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mochilero

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Reputationsaktivitäten

  1. Gefällt mir!
    mochilero hat eine Reaktion von traveloors erhalten in Hexatrek, 3.000 km Trail durch Frankreich   
    OT:
    Leute. Ihr wollt doch auch ein kleines "Abenteuer" erleben - dazu gehört doch auch ein bisschen Ungewissheit, oder? Frage mich manchmal wofür hier heute alles ne extra App gebraucht wird - es gibt doch so viele Informationen überall über alles und jedes. Die verlinkte Seite refuges.info ist zB für Frankreich eine ziemlich gute Quelle (Schutzhütten, Wasserquellen etc pp). Aber selbst in Openandromaps oder stinknormalen Wanderkarten usw. findet man doch viele Schutzhütten eingetragen. Und wenn man eine Karte lesen kann, dann weiß man auch, wo man Wasser oder einen Penn-Platz finden könnte. Die genannten Strecken führen nicht gerade durch die Wüste, wo man Angst vor dem Verdursten haben muss - in den Vogesen war es für mich höchstens mal "nervig" mit der Wasserversorgung - niemals im Entferntesten kritisch... Und pennen kann man dort doch auch überall irgendwie - mehr als 5 km weiter laufen musste ich nie, um dort einen Schlafplatz zu finden. Vielleicht halt nicht immer insta-tauglich... Notfalls macht man ein bisschen "head lamping" und gut - nix worüber man sich den Kopf zerbrechen muss... Einfach mal mehr chillen und sich über das Draußen-Sein und die Tour freuen
    Ich laufe auch gern markierte Fernwanderwege, weil ich nicht gerne lange Tourplanung machen und lieber laufen statt Weg suchen möchte - aber extra Apps hab ich echt nicht vermisst (aber vielleicht bin ich auch einfach altmodisch)...
    My 2 cents...
  2. Gefällt mir!
    mochilero hat eine Reaktion von DerOutdoorer erhalten in BW - was ist euch wichtig?   
    Ich glaube hier schreibt gar niemand mehr der SUL/XUL tatsächlich hart und konsequent praktiziert... (außer @Capere vielleicht)
    Hauptsächlich weglassen. So war es bei mir auch. Kein Kocher, keine Isojacke, keine lange Hose, nur Shorts und Windhose, Ponchotarp als Shelter und Regenzeug usw. usf. Und dann reicht eben der 20-25l Silnylon-Rucksack mit 250g um die ca. 3 kg zu tragen. Ich finde es schon extrem reizvoll lange Wandertage mit so wenig Gepäck wie möglich zu laufen - vieles hätten wir wahrscheinlich nicht machen können mit regulärem 15kg Wandergepäck, weil wir gar nicht fit genug waren. Andererseits machen das meine Füße heute nicht mehr mit, sodass sich das alles bei mir etwas geändert hat und ich inzwischen wieder (ein wenig) mehr Wert auf Komfort am Abend lege.
    Genau. Es geht dabei ja gar nicht darum, für jede Bergtour und jede Jahreszeit perfekt ausgerüstet zu sein. Und ein wenig die Grenzen austesten gehörte bei mir auch dazu - die habe ich schnell erreicht, weil ich einfach viel zu leicht friere , deshalb habe ich sehr wenige kurze Wanderungen vorzuweisen mit extrem geringem BW...
    Edit: (S)(X)(Whatever) UL bzw. das BW ist für mich niemals Selbstzweck gewesen - ob ich damit irgendeine willkürliche Grenze überschreite oder nicht war sekundär. Es ist Mittel zum Zweck und zwar um die eigenen Möglichkeiten auszuweiten respektive Touren zu machen, die sonst nicht drin gewesen wären. Ich kann durch einen Unfall bedingt wegen meiner Gelenke nicht mehr so viel tragen wie früher - so kam ich überhaupt erst zu UL...
    Damals hatte ich gar nicht die Kohle um dafür spezielle Ausrüstung zu kaufen. Weglassen, leichte Standardausrüstung und ein wenig MYOG (Tarp, Rucksack, Quilt). Das knappe Geld habe ich als Student damals lieber in Reisezeit investiert...
  3. Gefällt mir!
    Och nö danke - ich wunder mich nur manchmal darüber was manche Leute schreiben - ich finde es einfach nicht praktikabel komplett legal unterwegs zu pennen. Und kann mir schlecht vorstellen dass du das auf deinen langen Touren hinbekommen hast... Obdachlose trifft man doch auch eher selten auf dem Campingplatz...
    Aber ich glaube halt einfach dass über 90% der Weitwanderer an den allermeisten Orten nicht so ein Riesenproblem für die Welt sind wenn sie zwischendurch mal wild zelten...
    OT: gerade in Frankreich ist doch das Wildzelten absolut null problemo - selbst in vielen Nationalparks ist es erlaubt (Biwak Übernachtung zwischen zB 19-9 Uhr) in der Schweiz ist es ab einer bestimmten Höhe über NN außerhalb von Schutzgebieten soweit ich weiß auch okay...
  4. Gefällt mir!
    Wo warst du denn schon längere Zeit unterwegs, also mehrere Wochen?
    Meine Erfahrungen decken sich nämlich auch eher mit denen meines Vorschreibers.
    Für mich ist es auch eher Mittel zum Zweck. Mit meinem Ego hat es definitiv überhaupt nichts zu tun.
    Flexible Etappenplanung unabhängig von irgendwelchen Reservierungen usw. Je nach Lust und Laune und Wetter ist mir unterwegs wichtig. Ich habe im Alltag genug festgelegte Termine. Die de facto Reservierungspflicht auf vielen Hütten ist zB einfach nur zum k***en und hat nichts mit der Art und Weise zu tun wie ich gerne unterwegs bin.
    Und es ist für manche auch eine Geldfrage. wenn ich mehrere Wochen wandern gehe will ich nicht jeden Tag fürs pennen blechen. Lieber 1x/Woche oder alle 10 Tage mal n schönes Hotel oder mal schön Essen gehen... Campingplatz versuche ich definitiv zu vermeiden, weil ich mich auf den meisten Plätzen einfach nicht wohl fühle.
  5. Danke!
    mochilero hat eine Reaktion von Jeha erhalten in [SUCHE] Alpha Direct Leggings Größe S oder M   
    OT: Falls du hier nix findest und selber machen eine Option ist: ich habe mir meine Alpha-Hose mittels dieses kostenlosen Schnittmusters gemacht. Kleinere Größe genommen und dann verlängert, damit sie etwas schmaler geschnitten ist. Da ich sie unter Laufshorts, Regen- oder Windhose oder als Schlafhose trage, muss der Schnitt nicht der tollste sein. Ist schnell gemacht, 2 Nähte an den Beininnenseiten, eine im Schritt, ein Saum oben, zwei Säume unten, Hosengummis durchgezogen, fertig...Ist tatsächlich nicht schwierig... Wiegt 100g in Alpha 80/Alpha 70 an den Unterschenkeln... Wenn du mit einem Meter Stoff hin kommst, kostet dich die Hose trotz hoher Materialpreise unter 30 Euro. Und wenn du schon dabei bist und auch einen Pulli willst: ich fand das Schnittmuster von learnmyog dafür ganz gut. Lohnt aber nur, wenn man wie ich mehrere Pullis macht. 3 Meter Stoff reichen jedenfalls locker für einen Pulli und eine Hose...
  6. Gefällt mir!
    mochilero hat eine Reaktion von mtb_squirrel erhalten in Nicht so gedacht, aber praktisch: Kleinst-Hacks auf großen Touren   
    Die Schleife, die nicht von alleine aufgeht...
    Wahrhaft UL. Gewicht: 0g
    Alles basiert eigentlich auf dem chirurgischen Knoten mit einer zusätzlichen Umschlingung für mehr Reibung. Sowohl beim Startknoten als auch bei der Schleife macht man einfach eine Tour mehr. Aufziehen lässt sie sich wie eine normale Schleife.
    1. Normaler Knoten:

