Reputationsaktivitäten
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rooks reagierte auf khyal in Einwand- oder DoppelwandzeltIch habe die 3 Pyraomm alle vor meiner Kaufentscheidung im Sack & Pack aufgebaut, mich reingelegt, geschaut, habe ich genug Platz zum vernünftig sitzen, wie sieht es aus bei Schlechtwetter mit Kochen bei geschlossener Apsis usw
Bin ja selber 190 cm und recht breit gebaut.
Das Duo war mir zu eng, was Du nicht vergessen darfst, es ist ein Mid mit Stab mittig, Du hast also beim Duo mal gerade 63 cm Breite hinter dem Stab, klar kannst Du den Stab noch ein klein bisschen nach vorne verschieben, bis das Risiko besteht, daß er weg rutscht, aber durch die Schräge hinten und an Kopf / Fussende (und eben kein Platz zum diagonal liegen) fand ich zu eng.
Beim Plus sah das deutlich anders aus, 80 cm Breite, steile Wände durch mehr Höhe, das fand ich dann auch für meine Größe / Breite ok.
Bei mir isses dann aber das Max mit Half Inner geworden, da ich den Einsatzbereich (ich habe ja mehrere Zelte) mehr im gemäßigten Bereich (wo Starkwind-Stabilität und kleine Stellfläche nicht so eine Rolle spielen) gesehen habe und durch das half Inner einen regenfesten Eingang zu haben, in der vorderen Hälfte ohne großes Umräumen auch viel Kram unterbringen zu können und trotzdem noch Platz zum Kochen zu haben und natürlich die größere Höhe waren die ausschlaggebenden Kriterien.
Bin in dem Bereich auch damit echt zufrieden, ist schon nett wie klein das Packmaß / Gewicht für die nutzbare Fläche / Volumen ist und gerade in wärmeren Gebieten ist die 2. Tür auf der Rückseite (z.B. im Gegensatz zu Shangri La Wicki-Up 3/4 oder Liteway Scout ein echter Vorteil in der praktischen Nutzung.
Und bei stationärer Nutzung z.B. an der Soca mal eben morgens vor dem Paddeln, da mehrere Helinox Stühle / Tische in den vorderen Teil werfen zu können, daß de tagsüber keine "Beine kriegen", ist schon nett.
Aber wollte ich damit auch den kompletten Wanderbereich abdecken (Thema kleinere Stellfläche, niedrigere Höhe, damit besser stealth aufzubauen) hätte ich das Plus mit Full Inner genommen und dazu dann evtl noch ein Mini-Tarp mitgenommen.
Was nun rutschigen Böden betrifft, bzw daß man evtl mit einer Luftmatte "Schlitten fährt"....mit Evazote-Kombis hat man ja das Prob nicht und da kann auch eine 3-4 mm Evazotematte drunter hilfreich ist, habe ich ja häufig genug empfohlen und die hat ja multiusingmäßig noch viele andere Vorteile...
Aber jetzt mal realistisch, mit Luftmatten rutscht man doch eh bei den meisten Böden durch´s Zelt, das ist doch keineswegs auf Liteway beschränkt und wenn man durch irgendwelche Maßnahmen wie Bänder usw verhindert, daß die Luftmatte durch´s Zelt geschoben wird, verschiebt man statt dessen den Boden und bei floating bathtubs usw kann das dazu führen, daß im extremsten Fall der Innenbereich bzw IZ am Fußende sogar einen Tick unter der Zeltbahn rausgeschoben wird.
Was nach meinen Erfahrungen am Besten hilft
- Wichtigste, ebenen Platz ohne Gefälle aussuchen, wenn möglich, auch nicht unbedingt Bewuchs drunter, der das Rutschen unterstützt, wie z.B. manche "Langgräser"
- die Schlauchform bei Luftmatten für sich ausprobieren, bei mir als Schlafrotor funktionieren die V-förmigen Schläuche von Klymit auch in der Hinsicht deutlich besser als Längs / Querschläuche.
- Dünne Evazote (die ja neben Anti-Rutsch" auch den R-Wert hoch bringt, Backup ist und zum Draußen rumlungern prima ist, wodurch sich die 120-185g (bei voller Länge) relativieren
btw ich nutze seit Langem nur noch Dauenenschlafsäcke (fast nur WM) egal zu welcher Jahreszeit und ob Doppeldach, Tarptent-Konstruktion, Hängematte mit Tarp, unter´m Tarp und hatte damit noch nie irgendwelche Probs...
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Moin!
VG. -wilbo-
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rooks hat eine Reaktion von JonnyB23 erhalten in Kaufberatung Winterjacke Trekking -10° StillstandDie dickste Jacke von Decathlon habe ich und kann sie empfehlen!
https://www.decathlon.de/p/daunenjacke-herren-kapuze-bis-20-degc-trekking-mt900-rot/_/R-p-338708?mc=8736479
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rooks reagierte auf bifi in Ostseeküsten-Wanderweg von Travemünde nach BarthTag 11.
Durch den Wald geht es bis zum Campingplatz Freesenbruch 1,5km vor Zingst, wieder viel auf Radwegen, aber auch durch den Wald, wo ich auf die Kutschwege ausweiche, auf denen außer mir niemand rumläuft (auch kein Vierbeiner).
Die haben eine schöne Zeltwiese, zu der ich sogar mit dem Golfcart hingefahren werde (weil die Wanderer ja immer so schweres Gepäck haben sehr lustig, als ob man bei den letzten 100 m zusammenbricht - aber nett finde ich es trotzdem).
Erst war ich Zelt Nummer 2, aber später kommen noch ein paar Franzosen, so dass noch richtig was los war. Allerdings liegen alle platt um neun Uhr im Zelt.
Statt Strandfeeling ist heute Waschtag und ich bin sehr froh, dass meine Merinosachen den Wäschetrockner überlebt haben (im Schonprogramm natürlich)
Tag 12.
Morgens kann ich sogar mit meinen drei Worten französisch eine "Unterhaltung" mit den Radlern führen, aber die fahren schon los, während ich noch frühstücke.
Vor meinem Aufbruch gucke ich noch kurz am Strand, aber es ist dicht bewölkt und ganz ehrlich, es sieht total langweilig aus. Also nix wie weg...
Es geht wieder ellenlang über Deiche, natürlich mit Kampfradelbegleitung und so langsam habe ich da keine Lust mehr drauf.
Durch einen Planungsfehler meinerseits (der Kanurastplatz hätte auch Zelter genommen) lande ich nachmittags in Barth in einem Hotel und weiß erstmal nicht wie es weitergeht.
Eigentlich wollte ich bis Stralsund durchlaufen, aber der Weg geht quasi nicht mehr am Wasser lang und über die Dörfer zu latschen habe ich überhaupt keine Lust. Zumal ein strategisch nötiger Campingplatz durch Wasserschaden komplett geschlossen hat und ich nicht auf gut Glück nochmal Wildzelten möchte. Überall ist jetzt Kranich-Rastgebiet und das wird sowieso Schutzzone sein.
So verbringe ich den ganzen Abend mit Recherche, bin völlig genervt und kurz davor, einen Zug nach Hause zu buchen.
Letztendlich entscheide ich mich dafür, die Etappentour hier zu beenden und noch ein paar Tage nach Rügen zu fahren, dort war ich auch noch nie.
Die drei Tage dort waren auch sehr schön, ich war zwei Nächte auf einem Naturcampingplatz im Jasmunder Nationalpark und am Tag vor der Heimreise nochmal in einem Appartement in Sassnitz.
Heimgekommen bin ich übrigens wieder mit einer auf die Minute pünktlichen Bahn, es ist kaum zu fassen
Fazit:
Weiterempfehlung:
Eher Nein, viel Asphalt, viel Tourismus, massig "Kampfradler" (hatte Sorge, dass einer mal meinen Trekkingstock in den Speichen hat, so dicht sind viele an mir vorbei, vom Klingeln wollen wir gar nicht erst reden).
