sabi
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sabi reagierte auf waldhummel in Országos Kéktúra in UngarnOrszágos Kéktúra in Ungarn
Ich möchte an dieser Stelle mal etwas „Werbung“ für das Wandern in Ungarn machen. ;-)
Wir waren jetzt insgesamt drei Mal im Urlaub für jeweils zwei Wochen zum Wandern auf dem Kéktúra („Országos Kéktúra“ = Nationale Blaue Tour) und wir sind einfach begeistert. Die Inspiration dazu kam von Christine Thürmer – sie hat den Weg als „anfängertauglich“ beschrieben, und das ist er meiner Meinung nach auch: Der Weg selbst hat so gut wie keine technischen Schwierigkeiten, die Versorgung mit Nahrungsmitteln und Wasser ist sehr einfach. Das Klima ist ähnlich wie bei uns und damit gut einschätzbar. Die Ungarn selbst empfehlen April und Oktober als beste Wanderzeit, weil es tendetiell trocken und von den Temperaturen moderat ist. Der September ist meiner Meinung nach auch empfehlenswert. Überall gibt es Thermalbäder zum Entspannen der müden Muskeln und fantastische Burgen und Schlösser zum besichtigen. Es gibt bis auf den Nordosten keine gefährlichen Tiere (dort soll es ein paar Bären geben) – und das Beste: Wildzelten ist legal! Bei Bedarf findet man auch zahlreiche, teilweise noch sehr günstige Unterkünfte.
Bei unseren drei Touren war es auf dem Weg meist recht einsam – es ist also kein Social Trail. Lediglich am Wochenende kann es auf manchen beliebten Abschnitten mal etwas voller sein (die Ungarn sind hauptsächlich Wochenendwanderer).
Teil 1: Írott-Kő bis Zirc (345km)
Wenn man den Weg von West nach Ost geht, hat man den Vorteil, dass er sich seinem Anspruch nach stetig leicht steigert. Am Anfang ist es sehr flach und es wird dann immer bergiger, mit den Höhepunkten im Mátra- und Bükk-Gebirge.
Wir haben den Weg im September 2021 begonnen. Man startet mit einer Art „Prolog“ auf dem 882m hohen Berg Írott-Kő (Geschriebenstein) direkt an der Grenze zu Österreich. Durch die letzten hügeligen Ausläufer der Alpen geht es in das wunderschöne Städtchen Kőszeg (alle Städtchen in Ungarn sind wunderschön…). Danach wandert man ca 4 Tage durch die kleine Ungarische Tiefebene. Hier gibt es viele Wälder und sehr viel Weite, kleine Dörfer und Einsamkeit… ich mochte es sehr, hier zu wandern!
In Sárvár gibt es ein Schloß zu besichtigen und ein erstes Thermalbad. Nach Sümeg (tolle Burg) erreicht man das Balaton-Bergland (Bakony). Highlight hier: der Thermalsee von Hévíz!
Ein einzigartiges Erlebnis sind auch die Vulkanberge des Tapolca-Beckens (Tapolca: Besichtigung der Seehöhle mit Bootstour einplanen).
Man wandert weiter durch das Bakony und besteigt immer wieder höhere Berge mit fantastischer Aussicht (ich hatte noch nicht erwähnt: in Ungarn liebt man Aussichtstürme!). Zirc ist berühmt für seine Zisterzienserabtei.
Ich möchte nicht unerwähnt lassen, dass es auf dieser Tour auch einige „Killer-Strecken“ gab – das waren insgesamt vier mehrere Kilometer lange Asphaltstücke, einmal an einer Hauptverkehrsstraße ohne Seitenstreifen. Aber das gehört halt auch zum Weg. Freunde von Forstautobahnen kommen hier ebenfalls auf ihre Kosten. Insgesamt überwiegen aber angenehm zu gehende Wege.
Teil 2: Zirc bis Nógrad (325km)
Hier waren wir Ende August/Anfang September 2023 unterwegs. Zunächst ging es weiter durch das Bakony Bergland, dann durch andere kleinere Mittelgebirge, die teilweise beachtliche Steigungen aufweisen.