    2. Knoten mit zusätzlicher Umschlingung

    3. Schleife drauf 

    4. Schleife mit zusätzlicher Tour

    5. Festgezogen.

    Mir ist in den letzten 6-7 Jahren niemals ein Schuh aufgegangen seit ich das so mache...
    Sorry falls man das auf den Fotos nicht gut sieht. Eben musste ich unterwegs neu binden. Wegen Stein im Schuh
  7. Gefällt mir!
    mochilero hat eine Reaktion von mtb_squirrel erhalten in Nicht so gedacht, aber praktisch: Kleinst-Hacks auf großen Touren   
    Lustige Idee! Inzwischen nicht mehr so relevant da wir uns seit Ü40 den Luxus einer Luftmatratze gönnen..
    Davor zwecks Erhöhung des Schlafkomforts (für mehr Wärme und Polsterung) folgendes praktiziert:
    1. Zusätzliche Klamotten, Kartoffelpüreepulver, Haferflocken, Rucksack, Regenzeug etc pp unter die z-lite
    2. Gelber Sack (als Notfallliner eigentlich immer dabei) mit Gras, Blättern, Flechten, alte Stauden o.ä. gefüllt macht das Lager sehr gemütlich wenn es kühler ist wenn man das unter die z-lite packt... Da eingepackt muß es nicht 100% trocken sein. Morgens zurück in die Natur also auch UL  
  8. Gefällt mir!
    mochilero hat eine Reaktion von mtb_squirrel erhalten in Nicht so gedacht, aber praktisch: Kleinst-Hacks auf großen Touren   
    OT: nicht so gedacht aber praktisch, heißt die Überschrift - kompostierbares Klopapier ist definitiv nicht praktisch - nicht für den gedachten Zweck und auch für keinen anderen "Hack" - löst sich einfach zu schnell auf bevor es seinen Zweck erfüllt hat. Wenn es feucht wird, nicht mehr zu benutzen - deshalb Tempos in praktischer Verpackung.
    OT: Kompostierbar oder nicht: Klopapier nervt in der Natur einfach nur. und es buddeln nicht alle so ein schönes cathole wie mein Vorschreiber - Tempos in die Mülltüte und fertig oder AZ-Blaster...
    Das bringt mich auch zu dem bekannten improvisierten AZ-Blaster. Ich habe immer einen zusätzlichen Deckel für meine jeweiligen PET Trinkflaschen dabei. Mit drei Löchern drin lässt sich sparsam dosieren, die entsprechenden Stellen sind richtig sauber. Ist viel angenehmer.
    OT: Wir würden uns ja auch nicht die Hände nur mit Klopapier putzen, wenn sie richtig dreckig sind, sondern wir nehmen Wasser dafür - außerdem kennt wahrscheinlich die Hälfte der Weltbevölkerung kein Klopapier - auch wenn's in Europa keiner glaubt: geht tatsächlich ohne...
  9. Gefällt mir!
    mochilero hat eine Reaktion von mtb_squirrel erhalten in Nicht so gedacht, aber praktisch: Kleinst-Hacks auf großen Touren   
    - Beim Nähen lässt sich die Nadel mit den Vertiefungen am Klappmechanismus des Taschenmessers durch den Stoff drücken. Widerspenstige Materialien wie Rucksackträger habe ich so repariert - bleibt trotzdem eine mühsame Beschäftigung im Camp...
    - Schuhsohlen von Wanderstiefeln lösen sich manchmal ab (bisher meistens bei Hitze passiert, bei Freunden und meinen Eltern)
    Mit ein paar Löchern in Sohle und Zwischensohle und ein paar Kabelbindern lässt sich das ganz okay reparieren, bis man Ersatz bekommen kann. Wichtig ist dass die Kabelbinder in den Vertiefungen des Profils laufen damit man sie nicht kaputt macht...
    (Waren nicht meine Schuhe, sondern die von einem Wanderfreund, bei meinen trailrunnern ist mir sowas noch nie passiert)
  10. Gefällt mir!
    mochilero hat eine Reaktion von aledran erhalten in (MYOBG) Frame Bag Befestigungsmöglichkeiten   
    So. Hat alles mal wieder länger gedauert...
    Hab viel gezeichnet und hin und her überlegt. Jetzt sind die Taschen endlich fertig geworden, sodass wir jetzt für den Sommer ausgestattet sind, ich habe nämlich gleich die Garnitur für die Frau auch noch zusammengetackert... Es ist jetzt doch ein etwas vergrößerter Aeropack nach Tailfin-Art geworden. Ich wollte aber unbedingt Netztaschen für Kleinkram wie zB die Windjacke oder Handschuhe und das gibt's im Original halt nicht. Die Rahmentasche ist noch ein Prototyp aus Cordura, wird aber für die erste Reise reichen. Sie hat innen eine Doppelung, da kommt noch ein bisschen 4mm EVA rein, damit der Rahmen vor dem Werkzeug geschützt ist. Die Verschraubung nach unten fehlt noch. Außerdem passt die Mini-Pumpe mit Klettbändern in der Tasche direkt unter das Oberrohr, die Zeltstangen passen auch noch rein. Und das Beste: ein Flaschenhalter ist frei. Passt dann auch für Tagestouren... Für die erste Tour kommen wahrscheinlich hinten an den Träger noch Flaschenhalter dran, da es im Zielgebiet eher wenig Wasser geben wird... Für die Handlebar Roll habe ich noch einen Träger gefunden, der wiegt knapp 200g und ist am Steuerrohr verschraubt - konnte mich nicht damit anfreunden, die Tasche an Bremsleitung, Schaltzug und Rahmen scheuern zu lassen...
    Und so sieht das Rad jetzt mit den Taschen aus:
     

     
    Edit: Und das wichtigste: Handlebar Roll 149g, Rahmentasche 111g, Aeropack mit Träger 900g...
     
     
     
