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Ultraleicht Trekking

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  1. Update 2026 Neues Shelter im Nuhnetal Am Rastplatz Nuhnetal gibt es jetzt ein Shelter, wie man sie zum Beispiel in Dänemark findet. War für mich ein Anlass zwei Tage frei zu nehmen, um ohne Zelt ein bissl neue Ausrüstung zu testen. Innenmaße sind ca. 2,5m * 4,5m, passt also auch mehr als eine Person rein. Schöner Blick direkt auf den Bach, klare Empfehlung. Im April noch recht kalt (Frost) 😁 Brücke bei Schloß Reckenberg ist weg Die Brücke ist weg (siehe Bild). Hier hat man zwei Optionen: Entweder man läuft einen Umweg durchs (schöne) Orketal, +3,8km. Oder man verwendet die Furt, die zumindest jetzt noch ausgewiesen war. Ich wollte Abenteuer und bin gefurtet. Achtung: Die Orke hatte eher Niedrigwasser, an der tiefsten Stelle war das Wasser Knie hoch und hat gut an meinen 100kg gezogen (auch wenn es nicht so tief aussieht auf dem Bild, die Tiefe hat mich überrascht). Bei Höherem Wasserstand besteht hier (Lebens-)Gefahr. tegut in Sachsenberg In Sachsenberg direkt am Lichtenfelser Panoramaweg hat jetzt ein tegut aufgemacht. Der ist gut sortiert und hat eine breite Auswahl an Essen und Getränken. Öffnungszeiten beachten, die sind eher "ländlich" (aktuell 10 bis 18 Uhr). Insgesamt ganz schöner Weg, vor allem das Orketal. Ich hatte in Rhadern geparkt und bin den Hessenweg bis nach Fürstenberg gelaufen und ab da den Lichtenfelser Panoramaweg. Übernachtet im Nuhnetal und am nächsten Tag weiter den Weg folgend bis zur Orke-Überquerung hinter Münden, da dann wieder über den Hessenweg nach Rhadern zurück (20.0km + 24.4km). Für meinen Geschmack ein paar Teer- und Schotterwege zuviel, jedoch gab es schöne Ausblicke:
    3 Punkte
  2. J_P

    Welche Powerbank

    Auf YT finden sich viele informative Videos zu diesem Thema, die für eine Entscheidungsfindung hilfreich wären. Ein besonders detailreiches und informatives Video dazu kommt von @Robert Klink.
    2 Punkte
  3. khyal

