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derbobder

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  1. Gefällt mir!
    derbobder hat eine Reaktion von JonasGo erhalten in Kufa vs Hydrophobe Daune   
    Moin zusammen,
    ich stehe gerade vor der Entscheidung für einen neuen Quilt bzw Comforter und da speziell bei der Frage: Kunstfaser oder Daune. Die allgemein bekannten Vor- und Nachteile sind mir bekannt, mich interessieren eher eure Langzeiterfahrungen, vorallem was die Langlebigkeit von APEX und das Verhalten von hydrophober Daune bei Feuchtigkeit angeht.
    Momentan habe ich einen Daunenschlafsack, den oft beschriebenen Fall eines Loftabfalls bei hoher Luftfeuchtigkeit um den Gefrierpunkt habe ich aber noch nicht bewusst erlebt, weil ich meist im Sommer unterwegs bin und Temperaturen unter 5°C noch nicht so oft der Fall waren.
    Interessant finde ich vorallem die unterschiedliche Meinung von zwei Leuten, die echt viel Erfahrung haben: German Tourist aka Christine präferiert Kunstfaser, weil es zuverlässiger ist und das oben beschriebene Problem nicht auftritt. Andrew Skurka dagegen tut Kunstfaser als unsinnig ab, wenn es nicht gerade um den Preis geht oder eine extrem nasse Umgebung der Fall ist. Vermutlich ist Christine tendenziell in feuchteren Gebieten unterwegs und daher kommen die unterschiedlichen Vorlieben zustande, wie krass die Meinungen außeinander gehen überrascht mich dennoch.
    APEX sieht vielversprechend aus und scheint auch viele von euch zu überzeugen, ich würde gerne Erfahrungen hören was die Langlebigkeit angeht, was bei Kunstfasern allgemein wohl ein Problem sein kann. Hydrophobe Daune scheint bei der Sache ein regelrechter Gamechanger und die Vorteile von beiden Seiten zu verbinden aber Werbeversprechen klingen immer sehr gut.
     
     
  2. Gefällt mir!
    derbobder reagierte auf gregoreasy in Schnäppchen   
    Bei Montbell direkt aus Japan gibt es einige interessante Sachen für wenig Geld zu finden. Versand kostet 11€ und bei den Preisen kann man leicht unter der Zollgrenze bleiben. Näheres habe ich hier beschrieben. 
  3. Gefällt mir!
    Hey,
    im März (2018) war ich für 2 Wochen im Sarek unterwegs. Eigentlich wollte ich gar keinen Bericht mehr schreiben. Zum einen habe ich schon so vielen Leuten davon erzählt, dass ich langsam müde werde davon zu berichten. Zum anderen habe ich Zweifel, ob das Forum hier eine geeignete Plattform ist, da ich ja gar nicht UL unterwegs war. Am Ende waren es ja rund 12kg base weight, also weit weg von den 8-10kg. (Da spricht auch eine gewisse Resignation, denn ich habe keinen Schimmer, wie ich das base weight noch drücken kann. Selbst wenn ich die Fotoausrüstung, den schweren Kocher und den Kufa-Schlafsack herausrechne, bin ich immer noch 1,5-2kg schwerer als vergleichbare Listen, ohne dass ich erkenne woran es hakt.) Und drittens habe ich das Gefühl, dass diese Tour nicht so viel spannendes zu bieten hat wie die damalige Tour. Da ging es ja auch um viel Selbstzweifel etc., aber diesmal fühlte ich mich gut vorbereitet und routiniert und Winterbilder sind ja irgendwie auch immer gleich.
    Da jedoch immer noch der ein oder andere nach einem Bericht fragt, habe ich mich entschieden doch noch einen zu machen. Außerdem hatte ich mich ja selbst noch letztes Jahr geärgert, dass zwar einige auch im Winter UL auf längeren Touren praktizieren, aber keinen ausführlichen Bericht oder etwas konkretere Erfahrungen zu dem Thema finden konnte. Eher mehr Spekulationen und weniger Erfahrungen aus erster Hand. @milkmonsta und @Dr. Seltsam haben ja bereits freundlicherweise jeweils einen sehr schön zu lesenden Kurzbericht und ein sehr interessantes Ausrüstungsreview bzw. Feedback zu ihrer Ausrüstung abgegeben (KLICK1(ff), KLICK2(ff)). Und ich glaube, dass ein etwas ausführlicherer Bericht eine nette Ergänzung zu den beiden Berichten ist. Zusätzlich motivierend ist, dass ich dadurch meine Bilder verwerten kann und sie nicht auf der Festplatte ungesehen „verstauben“. Das wiederum amortisiert in gewisser weise das Zusatzgewicht der Kamera
    Ich werde das Ganze wieder chronologisch aufziehen und am Ende noch einen kleinen Ausrüstungscheck (was hat sich bewährt, was weniger) machen.
     
    Prolog
    Als ich vor zwei Jahren durch die weiten des Gássaláhko und Guhkesvágge des Sareks wanderte, übermannte es mich und träumte davon hier einmal im Winter umherzuspazieren. Zu Hause angekommen begann ich sofort mich mit dem Thema Wintertouren zu beschäftigen. Ich war Feuer und Flamme, traute mir aber solch eine Tour noch nicht alleine zu. Deshalb wollte ich mich einer kommerziellen Tour durch den Sarek anschließen, zögerte aber wegen dem horrenden Preis die Buchung hinaus. Glücklicherweise ergab sich die Möglichkeit mich jemanden Erfahrenen anzuschließen, der noch eine Tourenbegleitung suchte. Nach gemeinsamen Kartenstudium standen am Ende der Sarek und der Lemmenjoki NP in Finnland zur Auswahl. Ich hatte die Ehre die Entscheidung treffen zu dürfen. Der Sarek war sehr verlockend, aber da ich in diesem Winter erst mit dem Skifahren begann, entschied ich mich für Finnland. Ich hatte nämlich ein wenig Bammel, vor den Abfahrten im Sarek (wo ich aber heute sagen kann, dass die Bedenken unbegründet waren) und irgendwie das Gefühl hatte die Tour durch den Sarek lieber allein erleben zu wollen.
    Die Tour in Finnland war Spitze und ich hatte voll Blut geleckt. Bereits auf der Tour stand für mich fest, dass ich das kommende Jahr den Padjelantaleden laufen werde. Als ich die Tour zu Hause reflektierte und zum Schluss kam, dass sich eine Wintertour kaum von einer Sommertour unterscheidet (außer dass es im Winter natürlich viiiiiiiiiiiiiiiiel schöner ist ), war für mich klar, dass die nächste Tour in den Sarek gehen wird!  
    So sprach ich, so kam es!

