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Empfehlung für Navigationsapp
CoMaps wirbt mit "Effiziente Akkunutzung – verbraucht weniger Energie als andere Navigationsapps." Und das ist soweit auch korrekt, wenn man z.B. Apps wie Komoot heranzieht. Das mit einer besseren Effizienz gegenüber OSMand geworben wird konnte ich jetzt aber nicht finden. Wenn man die beiden Apps verglicht sollte man aber auch immer im Hinterkopf behalten, dass OSMand deutlich mehr Funktionalität bietet als CoMaps. Ich selbst nutze CoMaps sehr gerne und komme mit einer Akkuladung auch ohne Flugmodus locker über einen Trekkingtag (10+ Stunden). Vermiss aber auch noch einige Funktionen wie bspw. das Routing importierter Tracks oder eine Benachrichtigung, wenn man nicht mehr auf dem Track ist, das Ein- und Ausblenden von POIs usw.
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Schuhe: wieviel Verbrauch darf es bei euch sein
@RaulDuke OT: Naja für mich wäre das nicht so ungewöhnlich. Mein Basisgewicht liegt so bei 5,6 kg mit Schlafsetup, Regenzeug und warmen Klamotten - nicht UL ich weiß. Dann bin ich Vieltrinker und rechne immer so mit 500 - 1.000 ml pro Stunde (je nach Anstrengung und Klima), auch um zu verhindern, dass meine Migräne kickt. Deshalb bin ich fast immer mit drei Litern Wasser unterwegs. Wenn jetzt noch Verpflegung für paar Tage dazu kommen wäre ich bei ~10kg. Aber für mich sind 10kg leicht. Ich habe kein Auto und schleppe alles auf dem Rücken, Einkäufe, Pakete, usw. Es ist eben auch so, dass der Körper sich der Belastung ständig anpasst. Trägt man nur leichte Schuhe und Gepäck bildet sich viel zurück und so ein Rucksack ist plötzlich schwer.
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Schuhe: wieviel Verbrauch darf es bei euch sein
Haha, ja ich weiß welch Frevel 😄😄😄 Wie @ShyFly erwähnt hat ist dies individuell und nicht jedes Gramm Unterschied merkt man auch direkt. Es kommt auch auf die Dauer der Belastung an. Kenne die Studie bisher auch nicht - hat jetzt allerdings mein Interesse geweckt - aber aus meiner Bundeswehrzeit kann ich die Aussage schon im groben bestätigen. Bei den 30-40 km Märschen mit leichtem Gepäck (~10kg) hätte ich die Stiefel sofort gegen Trailrunner für etwas mehr Gepäck getauscht. Während man den Rucksack kaum gemerkt hat waren die Dinger an den Füßen irgendwann nur noch sau schwer 😀
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Schuhe: wieviel Verbrauch darf es bei euch sein
So funktioniert Kapitalismus nicht. Unsere gesamte Wirtschaft ist auf (grenzenloses) Wachstum ausgelegt. Um dies zu gewährleisten, sind Produkte kurzlebig designt. Hält ein Produkt zu lange, führt das zu Problemen – für die Unternehmen. Schuld sind aber auch wir Konsumenten, denn wir kaufen das Zeug ja. Trailrunner sind leicht, aber allein durch die Machart nicht langlebig. Wir haben uns an die leichten Schuhe gewöhnt und wollen nichts anderes mehr. Es wird produziert, was nachgefragt wird. Da Nachhaltigkeit aber in ist, wird an allen Ecken Greenwashing betrieben. Wir glauben das und fühlen uns gut. Siehe Zitat von @traveloors von der Scarpa-Webseite. Volllederschuhe, 20 Jahre alt. Innenfutter, Sohle etc. – alles schon vom örtlichen Schuhmacher erneuert. Bei guter Pflege halten solche Schuhe ewig, haben ein top Fußklima und sind (wieder bei richtiger Pflege) auch wasserdicht. Hab das mal aus Spaß getestet, aber nach 15 Minuten im Fluss stehen wurde es mir zu langweilig. 😆 Ich habe aber auch Trailrunner im Einsatz. Löcher im Gewebe kann man öfter selber flicken, aber wenn die Sohle runter ist, ist das Lebensende erreicht – da sie nicht erneuerbar ist. Meist ist das bei 800 – 1.200 km der Fall. Das hängt natürlich stark von der verwendeten Sohle selbst und von den Untergründen ab, auf denen man sich bewegt. Auch sollte man bedenken, dass die Dämpfung ebenfalls mit der Zeit altert, wodurch diese auch mit wenig Kilometern nach ein paar Jahren durch ist. Haltbarkeiten zu vergleichen ist aber sehr schwierig, da jeder eine individuelle Fußgeometrie und Gangart hat. Ein Schwachpunkt ist aber immer der Bereich beim Vorderfuß, der bei jeden Schritt geknickt wird.