Unterwegs lernt man viel über Geschichte, wie z.B. die deutsche Vergangenheit – und Gegenwart – vieler Dörfer, die nach der Vertreibung der Osmanen von deutschen Siedlern wieder aufgebaut wurden.
Die „Budapest-Schleife“ führt den Weg höchst elegant durch die Budaer Berge quasi durch die Stadt durch, ohne dass man viel davon merkt.
Der 699m hohe Dobogó-kő bietet Aussicht auf die Donau und ist Ausgangspunkt für eine wunderschöne, bergige Etappe nach Visegrád (Burg, Schloss, Donauknie).
Nächstes Highlight: man überquert die Donau auf einer Fähre! Anschließend durchwandert man das einsame, wilde Börzsöny-Gebirge – das Gebirge besteht aus den Überresten eines früheren Riesenvulkanes. Man steigt bis auf 938m hoch. Da die Ungarn das Wandern und auch das Skifahren lieben, gibt es hier sogar eine Berghütte („Turistaház“).
Teil 3: Nógrad bis Aggtelek (295km)
Diesen Teil sind wir jetzt im August 2025 gewandert – hier schon gleich mal der Disclaimer: macht das nicht nach, plant keine Wandertouren in Ungarn im Juli oder August, da Temperaturen jenseits der 35 Grad zu erwarten sind! Wir hatten riesiges Glück, dass wir nur einen Tag mit 35 Grad hatten – im Wald lässt sich das gut aushalten, aber natürlich läuft man genau an diesem Tag in der Mittagszeit mehrere Kilometer über Asphalt durch eine Stadt oder über Felder… wir haben dann eine ausgiebige Pause in einem gemütlichen Café gemacht. Insgesamt war es schon die ganze Zeit sehr warm und schwitzig, aber die anderen Tage eigentlich gut aushaltbar.
Von Nógrad wandert man ca 4 Tage durch das Cserhát Bergland – viele Wälder, viel Einsamkeit und die Höhenmeter werden langsam mehr (ca 1000 Hm pro Tag!).
Als „Bonus“ durchwandert man das UNESCO-Welterbedorf Hollókő (sehr hübsch – und mal eine noch nicht überlaufende Welterbestätte).
Die „Hand Gottes“ ist eine ganz besondere Skulptur mit wunderbarer Aussicht.
Noch etwas anstrengender wird es anschließend, wenn man in ca 2 Tagen das Mátra-Gebirge durchwandert. Hier besteigt man den 964 Meter hohen Galya-Tető und den mit 1014m höchsten Berg Ungarns, den Kékés-Tető. Im Mátra gibt es keine Supermärkte, wohl aber touristische Orte mit Restaurants und Imbissen. Nach dem Kékés gibt es für ca 20km keine Siedlungen, kein Wasser und keine touristischen Einrichtungen mehr. Der Weg führt auf einem „Dragonsback“ auf schmalen, alpinen Pfaden über viele spitze Hügel. Sicherlich der technisch anspruchsvollste Teil des Kéktúras.
Vom idyllischen Dorf Sámszonháza kann man mit dem Bus in 20 Minuten nach Eger fahren – die Stadt mit der zweitgrößten Kirche des Landes sollte man sich nicht entgehen lassen: es gibt eine riesige Burg, ein freistehendes Minarett (besteigbar!) aus der Türkenzeit, und das einzige noch erhaltene Türkische Bad außerhalb von Budapest (mit speziellem Thermalwasser, das besonders gut für müde Muskeln ist!).
Anschließend ist man wieder gut erholt für die Überquerung des Bükk-Gebirges.