  4. Gefällt mir!
    Lösung 5: Dünner, leichter, flacher – China II (72 g, 5 Watt, 2500 mAh LiPoly, 66 g mit integrierter Anschlussleitung)
     
    Was ging da noch?
    Das Panel konnte kaum leichter werden, ein bisschen Spielraum beim Befestigungssystem sah ich. Die PowerBank konnte nur durch LiPoly-Akkus und Kunsttoff leichter und flacher werden. Das potenzielle Abreißen der Anschlussleitung auf dem Rucksack könnte man evtl. verhindern. Die Anschlussleitung konnte kürzer werden, wenn der Anschluss näher an die PowerBank rückte. Ich verkaufte @inspectorNorse die Lösung 4 mit etwas Wehmut auf dem Herbsttreffen und besorgte mir ein ähnliches A5-Panel mit geringfügig anderem Zuschnitt und um 90° gedrehtem USB-Anschluss.
    Die Löcher in den Ecken machte ich nur noch 1,5 mm stark und verzichtete auf die Messingösen. Statt Material und Gewicht für eine Schlaufe durch eine Öse zu verschwenden, zog ich das Shock-cord-Ende mit einem dünnen Faden unter Spannung verjüngt durch das kleine Loch und sperrte es mit einem Knoten. Die Filofax-Lochleiste ließ ich dran und erweiterte die Löcher für A5-6-fach-Lochung, weil ich das Teil tatsächlich einer Kladde einheften können wollte. (Hier schlummern also noch ein paar Gramm für die Schere.) Auch das Prinzip des Befestigungssystems änderte ich: Statt vier einzeln angeknoteter Handschuhkarabiner spannte ich die Shock-cord von einer Ecke zur nächsten und ließ die Handschuhkarabiner frei laufen. Das sparte etwas Leine und machte das Befestigungssystem dennoch vielseitiger. (Diese Lösung habe ich ähnlich inzwischen auch am PowerTAB; sie ist oben auf den Fotos zu sehen. Dort kann man auch sehen, wie ich die Shock-cord verstaue, wenn ich das Panel wegpacke, damit nichts herumlabbert.) Die gewählte PowerBank mit 2500 mAh war fast so flach wie der USB-Ausgang des Panels. Also verzichtete ich auf den hohen Auftrag einer Klettlösung und klebte die PowerBank am Ende der Versuchsphase mit Silikon direkt auf das Panel (Tipp: Laaange trocknen lassen, sonst wird das nichts). Sekundenkleber wäre solider gewesen, aber Silikon erlaubt es, die PowerBank notfalls gegen eine andere zu tauschen, ohne das Panel zu zerstören.
      
    Erkenntnisse aus dieser Phase:
    Gesamtgewicht inkl. Befestigungslösung rund 160 g.
    UL-mäßig war ich scheinbar angekommen. Das Panel ist so gut wie das vorgenannte und lieferte zuverlässig genug Energie, um die PowerBank zügig zu laden. Die PowerBank ist von geringerer Qualität und Kapazität als die in Lösung 4, dafür aber fast so flach wie der USB-Anschluss unter dem Panel, dass ergibt eine wunderbar flache Gesamtkonstruktion. Gleichzeitig wirkt die flächigere PowerBank etwas stabilisierend auf das Panel. Der USB-Anschluss zeigt zur breiten Seite, im Gebrauch also nach unten. Das ist günstiger hinsichtlich des Schutzes des Anschlusses und näher am Eingang der PowerBank. 2500 mAh sind leider die Unterkante der Dauerversorgung, wenn ich, wie inzwischen normal bei mir, regen Gebrauch von meinem Smartphone mache. Nach zwei Regentagen mit unverändertem Smartphone-Einsatz ist da nicht mehr genug Reserve. Das ist aber nicht der PowerBank anzulasten, man muss nur wissen, ob man lieber energiesparsam unterwegs ist oder mehr Puffer haben will. Im UL-üblichen Sparbetrieb reicht diese Lösung hingegen völlig aus. Einziges Ärgernis: Die integrierte USB-Anschlussleitung der PowerBank ist recht kurz und der Stecker um 180° verdreht und darum nicht gut geeignet, um beim Laufen mit dem Panel verbunden zu werden. Wer weiß, vielleicht setze ich da irgendwann wieder an.
  5. Gefällt mir!
    derbobder hat eine Reaktion von roli erhalten in Leichte Hose   
    Ich habe 238g in Größe M gemessen, für das verlinkte Auslaufmodell.
  6. Gefällt mir!
    derbobder reagierte auf German Tourist in Nord-Süd-Gefälle?   
    Auch ich stelle hier - und auch im Nachbarforum - eine starke Tendenz zu den nördlichen Gefilden fest. Ich persönlich glaube, dass dieser Tendenz die Annahme zugrunde liegt, dass man "echte" Abenteuer eben nur in einer "echten" Wildnis erleben kann. Und in Europa gibt es Wildnis-Gebiete eben nur noch in Skandinavien.
    Daher sicherlich auch der Run der Deutschen auf Alaska und seit neuestem auf Grönland. Oder wie sagte mal ein Ami zu mir: "Wenn Du in Alaska einen Typen mit Bowie-Messer am Gürtel rumrennen siehst, dann ist es unter Garantie ein Deutscher ...."
    Mich persönlich ärgert dieser Mythos des Abenteuers in der unberührten Natur sehr - denn nachdem Heerscharen von "Abenteurern" da durchgezogen sind, ist die Natur dort definitiv nicht mehr unberührt. Vielmehr vermute ich sogar ein gewisses Statusdenken, denn je extremer oder "härter" eine Tour ist, desto mehr Bewunderung gibt es dafür. Fotos und Videos werden u.a. deshalb auch so hinfotografiert oder gephotoshoppped, dass die Gegend total verlassen und möglichst hart aussieht. Und beim Lesen der Reiseberichte im Nachbarforum habe ich manchmal den Eindruck, dass eine Tour nur dann was taugt, wenn man sich per Helikopter retten lässt oder zumindest seine Verwundungen mit Zahnseide näht ...
    Ich hingegen habe einen deutlich weitergefassten Abenteuerbegriff und finde, dass man "Abenteuer" in jedem Land erleben kann. Es kommt viel mehr auf die Art der Tour denn auf das Land an. Nur hat Bulgarien halt nicht den Statuswert von Alaska ... (Ich war in beiden Ländern unterwegs und hatte in Bulgarien deutlich spannendere und wildere Erlebnisse ...)
    Und auch das ist ein interessantes Phänomen, dass Osteuropa (obwohl definitiv sehr wild) bisher noch kaum auf der hiesigen Outdoor-Agenda steht.
  7. Danke!
    Sorry @Breaze, mir geht diese ganze Polarisiererei und Normopathie in der Gesellschaft gerade ein wenig auf den Sack.
    "In der und der Szene gibt es diese und jene Tendenzen"
    "ULer sind tendeziell arrogante Schnösel"
    "Bushcrafter sind tendenziell prepper sind tendenziell Staatsfeinde..."
    Das ist nix als framing. Ist genau das selbe wie "Im Islam gibt es tendenzen zum Terrorismus" nur in Grün.
    Es hat keinerlei empirische Basis, nur Meinungsmache. Keiner der Bushcrafter und prepper -mit denen ich zu tun habe-macht so einen Mist mit Waffen und Leute zurücklassen blah, und kein einziger Moslem hat versucht mich in die Luft zu jagen. Die sitzen mit mir in der Weihnachtsfeier und lauschen ihren Kindern beim "Stern über Bethlehem" singen.
    Hauptsache ist immer, irgendeine Gruppe abzutrennen, sich moralisch besser zu finden, und mit "denen" nix zu tun haben zu wollen. Medien machen aus jedem Rotz gleich einen Skandal, und befeuern den Unfrieden.
     
