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Ultraleicht Trekking

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FreiLauf

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  1. Gefällt mir!
    FreiLauf hat eine Reaktion von bieber1 erhalten in UL Bikepacking: Eure Ausrüstung (und unterschiede zum Wandern)   
    Ich weiß nicht, ob ich hier etwas gegen den Strom argumentiere. Aber ich verwende beim Reiserad fast gar kein Schloss. Meine Erfahrung ist, dass bisher mein nicht abgesperrtes Rad mit dem Gepäck immer da stand, wo ich es habe stehen lassen. Vielleicht etwas naiv, aber ich gehe davon aus, dass die "bösen Buben" keine Reiseradfahrer sind und mit dem Teil gar nicht so einfach oder schnell weg kommen. Das fällt auch nicht unbedingt in ihr Beuteschema (wie gesagt, vielleicht bin ich da etwas zu naiv).
    Wenn ich aber ein Schloss verwende (z.B. in Städten vor großen Supermärkten), dann verwende ich ein etwa 3 mm dickes Drahtgeflecht das mit Gummi ummandelt ist und verschließe es mit einem einfachen kleinen Vorhängeschloss. Das hat seit meiner ersten Tour 1990 seinen optischen Dienst getan.
    Das was wirklich wertvoll ist lass ich eh Daheim oder besitz es erst gar nicht. Als Geldersatz verwende ich die Plastikkarte. Mit der kann man in Frankreich im Supermarkt-Bistro sogar den Kaffee für 1,20€ ohne Stirnrunzeln zahlen.
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    FreiLauf hat eine Reaktion von truxx erhalten in UL Bikepacking: Eure Ausrüstung (und unterschiede zum Wandern)   
    Ich weiß nicht, ob ich hier etwas gegen den Strom argumentiere. Aber ich verwende beim Reiserad fast gar kein Schloss. Meine Erfahrung ist, dass bisher mein nicht abgesperrtes Rad mit dem Gepäck immer da stand, wo ich es habe stehen lassen. Vielleicht etwas naiv, aber ich gehe davon aus, dass die "bösen Buben" keine Reiseradfahrer sind und mit dem Teil gar nicht so einfach oder schnell weg kommen. Das fällt auch nicht unbedingt in ihr Beuteschema (wie gesagt, vielleicht bin ich da etwas zu naiv).
    Wenn ich aber ein Schloss verwende (z.B. in Städten vor großen Supermärkten), dann verwende ich ein etwa 3 mm dickes Drahtgeflecht das mit Gummi ummandelt ist und verschließe es mit einem einfachen kleinen Vorhängeschloss. Das hat seit meiner ersten Tour 1990 seinen optischen Dienst getan.
    Das was wirklich wertvoll ist lass ich eh Daheim oder besitz es erst gar nicht. Als Geldersatz verwende ich die Plastikkarte. Mit der kann man in Frankreich im Supermarkt-Bistro sogar den Kaffee für 1,20€ ohne Stirnrunzeln zahlen.
  3. Gefällt mir!
    FreiLauf reagierte auf martinfarrent in bikepacking tent   
    Wie oben erwähnt: ein gewisser Diebstahlschutz auf Campingplätzen - real, vor allem aber gefühlt.
    Gewicht? Du kannst auch rechteckige Tarps am nicht zerlegten Bike abspannen. Allerdings wiegt eine Carbonstange für Tarps oder Tarptents nur ca. 50g. Da ist nicht wirklich viel zu holen... egal, wie man's konstruiert.
    Die Idee - Bike als Gestänge - ist also oberflächlich zwar einleuchtend, hält der Analyse allerdings nicht stand... es sei denn, jemand entwickelte ein Konzept, ein halbwegs frei stehendes Zelt nach diesem Prinzip zu bauen. Da könnte vielleicht echte Gewichtseinsparung heraus springen. Mir fällt dazu zwar nichts ein, aber...
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    FreiLauf reagierte auf wilbo in bikepacking tent   
    plietsch!
    https://www.bikerumor.com/2017/04/05/tpe17-topeak-gets-bikepacking-tents-tris-ninja-warrior/
    aus dem prinzip ließe sich noch mehr machen.
  5. Gefällt mir!
    FreiLauf hat eine Reaktion von martinfarrent erhalten in Frage zu TAR NEOAIR xlite   
    Du sprichst hier ein grundsärtzliches Problem an, es ist schon fast wie ein Trauma, dem du den Finger in die Wunde legst: Aber Grundschule war bei uns nicht so. Und später kam dann auch nicht viel mehr dazu.
    Das ist nämlich jetzt die Sache, als Franken lassen uns die Bayern nicht so ran an Dinge wie Bildung, Wissen und Lederhosen...
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    FreiLauf hat eine Reaktion von Andreas K. erhalten in Frage zu TAR NEOAIR xlite   
    Jou, Alter, ich hab die Welt gesehen: ich kenn die Pegnitz, den Moritzberg und den Schmausenbuck ... nur in den Nürnberger Tiergarten trau ich mich nicht rein, da solls wilde Tiere geben.
  7. Gefällt mir!
    FreiLauf hat eine Reaktion von martinfarrent erhalten in Frage zu TAR NEOAIR xlite   
    Du hast recht ... die war mal umstritten, seit heute kennt die Wissenschaft den Homo fürthiens, den hatte man bislang wegen dem aufrechten Gang übersehen!!!
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    FreiLauf reagierte auf Andreas K. in Adventskalender   
    Yeah, yeah,yeah! Ich habe gewonnen. Das erste Mal in meinem Leben! Danke Hendrik, danke Outdoorline.sk und danke Darn Toughs. Besonderer Dank auch von meiner Familie: Mit den Merinosocken sollte mein Stinkefußproblem deutlich reduziert werden
  9. Gefällt mir!
    FreiLauf reagierte auf Wallfahrer in Ich bau mir mal ein leichtes Trekkingrad   
    Ein leichtes Hallo,
    ich hatte mir ja ein neues Rad zugelegt was aber mit allen anbauten ca 15,5 kg wiegt.
    Naja......
    Da ich aber ein leichteres Rad haben will, auf jeden Fall unter 10 kg, muss ich selber Hand anlegen.
    Ein paar Teile habe ich schon zusammen:
    Rahmen          1880g
    Starrgabel       700g
    Tretlager          274g
    Steuersatz       150g
    Lenker             580g
    Mäntel             850g
    Der Laufradsatz mit ca. 3,3kg incl. Bereifung ist unterwegs zu mir....

    macht ohne den Laufradsatz 4434g und das klingt schon mal gut.....
    Von den Fortschritten beim Radbau werde ich berichten.......
     
