Zum Inhalt springen
View in the app

A better way to browse. Learn more.

Ultraleicht Trekking

A full-screen app on your home screen with push notifications, badges and more.

To install this app on iOS and iPadOS
  1. Tap the Share icon in Safari
  2. Scroll the menu and tap Add to Home Screen.
  3. Tap Add in the top-right corner.
To install this app on Android
  1. Tap the 3-dot menu (⋮) in the top-right corner of the browser.
  2. Tap Add to Home screen or Install app.
  3. Confirm by tapping Install.

Rangliste

Beliebte Inhalte

Anzeigen von Inhalten mit der höchsten Reputation auf 24.09.2026 in allen Bereichen

  1. 9. Jizerský hory (Isergebirge) 26.-28. August 85 km Ich weiß nicht, was mich am Vorabend geritten hat, aber ich wollte unbedingt ins Kloster.... Auf der Karte entdeckte ich 2 Etappen weiter den Ort Hajnice mit einem Klášter, schön gelegen im Isergebirge. Der Haken dabei, die Entfernung auf der Via Czechia mit allerdings vielen Schlaufen würde wieder auf knapp 50 km kommen. Und es regnet heute. Also lasse ich mir von Mapy.com eine direktere Route kreieren und die App spuckt mir so ungefähr 29 km aus. Das ist doch ein starker Plan, die wichtigsten Abschnitte mit drin, die Luxusschlaufen weg, und ich bin heute Abend glücklich und zufrieden im Trockenen. Genüsslich lasse ich mir das überreichliche Hotelfrühstück schmecken, das Beste an der ganzen Unterkunft. Und so esse ich Dinge am Morgen, die ich sonst nie essen würde. Um halb neun geht es dann im Regen los. Harrachov ist eine ziemlich unidyllische Ski-Stadt und genau die Deutschen zieht es da hin. Es dauert 4 km, bis ich aus Harrachovs Dunstkreis komme und lande schließlich im Tal der Jizera, die zugleich die Grenze zwischen Tschechien und Polen darstellt. Ziemlich einsam spule ich mit Regenschirm bewaffnet die Kilometer herunter. Die Hochfläche des Ortes Jizerka begeistert trotz des schlechten Wetters. Einem älteren Paar, Stenjek und Helena, biete ich an, von den beiden ein Foto zu machen, natürlich sind sie auch bereit für ein Selfie zu dritt. Diese netten Begegnungen sind das Salz in der Suppe. Mein Weg zieht nach rechts in die Wälder, um am Kamm ein Felsenlabyrinth mitzunehmen. Es herbstelt ein wenig. Dann kommt ein einsamer Abstieg zwischen zwei Waldbächen. Letztlich lande ich in Bílý Potok, einem ziemlich herunter gekommenen tschechischen Ort mit Messi-Häusen oder gar zerfallenen Gebäuden. Danach kommt dieses Hajnice mit meinem Klášter...nach endlich 31 km betrete ich die Kirche und bestaune die Fresken. 2 Betschwestern murmeln lautstark irgendwelche Gebietsmonotonien auf tschechisch herunter. Also lieber gleich zur Rezeption und erste Begutachtung meiner Zelle 217. Der Hunger treibt mich ins Klosterrestaurant und dort erwartet mich ein Abendbuffet mit Schlemmereien ohne Ende. Es werden 2 große Gänge mit Fisch, Hühnchen, Kichererbsen, Bohnen, Kartoffeln und Hranolky....naja, wer weiß, was mich wieder die nächsten Tage erwartet. Das Wetter wird nämlich besser und mein Zelt will wieder mal Frischluft tanken. Wenn mich was nervt, dann sind es Trampeltiere in Unterkünften. Nun müsste man meinen, ein Kloster hat so dicke Mauern, daß da gar nichts Akustisches durch dringt, weit gefehlt. Die Kirchenglocken gingen ja noch, aber das Getrappel von gehbehinderten Schwergewichten, die ich schon im Klosterrestaurant begutachten konnte, zwingt mich zum Einsatz meiner Ohrenstöpsel. Vielleicht hatte ich auch deswegen nicht die allerbeste Nacht, weil ich nach dem günstigsten Abendbuffet mit zwei großen Tellern voller Leckereien überkalorisch versorgt mit vollem Bauch im Bett lag. Das Schlemmen geht morgens weiter und so komme ich erst um Viertel vor Neun aus dem Kloster raus. Kurz nach Hejnice beginnt sogleich der Anstieg auf den Poledník und ich komme partout nicht vorwärts, da ich trödele und dann auch noch mit einer fröhlichen Jugendgruppe ein Selfie mache. Der Weg wird nach einer Straßenquerung mit einem noch geschlossenen Gasthaus noch anspruchsvoller, weil sich ein wunderschönes Felsenlabyrinth zum Durchschreiten anbietet. Lange schweißtreibende Stiegen führen letztlich auf den Špičák, von wo man endlich auch in der Ferne den Ještěd mit seinem futuristischen Turm ausmachen kann. Die Via Czechia führt da leider nicht hoch, dafür kann man ihn in Folge aus verschiedenen Perspektiven betrachten. Ein längeres Asphaltstück führt dann aussichtsreich über Land, man könnte hier keinesfalls Wildzelten, da alle Wiesen mit Elektrozaun umgeben sind. Nur einmal führt der Wanderweg direkt über eine Kuhweide. Mir wird schon ganz anders, weil ein paar von denen sind ganz schön gehörnt. Außer dass ich in einen frischen Kuhfladen versehentlich trete, passiert aber nichts. Später bergab in Richtung Chrastava geht es wieder auf Asphalt entlang, viele Obstbäume flankieren den Weg und so mancher Tscheche oder Tschechin rüttelt und bückt sich, um die Zwetschgen einzusammeln. In Chrastava hole ich mir aus einem Potraviny Mineralwasser, Chips und süße Waffeln. 