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Ultraleicht Trekking

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Jeha

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Reputationsaktivitäten

  1. Gefällt mir!
    Jeha reagierte auf sirm3rl1n in Nordkalottleden 2027   
    Hallo Gerd,
     
    ich bin den Nordkalottleden Solo teilweise von Kilpisjärvi bis Abisko, also den Mittelteil, in den ersten beiden Septemberwochen 2024 gelaufen. Ich bin nach Tromsö geflogen und von dort mit dem Bus nach Finnland gefahren, die Rückreise erfolgte dann per Zug ab Abisko.
    Auf diesem Abschnitt gibt es 7 eingerichtete Brücken, die auch jeweils notwendig sind. Diese waren bei mir alle noch installiert und problemlos begehbar. Dazu gesellen sich einige flache Flussquerungen, für die man dringend brauchbare Watschuhe mitführen sollte - zwischen der Daerta- und der Dividalshytta quert man beispielsweise ein sehr weitläufiges Sumpfgebiet zwischen zwei Seen und danach den knapp 50 Meter breiten Skaktarelva-Fluss. Und auch sonst gibt es einige Stellen auf dem Trek, wo man die Wanderschuhe zum Durchwaten unweigerlich ausziehen muss.
    Bis auf die am Anfang hinter der schwedischen Grenze liegende Pältsastugan- und die am Altevatnet gelegene Altevasshytta hatten alle anderen Versorgungshütten Anfang September bereits geschlossen bzw. die unbewirtschafteten Hütten wären wie bekannt nur mit dem jeweiligen Schlüssel begehbar gewesen. Da ich mit Zelt und in kompletter Selbstversorgung unterwegs war, hat mich das nicht tangiert.
    Wettertechnisch hatte ich alle denkbaren Aggregatszustände zwischen bratender Sonne, Dauerregen, leichtem Schneefall und Sturmböen. Aber immerhin wird man so spät im Jahr nicht mehr von Mücken zerfressen, da die Nachttemperaturen teilweise stark anziehen. Ich hatte eine Basisausrüstung mit Komforttemperatur von 0 Grad dabei und bin damit sehr gut gefahren.
    Da ich eher entspannt unterwegs bin, hatte ich in der Regel Etappenlängen zwischen 22 bis 27km. Zusammen mit Wind und Wetter hat mir das aber auch gereicht, da mir allabendliche Erholung, der Blick auf die Nordlichter und das ein oder andere Lagerfeuer schon wichtig gewesen sind.
    Wie bereits erwähnt ist der Trek sehr einsam, ich habe selten mehr als ein oder zwei andere Trekker pro Tag gesehen. Der Hauptanteil sind eher Tageswanderer, welche an den größeren Selbstversorgerhütten mit Straßenanbindung kleinere Wanderungen durchführen - so fand zB. an der Rostahytta noch ein größeres Jugendzeltcamp statt.
    Zu den möglichen Wegvarianten kann ich nichts beitragen, da diese insbesondere im südlichen Teil entscheiden, wo du enden willst! Auf meinem Abschnitt gab es nur den Hauptweg und dem bin ich gefolgt, da meine Rückreise ab Abisko erfolgte.
    Nichtsdestotrotz kann ich dich aus meiner Erfahrung darin bestärken, dass du dir einen der vermutlich schönsten, da einsamsten Wanderwege in Nordeuropa ausgesucht hast - ich habe die wundervollen Weitblicke auf die Berge und Gletscher, die unzähligen, nicht scheuen Rentierherden und den wenigen, aber herzlichen Kontakt mit den Einheimischen sehr genossen. Und die Einsamkeit. Und die Blicke auf die Nordlichter. Und die Lagerfeuer an den Seen.
     
    Falls du fragen zu diesem speziellen Abschnitt hast, egal ob zu Kartenmaterial, speziell zu den Brücken oder was auch immer, dann melde dich gerne!
    Das Bild zeigt das Rostadalen kurz vor der Rostahytta mit Blick in westlicher Richtung auf den kleinen Gletscher unterhalb des Hoglikka. Allein für dieses kurze Erlebnis lohnt es sich, den Weg auf sich zu nehmen...
     
    Liebe Grüße
    Hannes

  2. Gefällt mir!
    Jeha reagierte auf traveloors in 10 Tage Packrafting in Nordschweden   
    Hallo liebe Mitlesende,

    als einer meiner ersten Beiträge steige ich mal mit einem Tourbericht ein. Auch wenn es sich nicht um eine UL- Tour handelt, so hat sie uns doch inspiriert, mal unsere Packliste unter die Lupe zu nehmen und zumindest ein bisschen gewichtsoptimierter zu verbessern, daher hier eine Zusammenfassung unserer Packrafting- Tour durch Nordschweden.

    Gestartet sind wir mit unserem Bulli im Schwabenland mit dem Ziel, möglichst zügig das 2800km entferne Gällivare zu erreichen. Nach einem kurzen Stopp an der Bergstraße, um bei meinen Eltern ein e-Bike einzusammeln (dazu später mehr), sind wir dann gen Norden „gerauscht“. So richtig empfehlen kann ich das nicht, denn wenn man nach langer Fahrt mit der Fähre nach Schweden übersetzt und das Navi zeigt immer noch 1500km, dann kann das die Stimmung schon drücken.
    In der Vorbereitung hatte ich mich mal über die typischen Temperaturen im Juli in Abisko schlau gemacht und bei durchschnittlich 17 Grad entsprechend auch Mütze, Handschuhe und Daunenjacke eingepackt. Kurzfristig waren dann aber für den Tourstart 27 Grad in Abisko prognostiziert, die sich über die geplanten 10 Tage auf 16 Grad und Regen reduzieren sollten. Letztendlich haben wir also Mütze und Handschuhe ausgepackt und dafür ein kurzes Tshirt ein. Daunenjacke und Regenkleidung haben wir aber mitgenommen.

    Von Gällivare ging es mit dem Auto noch für einen "kurzen" Abstecher nach Kaitum, um das e-Bike abzustellen. Normalerweise fährt von Kaitum nach Gällivare ein Zug, aber im Sommer 2025 ausgerechnet nicht. Nach Deponie des Fahrrads sind wir dann für eine Nacht auf dem Campingplatz in Gällivare eingecheckt, haben unsere letzten frischen Lebensmittel verbraucht und unsere Rucksäcke fertig gepackt. 

    Tag 1: Über den Kungsleden durch den Abisko Nationalpark

    Am nächsten Morgen ging es dann endlich los, und zwar zu Fuß zum Bahnhof. Das Auto kann man gegen kleines Geld auf dem Campingplatz stehen lassen. Mit dem Zug ging es dann in ca. 2,5h nach Abisko, wo man direkt am Eingang zum Nationalpark ausgespuckt wird.

    Hier war die Laune noch sehr gut, auch wenn sich der schwere Rucksack bemerkbar gemacht hat. Startgewicht mit Packraft und Verpflegung für 12 Tage waren knapp 28kg pro Person. So schwer waren unsere Rucksäcke ziemlich sicher noch nie, aber auch wenn hier noch Luft nach unten ist, wiegen WW-Packraft-Equipment und Verpflegung einfach viel.

    Im Abisko NP darf man nicht campen, deshalb muss dieser am ersten Tag komplett durchwandert werden. Mit knapp 16km ist das aber auch völlig okay. Nach der NP Grenze haben wir dann zusammen mit vielen anderen unser erstes Camp aufgeschlagen. Das Tarp, ursprünglich für potenzielle Regentage im Gepäck, hat sich hier als wertvoller Schattenspender erwiesen. 

