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Ultraleicht Trekking

martinfarrent

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Alle erstellten Inhalte von martinfarrent

  1. @bri - Nur noch ein Hinweis zum SMD Skyscape Trekker, das du suchst. Ich habe seit Jahren ein Lunar Solo von SMD - und es gefällt mir sehr, sehr gut. Aber viele Leute finden es nicht sonderlich leicht, die theoretische Tiefe der Bodenwanne real hin zu bekommen. Sie ist der Bodenwanne beim Skyscape ziemlich ähnlich. Ich persönlich nutze die Carbonstange von SMD und habe somit eine feste Höhe - spanne dann, bis sich die Stange ganz leicht zu biegen beginnt, und lasse dann nur so viel nach, dass sie wieder gerade steht. Das klappt beim Lunar Solo immer. Ich vermute ziemlich stark, dass diese feste Höhe auch beim Skyscape die Voraussetzung dafür sein wird, eine ordentlich hohe Bodenwanne zu erzielen. Das will ein bisschen geübt werden.
  2. @DerBlinde @bri Es geht nicht nur um Schlafplätze. Es geht um das verbriefte Recht, sozusagen kreuz und quer durch die Gegend zu laufen... nun eben auch südlich der Highlands (wohingegen es im Norden schon immer gängige Praxis war). Und weit südlich der Highlands fängt der von bri anvisierte Weg auch an. Vielleicht ein, zwei Nächte lang... kann mich nicht einmal genau erinnern. Das lässt jedenfalls schnell nach. An meiner Antwort erkennst du auch, wie lange das Zeug hält. Manche Leute beschleunigen laut Literatur den Flexibilisierungsprozess, indem sie Tyvek durch die Waschmaschine jagen. Das habe ich aber nie ausprobiert und halte es für unnötig.
  3. Ich nehme immer das etwas schwerere 'hard structure' von hier: https://www.trekking-lite-store.com/tyvek-hardstructure-1057d-54-g/qm.html Das wiegt nicht so viel mehr, hält wirklich dicht und hält auch sehr lange. Weich genug wird es mit der Zeit auch.
  4. OT: @roli @dani Interessant finde ich ja, dass eine schon immer im Hochland gängige Praxis nach dem 'neuen' Recht (mein Gott, wie lange war ich schon nicht mehr in Schottland?) nun auch südlich von Loch Lomond gilt... und damit für die von @bri geplante erste Teilroute im Mai.
  5. @roli - In Schottland brauchst du dich fast nirgends an Wege zu halten - rein rechtlich nicht. Darum ging es. Egal, wem das Land in der Natur gehört: Du darfst dich auf (fast) jedem Flecken aufhalten.
  6. "Freedom to roam" klingt doch schön... und auch schön schottisch. Teilweise(!) gibt es zur Sicherheit aber ein ziemlich dichtes Netz der Videoüberwachung. Schon um 1987 herum zeigte mir ein Herbergsvater in Glen Coe an die zwanzig Bildschirme, die er tagsüber in einem Nebenraum im Auge behielt. Allerdings ist Glen Coe (wegen des Massaker-Gedenkens!) auch ein ziemlich beliebter Ort bei Schottland-Touristen.
  7. Na ja... meine halten auch trocken, in Grenzen. Was ich sagen wollte? Habe irgendwie das Gefühl, dass sie keiner mehr auf dem Schirm hat. Dabei finde ich sie sehr nützlich.
  8. Bin ich der Einzige, der auch mal Sealskinz mitnimmt? In den österreichischen Alpen habe ich die früher recht oft benutzt. Stieg damit morgens in nasse Schuhe ein und hatte dennoch warme Füße. Allerdings funktioniert das natürlich nicht eine ganze Woche lang.
  9. Eigentlich nicht, und ich persönlich finde die Dinger auch sehr nervig. Du könntest ihn aber bspw. brauchen, wenn du in einer Jugendherberge (die waren zumindest früher in Schottland meist ziemlich nett) eine Austrockungsnacht einlegst. Ich weiß aber nicht, wie es mit Herbergen entlang der Route aussieht... und diese Herbergssäcke lassen sich vor Ort auch für eine Nacht mieten. Streckensweise brauchst du sicherlich ein Kopfnetz gegen die Midges (alternativ eine riesig große Pfeife, in der ununterbrochen ein ziemlich fieser Tabak namens Condor glimmt).
  10. OT: Das lässt sich unterbieten. Zugeschnittene Landkarte = Unterbüx = Handtuch.
  11. Mich hatte vor zwei Jahren oder so ein Thread bei BPL aufgeschreckt, @dani. Vielleicht dieser: https://backpackinglight.com/forums/topic/32126/ In dem Gebiet, von dem die Rede ist, spielten Wölfe eine Rolle in der Verbreitung der Würmer.