Das ist Nationalpark und neben dem anschließenden Lázbérci-See das einzige Gebiet, in dem man tatsächlich nicht zelten darf. Da in den letzten Jahren dort vermehrt Bären aus der nahen Slowakei unterwegs waren, empfiehlt sich das für den Rest des Weges ab dort sowieso leider nicht mehr. Wir haben unsere Wanderung dieses Jahr dann in Aggtelek beendet und noch einen Tag damit verbracht, das riesige Höhlensystem dort zu besichtigen (ebenfalls Welterbe und nicht überlaufen!). Wir waren mehr als beeindruckt – ich habe schon einige tolle Höhlen gesehen, aber noch nie so viele so riesige Tropfsteine!
Weitere Informationen:
https://www.termeszetjaro.hu/de/tour/wanderung/die-blaue-landestour-okt-/23265051/ - der offizielle Wanderführer, auch als App.
https://www.kektura.click.hu – sehr gute englischsprachige Informationen von einem Ungarn
https://www.kektura.hu/ - die offizielle Webseite mit aktuellen Wegänderungen (auch deutsch und englisch)
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sabi hat eine Reaktion von DERHEIKO erhalten in Navigation auf dem TrailAuf die Gefahr hinauf, dass es old school klingt, aber Papier ist leicht, kann man seitenweise verheizen, wenn man es nicht mehr braucht und ist ausserdem eine gewisse Herausforderung unterwegs ;)
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sabi reagierte auf wilbo in Tarp Empfehlung für alpine Einsätze oberhalb der Baumgrenze gesuchtMoin!
Ich würde in jedem Fall etwas nehmen, was sich dreiseitig, Boden-bündig schließen lässt.
Das Penta-Mid wäre sowas in der Art:
Ansonsten, vielleicht eines mit Falt-Türen?
VG. -wilbo-
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sabi reagierte auf Gibbon in Navigation auf dem TrailIn Deutschland? Als Backup-Navigation nehme ich da bei Wegen, die nicht so gut ausgeschildert sind, eine Wanderkarte mit. Oder drucke mir die Kartenstücke vom Weg aus dem Internet aus. Das sind dann ein paar Din A4 Zettel mit Hülle, wiegt nix und reicht als Backup, zumindest um bis zur nächsten Bushaltestelle zu kommen.
Extra Gerät neben dem Handy ist für Deutschland meiner Meinung nach nicht erforderlich, eine Karte als Backup ist ausreichend. Wenn es dir jedoch Spaß macht, die Tracks eventuell auch aufzuzeichnen und Höhenmeter und so zu sehen, dann macht ein Extra-Navigationsgerät Sinn (viele meiner Fahrradbegeisterten Freunde haben so was am Fahrrad und können dann immer ganz genau Ihre Fahrdaten abrufen und die Strecken sogar zu Hause auf der Rolle nachfahren).
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sabi reagierte auf Craftsman in Packliste Pacific Crest Trail 2025 - PacklistencheckDa geht noch ne Menge:
1. Shelter: Tarp! Ich hab mein Tarp auf dem PCT vllt 10 Mal aufgebaut. Den Rest unter freiem Himmel geschlafen. Groundsheet aus Tyvek einpacken
2. Klamotte: Frogg Toggs Regenjacke 20$ wiegt weniger als Montbell, Wechselwäsche raus, Nur Shorts ohne Liner tragen. Leggins raus, dafür Bei Amazon die Body Wrappers Dance Pants ordern (20$) Regenhose raus, Sun Gloves raus.
3.) Küche: Stoveless! einfach ein Behälter Talenti Eis in den USA kaufen und leer essen. Der ist perfekt für Cold Soaking. CNOC Bag weglassen, einfach Smartwaterflaschen nutzen. Falttasse weglassen.
4. Hygiene: Sonnencreme weglassen, denn das ist ein einziges Geschmiere. Nimm einen Sun Hoodie und einen Hut mit
5. Elektronik: Uhr samt Kabel weglassen.
6.) Sonstiges Zeugs: EXPED Pumpbag weglassen, Sitzkissen weglassen, die meisten Packsäcke weglassen. nur einen Foodbag und 1 grossen Ziploc für Kleinkram.
