Reputationsaktivitäten
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jaywalking hat eine Reaktion von icefreak erhalten in UL Weitwanderung meets Hochtour & KlettersteigHallo Zusammen,
ich habe nochmal über die Sache mit den Hochtouren nachgedacht. Danke dazu für die Anregungen @Jever @hans im glueck @icefreak @Mars @schrenz. Tatsächlich würde mein Rucksack mit der ganzen Ausrüstung sehr sehr schwer werden. Klar ist es mit Eispickel und Steigeisen nicht getan, sondern ich brauche noch Eisschrauben, Karabiner und so weiter. Und natürlich ist fraglich, ob mich Leute mitnehmen. Ich werde also zunächst ohne HT Ausrüstung zum Großglockner laufen (beim Kurs bekomme ich ja Ausrüstung gestellt). Ich denke nach dem Kurs kann ich besser einschätzen, was ich machen will. Ich werde dann einfach versuchen, wenn ich Lust auf den Großvenediger oder die Wildspitze habe, eine geführte Tour zu buchen. Da bekomme ich die Ausrüstung vor Ort und brauche mich nicht sorgen, ob ich Anschluss an eine Gruppe finde. Eine Tour in der Art kostet 200 bis 250 €.
Die Route ist noch nicht abschließend geplant und ich bin für Vorschläge offen und dankbar. Tatsächlich habe ich bisher die Route bisher nach Gefühl mit Outdooractive geplant. Viele Gegenden kenne ich selber noch gar nicht, was es schwer macht, die richtige Route zu finden. Ich werde an geeigneter Stelle noch mal einen Thread zur Route eröffnen.
Ja ich finde du hast recht. Zugunsten der Sicherheit nehme ich auch etwas mehr Gewicht in Kauf. Ich denke, das ist man seinen Mitmenschen irgendwie schuldig. Denen, die einen vermissen und denen, die einen dann suchen müssen.
Naja ich bin Veganer. Da hat man eh nicht so viel mit Messern zu tun Auf der anderen Seite der Hinweis auf das Schweizermesser ist gut.... 21g sind echt nicht zu viel. Ich hätte gedacht, die Dinger sind viel schwerer.
Ich werd schnell braun. Brauche den Stift nur für die exponierten Stellen wie Nase und Ohren.
Das GPSMAP 66i hält 36 Stunden im Betrieb und ca. ne Woche im Expeditionsmodus. Nachladen kann ich mit meiner Powerbank.
Bezüglich der Taschenlampe hast du mich ja überzeugt. Die HC60 kommt mit
Du hast absolut recht. Genau so bin ich. Nicht nur im Urlaub.
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jaywalking reagierte auf icefreak in UL Weitwanderung meets Hochtour & KlettersteigDa ich gerne mal neue Tourenformate ausprobiere, habe ich das hier aufmerksam verfolgt und nun ein paar Gedanken dazu:
Generelle Überlegungen
Die Frage ist, was willst Du eigentlich? Was ist Dein Schwerpunkt? Das klingt hier wie "Ich will alles, und zwar auf einmal, in EINEM Urlaub!"
Ich habe gelernt, mich auf Tour für EINE Sache zu entscheiden, der Rest kann, aber muss nicht. Also wenn ich Bikepacking mache, dann gehe ich nicht auch noch ins Museum, in den Hochseilgarten und habe auch keine Ausrüstung zum Befahren von Höhlen mit.
Man muss sich also entscheiden. Wenn dann tatsächlich der Badesee lockt, oder ich stelle fest: "Ui, schau Dir diese Burg an, die besuchst Du jetzt" dann kann man das ja immer noch machen. In dem Fall habe ich das MTB hinter eine Freßbude gestellt und bin zu Fuß hoch (war mit Eintritt).
Was Du willst, habe ich mal vor sehr vielen Jahren als Student probiert: Im Vorfeld des Gletscherkurses in den Ötzis schon paar Tage eher losgefahren und durch Vorgebirge hingewandert.
Alter, das war die anstrengendste Tour meines Lebens. Boah, wasn Geschleppe. Okay, ich war jung und bestand nur aus Muskeln und Knochen. Dennoch: nie wieder.
