Zum Inhalt springen
Ultraleicht Trekking

martinfarrent

Moderatoren
  • Gesamte Inhalte

    6.512
  • Benutzer seit

  • Letzter Besuch

  • Tagessiege

    85

Alle erstellten Inhalte von martinfarrent

  1. Das ist eine Super-Idee, @Daniel_110. Danke! Edit: Gerade nachgeschaut... die Dinger haben üblicherweise eine Maximallänge von ca. 155 cm bei einer Mindestlänge von mitunter nur 42 cm - passt also prima. Natürlich geben die Verkäufer meist kein Gewicht an, womit der Kauf im Netz ein bisschen zum Ratespiel würde (auch hinsichtlich der Stabilität). Ich fahre mal zu Saturn und schaue mir die Produkte in natura an.
  2. In manchen Fällen könnte ich sogar mit dem schweren Trekkingstock leben, um bspw. ein TrailStar zu verwenden (am Eingang reicht sicher eine dünnere Carbonstange). Dann wäre auch sicherlich der maximale Diebstahlschutz möglich... Bike mit rein... wäre aber nur ein Nebeneffekt. Dafür hätte ich aber gerne einen verstellbaren Trekkingstock, der in die Lenkerrolle passen würde - also von der Mindestlänge her sehr viel kürzer als die handelsüblichen. Kennt jemand ein solches Produkt? Ich finde sowas nirgends.
  3. Fällt nicht falsch um, @Erbswurst... jedenfalls nicht, wenn man's richtig macht (hast du korrekt beschrieben). Fällt eigentlich gar nicht um. Wichtig ist (wie ich schon sagte) die Fixierung der Vorderradbremse.
  4. Ich glaube, was @FlorianHomeier gemeint hat (er mag mich notfalls korrigieren), war die Tendenz vieler Leute, zu ihrer ohnehin schweren Grundausrüstung noch regelmäßig zusätzliches Equipment zu kaufen. Ich kann ja selbst nicht an einem neuen Wasserfilter bei Globi vorbei gehen, ohne ihn mir genau anzuschauen... wenigstens erwerbe ich ihn aber meist nicht. Aber da gibt's ja auch Leute, die vermeintliche Notwendigkeiten erst anhand neuer Produkte erkennen... wie ein Rüstungswettlauf gegen einen Staat, der vor fünf Minuten noch nicht mal existierte.
  5. Das ist ungefähr mein Reden. Es hat viele Jahre gedauert, bis ich eingeräumt habe, doch ein 'echtes' Kissen zu brauchen. Dann lange herum recherchiert, um sehr zähneknirschend 60g Gewicht zu addieren. Das war vor ein paar Wochen. Und so ging's mir eigentlich immer mit Modifikationen meines Grundsystems.
  6. Man muss sowieso zwischen Bikepacking und Reiserad-Touren unterscheiden. MTB-Bikepacking ist fast zwangsläufig irgendwie UL. Auf dem Reiserad sind hingegen (zumindest für die Straße) Gepäckträger und Packtaschen eher nützlich als schlecht - sie stabilisieren das Rad auf einer Art und Weise, die im Singletrail regelrecht gefährlich wäre, auf der Straße aber zur Sicherheit beiträgt (und zwar gerade, wenn vorne auch Lowrider dabei sind). Wenn ich der Fahrer bin, ist mir das Zeltgewicht auf dem Reiserad inzwischen einigermaßen egal. Ich fahre auf der Straße sowieso viel zu schnell und verpasse auf Touren die Landschaft, weil ich 1) meistens halbwegs gut trainiert bin, und 2) mit meiner UL-Ausrüstung (vom MTB) in den Packtaschen auch vergleichsweise noch immer sehr leicht unterwegs. So klingt es vielleicht komisch, aber auf dem Reiserad macht es für mich sogar fast qualitativen Sinn, mich mit Luxusgepäck ein bisschen auszubremsen. Abends sowieso, aber auch schon während der Fahrt. (Möglicherweise bin ich indes nicht besonders exemplarisch. Sehr viele Reiseradler fahren untrainiert los und packen Jahr für Jahr sehr schwer. Sie schieben teilweise dann schon relativ flache Hügel hinauf.) Ganz anders wiederum auf dem MTB (das mir meist lieber ist): Jedes Gramm zählt und auch das Volumen. ABER: Unnötig verdrecken und missbrauchen will ich mein Rad ja nicht. 