    Schnäppchen-Thread 2.0

    khyal hat diesen Beitrag moderiert: Regeln für den Schnäppchenthread - Im Schnäppchenthread gibt es keine Regel, was in den Thread gehört oder nicht. * Entsprechendes wird auch nicht auf Meldung moderiert - Es ist natürlich die Nettikette (mit Ausnahme vom OT-Verbot) zu beachten - Wir werden da eingreifen und kommentarlos löschen, wo es nötig ist, auch bei Verdacht auf Schleichwerbung durch User mit wenig Beitraegen - Das läuft als Versuch, sollte die Sache eskalationsmässig aus dem Ruder laufen, müssen wir die Notbremse ziehen und die vorherige Regel wieder in Kraft setzen Wir werden zukünftig ältere Schnäppchen löschen, um eine Linkfarm zu verhindern *Es dürfen keine Kleinanzeigen-Links oder Beschreibungen von Kleinanzeigen-Angeboten gepostet werden. Da zu häufig Links zu Kleinanzeigen (z.B. Ebay) für eigene Angebote des Postenden z.B. zur Umgehung der Beitragsgrenze für das Biete-Forum genutzt wurden, war diese Anpassung in der Grundregel nötig (25.05.2021)
    1 Punkt
  4. Hallo zusammen, ich bin den Weg letzte Woche klassisch NoBo gelaufen und kann somit aktuelles berichten. Dabei hatte ich perfektes Wetter und somit immer glasklare Sicht - das machte den Weg für mich zu eines der besten Kurzausflüge der letzten Jahre - auch, weil ich ziemlich wenig erwartet hatte. Übernachtung: Um mal mit einem Mythos aufzuräumen: Der Weg ist Wildcampers Paradise. Ich kann mich nicht erinnern, auf einer Insel jemals so viele Camp-Möglichkeiten pro km entdeckt zu haben. Das kommt nicht zuletzt auch dadurch zustande, dass es viele historische Kohlemeiler-Plätze gibt, die in den (ehemaligen) Wäldern topfeben angelegt wurden. Somit trampelt man auch nichts kaputt, wenn man sein Zelt dort platziert. Man sieht auch morgens einige Zelter, die direkt am Wegesrand aufgebaut haben. Anscheinend juckt es dort keinen trotz allgemeinem Verbot, anders kann ich mir das nicht erklären. Ich selbst habe sieben Nächte im Zelt verbracht und das war auch am An-und Abreisetag kein Problem. Einen Hinweis möchte ich hierzu geben: Der Abschnitt Sant Elm bis zur Vogelwarte/Mühle hoch würde ich wegen der Verbotsschilder und dem angeblich unangenehmen Besitzer der Warte nicht als Zeltrevier einplanen. Verpflegung: Hier war ich das erste Mal ohne Kocher unterwegs. Grund dafür ist, dass es so wenige natürliche Quellen gibt. Um nicht literweise Wasser mitzuschleppen, habe ich jedes Dorf angesteuert, um welches zu kaufen. Somit kann man auch gleich für den Tag einkaufen gehen bzw. ein Resto besuchen. Preise in kleinen Läden höher, sonst ca. 1/1 wie in D. Da die Läden auch Sonntags geöffnet sind, war das logistisch kein Problem. Wegführung: Der GR ist weitestgehend gut ausgeschildert, man muss sehr wenig aufs Navi schauen. Bei ein paar Bergpassagen war es dennoch hilfreich. Ein paar Berge habe ich am Wegesrand mitgenommen. Man muss sich nicht stur an den Weg klammern. Mein Weg ging strenggenommen von Peguera bis kurz vor Pollenca mit einem Abstecher zum Deia Strand. Warum man den Abschnitt Pollenca zum Meer laufen will, erschließt sich mir nicht. Würde ich nicht machen. Der berüchtigte Abstieg vor Lluc war für mich machbar, obwohl ich ein ziemlicher Angsthase bin. Von der Zeit her hätte auch die Route über den Puig Tomir gepasst, aber für mich mit meiner Höhenangst nicht machbar, bin wieder abgestiegen. Einsam ist man nicht auf den Wegen, aber überlaufen ist er ebenfalls nicht. Anfangs habe ich sechs Tage angepeilt, aber es ging sehr gut in fünf Tagen in jeweis ca 27km-Abschnitten. Ausrüstung: Mir hat mein 35L Atom locker gereicht. War mit einem Schlafsack bis -2 Grad unterwegs, den es niemals gebraucht hat. Kocher blieb zuhause und den habe ich nicht vermisst. Da ich keinen Wind hatte, konnte ich mein Trekker-Zelt auch exponiert aufbauen. Öffis: Sehr gutes Bussystem auf der Insel. Man zahlt einfachsterweise mit Karte vorn am Busfahrer und beim aussteigen hält man die Karte wieder an einen Leser. Somit wird die Strecke automatisch ermittelt. Die Verbindungen sind hier einsehbar, aber die Zeiten stimmen nicht. Lokal an der Haltestelle sind die Zeiten dann korrekt ausgezeichnet. Man braucht kein Taxi vom Flughafen in die Stadt, es geht alles mit dem Bus. Selbst bei Abbruch entlang des Weges ist die Chance hoch, dass es eine Busverbindung vom nächsten Kaff nach Palma gibt. Andere Berichte von mir gibt es hier: Korsika La Gomera Norwegen
    1 Punkt
  5. Benzovich