     
    Tag 2: zur Fjällstation Alesjaure

    Am zweiten Tag ging es weiter entlang des Kungsleden bis zur Fjällstation Alesjaure. Der Trail verläuft ziemlich flach, zum Teil entlang eines Sees. Schatten gibt es nicht viel, aber regelmäßig Bäche, um das Kopftuch abzukühlen.

    Unser Zelt haben wir dann knapp unterhalb der Fjällstation Alesjaure aufgebaut. Hier gibt es auch Toiletten. Völlig unterschätzt hatten wir die Kombi aus Hitze und Mücken. Ich hatte als lange Hosen nur eine Wanderleggings und eine Fleeceleggings dabei. Abgesehen davon, dass ich die bei 25 Grad und mehr nur ungern anziehen wollte, haben die Mücken auch einfach durchgestochen.


     
    Tag 3: Tschüss Kungsleden

    Tag 3 führte uns weg vom Kungsleden. Nach dem Fluss führt der Kungsleden weiter nach Süden. Wir sind stattdessen links abgebogen und sind dem Trail Richtung Vista-Tal gefolgt. Oben auf dem Sattel gibt es einen schönen Bergsee, ideal für eine Badepause. Vom See ging es dann abwärts ins Vistas-Tal, wo auch bald der Vistasälven in Sicht kommt. Aufgrund der warmen Temperaturen war wohl die Schneeschmelze ganz besonders stark und wir konnten schon ein ganzes Stück oberhalb der avisierten Stelle unsere Boote einsetzen. Los ging es auf einem wild bewachsenen Stück durch erste kleine Stromschnellen den Vistasälven runter.

    Eigentlich waren wir noch früh dran und hätten noch ein ordentliches Stück auf dem Fluss zurücklegen können, aber zwei Dänen, die uns früher am Tag auf dem Sattel begegnet sind, haben wir uns von der Sauna an der Vistasstugan erzählt. Also haben wir ausnahmsweise an einer kostenpflichtigen Hütte das Zelt aufgebaut. Der nette Besitzer hat uns dann erlaubt, zum Kochen eine der Hütten zu nutzen und anschließend die Sauna für uns aufgeheizt. Abkühlung gibt’s direkt daneben im Vistasälven. Und die Sauna fungiert auch gleichzeitig als Dusche, in dem man einfach einen Eimer Wasser zum Aufwärmen mit reinstellt. Obwohl wir erst drei Tage unterwegs waren, wollten wir uns das nicht entgehen lassen.


     
    Tag 4: Weiter entlang des Vistasälven

    Wer auf Flüssen unterwegs ist, weiß dass hier Gefahren lauern, insbesondere wenn Wildwasser im Spiel ist. Wir waren entsprechend gut ausgerüstet und vorbereitet. Nicht auf dem Schirm hatte ich aber die offensichtlich durchaus reale Gefahr eines Zusammenstoßes mit einem großen vierbeinigen Tier! Zum Glück wollte der Elch das genauso wenig und hat sein Bad verfrüht abgebrochen. Nicht die letzte, aber sicherlich die Beste Elch-begegnung auf dieser Tour! Weiter unten wird der Vistasälven schwieriger und wir mussten für eine erste Umtragung einer WW-V-Stelle aussteigen. Danach geht es mit WW II/III spaßig weiter, gefühlt aber nie gefährlich, sondern gut einsehbar und ohne Unterströmungen o.ä.

    Für die Mittagspause haben wir an der Lisasstugan Halt gemacht, einer kleinen Hütte für Jäger und andere. Mein Partner hat sich erfolgreich am Angeln versucht und so stand Äsche auf der Speisekarte. Leider hat sich zu diesem Zeitpunkt unser Benzinkocher verabschiedet und wollte partout keinen Mucks mehr tun. Bei gemütlichen 27 Grad haben wir also in der Lisasstugan ein Feuer im Ofen gemacht, um unseren Fisch auf dem Ofen zu garen.

    Im Anschluss haben wir gleich noch Wasser für unser Abendessen gekocht. Die Nacht haben wir dann etwas weiter flussabwärts in Gesellschaft von drei netten Schweden verbracht, die wir tagsüber am Fluss getroffen hatten. Unsere Hoffnung, am Morgen hier ein bisschen Kochergas für einen warmen Kaffee zu schnorren, hat sich vollauf erfüllt.

    Tag 5 und 6: Nikkaluokta

    Der letzte Abschnitt des Vistasälven schlängelt sich gemütlich bis nach Nikkaluokta. Hier gibt es kaum mehr Stromschnellen und besonders auf dem letzten Stück muss man tatsächlich auch mal paddeln, um vorwärtszukommen. In Nikkaluokta gibt es eine große Fjällstation, die außerdem mit dem Auto erreichbar ist. Ein Ersatzkocher war dort aber leider nicht zu bekommen. Also haben wir einen Pausentag eingelegt, mein Partner ist nach Kiruna getrampt und hat den einzigen verfügbaren Gaskocher (zum Aufschrauben 🫠 und dann auch noch der gleiche, der schon zuhause liegt) gekauft. So konnten wir unsere Tour aber zumindest fortsetzen.


     
    Tag 7: Von Nikkaluokta Richtung Kaitumälven

    Vom Campingplatz in Nikkaluokta sind wir Richtung Kaitumälven aufgebrochen, unser zweiter Rafting-Fluss. Auf halber Strecke etwa liegt ein Shelter, das wir uns für die Übernachtung ausgesucht hatten. Weil wir ganz allein waren, haben wir uns spontan entschieden das Zelt nicht auszupacken und im Shelter zu übernachten. Groooooßer Fehler!  So ein Zelt hat den immensen Vorteil, dass man den kleinen Raum ganz ausgezeichnet von Mücken befreien kann, bevor man schlafen geht. Das ging im Shelter überhaupt nicht und ich war am nächsten Morgen komplett zerstochen.




     
    Tag 8: Ankunft am Kaitumälven

    Früher als erwartet, waren wir schon kurz nach Mittag am Kaitumälven und haben uns deshalb entschieden, direkt noch die ersten Kilometer zurückzulegen. Der Kaitumälven fließt wesentlich gemächlicher als der Vistasälven und lässt sich zumindest auf diesem Abschnitt eher als große Seen charakterisieren, die über kurze Stromschnellen miteinander verbunden sind. Als Zeltplatz haben wir eine gemütliche kleine Insel gefunden.


     
    Tag 9: Lange Umtragung

    Am nächsten Tag ging es weiter den Kaitumälven entlang. Schon kurz nach dem Start mussten wir uns entscheiden, ob wir die für uns schwierigste Stromschnelle fahren wollen oder nicht. Mein Partner war ein bisschen unsicher, wollte dann aber doch nicht alleine umtragen, also haben wir uns getraut. Die Stromschnelle entspricht der Schwierigkeit III und ist ordentlich wuchtig, für uns zu diesem Zeitpunkt auf jeden Fall noch eine mentale wie technische Herausforderung.