    Wallfahrer
     
     
     
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    FreiLauf reagierte auf hinkelstein in AT 2016   
    So, mein Flug ist gebucht, die Ausrüstung beiseite gelegt. Am 17. April. gehts los! Der Rückflug ist für den 2.8. gebucht, ich weiß noch nicht ob das klappt, den ganzen Trail zu laufen.
    Hier mal meine Packliste, ich würde mich sehr über konstruktive Kritik freuen.
    Zunächst ein paar Anmerkungen. Ich wandere mit meiner Freundin, deswegen habe ich mein Tarp deutlich vergrößert, es ist etwas größer als die angegebenen 2,7*2,7m (muss mal nachmessen), das sollte locker reichen. Wirklich kleiner wollte ich es nicht machen, das hätte kaum Gewicht gespart. Aus dem Grund auch das Polycro L. Das Teil ist etwas groß und unpraktisch, mal schauen ob ich damit klar komme. Als Bugnet habe ich mir das STS bestellt, muss schauen, ob ich da mit MYOG was sinnvolles machen kann. Wird eventuell am Anfang vorausgeshickt weils noch keine Mücken gibt?
    Essen tun wir abwechselnd mit Freezer-Bag (ja, mit zwei Löffeln ), da reicht die 400ml Evernew Tasse. Eventuell wird das vorausgeschickt wenns wirklich Sommer ist.
    Fotoapparat muss mit, meine Freundin besteht drauf Und tragen muss ich es...
    Für 2 Personen ist ne 6700mah Powerbank denke ich auch angemessen.
    Was ich mich frage: reicht meine Ausrüstung gegen die zu erwartenden Temperaturen? Die Berghaus Hypertherm ist eigentlich ziemlich cool, in Kombination mit einem Merino Shirt sollte man da gut wandern können, im schlimmsten Fall Schlafsack. Ich denke mit meinem MYOG Apex 133er sollte ich auskommen? Ende April wirds ja langsam deutlich wärmer hoffe ich...
    Ich überlege, einen Kindle mitzunehmen, der ist recht leicht, eventuell lohnt sich das Mehrgewicht gegenüber einzelnen Seiten vom AT Guide.
    Weiß jemand, wie sich der AT Guide auf einem Kindle macht? Hat jemand zufälligerweise eine alte pdf-Version, die er mir zum testen zuschicken kann?
    Vielen Dank für eure Hilfe!

     
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    FreiLauf reagierte auf hinkelstein in AT 2016 - Ultraleicht auf dem Appalachian Trail   
    Nach 1400 Meilen und etwas mehr als 2 Monaten auf dem Appalachian Trail (ich musste leider wegen einer Verletzung am Auge abbrechen) habe ich mal Gedanken über die Frage ultraleicht auf dem Appalachian Trail gemacht. Ich war mit etwa 3,8 Kilo Basisgewicht unterwegs, wobei da auch die knapp 500g für meine Kamera eingerechnet sind und ich alle gemeinsam genutzten Gegenstände getragen habe (ich war mit meiner Freundin unterwegs). Allerdings ist der einzige Unterschied zwischen alleine wandern und zu zweit, dass man ein etwas größeres Zelt benötigt. Auf dem AT gibt es sehr sehr wenige Wanderer, die leicht unterwegs sind. Meine Sichtweise ist daher insbesondere die eines UL Wanderers. Auf deutschen Seiten findet sich für den Appalachian Trail im Prinzip keiner, der tatsächlich UL (<4,5 kg Baseweight) unterwegs war. Alleine hätte ich ein Baseweight von etwa 3 kg angepeilt – ohne Kamera und nur mit 1-Personen-Shelter. Der AT ist perfekt, um seine Ausrüstung auf alle Bedingungen zu testen und so leicht wie möglich zu gehen, da stets Städte erreichbar sind. Nur ein Wanderer hatte einen kleineren Rucksack: Für mich ist es jedoch keine Alternative, wenn man auf ein anständiges Tarp verzichtet und bei drohendem Regen nur einen 13 Meilen Tag machen kann um bei einem Shelter bleiben zu können oder nachts zu frieren, weil man nur ein Inlet verwendet und den Schlafsack weggeschickt hat (machen überraschend viele!). So beschwert sich fast jeder Wanderer über das Gewicht seines Rucksacks und viele verzichten daraufhin auf Sachen, die sie eigentlich brauchen, und sind am Ende dennoch nicht besonders leicht unterwegs. Ich glaube Skurka hat den Begriff von „Stupid Light“ eingeführt: Aus dummen Gründen Gewicht einsparen zu wollen sollte man sich gut überlegen! Eine 3kg Packliste zu erstellen, ist nicht schwer. Die Frage ist, worauf man auf einem Thruhike verzichten kann, was bei jedem irgendwie anders ist. Ich versuche hier also, darzustellen, was für mich funktioniert hat und was nicht und warum.

     

     
    Wir haben eine Stadt meist mit Essen für etwa 3 Tage verlassen. Morgens Müsliriegel, zweites Frühstück Tortillafladen mit Salami und Käse, nachmittags ein warmes Essen, abends Snacks. Das macht geschätzt 700-800g pro Tag, wobei ich etwas mehr Essen getragen habe. Dazwischen jede Menge Snacks. Unser teures, aber leckeres Trailmix bestand aus Cashews und Peanut Butter M&Ms… Warum gibt’s die bloß nicht in Deutschland???
    Das Gewicht meines Rucksacks betrug also in der Regel 4kg + 1kg Wasser + 2-3kg Essen = 7-8kg beim Start aus einer Stadt.

     
    Wir waren recht fix unterwegs, die meisten Leute haben wir genau einmal gesehen. Dennoch waren wir mit 2 anderen Wanderern die meiste Zeit gemeinsam unterwegs. Ein normaler Wandertag war für uns am Anfang etwa 15-20 Meilen und später haben wir unsere Distanzen auf etwa 22-25 Meilen ausgeweitet, was uns an Tagen, an denen wir Essen kaufen mussten, sehr schwer fiel. Die meisten anderen Wanderer machen am Anfang etwa 8-12 Meilen und später 15-22 Meilen, wobei dies nur für Tage gilt, an denen man nicht in einer Stadt ist. Wer also viele Meilen macht, ist auf dem Appalachian Trail also ein eher einsamer Mensch!