Für mich ok, ich bin gerne am Meer und wollte ja eine gute Infrastruktur, sowie ggf. Exit-Möglichkeit.
Trotzdem einige schöne Wege und viel Blick auf die Ostsee. Bin keine langen Etappen gelaufen, lieber morgens gemütlich gefrühstückt und abends zeitig aufgebaut und ums Essen gekümmert.
Beste Utensilien: Käppi, Sunblockershirt, Regenschirm
Überflüssig: Einmalrasierer (wen interessiert's ;-) )
Vermisst: Lesebrille (im Zelt mit Gleitsicht ist einfach doof)
Tja - und für stationären Urlaub bin ich jetzt wohl endgültig versaut...
(Falls jemand eine Tour mit hoher Campingplatzdichte kennt, immer her damit )
LG von Birgit
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rooks hat eine Reaktion von Susanne erhalten in Gotland/Fårö August 2024Richtig schöne Aufnahmen. Und sicher genauso schöne Erinnerungen mit der eigenen Tochter
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rooks reagierte auf bifi in Schwierigkeiten bei der Übernachtung zwischen Travemünde und BoltenhagenSoooo, ich bin wieder auf dem Heimweg und dein Tipp @rooks mit der Hütte war perfekt, vielen vielen Dank nochmal dafür!!!
Dank pünktlicher Züge an dem Tag (wie konnte das passieren) war ich zwar schon um siebzehn Uhr vor Ort, hatte aber keine Lust auf gut Glück weiterzulaufen. So konnte ich wahlweise in der Hütte im Schatten sitzen oder draußen die Bank mit Blick auf's Meer genießen.
Vom Weg her war die Hütte nicht einsehbar.
Die Wiese ist allerdings voll von Riesenbärenklau/Herkulesstaude, da muss man sehr aufpassen.
Mein Zelt passte hervorragend vor die Sitzecke, sogar noch unter dem Dach.
Abends kam dann noch ein Mopedfahrer vorbei, der lehnte sein Gefährt außen an die Wand dran, da hab ich mich lieber bemerkbar gemacht, aber er wollte nur mal pullern
Zweimal kamen dann noch Spaziergänger vorbei, da lag ich schon im Zelt, aber die haben mich wohl gar nicht bemerkt. Mit meinem Pajak Core 950 sehe ich von außen sowieso aus wie Hulk, hehe....
Allerdings habe ich prophylaktisch in meinen Klamotten geschlafen, mit allen Wertsachen in den Taschen, das gab mir ein besseres Gefühl.
Nachts der Sternenhimmel war grandios, nur mit den Lichtern der Lübecker Bucht im Hintergrund, einfach nur Wahnsinn!
Hab natürlich relativ unruhig geschlafen, dafür am nächsten Morgen den Sonnenaufgang gesehen und bin dann frohen Mutes weiter. (Zuhause bin ich jetzt der Held, hihi...)
Danke für eure Unterstützung!
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rooks hat eine Reaktion von zip erhalten in Schwierigkeiten bei der Übernachtung zwischen Travemünde und BoltenhagenHallo Bifi,
in der nähe von Groß Schwansee habe ich sicher schon 40 mal am Strand geschlafen, sogar mit der Familie im Sommer. Mit der Familie in der Strandmuschel. Alleine / oder mit Freunden unter dem Tarp oder unter freiem Himmel im Bivy.
Wenn das keine Option befindet sich kurz hinter Brook, etwa 14km von Travemünde entfernt (Koordinaten 54.007749194218995, 11.05348155600525) eine Windschutzhütte, die auch eine Wiesenfläche hat. In der Hütte habe ich beim Wandern auch schon ein paar male geschlafen. Die Rasenfläche daneben sieht aber auch sehr einladend aus. Ein Verbotsschild gibt es dort nicht. Ein Naturschutzgebiet ist es auch nicht, laut MV Gesetz sehe ich an diesem Spot kein Problem.
LG
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rooks reagierte auf zampano in VorstellungsthreadHallo zusammen,
mein Name ist Jörg und ich bin 46 Jahre alt. Ich lebe und arbeite im schönen Hunsrück.
Ich bin schon etwas länger in diesem Forum,
war aber viele Jahre nur stiller Mitleser und sehr inaktiv.
Das Thema Outdoor, insbesondere Wandern und Laufen hat mich aber über all die Jahre begleitet und
da jetzt vor allem privat wieder etwas mehr Luft ist, möchte ich auch hier wieder aktiver sein,
mich wieder mehr meiner Ausrüstung widmen und so freue ich mich auf einen regen Austausch!
Viele Grüße
Jörg
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rooks reagierte auf Namie in SOS Powerbank im Flugzeug für Nicht-Physiker erklären wie viel darf mit?Guten Morgen und vielen, vielen dank für eure Hilfe.
Dann werde ich hoffen das ich gut mit zwei 20000 durch komme.
Habe von den 3 x 10000 abstand genommen,.
Und vielen, vielen dank nun kann ich das auch ausrechnen. Ihr wart alle um das 1000 Fache hilfreicher als die von der Airline, dabei wird man ja auf das Service Telefon verwiesen wenn man fragen dazu hat!
Und ja das ist viel Strom und nein ich bin dieses Jahr nicht in dem Sinne UL Unterwegs. ( Mein Base Wight liegt dieses Jahr bei über 7 Kilo)
Aber eine Tour durch den Herbst-Winterlichen Sarek mit angegebenen Temperaturen bis ca. -8 Grad, haben mich ein paar Gramm bis Kilo mehr in Wärme investieren lassen.
Und dann gönne ich mir noch den Luxus meine Go Pro mit zu nehmen und die braucht halt auch für 12 Tage Power (wenns gut läuft ohne Steckdose zwischendrin)
Da es wie oben geschrieben kalt werden kann und ich weiß das dann manche Dinge schneller leer werden bei kälte, möchte ich doch etwas Puffer mit dabei haben... hach ja soll ja auch Urlaub sein und da es etwas ganz besonderes für mich ist, gibt es auch ein paar Gramm Strom mehr
Drückt mir die Daumen das am Donnerstag Abend alles gut geht.
Ich werde dafür nach der Rückkehr berichten!
Vielen Dank und viele Grüße
Namie
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So ist es...
Hier ist noch ein Bild einer "echten" Torsomatte (rechts, 90 cm lang) gegen eine Small-Matte (ProLite, 120 cm lang) von TaR. In der Mitte liegt ein Zollstock von 1 Meter Länge für den Vergleich.
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rooks reagierte auf Robert Klink in Nanu? 2,5 cm selbstaufblasende komfortabler als 5 cm Luftmatte? :-oDanke! 280g sind echt nicht schlecht, vielleicht teste ich die mal. Eine 3.8er Version wäre mir aber noch lieber in dem Format.
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rooks hat eine Reaktion von einar46 erhalten in Nanu? 2,5 cm selbstaufblasende komfortabler als 5 cm Luftmatte? :-oDie Torso Matte von Nordisk heißt "Nordisk Ven". In 2.5er Ausführung. Habe ich seit letztem Jahr. Schläft sich ganz passabel drauf und als Torsomatte ist das Packmaß auch nicht so dramatisch.
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rooks reagierte auf Grafschaft Outdoor in Carbonara ("Orginal"rezept)Aus dem Gedächtnis, den italienischen Speck (Guancale, ich nehme in Ermangelung meistens Pancetta, knusprig angebraten), Ei mit Pecorino und etwas Nudelwasser vermischen.
Gekochte Nudeln in der heissen Pfanne schwenken, herunternehmen und die Eimischung einrühren (darf nicht stocken, nur sähmig werden.) Evt mit Nudelwasser löffelweise nachregulieren, aus der Eimasse soll eine cremige Sauce werden. KEINE Sahne!