    Auf diesem Abschnitt kommt später außerdem eine WW-V und kurz darauf eine WW-IV-Stelle, die wir auf jeden Fall umtragen wollten. Anlässlich eines Tourberichts, den wir gelesen hatten, haben wir mit knapp 4km Umtragung gerechnet. Erstmal war es aber richtig schwer, überhaupt vom Fluss zum parallel verlaufenden Trail zu kommen. Die große schwarze Linie auf der Karte hat sich nämlich als Rentierzaun herausgestellt. Also haben wir es gemacht wie die Rentiere: so lange den Zaun entlang, bis ein ausreichend großes Loch kommt. Weil wir mit einer vergleichsweise kurzen Umtragung gerechnet haben, haben wir uns entschieden die Trockenanzüge anzubehalten. Aus Perspektive der Mückensituation sicherlich eine gute Entscheidung. Aufgrund der immer noch hohen Temperaturen aber auch eine ziemliche Tortur. Von den angesagten 16 Grad war überhaupt nichts zu merken. Wir hatten weiterhin den ganzen Tag Temperaturen in den hohen Zwanzigern und das aufgrund der langen Tag von sehr früh bis sehr spät. Die Umtragung war dann eher 6km lang und wir mussten uns ziemlich durch die Büsche schlagen. Ich sags mal so, nach Ankunft an unserem Wunsch-Camp war definitiv Klamottenwaschen und Trockis auslüften angesagt. Auf diesem Abschnitt war es tatsächlich gar nicht mehr so einfach einen passenden Campingspot zu finden, aber irgendwann waren wir dann doch erfolgreich.


     
    Tag 10: Ankunft in Kaitum

    Ursprünglich hatten wir mal angedacht, kurz vor Kaitum nochmal das Zelt aufzuschlagen. Aber die Hitze und die Mücken haben uns so langsam wirklich geschlaucht und entsprechend sind wir die letzten 17km bis Kaitum durchgepaddelt. Mein Partner hat das metaphorische Schnick-Schnack-Schnuck verloren und wurde von mir zusammen mit seiner Angel den Mücken zum Fraß vorgeworfen. Ich hab mich aufs e-Bike gesetzt und bin die 94km nach Gällivare geradelt.

    Dort bin ich dann umgehend ins Auto gestiegen und zurück nach Kaitum gefahren, um meinen Partner und das restliche Gepäck aufzusammeln. Zurück am Campingplatz haben wir es tatsächlich bis zum folgenden Mittag geschafft, sämltiches Equipment zu säubern und zu trocknen, bevor dann tatsächlich der angesagte Regen eingesetzt hat.


     
    -        TOUR ENDE – 
    Anbei noch unsere Packliste. Bitte zerreißt mich nicht, wir haben seitdem schon ordentlich nachgebessert und ich weiß auch nicht, warum wir Stirnlampen dabei hatten: Packliste Schweden

     
  3. Witzig!
    Jeha reagierte auf traveloors in Vorstellungsthread   
    Hallo Zusammen, 
    ich bin Anna und schon von kleinauf mit dem Zelt unterwegs. Früher als Kind mit meinen Eltern per Bikepacking und seit einem (ersten) Neuseelandaufenthalt vor knapp 10 Jahren im Wanderfieber. 
    In Neuseeland waren wir aufgrund Studentenbudget noch mit dem unterwegs, was uns vererbt wurde, günstig zu haben war oder in unserem gekauften Campervan sowieso schon drin lag. D.h. wir waren zu Beginn statt ultraleicht eher ultraschwer unterwegs mit Sommerschlafsack, 3,5kg Discounterzelt und Heimkochtopf, der aufgrund seines dicken Bodens immerhin die Hitze super lange gehalten hat. *ironie off* Als ersten Kontakt mit UL haben wir uns damals aus Kostengründen immerhin einen Dosenkocher selbst gebastelt. 
    Hier in Europa waren wir lang eher auf Hütten unterwegs und hatten an Basisgewicht eh nicht so viel dabei, aber dafür häufig Sonderequipment für Klettersteig, Hochtour etc. dabei, bei dem man nicht soo viel sparen kann. 
    Seit zwei Jahren sind wir jetzt aber ins Packraften eingestiegen und damit hat sich vor allem mit einer längeren Tour in Nordschweden im letzten Jahr die Notwendigkeit ergeben, unser Normalequipment nochmal zu überprüfen. Für 10 geplante Tage und entsprechend Verpflegung für 12, waren wir inkl. ca. 10kg Packrafting-Equipment mit jeweils fast 30kg auf dem Rücken unterwegs und das war richtig hart. 
    Unser Equipment haben wir über die Jahre erweitert, aber manchmal aufrund von Notkäufen auf Tour oder aus mangelnder Erfahrung nicht unbedingt clever ausgesucht. Vor Allem beim Zelt und beim Kocher ist noch ordentlich Luft nach unten. Da sind wir aktuell mit einem Vaude Invenio SUL 2p (ca. 2kg) und einem Primus Multifuel (schweeer) unterwegs. 
    Ich lese hier schon eine Weile mit, auch was MYOG angeht und jetzt war es mal an der Zeit sich hier auch anzumelden. Ich freu mich auf jeden Fall auf einen guten Austausch und hoffe auf viele Inspirationen. 
    Im Herbst geht es hoffentlich das dritte Mal nach Neuseeland und vorher soll das Gepäckgewicht noch etwas runter. 
    Und damit ihr was zu lachen habt, hier noch ein Foto von unserem super Einsteiger-Koch-Setup:

     
     
  4. Gefällt mir!
    Wir haben nach einem ersten Kurs in Neuseeland einen zweiten WW-Kurs bei Tom von Packrafting Explorers gemacht und das kann ich nur empfehlen. Seon kenne ich nur vom European Meet-Up, aber er und Tom arbeiten auch zusammen und sicherlich ist das Niveau vergleichbar. 
    Wer grundsätzlich WW mit dem Packraft fahren will und kein absoluter Anfänger ist, für den ist übrigens das European Packrafting Meetup an der Soca noch ein heißer Tipp. Start dieses Jahr ist allerdings schon Montag in einer Woche für die Kurzentschlossenen.  
  5. Gefällt mir!
    Jeha reagierte auf heff07 in Gatewood Cape Norwegen Erfahrungen   
    HI
    Da ich nicht genau weiß, wo es passt und es hier auch um das Gatewood Cape und die Stabilität ging, packe ich mal meine Erfahrungen vom letzten Wochenende auf dem Weserberglandsteig hier dazu.
    Da es sehr starke Windböen gab, wurde der dünne Silnylon-Stoff des aktuellen Gatewood Capes schon sehr stark zusammengedrückt. Für die nächste Nacht hatte ich meine „Wäscheleine“ halbiert und die beiden Leinen durch den Ring bei der Stangenaufnahme gezogen (genauer: Ich habe da einen zweiten, tiefer angelegten Ring – durch den habe ich die Schnüre laufen lassen).
    Gespannt wurden sie an den hinteren Flächen zwischen Mittelaufnahme und den  Eckpunkten sowie in der Mitte  der Längsseite. Das hat sogar den Vorteil, dass das Kopf- und Fußende weiter aufgestellt wird, ohne hier die punktuelle Belastung durch den Lifter zu verursachen.
    Die Windlast wurde über die stramm gespannten Schnüre viel besser abgeleitet. Der Innenraum wird dadurch deutlich weiter aufgespannt.
    Das ist meine Go-to-Erweiterung, wenn ich Sturm erwarte oder das Fuß- und Kopfteil weiter aufspannen möchte. Ist auch einfacher als mit einem zweiten Stock, der auf der Höhe des Lifters sein sollte, eine lange Schnur zu spannen.
    Hier zwei Bilder. (Das erste Bild zeigt nur die hintere Abspannung) )
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    Enns

    Fangen wir mal mit der Enns an.

