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Ultraleicht Trekking

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martinfarrent

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Alle erstellten Inhalte von martinfarrent

  1. Ich dachte, dir ginge es speziell im Tarp-Ponchos, nicht um Ponchos schlechthin (die für mein Gefühl auch allesamt besser funktionieren, wenn sie keine Tarp-Funktionalität haben).
  2. Und da hatte ich gerade meine Mod-Rechte 'missbraucht', um meinen eigenen Beitrag spurlos zu löschen, weil ich mangels Erfahrung mit solchen Dosen befürchtete, einen Haufen Blödsinn geäußert zu haben.
  3. Ich würde ja für den Anfang noch immer die PU-Variante des STS empfehlen - weniger als halb so teuer und flattert (als ganz kleiner Vorteil für das Mehrgewicht) im Poncho-Modus nicht gar so herum wie Silnylon. Damit lässt sich zumindest ausprobieren, ob man das Tarp-Poncho-Konzept mit dann fast unerlässlichem Biwaksack überhaupt mag... denn die meisten Leute scheinen es recht schnell wieder zu verwerfen, und nur relativ wenige sind erfahrungsgemäß so begeistert, dass sie auf Silnylon aufrüsten wollen. So oder so findet das PU-Teil dann im Alltagsrucksack für die Stadt usw. einen sinnvollen Platz.
  4. Danke @dabo und @Lille - eure Bilder wecken uralte Erinnerungen. Zuletzt war ich 1988 auf Skye... und ich denke, ich muss da mal wieder hin.
  5. Allerdings räumte ich ja die Möglichkeit ein, von Vorurteilen getrieben zu sein @schwyzi Berührungsängste sind ja Teil so vieler Themen...
  6. OT: Eine Literdose käme dir also keinesfalls ins Haus, richtig?
  7. Das finde ich sehr interessant, @FlorianHomeier - vielen Dank für die Bemühungen und Infos. Bin jetzt mal gespannt, was daraus wird.
  8. OT: Das sollte keine Belehrung sein, sondern heißen, dass selbst der recht schwere Gaskanister dazu zählt - dies auch zur Relevanz.
  9. Ich rechne zum BW immer die leere Gasdose mit, komme aber selbst damit nur auf ca. 200g.
  10. @Erbswurst - Ich muss mich für die Fokussierung auf das Thema Feuer auch ein bisschen bei dir entschuldigen. Eigentlich ist das so gar nicht mein Bier, wo ich so oft im diesbezüglich recht strengen Südfrankreich unterwegs bin (die Dauer meiner Aufenthalte dort aber nicht gerne durch Richter bestimmen lassen würde ). Insofern würde ich gerne etwas über die anderen Maßnahmen erfahren, die man deiner Erfahrung nach einsetzen kann, um Ausrüstungsteile zu sparen. Der Verzicht auf einen Filter zählt ja zum Thema Feuer. Aber der Verzicht, zum Beispiel, auf eine Matte fiele mir äußerst schwer - eigentlich muss es sogar zwingend so was wie die NeoAir sein.
  11. Ist hier nicht ein springender Punkt, @Erbswurst? Das Wort "normalerweise" beinhaltet ja immer noch eine gewisse Unberechenbarkeit, gegen die man sich wappnen muss, wenn man eine mehrtägige Tour macht (also über die zuverlässige Wetterprognosenfrist hinaus). Das heißt aber dann doch wohl: Entweder das große Messer mitnehmen oder zusätzlich wenigstens einen Notkocher plus Brennstoff. Der UL-Tourende will ja i.d.R. gegen die Eventualitäten seiner Tour gerüstet sein - und allenfalls zur Not ausweichen (wenn bspw. das Zelt den zu erwartenden Winden auf einem Hochplateau nicht standhalten würde). Ihm geht es zwar nicht darum, absolut notwendige Reserven zu streichen. Wohl aber versucht er, die Notwendigkeiten selbst vorausschauend zu begrenzen.
  12. Für mich schon. Wir sind ja hier bei den anderen Outdoor-Sportarten, und für mich als (überwiegend) Bikepacker zählt abends oftmals jede Minute. Zwar sollte man annehmen, dass ich wegen der höheren Geschwindigkeit auch an mehr geeigneten Lagerplätzen vorbei komme. Dieser Effekt ist aber nur theoretisch - in der Praxis bin ich durch die Konzentration auf das Fahren mit ziemlichen Scheuklappen unterwegs. Mit der Platzsuche wird's zeitlich oft recht eng, so dass ich auch öfter mal kurz vor Sonnenuntergang absteige und schiebe, um die Gegend besser sichten zu können.
  13. OT: Genau um diese Frage geht es - ob es grundsätzlich und immer so sein muss. Deswegen finde ich den Thread auch legitim.