Mögliche Tourenformate, um zwei Sachen zu verbinden
So, jetzt kommen die Ideen und Erfahrungsberichte:
Prinzip "festes Quartier" und Rundtouren: für den Hochtourenkurs ein festes Quartier buchen, alles alpine Gerassel vorher hinschicken und eine "echte" UL-Trekking-Tour genau dahin. 2 bis 3 Ruhe / Puffertage einplanen. Oder zuerst zum Kurs, dann das Gedöns nach Hause schicken und danach noch die UL-Tour dranhängen. UL-Trekking-Tour mit minimalstem alpinen Setup: Grödel / Microspikes, Superleichtpickel sollten nicht mehr als 1 kg in der Summe wiegen und für einzelne Altschneefelder langen. Das musst Du dann einfach mitschleppen. Eine echte Gletschertour ist so natürlich nicht drin, geht nur mit obigem Vorschlag. Cool wäre es, wenn Du zuvor den Gletscherkurs machst, um einfach ein Gefühl für die alpinen Gefahren zu bekommen, Selbstrettung mit Pickel bei Abrutschen am Schneehang usw. Beispiel aus der Praxis:
"Veloferrata"
In CZ schießen kleine Klettersteige aus dem Boden wie Pilze nach dem Regen.
Die Idee: Bikepacking und Klettersteige kombinieren!
Ausrüstung:
Schuhe: die 5.10 MTB-Schuhe sitzen gut und 5.10 ist ja ursprünglich eine Kletterschuhfirma. CHECK. Helm: Fahrradhelm. Steinschlag ist kaum zu erwarten. CHECK. bleiben noch der Hüftgurt und das Klettersteigset: ca. 1 kg Mehrgewicht, rin in den Rucksack. CHECK. Recherche: dank mapy.cz kann man sich die Gefahrenlage anhand der Fotos ansehen. Alles sieht machbar aus.
Nicht wundern, warum ich mit einem veralteten, schweren Dirtbike mit 9 Gängen durch die Gegend eier. Mein Touren-MTB war mir geklaut worden.
Als junger Wilder wäre ich früher einfach so losgerannt, war ein sehr einfacher Klettersteig. Spektakuläre Aussichten ins Elbtal. Rad und Rucksack stehen irgendwo am Felsen. No Risk - No Fun!
Hike 'n' Board
Im Isergebirge gibt es lange, asphaltierte Forstwege. Also kam das Penny-Board mit. Für alle Ü40: Das ist kein Spielzeug! Das sind von der australischen Firma Penny entwickelte "Mini-Cruiser", die quasi der Micro-Mobilität dienen (von Zuhaus zur Bushaltestelle etwa).
Dauerregen auf dem Weg ins Riesengebirge. Hoffentlich rosten die Kugellager nicht!
Spaß am Wegesrand. Alles nicht so bierernst nehmen
Actionvideos lasse ich mal beiseite, ich fürchte schon dass ich den ganzen Thread hier gerade kapere
Aber es ging mir ein wenig auch um die grundlegende Touren-Philosophie und ohne Beispiele ist das immer eine sehr trockene Angelegenheit.
Hike on!
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jaywalking reagierte auf Jever in UL Weitwanderung meets Hochtour & KlettersteigIch weiss ja nicht, wie oft du jetzt in den Alpen bzw. Bergen generell unterwegs warst, aber ich bin beim Bergsteigen noch nicht von der Enduro gefallen oder hatte Sicherungsleinen zum Schwimmen dabei.
Ich nutze nur GPS und Smartphone jetzt sei der Zeit, als das etTrex 30 noch ein aktuelles Modell am Markt war, und ich war mit Handy als einzigem Navisystem und ohne GPS in Peru und im Westpamirgebirge beim Bergsteigen.
Ein GPS braucht es nur, wenn man gezielt einen Punkt ansteuern will, den man vorher auf der Karte im Gerät markiert hat. So etwas habe ich schon mehrfach erprobt, auch mit Widerstand der gesamten Seilschaft hinten im Seil, die mir erklärten, ich müsse anders gehen und wir seien falsch. Das Gerät hatte recht. Für alles andere in den Alpen braucht man es nicht. Es hat Wege und Wegweiser.
Ich nehme GPS daher nur mit, wenn ich weiss, dass solche Blindflüge vorkommen können, also im Winter auf Skitour wenn ich über grosse Flächen gehen muss, die keine Erhebungen aufweisen.