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DCF, dyneema composite fabric, Vor- und Nachteile
Das hat mich auch interessiert. Dünne HDPE Abdeckfolie (50 µm) hat die Durchstichfestigkeit von warmer Butter - ging ohne Widerstand direkt durch. Auch doppelt genommen war es nicht wirklich messbar. HDPE Gewebeplane (90g/m²) war ca. 50-60g. Werte sind aber mit anderen Tests nicht wirklich vergleichbar, da eine andere Waage und vor allem eine andere Nadel zum Einsatz kamen. Die Abdeckfolie wäre mit 40g/m² evtl. interessant gewesen, aber taugt als Schutz vor spitzen Gegenständen leider gar nicht. 😀
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[Suche] Osprey Exos 48 Gr. M
Ich suche einen Osprey Exos 48 in Größe M. Vorzugsweise Gen. 2 oder aktuelles Modell - aufgrund der Hüfttaschen. Schönheitsmakel stören nicht. Falls also jemand noch einen rumliegen hat und diesem wieder ein aktives Leben schenken möchte kann sich gerne bei mir melden ☺️
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Lifetime Warranties der Mattenhersteller in der Praxis?
Kurz zur Klarstellung: Die Garantie ist eine freiwillige Leistung des Herstellers. Es gibt keine gesetzliche Vorgabe wie lang diese sein muss oder was diese umfassen muss. Der Hersteller kann also auch komplett darauf verzichten. Der Gesetzgeber gibt nur vor was diese formal enthalten muss, die Ausgestaltung ist komplett frei. Anders die gesetzliche Gewährleistung von zwei Jahren. Diese gilt aber für den Händler, nicht den Hersteller. Problem hierbei ist, dass nach 12 Monaten die Beweislastumkehr greift, d.h. du müsstest dann beweisen das ein Materialfehler vorliegt, was eben nicht praktikabel ist. Die Realität sieht somit so aus, dass man 12 Monate lang problemlos reklamieren kann. Alles danach ist reine Kulanz.
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Knieschmerzen bergab
Aus meiner Erfahrung hilft Muskeltraining schon. Insbesondere das Sprunggelenk und die Wadenmuskulatur dämpfen den Aufprall. Außerdem sollte man nicht zu flott gehen. Je größer die Schrittlänge, desto heftiger ist der Aufprall. Ich kenne das mit den Knieschmerzen auch. Bei mir treten sie fast immer am Ende einer Etappe auf, wenn die Muskulatur ermüdet und die Stöße nicht mehr gut abfangen kann. Wenn es nicht gerade steil bergab geht, versuche ich, auf Stöcke zu verzichten, da ich mit ihnen dazu neige, deutlich schneller zu gehen. Entscheidend sind kurze Schritte und eine gute Abrollbewegung. Zusätzlich kann es helfen das Knie zu tapen. Bei hohen Stufen nutze ich aber – wie @Cullin – ebenfalls meine Trekkingstöcke zum Abstützen, damit ich den Fuß schonender aufsetzen kann.
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Die TRINK-Blase erleichtern
Wie gut lässt sich denn der Schlauch bei der Decathlon Trinkblase abziehen und wieder aufstecken? Der Schlauch wird ja direkt über das Plastikende gestülpt. Meine aktuelle Trinkblase hat ein Stecksystem welches ich gerade beim Befüllen unterwegs sehr praktisch finde. Ist aber leider auch deutlich schwerer.
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Allein, zu Zweit, in Gruppen?
