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martinfarrent

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Alle erstellten Inhalte von martinfarrent

  1. Mir geht‘s auch um das, was man nicht gesondert recherchiert, weil es klar scheint - z.B. Stadt mit 20.000 Einwohnern, von der ich (fälschlicherweise, aber aus hiesiger Gewohnheit) bestimmte Dinge erwarte, zumal in Westeuropa. Um Bikes ging es hier nur äußerst nebenbei und beispielhaft... wobei ich Bikes nicht für seicht halte.
  2. Erlebnisse vielleicht?
  3. UL nutzt Infrastruktur. Was aber, wenn die wie selbstverständlich vermutete Infrastruktur nicht viel hergibt? Ich musste zum Beispiel im Sommer lernen, dass Ortschaften einer bestimmten Größe in Deutschland zwar, aber in Frankreich meistens nicht mit Fahrradläden ausgestattet sind (okay, das ist ein spezielles Bikepacking-Problem). Oder: Die Ladenöffnungszeiten machen dir einen Strich durch die Rechnung (extrem lange Mittagspausen im Süden Europas). Es gibt da sicherlich -zig weitere Beispiele, die man auch allesamt als Ergebnis unzureichender Recherche werten könnte. Aber Überraschungen kommen immer wieder vor, zumindest bei mir.
  4. Das kriege ich mit meinem 25l-Rucksack (und Ortlieb-Rollverschluss) nicht so leicht hin. Dagegen spricht halt, dass ich auf dem Bike ja noch Ersatzteile etc. brauche, den Rucksack aber aus so vielen Gründen nicht gegen einen größeren austauschen möchte. Wegen der Ordnung habe ich deshalb auch eigentlich zu viele Stuffsacks. Aber ja: Auch Ordnung ist auf Tour halt Komfort.
  5. OT: Hast du's schon mal mit Messer versucht? Die Reaktionen würden mich interessieren.
  6. OT: Sofern solche Luft jahreszeitlich bedingt verfügbar ist... ja.
  7. OT: Ich habe auch noch keine Probleme erlebt. Aber vorstellbar wäre eine Pumpe für zuhause. Die Matte damit nach der Tour in einem sehr warmen Raum aufblasen, ein paar Stunden ruhen lassen, dann zusammenrollen und verpacken.
  8. Mir geht es in dem Thread nicht darum, irgendwelche Gräben aufzureißen. Es geht mir vielmehr darum, dass ich einfach nicht das Gefühl habe, auf Komfort zu verzichten.
  9. Komfortverzicht träte aber dennoch erst ein, wenn ich den ganzen Kram tatsächlich wollte. Von allem Genannten sehne ich mich gelegentlich nach den Crocs, habe aber eine halbwegs brauchbare Lösung (Einwegpantoffeln aus dem Hotel). Und natürlich wäre ein Nallo 2 GT bei Dauerregen und nicht allzu hohen Temperaturen ganz nett... bei Hitze aber fragwürdig und außerdem ein bisschen platzhungrig.
  10. OT: Da sollte man übrigens auch in Frankreich aufpassen.
  11. ... und noch immer wird UL von manchen Leuten fast zwangsläufig mit 'Komfortverzicht im Camp' gleichgesetzt (zu sehen unter anderem im Schattenkrieger-Thread bei ODS). Das kann ja auch mal der Wahrheit entsprechen, ist bei mir aber nicht der Fall. Zugegeben bewerfe ich manche Probleme ja inzwischen mit Geld, aber Ausrüstungsgegenstände wie die NeoAir XLite sind für mich Paradebeispiele für die Vermählung von Komfort und Leichtigkeit. Dasselbe gilt zumindest bei warmem Wetter für Tarptents allerlei Machart - dieselbe oft überaus wünschenswerte Luftigkeit erreicht man mit herkömmlichen Zelten nur selten (und dann nicht unbedingt mit den leichtesten). Meine Küche ist zwar sehr minimalistisch, hat aber immerhin einen Gaskocher... und anspruchsvoller kochen möchte ich unterwegs sowieso nicht. Meine Schlafsäcke und Quilts halten mich nicht 'gerade eben', sondern richtig warm. Ich frage mich, ob die von Andrew Skurka geprägte Unterscheidung zwischen Komfort im Camp und Komfort unterwegs noch wirklich so viel Bestand hat - zumindest was UL-Gewichte (im Gegensatz zu SUL usw.) betrifft.