    Gibt eigentlich nur 2 Stellen, an denen man aufpassen muß, Einstieg und Ausstieg.

    Der Einstieg am Ortsausgang von Schladming wird in den div Flußbeschreibungen im Internet hinreichend genau beschrieben, für Autofahrer ganz nett, liegt der Einstieg neben einem Anwohnergebiet mit mehr als genug Parkplätzen, mit Övis kommt man auch auf < 1 km ran.
    Wenn man die Böschung runtergekraxelt ist, ist genügend Raum, etliche Boote nebeneinander fertig zu machen, gerade am WE ist es auch häufiger so, daß man dort andere Paddler trifft, bei mir waren es im Schnitt ca 2/3 Kajak, 1/3 Packraft WW-Boote.

    Bei niedrigerem Wasserstand ist es easy, bei höherem Wasserstand sind ein paar fiese Schwälle direkt nach dem Lospaddeln, die durchaus gut Kraft haben können, wenn hohe Pegel sind, sollte man also dann gut vorbereitet sein, konzentriert lospaddeln.

    Die Gesamtstrecke, die man paddeln kann, sind knapp 70 km.

    Man sollte sehr gut aufpassen, daß man den letzten möglichen Ausstieg die Lauferbrücke, eine alte Holzbrücke nicht verpasst, denn kurz danach geht es in den WW5er Bereich des Gesäuse, das ist was, was ich mir deutlich lieber vom Ufer anschaue

    Als ich die Strecke das erste Mal gepaddelt bin, bin ich zuerst zu der Brücke gefahreen, um einen Waypoint zu setzen und war dann beim Paaddeln übervorsichtig, lieber 2-300 m vorher schon auszusteigen, was aber völlig unnötig war, da es keine 10 m vor der Brücke auf der rechten Seite einen guten Ausstiegspunkt mit flacher Anblandestelle zwischen Büschen gibt und wenn man es doch verschnarcht, man noch hinter der Brücke mit Mühe über eine Steinböschung aussteigen könnte.

    Direkt oberhalb vom Ausstiegspunkt ist eine Zufahrt von der Strasse zur Weide und direkt hinter der Sperre ist am Rand vom Gebüsch ein Platz wo man gut 1-2 Zelte aufbauen kann, falls man abends ankommt.
    Wenn man ein paar hundert m leicht bergauf läuft, kommt man an die Bushalte, von der man mehrfach / Tag mit Umsteigen nach Schladming zurück kommt.

    Gerade im 2. Teil ist die Aussicht teilweise gigantisch.

    Was evtl Übernachtungsplätze betrifft, ist das nicht ganz easy, da dort sehr viele Kuhherden auf Weide stehen und man zum Einen auf einer Weide durch die neugierigen Kühe keine Ruhe bekäme und das auch die Bauern nicht so toll fänden, bei anderen Plätzen sollte man ein Auge auf dem Boden haben, bevor man aufbaut, wir haben schon mal in einem Wäldchen übernachtet und am nächsten Morgen liefen die Kühe auf dem Weg zur Weide zwischen unseren Zelten / Booten durch.
    Durch die rel hohe Strömungsgeschwindigkeit ist es nicht so ganz easy mit den Plätzen, häufiger ist man halt auf der falschen Flusseite und denkt „das wäre ein guter Platz gewesen“...
    Hilfreich sind Zelte, die nicht eine extrem hohe Stellfläche brauchen, für Hängematte & Tarp finden sich auch so einige Plätze.

    Wenn es denn sein muß, kann man die Strecke auch an einem Tag paddeln, ist aber wie ich aus eigener Erfahrung weiß, rel stressig und eigentlich schade, so da "durchzuheizen".

    Die Einstiegsstelle kann bei sehr hohen Pegeln auch in den Schwällen eine 3- erreichen, normalerweise je nach Pegel 2- bis 2+, ansonsten auf der Strecke max 2+, aufgrund der höheren Fließgeschwindigkeit sollte man sich bis in den 3er Bereich sicher fühlen.

    Falls mit mit dem Auto unterwegs ist, sollte man auf jeden Fall vorher oder hinterher mal zu den Aussichspunkten im 5er Bereich flußabwärts im Gesäuse fahren, dann wird man sich ja eh wahrscheinlich vorher die Ausstiegsstelle anschauen.

    Leider habe ich auf die Schnelle gar nicht so viele Pic zur Enns gefunden, irghendwo in den Untiefen meiner NAS müßten noch mehr sein, aber ich denke mir das Wichtigste ist das Pic der Ausstiegsbrücke
    und bevor jetzt jemand verwirrt ist z.B. aufgrund der unterschiedlichen Paddelrucksäcke, ich bin ja häufiger in den Alpen zum WW-Packraften, bin entsprechend die Flüsse etliche Male mit unterschiedlichen Booten / Ausrüstung gepaddelt.

    Normalerweise poste ich ja nie Waypoints o.A öffentlich aber hier aus Sicherheitsgründen die Lauferbrücke N47° 35' 16.5" E14° 32' 13.3" bitte selber nochmal nachprüfen, denn dahinter kommt halt das Gesäuse


    Wenn Fragen sind, her damit 

    Ergänzungen, andere Meinungen zum Fluß, gerne...

     

     

     

     

  7. Gefällt mir!
    Wildwasserflüsse für min Tages oder Mehrtagestouren

    Angeregt durch den tollen Packraft-Reisebericht von @ultraleichtflo  aus Laos, dachte ich mir, ich nehme auch mal den Hinter hoch  ein bisschen über verschiedene Flüsse „zu erzählen“...

    Ich möchte den Fokus eher darauf legen, (nur) einen Eindruck von dem, jeweiligen Fluß zu geben, eine Einschätzung welche WW-Stufen, für was für Packrafts geeignet, wie es mit Übernachtungen aussieht, welche Besonderheiten, Gefahren und natürlich jeweils ein paar Pics zum Antörnen dazu

    Mit den „Ausnahmen“ Ombrone & Schwarzer Regen alles Flüsse in den Alpen
    Drau
    Enns
    Gail
    Kössener Ache bzw Entenlochklamm
    Lech
    Mur
    Salza
    Salzach
    Schwarzer Regen
    Soca
    Steyr
    Ziller

    Schon mal 3 Kartentips

    Was sehr nützlich für die Planung in A bzw für die Planung der Fahrtrouten von einem Fluß zum Andern ist → Jüberman Österreich, bei jedem Fluß steht so grob der WW-Grad und zu welcher Zeit befahrbar, unbedingte Kaufempfehlung

    Für den (Schwarzen) Regen → Jübermann D-Südost mit u.A. Regen

    Für die Soca, falls Ihr sie noch irgendwo bekommt → Soca Bild und Erlebniskarte

    2 Buchtips

    Luc Mehl Packraft-Handbook, english, ein absolutes Muß für jeden WW-Packrafter, bekommt Ihr u.A. beim Packrafting-Store, Sack & Pack und Packrafting Europe

    Kajakparadies Nordalpen
    Klasse Buch, wenn man auch mal neue ½ bis Tagestouren dort paddeln will, sehr zutreffende Beschreibungen, viele Pics, zutreffende WW-Einschätzung


    Noch eine Sache, die mir sehr am Herzen liegt, einige Flüsse liegen mit ihren interessanten Parts in Naturschutzgebiete und es wird recht deutlich darauf hingewiesen, daß dort Zelten, Campierewn usw verboten bzw nicht erwünscht ist.