3 km später im Zelt liegend deucht es mir, dass das wohl für mehrere Tage die letzte Einkaufsmöglichkeit war. Nun denn, dann muß halt mal wieder ein Gasthaus besucht werden, falls eines zum richtigen Zeitpunkt offen hat. Bin ja schon froh, um Wassernachschub. Und wie am Beginn meiner Reise, gut 3l Wasser schleppen, mache ich nicht mehr. Es wird sich schon was auftun unterwegs. Der Morgen im Wald beginnt schon etwas verschlafen, ich war ab 6 Uhr morgens nochmals eingenickt und träumte irgendetwas blödes. Und so trödele ich schon beim Zusammenpacken. Keine Hochstimmung heute morgen, es ist schwül und ich studiere zum x-ten Mal die kommende Wegstrecke nach potravinys, Quellen und Hospodas. Erstere tauchen erst in gut 100 km wieder auf (Hřensko), mittlere sind wenige und mind. zu 75 % ausgetrocknet und letztere gibt es zwar, haben aber Öffnungszeiten, bei denen mehr als 50% wieder ausfallen. Jammer, wo ich doch durch meine Übernachtungsserie in Unterkünften nun vollkommen verwöhnt bin. Jetzt soll ich wieder in den survival-Modus, meine Nescafé Beutel abzählen, die snack-Rationen halbieren und Wasser vorsorglich etwas mehr schleppen.... Das erste Highlight des Tages ist nach wenigen km eine Gondelselbstzuganlage über das Flüsschen Lužická Nisa. Dann geht es ca. 3 km an der Straße entlang. Kryštovofo údolí ist so ein langgezogenes Örtchen mit überwiegend Sommerfrischehäuschen der gut betuchten Tschechen. In Krystovofo údolí überwinde ich mich und spreche 2 Männer zum Auffüllen der Wasserflaschen an. Prima, klappt doch. Und dann kommt prompt 1,5 km später eine munter sprudelnde Quelle mit Unterstand. Beides nutze ich für einen großen Pott Nescafé und esse meine halbe Brotzeit mit Wurst, Käse und altem Brot, muss eh weg. Eine junge Drossel schaut mich bei meiner Pause bedröppelt an. Der weitere Weg verläuft auf dem Kammweg, den ich genau vor 7 Jahren gegangen bin. Markante Kreuzungsstellen erkenne ich wieder, aber das war's dann schon auch. Im Gegensatz zu damals sind lange Strecken des Weges durch Holzarbeiten übelst zu gehen und ich komme nur sehr langsam vorwärts. Auf 10 km kommen schon 500 hm zusammen und die Schwüle tut ihr übriges. Ein paar Zwetschgenbäume am Wegesrand sorgen für die gesunden Snacks. Um halb drei habe ich endlich dieses Örtchen Jítrava erreicht. Ich lasse mich im der erstbesten Imbiss nieder und verzehre eine große Klobása zusammen mit einem pivo, einer Kofola und zur Nachspeise gibt es Mango-Softeis. Dinge, die ich sonst nie verzehren würde... Der Ernegieschub bleibt aus. Zwar nehme ich mir noch eine Strecke von 9 km vor, aber als ich die elefantenähnlichen Felsen Bíle kamení passiere, deucht mir schon, dass heute echt nicht mehr viel geht. Ich schleppe mich noch ein paar schöne Kletterfelsen entlang und bleibe dann bei einem kleinen alten Bunker endgültig hängen. Wollte ich nicht schon immer mal an so einem historischen Ort einen Overnighter machen? Gesagt, getan, ich säubere hinter der Betonhütte einen Platz und steige dem Bunker auf's Dach für's Chillen und Lage checken, ob da überhaupt jemand vorbei kommt. Es kommt keiner vorbei. Prima, dann wird das für die vorausgesagte verregnete Nacht mein Lagerplatz.
  2. Hallo Khyal, vielen Dank für das Freischalten!☺️ Ich verstehe natürlich absolut, dass es nicht erwünscht ist, dass das Forum von Werbe-Beträgen überflutet wird. Gerade als ganz kleine Firma ist es aber doch eine der besten Möglichkeiten direkt mit der Zielgruppe in den Austausch zu kommen. Neben der Bewerbung sind da besonders auch das Feedback und neue Inputs sehr wertvoll, um die bestehenden Produkte zu verbessern und ggf. neue zu entwickeln. Deshalb freue ich mich sehr über die Entscheidung und ich werde mein bestes geben, auch ganz unabhängig von gramfex einen Beitrag im Forum zu leisten! 😉 Danke! Genau, ist ein sehr ähnlicher Aufbau, nur eben mit Kordel/Schnur. Das dürfte den Großteil das "Mehrgewichts"^^ ausmachen. Unsere 2g Version wiegt ohne Schnur ~2,1 g. Allerdings sind mir von Pachallama keine Gewichtsangaben in Gramm auf die Nachkommastelle bekannt. Zugegeben, ist auch selbst im SUL Bereich nicht wirklich nötig, aber wenn wir schon mal dabei sind. 😅
  3. @Gaeubodenhex keine wohlstandsverwahrlosung? ähm, njaaa 😂
  4. Dir ist schon klar, das Schlemmen in einem Kloster, dich nicht reinwäscht, von der Totsünde der Völlerei? Hahahahaha!
  5. Was an solchen Berichten besonders hilfreich ist: Man bekommt ein Gefühl dafür, welche Regionen wirklich unterschiedlich sind. Für eine erste Teilstrecke würde ich deshalb eher nach Landschaftsmix als nur nach Kilometern auswählen.
  6. Eine Woche GR10 im September