Pfeffer Salz
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rooks reagierte auf wilbo in Rucksack gesucht: 45l, mit Rahmen, alpin-tauglich...Die Netztasche kann gegen Gewebe nach Wahl ausgetauscht werden. Hoch angenähte Seitentaschen sind optional erhältlich. Hüfttaschen sind optional und können an- und abgebaut werden. Das Aussengestell nimmt wirklich Last auf und lenkt sie auf den Hüftgurt. In Kombi mit dem Cordura-Rücken hält der Rucki bis 12 kg seine Position, ohne nach unten zu rutschen. Gibt es optional mit Polsterung im Rückenbereich. Der Yen steht zum Euro so günstig wie noch nie!
(Aber auch zum Dollar, wie man bei den Lieferzeiten sehen kann) VG. -wilbo-
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rooks reagierte auf Toucan in VorstellungsthreadMoin,
ich bin Henning, bin 37 und komme aus dem (leider) sehr flachen Uelzen zwischen Hamburg und Hannover. Wandern im möglichst wilden Hochgebirge, meist alleine und als Selbstversorger ist jetzt schon einige Jahre meine Passion, für deren effektive Ausübung ich dank kleiner Kinder zur zeit leider nicht ganz so viel Zeit habe. Aber alleine schon die Vor- und Nachbereitung meiner Touren machen mir schon genügend Spaß. Ich bin seit Beginn meiner aktiven "Wanderkarriere" recht schnell auf die UL-Schiene geraten, da mir die allermeisten Aspekte daran logisch erscheinen oder mir zumindest zusagen. Da ich sowieso meist zügig unterwegs bin und gerne mal an mein körperliches Limit gehe, passt das ganz gut zusammen.
Meine Liste von geplanten oder zumindest gewünschten Trails ist lang, aber da bin ich hier sicherlich in guter Gesellschaft. Für mich begann alles mit dem HRP durch die Pyrenäen, es folgen unter anderem ein Island-Thru-Hike, der Cape Wrath Trail, Annapurna Circuit und der GR20. Zur Zeit plane ich den John Muir Trail für den kommenden Sommer.
Da ich gerade Spaß an der Kartenerstellung habe und es unter euch vielleicht den ein oder anderen gibt, der mein Endprodukt brauchbar findet, habe ich mal einen Thread zu einer von mir in der Entwicklung befindlichen Übersichtskarte für den GR20 erstellt.
Ich freue mich auf viele Anregungen hier von euch für zukünftige Trails,
Grüße
Henning
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rooks reagierte auf frau_einfallslos in VorstellungsthreadMoin
ich weiß zwar noch nicht, ob ich aktiv Beiträge schreiben werde, aber ich stelle mich mal vor.
Ich bin Silke, 33, komme aus Schleswig-Holstein und hab erst in den letzten Jahren die ersten Wandertouren gemacht. Dieses Jahr Trekking auf dem Beara Way in Irland, Rucksack zu schwer und jetzt Umstieg auf leichtes Trekking bzw. UL. In 1 Woche mache ich meine erste Tour alleine in Schweden.
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rooks reagierte auf Baschi in GR20 Packliste und Fragen (bin Anfänger!)Ja, Interesse ist vorhanden!
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rooks reagierte auf Toucan in GR20 Packliste und Fragen (bin Anfänger!)Moin,
mein GR20-SOBO-Thru-Hike ist jetzt 2 Monate her. Jahreszeitlich hier natürlich nur bedingt vergleichbar, war natürlich sommerlich heiß mit sehr wenig Wind. Allerdings war ich im Sommer 2023 schonmal auf dem Südteil bei sehr krassen nächtlichen orkanartigen Winden unterwegs. Da halfen für mein ZPacks Duplex keinerlei Heringe mehr (hatte die langen Groundhogs Y-Pegs von MSR), sondern nur eine ordentliche Sturmabspannung mit Steinen. Da dort eigentlich überall genügend große Steine liegen kann man fast ohne Heringe losziehen, im September kann man sich sicherlich auch immer gute Plätze fürs Zelt aussuchen ...
Die Sache mit der Verpflegung ist Geschmackssache auf dem GR20 finde ich. Selbstversorger muss man dank des Überangebots an Restock-Möglichkeiten nicht sein. Dafür dann allerdings genügend Bargeld mitnehmen, mit Kartenzahlung geht fast nichts und die Preise sind natürlich ziemlich heftig (auch im kleinen Laden in Vizzavona). Aber besonders an einigen Bergeries ist die lokale Küche schon ihr Geld wert. Gehört für mich zum GR20 auch dazu, ein richtig wilder Trail ist es ja auch nicht wirklich ...
Grüße
Henning
PS: Ich arbeite gerade an einer brauchbaren A3-Übersichtskarte für den GR20, falls jemand Interesse hat mache ich gern mal einen Thread auf ...
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rooks reagierte auf chummer_fc in Padjelantaleden 2024Tag 2) ca. 20 km unteres Tarradalen bis zur Grenze des Nationalparks Padjelanta:
Als wir in der ersten Nacht in unseren Zelten lagen, ich mit offener Apside im Lanshan, um möglicher Kondensation wegen der Seenähe entgegenzuwirken, fing es plötzlich gegen 02.30 an zu regnen. Dies erwischte uns deshalb auf dem falschen Fuß, da wir nach der Wetterprognose (maximal 15 % Regenwahrscheinlichkeit an den ersten beiden Tagen) gar nicht damit gerechnet hatten. Grummelnd schälten wir uns aus unseren Schlafsäcken, mein Bruder verstaute seinen draußen im Baum hängenden Proviantsack im Zelt und ich schloss meine Apside im ewigen Dämmerlicht der schwedischen Sommernächte. Wir sollten unsere “Rettungsaktion” nicht bereuen, denn in den Folgestunden kamen weitere Schauer vom Himmel. 6.30 klingelte der Wecker (ich bin ein 27-jähriger mit seniler Bettflucht), es war trüb draußen, jedoch zunächst trocken. Wir brauchten geschlagene 2 h für die Morgenroutine und den Lagerabbau. Ich bin so gar kein Freund dieses morgendlichen Prozedere. Wie so häufig fluchend, versuchte ich am Ende, mein nasses Handtuch, das ich zum Trockenwischen des Außenzelts verwendet hatte, möglichst flächig am Rucksack zu befestigen. Am Abend war es schlussendlich genauso nass wie 12 h zuvor. Als wir losgingen, begann es zu schauern. Ich setzte also nach hundert Metern meinen Rucksack ab, um die Regenjacke anzuziehen. Nach 5 min war es vorbei und ich drohte schon, anzufangen zu schwitzen. Tolle Wurst! Meine chronisch verbesserungswürdige Morgenlaune wurde auch nicht besser, als wir für mehrere hundert Meter in den am Vortag bereits einmal angetroffenen "Uferdschungel” eintauchten: Nach den Schauern der Nacht luden die Pflanzen nur allzu gern ihre wässrige Fracht auf uns ab, unsere Hosen waren schnell völlig durchnässt. Parallel dazu begann es erneut zu regnen, insgesamt sollten uns die Schauer an Tag 2 bis etwa 16.00 begleiten.
Ich verlasse durchnässt einen Abschnitt mit Uferdschungel
Die Wegbeschaffenheit wechselte fließend zwischen Uferdschungel, Singletrails ohne Hindernisse und solchen mit größeren, oft feuchten Felsbrocken, deren Überquerung zumindest meine Konzentration ziemlich band, da auch mein Gleichgewichtssinn von Geburt an fehlerhaft ist. Bereits nach ca. 4 km, für die wir aber eine gefühlte Ewigkeit brauchten, erreichten wir die Tarrekaisestugan. Da in der Hütte kein Proviantkauf möglich war (ein Snickers hätte meiner Stimmung durchaus gut getan), ließen wir sie jedoch links liegen und machten stattdessen kurze Zeit später an einem Bachlauf eine kurze Pause. Der Weg wurde nun zunehmend von sumpfigen Abschnitten geprägt, wobei das Gehen auf den nassen Planken hohes Ausrutschpotential barg. Wiederholt dankte ich im Stillen meinem Wanderstock und der Tatsache, dass wir auf den Planken immerhin aufstiegen und nicht nach unten mussten. Irgendwo zwischen der Tarrekaisestugan und Såmmarlappastugan schrecken wir zwei Moorschneehühner auf, die direkt neben dem Weg im Unterholz saßen. Als Reaktion rutschte ich beinahe auf der Planke aus, konnte mich zum Glück jedoch gerade so noch fangen.