     

     
    Meine Packliste hatte ich hier gepostet:
    http://www.ultraleicht-trekking.com/forum/topic/3584-at-2016/

     
    Ich habe während der Zeit ein Blog geführt, also wen es interessiert, was ich erlebt habe:
    https://rvhinkelstein.wordpress.com/


     

     
    Küche:


     
    Etwa 300ml Wasser reichen perfekt für eine Mahlzeit, wenn man nur heißes Wasser in einen Gefrierbeutel mit dem Essen schüttet. (Freezer-Bag Cooking) Für 2 Personen ist das deutlich angenehmer, da man so noch mehr Abwasch spart und schnell nacheinander essen kann. Für uns hat das sehr gut funktioniert für die etwas mehr als 2 Monate. Man muss allerdings bedenken, dass man auf wenige Gerichte beschränkt ist: Couscous, Ramen, Kartoffelbrei und gefriergetrocknete Gerichte. Auf letztere haben wir aus preislichen Gründen völlig verzichtet und immer entweder Couscous oder Ramen mit Kartoffelbrei (Ramen-Bomb) gegessen und mit geriebenem Hartkäse gepimpt. Ich habe nur 2 Mal die allseits beliebten Knorr-Gerichte gegessen: Man muss zum einen viel zu lange warten (etwa 15 Min(!)) und zum anderen benötigen sie deutlich heißeres Wasser (= mehr Spiritus), ansonsten sind sie sehr knusprig.
    Probleme hatten wir mit der Spiritusflasche (Trail Designs). Diese tropfte und wir entsorgten sie möglichst schnell und haben in einer 200ml-Jack Daniels-Flasche einen tollen Ersatz gefunden.
    Der Löffel hat seinen Dienst getan. Nächstes Mal nehme ich allerdings die lange Variante des Löffels, da der normale Löffel etwas kurz ist für Gefrierbeutel.

     
    Wassersituation:

    Wasser ist schwer und jeder halbe Liter zu viel Wasser ist Gewicht, dass man sich sparen kann. Ich hatte 2*0,5L PET und eine 2L Platypus, meine Freundin 2*0,7L PET Flaschen dabei. Ich würde nie auf eine Platypus verzichten, das Teil ist einfach zu praktisch!
    Mir haben die 2*0,5L fast immer gereicht, da es doch sehr häufig Wasser auf dem Appalachian Trail gibt. Wenn wir nicht in der Nähe von Wasser kochen wollten oder auf weniger Teilen des Weges griffen wir dann auf die Platypus zurück. Die PET Flaschen haben wir einige Male ausgetauscht, die werden halt recht schnell ranzig. Ich finde 0,5 L Flaschen praktischer, da man doch dazu neigt, bei gutem Wasser einfach alle Flaschen voll zu machen und auf diese Art und Weise trägt man nur 1Kg statt 1,4k herum. 
    Die längste Strecke, die wir ohne Wasser bewältigt haben, waren etwa 21 Meilen. Dabei waren wir allerdings zu faul, eine halbe Meile zum Wasser zu laufen und hätten also eine kürzere Strecke planen können. Häufiger dagegen läuft man Distanzen von etwa 10 Meilen ohne Wasser, es reichen da 1-1,5L Wasser, da man sehr häufig im Schatten wandert.

     

     
    Die Nächte


     
    Am Anfang der Reise gab es Nachttemperaturen von etwa 2 Grad. Dabei war es häufig kalt und feucht. Nach etwa 600 Meilen wurde es warm und feucht, am Ende warm und trocken, Nachttemperaturen 10-20 Grad. Wir haben von 65 Nächten etwa 10 Nächte im Shelter, 15 Nächte Cowboy Camping, 10 Nächte in Hotels/Hostels und den Rest unter dem Tarp verbracht. Wir hatten etwa 30 Nächte Regen.
    Ich hatte einen MYOG 133er APEX Quilt und eine NeoAir S dabei. Meine Freundin hatte einen Cumulus 300 und eine gekürzte Z-Lite. Die NeoAir S reicht für mich persönlich gut aus. Leider hatte sie irgendwann ein kleines Loch, ich war bis zum Ende zu faul es zu suchen und zu flicken und musste jede Nacht einmal aufpusten. Für mich persönlich habe ich keine Alternative für die NeoAir gefunden, da ich doch sehr angenehm darauf schlafe.
    Für den Appalachian Trail halte ich Kunstfaser für die richtige Wahl. Der Schlafsack wird mitunter einfach nur wegen der Luftfeuchtigkeit des Nachts feucht. Oder man landet im Regen. Die 133g-Füllung ist natürlich etwas sehr knackig für 2 Grad. Mit Warm Layer und Regenjacke ging das schon so irgendwie und ich fühlte mich auf jeden Fall besser als Leute, die ihren Warmen Schlafsack Heim geschickt hatten und nur noch ein Inlet verwendeten. Der Monat Mai ist noch keine Garantie für warmes Wetter! Wenn ich den Weg noch mal laufen würde, würde ich entweder dieselbe Wahl treffen oder für den Anfang einen warmen Daunenschlafsack verwenden und ab Ende Mai etwa zu einem Kufa Schlafsack mit 100er APEX wechseln. Ich schätze die minimale Komforttemperatur mit allen Klamotten lag etwa bei 5 Grad, ohne Klamotten bei etwa 10 Grad.
    Meine Freundin fand die Z-Lite recht bequem und konnte diese auch problemlos in Sheltern verwenden (Ich wüsste auch ehrlich gesagt nicht, was das Problem daran sein könnte, Carsten?).
    Dennoch würde sie nicht noch einmal dieselbe Wahl treffen: Sie kam nicht mit gekürzten Matten klar. Bei 2 Grad hatte sie mehr Probleme als ich – ich vermute die Isolierung reichte einfach nicht für die niedrigen Temperaturen aus. Schließlich ist das Teil doch recht sperrig.
    Mit dem Schlafsack war sie am Anfang recht zufrieden, später, als es warm und feucht wurde, war dieser eher nervig. Es war sehr schwer den Schlafsack trocken zu halten.