  8. Gefällt mir!
    derbobder reagierte auf ALF in die nutzlänge von 1p innenzelten   
    Nein! Messungen sind doch objektiver als "praktische Erfahrungswerte"!
    Vielleicht sollte die Norm einfach zu 20er Kisten hin geändert werden?
  9. Gefällt mir!
    derbobder reagierte auf FlorianHomeier in Was haltet Ihr von diesem tarptent?   
    Moin,
    ich habe gerade das folgende Zeltchen fertiggenäht:



    Der simple Schnitt ist quasi ein durchgesäbeltes Tschum 2p, die Vorderseite aus dem was halt an Verschnitt übrig bleibt. Der meshfloor in Anlehnung ans Hexamid ist auch verschnittoptimiert.
    Materialien: fly 1.4oz/sqyd silpoly PU4000  >>><<< mesh 0.5oz/sqyd noseeum   >>><<< zipper #5 noname
    Das Gewicht ohne Innereien aber mit allen Leinen und Gummibändern mit Knebeln um innen einen Ponchoboden zu befestigen beträgt 450g. Der separate Boden aus PU4000 wiegt 140g und hat mir nun schon mehrfach als einfacher Poncho gute Dienste geleistet, vorne hat das Ding einen teilbaren zipper. Er kann im Zelt bleiben oder separat transportiert werden.
    Die Länge des Zeltes ist ca. 260cm, die Tiefe ab pole bis in die hintere Ecke ca.150cm, an den Enden 75cm. Bei niedriger Gangart ist der pole 125cm lang, bei luftiger Aufstellweise 135cm. Wenn das Zelt niedrig aufgebaut ist, komme ich mit 187cm Körpergröße im Panyam600 auf Neoair mit dem Fußteil gerade so ans Zelt zum Kondens abwischen.
    Einen Schnitt zum selber nachnähen werde ich bei Gelegenheit posten.
    Was haltet Ihr von dem Ding?
    Ich frage nicht zuletzt deswegen, weil ich überlege davon eine kleine Serie produzieren zu lassen, wenn noch ein zwei bugs ausgemerzt sind...
     
    Edith: Noch mal eine präzisere Fragestellung: Eingebautes mesh bullshit oder toll? Ohne das mesh-Zeug wiegt das fly ca. 290g...
     
  10. Gefällt mir!
    derbobder reagierte auf German Tourist in UL-Rucksack für Through Hike Europe   
    @Erbswurst Ich bin den E3 dieses Jahr komplett durch Osteuropa gelaufen - und bin dabei genau wie von Dir beschrieben mit einer buy-as-you-go-Strategie gewandert. Bietet sich in Osteuropa sehr gut an, denn dort gibt es wirklich in jeder größeren Stadt einen Decathlon. Das ganze hat hervorragend funktioniert - würde ich wieder so machen.
    Und es gibt noch einen zusätzlichen Vorteil: Mittlerweile sammeln sich bei mir als Dauerwanderin gebrauchte Klamotten an. Bisher habe ich mich nie getraut, die auf eine lange Tour mitzunehmen, denn sie sollen ja bis zum Ende der Wanderung halten. Und so bin ich bisher immer nur mit neuen Klamotten gestartet, die dann am Ende meinen Fundus noch mehr vergrößert haben. Jetzt nehme ich auch schon abgetragene Sachen mit,  verschleiße sie bis zum bitteren Ende, denn ich kann ja bei Decathlon einfach nachkaufen. Und was Klamotten anbelangt, würde ich nicht teures Geld in Markenartikel investieren - da tut es in der Regel auch Decathlon-Qualität!
  11. Gefällt mir!
    derbobder reagierte auf wilbo in Tarptent aus China   
    hat eigentlich inzwischen jemand das lanshan 2 inner vermessen?
    https://de.aliexpress.com/store/product/2017-LanShan-2-3F-UL-GEAR-2-Person-Oudoor-Ultralight-Camping-Tent-3-Season-Professional-15D/1302938_32812318354.html?spm=a2g0x.12010108.0.0.5a0b720dJulZD0
    wenn sich das mit den abmaßungen und der hochgezogenen bodenwanne so verhält wie beim ein personen 3f inner, könnte das passen. von den bildern her sieht das ganz gut aus.
    vg. -wilbo-
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    Hmmm... es geht um folgendes:
    Ich habe mir ein 1FL gebraucht erstanden, und etwas damit rumgedamelt. Es ist keine Schönheit, aber das Konzept hat mich absolut überzeugt. Innenraum/ Schulterfreiheit/ Rundum-Lüftbarkeit/ Ausblick/ Freisitz...
    Aus Baumwolle habe ich einen vereinfachten 2p Abklatsch gebaut, um rum zu probieren wie man den Entwurf weiter vereinfachen kann, zB mit einer einzelnen geraden Stange am Fußende, Reduktion von Reißverschlüssen etc.
    Es stand im Garten, der Chef von Luxe war da, er bastelt schon seit Jahren an Designs mit ähnlichem Lastenheft herum, wir sind stundenlang im Tensegrity rumgekrochen.
    Es bietet viel Potential zur Vereinfachung und Verbesserung an Details, und ist zum Kandidaten für den brühmt-berüchtigten "verbesserten Abklatsch" geworden.
    Das ist ein heikles Thema, und wenn es um ein aktives Modell einer anderen Firma geht ist es ein no-go. Wenn SD das Teil weiter im Programm führt, würde ich mich also einsetzen um den Abklatsch auf Eis zu legen. Wenn SD es auslaufen lässt, hätte ich weniger Schwierigkeiten damit, solange eine deutliche eigene Weiterentwicklung erkennbar ist.
    In jedem Fall würde es immer ein erkennbarer Abklatsch sein. Das Grundkonzept ist eine Leistung von SD, oder gibt es ältere Designs mit diesem Konzept?
    Grübel...
    Im Dezember soll ein Prototyp bereit stehen, ich habe keine Ahnung was dabei exakt herauskommt.
     
