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Ultraleicht Trekking

martinfarrent

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Alle erstellten Inhalte von martinfarrent

  1. OT: Weiß ich. Aber das S2S-Exemplar ist besonders geformt, passt gut zu mir. Weitere Experimente wären auch ziemlich teuer.
  2. Mir passiert das auch. Kommunizierst du bei FB viel auf Englisch?
  3. OT: Das wirft für mich allerlei Fragen auf, die ich sowieso schon zur Materialstärke habe. Im hier verlinkten Text versucht der Autor (kommerziell an der Frage nicht unbeteiligt) den Unterschied zwischen Weiterreiß- und Zerreißfähigkeit zu erläutern (tear strength vs. tensile strength). OT: Es fällt mir ziemlich schwer, dem zweiten Absatz blind Glauben zu schenken. Es passt allerdings zu Berichten von Leuten, die mit sehr dünnen Zelten in relativ widrigen Bedingungen unterwegs waren - was natürlich nichts über die Variablen Gestänge und Konstruktion aussagt.
  4. Bei mir selbst (Seitenschläfer) klappt's ohne Kopfkissen nicht so gut - Klamotten werden einfach zerwühlt. Das habe ich nun endlich eingesehen. Trotzdem gibt es recht leichte - zum Beispiel das Sea To Summit Aeros Ultralight Pillow (60g). Der Bivy geht natürlich, ist aber m.W. nur wasserabweisend und nicht -dicht. Bei ausreichend großem Tarp okay, als eigenständiger Regenschutz nicht (und bei kleinem Tarp dann ggf. eine ziemliche Quälerei).
  5. @sollitom spricht ja von der Familie - also vermutlich zwei Erwachsene mit Kind. Knapp wird's trotzdem mit Inner... das sage ich jetzt mal so expertenhaft, obwohl ich meinen Trailstar-Klon nach nur einmaligem Probeaufbau wieder verkauft habe. Und wenn's jetzt doch reicht, dann wohl in relativ kurzer Zeit schon nicht mehr. Ohne Inner wäre da allerdings schon mehr Platz, und irgendwie finde ich das Trailstar auch ziemlich spaßig... und damit also wieder kinderfreundlich. In den Bergen (wie im Eingangspost erwähnt) ist Mückenschutz vielleicht nicht ganz so wichtig... allerdings muss man gerade bei Kindern drauf achten, sich gegen Zecken hinreichend zu wappnen.
  6. Wenn du eine minimal längere Flasche nimmst, geht's vielleicht besser. So eingeklemmt hielt das Ding bei mir auch in ruppigen Trails ganz gut. Die Tasche muss dafür aber auch einigermaßen vollgestopft sein,
  7. OT: Dann nimmst du am besten viel Lesestoff mit. Wir sehen dich dann 2021 oder so wieder?
  8. Tja... draußen im Hochsommer kriegst du vielleicht Ärger, und in der Kneipe beim nächsten Kölner Stammtisch möglicherweise auch... wie wär's mit einem Video?
  9. Ich kann aus unmittelbarer Erfahrung der formalen Regel- und Einhaltungslage nur für Frankreich im Sommer sprechen. Auf einem offiziellen Campingplatz südlich des Vercors-Plateaus waren wegen Dürre sogar die platzeigenen Grillanlagen gesperrt. Nur Gas war zulässig.
  10. Sehe gerade, dass du eine Deuter* Dreieckstasche im Rahmen hat, @Lowtec. Hast du auch die Erfahrung gemacht, dass sie eigentlich nur dann passt, wenn eine Trinkflasche hilft, sie vom Wackeln abzuhalten? Bei mir war es jedenfalls so (ich nehme sie an meinem derzeitigen MTB nicht mehr mit). * soweit ich's erkennen kann.
  11. Sicher, war eine Vereinfachung. Aber die Stoßrichtung ist doch klar, oder?
  12. Das ist jetzt mal eine Hausnummer: 500g à 650 cuin, richtig? Dafür garantiert ohne Lebendrupfdaune. Zum Vergleich: WM Apache regular, 535g à 850 cuin. Preis bei Globetrotter: ~ € 550. Ich müsste, wenn ich's mit der Ethik ernst meinte, trotzdem bei dir zuschlagen, @FlorianHomeier. Jedenfalls so lange ich nicht restlos zufrieden bin, was die Herkunft der WM-Daune betrifft. Aber tue ich das? Da stehen wir jetzt alle vor der Testsituation, die wir uns möglicherweise gar nicht so wünschen.
  13. Den müsste ich ja gegen mich selbst führen. Ich bin - wie vermutlich sehr viele Leute - beides. Und beim Besuch des Real im Huma Center von Sankt Augustin finde ich sowohl Bio in den Kühltruhen als auch gleich nebenan TK Maxx. Dann schaue ich da entgegen aller Vorsätze kurz rein und... klar, könnte ich konsequenter sein. Aber das bringt mich zu meinem eigentlichen Punkt: Im TK Maxx sehe ich manchmal größere Posten Outdoorware von Markenherstellern wie Schöffel, Patagonia, TNF usw. zu teils unglaublich niedrigen Preisen. Das wirft schon fast die Frage auf, wie viele Outdoorklamotten überhaupt zum regulären Preis verkauft werden und wo der tatsächliche Durchschnittspreis eines Produkts auf wirkliche Verkaufszahlen bezogen liegt. Der wäre ja auch mal interessant, zumal bevor man sich dem Glauben hingibt, dass vermeintliche Höherpreisigkeit eine gewisse Garantie für Fairness aller Art bietet.
  14. Ja... auch von mir!
