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Anzeigen von Inhalten mit der höchsten Reputation auf 29.11.2023 in Beiträge

  1. Neue Ultraleicht-Ausrüstung

    momper und 4 andere reagierte auf dermuthige für Beitrag im Thema

    5 Punkte
    OT: Dan Durston hat das Material auf Reddit noch ein wenig mehr erklärt.
  2. So mittlerweile habe ich genügend Nächte unter dem Teil verbracht, um etwas dazu sagen zu können, aber erstmal der Lieferumfang: Tarp alleine wiegt 230g, also nochmal 30g weniger als angegeben Heringe wiegen 11g, aber die werde ich eh nicht benutzen. Wobei die Qualität deutlich besser ist, als die letzten von DD die ich bekommen hatte. Alles zusammen bei 300g. Mit meinem eigenen Setup an Schnüren und Heringen bin ich so bei 370g, aber da kann ich dann das Teil auch auf jede Art und Weise aufbauen. Habe bisher 4 Nächte darin verbracht und es stand 6 Nächte draußen. Zweimal musste ich es nämlich verlassen, weil die Bedingungen zu rough wurden. Einmal war das an einem Ausbildungswochenende, wo Böen bis 130km/h angesagt wurden und allein schon aus rechtlicher Situation niemand von den Ausbildern zulassen durfte, dass wir draußen schlafen. Das Tarp stand war als modifiziertes A-Frame aufgestellt und stand am nächsten Tag wie ne 1, wobei man auch sagen muss, dass es im Wald in Bodennähe sicherlich deutlich unter 100km/h. Trotzdem war ich zufrieden, paar andere Shelter hats ordentlich zerlegt in der Nacht. Das zweite Mal war am Samstag, da war ich zu dritt im Hochschwarzwald bei ordentlich Schneegestöber und -10C. Wir hatten in der Nacht bestimmt 15cm Neuschnee und ich habe das Tarp nicht komplett schneedicht aufgebaut bekommen, weils auch ordentlich zugig war und die Maße des Tarps ja doch sehr begrenzt. Hätte ich nen Biwaksack, dabei gehabt, wäre das gar kein Problem gewesen, aber ich hatte wenig Lust auf einen nassen Daunenschlafsack bei den Temperaturen und wir hatten die Möglichkeit auf eine kleine halboffene Hütte auszuweichen, was der Geselligkeit auch gut getan hat. Mit etwas mehr Skill beim aufbauen, hätte es sicherlich auch weniger Schneeverwehungen im Inneren gegeben, wobei ich glaube ich bei so winterlichen Konditionen in Zukunft den Biwaksack miteinpacke oder eben ein größeres Shelter nehme. Die restlichen Nächte hat es super geklappt. Die 280cm Länge stellen dabei eigentliche keine Herausforderung, aber die 150cm Breite sind schon sehr an der Komfortgrenze, hatte auch schon ordentliche Regenschauer mit Böen bis zu 50km/h inklusive und da muss man dann schon sehr genau sein, bei Platzauswahl und Aufbaurichtung um sein Zeug trocken zu halten. Das Tarp macht aber sonst genau das was es soll: es ist dicht, nicht perfekt, aber gut verarbeitet und bringt mich regelmäßig an meine Komfortgrenze, sodass ich überlegen muss, was ich an meinen Skills zum Thema Lageraufbau und Lagerplatzwahl verbessern kann. Grüße ausm Schwarzwald
  3. Neue Ultraleicht-Ausrüstung

    ChrisBru und ein anderer reagierte auf Carsten K. für Beitrag im Thema

    2 Punkte
    Auf Aliexpress gibt es den Klon des X-Mid von Dan Durston jetzt als 1P/2P Variante mit 3- und 4- Season-Inner aus Silnylon unter dem Namen Asta Gear "Yun Chuan". https://de.aliexpress.com/item/1005006138226555.html?
  4. Trekking-Stöcke unter 300g

    momper reagierte auf Trinolho für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Ich hatte früher(TM) mal welche, bis dann irgendwann der Verschluss kaputt war. Vorwiegend sollen die Stöcke in den Alpen zum Einsatz kommen, weshalb ich noch am überlegen bin, ob eine fixe Länge denn dafür überhaupt so vorteilhaft wäre. @Capere Du hast ja ausschließlich Fixlängen-Stöcke auf Deinen Touren dabei, oder?
  5. Neue Ultraleicht-Ausrüstung