So ist es bei mir auch. Am besten auf der Tour nicht mal jemanden treffen. Ist eine Schutzhütte für die Nacht schon belegt zieh ich weiter auch wenn genug Platz wäre. Es gibt auch nur ganz wenige Menschen mit denen ich das teilen wollen würde. Ich falle wohl unter die von @schwyzi genannte Kategorie der Sozialphobiker. 😄 Aber mal angenommen man ist mit seinem Partner unterwegs, dann kann man schon einiges Verteilen und einsparen. 2P-Zelt, nur ein Erste-Hilfe-Set, Koch-Set, etc. Ansonsten würde ich es so halten, dass jeder für sich selbst packt.
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Vorstellungsthread
Grüße in die Runde, ich bin jetzt schon zwei Wochen hier und hab mich noch gar nicht vorgestellt. Mein Name ist Sven, bin 39 Jahre alt und am Rand des Odenwalds ansässig. Mit dem Wandern habe ich erst vor etwa zwei Jahren begonnen und bisher standen hauptsächlich Tagestouren auf dem Programm. Der Anteil der Overnighter wird aber sukzessive steigen. Da ich seit einigen Jahren dem Auto abgeschworen habe, muss sich eben auch die längere Anfahrt mit den Öffis lohnen. 😆 Wandern ist für mich persönlich Erholung für die Psyche. Ich liebe es einfach, in der Natur zu sein – am besten, ohne anderen Menschen zu begegnen. Angemeldet habe ich mich, weil hier einfach unglaublich viel Erfahrung rund ums Wandern zusammenkommt. Ich hoffe auf den einen oder anderen Tipp zur Ausrüstung, interessante Erfahrungsberichte und vielleicht auch etwas Inspiration für zukünftige Touren. Ich bin recht pragmatisch veranlagt und bei meiner Ausrüstung stehen für mich ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und Nachhaltigkeit im Vordergrund. Gerade deshalb finde ich den MYOG-Bereich besonders spannend – selbst bauen, reparieren oder bestehende Ausrüstung sinnvoll verbessern liegt mir deutlich mehr, als ständig Neues zu kaufen. Viele Grüße Sven
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Kurioses am Wegesrand
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Kurioses am Wegesrand
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Review Nitecore Powerbank NB10000 V4 - vernünftig durchgemessen :-)
Darauf war mein Post bezogen und das stimmt eben nicht! Auch mit der Aussage, dass man mehr Verlässlichkeit bekommt wäre ich sehr vorsichtig. Richtig ist, dass du mit der Nitecore etwa 30g an Gewicht sparst, dafür aber auch 60 EUR mehr bezahlst. Wie du richtig sagst muss das jeder für sich selbst entscheiden. Gibt es eigentlich Langzeitberichte von der Nitecore PB, wie sich die Kapazität über x-Ladezyklen verändert? Würde mich mal interessieren. Haltbarkeit ist für ein Verschleißteil sehr interessant.
- Review Nitecore Powerbank NB10000 V4 - vernünftig durchgemessen :-)
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Kopfkissen für Seitenschläfer (schlafe auf den Armen) — leise, weich, packbar?
Das Trekology Kissen wiegt, glaube ich, etwa 170g und ist damit gut 100g schwerer als ein einfaches aufblasbares Kissen – bietet dafür aber auch deutlich mehr Komfort. Deshalb würde ich das als Luxus bezeichnen. Gerade beim Schlaf bin ich aber auch jemand, der nur ungern Kompromisse eingeht. Guter Schlaf ist durch nichts zu ersetzen und macht das Mehrgewicht für mich locker wett.
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Kopfkissen für Seitenschläfer (schlafe auf den Armen) — leise, weich, packbar?
Es gibt aufblasbare Kissen die noch einen Einschub haben, um seine Fleece- oder Daunenjacke reinzustecken Vielleicht wäre das etwas für dich. Eher weniger aufblasen damit der Arm drunter passt und sich die Luft verteilen kann. Die Höhe kannst du dann mit deiner Bekleidung so anpassen wie du es brauchst. Gibt es z.B. von Trekology. UL ist das aber nicht mehr und zählt für mich eher zu Luxusgegenstand. OT: Ich habe auch eine Exped Ultra und da raschelt nichts und bin generell sehr geräuschempfindlich. Daher wundert mich das etwas.