Die nassen Planken waren selbst im Aufstieg nicht ungefährlich
Je weiter wir gingen, desto mehr dominierten Felsbrocken auf dem Weg, wir querten auch ein kleines Geröllfeld von etwa 50 m Durchmesser und ein deutlich breiteres Flussbett, dessen Strom im spätsommerlichen August jedoch nur wenig Wasser führte. Alles in allem kamen wir nach wie vor langsam voran und sehnten die Weite des Fjälls herbei. Zu meinem Ärgernis häuften sich auch die Bachquerungen: Mit meinem eingeschränkten Gleichgewichtssinn waren diese trotz der helfenden Hand meines Bruders häufig ein kleines Abenteuer, da in meine Schuhe bereits beim unteren Beginn der Schnürung Wasser hineinlaufen konnte. Ich hatte zwar in zweierlei Hinsicht vorgesorgt, da ich zum einen in meinen Stiefeln Sealskinz trug und zum anderen auch Sandalen für Flussquerungen dabei hatte (Aqua Cloud von Xero Shoes), allerdings war der Schuhwechsel natürlich immer ein nerviger Akt, dem ich daher an Tag 2 noch aus dem Weg ging.
Das weitestgehend trockene Flussbett. Im Frühsommer kommt hier sicher ordentlich Wasser von den angrenzenden Bergen herunter
Nach etwa 15 km kamen wir an der Såmmarlappastugan an, an der wir erstmals seit Stunden wieder auf den Tarraätno trafen, der zuvor stetig hörbar wenige hundert Meter linksseitig geflossen war. Nach einer kurzen Pause entschlossen wir uns (ich bereits etwas abgekämpft), weiterzulaufen und zeitgleich nach geeigneten Zeltplätzen Ausschau zu halten. Entgegenkommende Wanderer hatten von “möglichen Plätzen” an der Grenze zum Nationalpark Padjelanta berichtet. Wir stiegen also bis zur Grenzbrücke auf, hinter der sich die Landschaft schlagartig öffnete. Urplötzlich kam erstes Fjällfeeling auf! Mit deutlich verbesserter Laune sahen wir uns um: Zuvor noch besorgt wegen der Zeltplatzsuche, fanden wir auf Anhieb mehrere malerische Plätze und entschieden uns für den abgelegensten. Wie zur Belohnung für den Abschluss dieses Tages kam nun auch zunehmend die Sonne heraus und beschien den Berg Gárddevárre westlich unseres Lagers. An seiner Flanke sahen wir auch unsere ersten vier Rentiere, die wir völlig übereifrig fotografierten. Konnte ja keiner ahnen, wie viele wir in den nächsten Tagen noch zu Gesicht bekommen würden😅… Anschließend entzündeten wir ein kleines Feuer mit Totholz in der vorhandenen Feuerstelle, gingen dann jedoch relativ frühzeitig gegen 20.45 ins Bett, da am Folgetag der lang ersehnte Aufstieg ins Fjäll wartete. Die umliegenden Berge gaben schon einen Vorgeschmack auf die geliebte Landschaft, während wir noch einmal knapp unterhalb der Baumgrenze kampierten.
Am Tor zum Padjelanta Nationalpark lockt abends in der Ferne verheißungsvoll das Fjäll
to be continued...
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rooks reagierte auf Wander Schaf in Isomatte EXPED Flex Mat PlusIch habe es mit einer anderen Noppenmatte so gelöst:
Knappe 1.100km auf dem Buckel und viele viele Nächte des an und ab klickens. Die Druckknöpfe halten top. Es hat sich noch nie etwas gelöst, ohne dass ich es wollte. Die Matten sind press beisammen und verziehen sich auch nicht. Zumal er Oberkörper auf einem Abschnitt und ab Po der untere Abschnitt kommt. Dementsprechend ist auch viel Bewegung, bei meinem Gewühl. Die Druckknöpfe oder die Gummis spüre ich beim Liegen absolut nicht.
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rooks reagierte auf Epiphanie in [Umfrage] Wer liest Reiseberichte? Wer schreibt sie?Der Hauptgrund warum ich Tourenberichte lese ist:
- ich bekomme Anregungen was man gehen kann, und
- ich bekomme Informationen wie man das organisiert.
Für mich müsste das gar nicht viel Prosa sein
Und ja, schreiben möchte ich auch welche.
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rooks reagierte auf RaulDuke in [Umfrage] Wer liest Reiseberichte? Wer schreibt sie?Es ist auch, wenn man es zugeben will, einfach kurzweilig und schön, Reiseberichte zu lesen und davon zu träumen, sie selbst irgendwann zu laufen…
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rooks reagierte auf Oska in Island - Laugavegur TrailTag 1.
Bin den ersten Tag über Copenhagen in Reykjavik gelandet. Erstaunlicherweise haben in Kopenhagen viele Leute auf den Flug nach Reykjavik gewartet. Hätte nicht gedacht, dass da so viele hinfliegen.
Der Flug nach Reykjavik hatte etwas Verzögerung, sollte um 23:30 ankommen, da waren wir dann um 23:50. Aus dem Flughafen raus, es regnet und ist merklich kühler, ca. 10 Grad gegen die für mich unerträglichen 30 Grad in Deutschland. Noch aufs Gepäck gewartet und dann den vorher schon gebuchten Bus vom Flughafen zur Innenstadt genommen. Um 0:50 gings dann los. Die Fahrt zum BSI Bus Terminal dauerte ca. 50 Minuten. Zur Uhrzeit muss man sagen, dass Island 2 Stunden zurück liegt, also statt 0:50 Island Zeit war es in Deutschland schon 2:50. Nicht die Zeit in der ich eigentlich noch unterwegs bin. Aber egal, ist nicht zu ändern. Ca. 1:40 Local time dann beim Busterminal angekommen und habe dann meine Regen hose angezogen um die ca. 3.5km zum Campingplatz zu Fuß zu gehen. Ich hatte dann, zu spät, gesehen, dass 2 andere Hiker (Rucksack und so) in ein Taxi stiegen. Meine Vermutung spontan war, dass die bestimmt auch zum Campingplatz wollen und da noch Platz für einen Dritten sein müsste und um das Geld zu teilen dachte ich man könnte zusammen fahren. Aber die waren schon im Auto und haben meine Versuche nicht wahrgenommen, dass Taxi war dann weg. Aber wo man Geld verdienen kann dauerte es nicht lange und ein weiteres Taxi hielt und nahm mich dann mit. Statt eine halbe Stunde zu Fuß im Regen zu gehen habe ich dann ca. 25€ gezahlt, egal, war schon spät, müde und so weiter.
