Alle erstellten Inhalte von mathiasc
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Ponchoverschlüsse, was funktioniert gut
Hallo, der Laufbursche hat bei seinem Mantelquilt die KAM Snaps empfohlen: http://www.ultraleicht-trekking.com/forum/topic/1669-mantelwechselquilt-20/?hl=quilt Wahrscheinlich musst du da nur viele verwenden. Ich hab noch viele von den Prym(12-14mm) Druckknöpfen, die müssen erst noch verarbeitet werden dann hole ich mir auch die Snaps, gibts bei amazon z.B. Vielleicht wäre das ja ne idee. Viele Grüße Mathias
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Photon Micro Kopflampe 2.0
Hallo, Ich bin kein Mattenhersteller, aber das ist das was ich mir aus meinem Wissen und Intuition erschließen kann spricht nicht für ein Extrusionsverfahren, da müssten die Poren in den Löchern nicht zu sehen sein. Wie kommst du eigentlich auf das herstellen mittels Extrusion?Ich kenne das nur bei der Herstellung der Vorstufen. Viele Grüße Mathias Edit: Ich habe heute noch etwas weiter gelesen zum Schäumen etc, evtl kann die Matte doch durch Extrusion hergestellt worden sein, aber eine passendes Beispiel habe ich nicht gefunden.
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Photon Micro Kopflampe 2.0
Hallo, die Löcher habe ich nicht selbst reingestanzt, sondern der Schaumstoff ist wieder Verpackungsmaterial gewesen von einer Maschine aus der Arbeit. Warum da aber Löcher wichtig oder gut sind kann ich noch nichtmal sagen, für mich ist das auch nur unnötige Arbeit und damit Kosten bei der Herstellung. ... mehr ist Luxus, das ist auch meine Devise, das klappt aber auch nur, wenn man seinen Tagesablauf der Sonne nach richtet, also gegen 10 ins Bett geht und gegen halb6 aufsteht, so braucht man weniger Licht in sommerlichen.Nächten. Die Lampe wird von mir häufig noch gedimmt im Einsatz weil sich meine Augen gut an die Dunkelheit gewöhnt haben und ich die Lagerplätze von den schlimmsten Stolperfallen befreie und mir vorab auch einen Weg zur Guten-Nacht-Toilette suche. Den alten Hasen werde ich da wohl nichts neues erzählen, aber vielleicht ist das auch eine wichtige Info für die Umsteiger und Beginner. Viele Grüße Mathias
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KISS Hose
Hallo, klar, jeder muss so etwas auf seine Bedürfnisse anpassen, bei mir sind die Sachen in der Jackentasche oder in nem Zipper um den Hals als Kartentasche, das Gewicht wird nur verlagert. Also ich habe wie schon von dir beschrieben einen Tunnel oben genäht und hinten ca 8cm offen gelassen, dann das Band eingefädelt und mit einer Sicherheitsnadel fixiert, dann alle möglichen Bewegungen durchgeführt und geschaut ob es zu locker oder zu eng ist. Irgendwann findet man dann die optimale Spannung und diese habe ich dann fest genäht, dauert ca. 10min, bei mir war die Länge des Zuges ca 2/3 des Hüftumfanges. Die Raffung des Stoffes kommt nur durch die Spannung des Zuges zustande, der Gummizug selbst ist nicht mit der Hose verbunden. Bei meinem Rucksack habe ich das damals mit elastischem Einfassband versucht, irgendwie hatte ich nicht so den dreh raus und habe ähnliches auch nie wieder in betracht gezogen, egal ob Hose oder Rucksack. viele Grüße Mathias Edit: Ja die Farbe ist das Königsblau, ich hatte 1lfm bestellt, das ist aber bei mir schon zu wenig gewesen und ich musste an der Nahtzugabe sparen. Bin 183 groß 70kg schwer. Es wäre auch nicht viel für Beintaschen übrig geblieben.