     
  11. Gefällt mir!
    mochilero hat eine Reaktion von aledran erhalten in Lange leichte Hose zum drüberziehen - Mücken und Sonne?   
    Habe meine Wind-Hose aus einem Rest dünnen Nylon-Stoff (ca 30g/m2) gemacht ausgehend von diesem Schnittmuster. Dadurch dass man nur zwei Beine ausschneiden muß sind das nur zwei lange Nähte, Säume und Bündchen mit Gummi und Schnürzug. Echt schnell gemacht, dafür nicht sehr modisch, erfüllt aber super den Zweck... Da muss man wirklich keine Angst vor dem Selbermachen haben. Ca 50g... Beim Stoff muss man bei Anwendung gegen die Sonne vielleicht ein bisschen schauen, damit der nicht so klebt wie viele von den Schlafsack-Stoffen!
    Eng anliegend finde ich in der Hitze ungünstig, das stinkt möglicherweise ziemlich pervers an bestimmten Stellen, gerade bestimmte Kufa Stoffe haben sich da bei uns nicht so bewährt. Gleiches gilt für normale Beinlinge bei Einsatz gegen Sonne. Wäre nix für mich.
    OT:
    Sonst habe ich oft sowas wie die dünnen Laufhosen von Decathlon für 12-15 Euro in Gebrauch, mir reicht sowas für viele Fälle völlig aus. Leider schwarz... Ca 200g...
    Millaris: 200 Tacken für sowas, verzeiht, aber das find ich krass - aber natürlich jedem Tierchen sein Plaisierchen...
  12. Gefällt mir!
    mochilero hat eine Reaktion von Dune erhalten in Radon R1 Disc für‘s Bikepacking   
    MTB Kassette statt Rennrad Kassette geht wahrscheinlich nicht so einfach. Die wide range Kassetten brauchen einen langen Käfig am Schaltwerk. Und MTB Schaltwerk mit den Rennradhebeln schalten ist auch nicht so ohne weiteres weil die Schaltzüge andere pull ratios haben müssen... Ob das die gleichen Freiläufe sind weiß ich nicht.
    MTB Rahmen haben heute meistens Boost Standard, dh die Hinterradnabe und das Tretlager ist breiter als beim Rennrad und die Kettenlinie ist wahrscheinlich auch eine andere..
    Zwei Laufradsätze: Rennradrahmen haben in der Regel wenig Reifenfreiheit. Selbst wenn ein etwas dickerer Schlappen drauf passt brauchst du je nach Terrain noch deutlich mehr Platz damit es nicht gleich schleift bei jedem bisschen Matsch...
    Es wurde schon geschrieben: Rennradschaltung und Gepäck am Berg, dazu vielleicht schlechter Weg... Das macht absolut null Bock. Für Reisen mit Gepäck und abseits von Asphalt braucht es imho eine ordentliche Untersetzung
    Es gibt gute Gepäckträgerlösungen auch ohne dass das Bike dafür vorbereitet sein muss. Tailfin zB...
    Überleg dir vielleicht noch einmal was du genau haben möchtest. Sonst kaufst du womöglich zweimal.
    Ich fahre jetzt seit ca 2 Jahren ein Hardtail MTB für Bikepacking und v.a. Gravel-Touren. Nur wenige sehr einfache trails. Für den Anfang eine gute günstige Sache, weil man die Dinger gebraucht fast nachgeworfen bekommt. Mir fehlt der Rennradlenker doch und die Federgabel brauche ich eigentlich so gut wie nie. ich werde mir daher demnächst ein neues Bike aufbauen (Salsa Cutthroat, Gravel-MTB-Zwitter). Ich werde die GRX 820 1x12 Gruppe nehmen. Allerdings vorn 36t hinten 10-51t. Wahrscheinlich auch zwei Laufradsätze für Gravel und MTB Reifen. Dann kann das Hardtail evtl wieder gehen. Ist okay so, denn ich wusste ja gar nicht ob mir das Radeln überhaupt taugt..
  13. Gefällt mir!
    mochilero hat eine Reaktion von ULgäuer erhalten in Radon R1 Disc für‘s Bikepacking   
    MTB Kassette statt Rennrad Kassette geht wahrscheinlich nicht so einfach. Die wide range Kassetten brauchen einen langen Käfig am Schaltwerk. Und MTB Schaltwerk mit den Rennradhebeln schalten ist auch nicht so ohne weiteres weil die Schaltzüge andere pull ratios haben müssen... Ob das die gleichen Freiläufe sind weiß ich nicht.
    MTB Rahmen haben heute meistens Boost Standard, dh die Hinterradnabe und das Tretlager ist breiter als beim Rennrad und die Kettenlinie ist wahrscheinlich auch eine andere..
    Zwei Laufradsätze: Rennradrahmen haben in der Regel wenig Reifenfreiheit. Selbst wenn ein etwas dickerer Schlappen drauf passt brauchst du je nach Terrain noch deutlich mehr Platz damit es nicht gleich schleift bei jedem bisschen Matsch...
    Es wurde schon geschrieben: Rennradschaltung und Gepäck am Berg, dazu vielleicht schlechter Weg... Das macht absolut null Bock. Für Reisen mit Gepäck und abseits von Asphalt braucht es imho eine ordentliche Untersetzung
    Es gibt gute Gepäckträgerlösungen auch ohne dass das Bike dafür vorbereitet sein muss. Tailfin zB...
    Überleg dir vielleicht noch einmal was du genau haben möchtest. Sonst kaufst du womöglich zweimal.
    Ich fahre jetzt seit ca 2 Jahren ein Hardtail MTB für Bikepacking und v.a. Gravel-Touren. Nur wenige sehr einfache trails. Für den Anfang eine gute günstige Sache, weil man die Dinger gebraucht fast nachgeworfen bekommt. Mir fehlt der Rennradlenker doch und die Federgabel brauche ich eigentlich so gut wie nie. ich werde mir daher demnächst ein neues Bike aufbauen (Salsa Cutthroat, Gravel-MTB-Zwitter). Ich werde die GRX 820 1x12 Gruppe nehmen. Allerdings vorn 36t hinten 10-51t. Wahrscheinlich auch zwei Laufradsätze für Gravel und MTB Reifen. Dann kann das Hardtail evtl wieder gehen. Ist okay so, denn ich wusste ja gar nicht ob mir das Radeln überhaupt taugt..
  14. Gefällt mir!
    mochilero hat eine Reaktion von mtb_squirrel erhalten in Empfehlung Gravelbike für lange Touren   
    Zurück zum Thema :
    Wenn es definitiv ein Dropbar Bike für eher grobe Wege werden soll könntest du dir das Bombtrack Beyond, das Riverside touring 920 von Decathlon oder das Salsa Fargo ansehen. Wenn es Carbon sein soll auch das Salsa Cutthroat.