Dann mitten in der Nacht und recht dunkel, der moderne Zelter möchte ja schlafen können, dann bei Nieselregen das Zelt aufgebaut. In der Phase des Aufbauens empfand ich es als geniale Idee, den Rucksack schonmal unter das Zelt zu packen, damit meine außen aufgerollte Gossamer Gear Rolle nicht nass wird. Zelt stand dann irgendwann, schlauerweise mit Südgefälle, aber egal, schlafen wollen, wird schon, da entdeckte ich dann im Innenbereich wo die Füße sich später betten sollten einen Huckel. Ok, da habe ich den Rucksack wohl nicht unter die Apside gelegt. Kann ja nicht so schwer sein den drunter hervorzuziehen, war es aber dann irgendwie doch. Nach dem Einsatz grober liebevoller Gewalt war er dann irgendwann frei. Zu welchem Preis habe ich dann später feststellen dürfen. Ich bin ja mit einem Silnylon Boden unterwegs und da ich in Island von dem Nichtregelfall grüne Wiese ausgehe habe ich mir noch ein passendes Groundsheet als Schutz dazu geholt, welches man an den 4 Ecken a Klippen kann damit es dann dauerhaft drauf bleibt . Ich weiß, da schmerzt das UL Herz, für das zusätzliche Gewicht kann man schon ein Tarp haben. Nun denn, worauf wollte ich hinaus? Genau, Rucksack + grobe Gewalt + Groundsheet. Warum der Rucksack sich weigerte einfach hervorzukommen lag daran, dass er sich irgendwo an der Befestigung des Groundsheets verhakt hat und beim Herausziehen dann die Befestigungsöse kaputt gemacht hat. Ok, also erstmal dann nur noch drei Haltepunkte. Und Gedankennotiz: Einsatz von liebevoller Gewalt das nächste Mal durchdenken.
Am nächsten Tag dann etwas Sightseeing in Reykjavik gemacht, sich um die üblichen Verdächtigen wie Gaskanister und Feuerzeug gekümmert. Irgendwann dann zurück auf den Campingplatz, noch ne Dusche gegönnt, Nachtklamotten an und ab in die Koje Schlaf nachholen.
Tag 2.
Achja Feuerzeuge, Plural. Ich hätte wahrscheinlich mit eisernem Willen auch eine Location finden können wo ich ein einzelnes Feuerzeug hätte bekommen können, aber ich war, am Ende einfach zu faul dafür, also habe ich das Dreierpack gekauft. Da ich ein netter Mensch bin, nein es ging ganz sicher nicht darum einfach weniger Gewicht mit rum zu schleppen, und es auf dem Campingplatz eine Hikerbox gab habe ich die wegzugebende Feuerzeuge mit der Verpackung da hin gelegt, mit Verpackung, um zu signalisieren Neu, Voll, toll! Ich bin dann vor meiner Abfahrt nochmal an der Hikerbox vorbei gegangen, Feuerzeuge waren weg, leere Verpackung noch da. Die Mülleimer waren auf der Rückseite. Vielleicht bin ich ja kleinlich, aber so ganz nachvollziehen kann ich sowas ja nicht. Egal, kommen wir zu schöneren Dingen. Da der Startpunkt, Moment Name nachschauen, Landmannalaugar (Mannamana - Land + Laugar, kann doch nicht so schwer sein zu merken) doch arg weit weg ist und der äußerst selbstlose Isländer gegen eine kleine Gebühr bereitwillig ist die willigen Hiker dieses Planeten dahin zu bringen, habe ich diesen Service dankend angenommen. Es ging dann in so nem klassischen Reisebus, wobei sich klassisch wohl nur auf das Interiör bezieht wo die Sitzplätze sind, denn, ohne Fachmann zu sein, es dünkte mir, das edle Gefährt ist höher gelegt, was, wie sich später heraus stellte auch durchaus seine Daseinsberechtigung hat.
Zu aller erst, ich war erstaunt wie viele Leute da auch hin wollten. Ich schätze es gab ca. 60 Sitzplätze und die waren quasi alle belegt. Jaaa ich weiß, ist ein common Trail, aber Island ist ja nun auch nicht gerade um die Ecke.
Nachdem der Rucksack unten verstaut war die nächste Aufgabe noch einen Sitzplatz zu ergattern, möglichst am Fenster natürlich und was soll ich sagen, da wurden alte Erinnerungen aus der Schulzeit wieder wach, ich konnte ganz hinten auf der 5er Reihe direkt am Fenster sitzen. Ob das wirklich weise war ist ein anderes Thema, da Hinterachse weit vor der letzten Reihe und es ging natürlich irgendwann durchs Gelände. Aber egal, hab mich trotzdem gefreut wie Bolle.
Gesellschaft haben mir dann noch drei andere jüngere Deutsche geleistet, waren Freunde so in dem Abialterbereich würde ich sagen. Schnack hier Schnack da, irgendwann Musik auf die Ohren, zwischen durch immer wieder gedöst, dann wieder mal raus geschaut und ja, es gab Momente da hat mich der Anblick dieser Natur schon etwas bewegt und auch Dankbarkeit so etwas sehen zu dürfen.
Nach ca. 5 Stunden Fahrzeit sind wir dann am Startpunkt angekommen, ca. 11:30, ich glaube bis auf eine andere Mitfahrerin aus dem Bus sind die dann alle gleich los gestrazt zum nächsten Campingplatz ca. 12km entfernt, Moment Namenssuche Hrafntinnusker (kein Plan wie ich mir das merken soll, vielleicht irgendwas mit Etrusker).
Mein Plan hier war ja easy going, möglichst viele Photos machen, diesmal mit ner Kamera die auch wetterfest ist, also bin ich erstmal eine Nacht da geblieben zum zelten natürlich. Da meine geologischen Kenntnisse gegen Null gehen weiß ich nicht wie man hier die Beschaffenheit des Bodens adäquat bezeichnet, aber unter Hikern, harter steiniger Untergrund, größerer Stein notwendig zum Reinhämmern der Tentstakes und prophylaktisch diese auch mit Steinen beschweren, wird nachvollziehen können was gemeint ist. Also Zelt aufgebaut und dieses ganze Firlefanz, Matte aufblasen und so weiter kennt ihr alten Hasen selbst aus dem FF, danach etwas in der Gegend herumschlawenzelt mit der Kamera in der Hand und ein wenig rumgeknippst. Immer mal wieder ins Zelt rein und nen Powernapp gemacht wenns wieder angefangen hat zu regnen/nieseln, weil, ist ja schön wenn die Kamera wetterfest ist, aber Regen auf dem Objektiv ist jetzt nicht das Bildergebnis was ich gerne auf dem finalen Bild hätte.
Man hätte können, also ich, aber schüchtern wie ich bin dann doch nicht, ok Randnotiz wollte keine nasse Unterbuxe, dort gibt es eine heiße Quelle in der natürlich gebadet werden kann und sofern ich NOBO gelaufen wäre hätte ich mir das auch zum Abschluss gegönnt weil dann letzter Tag und egal mit nasser Unterbuxe und Nein Raulduke ich hüpfe da nicht wie Du im Adamskostüm rein :-D.
Irgendwann wieder das alte Reinhold Helge Spiel, achne das war ja was Anderes. Egal, halt wieder ins Zelt zur finalen Nachtruhe, heißt Hörbuch hören, eigentlich die lange freie Zeit nutzen um Reisetagebücher wie diese zu schreiben (ppsst: Ich hol das gerade an Tag 3 nach, Erklärung folgt).
Tag 3.
Wie das so ist, da gibt es sicher eine Koheränz, ist früh in die Falle auch häufig mit früh aus der Falle verbunden. 4:30 schaute ich dann mal aufs Handy und da ich wegen dem ausreichendem Rumliegen der letzten beiden Tage auch wieder den fehlenden Schlaf nachgeholt hatte bin ich raus und wieder das alte Hikerspiel hex hex, Zelt abgebaut, Heringe unter Steinen gesucht, vermutlich alle wieder gefunden, danach in den Zeltbereich wo Tische und Bänke standen, leckeren schwarzen Tee gekocht, halbe Tonne Zucker rein, achja Hikerbox, ich bin ja ein großer Fan von Kaffeeweisser Cofeemate und hatte aber vergessen den noch hier in Island zu besorgen, und siehe da, eine Tüte mit Coffeemate zum Mitnehmen, weil der muss eigentlich auch mit in den Tee. Dazu gab es eine Packung Minisalamis, fertig war das Frühstück. Dazu muss gesagt werden, early Bird bin ich eigentlich immer, aber eher dann so gg. 6-7 los, aber ich frühstücke beim hiken nie auf diese Weise, also morgens Tee oder was anderes kochen, ich esse irgendwas was man sich so hinter die Kiemen schieben kann, getrunken wird bei Bedarf Wasser und los geht's. Aber meine Mission diesmal ist ja easypeasy, der Etruskerzungenbrecher nur 12km von hier entfernt, also gönne ich mir halt mal was. Obwohl die Moral von der Geschichte ist, dass ich irgendwie trotzdem um 6.00 schon wieder los bin. Naja wen interessierts.