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Photon Micro Kopflampe 2.0
Hallo Nitro, ja die Fläche ist nicht sehr groß, durch die gut zu gezogene Schnürung bleibt die Lampe aber fest auf dem Schaumstoff. Durch das geringe Gewicht von der Lampe wackelt diese aber beim Laufen nicht auf und ab und leuchtet gut den Bereich ca 2-3m vor einem aus, natürlich nur so gut wie man es von einer LED erwarten kann. Viele Grüße Mathias
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Photon Micro Kopflampe 2.0
Hallo, die meisten werden die Photonkopflame in unserem Magazin kennen. Ich habe diese auch nachgebaut hatte nur Probleme mit einen passenden Schaumstoff mit mindestens 15mm Dicke zu bekommen und diesen zu durchlöchern. Bei mir war es dann auch Verpackungsmaterial und die Löcher habe ich mit dem Lötkolpen gestochen. Leider hat meine Bau nur ein Jahr gehalten, die Wandstärke war etwas zu dünn und ich habe den Gummi wohl zu stark gespannt, dann kam ich auf die Idee die kreuzförmigen Bohrungen zu ändern, nur eine Bohrung und diese zu verstärken mit einer kleinen Kohlefaserhülse. Als Schaumstoff könnte man nun auch 2 Lagen Eva-Matte zusammenkleben. Hier ein paar Bilder dazu: Hier die Hülse mal freigelegt. Alle Schlaufen laufen durch die mittlere Hülse Der Tanka ist auf der rechten Seite, so kann ich auch im Quilt noch lesen. Hier ist nun keine hintere Bohrung mehr Abschließend natürlich das Gewicht, meine Küchenwaage zeigt 11g an, wobei dies natürlich auch mit einer gewissen Ungenauigkeit behaftet ist. Viele Grüße Mathias
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KISS Hose
Hallo, als erstes Projekt habe ich damals eine Hose genäht, Bilder und eine Beschreibung ist hier zu finden: http://www.ultraleicht-trekking.com/forum/topic/1061-ul-hose-1-n%C3%A4hprojekt/?hl=n%C3%A4hprojekt Nun haben sich meine Nähkünste nochmals verbessert und eine neue Hose musste her, warum? Ganz einfach ich hatte damals einen kapitalen Fehler gemacht. Die Naht an den Beininnenseiten riss auf, da diese nur als Französische Naht ausgeführt wurde. Die zweite Hose sollte ähnlich der ersten werden nur ein paar weitere Schwächen ausbügeln, statt einem elastischen Stoff wollte ich etwas unelastisches verwenden und die Tasche auf der Seite sollte einer Tasche am Po weichen. Als Material habe ich diesen Stoff verwendet: http://www.extremtextil.de/catalog/Supplex-Nylon-weiches-Nylon-Hosenstoff-UV40-115g-qm::337.html Den Schnitt habe ich von einer normalen Alltagshose abgenommen und mit einem günstigen Stoff probe genäht, die Hose besteht aus 4 Teilen die vom Sitz her deutlich besser sind als die 2teilige Konstruktion: Dann habe ich die Tasche genäht: Anschließend die vorder und hinter Seiten zusammengenäht, die Tasche auf der rechten hinteren Seite eingenäht und anschließend die rechte und linke Seite verbunden. Die Kappnähte habe ich nach folgendem Ablauf genäht: http://www.napravnik.com/workshop/doppelte_kappnaht.htm Hier der Kreuzungspunkt, hier sollte man sehr ordentlich arbeiten, da hier Spannungen von mehreren Seiten sich addieren können, bei älteren Alltagshosen ist dort die Naht aufgegangen. Abschließende Schritte sind dann die Außenseiten zu vernähen per Französischer Naht, dann die Beinenden umnähen, oben