     


    Wenn man wirklich UL unterwegs ist, geht kaum ein Weg an einem Tarp vorbei. Beim Tarp sollte man sehr darauf achten, dass man kein zu kleines Tarp nimmt. Gerade bei Silnylon muss man daran denken, dass es sich dehnt und man beim Regen ständig nachspannen muss. Auf dem Appalachian Trail muss man wirklich jede Nacht mit Regen rechnen. Tarp hat gegenüber einem Zelt den Vorteil, dass man auch Cowboy-campen kann und wenn man die ersten Tropfen spürt, schnell aufspringen kann und das Tarp binnen 30 Sekunden alle Sachen bedeckt – zum Glück mussten wir das nur einmal machen.
    Ich hatte das Tarp so konstruiert, dass man verschiede Möglichkeiten hat, es aufstellen. Das hat sich im Endeffekt als eher sinnlos heraus gestellt: A-Frame ist die einfachste und praktischste Art für mich. Die Abmessung (2,7x2,7m) war genau richtig für 2 Personen, hätte allerdings auch nicht weniger sein können in der Breite und ruhig 30cm länger in der Länge – oder noch viel besser: ein integrierter Beak auf beiden Seiten – ich denke das wäre meine Wahl wenn ich den Weg erneut wandern würde. Als einzelner Wanderer benötigt man natürlich kein Tarp mit 2,7 m Breite. Ich denke jedoch, dass eine einzelne Stoffbreite (1,5m?) definitiv zu wenig sind, wenn man mit sehr viel Regen rechnet. Ich würde wohl ein Tarp mit einer Breite von 2m bauen.
    Das Polycro hat seinen Dienst getan, nach 2 Monaten waren etwa 3 Löcher drin (=> Panzertape). Im Großen und Ganzen wasserdicht, wenn man nicht gerade einen See unter sich hat. Wir haben recht schnell gelernt, im Regen sehr darauf zu achten, wo wir das Zelt hinstellen, nachdem sich einmal ein kleiner Fluss bildete, der geradewegs durch unser Zelt führte. Wenn der Boden sehr fest ist, bilden sich sehr schnell Flüsse. Entweder schläft man auf lockerem Waldboden oder sucht sich Stellen, an denen das Wasser gut ablaufen kann.
    Als Heringe waren die Gramcounters einfach zu klein für Hauptabspannpunkte. Chinastäbchen funktionieren zwar ganz gut, aber auch die werden nach einigen Tagen ranzig. Gehen am besten in lockerem Waldboden. Haben dann einfach irgendwelche aus Hikerboxen gefischt.
    Ein Mückennetz zu haben ist ebenfalls sehr angenehm. Es gibt zwar nicht immens viele Mücken auf dem AT aber doch stetig und wenn jeden Tag einige neue dazu kommen möchte man in der Nacht Ruhe von den Biestern haben. Das Sea to Summit Nano ist das leichteste Mückennetz. Es ist nicht besonders gut haltbar – zwei kleine Löcher haben sich eingeschlichen – aber sehr simpel zu handhaben. Ich habe am Tarp eine Möglichkeit angebracht, es von innen aufzuhängen. Beim Cowboycampen haben wir eine Schnur zwischen zwei Bäumen gespannt und es rangehängt. Definitiv ein super Teil!

     

     
    Hygiene

    Dr. Bronners ist für mich das praktischste. Handsanitizer wurde irgendwann weggeworfen – Hände waschen ist am Ende doch hygienischer und man benötigt nur 3 Tropfen zum Händewaschen. 10 ml reichen also locker für einen Thruhike wenn man nicht viel mehr macht als das. Ansonsten findet sich die Seife überall. Es gibt hin und wieder die Möglichkeit, irgendwo kostenlos zu duschen. Ich habe einfach ein paar Tropfen Bronners auf meinen kleinen Waschlappen getan und konnte mich so auch halbwegs säubern.
    Ajona war für uns auch perfekt. Eine Tube reicht für 2 Personen etwa einen Monat (!). Also 3 kaufen und 2 in die Bouncebox wären perfekt!

     
    Zur Wasserdesinfektion ist Aquamira für mich einfach die Beste Wahl: Wir hatten eine kleine Mini Dropper um bereits vorher die beiden Substanzen zusammenzumischen. So muss man nicht immer 5 Minuten warten, was sehr praktisch ist. Alle 1-3 Tage haben wir dann neuen Premix gemacht. Ich finde das einfacherer als den Sawyer Squeeze, den fast alle anderen hatten. Die wenigen, die den Squeeze Mini hatten, haben schnell zum normalen Sawyer Squeeze gewechselt – der kleine verstopft viel zu schnell!
    Nadel und Faden haben wir sehr viel gebraucht – da würde ich das nächste Mal mehr und besseren Faden mitnehmen.

     
    Toilettenpapier gibt es leider nur in sehr schlechter Qualität in Amerika. Meist hat man die Möglichkeit, an den Sheltern auf Toilette zu gehen. Ansonsten habe ich das Papier verbrannt. An den Azblaster konnte ich mich nicht gewöhnen, den hatte ich auch erst gar nicht mitgenommen.

     
    Essenssack

    Ein Essenssack muss stabil genug sein, um das Essen auszuhalten und es aufzuhängen. Meiner – aus 37g Silnylon – war es nur so halb. Aber wir hatten ja Nadel und Faden. Zum bärensicheren Aufhängen hatten wir 15m Maurerschnur dabei. Leider war ich zum Aufhängen zu faul und das Teil hing meist in griffweite am nächsten Baum. Als Kopfkissen nicht zu empfehlen, da Mäuse einfach zu dreist sind. Auch Bäumstämme können die Biester hochklettern. Aber zum Glück nicht an dünner Schnur herunter.

     
    Elektronik

    Mein Kindle hat irgendwie den Flug nicht überlebt und wurde daher vor dem Start entsorgt.
    Die Powerbank hat auch hin und wieder Probleme gemacht, genauso wie der Stecker oder das Ladekabel – oder unstete Spannung der Steckdosen? Auf jeden Fall hatten wir stets Probleme mit Elektronik. Begeistert war ich auch nicht von den 15cm-Kabeln. 10g mehr in ein längeres Kabel sind wohl gut investiert… aber das war noch okay
    Das Handy war im Prinzip vor allem für Tagebuch und Guidebook. Ein Handy ist natürlich als universelles Kommunikationsmittel unerlässlich auf dem AT. Ich hatte es in einem TOAKS Ziploc Beutel, um es wasserdicht zu verstauen. Irgendwann ist es runter gefallen und hat seitdem einen kleinen Sprung im Display. Aber ein sicheres Case wäre mir zu schwer gewesen… Also lieber günstiges Handy und gut aufpassen!
    Nach etwa 1200 Meilen habe ich ein altes Guidebook gefunden, das habe ich dann mitgeschleppt – die Papierversion ist doch deutlich angenehmer! Wenn ich den Trail noch einmal laufen würde – immer mit Papier-Guidebook (A.T. Guide ist übersichtlicher als Companion) und dann Teile voraus schicken.
    Die Nitecore Tube war für mich perfekt. Reicht für alle Sachen im Camp völlig aus und ich finde die Möglichkeit genial, das Teil über USB zu laden. Das Teil gibt es 10g schwerer auch als Stirnlampe, das würde ich das nächste Mal nehmen. Prinzipiell definitiv hell genug, um damit nachts zu wandern, dennoch eher ungeeignet, da der Akku auf der Hellen Stufe nur eine Stünde hält.
    MP3-Player finde ich die von Sansa einfach super. Mir sind das die 25g definitiv wert, wobei natürlich ein Handy auch Musik abspielen kann. Ich habe allerdings nicht ausgerechnet, ob man durch den Akkumehrverbrauch des Handys eine größere Powerbank benötigt. Wer kein Hostel/Hotel auslässt oder so gut wie nie Musik hört benötigt wohl keinen MP3 Player.
    Ob jemand eine 400g Kamera mitschleppen möchte ist wohl Geschmackssache. Ich bin mit meiner Systemkamera sehr zufrieden aber 460g mit Ladegerät sind mehr als nur happig.