  12. Dann ist's, wie gesagt, okay. Zur Sache allerdings: Ich hatte einen Onkel, zu dessen Todesursachen letztlich fiese Bandwürmer gehörten. Das Tückische dran ist, dass sie u.U. viele Jahre lang nicht auffallen. Trekker neigen ja stark dazu, den Erfolg eines Wasserentkeimungssystems anhand ziemlich kurzer Fristen zu beurteilen. Bei Zecken/Borreliose sind sie wesentlich informierter.
  13. OT: Wenn du dich nur auf den Fuchsbandwurm beziehst - okay. Bin mir selber nicht sicher, in wie weit das reines Hypochondertum ist und übe mich diesbezüglich ja auch manchmal in Selbstironie. Mir schien aber, du meintest ganz allgemein jede Lösung, die schwerer als Micropur ist. Wenn nicht, dann ist's ja gut.
  14. Sorry, @dani et al, aber wenn Micropur Forte die einzige UL-relevante Lösung wäre, dann lägen hier so einige Filter- und Steripennutzer total daneben. Tun sie aber nicht. Sie haben für ihre Entscheidungen gute Gründe... insbesondere haben sie die Limitierungen von Micropur gründlich erwogen: braucht klares Wasser, viel Zeit, tötet nicht alles. Du, dani, bist halt zu einem anderen Schluss gekommen als viele andere. Auch okay. Aber dein Spott nervt manchmal.
  15. Irgendwas lässt sich immer als Handtuch verwenden. Hauptsache, es erfüllt ein paar weitere Zwecke... außer vielleicht im Winter.
  16. Chlorbasierte Lösungen brauchen aber für manche Parasiten sehr lange. Und gegen meine persönlichen Feinde - die Fuchsbandwurmeier - wirken sie gar nicht.
  17. Im Sommer habe ich immer ein altes Seidenhemd zum Knöpfen aus den 80ern dabei. Es dient mir als Handtuch, UV-Schutz im Camp (oder nach dem Schwimmen), leichter Windschutz usw. Notfalls pimpt es auch den Schlafsack ein bisschen. Das Gewicht liegt bei weniger als 150g (müsste ich nachschauen). Als Schal ginge es natürlich auch.
  18. Umständlich übrigens beim neuen Alles-Weg-Sawyer mit ganzen 400 Anwendungen Lebensdauer: Man müsste fast schon Buch führen, wie oft man ihn bereits benutzt hat. Das fiel mir eben noch ein.
  19. Etwas generischer ausgedrückt macht die Direkt-Trinkmethode ja vor allem Sinn, wenn man alleine ist und sehr viel Wasser aus der Natur trinkt... und m.E. weniger Sinn, wenn natürliche Wasservorkommen im jeweiligen Gebiet eher selten sind, man also häufig auf das Mitführen größerer Mengen angewiesen ist, diese überdies oft aus Wasserhähnen stammen. Und natürlich auch, wenn man mit mehr als einer Person tourt (aber dann will man vermutlich sowieso andere Filter).
  20. OT: Hey, Mann! Meine sauteuren Carbon-Flaschenkäfige wiegen inkl. Schrauben 9g und brauchen spezielle, konische Flaschen. Nichts da ersetzen! Wichtiger: Die Flaschen sitzen da bombenfest, auch im harten Downhill, bei kleinen Sprüngen usw. Aber danke fürs sportartübergreifende Mitdenken. Finde ich gut.
  21. Wieder Kreuz-Edit - my fault, @Breaze.
  22. Siehe oben (habe meinen Vor-vor-Beitrag editiert). Die Anzahl der Anwendungen ist begrenzt - und am begrenztesten beim Filter mit der größten Bandbreite - nur 400! Du hast also Recht, aber das fällt kostspielig aus.
  23. Meist bin ich mit dem Bike auf Tour, verwende also die üblichen Flaschen am Rahmen und will darin kein Schmutzwasser mitführen. Aber außerdem: Je mehr Beutel/Flaschen ich für Schmutzwasser freigebe, desto weniger habe ich für unbedenkliches Leitungswasser übrig. In vielen Gebieten ist letzteres aber das H2O der Wahl, das Filtern eher Notmaßnahme.
  24. Backflushing wird ja bei den bisherigen Sawyer-Produkten nach jeder Tour empfohlen, anschließend die Entkeimung mit Micropur o.ä. Was aber die Giftstoffe betrifft... ? EDIT: Sehe auch gerade, dass die Zahl der Anwendungen je nach Bandbreite des Filters immer niedriger ausfällt - bis hin zu nur 400.
  25. Ich bin im Hochsommer oft in südfranzösischen Bergen, wo Wasserstellen erstaunlich selten sind. Ich brauche also einen Filter für Vorräte.
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