umnähen, Gummizugeinfädeln und fertig ist die Hose. Als Gummizug habe ich einen 15mm genommen, der ist angenehmer als die Standard 5mm Hosengummis. Zum Nähen noch ein Tipp, beim Nadelstecken, die Spitze nach vorne, Stoff nach links, dann hat man bei großen Projekten auch keine Probleme mit der Nähmaschine: Hier ein paar Bilder noch zur Hose: Und im Einsatz: Alles in allem ist die Hose nun deutlich besser geworden und wird auch häufig benutzt. Der festere Stoff als z.B. bei den Windhosen verträgt auch das Knien in Dreck und Kies und das sitzen auf Steinen, also genau meinen Wünschen und Bedürfnissen. Zum Schluss noch das Gewicht, das liegt bei 152g. Viele Grüße Mathias
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Supplex / G1000 Alternative
Hallo Hofnarr, ich wollte eher Bilder einfügen um die Fehler der alten Hose auf zu zeigen und Anhand der neuen Hose wie man eine deutlich stabilerer und dauerhafte Hose nähen kann. Wahrscheinlich sind die verloren gegangenen Bilder dann eher überflüssig. Viele Grüße Mathias
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Supplex / G1000 Alternative
Hallo, meine Hose ist ähnlich, nur mit Gummizug und Potasche für ein Taschentuch. Habe schon überlegt ob ich diese wieder aufmachen soll und um eine Kordel durch zu ziehen, aber bis jetzt komme ich damit ganz gut klar. Ich hab hier damals schon eine genäht: http://www.ultraleicht-trekking.com/forum/topic/1061-ul-hose-1-n%C3%A4hprojekt/?hl=hose Leider sind die Bilder verschwunden. Bei dieser Hose habe ich das gecrashde genommen und einen Schnitt der nur aus 2 Teilen bestand. War leider nicht so super. 4 Teile bieten eine bessere Passform und vor allem kann man die Innenliegenden Nähte (Beininnenseite) mit einer Kappnaht machen, da ist bei der alten Hose die Französische Naht aufgegangen. Auf Verstärkungen habe ich verzichtet, ich habe immer das Gefühl, dass die Außenseite der Hosen trocknet während es unter der Verstärkung noch nass ist und auch nass bleibt. Als Schutz habe ich häufig noch das Rückenpolster meines Rucksackes dabei, zum Knien und Sitzen sehr empfehlenswert. Wenn du möchtest, kann ich am Ende der Woche noch Bilder zur ersten und zur zweiten Hose reinstellen. Wollte ich eh schon mal machen. Viele Grüße Mathias
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Supplex / G1000 Alternative
Hallo, ich habe das gecrashde und das glatte verwendet und mir ist bis jetzt nichts negatives aufgefallen in Bezug auf Mückenstiche. Ich bin aber auch nur in Deutschland unterwegs, Skandinavien wird wohl eine andere Hausnummer sein. Beide Stoffe lassen sich gut vernähen, der gecrashde ist aber nur in eine Richtung elastisch und franzt wenig bis gar nicht aus. Der Glatte sollte am Besten direkt nach dem Ausschneiden abgeflammt werden. Für eine Hose finde ich den Stoff super, auch schön abbriebsfest, zumindest hat die Hose dieses Jahr einiges mit gemacht und ich hatte keine Probleme mit ihr. Viele Grüße Mathias Hier mal ein Bild dazu: War auf nem Bushcraft Treffen, das erstmal ein Feuer richtig anbekommen mit nem Bowdrill, mega stolz war ich und die Hose macht häufiger solche Späße wie im Kies knien oder Sitzen auf Steinen mit. Für mich ist der Stoff ausreichend für alle UL/Bushcraft-Gegebenheiten.