     
    Regenschutz

    Einige haben mich und einen anderen Wanderer um unsere Regenschirme beneidet und gleich 3 unserer Mitwanderer und meine Freundin haben sich einen solchen unterwegs zugelegt. Wenn es recht warm ist schwitzt man sich unter einer Regenjacke zu Tode aber Regen ohne Schutz ist dennoch unangenehm. Als es kälter war, war ich sehr froh über meine Regenjacke, auch wenn diese irgendwie nicht besonders gut funktioniert hat – die Ziener Coos ist eher eine Windjacke die auch ein bisschen Regen abhält. Ich war froh, dass ich nicht nur die Coss als Regenschutz hatte. Die Jacke kann ich leider nicht wirklich weiter empfehlen. Lieber 20g mehr mitnehmen und ein funktionierendes Teil haben. Den Regenrock habe ich nur verwendet, als es noch kalt war – der hielt zumindest dicht. Die Linerhandschuhe habe ich nur einmal verwendet – wenn es regnete war ich meist zu faul diese zu suchen.
    Überraschenderweise habe ich den Schirm recht häufig gegen die Sonne verwendet. Die ersten 2 Wochen war es im Süden sehr warm, es gab keinen Schatten da der Frühling den Süden erst Mitte Mai erreicht.

     
    Bekleidung

    Bekleidung ist immer im Rahmen des Gesamtkonzepts zu sehen. Ich habe versucht mein Konzept so zu halten, dass ich problemlos bei Temperaturen von 0 bis 40 Grad mit jeweils Regen oder Sonne wandern kann.
    Meine dünnen Handschuhe habe ich in der ersten Hälfte sehr häufig getragen, genauso wie die lange Unterwäsche. Zusammen mit der Mütze und dem Schlauchtuch für mich ganz gut gegen Kälte geeignet. Als es irgendwann warm war, wurden Mütze, Schlauchtuch, Handschuhe und lange Unterhose und Longsleeve voraus geschickt.
    Die Berghaus Vapourlight Hypertherm war einer meiner Lieblingsgegenstände. Mit 156g für ein Warm Layer ungeheuer leicht, von der Wäremeleistung etwa mit einer dünnen Fleecejacke in Kombination mit einer Windjacke zu vergleichen(=400g(!)). Lässt sich auch beim wandern tragen. Nur leider sehr teuer das Teil…
    Bei wirklich kaltem Wetter hatte ich tatsächlich alles an, habe aber nicht gefroren. Ich denke ich war mit meinem Bekleidungskonzept tatsächlich relativ nahe am Minimum. Einsparungspotential sehe ich nur beim Longsleeve und der langen Unterhose.
    Das Headnet habe ich kein einziges Mal benutzt, meine Freundin hat ihres (STS) fast jeden Tag getragen.
    Das Techfresh Shirt war mit 80g sehr angenehm leicht. Leider gings auch schnell kaputt – dafür hatte ich irgendwann Lüftungsschlitze an den Armen
    Darntough ist in Amerika defintiv Wahl Nr. 1. Bei den Trail Days in Damascus kann man kostenlose Socken abgreifen und wenn sie kaputt sind bekommt man kostenlos neue Socken, wenn man die alten einschickt. Sehr komfortable Socken!
    Ab etwa Mitte Mai stellt Sonne kaum noch ein Problem dar. Ich brauchte danach weder Sonnencreme noch Sonnenbrille oder Mütze. Davor waren diese Gegenstände allerdings sehr wichtig!


    Rucksack

    Man kann auch gut mit einem Rucksack unterwegs sein, der weniger als 200g wiegt. Für mich sind die Erfahrungen sehr wertvoll, was nach 1400 Meilen damit passiert und was man nicht macht. Ich würde das nächste Mal ein paar g mehr in den Rucksack investieren Etwa 30L reichen für jeden UL-Wanderer auf dem AT locker aus. Der Tragekomfort ist auch zu vernachlässigen, wenn das Gewicht des Rucksacks maximal 7kg beträgt und hier lässt sich hervorragend Gewicht sparen. Mehr zu meinem Rucksack poste ich beizeiten unter MYOG.