  15. Ich glaube, das ist allen auch klar. Wir suchen hier ja etwas verzweifelt nach Anhaltspunkten für die faire Behandlung von Arbeitern und für die tiergerechte Herstellung. Wie @Erbswurst und andere ja schon in Bezug auf den Tierschutz angemerkt haben, sind selbst die meisten Zertifikate wohl fragwürdig. Aber die reale Situation kann ja im Extremfall sein: Ich stehe bei TK Maxx (ja, ich weiß ) vor einem unglaublichen Sonderangebot, Markenware... und will mich schnell per Smartphone notdürftig über die Herstellungsparameter informieren. Dass ich dann zu keiner wirklich befriedigenden und erschöpfenden Einschätzung gelangen kann, ist ja klar.
  16. OT: Finde ich nicht so sehr. Die Gewichtsunterschiede bei den Rucksäcken gehen vor allem auf unterschiedliche Tragesysteme zurück. Der Jagdrucksack hat da nur eine ganz dünne Plastikfolie im Rückenteil. Die Trekkingrucksäcke haben zumindest eine etwas dickere Pufferschicht (nicht unbedingt reinen Schaumstoff, z.T. etwas fester). Mit militärischen Entwicklungen hat das erst einmal wenig zu tun. Wir sollten aber den Thread nicht so sehr entführen. Die vielleicht valide Frage, ob quasi-militärische Design- und Konstruktionsansätze beim ultraleichtenTrekking Sinn machen, hat ja für das Ausgangsanliegen von @Haxenkraxler nicht wirklich viel Bedeutung.
  17. OT: Der 50l-Jagdrucksack von Decathlon ist leichter als die Trekkingrucksäcke mit vergleichbarem Volumen. Also ist die Nähe 'zum Militär' allenfalls oberflächlich-optisch. Für grundsätzlich 'hochwertiger' halte ich den Rucksack allerdings nicht. Er verwendet z.B. die gleichen Schnallen und den gleichen Gurtbandstoff wie die Trekkingmodelle. Überhaupt halte ich es für eine Fehlannahme, dass die Soldaten dieser Welt mit ausnahmslos toller Ausrüstung verwöhnt werden. Darüber hinaus sucht die Trekkingszene (ob UL oder nicht) ja sowieso eher das nichtmilitärische Design... fühlt sich damit einfach wohler.
  18. OT: Verzollung läuft in Bonn angenehmer ab, weil in Oberkassel... ganz nahe an tollen MTB-Trails. Da kann man sich die Lust am Leben gleich zurückholen, wenn sie durch Erlebnisse am Schalter getrübt wurde.
  19. Das ist für viele (leider auch für mich) hauptsächlich eine Altersfrage.
  20. Du könntest hin- und wieder auch bei BPL schauen. Da heißt die Verkaufsrubrik nur komisch: swap. Hier: https://backpackinglight.com/forums/forum/commerce/gear-swap/ (Haben da Nichtmitglieder Zugang? Ich hoffe es.)
  21. OT: Altersbedingt nimmst du Festivals vermutlich nicht wahr... obwohl du sie berufsbedingt doch auf dem Schirm haben solltest. Aber von der Größe her ist das Exped-Produkt doch kein Riese, jedenfalls kürzer als die Sea-to-Summit Ponchos (wo ich dann ausnahmsweise für den Anfang sowieso zur schwereren und preiswerteren PU-Variante* raten würde - eben weil diese Art von Dach nur wenigen Leuten langfristig gefällt). * € 40 sind dann keine furchtbare Geldverschwendung, zumal man das Ding in den Alltagsrucksack schmeißen kann, wenn man mit dem Tarp-Poncho-Konzept im Gelände nicht klar kommt.
  22. Ein Poncho-Tarp ist zwar die leichteste, aber nicht unbedingt die simpelste Variante. Einsteigerfreundlich finde ich sie eigentlich nicht, verlangt sie doch aufgrund der kleinen Stofffläche nach etwas Erfahrung in der Tarp-Konfiguration, nach guter 'Taktik' bei Dauerregen usw.. Mein Eindruck: Viele Leute probieren diese Lösung kurz aus, doch bleiben nur wenige an ihr kleben. Insofern würde ich zumindest vom recht teuren Exped-Produkt abraten.
  23. Ich kaufe mir zusätzlich zu solcher Fleischeinlage bei jeder Gelegenheiten ein paar Kapern zum Püree - die täuschen Frische und Vitamine vor.
  24. Besonders oft sieht man Gans mit Bioland-Siegel ja nicht... was vielleicht auch daran liegt, dass ausgewachsene Gänse ziemlich groß sind und mit Siegel auch sehr teuer wären, sowieso aber keinen besonders guten Ruf unter Feinschmeckern haben (die das Geld ansonsten sicher ausgeben würden). Als Delikatesse gilt eigentlich nur die für mich völlig indiskutable Stopfleber - allenfalls noch die geräucherte Brust. Für die meisten Verbraucher ist das Servieren einer Gans hingegen eher ein Event als ein kulinarisches Erlebnis. Das soll jetzt alles nicht snobistisch klingen, weil es eher ziemlich trübe ist. Wo da aber die unbedenklichen Daunen (immer noch Nebenprodukt) in großer und reich machender Menge herkommen sollen, ist mir ein bisschen rätselhaft. Ich glaube leider, das von dir - @Erbswurst - anvisierte Produkt wäre zwar sehr teuer. Der Züchter würde dennoch nicht reich.
  25. Liest sich sehr spannend. Wie war in der Regel die Wegbeschaffenheit?
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