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sabi reagierte auf doast in Packliste Pacific Crest Trail 2025 - PacklistencheckEiniges wurde eh schon genannt bzw. Weißt du eh (Zelt, usw.).
Du hast im Rucksack 5 Oberteile?
- Hardshell
- Iso Puffy
- Fleece
- Longsleeve
- T-Shirt
Also entweder Longsleeve oder T-Shirt raus. Das du 1 Ersatz Shirt zum Sun Hoody haben möchtest verstehe ich. Das habe ich auch (Schlaf-T-Shirt aus Hygienegründen). Schmeiß das LS raus. Hardshell wurde schon gesagt, Decathlon, Frogg Toggs, Gebraucht- oder Abverkaufsware <200g tut es am PCT! Fleece durch Alpha ersetzen (eventuell MYOG! Spart Geld). Isojacke falls leicht machbar eine leichtere wählen.
Regenhose bei 85g rentiert sich Austausch zu Regenrock kaum! Da sparst du nicht viel Gewicht. Regenhose kann in kalten Nächten auch Temperatur boosten oder dich unter Tags/Abends beim Essen vor den Moskitos schützen.
Keine Sorge vor Chaos im Rucksack. Spätestens nach 2 Wochen sitzt jeder Handgriff und die Packroutine sieht Tag für Tag gleich aus. Dann weißt du blind wo was zu finden ist. Großer Regenliner tut es. 1-2 kleine Beutel für den Kleinkram (Hygiene/Reperatur/etc. bzw. Elektronik), damit der nicht lose rumfliegt, und gut ist.
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sabi reagierte auf Palmyra in Packliste Pacific Crest Trail 2025 - PacklistencheckHello,
Ich denk mal dadurch dass du es auf dem GR20 schon alles recht gut erprobt hast will ich dir nicht so in deine persönlichen Präferenzen reingrätschen aber hier mal ein paar allgemeine Anmerkungen:
Du brauchst eigentlich die meiste Zeit kein wetterstabiles Zelt, ich hab tatsächlich von 5 Monaten bestimmt 2 auf meinem Zelt statt drin gepennt weil eh klar war dass die Nacht trocken bleibt. Ich würde das Zelt unbedingt ersetzen durch was leichteres und ggf. direkt die Chance nutzen da was bestellen zu können. Glaube auch nicht dass du da so viel reininvestieren musst um da was passendes zu finden und falls doch, rentiert sich das auf jeden fall bei dem Gewicht. Du solltest die Wasserkapazität auf jeden Fall noch erhöhen, aber dafür kannst du dir auch da einfach die smartwater und lifewater Flaschen holen die eh immer alle nutzen. Generell würde ich persönlich eher die PET-Flaschen als prinzipielle Trinkflaschen nutzen und keine Faltflaschen, sondern eher die halt als Notkapazität falls man mal mehr mitnehmen will. Ich würde das Merinotshirt zum wandern austauschen zu mindestens einem Synthetikmix, weil das nach ein paar hundert Kilometern durchgescheuert ist. Sowas ist gut für kürzere Wanderungen wo man die Abnutzung nicht so mitkriegt aber bei sowas langem hat man da leider nicht lange was von. Zum Schlafen ist es aber super. Wegen deinen Packbeuteln find ich diese cubes auch irgendwie ein bisschen unpraktisch (und schwerer als nötig) ich habe diese säcke hier: https://borahgear.com/stuffsacks.html die ich mit 5 bzw. 6 Dollar auch nicht wirklich teuer finde (dafür sind sie natürlich auch nicht besonders groß aber ausreichend). Bin zwar nicht so im Regenjackengame drin aber bin 100% sicher, dass du nicht 250 Euro für eine deutlich leichtere Regenjacke zahlen musst, sondern auch was für +/- 100 Euro finden kannst. Da es auf dem PCT wie gesagt recht wenig regnet und wenn die Gefahr durch auskühlen nicht so krass ist (weil Sommergewitter zB.) braucht man keine super krasse Regenjacke. Ich hatte damals zB nur den decathlon raincut und mal froggtoggs zwischendurch und die haben es auch getan. Fleece würd ich gegen einen alpha austauschen Deine kaffeemenge klingt irgendwie zu krass. würds reduzieren oder direkt auf instantkaffee umsteigen, dann kannst du auch die french press rauswerfen, aber ich denk mal es wird dir wichtig sein und du hast dir da schon was bei gedacht. Ansonsten siehts recht vollständig aus in meinen Augen
lg, carla
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sabi reagierte auf ULgäuer in Bin ich zu alt, zu intolerant?Doch, willst Du. Kann ich gut verstehen. Zivilisationsmenschen nerven und man ist froh, möglichst keine zu sehen. Es hilft nur der Rückzug in Gebiete, die nur mühevoll erreicht werden können. Da gehen die ungern hin. Mühe ist nicht deren Ding.