    Diverses

    Victorinox Mini benutzt wahrscheinlich fast jeder. Die Schere für Nägel, kleines Messer, top!
    Trekkingstöcke: Die Spitzen der Fizan Kompakt sind wie bei meinem ersten Paar nach 1000 Meilen kaputt gegangen, ansonsten gut gehalten. Laut Micha kann man da neue Spitzen aufsetzen, das werde ich beizeiten mal probieren. Meine Freundin war mit den Karrimor Carbon Stöcken unterwegs und hat leider keine guten Erfahrungen gemacht. Der erste Stock ist kurz unterhalb der Spitze nach 2 Wochen gebrochen, der zweite nach 4. Sie hat die Stöcke weiter verwendet, aber das Carbon wurde vom Wandern abgetragen und die Stöcke wurden immer kürzer. Wir hatten schon neue bestellt, aber dann nicht mehr ausprobiert. Mit den Merrel All Peak Out war ich sehr zufrieden, schön dicke Sohle, was bei den vielen Steinen sehr angenehm ist-
  12. Gefällt mir!
    FreiLauf reagierte auf Andreas K. in Und noch ein Rucksack... UPDATE   
    Der zuvor vorgestellte Rucksack hat mittlerweile den Status eines Prototypen abgelegt. Nach einigen Änderungen ist die aktuelle Version der perfekte Rucksack für meine Bedürfnisse.
    Alle Eigenschaften und Verbesserungen werden nachfolgend beschrieben.
    Die Details:
    Das Design ist auf wesentliche Merkmale reduziert. Der Rucksack wirkt hierdurch minimalistisch und clean. Abgerundete Ecken vermeiden ohnehin nicht ausfüllbaren Raum. Mit einer Rückenlänge von 55 cm ist ein guter Kompromiss gefunden, so dass der Rucksack von mittel- bis hochgewachsenen Personen bequem getragen werden kann. Mittels Rollverschluss lässt sich die Rucksackhöhe zwischen 55 und 65 cm variieren. Der Umfang des Rucksacks beträgt 95 cm. Das entspricht einer Grundfläche von 28 x 22 cm. Aus den o.g. Maßen ergibt sich ein Volumen von 32 bis 38 l für den Korpus. Am Rucksack befinden sich zwei seitliche Außentaschen mit je 2 l Fassungsvermögen. Optisch ansprechend verläuft die Taschenöffnung von der Vorderseite ausgehend diagonal nach Unten zur Rückseite hin. Versteckt in den Falten befinden sich Drainageöffnungen die das Abfließen von z.B. Regenwasser ermöglichen. Auf der Rucksackvorderseite ist eine luftige Netzaußentasche mit einem Volumen von 4 l angebracht. An der Taschenöffnung ist das Netz mit elastischem Band eingefasst. Auf der Netzaußentasche verläuft eine elastische Schnürung. Die Funktion der Tasche wird hierdurch keineswegs einschränkt. In der Grundkonfiguration verläuft die Schnürung geradlinig über vier Eckpunkte und umrahmt somit die Tasche. Weitergehend kann die Schnürung über Kreuz gelegt werden, indem man jeweils die Mitte eines vertikal verlaufenden Kordelabschnittes in den gegenüberliegend angenähten Kordelhaken einhängt. Der Vorteil der fest verbauten Haken liegt darin, dass die gekreuzte Schnürung, anders als bei aufgefädelten, frei beweglichen Kordelhaken, immer gleichmäßig und perfekt aussieht. Das Kordelkreuz lässt sich schnell und komfortabel lösen bzw. schließen und bietet sich dadurch zum unkomplizierten Anbringen der Isomatte auf der Außenseite des Rucksacks an. Mittels Tanka lässt sich diese Schnürung noch straffen. Der obere horizontale Abschnitt der Schnürung kann über die Rucksackoberseite gespannt, und mit dem Tanka an der Lasche auf der Rückseite fixiert werden. Dadurch wird der Rollverschluss vor ungewolltem Öffnen gesichert, was z.B. bei unzureichender Rucksackfüllung passieren kann. Das Tragesystem besteht aus ergonomisch geformten Schulterträgern, die sich angenehm den Rundungen des Trägers anpassen. Die Polsterung aus 3 mm 3D-Netz ist hierbei mehr als ausreichend. Komplettiert wird das Ensemble durch einen einfach gehaltenen Brust- bzw. Hüftgurt, welche das Herumrutschen des Rucksacks mindern. Mit Ripstop TPU Nylon 40 DEN, Silpoly PU4000 und Polyesternetz besteht der Rucksack aus einem Mix aus robusten und leichten Materialien. Der Rucksack ist mit Rasant Corespun Garn genäht. Dennoch ist der Rucksack nicht komplett wasserdicht sondern nur stark wasserabweisend. Das ist den Nähten geschuldet, mit denen der Hauptsack genäht ist. Das Gesamtgewicht des Rucksacks beträgt 222 g. Doch nun ein paar Bilder:

















     
    Und wieder möchte ich den Schnitt nachreichen. Eine Nähanleitung spare ich mir aber einstweilen. Das kostet sehr viel Zeit und ich bin momentan mit vielen Nähprojekten überladen.
    Ich denke aber, dass die aufmerksamen Leser ohne Probleme die Herstellung dieses Rucksacks aus meinen bisherigen Anleitungen ableiten können.

  13. Gefällt mir!
    FreiLauf reagierte auf FarmerBoy in MYOG-Kochkit weiter erleichtert   
    Hallo zusammen!
    Mein Kochsetup für 1-2 Personen bestand seit etwa 2 Jahren aus einem 650ml Ti-Topf mit Originaldeckel, Ständer aus Hasendraht, StarLyte-Spiritusbrenner, MYOG-Windschutz aus Ti-Folie, MYOG Cozy (der auch als Beutel/Tasche dient), modifiziertem STS Alpha HA-Alu Kurzlöffel, Mini-Bic. Konventionell, bombenstabil & bewährt. Einen der beiden Klappgriffe des Topfes hatte ich schon lange entfernt (einfach aushaken - jederzeit reversibel), und beim übrig gebliebenen die Silikonummantelung entfernt. Machte 158g alles zusammen.
    Gestern nun den letzten Griff (8g) ebenfalls entfernt und durch einen dünnen VA-Schweißdrahtbügel ersetzt. Desweiteren den Originaldeckel durch einen Rest Ti-Folie mit "Griff" ersetzt.
    Et voilà: 136g und noch immer 100% nutzbar und sehr stabil. Der Bügel schmiegt sich eingeklappt wunderbar an, und ausgeklappt steht er wie eine Eins.
    Bin "happy as a pig in the mud"...-14% Gewicht bei voller Funktionalität & Stabilität.
    Früher hatte ich einen 550ml Topf, der ging an sich auch. Draussen habe ich jedoch meist einen nochmals gesteigerten Appetit und benötige das Topf-Mehrvolumen. Der cozy ist auch sehr dick gehalten, mit doppeltem Boden für den Einsatz auf Schnee. Das ginge noch etwas leichter, hatte ich früher, war aber mechanisch nicht so stabil. Im Rucksack geht es bei mir oft nicht so zimperlich zu - das muß ich berücksichtigen.
    Gereon
     
     
     
     







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    FreiLauf reagierte auf schwyzi in Z-Packs-Tarp für Arme...   
    Hi,
    da Cuben ja immer teurer wird, mal 'ne Alternative - meine geliebte Ikea-Folie! Hab für eine ULer ohne Ikea eine besorgen wollen (die ist jetzt auf dem Weg nach Martinique!!) und da gute Taten belohnt werden, hab ich eine Riesenplane gefunden: 2,80 X 2,20m!
    Die musste mein low-budget-Tarp werden (Eigentlich sogar 0 €...)
    Grundgewicht der Plane: 299g - nicht so ganz UL...
    Hier die Ausgangsmaterialien:

    Plane, (mal gefundene und durch die Waschmaschine gejagte) Maurerschnur, Paketklebeband und eine Schinkenverpackung, aus der hab ich die Ringe für die Schnurbefestigung geschnitten:

    Firstring und Eckring (unten)

    Alles heftig mit Klebeband verstärkt und aus Maurerschnur 1,20m lange Abspannleinen mit Prusikknoten, ein prima Spannknoten (m.E. besser als der Topsegelschotstek)
    Abspannschnur:

    Das Ergebnis: Ein Riesenteil! Ist als A-Frame gedacht, evtl. muss ich noch seitliche Abspannmöglichkeiten dazukleben.