    Ganz allgemein gehe ich nicht davon aus, dass dieses Zelt ein Verkaufsschlager ist oder werden kann, dazu ist es einfach zu hässlich/ ungewöhnlich, und es benötigt zu viel Hirnschmalz/ Erfahrung die Vorteile zu erkennen.
    Wenn ich persönlich aus Kundensicht schaue, würde ich mir aber so ein Zelt wünschen, in braun oder grün, ohne den schon werksseitig zu Schrott gebogenen Gestängebogen am Fußende, komplett mit Stöcken/ Ästen aufstellbar, den fehlenden Abspannpunkten zur Absidenbildung am Vordach usw...
    Grübel... Hirn...
     
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    Ich finde die Idee des Stranges charmant. Ich habe auch diverse Sachen von Decathlon. Gerade bei Klamotten denke ich auch, dass man durchaus eine nette Liste zusammen bekommt. Sowohl fürs UL-Trekking als auch für den Backpacker. Bei der anderen Ausrüstung bin ich etwas skeptischer. 
    Jedenfalls wäre die fertige Liste zumindest interessant. Man kann ja gerne auch an einer UL-Budget Liste arbeiten. Sowas hab ich für den amerikanischen Raum schon gesehen. Das Wallmart blue sleeping pad nutzt einem in Europa nur halt nicht so viel. 
    Was ich auch etwas komisch finde, ist das Forum als Notizbuch zu nehmen. Da gibt es sicherlich bessere Lösungen. Google Doc oder ähnliches. 
  14. Gefällt mir!
    Auch war auf meiner letzten Tour durch Osteuropa Decathlon-Einkäufer. Wie von Erbswurst beschrieben, gibt es Decathlon in jeder größeren osteuropäischen Stadt, was für mich eine gewisse "Versorgungssicherheit" darstellte, zumal fast alle Decathlon-Filialen das gleiche Sortiment haben. Ich würde bei weiteren Touren durch Süd- oder Osteuropa genau wieder so verfahren, d.h. mit einer saisongerechten Ausrüstung loswandern und bei klimatischen Veränderungen Bekleidung und andere Kleinigkeiten bei Decathlon nachkaufen. Ich kenne keine andere internationale Kette, die so weit verbreitet ist und ein wanderaffines Sortiment hat. Ggf. noch Intersport, aber die sind teurer und haben nicht so viele Wanderartikel.
    Dennoch hat die Versorgungssicherheit einen kleinen Haken: Decathlon hat nicht in allen Filialen zu allen Jahreszeiten das Vollsortiment. Gerade bei Gaskartuschen ist das ein Problem. In Polen z.B. gibt es seit diesem Jahr KEINE Schraubkartuschen mehr, obwohl das Warenwirtschaftssystem eine andere Auskunft gab. Auch in Spanien stand ich schon mal vor leeren Regalen, weil es dort Gaskartuschen nur im Sommer gibt. Da hilft nur "Click und Collect", also vorab im Internet bestellen und in der Filiale abholen.
    Auch bei Schuhen habe ich dieses Jahr die Bauchlandung gemacht: Während es im deutschen Sortiment zumindest noch eine kleine Auswahl an Marken-Schuhen gibt, gab es in Rumänien gerade noch zwei Paar Merrell und ein Paar Columbia-Schuhe, so dass ich mit den Merrell-Crosslander mit den schlechtesten Schuhen aller Zeiten laufen musste. Schuhe würde ich dort nicht mehr kaufen.
    Ich persönlich finde den Thread ausgesprochen interessant, denn wenn ich auf Langstrecke in Ländern unterwegs bin, in denen Trekking nun nicht gerade sehr verbreitet ist, dann ist Decathlon meine einzige verlässliche Einkaufsquelle. Und da möchte ich schon wissen, was es im Bedarfsfall (also bei Jahreszeitenwechsel oder Bruch) an möglichen Alternativprodukten gibt.
    Und ehrlich gesagt, wandere ich seit ein paar Jahren fast ausschließlich mit Decathlon-Klamotten, weil sich gerade bei Kleidung der Mehrpreis für Markenartikel nicht lohnt.
    Ich empfinde hier eine gewisse Animosität gegenüber Decathlon und verstehe ehrlich gesagt, nicht so ganz warum. Wenn jemand die Produktionsbedingungen und Dumping-Preispolitik von Decathlon ablehnt, kann ich das verstehen und akzeptieren. Aber derjenige muss dann ja nicht bei Decathlon kaufen bzw. diesen Thread lesen.
     
  15. Gefällt mir!
    derbobder reagierte auf Wanderfalter in GR10 2017   
    Der HRP (Haute Randonnée Pyrénéenne), ein Wanderweg durch die Pyrenäen vom Atlantik zum Mittelmeer, scheint mir hier im Forum recht beliebt zu sein, seine beiden Geschwisterwege GR10 auf französischer und GR11 auf spanischer Seite dagegen fristen ein Nischendasein. Daher habe ich mich entschlossen, mal etwas über den GR10 zu schreiben. Wer an „echten“ Reiseberichten mit Beschreibungen der einzelnen Tagesabläufe interessiert ist, den muss ich leider enttäuschen.
    Stattdessen schreibe ich zuerst etwas über den GR10 allgemein, dann über meinen Reiseverlauf und möchte schließlich 10 besondere Erlebnisse mit euch teilen.
     