    MaikGrosser reagierte auf Mia im Zelt für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Sehr interessant! Ich frage mich gerade, ob das Außenzelt von denen auch zu meinem TT Stratospire Inne passen würde?
  6. Sammelthread - myog kleine Basteleien

    wilbo reagierte auf Carsten K. für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Zum Glück habe ich das Problem nicht. Ich blick da gar nicht durch wo das Problem ist!? 😂 An den beiden Türseiten ist ein Stück Gummileine und wird von einem extra Hering gehalten. Das Gefummel mit den Miniteilchen wäre mir zuwider.
  7. Absolut korrekt! So ist es gedacht. Und nein, der Boden ist nochmals extra, da zumindest bei mir ja stets eine andere Stärke als der Fly.
  8. Neue Ultraleicht-Ausrüstung

    momper reagierte auf Trinolho für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Neuer, rahmenloser Rucksack mit 30 Liter: Durston Gear - Wapta 30 Material: ALUULA Graflyte* Gewicht: 365 g Verwendung: "ideal overnight pack for the ultralight hiker and an excellent day hiking pack for everyone." Vorbestellungen laufen jetzt, Auslieferung der Vorbestellung ab März/April 2024. * "With the Wapta 30 we are proud to introduce the first ultralight pack built with ALUULA fabrics. ALUULA has a proprietary process that solves the longstanding problem of how to fuse a durable waterproof film to extremely tough UHMWPE fibers (better known as Dyneema® or Ultra). The result is ALUULA Graflyte™ which is the first composite pack fabric with a 100% UHMWPE woven face to achieve lower weights while retaining excellent durability. The version used here weighs just 98 g/m² (2.9 oz/yd) while offering higher tear strength and abrasion than all comparable fabrics - making an ALUULA pack both lighter and stronger."
  9. Sammelthread - myog kleine Basteleien

    Fußgänger reagierte auf einar46 für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Die Doppelhaken von den Zelt-/Tarp-Herstellern "verabschieden" sich mal gern (verbiegen sich ständig und brechen dann irgendwann ab). Das ist mir unterwegs mit einem zpacks-Tarp passiert. Deshalb hier meine MYOG-Variante aus einem Edelstahl-Schweißdraht vom Nachbar.
  10. Jordan Trail