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sabi reagierte auf ooslo in Bin ich zu alt, zu intolerant?Ich komme gerade aus den Ligurischen/Seealpen zurück. Eine Gegend dich ich seit langem kenne. Das Refuge des Merveilles liegt in einer faszinierendsten Gegenden. Umgeben von schroffen Gipfeln, kristallklaren Seen und einer Stille, die sich fast heilig anfühlt. Ganz in der Nähe: die prähistorischen Felszeichnungen um den Monte Bego – Zeugen einer 5000 Jahre alten Kultur, die diesen Ort offenbar schon damals als besonders empfand.
Doch leider wird genau diese Tiefe heute oft übertönt – von Lautstärke anderer Art: Menschen, die sich selbst inszenieren wollen. Für viele scheint die Landschaft nur noch ein hübscher Hintergrund für Selfies, gestellte Posen und demonstratives Chillen zu sein. Statt Ehrfurcht oder Staunen nur Oberflächlichkeit.
Ich will nicht über andere urteilen – jeder reist auf seine Weise. Aber an manchen Orten wünscht man sich mehr Achtsamkeit. Weniger Bühne, mehr Begegnung. Mit der Natur. Mit der Geschichte. Mit dem, was größer ist als wir selbst.
Vielleicht war ich einfach nur zuviel abseits (räumlich/zeitlich) jener "Brennpunkte" unterwegs. Für mich war das jedenfalls irgendwie schon ein Schock.
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sabi reagierte auf Martin in Tarp vs. ZeltIch finde das Tarp einfach schlecht geschnitten, 2.6 m Kantenlänge sind nur bei 2 Bahnen DCF erlaubt, für SilNylon ist das Quatsch.
Anderer Punkt: ein Tarp zu kaufen relativiert schon den ersten Vorteil: ein Tarp kann einfach selbst gemacht werden und bietet daher einen einfachen Zugang zum (UL) Wandern.
Wenn man ein Tarp sinnvoll ausprobieren möchte und schon ein Top of the Line DCF Tarptent hat, dann würde ich ein minimalistisches Cuben Flattarp aus 0.5er DCF in 3m bis 3.30 m Länge vorschlagen. Damit kommt man bei 100g und ca 150€ Materialkosten raus und es ist an einem Wochenende zusammengeklebt/genäht. Das wird dann als Halbpyramide aufgebaut mit 1m Stocklänge.
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sabi hat eine Reaktion von Gibbon erhalten in Tarp vs. ZeltIch war oft mit einem wirklich minimalistischen Tarp unterwegs - und das funktioniert nur, wenn man auch vorausschauend unterwegs ist, passende Biwakplätze wählt, etc.
Also kleines Tarp in bösem Wetter für sich allein reicht nicht aus - wenn man die Umwelt, Platzwahl, mitnützt, dann kann es gelegentlich etwas ungemütlich werden.
In meiner persönlichen Erfahrung ist es halt keine rundum sorglos Lösung.