    Fakten zum GR10
    Startpunkt: Hendaye
    Ziel: Banyuls-sur-Mer
    Tagesetappen: 55 (nach Cicerone)
    Höhenmeter: 53.000 (nach Cicerone)
    Kilometer: 954 (nach Cicerone)
     
    Vorteile des GR10s
    Zuerst einmal das vielleicht wichtigste Kriterium: Ich finde die Landschaft auf dem GR10 überwiegend sehr schön. Man wandert durch Wälder, beweidetes Gebirge, Hochgebirge, Nebelwälder, durch viele schöne Dörfer, von sehr feucht bis sehr trocken, von absolut flachen bis komplett steilen Etappen ist alles dabei. Außerdem sind die Start- und Endpunkte am Meer sehr schön.  Komplett unspektakuläre Passagen kommen auch vor, aber das ist bei der Länge des Weges wahrscheinlich unvermeidlich.
    Der GR10 ist ein Rundum-Sorglos-Weg. Ich habe Leute getroffen, die ihn problemlos ohne Kartenmaterial/Navi(-app) gelaufen sind, denn fast alles ist gut beschildert. Man kommt öfters durch Ortschaften durch, braucht also kaum Nahrung mitzuschleppen. Ähnliches gilt für Wasser: Bis auf die letzten Etappen hätte mir eine 0,75l-Wasserflasche genügt. Wasseraufbereitungstabletten waren nicht nötig, wobei ich beim Thema Wasser recht schmerzfrei bin. Trotz des vielen Wassers hatte ich keine Probleme mit Mücken/den in unteren Lagen anzutreffenden Bremsen. Ich gehöre zu den Menschen, die unbeliebt bei Stechviechern sind und habe auch zerstochene Beine gesehen. In jedem Fall ist das Mückenproblem im Vergleich zu manchen Teilen Skandinaviens und Schottlands lächerlich gering.
    Der Weg ist einfach zu laufen und man benötigt im Regelfall keine Alpinausrüstung wie Eisaxt und Steigeisen.
    Gefühlt an jeder Ecke steht eine unbewirtschaftete Hütte und Campingplätze sind definitiv bezahlbar, wer also nicht gern wild campt, der braucht das mit etwas Planung nicht. Ich war 3x auf einem Campingplatz und habe einmal 4,90 € und einmal 8€  gezahlt. Dafür habe ich jeweils in einem warmen Raum übernachtet. Meine letzte Übernachtung in Banyuls war dann im eigenen Zelt für ca. 12€ etwas teurer. Bei allen Übernachtungen war unbegrenztes warmes Duschen etc. bereits inklusive.
    Für Westeuropa empfinde ich den GR10 als günstig. Ich habe 84€ für den Hinweg per Zug gezahlt und ca. 140€ für die Heimreise. Vor Ort habe ich für Nahrung, Karten, Postkarten, Unterkunft etc. ca. 200€ ausgegeben. Mit weniger lokalen Spezialitäten (Käse! Wurst! Wein!) wäre es noch billiger gewesen. Alles zusammen, mit dem bereits in D. gekauften Kartenmaterial und Essen, komme ich auf ca. 15€ pro Tag. Selbst wenn man da noch Ausrüstungsverschleiß dazurechnet, finde ich das OK. Natürlich kann man aber auch sehr viel mehr ausgeben.
    Wem der GR10 zu kurz ist , der kann den Weg auf der spanischen Seite auf dem GR11 wieder zurücklaufen und kommt dann auf ganz grob 1700km.
    Man kann den GR10 einsam und allein laufen. Man kann aber auch viele andere Leute treffen. Ich habe mich nicht an offiziellen Etappen gelaufen und habe es geschafft, auf einer Etappe keinem einzigen (!) Wanderer zu begegnen. Wer sich aber brav an die Etappen hält, morgens losläuft und sich nicht schneller als die meisten anderen bewegt, kann wunderbar in einem Pulk von Menschen wandern. Männer überwiegen zwar, aber es gibt auch etliche allein reisende Frauen – zumindest zu Beginn. Wer einen „Social Trail“ möchte, dem kann ich den GR10 definitiv empfehlen!
    Menschen kommen aus der ganzen Welt, um den Weg zu laufen, selbst aus Wanderländern wie Kanada, Argentinien, Australien und den USA habe ich Wanderer getroffen. Mein Rekord in einer unbewirtschafteten Hütte (Refuge d‘ Aula) lag, wenn ich mich richtig erinnere, bei sechs Nationalitäten. Insgesamt habe ich Menschen aus mindestens 20 Ländern getroffen.
    Mein Eindruck war auch, dass sich die Franzosen (vielleicht auch nur die Pyrenäenbewohner und Wanderer?) in den letzten zwei Jahrzehnten der englischen Sprache geöffnet haben. Bspw. rief mir ein Hirte auf Englisch von weitem zu, wie ich laufen müsse!
    Und als letzten Bonus: Zeitgleich mit mir ist jemand den Weg gewandert, der einen deutschen Reiseführer schreiben wird. Wer den GR10 also nächstes Jahr läuft, kann sich auf aktuelle Informationen auf Deutsch freuen.

    Kurzfassung meiner Wanderung
    Ich gebe zu, auch ich hatte vor, den HRP zu laufen – und gab schon nach 6 Etappen, und damit vor den echten Bergetappen, auf. Hauptgrund dafür war die Navigation. Ich hatte auf Karten gesetzt, kam damit aber nicht klar. Der HRP ist nicht beschildert, er existiert teilweise nicht mal als sichtbarer Weg. Man läuft bspw. auf den ersten Etappen mehrfach einen Berg voller Kuhpfade hoch oder runter. Es regnete häufig und Nebel war ebenso mein steter Begleiter. Mein altes Nokia hat zwar eigentlich GPS und ich hatte selbstverständlich den HRP als Track auf dem Gerät (ohne Hintergrundkarte), aber leider brauchte das Handy oft über 10min bis zum Finden des Signals bzw. fand kein Signal. Da ich nicht mit häufiger Handynavigation gerechnet hatte, kam dann natürlich Stromknappheit hinzu. Ich kam deutlich langsamer voran als geplant. Dass ich auf den GR10 wechselte und nicht auf den GR11 lag hauptsächlich daran, dass meine Karten von @rudidercoole einen größeren Teil des GR10 abdeckten.
    Es gibt verschiedene Varianten des GR10. Von Cauterets nach Luz-Saint-Sauveur bin ich die kurze Variante gelaufen, ansonsten habe ich die längeren Wege genommen.
    Statistik:
    •    33 Wandertage
    •    3 Pausentage in der Nähe von Luchon, relativ in der Mitte der Strecke gelegen
    •    ca. 898km offizielle Etappenkilometer plus mehr als 52km freiwillige und unfreiwillige Abstecher --> >950km gewandert
    •    ca. 28,8 km/Tag im Schnitt
    •    4,7-4,8kg Basisgewicht
     
    Hier schon mal einige Fotos.
     
    Plötzlich war der Nebel weg und ich sah dieses schöne Panorama.

    XXSUL unterwegs. Jemand aus dem Forum?

    Und ein UL-Baum: Wozu braucht man schon einen Stamm?

    Sumpfschwertlilien kannte ich bislang nur von flachen Sümpfen. Hier verwandeln sie den ganzen Berg in ein Blütenmeer.

    Seitlich angebracht wäre es viel leichter, den Wegweisern zu folgen. Der Trampelpfad könnte ein Kuhpfad sein. Wo geht der richtige Weg weiter?