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MYOG Quilt mit "Anti-Kordelzug-um-den-Hals-Idee"
Hallo Dani, also ich habe auf Stütznähte und Verbindungen zwischen ober und Untermaterial komplett verzichtet. Ich habe auch versucht bei den Vorversuchen die Isolation auseinander zu ziehen, ging aber nicht. Das Gewebe sollte also starkt genug sein. Gegenfrage, warum fragst du das bei mir nach, oder ist dir die Frage bei den anderen Quilts nicht eingefallen? Immerhin wurde ja schon 100er und 133er verarbeitet. Ich bin selbst davon ausgegangen, dass wenn das bei den anderen schon geklappt hat, also das Isolationsgewebe reisfest genug ist, dann sollte das ja auch bei mir klappen. Einzig wo ich mir richtig Gedanken gemacht habe ist wie ich den Quilt zusammenähen soll. Ich habe mich dann für folgende Idee entschieden. Alle Lagen wie folgt aufeinander zu legen: Apex, Äußere Decksicht, Innere Deckschit, Apex, dann einmal ca. 2cm am Rand herum vernähen, dann die Kanten mit Zickzackstich einfassen. Dann durch eine ca 25cm breite Stelle alles umstürmeln und per Leiterstich verschließen. Nun ca 3cm vom Rand her noch einmal auf den Stoffseiten eine Naht ziehen. Wie schon beschrieben, habe ich mir so erhofft, dass wenn der Aufbau per Zug belastet wird, dass durch diese Naht alle 4 Schichten am abgreifen sind und so die Gefahr von Rissen in einer Schicht nicht mehr bestehen kann. Viele Grüße Mathias
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MYOG Quilt mit "Anti-Kordelzug-um-den-Hals-Idee"
Hallo, was meinst du den genau mit absteppen? Ich kenne den Begriff nur wenn es um Ziernähte oder ähnliches geht. Oder meinst du ob ich beim Quilt außen einmal rundum genäht habe? Falls letzteres, ja das habe ich, so dass die Kräfte durch diese Nähte abgefangen werden und nicht die die wirkliche äußere Kante belasten und diese im schlimmsten Fall aufreisen können. Zur Verarbeitung von dem trägerlosen Apex, ich hatte keine Probleme damit. In Vorversuchen habe ich Zeitungspapier unten und oben ausprobiert, das geht, aber es geht auch ohne und man hat schon mal weniger Arbeit. Unten beim Vortrieb hat sich nie etwas mit eingezogen, oben habe ich den zu Beginn den Nähfuß für die Reisverschlüsse verwendet, da dieser nicht in die Fasern einfahren kann. Der Normale Fuß zieht aber besser die Lagen ein, daher habe ich beim eigentlich Nähen diesen verwendet. Ingesammt musste ich aber vielleicht 2-3 mal mit einer Rasierklinge ein paar Fasern aufschneiden, wenn man das gleich macht, wenn man es bemerkt sollte es kein Problem sein. Was mir auch aufgefallen ist, im Anlieferungszustand ist das Apex an machen Stellen deutlich dünner, da sich die Lagen irgendwie beim Herstellen wohl verziehen können. Ich habe einen solchen Bereich an einer Lage für den Fußbereich gesetzt, da ich eigentlich immer zu warme Füße habe. Evtl finde ich noch ein Foto davon. Viele Grüße Mathias
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MYOG Quilt mit "Anti-Kordelzug-um-den-Hals-Idee"
Hallo, Jain, bei meinem Test mit dem Bivy hatte ich den Ikeaquilt dabei, da ich Sorge hatte, dass der Apexquilt einfach zu warm ist. Ich habe den Quilt aber schon als Deckenersatz genommen bei kühleren Nächten mit offenem Fenster in der Wohnung und war erstaunt wie gut er die Wärme reguliert zumindest hatte ich ein deutlich besseres Gefühl als mit meiner normalen Decke. Ein richtiger Test erfolgt aber demnächst wenn es nicht mehr so warm ist und ich die Versuche für meiner Bachelorarbeit durch habe. Der Laufbursche gibt ja seinen