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sabi reagierte auf fettewalze in Tarp vs. ZeltNeben der bereits erwähnten Flexibilität (bei mir als Bergwanderer ist ein Ponchotarp + Bivy definitiv >>> als reine Tarptents), dem geringen Packmaß (bei mir der entscheidende Faktor beim Bikepacking), geringerer Ausfallwahrscheinlichkeit, spielt natürlich auch die Geschichte mit rein.
Früher gab es keine 500g DCF-Zelte. Da war ein MYOG-Tarp halt nur ein Viertel so schwer, wie das leichteste zu erwerbende Zelt. Heutzutage sind die Gewichte der Zelte so nah herangerückt an reine Silnylon-Tarps, dass für die Meisten nur noch monetäre Aspekte (beim Kauf o. möglichem Totalverlust durch Sturm o.ä.) den entscheidenden Faktor spielen.
Die Wandererevolution hat sich Dank Internet stark verkürzt. Eigentlich ist jeder früher mit einem 2kg Billo-Zelt gestartet, hat es für zu schwer empfunden, ist dann auf Tarps umgestiegen, fand diese zu umständlich und unsicher (wie Du zB) und ist dann auf die teuren Tarptents gewechselt.
Heute schaut man sich 5 Videos auf youtube an, kauft sich die für ihn passendsten Produkte und startet fast schon bei Stufe 8 von 10 der Wandererevolution. Man verändert nur noch Kleinigkeiten, beziehungsweise wechselt Gear aus bestimmten Bequemlichkeiten (bei mir seit Jahren so 😁), nicht Notwendigkeit.
Man macht defintiv weniger Fehler als heutiger Wanderanfänger, es fehlen aber durch die abgekürzte Entwicklung Skills, um Nischenprodukte wie Tarps, bestimmte Rucksäcke etc schätzen zu können.
Tl;dr: Früher war der Gewichtsabstand zwischen Zelt und Tarp deutlich größer, dementsprechend auch der Bedarf an Tarps. Die Wandererevolution war anders als heute, im Endergebnis minimal besser, aber durch mehr Misserfolge erkauft.
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sabi reagierte auf paff in Tarp vs. ZeltDer Mehrwert ist in vielen Punkten der gleiche wie bei gutem Wetter: Gewicht, Packmaß, etc.
Die Nachteile werden halt offensichtlicher: Weniger Witterungsschutz, selbst bei gutem Platz und Berücksichtung von Wetterrichtung, etc.
Die Aufbau-Flexibilität ist für einen normalgroßen Menschen bei der Tarp-Größe aus meiner Sicht sehr limitiert. Nen wirklichen Schlecht-Wetter-Aufbau sehe ich da auch nicht. Da kommt es dann eher auf die Leidensfähigkeit an.
Am Ende ist es also wie so oft eine Abwägung zwischen Minimalismus und Komfort. Persönlich sehe ich das so: Für nen paar Tage zivilisationsnahes Fastpacking bei absehbar schönem Wetter – jederzeit. Für nen Monat in Schweden – nein, danke.
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sabi reagierte auf Epiphanie in Tarp vs. ZeltNaja, wieso sollte man auf nem Weekender bei schönem Wetter ein komplettes Zelt mit schleppen, und wenn Du dann problemlos unter deinem 250g Ponchtarp pennst, kannst du damit noch super deinen Kumpelz auf die Nerven gehen 😉
Aber ja, ich hatte auch immer den Eindruck, dass wenn man ein Tarp sucht dass der Funktion eines Zeltes sehr nahe kommt, man schnell sehr nahe an dessen Gewicht ist. Tarp/Tent Hybriden wären ein Plan B, aber dann verliert man Flexibilität....