    kurzhosenhiker reagierte auf sirm3rl1n für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Hallo und zunächst danke an JoeDoe, dass du deine Erfahrungen mit uns geteilt hast. Da wir den Jorden Trail zum Teil (zuerst den nördlichen Abschnitt von Umm Qais nach Ajloun und dann die Königsetappe von Dana nach Petra, also insgesamt 170 Kilometer) im November 2023 gewandert sind und ich insbesondere diese Foreneinträge hier genutzt habe, um an die Schraubgaskartusche zu kommen, wollte ich kurz eine Rückmeldung dazu geben. (Schraub-) oder generell Gaskartusche: 1. TREK-Laden an der Mecca Street in Amman: Aufgrund des erneuten Aufflammens des Nahostkonflikts haben wir kurz vor der Reise engen Kontakt mit dem Büro der Jordan Trail Association mit einem Mitarbeiter namens Ghada gehabt. Der hat uns auch an unserem ersten Tag in Jordanien in Amman bei unserem kurzen Besuch in deren Büro den hier schon erwähnten Outdoorladen namens "Trek" empfohlen, der liegt direkt an der Mecca Street neben der Mecca Mall und ist mit dem Taxi recht einfach zu erreichen. Er macht allerdings erst um 10 Uhr morgens auf! Für uns etwas knapp, da der Jett Bus nach aktuellem 2023 Fahrplan bereits um 10:30 Uhr nach Irbid startet, hat aber geklappt. Wird sind um Punkt 10 durch die Ladentore gefallen und haben die 500g Schraubgaskartusche bekommen, inklusive etlicher netter Vorschläge und Ratschläge für den Trail, der Ladeninhaber hat in nämlich selbst schon gelaufen. 2. Wie von Murx vorgeschlagen finden sich in der Talal Street, einer der größten Einkaufsstraßen Ammans, etliche Läden, die Schraub- und auch Stechgaskartuschen vorrätig haben! Es reihen sich insbesondere im Südwesten in Richtung des Third Circles ein Baumarkt nach dem anderen aneinander, man bekommt aber auch in jedem Shishaladen die Gaskartuschen für nen Appel und nen Ei. Selbst abseits der Innenstadt haben wir zumindest kleine Stechgaskartuschen à la 200 Gramm in den besser ausgestatteten Supermärkten von Miles gefunden. Hunde: Die Hütehunden machen halt ihre Arbeit auf dem Trek. Gemäß den Vorgaben hier hatten wir immer den Wanderstock in der einen und tatsächlich einen aufgelesenen Stein in der anderen Hand. Und auch, wenn wir 1, 2 Mal fragwürdige, enge Begegnungen hatten, mussten wir ihn nicht werfen. In letzter Instanz haben immer die freundlichen Beduinen ihre Viecher zurückgerufen, teilweise auch über unfassbare 500 Meter Strecke. Wasser auf dem Trek: Auch der Klimawandel macht vor der Wüste nicht halt. Wir sind im November im Norden gestartet, da wir den Empfehlungen entsprechend dachten, dass es dort sehr grün und gut aushaltbar sein würde. Wir hatten allerdings die zweite Hitzewelle im zweiten Jahr und sind daher vier Tage mit ca. 36 Grad bei blauem Himmel ohne Wolken gelaufen, dementsprechend schlimm war unser Wasserverbrauch. Ich kann Murx da nur beipflichten, wir habe soviel Wasser geschleppt, wie es mit anderen Ausrüstung nur irgendwie möglich war. Ich empfehle dringend, für die wenigen vorhanden Quellen einen gescheiten Filter mitzuführen und insbesondere auch proaktiv die Hilfe der Menschen vor Ort anzunehmen. Die absolut wundervollste Erfahrung dieser Wanderung war nämlich die Gastfreundschaft der Leute vor Ort und das unabhängig von Nah_Ost-Konflikt oder dem persönlichen Glauben. Ich habe viele Länder dieser Erde bereist, aber nie eine so ehrliche und menschliche Gastfreundschaft erlebt. Lasst euch bitte drauf ein.
  11. Ich freue mich jedes mal aufs neue, wenn jemand auf Grundlage des Schnittmusters aktiv wird. Für alle die also drüber nachdenken das Design selbst umzusetzen, habe ich hier mal etwas Motivation:
  12. Ist geplant, sobald die Datei noch etwas "aufgeräumt" wurde (aktuell sind da ungefähr noch 4 andere Konzepte mit drin etc. Diverse Punkte: leichtere (und weniger) Guylines + Guyout-Punkte + weniger LineLocs etc. kleinere Grundfläche + Volumen (+Bathtub Höhe?) NS50 NoSeeUm statt NS67 kürzerer Zipper + anderes Zipper-Design vermutlich weniger & leichteres PSA Tape für die Seams (3M 9482 statt 3M 9485) Sind trotzdem gut 4m vom 18g DCF und dazu noch mal 2,50m vom 34g DCF (4m² ist ja nur das Fly...). Damit Gesamtkosten fürs Material von ~350+€.
  13. Prototyp einer breiten 2er- Pyramide

    wilbo reagierte auf Christian Wagner für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Grummel... da kann ich dann ja doch gleich noch eine Webseite draus basteln. Wollt ich eigentlich vermeiden..... Hier sind sie: Im ersten Bild ist sind Seiten- und Rückwand ein Teil und haben keine Naht. Es bleiben die beiden dunkelgrünen Dreiecke als Verschnitt über (ca 60 cm). Dafür hat das ganze Dach nur drei Nähte. An den Schrägen vorne an den Türen stoßen Stoffe mit unterschiedlichem Fadenverlauf aneinander. Das ist doof zu nähen, steht aber IMHO erstaunlich gut. S= Seitenteil R= Rückwand T= Tür Bei dem zweiten Bild ist es so aufgezeichnet wie ich es beim Prototypen zugeschnitten habe. Die Rückwand ist mittig geteilt, die beiden resultierenden Teile werden an der Schräge (= Bodensaum der Seitenteile) zusammengelegt. Hier gibt es praktisch keinen Verschnitt. Spannend ist, wie wenig Unterschied im Stoffbedarf zum Deneck ist, obwohl das Zelt 10 cm breiter, dafür aber auch minimal niedriger ist. Interessant könnte diese Art des Schnittes für die DCFler sein. bei 1,37m Stoffbahnbreite würde das resultierende Zelt ca. 1,5m (!) breit und, bei bodennahem Aufbau, ca. 1,17m hoch sein. Ein Deneck aus 1,37m breitem Stoff wäre rechnerisch 1,18 cm hoch und eben max 1,37m breit. Mein Piton ist ebenfalls ca 1,2m hoch jedoch mit 1,2m deutlich schmäler. Wahrlich kein Palast, jedoch absolut benutzbar. Das sind aber alles nur errechnete Zahlen, Nahtzugabe ist da noch nicht dabei. Neu ist das alles nicht wirklich. Wie oben geschrieben habe ich die Idee von @Barbarix, ich habe seine Art des Zuschnitts lediglich auf eine symmetrische Rechteckpyramide angewendet. LG, Christian
  14. Kungsleden im Winter