    Zaubertrick der Natur: In wenigen Sekunden ist der Berg verschwunden.

    Ja, die meisten Zelte davon sind Decathlon-Wurfzelte. Sie können Wind erstaunlich gut ab und wenn sie hinten nicht an den Rucksack passen, muss man sie eben in der Hand den Berg hochtragen.



    Die Schlangen sind tödlich. Gut, dass ich kein Frosch bin.

    Aber auch sonstige Gefahren lauern...

    ...wie z.B. Bären. Man bedenke: In jedem "Nein" steckt ein "Ja". Die Bärenansiedlung ist ein beliebtes Streitthema.

    Wer möchte nicht aus solchen Brunnen trinken?

    Kommen gleich Fabelwesen hinter den Bäumen hervor?

    So gut beschildert hätte ich gern den ganzen Weg.

    Habe ich schon erwähnt, dass Nebel mein steter Begleiter war?

    Im nächsten Beitrag folgen demnächst 10 besondere Erlebnisse.
  16. Gefällt mir!
    derbobder reagierte auf wilbo in Kufa vs Hydrophobe Daune   
    da die kissen mit "overfill" bestückt worden sind, glaube ich nicht, dass sie so schnell kollabieren würden wie eine schlafsackfüllung. wenn jedoch die daune nur locker in den kammern liegt, könnte man viel eher sehen wann der loft in sich zusammenfällt.
    daher denke ich, ist bisher die sinnvollste idee zu einem derartigen versuchsaufbau, die von moritz.
     
    es gibt endlich mal einen deutlichen unterschied zu berichten.

    als ich heute morgen die durchnässten daunen zum abtropfen ausgelegt habe, konnte ich feststellen dass sich die normale daune viel schwerer anfühlte als die imprägnierte. vor dem wiegen habe ich die daunenkissen nicht ausgewrungen, sondern nur abtropfen lassen.
    nassgewicht normale daune, 162,2 g
    nassgewicht imprägnierte daune, 83,6 g
    beim hantieren mit den kissen ist mir aufgefallen, dass sich die normale daune zwar nass und schwer anfühlte, sich aber auch weich und "geschmeidig" in dem kissen verteilte.
    dagegen fühlte sich die imprägnierte daune "fester" an und klumpte mehr zusammen. die verteilung im kissen war leicht unregelmäßig.
     
    die kissen sind eine weitere stunde abgetropft:
    nassgewicht normale daune, 106 g
    nassgewicht imprägnierte daune, 44,9 g
    nach dem auswringen ist das gewicht:
    nassgewicht normale daune, 29,45 g
    nassgewicht imprägnierte daune, 21,78 g
    überraschenderweise hat sich jetzt der haptische eindruck genau umgekehrt.
    die imprägnierte daune verteilt sich schon nass viel fülliger im kissen als die normale. hier fühle ich im kissen die üblichen kleinen verklumpungen.

    links die imprägnierte, rechts die normale daune.
     
    offensichtlich war ich bisher im zu feinem modus unterwegs!
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    Hello everyone,
    This is some kind of misunderstanding. Maybe because you were talking with me and my brother Maj separately. We don't have any problems with returns, neither with deffective items or if customer is not satisfied with our product as @BruderLeichtfuss already mentioned, we even offered him a free return shipping in case he wouldn't be satisfied with his eLite.
    Generally ordering from such small custom gear cottages includes a lot of communication between customer and gear maker. I think that's the reason why it is called custom gear and I am glad you @Lookas called me yesterday and we talked almost one hour to clarify what you need. We didn't finish our talk because it was a late afternoon and I promised we will continue discussion today to find the right fitting product for you. The change of our return policy mentioned in the email you received, was an immediate response of Maj to your idea of buying 2 custom quilts of the same length just different widths just to test them and then sending one back. We are a micro company which just started, and we can't afford yet to purposely make items in stock because we are very limited in our resources. We can't operate this way like big corporations do and we don't even want to be like them. Maj just meant to update the policy which would prevent such orders where the 14 day return policy is purposely used to return one item and keep other one, that was all he wanted to do. That's why is important to talk with us into details before purchase and then buy item that we recommend. Running such bussines is not an easy task which also Marco of As Tucas pointed out when he wished us good luck. I think this is also the charm of the cottage gear makers; sharing gear advices and creating some interesting products.Iit is a win-win combination.
    We have good and friendly relations with all our buyers and they can confirm that. We consider ourselves as a part of european UL community and we prefer to be on a more personal level with costumers than just ordinary buyer-seller relation. That's why we would never do things that would harm our customer.
    Please be reasonable and understand our point of view. But to make it clear we do accept returns.
    LG
    Kajo
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    derbobder reagierte auf LesPaul in Karma Mid I - einwandiges 1p-Mid   
    Sooo. Endlich fertig: Das Karma Mid I
    Da es mein Zelt einfach nicht zu kaufen gibt, musste ich es selber bauen.
    Konzept:
    Ein Greatest-Hits-Zelt meiner Lieblings-Mids: Lunar Solo, Tramplite shelter, Solomid.
    Es sollte ein einwandiges All-in-one-Zelt, vor allem für längere Strecken (also täglicher Auf-und Abbau über längere Zeit) mit folgenden Prioritäten sein:
    Schneller und einfacher Auf- und Abbau bei jedem Wetter, kein Groundsheet nötig. Groß: Viel Platz für einen plus Gear, komfortable Sitzhöhe, trockener Platz zum Kochen Und leicht darf es dann auch noch sein =), stand aber diesmal tatsächlich nicht an erster Stelle. Das ganze ist eigentlich der Prototyp für eine Cuben Version.
     
    Materialien:
    Outer: 36er Silnylon
    Inner: 90g Zeltboden, 25g Mesh
    Linelocs, 3er YKK Zipper, Dyneema Kordel und ein paar Schnallen.
     
    Specs:
    Gewicht: 685g inkl aller Schnüre und Gebimmel. 
    Außenzelt ohne Linelocs und Schnüre: 217g
    Mit allem Gebimmel, Schnüren etc: 298g
    Zeltboden alleine: 239g
    Aufbauzeit alleine, ohne übertriebene Eile: 1:40 min  (cool!)
    Erst mal ein paar Eindrücke vom fertigen Zelt:




     
    Für normales (Mist-) Wetter reicht der normale Aufbau mit super Aussicht beim Einschlafen (solange der Regen nicht waagrecht fliegt). Wenn es mal ganz mies wird, gibt es noch eine Tür zum Einhängen in den Dom und die Abspannpunkte (habe ich noch leicht modifiziert, aber vergessen Bilder zu machen). Zur Belüftung kann man das untere Ende weiter hoch oder runter spannen:


     
     
    Wie wurde es also gemacht:
    Grundsätzlich: die Verarbeitung vom 36er Silnylon ist die Pest. Mit ein Paar Kniffen geht es aber.
    Als erstes der Zuschnitt: Alleine das Anzeichnen auf Silnylon ist schon nicht lustig, was sich als gut herausgestellt hat, waren “fettige” Kinderbunstifte zum Malen auf diesen kleinen Tafeln. Die halten super und lassen sich einfach mit nem feuchten Tuch wieder abwischen.