Ansonsten nutz ich Handy, und mir ist noch kein einziges abgesoffen, zerdeppert o.ä. kaputt gegangen, egal ob ich nun damit im Regen, im Schnee oder im Nebel gearbeitet habe oder ob das Ding in der Tasche zu Tode geschwitzt wurde. Man packt einen Prallschutz drum herum, klebt ein Extraglas vorne aufs Display und geht los.
Zudem kommt dazu, dass die geplante Tour so zivilisationsnah ist, dass man ohne grosse Umstände immer einen Weg runter findet. Man folgt einfach dem Wanderweg, auf dem man gerade steht und navigiert mit aus dem Kopf heraus (was geht, weil man eh vorher immer wieder die Karte angeschaut hat). Irgendwo geht es schon runter, und wenn es längert dauert - wozu sind Zelt, Essen und Schlafsack dabei.
Wenn ich hier höre, mit wieviel Sicherungsfunktionen extra gerechnet werden muss, nur wenn man eben etwas quer durch die Berge watscheln will, frage ich mich, warum noch keiner darauf bestanden hat, Helm, Gurt und das Klettersteigset ebenfalls doppelt mitzunehmen. So ein Karabiner und Gurt ist schnell mal den Hang runter geworfen, und ich habe auch schon ein Steigeisen mal an ungünstiger Stelle versenkt.
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jaywalking reagierte auf Jever in UL Weitwanderung meets Hochtour & KlettersteigIhr dürft jetzt gerne weiter über GPS reden, ich bleib bei meiner Meinung: braucht es nicht im Sommer. Hab ich nie vermisst, ausser in Norwegen (bzw. da hatte ich es dabei). Hier habe ich eine exakte Höhe benötigt, um die angegebenen Furten zu finden, und eine Abweichung vertikal von 20m bedeutet da horizontal locker mal 1-2km Variation. Dumme Sache, wenn man dort halt einen nicht markierte Route geht (Lyngen Trek) und der Höhenmesser der Uhr nix taugt, weil das Meer ständig den Luftdruck schwanken lässt.
Wichtiges Detail in meiner Packliste, welches noch keinem ins Auge gestochen ist, ist die Uhr (bei mir die Ambit 3). Die ist wichtig und muss zuverlässig neben der Uhrzeit und der Höhe auch die Steig-/Sinkgeschwindigkeit anzeigen.
Das ist mit Abstand das wichtigste Schätzeisen bei der Planung und Kontrolle unterwegs, denn hier kann ich sehen, wie gut ich in der Zeit liege und ob ich schnell genug oder zu langsam bin. Ich lege normalerweise dann Zeitpunkte und Orte fest, die ich erreichen muss, damit ich die Etappe sicher hinter mich bringen kann.
Bei Besteigungen sind das die Umkehrpunkte (berechnet aus der geschätzten Abstiegszeit plus etwas Zeitpuffer). Wenn ich zu dem Zeitpunkt nicht am Gipfel bin, dreh ich um.
Und bei Überschreitungen nutze ich Höhenmesser und Steiggeschwindigkeit zur Abschätzung, wann ich oben ankomme. So etwas ist dann interessant, wenn z.B. nachmittags ein Unwetter angekündigt ist und ich vor einer gewissen Uhrzeit einen Pass erreicht haben muss, um nicht erleuchtet zu werden.
Die Uhr muss die drei Infos Zeit, Höhe und Geschwindigkeit gleichzeitig anzeigen, denn alle drei Daten sind relevant.
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jaywalking reagierte auf AnDrIx in UL Weitwanderung meets Hochtour & KlettersteigEs gibt ein paar Punkte, die ich anders sehe, als @jever, die ich jetzt nicht alle aufführen wollen würde, aber
Halte ich für sehr fahrlässig jemandem zu raten nur eine Navigation auf einer Hochtour mitzunehmen(, dessen Fähigkeiten/Erfahrungen man nicht kennt). Wie orientiert man sich, wenn das Handy auf nen Stein fällt und hin ist?
Warum das denn? Wenn man mit Kat.C vermutlich durch Schnee läuft, krieg ich die Schuhe doch 1-2 Tage nicht mehr trocken, außer ich bin in ner Hütte.