    Epiphanie reagierte auf wandering_lukas für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Hallo zusammen! Ich lasse mich gerade wieder Richtung Deutschland fahren und wollte schon mal ein paar Punkte aufschreiben, falls mal jemand die gleichen Fragen hat: Zu 2) Ich bin mit 6,5 Wandertagen von Arles-sur-Tech nach L'Hospitalet-près-l'Andorre gelaufen, also wie geplant "falsch rum". Am ersten Tag ging es mir mies als ich am Refuge de Batére ankam, da hing aber auch schon ein fettes Gewitter in der Luft und das macht mich auch im Alltag fertig. Ansonsten bin ich gut durchgekommen und hatte nur an wenigen Stellen das Gefühl, in die falsche Richtung zu gehen und zwar: Übersteigen des Canigou (hier bin ich nachmittags hoch, habe mir die Stelle, die ich abklettern müsste angeschaut und wieder zurück zum Refuge de Cortalets, Bonus: am nächsten Tag den Canigou von der Cresta de Barbet anzuschauen war sehr schön), der Aufstieg vom Refuge du Ras de la Carança zum Coll Mitja (habe hier nach dem dritten Mal weg verlieren einfach auf die Schotterpiste gewechselt) und der Abstieg vom Coll de Coma de Anyell zum Refuge de Bésines (Wegziehen von oben schlecht zu sehen und Stufen, die ich teilweise abklettern musste). Zu 3) Ja, war kalt nachts. Im Quilt war es warm genug, problematisch für mich war es dann eher, zusammenzupacken ohne allzu kalte Finger zu bekommen. Hatte Handschuhe dabei, aber keine mit denen ich Dinge tun kann. Sobald die Sonne dann wirklich aufgegangen war, kam dann immer direkt der Wechsel von Mütze und Regenjacke zu Sonnencreme, -brille und Shorts. Zu 4) Entschied mich für die billige Mikrofaser-Variante und hasse alles an meinem Hüttenschlafsack/Inlet. Schwitzig, klettet an trockener Haut, verdreht sich,... 🫣 Zu 5) Ich habe die erste und letzte Nacht in Hütten geschlafen und konnte beide Male mit weniger als 24h Vorlauf glutenfrei mit zu Abend essen. Hatte natürlich trotzdem Massen an Essen im Rucksack... Zu 6) Ich kam immer noch nicht dazu mal meine Klumpen zu wiegen. Zu 7) aktuelles: Selbst jetzt sind noch echt viele gelistete Quellen komplett trocken. Und viele Läden/Unterkünfte/... scheinen ab September ein Soft Closing zu machen und öffnen nur noch, wenn es ihnen passt. Hätte ich nicht so viel Essen dabei gehabt wäre das doof gewesen. Bei Fragen gerne fragen!
  7. Plastik - oder auch Plaste