    Im Hardtail MTB Bereich gibt es definitiv mehr Optionen für Bikepacking Räder. Und es ist meist auch billiger. 
    Gewicht des Fahrrads: leichter Fahrradkram kostet richtig Geld. Beim Radeln ist es vielleicht nicht so relevant, gibt ja gute Daten dazu wie wenig das bringt am Ende des Tages. . Ich finde es trotzdem nicht unrelevant wenn ich das Ding mit Gepäck über Stock und Stein tragen muß. Ich möchte jedenfalls nicht mehr mit meinem alten Stahl Trekking Bike unterwegs sein...
    Reifen: für grobe Wege reicht es evtl nicht mit gravel Reifen. Vor allem braucht man entsprechend Reifenfreiheit für Matsch, sonst schleift das die ganze Zeit. Mit Gepäck und für den Komfort des möglichen niedrigen Luftdrucks sind für mich die Mezcals in 2.1 oder 2.25 gerade ein guter Kompromiss (nicht leicht aber pannensicher und rollen für MTB Reifen akzeptabel )
    Schaltung: würde auch sagen dass die meisten Gravenbikes für mich zu wenig Berggänge haben also zu schlechte Untersetzung. Erst Recht auf schlechtem Untergrund und mit Gepäck. Ich fahre derzeit ein XC MTB mit 34t Kettenblatt und hinten 10-52t - das passt für mich ziemlich gut. Bin wohl nicht fit genug für die heutigen Gravenbikes mit riesigen Kettenblättern...
    Lenker: die geraden breiten MTB Lenker sind für mich auf langen Touren problematisch (Sehnenscheiden Entzündung Außenseite Handgelenk). Gibt aber genügend alternative Tourenlenker in allen Varianten .. fürs grobe braucht es aber ausreichend breite Lenker für eine gute Kontrolle ...
    Inner barends sind definitiv eine Empfehlung wenn man nicht auf Dropbar gehen will. Kennt jemand welche mit verstellbaren Winkeln so ähnlich wie die kleinen Dinger von SQLab???
    Rahmen: ich würde eher schauen dass man nicht zu sportlich drauf sitzt (nicht zu langer reach). Ich mag mein altes Rennrad gar nicht mehr (Rücken und Nacken, jaja das Alter)
    Taschen und Gepäck: Stauraum ist echt mager - wenn man nicht gerade auf die alten panniers setzen will. Nur Arschrakete und Lenkerrolle reicht bei uns nicht aus. Die Träger und Taschen von tailfin sind arschteuer - ihr Geld aber definitiv wert. Sitzt alles bombenfest auch bei rauhen trails wackelt und klappert nichts. Es ist schnell montiert und geht an nahezu jedes Bike dran...
    Alles ist ein Kompromiss und jeder findet halt seinen eigenen...
    Soweit meine learnings bei einer ähnlichen Suche vor ca 3 Jahren...
    Gruß m
  15. Gefällt mir!
    mochilero hat eine Reaktion von ULgäuer erhalten in Empfehlung Gravelbike für lange Touren   
    Zurück zum Thema :
    Wenn es definitiv ein Dropbar Bike für eher grobe Wege werden soll könntest du dir das Bombtrack Beyond, das Riverside touring 920 von Decathlon oder das Salsa Fargo ansehen. Wenn es Carbon sein soll auch das Salsa Cutthroat.
    Im Hardtail MTB Bereich gibt es definitiv mehr Optionen für Bikepacking Räder. Und es ist meist auch billiger. 
    Gewicht des Fahrrads: leichter Fahrradkram kostet richtig Geld. Beim Radeln ist es vielleicht nicht so relevant, gibt ja gute Daten dazu wie wenig das bringt am Ende des Tages. . Ich finde es trotzdem nicht unrelevant wenn ich das Ding mit Gepäck über Stock und Stein tragen muß. Ich möchte jedenfalls nicht mehr mit meinem alten Stahl Trekking Bike unterwegs sein...
    Reifen: für grobe Wege reicht es evtl nicht mit gravel Reifen. Vor allem braucht man entsprechend Reifenfreiheit für Matsch, sonst schleift das die ganze Zeit. Mit Gepäck und für den Komfort des möglichen niedrigen Luftdrucks sind für mich die Mezcals in 2.1 oder 2.25 gerade ein guter Kompromiss (nicht leicht aber pannensicher und rollen für MTB Reifen akzeptabel )
    Schaltung: würde auch sagen dass die meisten Gravenbikes für mich zu wenig Berggänge haben also zu schlechte Untersetzung. Erst Recht auf schlechtem Untergrund und mit Gepäck. Ich fahre derzeit ein XC MTB mit 34t Kettenblatt und hinten 10-52t - das passt für mich ziemlich gut. Bin wohl nicht fit genug für die heutigen Gravenbikes mit riesigen Kettenblättern...
    Lenker: die geraden breiten MTB Lenker sind für mich auf langen Touren problematisch (Sehnenscheiden Entzündung Außenseite Handgelenk). Gibt aber genügend alternative Tourenlenker in allen Varianten .. fürs grobe braucht es aber ausreichend breite Lenker für eine gute Kontrolle ...
    Inner barends sind definitiv eine Empfehlung wenn man nicht auf Dropbar gehen will. Kennt jemand welche mit verstellbaren Winkeln so ähnlich wie die kleinen Dinger von SQLab???
    Rahmen: ich würde eher schauen dass man nicht zu sportlich drauf sitzt (nicht zu langer reach). Ich mag mein altes Rennrad gar nicht mehr (Rücken und Nacken, jaja das Alter)
    Taschen und Gepäck: Stauraum ist echt mager - wenn man nicht gerade auf die alten panniers setzen will. Nur Arschrakete und Lenkerrolle reicht bei uns nicht aus. Die Träger und Taschen von tailfin sind arschteuer - ihr Geld aber definitiv wert. Sitzt alles bombenfest auch bei rauhen trails wackelt und klappert nichts. Es ist schnell montiert und geht an nahezu jedes Bike dran...
    Alles ist ein Kompromiss und jeder findet halt seinen eigenen...
    Soweit meine learnings bei einer ähnlichen Suche vor ca 3 Jahren...
    Gruß m
  16. Witzig!
    mochilero hat eine Reaktion von Epiphanie erhalten in Fragen für die Cone-Bastelei   
    ja genau. Ich habe eine recht kleine einfache Bastelblechschere von A**zon für vielleicht 8-10 Euro.
     