    Und hier das Gesamtergebnis:

    Tarp mit 6 Schnüren a 1,20m = 328 g
    Firstschnur (Ikea-Paketband)=  13g
    8 Heringe, 15cm                    =  20,5g
    $,70m Reserveschnur           =    7,8g
    Insgesamt  349,3 g
    Kosten             0 €
    UL muss nicht teuer sein
    LG schwyzi
    PS Mir ist klar, das dieses Tarp nicht mit einem Cuben-Tarp vergleichbar ist - meins knistert nicht
     
     
     
     
     
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    FreiLauf hat eine Reaktion von llurk erhalten in Gepäckträgertaschen   
    Super, Ilurk,
    ich wünschte ich hätte die Dinger an meinem Rad. Ich bin auch der Ansicht, hier Gewicht gespart ist deutlich billiger als bei teuren Komponenten. keep on basteling and nähing .
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    FreiLauf reagierte auf Outdoorfetischist in Leichte "klassische" Fahrradtaschen   
    Ich bin vor einiger Zeit in diesem ODS-Reisebericht über die hier gestolpert: http://www.arkel-od.com/en/dry-lites.html
    Laut website 540g für beide Taschen bei insgesamt 28L.
    Die Reisenden im o.g. Thread scheinen gute Erfahrungen gemacht zu haben.
     
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    FreiLauf reagierte auf schwyzi in Taschenmesser ultraleicht-mein Weihnachtsgeschenk   
    Wollte eben meine Glückseligkeit teilen:
    Ich steh auf die Taschenmesserform des Buck Ranger; meine Tochter weiß das UND kennt meine UL-Macke..
    also bekam ich ein Taschenmesser geschenkt, das beide Kriterien erfüllt und als SUL durchgeht, schaut selbst:

     
    2,7 g - aber man könnte ja noch Löcher in den Edelstahlgriff bohren...
    LG schwyzi
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    FreiLauf hat eine Reaktion von schwyzi erhalten in Folie - für Tarps, Groundsheets...kostenlos!   
    Super Idee!!!
     
    Bin Montag eh bei IKEA. Wenn Zeit bleibt (die Family ist dabei ) dann stöber ich da auch mal im Container.
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    FreiLauf hat eine Reaktion von bieber1 erhalten in Bikepacking Taschen   
    Klasse gemacht. Das sind tolle Anregungen.
     
    Habe letztes Jahr einen Radler getroffen, der hatte auch alles in MYOG untergebracht.
     
    Vorne war es einfach ein Netz - durch einen Packsack waren die Sachen wasser- und staubdicht verpackt.
     
    Hinten hatte er ein Verbindungsstück für Plastikrohre als "Behältnis" genommen. 1/4 hatte er abgesägt, so konnte er die restliche Rolle gut aufbiegen und dann wieder mit 2 Gurten zusammenziehen. Auch hier hat einfach ein dünner Packsack die Sachen geschützt. Montiert war die Rolle mit einer MYOG-Halterung unterm Sattel und an der Sattelstütze. Dadurch war der Sattel aber nicht mehr höhenverstellbar.
     
    Mit den beiden "Taschen" war er über eine Woche unterwegs und hatte weniger 4 kg an Gesamtgewicht draufgeladen (Zelt, Schlafsack, Ersatzklamotten, Werkzeug etc., aber kein Kochzeug). Leichter geht es fast nicht mehr.
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    FreiLauf reagierte auf llurk in Vorstellungsthread   
    Hallo,
     
    ich bin nun schon paar Monate stiller Mitleser und habe derart schon einiges gelernt und meine Ausrüstung deutlich abgespeckt. Mein Weg hierher hat mit dem ersten Bikepacking-Overnighter begonnen und hat dann über einen kurzen Umweg auf Bushcraft-Seiten hierher geführt. Der besondere Reiz am UL ist das gezielte Weglassen, die Reduktion des Gewichts ohne große Ausgaben (z.B. 10€ Regenjacke vs. 300€ Gore Tex Jacke) und gleichzeitig der MYOG Aspekt. Letzteres hat mit Spiritusbrennern begonnen und mich mittlerweilen zum begeisterten Näher gemacht. Bisheriger Höhepunkt war das Nähen der kompletten Bikepackingausrüstung ohne vorheriger Näherfahrung. Wichtig war mir dabei volle Trailtauglichkeit sowie die Absenkbarkeit der Sattelstütze. Ein wirklich gutes Foto wo man alle Taschen sieht habe ich leider nicht, aber ich denke man kann erahnen worum es geht: 
     

     

     

     
    Unter dem Sattel ist der Schlafsack (Cumulus LL300), in der Rahmentasche das Kochset, Abendessen, etwas Bekleidung (viel Platz ist bei dem kleinen Rahmendreieck nicht), in den Oberrohrtaschen ist Müsliriegel, Erste Hilfezeug usw. und vorne Tarp, Daunenjacke, Isomatte, etc. Das Volumen der Taschen sieht nach mehr aus, als es tatsächlich ist. 
     
    Nächstes MYOG Projekt wird wohl ein Tarp und dann ein Daunenquilt.
     
    Alter: 30
    Wohnort: Wien
    Beruf im SAP Bereich
     
    LG
    Oliver
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    FreiLauf hat eine Reaktion von micha90 erhalten in CUMULUS Schlafsäcke? Schulterbereich?   
    Danke für die Antwort, Micha!
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    FreiLauf reagierte auf Andreas K. in Trekkingstöcke Mountain Yoyo "M1"   
    Vor einigen Wochen habe ich in China faltbare Trekkingstöcke der Marke Mountain Yoyo bestellt. Die Stöcke tragen den Namen M1. Seit gestern halte ich diese nun in den Händen.
     
    Gekauft habe ich die Stöcke bei Aliexpress. Der momentan günstigste Preis beträgt rund 22,50€ pro Stock. Das Paar würde somit 45,-€ kosten.
     
    Die Stöcke gibt es in den Längen 115cm und 125cm, wahlweise in Grün, Orange, Gelb oder Goldgelb.
     
    Bestellt habe ich ein Paar 125cm lange Stöcke in Grün, geliefert wurden aber versehentlich 115cm lange Stöcke. Alle folgenden Angaben beziehen sich deshalb auf die Mountain Yoyo M1 in 115cm Länge.
     