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jaywalking reagierte auf Jever in UL Weitwanderung meets Hochtour & KlettersteigZum Handy und der Frage zur Orientierung: genauso gut wie wenn das GPS Gerät auf nen Stein fällt und hin ist.
GPS braucht man nur, wenn man abseits vom Weg strikt nach Peilung geht und einen markierten Punkt anzielt - im Whiteout auf einem Gletscher ist so etwas das übliche Szenario. Hier sind die Garmins jedem Handy haushoch überlegen.
So in etwa:
Da er solo geht, ist das kaum der Fall. Für den Rest reicht Openstreetmap auf nem Handy, ergänzt um die Schweizer Topokarten im Westteil, denn die Karten sind weitaus präziser und aktueller als die von Garmin bereitgestellten Karten.
Nebenbei halte ich es für etwas an den Haaren herbei gezogen, dass ausgerechnet dann das Handy sich zerbröseln soll, wenn keine Wegweiser mehr in der Nähe sind.
Zu Gamaschen:
Egal ob mit oder ohne, die Schuhe sind eh innen früher oder später nass. Dann zieht man Sealskinz Socken an und läuft weiter. Die Socken sind eh schon mit dabei.
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jaywalking reagierte auf AnDrIx in UL Weitwanderung meets Hochtour & KlettersteigIch bezweifle gar nicht deine Empfehlung hinsichtlich Eignung der Geräte, mir ging es drum, dass es auf dieser Art von Tour sinnvoll sein kann 2 separate Navigationsmöglichkeiten dabei zu haben (Handy + z.B. Garmin). Muss nicht mal Whiteout sein, kann auch Nebel oder Dunkelheit sein in Kombination mit schlechtem Wetter etc. pp. Wenn dann ein Gerät den Geist aufgibt, kann das halt problematischer sein, als z.B. auf dem Albsteig. Brauch ich dir ja nicht zu erzählen, du kennst dich scheinbar gut genug in den Alpen aus.
Kann ich so nicht bestätigen (zumindest nicht bei Schnee). Bin gerade erst im Februar mal ne Schneeschuh Loipe mit 70cm Tiefe 7,5h lang gelaufen (dumme Idee btw., man braucht ca. das doppelte der angegeben Zeit und es ist 4 mal so anstrengend ) Mit den Gamaschen waren die Schuhe danach Furztrocken und die wiegen weniger als meine 100g Sealskinz.
Einigen wir uns drauf, dass wir uns uneinig sind
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jaywalking reagierte auf kili95 in UL Weitwanderung meets Hochtour & KlettersteigIch finde du solltest bevor du die Ausrüstung auswählst deine Tourenplanung nochmals etwas überdenken bzw. konkretisieren. Es wäre interessant wie viele Passagen du wirklich in hoch alpinem Gelände zurücklegen möchtest. Geht es mehr um die Möglichkeit heikle Schneefelder oder kurze vereiste Passagen zu überqueren oder möchtest du wirklich mehr auf Gletschern und im schweren Gelände unterwegs sein? Gletscher halte ich wie schon von Jever erwähnt, alleine auch für zu gefährlich, außer komplett blank.
Schuhe: Ich hätte Bedenken bei dem vermehrten Einsatz der Scarpa Ribelle S HD mit Steigeisen das wäre mir schnell zu wackelig, aber ich habe die Schuhe nicht selbst. Vor allem finde ich dann die Kombination aus Steigeisen mit Schnur als Verbindungsmittel und Schuhen mit relativ weicher Sohle nicht ideal. Ich würde eher zu Schuhen in einem Gewichtsbereich der von dir bereits rausgesuchten greifen und mich dann nicht auf jedes Gramm, sondern eher auf die richtige Passform konzentrieren.
Steigeisen: Hängt stark vom Einsatzzweck ab ich habe gute Erfahrungen mit reinen Alu Steigeisen gemacht, auf einfachen Gletscher Überquerungen oder harten Altschnee Feldern, meine zeigen auch bei gelegentlichem Felskontakt nur moderate Abnutzungen. Aber natürlich sind sie nicht so flexibel einsetzbar, wenn du bereits geplant hast sie über diesen Zweck hinaus einzusetzen würde ich eher zu Hybrid oder Stahl Steigeisen tendieren.
Eispickel: Hier lohn sich meiner Meinung nach definitiv das Mehrgewicht eines Pickels wie dem Petzel Gully im Gegensatz zu ganz leichten Alu Pickeln.