    Der Leitz-Locher hat bei mir gereicht. Gab allerdings Ärger von der Dame des Hauses, das war das einzige Problem . Ich habe einfach viele Löcher dicht beieinander gemacht, für zweireihig reicht der Locher nicht. Wenn man jetzt nicht gerade in die industrielle Fertigung geht, passt das schon mit diesem zweckentfremdeten Werkzeug...
     
    zwei sauber ineinander passende Falze finde ich jetzt wiederum schwierig herzustellen. Ist ja beim Original Caldera Cone so gelöst. So schwierig ist die verlinkte Verbindung wirklich nicht, man darf nur nicht gleich am Anfang zu viel weg nehmen, v.a. in den Ecken, wo die Teile dann ineinander hängen sollen.
    Dremel und Stufenbohrer werde ich aber bei Gelegenheit auch noch in mein Haus aufnehmen... Bin aber momentan mit Cones versorgt...
  17. Gefällt mir!
    mochilero hat eine Reaktion von Blickpunkt erhalten in X-Boil mit Holzverbrennung   
    Ich schreibe es einfach mal wieder:
    Einen Caldera Cone Clone kann man sich relativ leicht und billig aus Edelstahlfolie zusammen Schustern.
    Man macht ein Schnittmuster aus Packpapier , damit kann man den Aufbau grob testen.
    Für den Holzbetrieb mindestens 0,1 mm Edelstahlfolie verwenden, je nach Topf Gewicht ggf auch festere Folie!
    Für den Alkoholbetrieb hängt der Topf im Cone und für den hobo Betrieb benötigt man zwei Titanzeltheringe. Darauf kann der Topf in einer erhöhten Position im cone stehen und Hölzchen nachlegen kann man durch den Ausschnitt im cone wo normalerweise der Topfgriff ist.
    Mal im myog Bereich schauen falls von Interesse ..
     
    Edit: so sieht einer von unseren cones aus. Das ist der snowpeak 1400 Topf . Cone ca 70g bei 0,1mm Folie
    Inzwischen auch immer wieder im Holzbetrieb erprobt. Hat allerdings noch 10mm Löcher zusätzlich bekommen seither russt es weniger

  18. Gefällt mir!
    mochilero hat eine Reaktion von schwyzi erhalten in X-Boil mit Holzverbrennung   
    Ich schreibe es einfach mal wieder:
    Einen Caldera Cone Clone kann man sich relativ leicht und billig aus Edelstahlfolie zusammen Schustern.
    Man macht ein Schnittmuster aus Packpapier , damit kann man den Aufbau grob testen.
    Für den Holzbetrieb mindestens 0,1 mm Edelstahlfolie verwenden, je nach Topf Gewicht ggf auch festere Folie!
    Für den Alkoholbetrieb hängt der Topf im Cone und für den hobo Betrieb benötigt man zwei Titanzeltheringe. Darauf kann der Topf in einer erhöhten Position im cone stehen und Hölzchen nachlegen kann man durch den Ausschnitt im cone wo normalerweise der Topfgriff ist.
    Mal im myog Bereich schauen falls von Interesse ..
     
    Edit: so sieht einer von unseren cones aus. Das ist der snowpeak 1400 Topf . Cone ca 70g bei 0,1mm Folie
    Inzwischen auch immer wieder im Holzbetrieb erprobt. Hat allerdings noch 10mm Löcher zusätzlich bekommen seither russt es weniger

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    mochilero hat eine Reaktion von wilbo erhalten in X-Boil mit Holzverbrennung   
    Ich schreibe es einfach mal wieder:
    Einen Caldera Cone Clone kann man sich relativ leicht und billig aus Edelstahlfolie zusammen Schustern.
    Man macht ein Schnittmuster aus Packpapier , damit kann man den Aufbau grob testen.
    Für den Holzbetrieb mindestens 0,1 mm Edelstahlfolie verwenden, je nach Topf Gewicht ggf auch festere Folie!
    Für den Alkoholbetrieb hängt der Topf im Cone und für den hobo Betrieb benötigt man zwei Titanzeltheringe. Darauf kann der Topf in einer erhöhten Position im cone stehen und Hölzchen nachlegen kann man durch den Ausschnitt im cone wo normalerweise der Topfgriff ist.
    Mal im myog Bereich schauen falls von Interesse ..
     
    Edit: so sieht einer von unseren cones aus. Das ist der snowpeak 1400 Topf . Cone ca 70g bei 0,1mm Folie
    Inzwischen auch immer wieder im Holzbetrieb erprobt. Hat allerdings noch 10mm Löcher zusätzlich bekommen seither russt es weniger

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    mochilero hat eine Reaktion von jetstream73 erhalten in Nächtliches Pinkeln, wie handhabt ihr das?   
    Also die meisten meiner Bekannten "handhaben" das nach der der gleichen Grundregel wie tagsüber: "der Junge muss an die frische Luft". Gibt sonst Sauerei...
    Achtung: Wir sind hier im UL-Forum lieber @RaulDuke, die Opa-Puller-Flasche musste zuhause lassen!!! Wobei: die denkbar leichteste Ausrüstung, welche die besagte Verrichtung gerade eben noch sicher durchführbar macht, ist UL - oder irgendwie so....  und Multi-use wird vielleicht irgendwie unappetittlich und ist im Routinefall daher eher nicht anzuwenden...
     