     Catcut-Schablone für insgesamt 5cm Catcut inkl Nahtzugabe auf 220m Länge.

     
    Die Nähte:
    Das 36er Silnylon ist schon ziemlich dünn, daher wollte ich auf jeden Fall mehrlagige Nähte haben. Daher habe ich alle Nähte zuerst mit Elastosil geklebt, dann vernäht, nach folgendem Prinzip:

    Auf diese Art sind alle Nähte komfortabel 4-Lagig und ausreichend stabil, ohne, dass sich unter ordentlich Zug die Nahtlöcher aufziehen. Das vorherige Kleben macht das Nähen von dem glitschigen Zeug deutlich angenehmer:


     
    Alle Verstärkungen an den Abspannpunkten sind (Kreise) aus dem selben 36 Silnylon mit dem Lötkolben ausgeschnitten und aufgeklebt. An den Abspannpunkten habe ich 12mm Einfassband benutzt und die Linelocs von Extex mit 5mm Dyneema Kordel.
     
    Die Spitze:
    Bei vielen Mids hat mich die “zipfelmützige” Zeltspitze gestört, ich wollte einen möglichst runden Dom haben. Er besteht aus 2 Lagen 90g Zeltboden. Ich habe alle Dreiecke des Außenzeltes bis fast ganz zur Spitze genäht und dann ein ca 8cm Durchmesser Loch hineingeschnitten, auf das mittig der Dom gesetzt wurde. Der Dom ist damit dreilagig: Zeltboden-Außenzelt-Zeltboden.
    Die runde Form kommt von diesem Prinzip:




     
    Das Innere:
    Die Wanne ist komfortable 250cm lang, oben und unten 80cm breit, in der Mitte 140cm breit - da kann auch der ganze Rucksack mit rein, wenn es sein muss. Mit einer Höhe von 125cm am Stock kann man sich bequem auch länger darin aufhalten.

    Das darin ist eine X-lite in L (63 x 196 cm)
    Die Wanne wird nur von der Saumnaht oben geformt. Ich habe den Korpus nirgends perforiert.

    Die Wanne wird im Zelt mit dünnem Shock Cord an kleinen Loops am Außenzelt aufgezogen, um Spannung vom Mesh zu nehmen.
     
    Da das Zelt ja nur einwandig ist, läuft außen herum nur ein Streifen Mesh. Ich habe die Position so gewählt, dass der Streifen auf der Linie verläuft, an der der Innenraum >30cm hoch wird. Alles andere wäre mir zu flach, um es sinnvoll als Innenraum zu nutzen. Der ist ohnehin groß genug. Die Tür aus 3er YKK Reißverschluss ist für Rechtshänder ausgelegt und hat einen “Aufhalter” aus Ripsband und einem T-Stopper:

     

     
    Die Tür wird im Dom in einem Clip-Lineloc befestigt und kann von innen verstellt werden:

     
    Mit Packmaß und Gewicht bin ich recht zufrieden, wenn man den massiven Boden bedenkt.
    So ein Paket ist das ganze Zelt geworden:

     
     
    So sähe die leichte Version davon aus: Außenzelt 298g und nochmal 92g für die Polycryo-Wanne (im Schneegestöber).

     
    Absacker:
    Prinzipiell bin ich mit dem 36er Silnylon nicht so glücklich. Es funktioniert zwar gut, mir dehnt sich es aber insgesamt zu doll - auch ohne Feuchtigkeit.
    Ich arbeite natürlich schon am Karma Mid II  : /
    Da werden dann beide Stöcke zum Einsatz kommen.
     
    So far. Ein größerer Test kommt erst im Herbst, wenn ich ein paar Wochen damit loskann.
    Bisher hatte ich nur 2 Wochenender, auch mit Regen, aber nicht ernsthaft schlechtem Wetter oder größerem Sturm.
     
    Schönes Wochenende, 
    Paule
     
     
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    derbobder reagierte auf wilbo in Kufa vs Hydrophobe Daune   
    nach 24 stunden trockenzeit, würde ich die imprägnierte daune als trocken einstufen.
    die normale daune empfinde ich immer noch als etwas klamm und leicht feucht.
    wären die füllungen im schlafsack, könnten die imprägnierten daunen wahrscheinlich auch schon vorher besser isolieren als die normale daune.

    gewicht normale daune: 15,37 g
    gewicht imprägnierte daune: 14,40 g
    bei der trockenzeit ist zu beachten, dass es mit 25 grad raumtemperatur und 30 % luftfeuchtigkeit sehr gute bedingungen waren.
     
    so,
    und nun gibt es min. eine woche testpause.
    vg. -wilbo-
     
     
  20. Gefällt mir!
    derbobder reagierte auf wilbo in Kufa vs Hydrophobe Daune   
    hurra,
    wenn die daunen komplett nass werden oder kollabieren, erholt sich der loft von imprägnierter daune deutlich schneller.




    es wurde ca. alle zwei stunden gewogen.
    nach dem auswringen ist das gewicht:
    nassgewicht normale daune: 29,45 g
    nassgewicht imprägnierte daune: 21,78 g

    feuchtgewicht normale daune: 27,82 g
    feuchtgewicht imprägnierte daune: 19,95 g
    feuchtgewicht normale daune: 24,62 g
    feuchtgewicht imprägnierte daune: 17,51 g
    feuchtgewicht normale daune: 23,69 g
    feuchtgewicht imprägnierte daune: 16,93 g
    feuchtgewicht normale daune: 20,19 g
    feuchtgewicht imprägnierte daune: 15,72 g
    feuchtgewicht normale daune: 18,22 g
    feuchtgewicht imprägnierte daune: 15,14 g
    feuchtgewicht normale daune: 17,43 g
    feuchtgewicht imprägnierte daune: 14,87 g
    feuchtgewicht normale daune: 15,86 g
    feuchtgewicht imprägnierte daune: 14,50 g
    feuchtgewicht normale daune: 15,37 g
    feuchtgewicht imprägnierte daune: 14,40 g
     
     
     