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Warnung vor Bergbächen in den Pyrenäen und Filterflaschen
Das ist ein sehr wichtiger Punkt. Die gebräuchlichen Hohlfasermembranen filtern keine Viren, da die Poren dafür einfach zu groß sind. Auch Aktivkohlefilter bieten keinen Schutz vor Viren – sie verbessern in erster Linie den Geschmack und können bestimmte chemische Verunreinigungen reduzieren. Um Viren herauszufiltern braucht man spezielles elektroaktives Filtermaterial oder man greift zu chemischen Mitteln. Doch dies allein bietet noch keinen zuverlässigen Schutz. Wie @rajatas bereits angemerkt hat, ist schon die Handhabung ein Problem. Nach dem Einfüllen des Wassers könnten die Außenseite der Flasche und die Hände bereits mit Bakterien/Viren kontaminiert sein. Um dieses Risiko zu minimieren, müssten zumindest die Flasche von außen sowie die Hände gründlich desinfiziert werden.
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Leichtester euch bekannter Sun Hoodie/Shirt ?
@Epiphanie Ich verstehe den Gedanken hinter "Don't pack your fears" und bei vielen Ausrüstungsgegenständen sehe ich das genauso. Man muss nicht für jede noch so kleine Eventualität gerüstet sein. Für mich fällt UV-Schutz aber eher in die Kategorie Schutzausrüstung. Da geht es für mich nicht darum, ein unwahrscheinliches Risiko abzusichern, sondern darum, dass die Ausrüstung ihre eigentliche Funktion möglichst zuverlässig erfüllt. Wenn ein paar Gramm mehr bedeuten, dass die Schutzwirkung auch unter realen Bedingungen noch hoch ist, ist das für mich ein sinnvoller Kompromiss. Dieses Prinzip gilt für mich für jegliche Schutzausrüstung. Anderes Beispiel - der Fahrradhelm: Ich wähle ihn nicht in erster Linie danach aus, dass er möglichst leicht ist, sondern danach, dass er in Tests eine gute Schutzwirkung zeigt. Das Gewicht spielt dort erst einmal eine untergeordnete Rolle. Aber eigentlich wollte ich die Leute hier nur auf etwas hinweisen, was manchmal in der UL Scene etwas unterzugehen scheint und keine Diskussion darüber starten. Am Ende muss es jeder für sich selbst entscheiden! :-)
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Leichtester euch bekannter Sun Hoodie/Shirt ?
Ich weiß, ich bin neu im Forum und mache mich mit der Aussage vielleicht direkt etwas unbeliebt. Trotzdem finde ich es bemerkenswert, dass selbst bei Schutzausrüstung oft zuerst auf das Gewicht geschaut wird und erst danach auf die eigentliche Schutzwirkung. Ich persönlich würde bei einem Sun Hoody nichts unter UPF 50+ wählen – unabhängig davon, ob das ein paar Gramm mehr bedeutet. Der Grund dafür ist eigentlich recht einfach: Die üblichen UPF-Testverfahren erfolgen unter Laborbedingungen. Getestet wird neue, trockene und ungedehnte Kleidung. In der Praxis sieht das aber oft ganz anders aus: Das Shirt wurde bereits mehrfach gewaschen, ist durchgeschwitzt und wird beim Tragen ständig gedehnt. All das kann die Schutzwirkung deutlich reduzieren. Aus einem UPF-50-Shirt kann unter realen Bedingungen schnell ein deutlich geringerer Schutz werden, von UPF 20 oder sogar darunter. Soweit ich weiß, berücksichtigt nur der UV-Standard 801 genau diese realistischen Bedingungen. Leider geben viele Hersteller den verwendeten Prüfstandard gar nicht an, weshalb ich immer zu den Shirts mit dem höchsten Rating greifen würde. Jetzt sagen einige: "Mit meinem Shirt habe ich noch nie einen Sonnenbrand bekommen." Das mag durchaus stimmen. Allerdings unterscheiden sich Hauttyp, UV-Index, Aufenthaltsdauer und viele weitere Faktoren von Person zu Person. Außerdem bedeutet "kein Sonnenbrand" leider nicht automatisch, dass die UV-Belastung unbedenklich war oder kein erhöhtes Hautkrebsrisiko besteht. Das war jetzt vielleicht etwas off-topic, aber ich bin aktuell ebenfalls auf der Suche nach einem Sun Hoody und musste das nach dem Lesen des Threads einfach einmal loswerden. Ich hoffe, ihr seht es mir nach :)