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Ultraleicht Trekking

Empfohlene Beiträge

Geschrieben (bearbeitet)

Moin Leute,

ich habe vor 2 Jahren die Laugavegur Tour in Island im Juli absolviert und ich hatte mein Cumulus X-Lite 400 mit Komforttemperatur -2°C. 

Der Hardangervidda ist ca. 400km südlicher als wie der Laugavegur Trail.

Dort waren es im Juli Tagsber 9° bis 15°C und nachts -2° bis 8°C. In den Nächten wo es um den Gefrierpunkt war, war mein Schlafsack sehr angenehm. In der einen Nacht wo wir 8°C hatten war mein Schlafsack eindeutig zu warm und ich fing an zu schwitzen. Mir ist die nächtliche Erholung sehr wichtig. 

Aktuell sagt der Wetterbericht für den Hardangervidda aktuell Anfang Juni 10°-16°C. Empfehlt ihr einen Schalfsack mitzunehmen, welcher eine Komforttemperatur von ca. 10°C hat? 

Welchen Schalfsack würdet ihr mitnehmen?

 

Danke und Gruß

Lespaul

Bearbeitet von Lepsaul
Geschrieben

Wetter in der Hardangervidda ist sehr durchwachsen, Wettervorhersagen können sich schnell ändern. Das die Temperatur nachts mal auf 0° fällt kann dort immer vorkommen.

Hat dein Cumulus einen Reißverschluss so das du ihn auch als Decke nehmen kannst? dann würde ich einfach den mit -2 nehmen. Bin in Skandinavien immer mit dem 450 Quilt von Cumulus unterwegs und eigentlich keine Frostbeule aber hatte es schon oft genug das zwischen den warmen Tagen mal eine Front mit 0° durchzieht.

Und wenn es zu warm wird liegt man halt nur halb drunter oder schläft ganz ohne Schlafsack.

Geschrieben

Ich werde in zwei Wochen mit einem Hyberg LONER APEX IV Synthetic Quilt mit Climashield Apex 200 Füllung hin.

Im Juni ist durchschnittliche Nachttemperatur 5 Grade, historisch bis -5 möglich. 

Ich kann versuchen nach der Tour dran zu denken dir hier ein kurzes Feedback zu geben wie es war.

Geschrieben

Wieviel Gewicht sparst du beim Neukauf eines Schlafsacks, der 8-10°C höhere TKomf hat? Was kostet der? Wieviel Platz / Stauraum nimmt er weg? Und ist es dir das wert womöglich eine leicht kühle Nacht zu erleben? Das kannst nur du beantworten.

Ich persönlich finde deinen bisherigen Schlafsack in punkto Gewicht zu dicht an einem potentiellen Neukauf dran, als dass es mir das Geld, den Stauraum und die dann fehlende Absicherung für Wetterumschwünge oder einfach nur den Krankheitsfall, wert wäre.

Hier ist eine Webcam von Haukeliseter Fjellstation. Blickrichtung Süd-Südwest. Anfang Juni ist eine potentiell durchaus anspruchsvolle Reisezeit für die zentrale Vidda. Schneebrücken halten oder auch nicht. Schneeflächen können gangbar sein, oder auch nicht etc.

https://www.windy.com/de/-Webcams-Haukeliseter-Haukeliseter-Fjellstue/webcams/1444648696?59.824,7.194,5

 

Geschrieben (bearbeitet)

Ich würde den mitnehmen. Erstens, weil du den schon hast, zweitens weil das durchaus ne Temperatur ist, die dir da begegnen kann. Ich hatte etwas weiter nördlich schonmal -10 Grad im August. Zwar nur kurz während eines Schneesturms, aber dennoch. Vor drei Jahren hatte ich in der Vidda im Juli eine Woche lang maximal 5 Grad tagsüber. Nachts knapp unter Null. Also alles möglich. Falls es dir zu warm wird, deckst du dich halt nur ein bisschen zu. Wetterberichte sind übrigens nicht sehr zuverlässig in den norwegischen Bergen, so jedenfalls meine Erfahrung.

Bearbeitet von Ledertramp
Geschrieben
vor 1 Stunde schrieb BohnenBub:

Wieviel Gewicht sparst du beim Neukauf eines Schlafsacks, der 8-10°C höhere TKomf hat?

Ich würde bei einem konfigurierten Lite Line 200 ca. 300g *Gewicht sparen -> ~420g würde der neue SchlaSa wiegen.

Zitat

Was kostet der? Wieviel Platz / Stauraum nimmt er weg? 

Er würde ich 370€ kosten. Die Daunenmenge ist halbiert, von 440g auf 200g.

Zitat

Und ist es dir das wert womöglich eine leicht kühle Nacht zu erleben?

Wenn sich die Nachttemperatur zwischen 10°-16°C hält, wäre es mir wert.

Geschrieben
vor 12 Stunden schrieb Lepsaul:

Wenn sich die Nachttemperatur zwischen 10°-16°C hält, wäre es mir wert.

Das ist unrealistisch. Ich weiß nicht wo du die Info her hast, aber auf der norwegischen Seite yr.no hat es derzeit in der Vidda tagsüber zwischen 6 und 10 Grad und nachts zwischen 2 und 5. Frieren auf Tour ist scheiße. Mit 10 Grad Komforttemperatur würde ich NIE, auch nicht im Hochsommer in die norwegischen Berge gehen. Ich war echt schon oft im Sommer da und ich habe nur auf einer einzigen Tour nachts mehr als 10 Grad gehabt. Sonst immer einstellig oder sogar unter Null. Nimm den 400er mit. Falls es wider Erwarten warm wird, haste Glück. Aber lieber 300g mehr mitnehmen, als die ganze Zeit zu frieren.

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