  14. Wenn du meine Äußerung von vorhin meinst, so ging es um geschlossene Handlungs- und Ausrüstungssysteme, weniger um Denksysteme im engeren Sinne. Nach dem von mir genannten Beispiel: Nehme ich keinen Filter, brauche ich das Feuer.
  15. In den Details stecken - glaube ich - gewichtige Unterschiede. Willst du den Filter durch Bushcraft ersetzen, so meinst du doch das Abkochen von Wasser, oder? Dafür braucht man eine Menge Brennstoff... viel Gewicht; es sei denn, man baut ein Feuer (so man es darf und es sicher ist). An dieser Stelle ist Bushcraft also ein in sich geschlossenes System, genau wie andererseits das UL-Konzept; denn die fehlenden und vorhandenen Komponenten hängen voneinander ab. Brauchst vielleicht keinen Filter und keine Zeltstangen, aber dafür ein größeres Messer, eigentlich sogar mit Säge - und musst Brennstoff aus der Natur nutzen, musst damit Feuer machen, musst die entsprechende Zeit aufwenden. Für den Bushcrafter in Reinform alles kein Problem, weil er innerhalb eines bestimmten Systems denkt und darin für ein paar Tage eine bestimmte Lebensform genießt. Reine ULer denken/leben aber innerhalb eines anderen Systems. Punktuelle Vermählung der Systeme ist natürlich möglich, oft aber doch nur mit Rattenschwanz, oder?
  16. martinfarrent hat diesen Beitrag moderiert: Ein paar Beiträge wurden hier ausgeblendet, weil für sie ein neuer Thread entstanden ist:
  17. Es mag ein Vorurteil sein, aber Bushcraft ist mir zu nahe an Survival dran, und da scheitert's schon an den Informationsmöglichkeiten. Besser gesagt: Ich mag die vorhandenen Informationsmöglichkeiten zum Teil nicht nutzen, weil z.B. in den entsprechenden Foren auch ein paar Leute unterwegs sind, die ich ein bisschen ominös finde (beileibe nicht alle, aber oftmals genug, damit ich mich nicht wohlfühle).
  18. Mir fällt die manchmal knappe Zeit vor Sonnenuntergang ein, was den Raum für Improvisationen im Bushcraft-Stil eingrenzt. Außerdem natürlich: Feuerverbote. Ich war allerdings früher, als die Einzelbestandteile meiner Ausrüstung mehr wogen, mit weniger unterwegs als heute - aber nicht mit weniger Gewicht (da hat sich nicht so viel getan).
  19. martinfarrent antwortete auf Beitrag im Thema in Ausrüstung
    OT: Es gibt unter den Untertanen auch richtige Idioten - und hier auf meinem Stuhl sitzt einer davon. Der sich Fahrradsattelstützen aus Bethlehem bestellte und mit einem reibungslosen Ablauf rechnete.
  20. @Fliegengewicht OT: Diese Camp vs. Trail-Darstellung finde ich ja auch ganz stimmig. Wobei ich aber denke, dass Skurka da ein bisschen abkürzt (obwohl er ja das breite Spektrum zwischen den Polen in seinen relevanten Texten einräumt). Skurka sagt sinngemäß, dass Camp-orientierte eher kürzere Strecken am Tag zurücklegen und relativ viel Zeit im Camp verbringen. Das trifft ja beispielsweise auch für viele ältere Leute zu (so ab 50) - jedenfalls relativ und tendenziell. Dennoch heißt die Devise zumindest für mich nicht, möglichst viel Komfort fürs Lager mitzuschleppen. Vielmehr machen andere Dinge die Qualität des Camps für mich aus - zum Beispiel ganz einfach Umgebung und Aussicht. Ein Teil der passiven Zeit geht deshalb für eine etwas wählerische Platzsuche drauf. Dabei achte ich vielleicht auch auf eine schöne, natürliche Sitzgelegenheit etc.
  21. R-Werte lassen sich addieren. Bei den aktuellen Einkaufsquellen kann ich leider nicht helfen. Ich habe meine Matten schon sehr lange.
  22. Ich glaube, die Unterscheidung stammt ursprünglich von Skurka, @Fliegengewicht.
  23. OT: Ich glaube, der Schluss wäre voreilig. Was Facebook weiß und wie präzise dieses Wissen nach außen hin verwendet wird, sind vermutlich zwei Paar Schuhe. Im Übrigen arbeiten die Konkurrenten Facebook und Google im Ad-Bereich ja möglicherweise zusammen. Sehr oft erscheint bei FB Werbung für Produkte, die ich auf Google gesucht und bei FB nie erwähnt habe. Da könnte also eine relativ krude Technik zum Einsatz kommen... was aber über das Potenzial nichts aussagt.

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