  12. martinfarrent antwortete auf Gast_b's Thema in Ausrüstung
    https://www.trekking-lite-store.com
  13. Ich finde es ein bisschen problematisch, von @Erbswurst immer wieder den individuellen, gar fotografischen Beweis des Gelingens zu verlangen, wenn man es bei anderen Schreibern nicht tut. Behaupte ich beispielsweise, dass ich mit 4,5 Kilo Base Weight locker und komfortabel über die Runden komme, wird keiner in diesem Forum nach fotografischen Belegen aus meiner Tourenrealität rufen. Das gilt hier einfach zu Recht als machbar. Aus einer etwas anderen Welt kommend, propagiert @Erbswurst (so weit ich es überhaupt beurteilen kann) nichts, was dort besonders umstritten wäre. Der individuelle Beweis für seine Ausführungen scheint mir also meist nicht erforderlich. Die eigentliche Thematik des Threads war ja die Frage, ob sich die Welten UL und Buschcraft gegenseitig befruchten können. Da liefert der Threadersteller hier Vorschläge - und muss seinerseits wiederum ertragen, wenn sie legitim in Frage gestellt werden. Nicht etwa, weil sie völlig unmachbar wären, sondern weil sie möglicherweise nicht zum UL-Tourenstil anderer Teilnehmer passen.
  14. martinfarrent antwortete auf martinfarrent's Thema in Philosophie
    Was soll ich sagen, @Dr. Seltsam? Die Mischung macht's, aber das ist dir schon klar. Viele radikal verschiedene Ansätze führen zu mehr Ausdauer oder mehr Kraft oder bessere Regenerationsfähigkeit. Aber monoton ausgeübt haben sie fast alle den Nachteil, bestimmte Variablen zu ignorieren.
  15. martinfarrent antwortete auf martinfarrent's Thema in Philosophie
    Nee, das steht da nicht. Aber in Friels Büchern (und anderswo) wird die Methode aus diesem Grunde Athleten empfohlen, die sich auf ein Etappenrennen vorbereiten. Wichtig ist auch die immer noch neuere Erkenntnis, dass Intensität eben doch etwas für das Volumen erreicht. Das Risiko ist vorhanden. Man kann es minimieren, indem man sich langsam an die Methode heran tastet. Ein drei- bis viertägiger Crash ist für den Anfang genug. Beim nächsten Mal kann man ja mit ggf. modifiziertem Ansatz fünf Tage anvisieren... und abbrechen kann/sollte man natürlich auch, wenn sich ein destruktiver Effekt andeutet. Wichtig in diesem Zusammenhang: Die Methode wird selten eingesetzt... also nicht etwa einmal pro Monat. Unter Umständen wäre also ein viertägiger Crash beim ersten Mal für den gesamten Sommer die angemessene Dosis. Umsichtig angewandt betreibe ich das seit Jahren mit ganz gutem Erfolg - wobei ich ja keine Rennen fahre, sondern einfach nur systematisch auf meine längsten Touren im Sommer hinarbeite.