Helm: Ich bevorzuge den Black Diamond Vapor dem Petzl Sirokko, sitzt einfach besser und hat eine durchgehende Schale, aber hier ist es einfach wichtig einmal ein paar Helme anzuprobieren
Wichtiger als jeweils das leichteste Equipment zu haben ist bei so einer Tour für mich der Umgang damit und die Vertrautheit mit der Ausrüstung. Außerdem würde ich eine stärkere Stirnlampe mitnehmen damit ich auch mal die Möglichkeit habe, vor Sonnenaufgang los zu gehen oder abends noch weiter zu laufen dafür finde ich die NU20 in schwierigem Gelände zu schwach bzw. die Leuchtdauer dann zu kurz.
Noch kurz zur Bekleidung, ich würde eher ein Zwiebel Prinzip anwenden, als in einer Hochtouren Hose zu laufen, wenn du auch planst weitere einfache Wander Passagen zwischen durch zu haben.
unten: leichte kurze Hose, Merino Leggins, leichte Hardshell Hose mit seitlichen Zippern
oben: Merino T-Shirt, leichte Fleece, Windjacke, Regenjacke, leichte Daunen oder Kunstfaser Jacke und vielleicht noch ein weiteres Shirt zum schlafen
Kopfbedeckung: Stirnband, dünne winddichte Mütze
Sonst fehlen mir noch Handschuhe in deiner Liste und ein Notfallbiwak Sack. Auf Gürtel, Sturmhaube und die Barfußschuhe würde ich verzichten und beim Zelt ließe sich natürlich sowohl Gewichts als auch Komfort technisch noch etwas machen. Für so eine Lange Zeit wäre es mir zu unbequem nur auf einer Z-Lite zu schlafen, vor allem bei dem zu erwartendem oft steinigem Untergrund.
Außerdem wäre ich mir beim Schlafsack nicht sicher ob er wirklich ausreicht, wenn du auch planst in größerer Höhe zu übernachten. Beim Rucksack sollten 48l ausreichen und Gamaschen würde ich je nach Schuhen und Hose entscheiden ob das wirklich nötig ist.
Ich hoffe ich konnte dir ein bisschen weiter helfen. Klingt echt nach einem sehr interessanten Projekt, wäre schön mehr davon zu sehen wenn es soweit ist. :)
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jaywalking reagierte auf danobaja in UL Weitwanderung meets Hochtour & Klettersteigkann ich überhaupt nicht mitreden. hatte ich noch nie. aber eines weiss ich, es geht bestens ohne wenn man weiss was man tut.
smartfon hatte ich auch noch nie.
wenns leicht sein soll lass die dinger daheim. unten ein gummiband über hose, ich bin fast immer mit ner windstopperhose unterwegs, und den schaft des bergschuhs geknotet und gut isses. gamaschen trag ich nur mit den barfussschuhen.
das ist übrigens auch super wenn man durch nen tiefen bach muss. man wird zwar nass, aber man kühlt bei weitem nicht so sehr aus wie wenn das wasser direkt über die haut läuft.
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jaywalking reagierte auf khyal in UL Weitwanderung meets Hochtour & KlettersteigZuerst ein paar Worte zu Deinen Beitraegen @Jever es ist gut, jemand im Forum zu haben, der im Bereich Hochgebirge soviel Erfahrung / Wissen hat und dies gerne, auch mit anschaulichen Bildern, teilt, Danke.
Was nun GPS betrifft, bin ich allerdings ganz bei AnDrix, ein Garmin hat schon eine andere Robustheit, mir sind schon GPS bei ca 100 km/h vom Lenker von Enduros abgeflogen, im Wildwasser muessen die Dinger heftige Schlaege aushalten und man muss sie auch schon mal an der Sicherungsleine aus dem Wasser fischen, haben sie alles ohne dickere Kratzer oder mehr ueberlebt.
Mit Smartfones, auch Outdoor, kenne ich das anders von Touren mit Anderen, aus der Hand gerutscht, auf den Felsboden mit der Kante gefallen, splatt, beim Kochen neben demjenigen auf dem Boden gelegen, aufgestanden zum Pinkeln gehen, draufgetreten, Display gebrochen usw usw
Dazu kommen fuer mich noch 2 andere Aspekte...