    Nee ernsthaft. In der Nacht wird gepennt. Wenn ich doch mal rausmuss, geh ich auch raus - nützt ja nix... Wir haben bei absolutem Kackwetter auch schon in alle möglichen Behälter gepullert (leere Travellunch Tüte, Suppenpäckchen o.ä. geht auch für Frauen , ggf. halt mit Zwischenstop wenns mal wieder länger dauert, wenn's richtig nass ist ist das doch gleich weg gespült wenn man es vor das Zelt leert und man ist ja am nächsten Tag eh wieder weg) oder einfach so in die Apsis als ich einfach im Scheißegal-Modus (brotfertig, nass und kalt) war und nicht mehr ins Schneetreiben raus wollte... Sind aber die absoluten Ausnahmen, mir ist das zu viel Theater und da geh ich im Normalfall lieber Sterne gucken...
    Bei mir ist das auch eine Aufgabe, bei der ich nicht lange prokrastiniere, denn mit drückender Blase kann ich eh nicht einpennen...
     
  21. Gefällt mir!
    mochilero hat eine Reaktion von laufnaso13 erhalten in Bikepacking Tour für Anfänger Süddeutschland   
    Ich bin ja bisher noch kein Bikepacker. Aber ich würde mir für deinen Zweck glaube ich die leichten Wanderwege auf der schwäbischen Alb oder im Schwarzwald ansehen. Hier auf der Alb gibt es den Nordrand- (HW1)  bzw. Südrandwanderweg (HW2). Das geht überwiegend an der Abbruchkante entlang mit schönen Aussichten. Müsstest mal schauen ob das von den Höhenmetern für dich passt, da es natürlich auch mal runter und wieder rauf geht. Du kannst ja auch eine Runde aus beiden zusammenbasteln mit Verbindungsstrecken dazwischen. Grob planen würde ich mit bikerouter. Oder du machst einen Teil vom ALBTraum. Dann gäbe es hier bei uns noch den Albschäferweg (ca. 160km). Der lässt sich auch mit dem MTB fahren und es ist meistens recht wenig los. Ob das jetzt erlaubt ist oder nicht keine Ahnung aber man sieht recht regelmäßig Leute mit MTBs... Ich habe vor Jahren immer wieder entlang dieser Strecken wild gezeltet, sollte schon gehen. Wasser muss man manchmal etwas länger mitschleppen. Auch die Vogesen könnten eine Reise wert sein, auch wenn die ja zur Zeit gerade nicht zu Süddeutschland gehören  , es gibt viele schöne Wanderwege im Wald, es ist etwas wilder/ursprünglicher als zB der Schwarzwald. Für Bikepacking taugt vielleicht die Traversee du massif vosgien als Inspiration..
  22. Gefällt mir!
    mochilero hat eine Reaktion von khyal erhalten in Bikepacking: Luftpumpe   
    Leute die Tubeless fahren sollten vielleicht noch im Hinterkopf behalten, dass man den Reifen nicht so leicht wieder drauf bekommt, wenn die Pumpe nicht entsprechend Luft liefert. Gibt zwar einige Tricks für die Tubeless Montage mit schwacher Pumpe aber ob man dazu unterwegs Lust hat? Natürlich sollte auch immer ein Schlauch dabei sein, wenn man aber weiter eigentlich lieber ohne fahren möchte, ist es fein, wenn die mitgeführte Pumpe eine Tubeless Montage möglich macht. CO2 ist eine Möglichkeit, sonst kann ich ebenfalls die hier schon genannte Lezyne Micro Floor Drive HV empfehlen - die Schwalbe Racing Ray und die Vittoria Mezcals kriege ich problemlos damit auf die Felgen, beide in 29x2.25.
    Nur so als Gedanke..
  23. Gefällt mir!
    mochilero hat eine Reaktion von Epiphanie erhalten in UL und Sicherheit   
    Klar, man kann natürlich die Sprüche weglassen, aber ohne Spaß im Leben macht das Leben doch keinen Spaß Das hat doch ein wenig zur Auflockerung beigetragen.
    Ich finde es jetzt eigentlich auch nicht so tragisch, dass hier unterschiedliche Meinungen aufeinandertreffen. Die Menschen sind unterschiedlich und genauso auch ihr Sicherheitsbedürfnis bzw. Risikobereitschaft. Die Gefährlichkeit einer Situation wird immer subjektiv wahrgenommen - damit hilft auch der Satz