Mantelquilt mit pesimistischen 0°C an, da ich keine Frostbeule bin, aber das Material wohl auch etwas durchlässiger ist als der andere Stoff denke ich wird das auch auf mich passen. Vor raus gesetzt ist dünne Bekleidung im Quilt. Das Material selbst kann ich nur schwer einschätzen, ich habe leidern noch kein besseres verarbeitet. Der Preis für die daunendichten Stoffe hat mich immer abgeschreckt. Ich selbst konnte aber bis jetzt auch noch keine Spuren von Löcher/Rissen im Fußbereich oder an den Kordelkanäle erkennen können und hoffe einfach, dass der Stoff lange hält und lange verfügbar ist. Viele Grüße Mathias
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MYOG Quilt mit "Anti-Kordelzug-um-den-Hals-Idee"
Hallo, ich habe vor meiner (Poncho)-Tarp / Bivy-Kombination schon diesen Quilt hier genäht, ich bin aber noch nicht dazu gekommen Bilder zu schießen und was dazu zu schreiben. Als Material habe ich 2 Lagen 100er Apex Climashield verwendet und als Deckmaterial dieses hier: http://www.extremtextil.de/catalog/Ripstop-Nylon-Fallschirmseide-30g-qm::1970.html Das Deckmaterial ist sehr leicht und sehr günstig, beim Verarbeiten ist mir aber auch aufgefallen, dass man die Fasern mit starkem Druck verschieben kann bzw. bei spitzen Gegenständen Löcher entstehen können. Daher auch die Verstärkungen am Kordelkanal, dass die Ösenrückseiten nicht den Stoff beschädigen können. Im Vergleich zum Mysa Gräs-Quilt ist das Material sehr weich und angenehm, trotz Plastikgewebe. Die Abmessungen waren ursprünglich 125 oben, 85 unten und 210cm länge, beim Nachmessen ist mir aber aufgefallen, dass der Quilt geschrumpft ist auf 116 oben, 78 unten, 192 länge. Die Form ist übrigens unten ein Trapez und oben ein Rechteck, dessen eine Seite die halbe Länge des Quiltes entspricht. Von den Abmessungen ist es minimalistisch, aber es reicht für mich aus, 185cm groß 70kg schwer. Hier einige Bilder: Im letzen Bild kann man die "Anti-Kordelzug-um-den-Hals-Idee" erkennen. Ich wollte eine Tasche haben für meine Photon-Kopflampe und habe zusätzlich eine zweite Kammer eingenäht. Beim Schlafen gehen wird oben die Kordel so weit wie nötig zugezogen, dann der Tanka in der Tasche angezogen und der Rest der Gummischnur verschwindet in der Tasche und kann sich so nicht um den Hals legen. Ich persönlich mag es gar nicht, wenn am Schlafsack überall die Enden der Gummikordel umherfliegen können und ich denke ich habe eine einfache und leichte Möglichkeit gefunden. Auch aufgefallen ist mir, dass durch die Klettverschlüsse die zugehörigen Befestigungsnähte stark belastet werden, daher die eingenähten Gurtbandstücke um mit dem Finger die Taschen zu öffnen. Abschließend natürlich das wichtigste, das Gewicht. Der Quilt liegt wie oben gezeigt bei 680g und für mich ein Gewichtsersparnis von knapp 100g zum Sommerschlafsack, aber bei deutlich tieferer Einsatztemperatur und deutlich gesteigertem Komfort. Ich will wohl nie wieder in einem Schlafsack schlafen Viele Grüße Mathias
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Ponchotarp und Bivy
Hallo, also ich habe vor die Kapuze von andersj.se zu nehmen, nennt sich dort Huva. Ich habe die schon mal Probegenäht und weiß nun, dass ich vor allem den Halsbereich deutlich erweitern muss, damit ich meinen Kopf durch kriege und allgemein wird sie etwas zu eng für den Poncho sein. Befestigen werde ich sie mit einer umlaufenen Kappnaht, ähnlich wie hier: http://www.napravnik.com/workshop/doppelte_kappnaht.htm Der Kopfkreis wird 10-15mm kleiner sein als vorgesehen und ich hoffe, dass ich die Bereich hinziehen kann. Einen Versuch ist es mir wehrt, ansonsten wird das Loch irgendwie geflickt. Anschließend wird getestet, ob das Corespungarn genügend aufquillt und falls nicht, wird von außen verdünntes Silnet auf die Naht aufgetragen. Ob du das nun machen sollst, musst du aber selbst entscheiden, nur wird es sicherlich nicht einfach und es hängt wohl immer stark davon ab, wie viel Erfahrung man beim Nähen hat. viele Grüße Mathias
