aber wegen Unachtsamkeit schon ein paar mal verlaufen und war dann froh über ein GPS mit Kartenfunktion (damals ein billiges Garmin). Bilder gibt es bei Interesse hier: Bilder CWT 2014.
  24. Gefällt mir!
    aztec reagierte auf wilbo in Schottisches Hochland im April   
    Moin!
    Ein Garmin ist rausgeschmissenes Geld.
    Ich bin wirklich kein Smart-Phone-Freund, aber rein pragmatisch hat sich das Teil bei mir durchgesetzt.
    Das finde ich die beste Lösung!
    Einen Kompass brauchst Du nicht zwingend, da Du (höchstwahrscheinlich) nicht nach Wegpunkten navigieren wirst.
    Die Karte wirst Du sowieso permanent nach der Landschaft ausrichten, sodass ein Kompass dafür nicht nötig ist.
    Kartenmaterial gibt es gebraucht, da muss es nicht die brandaktuelle Ausgabe sein.
    Ich würde weder das eine noch das andere so kurzfristig besorgen wollen.
    Kartenmaterial kann Vorort ausverkauft oder unverschämt teuer sein. Und einen Wasserfilter möchte ich in Ruhe einmal auf Funktion getestet haben.
    btw. würde ich inzwischen fast alle Ausrüstungsgegenstände »gebraucht« kaufen.
    (In den Kleinanzeigen: Wasserfilter, unter Camping)
    Stell Dich auf konstant regnerisches Wetter und permanent nasse Schuhe ein. Wer seine Schottland Reise mit der Erwartung von durchgängigem Regenwetter antritt, wird positiv überrascht werden.
    Hier gibt es übrigens einen netten Reisebericht, in dem auch das Schlechtwetter-Gejammere zu finden ist.
    https://www.outdoorseiten.net/vb5/forum/tourenberichte/tourenberichte-nördliches-europa/3179332-uk-schottland-nordwestliche-highlands-nicht-ganz-wie-erwartet
    Hm, also was denn jetzt?
    Man kann ohne smart-phone und ohne Wasserfilter in den Highlands wandern gehen, ohne zu sterben. Das wurde vor nicht allzu langer Zeit tatsächlich immer so gemacht.
    Die Fähigkeiten sich zu orientieren, eine Wasserressource auf Risiko einschätzen zu können, extra Sprit zum Abkochen mit einzuplanen und ein Notfall-Konzept zu haben, mal vorausgesetzt.
    Obwohl sich die Zeiten geändert haben, bin ich immer noch der Überzeugung, dass es besser ist in skills, als in Ausrüstung zu investieren. Das gesparte Geld ist sinnvoller in der Reisekasse aufgehoben.
    Viel Spaß in einem der schönsten Schlechtwettergebiete Europas!
    VG. -wilbo-
  25. Gefällt mir!
    aztec reagierte auf khyal in Schottisches Hochland im April   
    Na  das ist ja sehr chaotisch in der Planung...

    Trampen ging frueher in Schottland super, aber das ist bei mir lange her (da bin ich ueberall in Europa rumgetrampt) und durch Corona wird es auf jeden Fall schlechter geworden sein.
    Schweden trampen schwierig ?
    Hatten wir nie Probleme mit, wenn einer von uns am Zielpunkt einer Paddeltour wieder zurueckgetrampt ist, um das Auto zu holen...
    Evtl auch mal ueberpruefen, wie einladend man fuer Fahrer aussieht (z.B. saubere, nicht zu freakige Klamotten, Blickkontakt suchen, durch Gepaeck deutlich sichtbar zeigen, dass man Touri / Reisender ist, also Rucksack vor den Fuesse stellen) und natuerlich da Trampen, wo sie langsam fahren und viel Platz zum Anhalten haben, heute sind ja nicht mehr viele Tramper unterwegs, aber die stehen teilweise an Stellen, als wenn sie sich keinen Kopf drueber gemacht haetten, dass ein Fahrer natuerlich ein paar sek braucht, um sich zu ueberlegen, ob er denjenigen mitnehmen will, wenn er dann schon vorbei ist, doof und natuerlich, dass er entspannt Anhalten kann, z.B. hinter Tankstellen die KFZ die vom Tanken kommen ist gut, Ortausfahrten, wenn man der Typ dafuer ist, klappt natuerlich mit Ansprechen an Tanken super, bevor sie wieder ins Auto steigen usw
    Frueher war es so, dass Dich in Schottland fast jeder mitgenommen hat, Hausfrauen (selbst mit kleinen Kindern im Auto) auf dem Weg zum Einkaufen, Lehrer auf dem Weg zur Schule, als es mal nicht anders ging, bin ich selbst mitten in der Nacht, als ich mit Taschenlampe im Dunkeln getrampt bin (natuerlich mich angeleuchtet, nicht die Autos ) easy mitgenommen worden.


    Der Squeeze Micro kostet < 50 €, ich glaube nicht dass Du so etwas am Flughafen oder in irgendwelchen Shops um die Ecke da bekommst, leih Dir das Geld von irgendwem bis Ende des Monats und gut ist, der hat gegenueber dem BeFree viele Vorteile, ueber die habe ich ja schon x mal geschrieben, da wuerde ich lieber die paar € mehr anlegen.

    Ich war frueher schon deutlich spaeter Ede April / Anfang Mai da oben und hatte auf den Nordseiten der Berge noch Schnee, Deine Ausruestung (Klamotten, Schlafsack, Matte) sollte lieber darauf ausgelegt sein, dass es bei 0 Grad noch komfortabel ist und das Zelt sollte gut Wind und mit heftigem Regen klar kommen, ich war auch mit dem Motorrad oben und wenn es geschuettet hat, dann auch schon mal derartig, dass es richtig dunkel, wie in der Daemmerung wurde und bei einem Wettersturz ging die Temp 20 Grad runter und es hat auf dem Camping fast alle Zelte im "Schneesturm" zerlegt (meins nicht da hatte ich schon gute Ausruestung )

    Im noerdlichen Teil von Schottland ist es mit Re-Supply schwierig, aber Wasser ist rel easy, also kann man sich den Rucksack gut mit Trockennahrung voll packen, dann kommt man bei nem vernueftigen Rucksack schon manche Tage hin

    Also wenn bei Dir die Kohle so knapp ist, dass Du Dir kein gebrauchtes Smartphone (Neue gibt es ja auch Vernuenftige fuer gut 100 €) und keinen Wasserfilter fuer 45 € leisten kannst, wuerde ich noch mal an der Finanzierung des Trips arbeiten, das ist sonst auch da oben stressig, notfalls halt Geld leihen...klar ich bin frueher auch mit 150 DM in der Tasche nach Marokko getrampt und als nur noch nen 10er uebrig war, zurueck...aber die Zeiten, wo das gut geht, sind einfach vorbei und es kann immer was schief gehen, wodurch Du mehr Geld als geplant brauchst...
     

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