    Bitte benutzt dort die Campings (sind meist recht preisgünstig und viele Paddelverrückte ) macht von da aus Tagestouren und neben Naturschutz liefert ihr dann denen, die gerne ein komplettes Paddelverbot durchsetzen wollen, keine „Munition“, dasselbe gilt sinnmgemäß für Uferbetretungsverbote oder die Westen & Helmpflicht auf Teilen des Schwarzen Regen.

    Natürlich ist es toll, wenn Andere, die dann den jeweiligen Fluß auch gepaddelt sind, ergänzen bzw schildern was sie völlig anders als ich sehen / einschätzen.

    So das war der Einleitungstext, da sich das über etwas Zeit ziehen wird, könnt Ihr gerne drunter oder mir via PN schreiben, wenn jemand gerne hätte, daß ich möglichst bald über einen bestimmten Fluß schreibe.

    Mal schauen, je nach dem, wie sich das entwickelt, wird es auch Sinn machen, evtl bei manchem Fluß einen eigenen Thread draus zu machen.
  8. Gefällt mir!
    Jeha reagierte auf Maalinluk in Zenbivy Sheet schnell, schmutzig und günstig   
    Nachdem ich das Zenbivy-Prinzip mal mit einem gelöcherten Tyvek Rest und Gummiband getestet und für gut befunden hatte, wollte ich mir das mal in etwas schöner nachbasteln. Da sich meine Reise wegen Zahnproblemen und krankem Haustier etwas verschiebt, blieb dafür nun Zeit. Hier ist das fast schöne Ergebnis. Material ist Tyvek Softstructure, das noch übrig war und mal als Groundsheet gedient hat. Nun ist es der Bezug für die Isomatte. Die ganze Konstruktion soll nicht nur gegen Zugluft und Verrutschen des Quilts helfen, sondern auch die Isomatte vor den Krallen meiner Hündin schützen (hatte da schon zwei Zwischenfälle...). Ohne Hund hätte ich das ganze nicht über die komplette Isomatte konstruiert. Die "Anti-Zugluft-Lappen" werden nicht am Quilt befestigt, sondern sind per sehr leichtem Gummiband (für Unterwäsche) verbunden und gehen über den Quilt. Mit Kam Snaps befestigt lassen sie sich in beide Richtungen öffnen. Der Quilt kann am Sheet eingehakt werden, damit er bei Aktiven Schläfer*innen nicht verrutscht.
    Die Haken zur Befestigung des Quilts habe ich befestigt, indem ich dünne Tyvek durchgespielt und ans Sheet geklebt habe (mit meinem Lieblingskleber: Ponal wasserfest). Hatte keine Lust mehr zu nähen.
    Wiegt nicht ganz so federleichte 95g. Aber leichter als das Original.




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    Jeha hat eine Reaktion von Manraven erhalten in Wildwasser-Packrafts - Die 3 Bauweisen der Selfbailer-Funktion   
    OT: Ist jetzt hier an sich OT, aber als Ergänzung zum Packraft-Handbook finde ich Packrafting - A UK manual von Jason Taylor sehr gut. Wer nicht so den WW-Fokus hat, sondern eher kombinierte Touren mit Trekking und viel offenem Wasser (welches nur scheinbar weniger riskant ist!) in Schottland oder Skandinavien plant, findet da viele gute Infos!
  10. Gefällt mir!
    Jeha reagierte auf Wansky in Vorstellungsthread   
    Moin zusammen,
    Will mich der guten Gepflogenheit folgend als Neuling im Forum kurz vorstellen.
    Ich bin Jahrgang 58, und seit kurzem glücklicher Rentner. Komme ursprünglich aus Nordwestdeutschland, lebe jetzt aber seit langem im Osten.
    Draußen unterwegs bin ich seit Kindesbeinen, Klettern, Wandern, Paddeln, Canyoning, Höhlen, ... Alles was das Herz begehrt. In Deutschland, Frankreich, Alpen, Skandinavien und 2 x Grönland. Gewicht war lange Zeit eher so "Wenn's leichter geht ist's gut, aber zur Not schleppe ich halt mehr". Mir erschien es wegen der benötigten Ausrüstung normal.
    Das ist vor einiger Zeit mit längeren Alpentouren (ohne Hüttennutzung) anders geworden. In den letzten Jahren hat die körperliche Leistungsfähigkeit abgenommen und damit der Stellenwert des Gewichts gewonnen. So bin ich zum Ultraleicht gestoßen. Immer noch sehr pragmatisch, aber als Gearfreak schon fasziniert, was alles so geht.
    Inzwischen bin ich viel mit dem Packraft, gerne auch im Winter unterwegs, das relativiert zwar die UL- Notwendigkeit auf dem Wasser aber verschärft sie an Land :-) 😬
    Zusammenfassung: Vielseitig interessierter, halbwegs fitter Endsechziger mit UL-Notwendigkeit. Das entspricht nicht so ganz der Profil der meisten hier im Forum, hoffe es ist aber so okay. 🙂
    Wenn's Fragen gibt, immer her damit.
  11. Gefällt mir!
    Jeha reagierte auf wilbo in Sweden Kungsleden - Hemavan - Abisko NOBO 2025   
    Deine Fotos sind ein Genuss!
    Für mich hat sich das extra Gewicht deines Fotokrams schon mal gelohnt.
    VG. -wilbo-
  12. Gefällt mir!
    Jeha reagierte auf Oska in Sweden Kungsleden - Hemavan - Abisko NOBO 2025   
    Tag 1 – Stockholm - Hemavan

    Vorab: Wenn ihr nicht vorhabt komplett die ganze Zeit wild zu zelten, kauft euch den 1 Jahres STF-Membership. Ich hab’s viel zu spät gemacht, erst in Saltoluokta. Die Mitgliedschaft hat dieses Jahr 375 Kronen gekostet, ca. 35 Euro, aber wenn Du zum Beispiel bei schlechtem Wetter die Einrichtungen der Hütten benutzen möchtest (kein Gasverbrauch, geschützt, teilweise Trockenraum und Saunanutzung), dann zahlst Du als STF Mitglied für das Aufstellen des Zeltes statt 300 Kronen nur noch 200 Kronen.