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Ponchotarp und Bivy
- Ponchotarp und Bivy
Hallo, Ich bin mir noch nicht ganz sicher mit den Abspannpunkten und evtl wollte ich 2 in die Halsnaht der Kaputze einbauen, daher habe ich diese noch nicht angenäht. Vom Tarp zum Ponchotarp ist also der nächste Schritt, hab ich aber auch oben schon mal beschrieben. Insgesamt soll das Ponchotarp einen Regenschutz beim Laufen und beim Campieren bieten wie man es schon von anderen Projekten bzw. von gekauften Ponchos wie dem von golite herkennt. Weißt du nur noch nicht wie du die Kaputze nähen sollst oder wie man diese einfasst? Viele Grüße Mathias- Ponchotarp und Bivy
Hallo, um deine Frage vielleicht besser zu beantworten, ich finde die Atmungsaktivität von Tyvek gut, mir fehlt es aber auch etwas an Vergleichsmöglichkeiten. Für mich und meine Touren reicht das Tyvekbivy und der Regenanzug aus, ich komme mit dem bisschen Kondens zu recht, bin aber auch nicht bei so krassen Bedingungen unterwegs, Tagestemperaturen immer über 10°C, als dass meine Gesundheit darunter leiden könnte. Vielleicht meldet sich dazu noch der ein oder andere der länger schon mit Tyvek arbeitet oder du suchst mal nach alten Beiträgen im Forum, da äußern sich einige doch recht positiv über Tyvek. Ich für mich werde dem Material aber wohl länger treu bleiben, es ist günstig in der Beschaffung, lässt sich gut verarbeiten und ich brauche momentan auch keine besseren Materialien. Viele Grüße Mathias- Ponchotarp und Bivy
Hallo, das mit den Ripstopfäden ist mir gar nicht in den Sinn gekommen, obwohl ich mal extra die Beiträge dazu gelesen habe, da ging es ja um die Vorzugsnährichtung für ein Lavvu, danke für den Hinweis. Wenn ich aber nun einen Abspannpunkt auf die Diagonale setze, dann kann ich ja nur nach unten spannen, was bedeutet, das im Unteren Teil sich trotzdem Falten bilden. Bei leichtem Wind haben die schon zu "schlagen" bekommen und es war schon deutlich lauter, eigentlich wollte ich das vermeiden. Zusätzlich wenn ich diese weiter nach außen spannen müsste bräuchte ich 2 weitere Heringe, wohl 6g bei meinen neuen, das wollte ich eigentlich vermeiden, den sonst wird es immer mehr. Ich hab mir auch schon überlegt, ob es nicht besser gewesen wäre, wenn ich 4 Dreiecke mit Kappnähten verbunden hätte, den so wären die wichtigsten Abspannpunkte immer straff gespannt. Der Aufwand würde aber dadurch deutlich steigen und ich vermute, dass bei Nässe dann die Flächen noch stärker durchhängen werden. Zum Tyvek, ich finde das Zeug ganz gut. Habe mir einen Regenanzug daraus umgenäht, den möchte ich demnächst vorstellen, wenn die Bestellung von Etex eintrifft, das wäre dann der zweite. Der erste ist bei ner Fahrradtour über den Jordan gegangen und ich habe ihn entsorgt. Der war etwas zu groß und trotz mit Klebebandumwickelten Waden ist der im Kettenrad gelandet. Leider sind die Bilder davon irgendwie verloren gegangen. Bin dann auf einen Schirm umgestiegen, und nun Poncho, möchte aber wieder einen solchen Anzug für alle anderen Gelegenheiten. Das Bivy selbst ist ja im vorderen Teil durch das Moskitonetz offen, ich denke, das sich hier weniger Kondenswasser ablagern kann. Die Füße berühren aber bei der Pyramidenform manchmal die Wand. Dies sollte aber kein allzu großes Problem sein, dafür habe ich ja das Bivy. Ich hab von Serviervorschlag mal den Tipp bekommen, das es bei Ihm geholfen hat, das Microfasertuch oben auf den Quilt/Schlasa zu legen, das zieht dann die Feuchtigkeit an und die Iso bleibt dadurch etwas trockener. Viele Grüße Mathias- Ponchotarp und Bivy