Bei den ganzen vielen Wörtern hier weiß ich gar nicht mehr ob ich erwähnte, dass ich den Wetterbericht in Reykjavik für Reykjavik gecheckt habe und für den gestrigen und heutigen Tag Regen angesagt war. Ob dies nun auch ansatzweise für die Ecke hier gilt, keine Ahnung, aber ich habe heute daher nicht mit Sonnenschein gerechnet und mir daher prophylaktisch die Regenhose und Regenjacke gleich angezogen, es nieselte auch schon zu Beginn.
Was soll ich sagen, ich hatte häufig die Wörter "im Lande Mordors" auf meinen Lippen durch die ganzen Rauchfahnen die aus der Erde kommen. Abgesehen davon auch eine atemberaubende Landschaft mit dunklem Sand und Gestein, grünem Gewächs auf diesem, in verschiedenen Sandfarben sichtbare Bergseiten und weiße Schneepatches zwischen durch. Ich liebe es, auch das nordische Wetter (Temperaturen) - außer Regen, wir werden keine großen Freunde in diesem Leben, aber, das ist halt Mutter Natur und das ist auch gut so. Irgendwann habe ich eine Stelle gequert wo so richtig viel Dampf aus der Erde kam und neben dem Odöfre von faulen Eiern ich mitten drin in der Rauchfahne war, Brille beschlagen, nix mehr gesehen, naja der Rauch muss ja auch mal wieder drehen damit ich da nicht die ganze Zeit drin stehe und dort übernachten muss, ich hab das vorher natürlich gdnau beobachtet und da hat er sich ständig gedreht. Ok, irgendwann war Ich dann auch frei und konnte wieder erkennen wo es weiter ging und ab gings.
Bekannt war, schlechtes Wetter heute und der Campingplatz ist wohl der höchste Punkt hier und sehr exponiert. So exponiert und mit frischen Brisen gesegnet, dass hier ganz viele Steinmauerkreise und Wände per Hand aufgeschichtet worden sind um den armen Zeltern ein wenig mehr Schutz zu bieten.
Unerwartet war der Eisregen in den ich dann irgendwann reinlief und, dass es doch ganz schön schattiger wurde, speziell an den Händen habe ich das gemerkt. Also Handschuh 1 und 2 ausgepackt. 1 sind dünne wärmende und da nicht wasserdicht noch dünne aber wasserdichte Fäustlinge rüber und siehe da, es stellte sich dann nach einiger Zeit ein Wohlgefühl ein, nur das mit dem (heute nur via Handy weil Wetter für große Cam Grütze) knipsen ist ein kleiner Akt.
Kurz vor der Ankunft des heutigen Etappenziels kurz Rast und stilles Gedenken bei der Plakette gemacht wo 2004 ein 25-jähriger Hiker in einem Blizzard verstorben ist. Ca. 1km vor der schützenden Hütte.
Als ich dann weiter Richtung heutiges Etappenziel bin sind mir die drei Deutschen von dem Bus entgegen gekommen und haben mitgeteilt, dass Sie zurück gehen zum Ausgangspunkt und die Tour abbrechen. Bei denen sind wohl Sachen im Rucksack nass geworden wegen fehlender Innentüte. Das ist natürlich ärgerlich aber ich habe ihnen Mut zugesprochen und mitgeteilt, dass das die richtige Entscheidung war und Sie deswegen meinen Respekt haben, weil wohl nicht wenige genau das Umgekehrte in dieser Situation machen würden mit dann unter Umständen nicht so tollen Ergebnissen.
Und Stand jetzt 16:18 wird mir auch mal wieder klar wie schmal der Grat sein, später dazu mehr.
Am Campingplatz angekommen, war noch recht früh, ca. 10.00, gleich zum Warden in der Hütte, kleinen Schnack gehalten, noch froh über das grandiose Wetter gefreut - Eisregen, kalt und Wind), und ich fühlte mich in dem Augenblick auch so, dann für eine Nacht ein Zeltplatz gebucht, mir eines dieser Steinwallkreise ausgesucht mit Pi mal Daumen, weil die Grundfläche oh Wunder für ein 2 Personen Zelt mit jeweils2 geräumigen Apsiden dann doch Platz benötigt und mein Zelt aufgebaut. Handschuhe aus weil mit den Fäustlinge geht das nicht so richtig und Heringe wie an Tag 2 mit einem passenden Stein im Boden versenkt, während es regnete. Und irgendwie ist dann immer etwas genau dem Regen ausgesetzt, wo kein Regen rein soll, Innenmesh zum Beispiel. Zum Regen kam dann noch sein sehr guter Kumpel der Wind dazu, was das Vermeiden dieser Stellen etwas schwieriger gestaltete. Aber auch das war irgendwann erledigt, Stöcke rein, hochlupfen, ich glaube insgesamt mit 11 Heringen abgespannt. Hab vorher noch in Deutschland extra Schnüre befestigt um sicher gehen zu können. Steine noch auf die meisten Heringe, hoffentlich reicht das. Wer mal schauen möchte wie Zelte so aussehen können auf dem Etrusker und ich meine auch auf dem ersten Zeltplatz, einfach mal bei YT suchen.
Nun stand zwar das Zelt aber es waren einige logistische Probleme zu lösen die bei Nichtregenwetter bisher nicht relevant waren. Wie kommt man ins Zelt ohne innen Wasser reinzubringen wenn es draußen regnet, man Regenklamotten an hat, die Hose erst dann ausziehen kann wenn man die Schuhe aushat, diese Regensachen irgendwo danach ablegen muss und der Rucksack oben dafür nicht geeignet ist als Ablage weil man den noch öffnen muss um die Matte und den Schlafsack und das restliche Gedöns ins Zelt zu bekommen?
Ok, es gab eine neue unbeheizte Hütte ca. 20 Meter entfernt wo man auch kochen konnte, mit eigenem Kram, also dahin Rucksack stand schon in der Apside und Hose und Regenjacke ausgezogen.
Problem Nr. 1, Socken, Thermoleggins, Longsleeve und TShirt drüber waren feucht. Bei der Thermoleggins war ich mir nicht sicher, ich hatte das in Neuseeland auch schon so mal, da wars aber insgesamt um einiges wärmer, ob ich die unter der Regenhose anlassen soll damit mir die nicht wegen Schweiß nass wird. Ich habe als lange Hose nur die Thermoleggins und die Regenhose dabei. Da es aber doch deutlich kühl hier ist bin ich nicht davon ausgegangen, dass ich mit Schwitzen ein Problem bekomme und nur mit Regenhose war halt nicht klar ob das dann zu kühl wird. Problem Nr. 2 war, dass ich die Sachen zum wandern gerne irgendwie für den nächsten Tag trocken bekommen wollte um nicht mit den feuchten und kalten Sachen dann zu starten. Also war Plan A, Sachen anlassen, das mit den Socken habe ich schnell aufgegeben, die waren klitschnass und mussten ausgewrungen werden. Und ich hatte mir in weiser Voraussicht extra warme Socken genau für so einen Anlass im Zelt mitgenommen. Normalerweise würde ich sagen ich komme mit kühleren Temperaturen sehr viel besser klar als mit warmen, aber als ich spürte, dass meine Füße sich wirklich kühl anfühlen bin ich schon etwas aufmerksam geworden. Erstmal war gefühlt alles im Zelt feucht, was natürlich keine gute Grundlage zum. Aufwärmen und trocknen ist. Nachdem die Matte aufgepumpt war, also rein in den Quilt mit den feuchten Klamotten, Bodyheat, irgendwann sind die dann auch trocken. Obenrum, Patagonia Air, in weiser Voraussicht zweites altes Oberteil irgendwas mit Polartec und meine EE Torrid angezogen, Merino Beanie und von allen Hoidies, Jacken die Kapuzen drüber. Da lag ich dann in Pharaostellung in meinem Quilt, mir wurde nicht warm, alles fühlte sich klamm an. Ich weiß nicht wie lange ich genau brauchte, ca. 30-45 Minuten, dann neuen Plan gemacht, Thermoleggins aus, Wanderlongsleeve mit TShirt aus und das eigentlich trockene Nachtlongsleeve mit dazugehörigem TShirt an. Es ist echt unglaublich wieviel Feuchtigkeit man in so ein Zelt mit reinbringen kann und was dann am Ende davon alles betroffen ist. Wieder Patagonia und Konsorten drüber mit Handschuhen diesmal, Hände sind auch kalt, wieder Pharaostellung und in dem nun auch innen feuchten Quilt liegen.