  16. martinfarrent antwortete auf martinfarrent's Thema in Philosophie
    Crash-Training bringt etwas, wenn man eine Leistung mehrere Tage hintereinander erbringen will. Die Regenerationsfähigkeit wird forciert. Die Methode erfordert allerdings auch eine Spur Masochismus. In Kürze: Man muss etwas zu lang und deutlich zu intensiv über einige Tage hinweg trainieren - bis die Leistungsfähigkeit ganz spürbar abnimmt. Danach ebenso viele Tage nur kurz und sehr leicht trainieren (oder ruhen). Die Dosierung ist wichtig, und die Ruhetage sind es auch. Also unbedingt recherchieren, bevor man so etwas versucht. Hier ist ein Text für den Anfang (man sollte aber mehrere Texte studieren): http://www.joefrielsblog.com/2011/02/crash-training.html
  17. martinfarrent antwortete auf martinfarrent's Thema in Philosophie
    Zum Thema Rucksack: Beim Bikepacking habe ich zwar weniger drin als ein Wanderer... dennoch läppert sich's mit Vorräten. Im Alltag trainiere ich dafür u.a. durch 'Anti-UL'. Das heißt, mein Rucksack für die Stadt/Einkäufe und mein Rucksack für Tagestouren mit dem MTB werden nur selten ausgemistet. Die sind beide meist viel schwerer, als sie sein müssten. Ich bilde mir ein, dass dies zumindest ein bisschen stählt - das kann aber Wunschdenken sein. (Für den Rest sorgen Klimmzüge und Liegestütze.)
  18. martinfarrent antwortete auf martinfarrent's Thema in Philosophie
    OT: Gut... dann ist das streng genommen kein Training (ich schrieb ja auch: "gewissermaßen"). Aber viel Praxis ersetzt ja auch bis zu einem bestimmten Grad das Training, obschon nicht optimal effektiv. Ein Allgäuer, der von Mitte Dezember bis Ende März dreimal die Woche Ski fährt, baut halt Kraft und Kondition für das Skifahren in der Praxis auf (obwohl ein Amateur-Skirennfahrer noch mehr Kraft und noch mehr Kondition durch gezielteres Training erreicht). Ein Hamburger profitiert hingegen davon, vor dem Skiurlaub eigens zu trainieren.
  19. martinfarrent antwortete auf martinfarrent's Thema in Philosophie
    OT: Sie kommen aber auch nach der Pubertät schnell wieder, wenn sie sich alleine keinen Skiurlaub leisten können/wollen... und dann sind sie (oder ihre Boyfriends) groß und konditionsstark und machen dich fettich.
  20. martinfarrent antwortete auf martinfarrent's Thema in Philosophie
    Das IST aber gewissermaßen Training. Was tun diejenigen, die es nicht schaffen, mehr als alle paar Wochenenden raus zu kommen, zum Beispiel weil sie kleine Kinder haben?
  21. martinfarrent antwortete auf martinfarrent's Thema in Philosophie
    Na ja, ein Marathonläufer trainiert ja auch nicht täglich Marathondistanzen und -tempo... genauer gesagt: praktisch nie. Er trainiert vielmehr etwas kürzer und etwas intensiver (schneller) - zu Anfang der Trainingssaison oftmals sogar sehr viel kürzer und sehr viel intensiver. Ein paar normale Tageswanderungen würden also sicherlich helfen, bräuchten aber nicht den Kern des Trainings auszumachen.
  22. martinfarrent erstellte Thema in Philosophie
    Dieses Thema habe ich zwei- oder dreimal im Autarkie-Thread aufgeworfen. Die Resonanz war... mäßig. Aber als Bikepacker komme ich ja vom regulären Mountainbikefahren und finde den Gedanken an Training ziemlich selbstverständlich - und so trainiere ich auch einigermaßen systematisch für längere und anspruchsvollere Touren. Welche Hiker tun das auch?
  23. OT: Ich meine ja nur, dass man das Militär nicht alle fünf Minuten erwähnen muss, wenn damit inhaltlich nichts gewonnen wird.
  24. OT: Da gibt es aber wenigstens eine ziemlich gängige Ausnahme: Größerer Mann und zierliche Frau touren zusammen - und der Mann entscheidet sich, einen größeren Teil der Ausrüstung und Lebensmittel zu schleppen. Das ist bei mir so, wenn ich mal vom Bike steige und mit meiner Frau wandern will. Wobei es natürlich auch sehr viel leichtere 40- bis 50l-Rucksäcke als das erwogene Modell gibt.
  25. OT: Nachgebaut? Das Prinzip Poncho ist wohl kaum so komplex, dass man eine Vorlage der Nato braucht.

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