Der Kostenfaktor bei nem Tarp ist sicher besonders positiv hervorzuheben. Und die Abenteuerlichigkeit
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sabi reagierte auf freiwanderer in Tarp vs. ZeltWürde vermuten:
Tarp = leichter, kleineres Packmaß, günstiger, flexibler (beim Aufbau, beim Standort und bei den Verwendungsmöglichkeiten), unauffälliger, besser belüftet, näher an der Natur
ABER: evtl. Probleme mit Wind/Regen/Insekten, Belüftung im Biwi
Zelt = Besserer rundum-Schutz (Boden, Insekten, Wind, Regen), besser belüftet als Biwi
=> Auch wenn das Tarp viele Vorteile bietet, für mich persönlich wiegt das ABER dennoch schwerer. Verwende Solo Serenity Net Tent + Gatewood Cape, bei gutem Wetter und Bedürfnis nach Freiluft spanne ich dann nur das Net Tent auf.
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sabi hat eine Reaktion von Epiphanie erhalten in Tarp vs. ZeltIch war oft mit einem wirklich minimalistischen Tarp unterwegs - und das funktioniert nur, wenn man auch vorausschauend unterwegs ist, passende Biwakplätze wählt, etc.
Also kleines Tarp in bösem Wetter für sich allein reicht nicht aus - wenn man die Umwelt, Platzwahl, mitnützt, dann kann es gelegentlich etwas ungemütlich werden.
In meiner persönlichen Erfahrung ist es halt keine rundum sorglos Lösung.
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sabi reagierte auf cafeconleche in Wäsche nachts trocknen?Morgens am Körper resttrocknen. Das Schlimmste ist wenige Sekunden nach dem Anziehen geschafft.
Außerdem nicht so oft waschen. Mut zum Gestank - außer vielleicht man möchte mittags drinnen einkehren.
Und Zopiklon hat recht: Mittagspause zum Waschen und (teilweise) Trocknen nutzen- essen kann man auch in der Merino-Nachtwäsche.
edit: @Omorotschkahat aber auch schon komplett nasse Sachen trockengeschlafen. Schaudernde Bewunderung.
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sabi reagierte auf zopiclon in Wäsche nachts trocknen?Im besten Fall das Ganze nicht nachts trocken, sondern in der mittags Sonne, optimaler Weise vor einem Anstieg, am Körper.
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@trekkman
Bullshit!
Ich bin über die letzten 3 Jahre, von 6-7Kg Baseweight, zu mittlerweile 4-5Kg gekommen.
Teilweise durch weglassen!
Aber nur überflüssiges!
Ich hasse es zu frieren und ich friere nicht!
Ich will trocken schlafen und ich schlafe trocken!
Ich will Kaffe trinken, ich will heißes Essen essen, ich will satt werden und ich werde alles das!
Ich will so wenig Gewicht, wie mir möglich, auf meinen Schultern tragen und ich trage insgesamt nicht mehr als 7Kg in Mitteleuropa, wo man meistens alle zwei Tage Essen einkaufen kann.
Ich benutze, wenn ich mit nem Zelt unterwegs bin, neuerdings den The Atom, von Atompacks.
40 Liter + 5 Liter Front Mesh Tasche.
Da bekomme ich alles rein!
Sogar das Zelt! Ich habe bis heute noch nie irgendetwas außen an meine Rucksäcke gebunden!
Aber ich habe vor zwei Jahren ein Triplex besessen, war sehr bequem! Dafür musste aber ein größerer Rucksack her, da DCF halt nicht so klein verpackbar ist. Schwereres, weil größeres Zelt + schwererer, weil größerer Rucki und, wie @schwyzi korrekt schreibt, schwerer, weil man noch ein drittes Shirt einpackt oder wohl möglich noch nen Helinox Chair, weil man ja den Platz dafür hat…
Wo endet das?
Jeder wie er/sie/es will, aber deine These ist schlicht Falsch!
Ich habe mich reduziert, was meine Packliste angeht, aber nur soweit, das ich trotzdem eine genussvolle Tour machen kann!
Denn Genuss, mein lieber, ist unverzichtbar für mich.
Geil Essen, geil Trinken, geil Schlafen und geil Tragen!
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Als erstes mal, muss ich allen recht geben, die behaupten, das Kufa keine Lösung für dich ist.
Selbst ein 167er Apex Quilt wird wesentlich mehr Volumen haben, als dein Schlafsack, so er denn ein Daunendack sein sollte.