     
    Als ich im Flughafen von Stockholm ankomme muss ich erstmal die 400 gr. Dose Milchpulver in einen Ziplockbeutel umfüllen. Ja, es gab nur 400 gr. als Minimum. Aber bei gefühlten zusätzlichen 500gr. Würfelzucker und ner Menge English Breakfast Teebeuteln macht das dann auch fast keinen Unterschied mehr.
    Beim umpacken fällt mir in dem Bereich ein großer Löke auf, der auch einen Rucksack dabeihat, da es hier nur der Bereich war wo es nach Hemavan ging war klar, dass es ein anderer Hiker sein muss. Kurz mit ihm ins Gespräch gekommen, es stellte sich heraus, dass es ein Schwede war, der auch in die Richtung wollte wie ich. Schön dachte ich, bin ich zu mindestens nicht der einzige NOBO. Enthusiastisch wie ich war sagte ich ihm noch, dass ich nach Ankunft um ca. 16.00 noch wandern wollte, ca. 12 km.
    Das Flugzeug kam pünktlich und wir mussten vor Hemavan noch einen Zwischenstopp in Lycksele machen und kamen dann auch um 16.00 in Hemavan an. Kleiner Flughafen, man geht dann zu Fuß durch ein Gebäude und wartet davor auf dem Parkplatz, dass das Gepäck dann rausgefahren wird und man sein eigenes dann einsammeln kann. Dort habe ich dann noch 2 andere Hiker getroffen, Hans oder auch Hasse genannt und Schwede und Mattesch aus Polen. Hasse wollte nur nach Amarnäs und Mattesch hatte wohl nur 2 Wochen und hatte daher vor, jeden Tag 30km zu wandern.
    Vielleicht war ich etwas naiv oder verwöhnt von anderen Wanderungen, dachte ich doch tatsächlich, dass hier Schilder wären, wo es zur STF Fjällstation geht, oder woher ich mein Gas herbekomme. Aber man kann ja auch einfach mit Menschen reden. Gesagt, getan, ca. 500-750m vom Flughafen gab es dann eine Tankstelle, die aber in 30 Minuten dicht macht, also dort hingestratzt, nach Gas zum Kochen gefragt, was zur allgemeinen Erheiterung des Verkäufers und der umstehenden Personen geführt hat. Und noch ein Feuerzeug gekauft. Gegenüber der Tankstelle gab es noch einen Supermarkt, also dorthin, 2 andere etwas abgerockte Hiker getroffen, die ihre Tour von Abisko aus gerade beendet hatten und an der Steckdose außen am Pfosten fürs Unterdach in ca. 3m Höhe ihre elektrischen Geräte wieder aufgeladen haben und auf ihren Bus gewartet hatten. Kurz miteinander geschnackt, dann in den Supermarkt und erstmal reichlich kalte, zuckerinfusionierte Getränke gekauft, sprich Cola und eine Packung Pringles Sour Cream fürs Frühstück. Achja, ich vergas vielleicht einen nicht ganz unwichtigen Aspekt zu erwähnen, es war ausgesprochen warm in Schweden und ganz ungewöhnlich gerade im Nordteil von Schweden. Für mich, viel zu warm zum Wandern. Da es in Deutschland vorher eine längere Regenperiode gab, bin ich also von kühlerem Wetter zur wärmeren gewechselt. Ich weiß nicht wie spät es mittlerweile war, irgendwas zwischen 17.00 und 18.00 und mir wurde klar, dass das mit dem heute noch Wandern nichts mehr bei mir wird. Wenn ich wirklich früh aufstehe (automatisch), gehe ich teilweise schon um 18.00 ins Zelt, höre noch Hörbuch und penne dann irgendwann. Also Plan B, die STF Hütte finden, war am Ende nicht besonders schwer, die ist direkt am Weg zum Start/Ende des Kungsleden. Dann zur Rezeption, eine Nacht für ein Zelt gebucht, bin da nochmal duschen gegangen, versucht strategisch einen günstigen Schattenplatz zu finden, was nur bedingt geglückt ist, Sonnenuntergang, bzw. tiefer stehende Sonne irgendwas um 23.00 und Aufgang dann wieder 3.00 noch was. Egal, rein ins Zelt, versucht zu schlafen.


     
    Tag 2 – Hemavan – Viterskalet Wildzelten

    Ich bin dann wie immer recht früh wach, ca. 5.00, hab Sachen gepackt, meine zweite Cola getrunken, Wasserflaschen gefüllt, an der analogen Waage außen meinen Rucksack gewogen, ca. 16kg, ich weiß, gibt Schnappatmung bei manchen und bin dann langsam los. Geht zum Start etwas bergauf, aber slow and steady erstmal losgelegt, mich gleich kurz verlaufen, aber den Irrtum schnell bemerkt und dann den richtigen Einstieg/Start gefunden. Da ich wegen vorheriger Faulheit noch nicht fit und es viel zu warm war, wurde es ein recht kurzer Tag. Ich bin in Viterskalet bei der Hütte angekommen, habe gefragt ob Sie Getränke verkaufen, was glücklicherweise der Fall war, in der Regel ist es dann immer Bier und Cola, gefragt ob diese auch gekühlt seien, was bejaht wurde und mir ein inneres Lächeln auf meine Lippen zauberte, um dann festzustellen, dass gekühlt nicht unbedingt Kühlschrank meint, sondern auch ein Eimer mit Wasser aus dem Fluss, wo dann die Dosen drin stimmen. Aber mir war das wumpe, die Cola war auf jeden Fall kühler als außen und daher wunderbar. Dann nachgefragt ob ich hier in der Umgebung zelten dürfe ohne was zu bezahlen, was verneint wurde, weil man die Zeltplätze in der Nähe für die vorhalten wollte die dann auch die Einrichtungen nutzen und dafür zahlen, dann mitgeteilt, dass ich drüber nachdenke was ich mache und weiter Pause gemacht bis dahin. Der Tag war noch recht jung, bin ja um 6.00 ca. los, waren erst 11km und ich habe mich dann entschieden noch ein Stück weiter zu gehen, als Dankeschön für mich habe ich dann noch eine dritte Cola getrunken, sind 330ml Dosen die jeweils 40 Kronen kosten, also irgendwas um 3,80€ schätze ich pro Dose. Günstig war es nicht. 😊
    Die Hüttenwirtin hat mir nach meiner Entscheidung mitgeteilt, dass es ca. 1 km weiter schöne Wildzeltplätze in der Nähe einer Hängebrücke geben würde, das war ganz nach meinem Sinne, ich also los zu diesem Ort für meine nächste Übernachtung. Irgendwann dann auch den Platz gefunden, schon einige Zelte dort gesehen in einem Bereich von ca. 750 m verteilt. Ich habe dann erfahren, dass viele auf den dort naheliegenden Berg Storfjället wollen und am Fuße des Berges übernachten um dann früh morgens dort hochzugehen. Übrigens, gehört hat man ja schon davon, ich war etwas naiv, aber zum falschen Zeitpunkt sind die Mücken und Brooms oder Bruums eine äußerst nervige Angelegenheit, und ja, der Zeitpunkt war definitiv falsch. Mücken kennt man, aber die Brooms sind Pferdefliegen auf Steroiden und beißen, auch durch Stoff. Das war eine weitere Erkenntnis, am besten nichts eng Anliegendes anhaben, was natürlich mit meinem Longsleeve Hoodie der Fall war. Unten rum hatte ich nur eine kurze Hose, dementsprechend sahen meine Beine am Abend auch aus wie ein Streuselkuchen. Aber auch da war ich selbst schuld, hatte mir in Stockholm noch eine Antimückensalbe gekauft, aber nicht drauf gemacht. Ich muss aber rückblickend sagen, dass die Lernkurve steil war und ich mein Verhalten in unterschiedlichster Weise später angepasst habe.
    Achja, bevor ich es vergesse, die Markierungen. Anfangs war ich etwas verwundert und dachte das wäre vielleicht eine schwedische Besonderheit. Häufig stecken 2-3m hohe Holzpfosten in der Erde die am oberen Ende dann häufig ein rotes X, ebenfalls aus Holz haben. Nach meiner Sozialisierung heißt das eigentlich, Stop, hier nicht lang, aber da es keine Alternativen gab, bin ich einfach hinterhergelaufen, habe allerdings anfangs noch aufs Handy geschaut um zu überprüfen ob ich richtig bin. Im Laufe meiner Wanderung hat sich dann das Rätsel gelöst. Es gibt 2 Kungsledenwege, einmal für den Sommer und einmal für den Winter. Manchmal können die auch überlappend sein, wieder was gelernt.
    Da es warm war, kein Schatten vorhanden, bin ich dann runter zum Fluß um meine Füße einfach bis zu den Knien in das kühle köstliche Nass zu tauchen, mich auf den Rücken zu legen und einfach für kurze Zeit die Erfrischung zu genießen und die Körpertemperatur dadurch abzusenken. Irgendwann dann wieder hoch, ab ins Zelt und ne Runde poofen.


     
    tbc...