    UL Milchaufschäumer

    Für alle Kaffee-Liebhaber die nicht auf ihren Latte am Trail verzichten wollen hab ich hier ein absolutes Schmankerl gebaut: Ein USB-C betriebener Milk-Froather, 36g leicht. hab einen 5V USB-C Trigger eingebaut, zwei Dioden und ein Kondensator für den Motor, das Gehäuse gekürzt und alles fest verklebt 😁
    1 Punkt
  6. Soooo, Feedback: Erst einmal Danke an alle für eure Ratschläge! Zur Entscheidungsfindung hab ich mir eine schöne Excel-Tabelle gebastelt, so dass ich die Matten so wie Mattenkombinationen von R-Wert, Preis und vor allem Gewicht vergleichen konnte. Zusätzlich war ich noch in einem Outdoor-Laden (Lag auf der Strecke), der auch ein paar UL-Matten hatte und konnte da mal einige Matten in die Hand nehmen. Nach dem Ladenbesuch stand für mich fest, dass ich auf jeden Fall eine selbstaufblasende Isomatte mit Schaum haben möchte und keine reine "Luftmatratze". Letztendlich konnte ich mich nicht entscheiden und habe mir zwei Matten geholt 🙈 Zum einen die von @RaulDuke empfohlene Therm-a-Rest ProLite Plus Small. War in meiner Liste der schwerste Kandidat, jedoch gute Dicke und für unter 70€ im Angebot. Zum anderen habe ich mir aus Frankreich die von @Capere empfohlene Nemo Zor20 als Alternative zur Nordisk Ven bestellt. Hier die Daten: Therm-a-Rest ProLite Plus Small Maße: 119 x 51 x 3,8 cm Packmaß: Ø 12 x 26 cm Gewicht: 515g Hersteller / 520g mit Packsack nach gemessen R-Wert: 3,2 Nemo Zor 20 Maße: 122 x 51 x 2,5 cm Packmaß: Ø18 x 9 cm Gewicht: 295g Hersteller / 351g (!) mit Packsack nach gemessen (334g Matte + 17 Packsack R-Wert: 2,7 Woher die 40g extra bei der Nemo kommen ist eine gute Frage. Das Modell, das ich bekommen habe, hat ein komplett anderes Ventil als Matten aus Rezensionen im Internet (Siehe Bild 2). Jedoch sind die Rezensionen viele Jahre her. Vielleicht gab es da ein Modell-Update und niemand hat das Gewicht aktualisiert. Erster Eindruck: Bei beiden Matten ist das Aufblasen sowie das Zusammenrollen fix erledigt. Die Nemo ist in 10 Sekunden, die Therm-a-Rest (kurz TAR) in 20 Sekunden aufgeblasen. Beide lassen sich gut Rollen und in die Packsäcke zurück schieben, bei der TAR geht das etwas schwerer als bei der Nemo, jedoch immer noch angenehm. Die Nemo hat von Haus aus noch Anti-Rutsch-Streifen auf der Rückseite. Auf der Therma-a-Rest liege ich gut, die Hüfte drückt nicht durch. Die Nemo ist deutlich leichter und ich mag das Gelb. Jedoch drückt hier meine Hüfte durch, der Boden ist punktuell zu spüren (zur Erinnerung, ich bin bei 100kg, die Matte wird für leichtere Leute wohl besser funktionieren). D.h. bei der Nemo benötige ich auf jeden Fall eine Unterlage, während die TAR als alleinige Matte schon reichen könnte. Mit der Breite muss ich bei beiden Matten noch klar kommen. Kombiniert werden sollen die mit einer meiner Schaummatten: Einer Thinlight 1/8'' Faltmatte (96g), einer 3mm zurecht geschnittenen Evazotte (130g) oder einer zurecht geschnittenen Flexmat Plus (565g). Werde dann wohl verschiedene Setups auf Tour testen. Die TAR dann mit der Thinlight bzw. der Evazotte, die Nemo mit der Evazotte. Zur Not auch mal Nemo + Flexmat, jedoch muss das dann schon sehr kalt oder sehr bequem sein, um das Gesamtgewicht von ca. 915 g zu rechtfertigen. Und hier noch ein paar Bilder. Zum Größenvergleich auf Bild 1 eine 1L Milchtüte, auf Bild 3 ein Sofa-Kissen und ein Din A4 Papier:
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  7. Moin.. Leider bietet TAR nicht mehr die Evolite an. Das war eine selbstaufblasende Schaumstoffmatte die in der Länge R nur 450g wog. Die Matte gab es auch in einer deutlich leichteren S Variante in Torso-Länge. Der R-Wert lag bei 2,1... also 3-Jahreszeiten tauglich. Außerdem konnte man die Evolite aufgrund ihrer Robustheit auch für den Burrito-Packstil an rahmenlosen Ultraleichtrucksäcken nutzen. In meinem Fall hat sie mir damals meinen alten Granite Gear Virga II stabilisiert.. Ich habe diese Matten vor ca. 10 Jahren einige Zeit benutzt bevor ich (überwiegend) Hänger wurde und fand sie bequem.. also könnte man mal nach gebrauchten Exemplaren schauen.
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  8. Da vergisst du einen entscheidenden Punkt: die Fitness, Trainiertheit der Person und deren Muskelanteil am Körpergewicht. Für die 100 Kilo Couchpotato ist 10 Kilo ne Belastung, für eine 50 Kilo Kraft-Ausdauer trainierte Person sind 10 Kilo "kaum spürbar" 😁
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