Vieleicht könntest du mal deine Packliste hier veröffentlichen, denn 54Liter ist ja schon ein recht großer Rucksack!
Wahrscheinlich schleppst du zu viele Klamotten o.ä. mit, das das Volumen nicht ausreicht.
Und wie transportierst du denn dein Zelt?
Ich frage deshalb, weil ich, bevor ich einen Schlafsack außen am Rucksack transportiere, würde ich eher das Zelt nach außen verfrachten!
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Da bin ich gerade auch drüber gestolpert. Kenne den Schlafsack nicht, finde im Netz aber auf die schnelle nur die KuFa-Version im 17l-Packsack.
Falls es ne Daunenvariante davon gibt und die auch kompremiert "viel zu groß" für deinen Rucksack ist, würde ich eher zu nem größeren Rucksack tendieren als zu nem anderen Schlafsystem. Weiß nicht wie konservativ du ansonsten beim Volumen geplant hast, aber ein bisschen Spielraum wäre mir für nen Zeitraum von drei Monaten wichtig.
Falls es die KuFa-Version ist, wird nen Daunenquilt natürlich deutlich Platz einnehmen. Auch da würde ich aber vor einem weiteren Kauf sicherstellen, dass er in den vorhandenen Rucksack passen wird.
Abschließend noch meine persönliche Meinung:
Vielleicht meiner fehlenden Erfahrung mit Fernwanderungen durchs Gebirge geschuldet, aber ich würde nicht ausgerechnet für dieses Vorhaben auf nen Quilt umsteigen, ohne zu Wissen, wie gut das bei Temperaturen um bzw. unter dem Gefrierpunkt und widrigen Witterungsbedingungen für mich funktioniert. Vielleich wär ne Kombi aus nem Schlafsack und nem Quilt oder Linern ne Variante, gerade weil die Temperaturen in den Tälern ja deutlich höher liegen werden.
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sabi hat eine Reaktion von KlausD erhalten in vegane Trekkingnahrung gesuchtIch habe überwiegend selber gekocht und die Mahlzeiten im Dörrautomaten getrocknet, portioniert und dann nur die Spaghetti gekocht, Wasser drin lassen, Dörrmischung und Olivenöl dazu, fertig.
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sabi reagierte auf yoggoyo in vegane Trekkingnahrung gesuchtWenn du jetzt noch die Nudeln vorkochst und dann mit auf den Dörrer legst, musst du die auch nur übergießen und ziehen lassen. Funktioniert 1A.
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sabi hat eine Reaktion von Luna333 erhalten in Routenvorschläge für erste Fernwanderung?Ich war viel in FR unterwegs, weil ich es auch warm mag und die Sprache kann. Eine wirklich schöne Tour ist die GTPA - Grande Traversée des Préalpes. Da gibt es zwischendurch Gites d'etape, wo man einkehren kann.
Im Juni könnte es da aber schon etwas heiss werden.
Alternativ auch die Grande Traversée du Jura - landschaftlich sehr schön, abwechslungsreich, leichtes Gelände.
Zypern würde ich nicht noch einmal machen - seeehr viel Asphalt, Beton, Schotter ...
Biwakieren in FR kein Problem. Anreise fast überall gut öffentlich möglich.
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sabi reagierte auf Helmut in Routenvorschläge für erste Fernwanderung?Hallo, bin 66, einigermassen fit und bin letztes Jahr mit Zelt etc. den GR 5 (Start in Martigny) nach Menton gegangen. Da kamen einige Höhenmeter zusammen, das dürfte auf dem GR 10 ähnlich sein. Ausserdem, wie bereits erwähnt, ist Anfang Juni vermutlich zu früh. Zelten kannst du in Frankreich, ausser in Nationalparks fast überall. Via Dinarica wäre eine Alternative, oder einen Teil, so weit du halt kommst, auf dem EB. Kannst ja auch im Elbsandsteingebirge starten statt in Eisenach.