     

     

     
  13. Danke!
    Jeha reagierte auf mochilero in [SUCHE] Alpha Direct Leggings Größe S oder M   
    OT: Falls du hier nix findest und selber machen eine Option ist: ich habe mir meine Alpha-Hose mittels dieses kostenlosen Schnittmusters gemacht. Kleinere Größe genommen und dann verlängert, damit sie etwas schmaler geschnitten ist. Da ich sie unter Laufshorts, Regen- oder Windhose oder als Schlafhose trage, muss der Schnitt nicht der tollste sein. Ist schnell gemacht, 2 Nähte an den Beininnenseiten, eine im Schritt, ein Saum oben, zwei Säume unten, Hosengummis durchgezogen, fertig...Ist tatsächlich nicht schwierig... Wiegt 100g in Alpha 80/Alpha 70 an den Unterschenkeln... Wenn du mit einem Meter Stoff hin kommst, kostet dich die Hose trotz hoher Materialpreise unter 30 Euro. Und wenn du schon dabei bist und auch einen Pulli willst: ich fand das Schnittmuster von learnmyog dafür ganz gut. Lohnt aber nur, wenn man wie ich mehrere Pullis macht. 3 Meter Stoff reichen jedenfalls locker für einen Pulli und eine Hose...
  14. Witzig!
    Bei mir wurde es das iPhone 12 Mini, nachdem ich es mir bei meiner Tochter angeschaut habe.
    Meine Kinder krümmten sich vor Lachen auf dem Sofa, als sie mitkriegten, was - neben Kamera, Akkulaufzeit - mein wesentliches Kaufkriterium war:
    Es passt in die eingenähte Handytasche in der Beintasche meiner Fjällräven-Hosen. 😎
     
  15. Gefällt mir!
    Jeha reagierte auf Shweast in Leichter Trockenanzug   
    Ich stand vor kurzem vor der gleichen Entscheidung und hatte einige Trockenanzüge zur Ansicht bei mir. 
    Nachfolgend die von mir gemessenen Gewichte sowie einige qualitative Kommentare. Ich habe alle Anzüge nur im Trockenen probieren können (hehe), da alle bis auf einen wieder Retour gingen.
     
    Anfibio Splitsuit Größe XL
    Ausstattung: Hals - Latex, Manschetten - Latex, Füßlinge - Latex
    Gewicht: 1.360g
    Kommentar: der um die Hüfte verlaufende Reißverschluss ist super hakelig, es hat diverse Anläufe gebraucht um ihn wieder einzufädeln. Die Reißverschlussfixierung ist auf der Innenseite nicht befestigt und kann entsprechend leicht verloren gehen. Der Anzug ist für mich ein absolutes No-Go.
     
     
    Anfibio ZipSuit Größe XL
    Ausstattung: Hals - Neopren, Manschetten - Latex, Füßlinge - Latex
    Gewicht: 997g
    Kommentar: der Reißverschluss sitzt in geschlossenem Zustand gezwungenermaßen auf dem Hals und hat bei mir sehr unangenehm gedrückt. Ich selbst konnte die Dichtheit des Anzugs nicht prüfen, habe mir jedoch von anderen Nutzern sagen lassen, dass im Vergleich zu den anderen Anfibio Modellen wohl relativ viel Wasser am Hals eindringt.
     
     
    Anfibio Packsuit Größe XL
     Ausstattung: Hals - Neopren, Manschetten - Latex, Füßlinge - Latex
    Gewicht: 1.100g
    Kommentar: für mich der angenehmste der Anfibio Anzüge. Ich hatte ihn bereits während eines einwöchigen Kurses an und habe mich bereits dort sehr wohl in diesem Anzug gefühlt. Der über der Brust verlaufende Reißverschluss ist sehr gut bedienbar und ich empfand auch die Tatsache, dass er unter der Schwimmweste etwas aufträgt, überhaupt nicht als störend.
     
     
    Hiko Valkyrie Air4.N Größe L
    Ausstattung: Hals - Neopren, Manschetten - Latex + Neopren, Füßlinge - Gewebe
    Gewicht: 1.180g
    Kommentar: der Anzug fühlt sich sehr hochwertig an. Der Stoff scheint dicker und somit robuster als bei den Anfibios. Größe L für mich mit 185 gerade so passend, wenn noch weitere Klamotten zur Isolation drunter kommen allerdings zu klein. Wäre mit Latexmanschette am Hals wahrscheinlich eine absolute Allzweckwaffe.
     
     
    Hiko Valkyrie Air4.N Größe XL
    Ausstattung: Hals - Neopren, Manschetten - Latex + Neopren, Füßlinge - Gewebe
    Gewicht: 1.280g
    Kommentar: siehe oben. Größe passt für 1,85m
     
     
    Hiko Odin Air4.X Größe XL
     Ausstattung: Hals - Latex + Neopren, Manschetten - Latex + Neopren, Füßlinge - Gewebe
    Gewicht: 1.620g
    Kommentar: natürlich ein ganz anderes Kaliber in Sachen Gewicht und Packmaß, aber auch in Sachen Robustheit und wahrscheinlich auch dem angedachten Einsatzzweck. Bei diesem Trockenanzug sind besonders beanspruchte Stellen mit doppeltem Material verstärkt, auch verfügt er über einen Kamin. Das Tragegefühl ist super, ebenso ist der Schnitt sehr angenehm. Wenn man mit dem Gewicht einverstanden ist hat der Anzug nur ein einziges Manko: der am Rücken verlaufende Reißverschluss. Es geht alleine, man muss allerdings einiges an Flexibilität aufbieten. Für komfortables Ein- und Aussteigen ist man auf Unterstützung angewiesen.
     
     
    NRS Crux Größe XL
     Ausstattung: Hals - Latex + Neopren, Manschetten - Latex + Neopren, Füßlinge - Gewebe
    Gewicht: 1.465g
    Kommentar: das Material ist gefühlt etwas dünner als beim Odin, auch ist der Schnitt nicht ganz so sportlich sondern einen Hauch unförmiger. Der diagonal verlaufende Reißverschluss ist praktischer als beim Odin.
     
     
    Als Fazit für mich würde bei den Anfibios nur der klassische Packsuit in Frage kommen.
    Unter den Semi-Dries hat der Valkyrie den besten Einruck auf mich gemacht, auch wenn er etwas schwerer ist als die Anfibios. Dafür gibt es bereits Latex+Neopren am Handgelenk, Textilfüßlinge ab Werk und gefühlt etwas dickeres Material.
    Der Odin ist für deutlich härtere Gangarten ausgelegt, ist aber ein Anzug in dem ich mich auf Anhieb extrem wohl gefühlt habe. Die Verarbeitung macht einen top Eindruck. Der NRS Crux bleibt etwas hinter dem guten Eindruck des Odin zurück. Ein Langzeittest wäre hier sehr interessant.
     