    Auf der Suche nach Herstellerinformationen habe ich recht schnell die Homepage www.mountainyoyo.com gefunden. Die Seite lädt sehr schlecht, teilweise gar nicht, was auf die große chinesische (Zensur-) Mauer zurückzuführen sein könnte. Die Website ist nur in chinesisch verfügbar, es gibt keine weiteren Sprachversionen. Um also mehr über die Marke und deren Produkte zu erfahren, muss man den Google-Übersetzer bemühen, mit recht leidlichen Ergebnissen. Was man der Übersetzung über den Hersteller entnehmen kann ist, dass die chinesische Firma Mountain Yoyo noch recht jung auf dem Markt ist und erst 2009 gegründet wurde.
    Der Umstand, dass die Homepage nur auf chinesisch verfügbar ist, lässt mich vermuten, dass der Hersteller nicht international agiert und sich nur an den inländischen Markt richtet. Innerhalb Chinas selbst scheint Mountain Yoyo durchaus bekannt zu sein. Deren Produkte finden sich in vielen chinesischen Onlineshops und das zu einem für chinesische Verhältnisse hohen Preis. Das lässt mich hoffen, dass auch die Qualität recht hoch ist.
     
    Nun aber zu den Stöcken selbst:
     
    Beim Kauf eines Paares bekommt man neben den Stöcken, mit Klettbändern zum Zusammenhalten im gefalteten Zustand, auch eine Transporttasche mitgeliefert.
     

     
    Außerdem liegen noch aufsteckbare Kunststoffkappen zum Schutz der Spitze bei.
     

     
    Der vierteilige Stock hat im gefalteten Zustand eine Transportlänge von ca. 35cm. Zusammengesteckt hat die vorliegende Version eine Länge von 115cm. Das Gewicht beträgt selbst gewogene 175g pro Stock und das ist bei einem stabil erscheinenden Schaft aus Aluminium 7075-T6 durchaus akzeptabel! Der Schaft ist sehr steif und biegt sich unter Vollbelastung nur wenig. Dieser Umstand gibt ein sichere Stütze beim Laufen und man bekommt viel Feedback vom Untergrund.
    (Die Stöcke werden übrigens bei Aliexpress mit Fotos von angeblichen Prüfzertifikaten, ausgestellt durch den TÜV Nord, beworben.)
     

     
    Das bei dem vorliegenden Modell einteilige Spitzensegment besteht aus einer in Metall eingefassten Karbidspitze und einem gegossenen Kunststoffschaft mit kleinem Teller. Diesen Aufbau kennt man z.B. auch vom Black Diamond Ultra Distance. Es gibt wohl aber auch Modelle des M1 mit wechselbaren Tellern.
     

     
    Die Verbindungselemente der vier Stocksegmente sind ähnlich derer von Zeltgestängen konstruiert, wobei Segment und Stecker aus einem Stück bestehen. Die Stecker sind also die gepressten Enden der einzelnen Rohrsegmente. Das wirkt sehr stabil und beständig. Die Stecker haben ein konisch geformtes Kunststoffinlay, damit diese leichter in die Öffnungen der aufnehmenden Segmente gleiten. Diese angewandte Technik funktioniert schon ganz gut, aber nicht ganz so geschmeidig wie die Lösung bei den Black Diamond Ultra Distance.
     

     
    Die vier Rohre werden mittels eines hindurch laufenden schmalen Gurtbandes, das am unteren Segment fest und am oberen Segment in der Länge verstellbar fixiert ist, miteinander verbunden. Wird das Band auf Spannung gebracht, schieben sich die Segmente ineinander und sind nahezu spielfrei miteinander verbunden
    Da im montierten Zustand der Stöcke kaum Reibung auf das Band einwirkt, sehe ich diese Verbindungsart als haltbar an.
     

     
    Der Griff aus EVA besteht aus zwei Griffzonen: Der oberen Zone, dem regulären Griffteil, und der unteren Zone, um z.B. beim Bergaufgehen den Stock kürzer zu fassen.
    Am oberen Griffteil verlaufen drei Mulden von der Vorderseite ausgehend diagonal nach unten in Richtung Hinterseite. Diese Ausformungen reichen fast um den kompletten Griff. Das sieht ästhetisch aus und gibt auch den Fingern festen Halt, allerdings könnte das auch bei Gebrauch über eine längere Zeit ein unangenehmes Druckgefühl an den Handinnenflächen verursachen.
    Die untere Griffzone liegt angenehm in der Hand, und die umlaufenden Nuten im Griffmaterial verringern effektiv das Abrutschen vom Griff.
     

     
    Die verstellbare Handschlaufe ist auf der Innenseite mit einem dünnen 3D-Netzgewebe gepolstert, was sich im Gebrauch als sehr komfortabel herausstellt. Verstellt wird die Weite der Handschlaufe durch ein schmales Gurtband in Verbindung mit einer Leiterschnalle. Dieser Verstellmechanismus ist einfach, funktioniert aber tadellos. Unglücklich finde ich hierbei nur, dass das Band auch gleichzeitig zum Zusammenhalten der Stocksegmente dient. Dadurch hat man im Griffbereich recht viel Band hängen, was unter Umständen störend sein könnte.
     

     
    Am oberen Ende des Griffes ist eine Klappschnalle eingearbeitet, die heruntergedrückt das Band arretiert, das die Stocksegmente auf Spannung zusammenhält. Im gelösten Zustand lässt sich das Band lockern und der Stock zusammenfalten. Dieser Verschluss funktioniert zuverlässig und scheint nicht anfällig für Defekte zu sein. Bei den ersten Malen in Gebrauch war die Schnalle etwas schwergängig zu bedienen, mittlerweile ist die Bedienung leichtgängiger.
     

     

     
    Zusammenfassend sehe ich die Mountain Yoyo M1 als gut durchdachte, sauber verarbeitete und haltbare Trekkingstöcke an - und das bei einem geringen Gewicht und zu einem sehr guten Preis!  
  23. Gefällt mir!
    FreiLauf hat eine Reaktion von micha90 erhalten in Definition der unterschiedlichen Behausungen   
    @ Micha:
    Super. Danke.
    Dann muß es halt der 29L Rucksack schultern...
  24. Gefällt mir!
    FreiLauf hat eine Reaktion von Magic erhalten in Schnäppchen   
    Bei Aldi-Süd gibt es Montag Merino Unterwäsche - Da/He - Schwarz.
     
    Hatte mir letztes Jahr nach einem Tipp hier im Forum eine lange Unterhose gekauft. Trägt sich angenehm und ist noch etwas leichter als Icebreaker. Fallen m.E. etwas größer aus. Ich bin so zwischen M und L, hier würde aber M gut für mich reichen.
  25. Gefällt mir!
    FreiLauf hat eine Reaktion von Jan erhalten in Schnäppchen   
    Bei Aldi-Süd gibt es Montag Merino Unterwäsche - Da/He - Schwarz.
     
    Hatte mir letztes Jahr nach einem Tipp hier im Forum eine lange Unterhose gekauft. Trägt sich angenehm und ist noch etwas leichter als Icebreaker. Fallen m.E. etwas größer aus. Ich bin so zwischen M und L, hier würde aber M gut für mich reichen.

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