Und sei es mit der eh schon vorhandenen Feuchtigkeit nicht genug spritzt mir ständig Wasser von der Innenseite entgegen. Das sind zwar nur kleine Sprenkel, aber wenn man gerne ein Innenzelt mit trockenen Sachen, verständlicherweise möchte ist das kontraproduktiv. Woran das mit dem Sprenkeln liegt, keine Ahnung, Kondensation kann ich mir eigentlich nicht vorstellen, das ist bei diesem Zelt ja 0,55er Material, beim Zpacks habe ich 0,70er und da hatte ich solche Probleme nie. Bisher scheinen die Abspannungen zu halten, ich kann von innen nicht alle außen sehen, nur die von den Apsiden und der eine Stein da drauf bewegt sich schon ganz schön.
Was ich leider am Anfang vor dem Zelt aufstellen vergessen habe ist, meinen Cnoc Beutel mit Trinkwasser aufzufüllen. Denn ein heißer Tee oder später Mahlzeit sind sicher eine gute Idee. Nachdem ich so langsam das Gefühl hatte dass ich jetzt einen Zustand erreicht habe wo ich mich etwas trockener fühle, also wieder raus bei Nieselregen und Wasser besorgt und wieder rein ins Zelt. Kochen funktioniert bei den großen Apsiden wirklich gut. Nun um 17.00 habe ich den Eindruck, dass die Körperwärme soweit alles am Körper/Quilt getrocknet hat, meine feuchten Oberteile habe ich in die Fußbox getan und hoffe, dass die bis morgen dann auch wieder trocken sind. Das einzige Riesenproblem, wofür ich mich in den Arsch beißen könnte ist, ich hab vergessen ne Pinkelpulle zu kaufen. Es regnet hier heute durch und ich will möglichst nicht mehr aus dem nun komfortablen Zelt. Mal schauen wie ich das Problem löse. Der heutige Tag hat mich mal wieder Demut vor der Natur gelehrt. Laut Inreach Wetter Forecast soll es ab morgen 6.00 aufhören zu regnen und dann die kommenden Tage auch besser werden. Finger crossed, wir werden sehen. Erstmal diesen Tag/Nacht überstehen.
tbc...
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rooks reagierte auf Susanne in Gotland/Fårö August 2024Fast traue ich mich gar nicht, bei den beeindruckenden Reisen, von denen hier berichtet wird, von meiner ersten kleinen und harmlosen Trekkingtour zu berichten.
Und eigentlich könnte ich es ganz kurz machen: es war traumhaft schön. Aber damit würde ich’s s euch ja zu einfach machen 😉
Zuallererst sei zugegeben-die Bedingungen waren fürs erste Mal besser eigentlich gar nicht möglich! 23-25 Grad am Tage, in der Sonne deutlich wärmer, immer ein Lüftchen, immer Bademöglichkeiten in einer 22-24 Grad warmen Ostsee und nachts nie unter 16-18 Grad. Kein einziger Tropfen Regen, stets blauer Himmel, wenige, aber ausschließlich nette und interessierte Schweden, die wir tragen und mit denen wir plauderten. Die Wege waren super und meist direkt am Wasser. Mücken so gut wie keine, lästig waren nur einmal abends fliegende Ameisen und einmal Fliegen. Dort, wo wir direkt einen Trail gegangen sind, war der super ausgewiesen. Sonst sind wir nur nach Karte losgestolpert. Insgesamt waren es in 4 Tagen knapp 70km. Überarbeitet haben wir uns also nicht, das war aber auch nicht vorgesehen.
Mit der Ausrüstung waren wir sehr zufrieden. Mit 4 l Wasser und Essen für vermeintliche 4 Tage lag ich bei 13,5 kg Rucksackgewicht. Meine Tochter bei ca. 12 kg.
Wo ich dringend üben oder nachbessern muss (zumindest, wenn ich mit Töchterchen unterwegs bin):😁
1. Beim durchgerechneten Essen haben wir uns dezent verplant: Es war viel zuwenig. Meine Tochter hatte ständig Hunger😂, ich eigentlich gar nicht. (Sie fragte schon am ersten Abend eine halbe Stunde nach einer klassischen fertigen Tüte Trailnahrung, wer eigentlich davon satt werden soll). Alle Riegel waren am zweiten Tag weggeputzt… Es hieß also zwischendurch: mit dem Kind irgendwo Essen gehen und es erstmal sattfüttern. Und dann im einzigen ICA auf Fårö Essen nachladen.
2. Meinen Rucksack packen. Der saß nie schlecht oder unbequem, aber irgendwie hatte ich immer das Gefühl, ich könnte das Packen optimieren. Und habe daher gern mal den Rucksack zwischendrin vollkommen aus-und umgepackt. Und morgens alles eingepackt, um es dann prompt nochmal umzupacken. Meine Tochter nannte es dann schon bald: „einen Mama machen“. Lag aber auch daran, dass ich bis zum Scjouss keine wirklich gute Lösung mit dem Zelt für mich gefunden habe. Es als schwerstes ganz nach unten zu packen war logistisch blöd, weil es als letztes fertig zum Abbau und ggf. abgetrocknet war. Es als letztes obendrauf zu packen war auch blöd, weil ich’s s dann immer auspacken musste, um anderes rauszuholen und es als schwerstes oben auch ungünstig verteilt war.
3. Die abendliche Zeltplatzsuche. Hundert tolle Zeltspots habe ich während der Wanderung am Tage gesehen. Wenn wir uns ernsthaft umgesehen haben, fanden wir keinen. Zumindest keinen, der Gnade vor meinen Augen fand. Zu nah an irgendwas, zu einsam, zu einsehbar, zu verwunschen, zu steinig, zu dicht unter Ästen, die runterfallen könnten, zuviel pralle Hitze wahrscheinlich am Morgen, zu wenig Sonne am Abend. Jeden Abend wurde ich schwierig.😅 Und das, wenn das Kind schon wieder auf dem Hungerast saß. Irgendwann hat sie dann spätestens beim 4. oder 5. ein Machtwort gesprochen: „Mama, den nehmen wir jetzt. Und wenn uns jemand sieht, grüßen wir nett“. Einmal sind wir sogar 1,5 km nach dem Abendessen zurückgelaufen, weil es danach so steinig wurde, dass wir keine Chance mehr gehabt hätten, einen angenehmen zu finden und schon bald wieder innerhalb einer Ortschaft gelandet wären. In der letzten Nacht hat sie gleich angekündigt, dass sie aussucht. Und so hatten wir schnell einen und der war wunderbar.