Beim Smartfone ist das Ausfallrisiko deutlich hoeher, nicht nur vom Betriebssystem, Viren usw auch von den Aps selber her, mal ein Beispiel, was ich selber erlebt habe, wir hatte damals, wenn wir in der Gruppe gepaddelt sind, zusaetzlich zu den GPS ein Tablett bei, um nachmittags beim Umtragen mal mit Orux mit offline Google-Hybridkarten (also Luftaufnahmen mit eingezeichnetten Strassen, Orten usw) zu sehen, wo auf den naechsten km eine geeignetter Platz am Ufer ist.
Nun hat Google von einem Tag auf den Anderen die Nutzungsrechte fuer die Hybridkarten geaendert, Orux hat ein Mini-Update durchgefuehrt und wir hatten auf dem Tablett einen wunderbar weissen Bildschirm und gleichzeitig ein so mieses Mobilnetz, dass wir auch nicht die Karten online nutzen konnten o.A.
Totalausfall...
Das Smartphone ist bei mir tagsueber komplett geladen, ausgeschaltet, griffbereit im geschuetzten Gepaeck fuer Notrufe o.A., haette keinen Bock drauf, wenn ich es mal wirklich fuer solche Zwecke brauche, der Akku wegen Navigation gerade 2/3 leer ist. aber habe natuerlich auf dem Teil Karten-Apps und die noetigen Karten als Backup, man weiss ja nie...
Natuerlich ist es so, dass es auch immer darauf ankommt, wie die eigenen Navigations-Skills sind, wenn man natuerlich noch richtig Karte lesen kann, ne Kreuzpeilung sicher hinbekommt und bei Wetter unterwegs ist, bei dem es 100% sicher keinen Whiteout, Nebel usw gibt und eine entsprechende Papierkarte bei hat, mag auch das als Backup ausreichen, frueher in "Vor-GPS-Zeiten" sind wir ja, je nach Gegend, auch mit alten Militaerkarten losgezogen und haben uns mit Kompass und Fernglas den wahrscheinlichsten Ziegenpfad am Gegenhang gesucht .
Aber ein Etrex 32 wiegt nicht viel, erhoeht die Sicherheit sehr und ich nehme das so wahr, dass die Meisten heutzutage nicht mehr richtig sichere Kartenarbeit, Kreuzpeilungen usw auf die Reihe bekommen.
Mit dem Thema Gamaschen habe ich auch aehnliche Erfahrungen wie Andrix gemacht, z.B. Wintertour ueber ein paar Tage in der Schneeeifel mit etwas wechselnder Besetzung, jeden Tag ordentlich Neuschnee, teilweise hattest Du beim Laufen Schneetiefen bis in den Oberschenkelbereich.
Jemand mit Trailrunnings ohne Gamaschen hat die Sache am 2. Morgen abgebrochen, ein Kollege und ich hatten mit GTX-Stiefel & Gamaschen bis Ende der ganzen Tour absolut trockene Stiefel, 2 Andere mit GTX-Stiefel ohne Gamaschen haben halt zuviel Schnee von oben reinbekommen.
Evtl bei nicht zu heftigen Schneeverhaeltnissen kann man die Gamaschen durch eine Regenhose mit langen Seitenreissverschluessen (braucht man ja eh) ersetzen, unten zu, oben auf...
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jaywalking reagierte auf schrenz in UL Weitwanderung meets Hochtour & KlettersteigDie genaue Strecke hast du ja (noch?) nicht auf deiner Webseite, ich kann mir den Ostteil aber so ungefähr vorstellen, im Juni wirst du es in den Ostalpen zwar mit Altschneefeldern zu tun haben, aber aber auf wirkliche Gletscher wirst du in Slowenien und Österreich nur wenig treffen, einige der österreichischen Gletscher existieren nur noch auf dem Papier damit das Tourimarketing mit Gletscherskigebiet werben kann.
Unter Umständen wäre deshalb je nach Strecke eine Zweiteilung der Ausrüstung denkbar, im Osten eher leicht und schnell, und Richtung Westen packst du die Hochtourenausrüstung dazu.