  16. Witzig!
    Chrispacks kann ich empfehlen, auch wenn ich mehrfach bei ihm war, als er noch am alten Standort weilte.
    Hinsichtlich Decathlon kann ich Deine Erfahrungen bestätigen, die interessanten Dinge sind nie in deutschen Läden zu finden. Je weiter südlich, desto schlimmer. Solltest Du mal im Ausland, vor allem Frankreich unterwegs sein, probiere es mal dort. Decathlon in Paris war gut sortiert. Da ich aber mit der Frau drin war, konnte ich keine Inventur vornehmen. ;)
  17. Gefällt mir!
    Jeha reagierte auf Padjelanta in Impressionen von Touren   
    Habe gerade Bilder von meiner Tour im letzten Jahr rund um Kebnekaise sortiert und gedacht, ich teile mal ein paar Bilder, da sie wirklich schön geworden sind und direkt wieder Lust auf den hohen Norden machen. 

    Der Blick auf Alesjaure aus den Ausläufen des Unna Visttasvággi.

    Ausblick kurz vor der Nallostuga mit Blick ins Stuor Reaiddávágge auf den Gipfel des Nallu.
    Das Visttasvággi von Süden mit Blick auf Kugghskammen und Siehtagas mit dem Stuor Reaiddávággi links und Unna Visttasvággi und der Fortsetzung des Visttasvággi.

    Ausblick vom Tjäkjapass Richtung Süden, also Richtung Sälkastugan.

    Die Ruhe nach dem Sturm. Nach 2 Tagen und Nächten mit Böen bis zu gemessenen 97 km/h war der Morgen danach unweit der Alesjaurestugan alles friedlich, als wäre nie was gewesen.

    Ein Ausblick, den ich sicher nie müde werde. Nach einem langen Tag mit Hund einfach den Blicks schweifen lassen.
  18. Gefällt mir!
    Jeha hat eine Reaktion von Frankie erhalten in TarpTent Double Rainbow DW Ultra und StratoPire 2 Li Erfahrungen   
    Tarptent Dipole 2 DW?
  19. Gefällt mir!
    Kurz vorweg, diese Art von Gepäck-Reissverschlüssen ist ein Verschleißartikel, jetzt mal egal ob Alpacka, MRS oder andere Marke, nach  den Angaben von vielen Pros und einem Service, die die Teile häufiger austauschen, machen die wohl im Schnitt nach 3 Jahren die Grätsche, wenn man die Packrafts häufig benutzt.

    Bei meinen 2 Alligatoren von Sack & Pack war der Reissverschluß vom Alligator Selfbailer nach ca 1,5 Jahren leicht "luftundicht", was vom Lieferanten zu meiner vollsten Zufriedenheit gelöst wurde.

    Bei meinem Alligator XXL hat er rel schlagartig nach 4 Jahren viel Luft verloren, da ist @Dennis bei einem Forums-Paddelwochenende mit meinem halbplattem Packraft in Obermaubach angekommen, was mir sehr peinlich war...

    Bei 4 Jahren ist klar, daß das mein Bier und nicht eine Garantie bzw Kulanzgeschichte ist.
    Da ich den Reissverschluss eh nicht benutze, war die Idee ihn rauszuschneiden und diurch ein Stück Bootsmaterial ersetzen zu lassen, solche Reps führt ja der PC-Store prima aus.
    Da ich nun ja nix zu verlieren hatte, dachte ich mir, ich schaue mal, was mit Aquasure geht und versuche den undichten Bereich des Reissverschlusses neben der Lippe zu dichten.

    Also Reissverschluß komplett auf, den Teil vom Boot auf links gezogen, Aquasure dort reichlich aufgetragen, trocknen lassen, von außen aufgetragen.
    Beim 2 tägigen Drucktest noch ganz leichter Luftverlust, beim Schaumtest noch kleine undichte Stelle gefunden, nochmal eben mit Aqusure nachgedichtet, nun bei 3 tägigem Drucktest absolut dicht.

    Mal schauen, ob, bzw wie lange es in der Paddelpraxis dicht bleibt, bei Verklebungen habe ich mit Aquasure gute Erfahrungen gemacht.

    Ist vielleicht für jemand Anders auch interessant, so liesse sich ja auch mit einer Tube Aquasure ein Paddelurlaub retten
     
  20. Witzig!
    Jeha reagierte auf heff07 in Leichtester euch bekannter Sun Hoodie/Shirt ?   
    aber dafür habe ich ihn als sehr mückendicht aus dem letzten jahr in erinnerung ( vieleicht liegt es ja gerade am geruch.....  )
  21. Gefällt mir!
    Ich hab mir hier Dichtungsringe mit 23,5 mm Innendurchmesser gekauft: https://www.ebay.de/itm/292951037303
    (#7400)
    Und dann den Außendurchmesser noch etwas verkleinert. 
  22. Danke!
    Jeha hat eine Reaktion von stinaguth erhalten in Microspikes/Grödel für gelegentlichen Einsatz   
    Ich habe die 500 light, die wiegen in Größe L 202g das Paar. Schuhgröße ist 44.5 in Inov8-Trailrunnern.

    Zum Vergleich: Die klassischen Kahtoola Mikrospikes in M wiegen 359g/Paar.
    Auf den Fotos sieht man, wie filigran die 500 light im Vergleich sind. Bei einem kurzen Test (30 Minuten, also nicht überbewerten!!) in den letzten Tagen auf Eis, lockerem und überfrorenem Schnee (auch bergauf bergab) war aber erstmal nicht so viel Unterschied zwischen den beiden zu merken, da war ich echt positiv überrascht.
     
  23. Danke!
    Jeha hat eine Reaktion von Epiphanie erhalten in Microspikes/Grödel für gelegentlichen Einsatz   
    Ich habe die 500 light, die wiegen in Größe L 202g das Paar. Schuhgröße ist 44.5 in Inov8-Trailrunnern.

    Zum Vergleich: Die klassischen Kahtoola Mikrospikes in M wiegen 359g/Paar.
    Auf den Fotos sieht man, wie filigran die 500 light im Vergleich sind. Bei einem kurzen Test (30 Minuten, also nicht überbewerten!!) in den letzten Tagen auf Eis, lockerem und überfrorenem Schnee (auch bergauf bergab) war aber erstmal nicht so viel Unterschied zwischen den beiden zu merken, da war ich echt positiv überrascht.
     
  24. Witzig!
    Jeha hat eine Reaktion von Epiphanie erhalten in Microspikes/Grödel für gelegentlichen Einsatz   
    Danke für die Gewichtsangabe.
    Ich kann zu den 500ern leider noch nix sagen mangels Eis...
  25. Gefällt mir!
    Jeha reagierte auf Patirou in Microspikes/Grödel für gelegentlichen Einsatz   
    Habe die 900er und funktionieren sehr gut. Sind einfach mehr und grössere Zacken und mit den Platten bleiben die dort, wo die hinsollen. Wichtiger Unterschied ist auch das Klettband, was es nochmal extra sichert.
     
    Wieviel besser man damit unterwegs ist gegenüber den 500ern kann ich leider keine Auskunft geben.

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