4. Abends mit Sonnenuntergang müde werden… Ich schlafe normalerweise nicht vor 2 Uhr. Aber was macht man, wenn es gegen 22:30 dunkel ist? Man kann nicht mehr lesen, Daddeln frisst unnötig Strom…. Also liegt man da und lauscht den unbekannten Geräuschen und hofft, man schläft vorher ein, bevor die einen beunruhige. 🫣Gestartet sind wir mit der Fähre in Oslershamn.
Nach 3,5h Fähre, Durchwandern von Visby (von der Fähre unten nach oben zur Busstation) und 2h Busanfahrt auf Fårö sind wir 17:40 in Stora Gåsemora losgelaufen.
der erste Morgen…begann unruhig… Wir hatten direkt am Strand gezeltet. Punkt 6 wurden wir geweckt, weil der Strand gebügelt wurde 🫣 Ein Traktor ist einen Strandabschnitt von etwa 1,5 km hoch und runter gefahren und hat den Sand geglättet 🤪… und konnte über die Böschung direkt ins Zelt schauen 😱 damit hat er uns schnell vertrieben und wir sind nach einem kurzen Morgenbad in der spiegelglatten Ostsee schnell weitergezogen und haben Frühstück am Wegesrand gemacht.
Danach ging es herrliche Wanderwege an der Südostseite von Fårö entlang.
Das Ziel des ersten richtigen Wandertages: Norsta Auren. Ein kleines Paradies. Blauer Himmel, heller feinster Sand, strahlende Sonne und warmes Wasser, etwa 100m ins Wasser knietief. So gut wie keine Menschenseele, kein Handyempfang (war auch der Grund, weshalb ich dort nicht zelten wollte…)
Nach 23 km und viel getankter Sonne waren wir dann an dem Tag nicht mehr bereit, auch nur noch einen Schritt zu tun. Da wir aber im Norden im Naturschutzgebiet gelandet waren, haben wir uns brav für den dort vorhandenen Zeltplatz entschieden. 12,99€ hat‘s gekostet und wer, wir wir kalt duschen kann, muss auch nichts fürs Duschen zahlen😉. Wasser konnten wir auch umsonst auffüllen und Handys und Powerbanks laden auch. Platz war mehr als genug.
erstes Abendessen 18:30
zweites Abendessen 21:30😂
Am zweiten Tag ging’s dann erstmal 2km weiter, um ausgiebig zu frühstücken (ich kannte das Café und habe mich schon zwei Jahre danach gesehnt). Wir saßen 3h dort und haben geschlemmt, die Hitze lud sowieso nicht zum Weiterlaufen ein, denn nach reichlicher Strecke Straße ohne Schatten ging es zwar landschaftlich schön, aber genauso sonnig weiter…
…bis wir die Insel von Norden nach Süden durchquert hatten.
Und uns nach vielem Vor- und Zurücklaufen, erstmal schwimmen und dann Abendessen😁 für diesen Zeltplatz entschieden haben.
An sich idyllisch, aber wir wissen jetzt: Vereinzelte große und sichtbare Steine in der stillen Ostsee sind kein guter Platz um in der Nachbarschaft zu zelten. 4:46 wachte die erste Möwe auf und dann war’s wie auf Klassenfahrt in der Jugendherberge: einer ist wach, weckt die anderen auf und dann machen alle Krach, bis der Erzieher mit verquollenen Augen und zerzausten Haaren (in dem Fall ich) wie Luzifer in der Tür steht. Also aufstehen und der Sonne beim Aufgehen zugucken, die Möwen beschimpfen und staunen, dass die nach 20‘ wieder still waren 🤔
Es folgte das Zusammenpacken: it‘s a mess. Jeden Morgen. Einpacken… Kann man da System reinkriegen oder braucht es schlechtes Wetter, dass man lernt, schnell und effektiv zu packen?
Dann erstmal wieder Kind motivieren: ohne Frühstück loslaufen, 1,5 km zur Badestelle und dann noch erst schwimmen und danach erst frühstücken… Ganz dünnes Eis😁 Fürs Kind ist Frühstück die heilige Mahlzeit (von mir ham‘ses nicht, ich kann Stunden vor dem Frühstück arbeiten, laufen…), aber die Vorräte…, naja, siehe 1. oben im Text. Es gab noch Haferflocken, kaltes Wasser und Tranbären. Und Krümelkaffee…, wir wollen es nicht vertiefen. Jedenfalls motivierte sie die Entschweidung, die wir am Abend vorher getroffen haben: wir verlassen Fårö und wagen uns zum Abschluss an einen Abschnitt des Klintküstledens auf Gotland direkt. Und da die Busverbindungen bisschen blöd waren, sind wir erst bis Visby zurück, haben dort Essen eingekauft 😂, Kind wurde wieder sattgefüttert und danach sind wir mit dem Bus wieder gen Norden zurück. Wir mussten ca. 2km wieder mit 4 l Wasser und Essen bis zum Trail laufen und dann ordentlich bergauf, bis wir im Wald waren und es dort sehr abwechslungsreich, aber schön, leicht auf und ab ging.
Zwischenzeitlich stand ein Schuhtausch an, denn meine Tochter hatte mit ihren gut eingelaufenen knöchelhohen Wanderschuhen Probleme mit der Achillessehne, während ich mit meinem Trailrunnern trotz größter Bedenken wirklich immer noch wie auf Wölkchen lief. Kaum hatte sie meine an, konnte sie schon wieder ordentlich das Tempo anziehen-der Hunger trieb🤪
Zum Schluss des Tages mussten wir natürlich wieder runter von den Klippen und das war ein halber Klettersteig…
Am Strand gab es nach kurzer und entschlossener Zeltplatzwahl meiner Tochter bald Abendbrot. Das Schwimmen haben wir im nur knietiefen Wasser, aber durchgängig großen Steinen im Wasser sowieso schnell aufgegeben.
Danach war Abendprogramm: Sonnenuntergang aus dem Zelt angucken
Mal nächsten Tag war dann schon der Tag der letzten Etappe. Wieder Challenge fürs Kind: Loslaufen ohne Frühstück (außer Riegel und Smoothie😂), nach 2 km erstmal schwimmen, dann 8 km fast schnurgerade geradeaus
weiterlaufen bis zu einer Créperie, die mich auch seit zwei Jahren nach Wiederholung lechzen ließ. Und diesmal mussten wir sogar einen Zeitplan einhalten. 11:30 machte die Créperie auf, 12:30 mussten wir den Bus 1 km entfernt erreichen. Denn sonst kriegten wir die Fähre nicht, weil der nächste Bus erst Stunden später fuhr. Und wie wir lernten, sind die Entfernungsangaben der Schweden offenbar Richtwerte. Der angezeigte 1 km entpuppte sich schon beim Hinlaufen als 1,7 km, was den Puffer beim Essen vor dem Zurücklaufen eindampfte. Wie entschieden uns für to go, was eine gute Entscheidung war.
Den Bus haben wir bekommen und in Visby angekommen haben wir noch Eis gegessen, waren nochmal im Strandbad schwimmen und sind dann zur Fähre,
um 3,5h später glücklich und braun gebrannt (und ich mit rutschender Hose😅) in Oskershamn wieder anzukommen.
Ich danke euch allen, die mir direkt gute Tipps gegeben haben oder indirekt durch andere Beiträge und Bericht dazu beigetragen haben, dass ich manchen Fehler nicht gemacht habe und dieser erste Versuch mit Netz und doppeltem Boden ein wirklich schönes Erlebnis wurde. Nächstes Jahr werden wir zwei eine größere Strecke angehen und auch ein bisschen mehr nördlich unterwegs sein. Am Equipment müssen wir nur ein paar Kleinigkeiten anpassen, womit ich sehr zufrieden bin.
LG Susanne
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rooks reagierte auf gerritoliver in Schnäppchen-Thread 2.0DCF Drybags 12/16l für 24/28€ bei Globetrotter.