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jaywalking reagierte auf fettewalze in UL Weitwanderung meets Hochtour & KlettersteigQuasi nur in den Zentralalpen (Aostatal-Mont Blanc-Brennerpass). Runter nach Nizza braucht man auch keinerlei Hochtourenausrüstung. Im Endeffekt also eine "Bouncebox" und einmal den Kram wieder zurückschicken.
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jaywalking reagierte auf berghutze in UL Weitwanderung meets Hochtour & KlettersteigIch glaube nicht.
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jaywalking reagierte auf waldgefrickel in UL Weitwanderung meets Hochtour & KlettersteigFür so eine Tour würde ich persönlich auch nicht auf Teufel komm raus versuchen ultralight unterwegs zu sein. Das Wetter in den Bergen kann komplett unberechenbar sein (hatte z.B. 2018 im Hochsommer mal 50cm Neuschnee und -10 Grad nachts, da wär ich echt froh über wenigstens Microspikes gewesen), deshalb würde ich das nötige Sicherheitsequipment schon einplanen. Ob Du das dann immer mitschleppst oder bei guter Wetter-/niedriger Höhenlage vorrausschickst—das musst Du selbst entscheiden. Bzgl. Sicherheit, wie @AnDrIx schon gefragt hatte: so ne DAV-Mitgliedschaft (falls Du die nicht eh schon hast) ist im Notfall viel wert.
Bzgl. Steigeisen/Schuhe hab ich keine Ahnung, bin aber auf Klettersteigen selbst mit dem Helm Petzl Sirocco (170g), Petzl Scorpio (Klettersteig-Doppelkarabiner 380g) und dem Choucas Light (~95g) unterwegs, grob 650g mehr um sicher auch mal die eigene Höhenangst herausfordern zu können finde ich voll OK.
Bzgl. Deiner Packliste: markier mal, was Du wirklich mitnimmst/anziehst, ich bezweifle, dass Du die Wanderschuhe und Barfussschuhe wirklich gleichzeitig an den Füßen haben wirst
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jaywalking reagierte auf Martin in UL Weitwanderung meets Hochtour & KlettersteigBouncebox heißt ja nix anderes als die Sachen von unterwegs postlagernd zu schicken. Ob das in den Alpenstaaten geht muss man halt recherchieren.
Hier gibts nen Artikel in dem du leichte Iceaxt und Crampons findest.
Bzgl der Planbarkeit der Sicherheitsausrüstung: es ist einfach was anderes ob man das Anfang Juli bis Ende August durchziehen kann, oder ob man in die Übergangsjahreszeiten kommt. Aber wenn du 100 Tage unterwegs sein willst statt ein km Ziel(Start/Ende) zu definieren und das in den besten Wetterzeitraum zu legen und zu pushen wird es natürlich schwieriger.
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jaywalking reagierte auf AnDrIx in UL Weitwanderung meets Hochtour & KlettersteigIn den Alpen nicht. Wenn du sehr gut planst könntest du aber auf Teilen der Strecke die Klettersteigausrüstung zum nächsten Postamt oder zu einer zivilisationsnahen Hütte schicken, dann sparst du dir zumindest auf den Teilstücken ordentlich Gewicht im Pack.
(Bzgl. Lighterpack: Spiegel wirst du nicht brauchen )
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jaywalking reagierte auf AnDrIx in UL Weitwanderung meets Hochtour & KlettersteigOT:Ich weiß nicht, wie fit/erfahren du bist, aber ich würde mir bei 100 Tagen mind. 5 Tage extra (als Puffer) einplanen, falls du mal wegen Wetter etc. nicht oder weniger gehen kannst. Ich habe mir 2015 mal beim Versuch Kilometer vom Vortag gutzumachen auf 2700m beim Abstieg das Außenband gerissen - das macht in den Alpen etwas weniger Spaß, als wenn dir das auf dem Frankenweg etc. passiert
Du bist DAV Mitglied, oder?
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jaywalking reagierte auf Capere in UL Weitwanderung meets Hochtour & KlettersteigScarpa Ribelle S HD - 936g / Paar in Gr. 43
Petzl Irvis Hybrid - 588.4g / Paar (Stahlzacken in der Front + Alu hinten)
- Alu geht m.M.n. für überschaubare Sachen aber auch klar
IceRock Idol - 194.2g
Nein, der Petzl Scirocco ist mit 170g der leichteste Helm am Markt.