und hier nun weitere Bilder: Der Pyramiden-Modus Auf den letzten beiden Bildern habe ich noch ein Problem, ich kann die Diagonalen nicht straff genug abspannen, da das Silnylon zu stark nachgibt. Habt ihr solche Probleme auch oder wie könnte man dieses Problem lösen? Zur Erhöhung des Nutzraumes soll noch eine Flächenabspannung angebracht werden die dann mit dem 2. Stock hoch gezogen werden können. Man könnte damit auch die Diagonalen hoch ziehen, diese würden sich dann aber mehr ihn Richtung Stock verziehen und ich habe die Vermutung, dass sich dann Falten auf der Flächenmitte bilden können. Bei einem Overnighter habe ich die Kombi schon mit der langen Aufbauvariante testen können und ich bin gut damit klar gekommen, es hat aber auch nicht geregnet und ich denke erst dann kann ich abschätzen welche Aufbauvariante und welche Techniken ich selber anwenden kann/muss/sollte um möglichst trocken zu bleiben. Insgesamt bin ich sehr glücklich mit meiner Kombination, ich kann nun ca. 500-800g Rucksackgewicht einsparen, durch das ersetzten des Lighthouse rund 400g und nun muss ich noch herausfinden, was ich tatsächlich an Regenkleidung benötige. Gestänge fliegt auch raus und soll multiple Use durch Stöcke ersetzt werden und die Heringe werden auch noch leichter durch MYOG. Viele Grüße Mathias P.S. Ärgerlich war es, dass ich beim Overnighter in Bayern, meine Kamera in Berlin vergessen habe. Nun fahre ich extra aufs Tempelhofer Feld und es regt sich nur ein laues Lüftchen, sonst zieht es hier richtig. Ich werde demnächst bei richtig Wind das Tarp aufbauen und bin dann mal gespannt wie ich mit dem Segel klar kommen werde.- Ponchotarp und Bivy
Hallo, ich wollte mal wieder etwas Genähtes präsentieren für meine Umstellung von UL auf SUL. Mein Lighhousesolo soll durch ein Ponchotarp und ein Bivy ersetzt werden und vor allem erhoffe ich mir noch durch den Umstieg auf den Poncho die Regenkleidung ganz weg lassen zu können. Mein Gebiete sind eigentlich immer in Deutschland durch den Wald, daher sollte der Wind kein großes Problem sein. Maße und Eigenschaften: Ponchotarp: 2,7m x 1,48m ; Abspannpunkte auf den Ecken und auf der Mitte der Seiten, 2 Stofflagenverstärkung. Kosten: 12€ Stoff, 60g/qm Silnylon von JonasB günstig erstanden, 1,5m Gurtband und Abspannleinen für rund 7€ Bivy: Maße und Geometrie nach dem Bautplan fürs Meteorbivy: http://www.sixmoondesigns.com/make-your-own-gear/meteor-bivy.html Material: Tyvek 44g/qm und 17g/qm Moskitonetz, Gurbandreste und 3er Reisverschluss Kosten Insgesamt rund 30€. Vorab, die Stangen biegten sich ordentlich durch, die werden hoffentlich demnächst durch Trekkingstöcke ersetzt oder durch dickere Kohlefaserstangen. Die Kapuze für den Poncho ist noch nicht eingenäht, da ich erst noch alle weiteren Schlaufen klären wollte, also für weitere Abspannungspunkte auf den Flächen und Innen um das Bivy einhängen zu können. Hier nun einige Bilder: niedrig Abgespanntes Tarp, man muss schon hineinklettern, dabei muss ich noch die optimale Technik finden. und hier nun hoch-abgespannt, man kann am hohen Ende auch unter dem Tarp sitzen und evtl auch Kochen. Es kommen noch weitere Bilder ...- Quereinsteiger mit etlichen Fragen