    davethewanderer reagierte auf Ameisenigel für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Wir verwenden Tüten als Liner und für Anderes. Zur Optimierung habe ich etwas recherchiert. Einen Regenrock mit 14,2g habe ich gemacht aus: https://www.avivamed.de/casa/haushalt/muellbeutel/pely-zugband-muellbeutel-extra-breit-60-liter-11-st Als Wäschebeutel und als Liner für den Schlafsack mit 2,6g pro Stück: https://www.csj-emballages.com/produit/sac-de-prelevement-liasse-10-microns-35-x-50-cm-par-1000/ Bei 1.000 Stück kann ich offensichtlich auch ein paar verschicken. Wer möchte: 5 Stück im Briefumschlag für € 1,50 Versand via PayPal. Sie sind dehnbar und aus meiner Sicht für den Zweck ok - aber noch nicht im Einsatz getestet. Wenn einmal beschädigt, dann reissen sie allerdings schnell weiter.
  8. Smartwatch zur Navigation?

    Linnaeus reagierte auf Ocram0815 für Beitrag im Thema

    1 Punkt
    Die "normale" erste balance also ohne xt oder 2 oder ultra und was es sonst noch gibt.
  9. Toller Bericht, den ich erst jetzt entdeckt habe. Ich freue mich schon auf den nächsten Teil!
  10. Eigentlich will ich für so etwas einen extra Bereich schaffen, der kommt auch, aber das dauert noch etwas, zuerst arbeite ich mit Hilfe der neuen OS-Version die alten Versäumnisse ab, da bin ich schon sehr weit 😎 dann muß ich dringend viele neue User aus der Auto-Moderation befreien usw Der Beitrag widerspricht so Einigem, was eigentlich Regeln im Forum sind, aber auf der anderen Seite finde ich es zum Kotz**, daß durch bestimmte EU-Regeln / Gesetze (will jetzt nicht (zu) politisch werden) die kleinen Shops / entsprechende selbst produzierende Hersteller in D und angrenzenden Nachbarländern platt gemacht werden, momentan geben ja (fast) jeden Monat welche auf oder schrappen hart an der Insolvenz, woran natürlich dreiste China-Clones und steuervermeidende Großketten einen nicht unbeträchtlichlichen Anteil haben. Ich denke da kann das Forum für kleine, gute, faire Shops oder selbstproduzierenden kleinen Herstellern in D oder direkten Nachbarn etwas Support leisten... Deswegen habe ich nun den Beitrag schon mal freigeschaltet, @gramfex sorry für die Wartezeit...aber irgendwie war immer zuviel, um mir Gedanken um eine gute Lösung zu machen... Falls Andere glauben, daß sie auch unter diese Beschreibung fallen und gerne etwas zu ihren Produkten schreiben würden -> bitte PN Bitte in diesem Thread keine Grundsatzdiskussionen o.A., sondern höchtens etwas zu gramfex-Produkten.
Diese Rangliste ist auf Berlin/GMT+02:00 eingestellt

Account

Navigation

Suche

Suche

Configure browser push notifications

Chrome (Android)
  1. Tap the lock icon next to the address bar.
  2. Tap Permissions → Notifications.
  3. Adjust your preference.
Chrome (Desktop)
  1. Click the padlock icon in the address bar.
  2. Select Site settings.
  3. Find Notifications and adjust your preference.