    dermuthige reagierte auf Harakiri für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    @paddelpaulDanke für die Korrektur! Ich dachte immer, "Limit" hieße nur "sehr unangenehm, aber ohne ernsthafte Erfrierungen". (Im Zweifelsfall kann man in solchen Nächten denke ich noch eine Daunenjacke in den Schlafsack über den VBL packen und sich dann am nächsten Tag in eine bewirtschaftete Hütten retten. Dazu will ich aber natürlich niemandem raten, versteh mich nicht falsch. Ich habe jedenfalls aus gutem Grund zwei Daunenjacken dabei und nicht nur eine.) Eine Bürste halte ich für enorm hilfreich, wenn auch nicht essentiell. Irgendwie muss man ja das ganze Kondenswasser aus dem Zelt kriegen, Ausrüstung von Eis befreien usw. Ich würde niemals drauf verzichten wollen. Von Gas würde ich weiterhin abraten, wenn man in richtig kalten Regionen unterwegs ist. Wenn man Pech hat, funktioniert es gar nicht mehr, wenn es nachts extrem kalt wird und man noch kochen will. Benzin ist auf jeden Fall verlässlicher (sogar als Wintergas - bei ODS habe ich mehrfach gelesen, dass auch das versagen kann und tut) und deutlich effizienter, sowohl was den Verbrauch angeht, als auch die Geschwindigkeit des Schneeschmelzens. Mit der Arva Ultra hatte ich persönlich nie Probleme und ich kann mit nicht vorstellen, dass sich das Blatt verbiegt. Eher versagt die Schaufel am Schaft oder so und wackelt etwas herum, mehr aber auch nicht. Vielleicht liegt das aber auch daran, dass Arva die Schaufel mittlerweile überarbeitet hat. Meine sieht ganz anders als das Modell in dem Test aus. Wenn man mit einem kleinen Zelt unterwegs ist, reicht finde ich eine so kleine und leichte Schaufel total aus. Sorgfältig sollte man ja immer mit der Schaufel umgehen, außerdem schaufelt man bei solchen Touren wie hier geplant ja fast nur zum Lagerbau und Schneeschmelzen. ----- @aztec Zur Schneeschaufel: Die Schneeschaufel ist essentiell, um das Lager vorzubereiten. Die wichtigste Aufgabe erfüllt sie beim Ausheben der Mulden für die Schneeheringe und beim Verbuddeln dieser. Außerdem hebt man mit ihr die Apsis im Zelt aus, um mehr Stauraum und Platz zum Sitzen zu erhalten: Der Schneewall hinter dem Zelt ist meistens nur eine Spielerei und wird im Idealfall gar nicht benötigt oder hilft höchstens beim Kochen etwas. Bei schlechtem Wetter schützt er das Zelt vor Verwehungen und im Orkan sogar vor dem Kollabieren. Sollte ein richtiger Sturm angesagt sein, macht es Sinn, zwei oder drei Stunden an dem guten Ding zu arbeiten und die Mauer ringsum auf eine Höhe von über 1,5m anzuheben. Bei gutem Wetter reicht aber auch weniger. Kleiner Tipp dabei: Eine stabile Schneeschicht mit der Schaufel suchen, freilegen und dann halbkreisförmig ausstechen. So kriegt man richtig stabile, steinförmige Stücke, die man über 2m hoch stapeln kann. Auf dem Bild sieht man, wie das Zelt von Verwehungen begraben wird, wenn der Schneewall bei einem starken Sturm (Windstärke 9-10) falsch positioniert wird. Hier habe ich mein Zelt direkt hinter einem dicken Felsen aufgestellt, allerdings war es wohl zu nah und der Schnee türmte sich genau auf meinem Zelt auf: Eine andere wichtige Aufgabe erfüllt die Schneeschaufel beim befreien von eingeschneiten Schutzhütten, verschütteten Personen und vor allem beim Graben einer Schneehöhle im Notfall. Letzteres wird oft als letztes Ass bezeichnet, das man in Notsituationen im Ärmel hat, aber meiner Erfahrung nach hat man an richtig