Hallo, muss es den wirklich eine 60cm breite Matte sein? Ich dachte das für mich auch immer, aber ich bin mit meiner 50er alten Neoair auch super glücklich geworden. Ich bin Bauch oder Rückenschläfer, eigentlich letzteres, aber auf dem Bauch spart man sich das Kissen, und mir wurde es noch nicht an den Armen oder Händen kalt. Wenn du Seitenschläfer bist sollte denn 50cm breite nicht auch reichen? Ich will dir deine Pläne nicht ausreden, aber mir hat es zu Beginn geholfen, das mich einige im Forum daran erinnert haben, dass man sich einfach auch mal umorientieren muss bzw alte Verhaltensweisen per Schere im Kopf abschneiden muss um Kosten und Gewicht zu sparen. So die Hardcorevariante die ich kenne ist die von Dani mit z-Lite als Rückenplatte und Hauptmatte und unter der Hüfte so ein aufblasbares Kissen. Ich habe ähnliches auch für mich getestet und habe festgestellt, dass wenn man gewisse Partien verstärkt, bei mir das Kreuz ausfüllt, kann ich auch auf dünneren Matten richtig gut schlafen. Besser schlafe ich aber auf der Neoair, daher bin ich der treu. Um Geld zu sparen kann ich dir nur noch den Verkaufsthread bei ODS empfehlen, dort habe ich schon ein paar Sachen gebraucht gekauft, man muss nur wissen wonach man sucht und zu welchem Preis, die die sind manchmal schon auch richtig hoch, ich meine sogar, dass es ein Angebot zur Aritach Skinmicro oder zur Therm a Rest Prolite, alle in small, gegeben hat. Ansonsten schau dir die doch mal an, ich glaube die sind auch nicht so teuer und sollten im Budget sein. Viele Grüße Mathias- [suche] Trekkingstöcke
Hallo, bis jetzt habe ich noch nie welche gebraucht, aber ich möchte mal austesten, wie stark mich Trekkingstöcke beim Laufen unterstützen können. Bevor ich mir Neue kaufe, wollte ich nachfragen ob jemand günstige abzugeben hat, vielleicht ist das für mich auch gar nichts. Ich bin 1,85m groß und 70kg schwer, vermutlich brauche ich Stöcke mit einer Länge von 1,25m, aber eigentlich wären für mich praktisch, wenn man die Stöcke verstellen kann, dies ist aber kein Muss. Gewicht ist natürlich so eine Sache, macht mir doch bitte einfach ein Angebot und schickt das Gewicht gleich in der PN mit, dann schaue ich mal was so an Gewicht und Preis zu meinen Vorstellungen passt. Viele Grüße und vielen Dank Mathias- [Frage] Verwendung SilNylon
Hallo, ich glaube, dass die Beschichtung nicht so super ist. Insgesamt bin ich aber zu Frieden, das Material (60g/qm) hat 13€ für 4,5lfm gekostet und ich wollte einen Probeversuch nähen, den bei mir werden immer erst beim zweiten Versuch die Nähte schön und gerade. Das mit dem Nähfuß werde ich aber mal näher Testen, bei leichterem, teureren Silnylon sollte das nicht passieren, daher bin ich dankbar für deine Tipps. Viele Grüße Mathias- [Frage] Verwendung SilNylon
Hallo,nein, ich habe es hier aus dem Forum bekommen.An eine PU-Beschichtung habe ich gar nicht gedacht. Bei meinem Stoff sind aber die beiden Seiten bis auf das klebrig sein ähnlich. Es bildet sich durch den Vortrieb etwas Abbrieb, als ich die Verstärkungen angenäht habe, der doch sehr stark auf Silikon schließen lässt. Ich arbeite momentan fast täglich mit Silikonen und das Zeug hat einen ähnlichen Geruch und Haptik. Kann es denn dann vielleicht auch sein, dass die Beschichtungen unterschiedlich dick sind? Evtl ist das ja auch bei meinem Stoff so. Viele Grüße Mathias - Ponchotarp und Bivy