    im Glossar nicht, denn das "noch sicher" ist halt für jeden etwas anderes. Und da wo es um mehr als um Wandern geht, da gibt es ja die entsprechenden Menschen, die sich mit der Sicherheit beschäftigen (Sicherheitskreis des DAV o.ä.) - einen Sicherheitskreis für UL-Wandern fände ich persönlich jetzt überzogen, aber wenn den jemand gründen mag und man dort debattiert - why not. Ich geh lieber ne Runde laufen..
    Was mich hier gelegentlich stört, ist der belehrende Ton, der hier manchmal herrscht, insbesondere bei Sicherheitsthemen. Das finde ich schade und ich kann mich auch irgendwie nicht erinnern dass das früher so häufig war (v.a. zu Zeiten des alten Forums) - aber ich bin ja auch nur ab und zu hier unterwegs und kann mich auch irren. Man könnte als "Experte" ja auch einfach schreiben: "du, das würd ich nicht machen, mir ist dabei schon xyz passiert" oder "schau mal was der DAV dazu sagt, würd ich jetzt nicht empfehlen" - mit Informationen in dieser Art kommen bestimmt die meisten Leute klar. Und dann macht sich jeder sein eigenes Bild und trifft seine Entscheidung. Und die ist hoffentlich dann korrigierbar, falls sie falsch war...
    Dass bestimmte Dinge, insbesondere sicherheitsrelevante Dinge hier rausgeschmissen werden (wie Gaskartuschen RICHTIG und  SICHER befüllen, was ich nicht mache, weil mir das zu riskant und zu doof ist), ist IMHO nicht der richtige Weg, weil informierte Menschen weniger dummes Zeug machen - also warum Information zurückhalten? (könnte man ja auch einmal  beschreiben und davon abraten und bei Bedarf drauf verlinken)
    Wer mich kennt, der weiß, dass ich zu den vorsichtigen Leuten gehöre - ich fahre nicht mehr Ski, gehe nicht mehr klettern, auf einer Downhillstrecke wird man mich auch eher nicht antreffen. Ich probiere viel aus und taste mich eher langsam ran (bzw. habe das in der Vergangenheit getan - jetzt weiß ich grob was geht und was nicht). Wandern gehe ich entspannt und wenn mir etwas weiche Knie macht, dann dreh ich halt um (und ich überlege mir meistens auch, ob ich irgendwo von einem Berg wieder einfach runter komme, bevor ich hoch steige )
    Extreme sind nie gut, sowohl in die eine Richtung (Packlisten-Pornographie) wie auch in die andere (Expeditionszelt-Satellitentelefon-Schlepper) - da stimme ich meinem Vorschreiber zu. Wir befinden uns wohl alle irgendwo dazwischen. Wo? Ja das wird auch wieder subjektiv unterschiedlich wahrgenommen. Der eine braucht halt für eine Tour sein Satellitentelefon, der andere nicht...
    Dass ein so allgemein gehaltener Faden irgendwann abgleitet, ist ja eigentlich auch normal. Eine Frage oder ein Faden zu einer konkreten Sicherheitsfragestellung führt vielleicht eher zu einem Ergebnis. Von daher, was hast du dir denn erhofft, @martinfarrent ?
    Ich würde noch DRINGEND die entsprechende Vorbereitung auf ein konkretes Vorhaben empfehlen. Man kann zB einen Klettergrundkurs oder einen Eiskurs einfach mal machen bevor man in die Berge geht. Dann weiß man als Anfänger zumindest ein wenig wo Gefahren lauern können - so teuer ist das jetzt auch nicht und man trifft vielleicht noch ein paar nette neue Leute.
    Oder man geht einfach mal bei jemandem mit. Beim Segeln empfehle ich das auch immer. Da habe ich durch das "selber machen" einfach am meisten gelernt. Wenn dann noch jemand drauf schaut, dass man das unter sicheren Bedinungen tun kann, ist doch alles paletti.
    Heute meinen viele (nicht alle) Leute irgendwie immer man könne alles im Internet lernen - in der Wirklichkeit und wenn man etwas selbst tun muss (womöglich unter Streß) dann sieht das häufig ganz anders aus
    Aber das hatten wir ja alles schon...
     