     
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    derbobder reagierte auf ULgeher in Kufa vs Hydrophobe Daune   
    Der Test ist schon mal sehr interessant ! Meine Interpretation ist, dass beide Daunen etwa gleich schnell wieder trocknen. Dass sie gleich viel Wasser aufnehmen finde ich weniger erstaunlich. Wenn der Taupunkt im Kissen drin ist, würde selbst ein KuFa-Kissen eine solche Gewichtsaufnahme zeigen.
    Was für mich die wichtige Frage ist, ist wie sich die hydrophobe Daune verhält, wenn die normale so feucht ist, dass sie kollabiert. Dieser Zustand ist soweit ich das überblicke im Test noch nicht erreicht worden. Wenn die hydrophobe Daune das zuverlässig nicht macht (weil das Wasser die Daune nicht benetzt sondern irgendwo im Kissen dazwischen ist, z.B. als kleinste Wassertröpfchen), wäre das schon ein grosses Argument für sie, unabhängig von der Trocknungsgeschwindigkeit.
    @wilbo: Wäre ein solcher Test noch drin?
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    derbobder reagierte auf wilbo in Kufa vs Hydrophobe Daune   
    test, teil 1
    trockengewicht normale daune, 14,66 g
    trockengewicht imprägnierte daune, 14,03 g
    die daunenkissen haben die öffnungen der gefäße zu 99% geschlossen.

    den ersten testdurchlauf habe ich zuhause gemacht, um zu ermitteln wie warm das heizkissen einzustellen ist. (man beachte den geblümten bezug!) dabei habe ich als referenzwert ebenfalls die feutigkeitsaufnahme der daunen gemessen.
    raumtemperatur, 25-27 grad
    wassertemperatur, 40 grad
    testdauer, 9 std.
    feuchtgewicht normale daune, 15,75 g
    feuchtgewicht imprägnierte daune, 15,04 g
     

    test im kühlhaus.
    (gleicher aufbau wie oben)
    raumtemperatur, 12 grad
    wassertemperatur, 30 grad
    testdauer, 9 std.
    feuchtgewicht normale daune, 16,13 g
    feuchtgewicht imprägnierte daune, 15,31 g

    nach der ersten messung wurden die daunen feucht eingepackt und 3 std. komprimiert gelagert. das entspricht in etwa dem prozedere, wenn ich morgens auf tour sofort aufbrechen und erst später den daunensack zum trocknen auspacken würde.

     
    trocknungszeiten:
    1 stunde nach auspacken, bei 25-27 grad
    gewicht normale daune, 15,13 g
    gewicht imprägnierte daune, 14,40 g
    nach 2 stunden, bei 25-27 grad
    gewicht normale daune, 14,95 g
    gewicht imprägnierte daune, 14,26 g
    nach 3 stunden, bei 25-27 grad
    gewicht normale daune, 14,81 g
    gewicht imprägnierte daune, 14,17 g
    nach 4 stunden, bei 25-27 grad
    gewicht normale daune, 14,75 g
    gewicht imprägnierte daune, 14,12 g
    nach 5 stunden, bei 25-27 grad
    gewicht normale daune, 14,72 g
    gewicht imprägnierte daune, 14,10
    nach 10 stunden, bei 25-27 grad
    gewicht normale daune, 14,50 g
    gewicht imprägnierte daune, 13,95 g
     
    in den ersten 1,5 std. des trocknens, habe ich alle 15 min. ein foto beim loften gemacht.
    links die imprägnierte daune, rechts die normale.
    (bild 1, kurz nach dem auspacken.)

     
    zum vergleich hier eine serie mit den trockenen kissen. ebenfalls nach 3 std. kompression.
    (bild 1, kurz nach dem auspacken.)

    ... nach 15 min.

    ... nach weiteren 15 min.

    ... soweit meine ersten pseudowissenschaftlichen erkenntnisse.
     
    vg. -wilbo-
     
     
  23. Gefällt mir!
    derbobder reagierte auf wilbo in Kufa vs Hydrophobe Daune   
    hat jemand noch einen rest pertex oder ähnlichen schlafsackstoff übrig?
    ich würde gerne daraus zwei kleine kissen nähen, um zu vergleichen wie schnell die beiden daunensorten trocknen.
    vg. -wilbo-
  24. Gefällt mir!
    derbobder hat eine Reaktion von citybergler erhalten in Duomid China Kopie - Erfahrungen?   
    Denkst du, man passt da auch zu zweit noch gut rein mit Gepäck?
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    derbobder reagierte auf Stromfahrer in Kufa vs Hydrophobe Daune   
    Die unterschiedliche Meinung von zwei Leuten, die echt viel Erfahrung haben:
    Christine ist/war dauerunterwegs. Wenn man 300 Tage im Jahr in dem Schlafsack schläft und die Pflege (Trocknen, Lüften, Waschen) in dieser Zeit nicht so leicht von der Hand geht wie daheim in warmen Häuschen, dann ist die Entscheidung für einen Kunstfaserschlafsack gut nachvollziehbar. Und falls der Loft nach zwei Jahren intensiver Nutzung nicht mehr reicht, kauft man Ersatz.
      Andrew unternimmt/unternahm durchaus lange Touren mit tendenziell höherem technischen Schwierigkeitsgrad als Christine, aber er hat einen festen Stützpunkt, an dem er seine Ausrüstung in Ruhe reinigen und warten kann und seine Touren sind zu Gunsten seiner Familie kürzer geworden. Dann ist ein Schlafsystem mit (hydrophober) Daune möglicherweise die bessere Alternative. Die Langlebigkeit von Kunstfaserfüllungen/APEX:
    @LAUFBURSCHE hat mal seinen Mantelquilt mit auswechselbarem APEX-Innenleben vorgestellt. Seine Begründung für diese Bauweise war das Nachlassen der Kunstfaserfüllungen nach „wenigen Touren“. (Was beim einen vieleicht nur ein Jahr beschreibt, dauert beim nächsten mehrere Saisons).

    Aus eigener Erfahrung mit Kunstfaserschlafsäcken kann ich das bestätigen (jedoch keine Erfahrung speziell mit APEX). Aber: Zu allen (modernen) Zeiten waren neue Kunstfasern mit neuen, „daunenähnlichen“ Eigenschaften am Markt, die „jetzt endlich“ die Gründe für Daune obsolet werden lassen sollten. Bislang hat m. W. keine Kunstfaser dies halten können.
      Andersherum begründet jedoch die Einführung hydrophober Daune sehr wohl eine neue Sicht auf die alte Materialfrage. Meine Erfahrungen mit hydrophober Daune sind bislang sehr positiv. Nasse Schlafsackhülle? Früher mit der Folge kalter Füße verbunden. Seither kein Problem mehr. (Beispiel auch hier.)

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