kritischen Stellen oberhalb der Baumgrenze nahezu nie genug Schnee, um sich richtig einzugraben. Die exponiertesten/gefährlichsten Stellen sind oftmals sogar komplett schneefrei. Zum Navi: Mit dem Garmin InReach Explorer+ kann man richtig navigieren! Es ist zwar ein lausiges GPS-Gerät für den Preis, aber man hat passable Karten zur Verfügung und kann sich für teuer Geld Wegpunkte eintragen. Ich habe damit prima auf der Varangerhalbinsel navigiert. Karten waren dort fast nutzlos bzw. war ich mit der Navigation mit Kompass dort überfordert, weil freundlich gesagt alles gleich aussah und komplett flach war. Entfernungen konnte man auch nicht abschätzen. Da war ein rudimentäres GPS-Gerät Gold wert. Auf dem Kungsleden habe ich gar nicht navigieren müssen. Am schwierigsten war es noch, den Einstieg zu finden. Danach musste ich nur noch den roten Wegmarkierungen folgen und ab und zu auf die Schilder achten. Selbst im Whiteout und Sturm hatte ich fast nie Probleme damit, den Weg zu finden, auch als mehrere Schilder hintereinander fehlten. (Ach ja: Man sollte immer zusätzlich in den Polarregionen Karten dabei haben, falls man einen Strom-Engpass hat usw.) Zu Ski vs. Schneeschuhe: Ich würde in nahezu jedem Fall zu Backcountry-Ski mit Stahlkanten raten. In Norwegen bin ich ja auch mit Schneeschuhen gestartet und habe mir dann noch vor Ort Ski gekauft, weil das Laufen mit Schneeschuhen so langsam und beschwerlich war. 8-10km am Tag waren die Spitzenleistung! Mit Schneeschuhen hat man auch Vorteile, wenn man eine extrem schwere Pulka hat und steile Steigungen bewältigen muss oder nur fotografieren will. Manche Leute nehmen sogar beides mit. UL ist das aber nicht. Ich finde es da sinnvoller, breite Tourenski und Backcountry-Ski einzupacken. Am besten ist es wahrscheinlich meistens, einfach nur ein paar Ski mitzunehmen. Selbst mit alten Ski kann man mit etwas Fitness ohne Probleme 20-30km am Tag zurücklegen, wenn man etwas fahren kann. (Ich persönlich würde die Sachen so ranken: Neue BC-Ski mit Stahlkanten > uralte gebrauchte BC-Ski > breite Tourenski > ganz lange gar nichts > Schneeschuhe ) Man sollte noch anmerken, dass man sich mit Ski Schneeheringe spart, was noch dafür spricht, aber Schneeschuhe dafür echt toll im Wald sind. Dort macht es tierisch Spaß, damit zu laufen, während es mit Ski eine Qual ist, dort ein Lager zu errichten. Zu Pulka vs. Rucksack: Es ist eine individuelle Sache, wo man die Gewichtsgrenze zieht, ab der eine Pulka komfortabler als ein Rucksack ist. Oftmals habe ich 20kg Gesamtgewicht gelesen und würde dem zustimmen. Generell gilt, dass eine Pulka sich noch eher lohnt, wenn die Region eher flach ist. Bei "Polarregionen" denke ich jetzt nicht an den Kungsleden, auch wenn ein guter Teil davon nördlich des Polarkreises liegt. Und gerade in Regionen wie Grönland dürfte die Pulka die einzige Wahl sein. Durch die vielen Steigungen, die Infrastruktur mit den Hütten, die Nähe an der Zivilisation usw. hat man in den Skanden andere Ausrüstung dabei. Es gibt viel mehr (kleine) Steigungen als anderswo, man braucht weniger Ersatzteile, kann sich unterwegs Nahrung kaufen und kann mit einem Rucksack schönere Abfahrten genießen. Das spricht, wenn man denn leichter als 15-20kg mit der gesamten Ausrüstung ist, finde ich klar für einen Rucksack. Es gibt aber auch Leute, die sogar mit leichtem Gepäck ausschließlich mit der Pulka unterwegs sind.
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