Für etwas Inspiration kannst du gern mal meine Packliste anschauen:
https://lighterpack.com/r/got24s
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jaywalking reagierte auf danobaja in UL Weitwanderung meets Hochtour & Klettersteigok! dann ist der oben erwähnte becks, hier @Jever, ne sehr gute anlaufstelle für dich.
ich war hardcore, und hab nix wirklich leichtes. ausserdem ist mein zeug alles 30 jahre alt. da hat sich sehr viel getan aufm markt.
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jaywalking reagierte auf danobaja in UL Weitwanderung meets Hochtour & Klettersteigin 6 wochen mit festem ziel legst du in den bergen gar nix. da nimmst du was kommt. die allerschlimmsten tage werden zeros, manchmal den ganzen tag im zelt. berg vereist? 3 wochen dauerregen? 1m schnee in der früh?
wie soll man warten? also muss die nötige ausrüstung mit. das kann immer noch alles leicht sein, nur wird es, dem einsatzzweck entsprechend robuster und schwerer sein als möglich wäre. und so wird halt aus 300g poncho 1000g jacke und hose. und das geht weiter....
jeder gewichtsvorteil birgt irgendein risiko in sich. ul-tarp. trägt sich super, aber es übernachtet sich schlecht in einem schneesturm drin. und so ist es mit jedem ausrüstungsstück.
da gehört ein batzen erfahrung dazu, damit man weiss was für einen wichtiger ist. wie es gewichtet werden muss aufgrund von erfahrung, können, ausweichmöglichkeiten, zeros, pensionen, hütten. da kann man schon weit kommen mit einfachen mitteln. die leidensfähigkeit spielt natürlich auch eine rolle.
nur jemandem zu raten was er mitnehmen soll oder nicht ist schwierig, das beschränkt sich auf so allgemeinere sachen wie "auf dem abschnitt brauchst du keine eisaxt", etc.
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jaywalking reagierte auf Martin in UL Weitwanderung meets Hochtour & KlettersteigDa du die Route noch nicht auf der Website hast, kann wohl kaum sinnvolle Hilfe geleistet werden. Die Packliste hat auch sonst viele offene Punkte und Fragezeichen(Doppelungen, die Lebensmittel, Schlafklamotten sind geschätzt statt gewogen, vieles noch nicht erfasst). Eine Ul Eisaxt würde ich mir anschauen und vor allem auch mit einer Bouncebox für das Sicherheitsequipment arbeiten. Schuhe, Helm, Eisaxt, Spikes - alles zusammen echt schwer und nur an wenigen Stellen notwenig.
1000km sind 5-6 Wochen. Das kann man wahrscheinlich auch so legen, das man mit minimaler Sicherheitsausrüstung auskommt.
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jaywalking reagierte auf Carsten010 in UL Weitwanderung meets Hochtour & KlettersteigHallo Jay,
ich habe mir die Packliste etc. noch nicht angeschaut, sondern nur auf deine Beschreibung der Tour geachtet.
Zwei Gedankeen dazu:
Wie hoch ist der Hochtouren/Klettersteig-Anteil realistisch? Macht das Sinn für 1-2 Mal das ganze Zeug mitzuschleppen? Das kannst nur du wissen. Bei wenig Nutzung könnte man ja auch darüber nachdenken, die Tour umzuplanen... Ich weiß gar nicht, ob er noch hier im Forum ist, aber bei ODS findest du ihn sicher. BECKS! Der ist zwar ein ganz schlimmer Irgendwie-Anti-UL-Troll Aber der hat alpin schwer was auf dem Kasten und ist gewichtsseitig auch immer leicht unterwegs...Der hat mega Erfahrung und ich würde den sofort wegen so einer Tour anhauen. Gruß
Carsten
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jaywalking reagierte auf dennisdraussen in UL Weitwanderung meets Hochtour & KlettersteigEine Hochtour mit ultraleichtem Equipment zu planen ohne eine Ahnung zu haben wie die Wetterbedingungen in dem Zeitfenster aussehen ist recht ambitioniert.
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jaywalking reagierte auf cozy in UL Weitwanderung meets Hochtour & KlettersteigIch würde für die Bouncebox Hotels und Campingplätze anschreiben an denen du in den Tälern vorbeikommst. Wenn du denen beschreibst was du vorhast sollte das kein Problem sein.