  24. Gefällt mir!
    mochilero hat eine Reaktion von Epiphanie erhalten in UL und Sicherheit   
    Ich fühle mich nicht als "Experte" für irgendwas, noch ein Babysitter. Ich teile hier lediglich meine Gedanken und Erfahrungen. Oft sogar als solche kenntlich gemacht. Deshalb fühle ich mich auch nicht verantwortlich, wenn irgendwer irgendwo Dummheiten macht, weil er sich im Internet irgendwas angelesen hat.
    Ich bin dagegen dankbar, dass ich an den Erfahrungen anderer teilhaben darf und so diese in meine eigenen Überlegungen miteinbeziehen kann und nicht jeden Fehler selber machen muss um daraus zu lernen..
    Auch für Neulinge im UL Trekking gilt:
    Es sollte jedem klar sein, dass es einfach sinnvoll ist, eigene, verantwortliche Entscheidungen für das eigene Leben zu treffen. Denn man selbst ist ja auch derjenige der mit den Folgen dieser Entscheidung leben muss. Verantwortung für eine Entscheidung auf die "Experten" abzuwälzen funktioniert nicht. Was nützt es mir, wenn ich am Meeresboden in meiner Kiste sitze (siehe oben) und sage: "aber Houdini hat gesagt ich komm da raus!" "der ist Schuld" usw. usf. Statt "blaming" ist es zielführender wenn man sagen kann: "okay, ich sitze jetzt in der Scheiße, da hab ich mich selber reinmanövriert, jetzt muss ich halt schauen wie ich wieder raus komme"
    In einer Welt der Mahner und Warner fehlt mir manchmal jemand der auch mal Entwarnung gibt - deshalb bin ich hier in diese Rolle geschlüpft (bzgl normales UL Wandern, für anderes kann ich nicht sprechen, da zu wenig Erfahrung)
  25. Gefällt mir!
    mochilero hat eine Reaktion von Epiphanie erhalten in Hochwertiger Kaffee auch unterwegs   
    Zum guten Kaffee unterwegs? Bäh, welch ein Frevel *g*.. das schmeckt mir zum Beispiel gar nicht... Gab es nicht mal so eine kleine Bialetti aus Coladosen? Find ich irgendwie nicht mehr..
    Edit: ich finde eine gute Bohne kann man auch schwarz trinken und die schlechte retten wir unterwegs mit viel Zucker - das Gedöns mit Milch, Milchpulver, Kondensmilch und co haben wir unterwegs aufgegeben, das Ergebnis überzeugt einfach nicht - dafür schmeckt dann der capu Zuhause umso besser...
    Der Knaller wäre eine sehr leichte Mühle...

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