50g wiegt die Carbonstange für mein Lunar Solo. Die halte ich aus, zumal das Zelt besser steht als mit einer gequälten Variante des 'multi use' möglich (jedenfalls in bisheriger Form, gelle @wilbo ?). Die Idee, das Bike als Gestänge zu nutzen, befriedigt ja bislang eigentlich nur philosophisch... und bringt praktisch fast nichts. Es müsste etwas hinzu kommen - eine irgendwie geartete Erleichterung des praktischen Daseins auf Tour. Es müsste, gemessen am Gewicht, einfach 'das bessere Zelt' dabei herum kommen.
  7. @Freierfall - Du denkst beim Tarp daran, die Vorderbremse zu blockieren? Das lässt sich mit der Abspannschnur machen... um den Sattel wickeln, kurz rüber zum Bremshebel, dann wieder um den Sattel.
  8. Ungeahntes ist hiermit bis auf Weiteres gestrichen.
  9. @wilbo Erstmal ... ... im Hinterkopf. Mehr habe ich von deinem Beitrag nicht abgespeichert. Wann?
  10. OT: Ist bei mir auch so. Aber nur bis zu einer gewissen Grenze. Unter 5°C muss es ein Schlafsack sein - und ich habe keine wirkliche Ahnung, warum das so ist.
  11. Soll ich meine Frau mal vorbei schicken? Die kennt sich mit empirischer Sozialforschung aus und hätte vielleicht das Fehlen von Filterfragen moniert. Aber ansonsten: I'm happy to take everyone at face value.
  12. Hier hält sich übrigens seit geraumer Zeit ein Trend. Ungefähr ein Sechstel der Teilnehmer gibt an, von Anfang an UL gewesen zu sein. Ich finde das deshalb interessant, weil UL-Diskussionen, Texte, Blogs usw. fast uniform davon ausgehen, dass sich jeder Einsteiger zuvor mit tonnenschweren Rucksäcken herum gequält hat. Es entsteht daraus so etwas wie ein ewiges Verschlankungsdiktat, das aber bei immerhin jedem sechsten Leser am Kern der eigenen Story vorbei geht. OT: Kann es sein, dass manche Grundsatzdispute auch davon geprägt sind, dass manche Teilnehmer diesen Verschlankungsprozess gar nicht erst durchgemacht haben? Wer für Dogmen nie eine Verwendung hatte, begreift ihren Sinn vielleicht schlecht. Bei mir persönlich stand ja anstelle des Dogmas das MTB mit seinem beschränkten Gepäckpotenzial (das wieder nur als Beispiel).
  13. Da wärst du ja auch saublöd. Das wäre kein Verzicht, der dich UL-medaillenverdächtig machen würde.
  14. ... was sich ja bei einer und derselben Person auch von Fall zu Fall, Tour zu Tour ändern kann und darf... mit allerlei Zwischenstufen. Neulich war ich zum Beispiel mit dem MTB auf dem Natursteig Sieg. Aber eigentlich ging es mir nur darum, im Wald aufzuwachen. Der Tag war schön, aber der Boden matschig und das Unkraut klatschnass. Ich fuhr, wie vorgesehen, nur rund drei Stunden lang. Da hatte ich dann auch ein geschlosseneres Zelt mit. Nachtrag: Da ja immer auch der gute Schlaf als Voraussetzung für den Komfort auf dem Trail angeführt wird, verdient hier wieder mal die NeoAir Xlite eine lobende Erwähnung als Eierlegende Wollmilchsau: sehr leicht und sehr komfortabel. Davon brauchen wir mehr!
  15. @wilbo: Du bist jetzt dran, wie du siehst. Ich bin für ein irgendwie freistehendes Zelt, das mein Bike als Gestänge nutzt. Nur notfalls will ich das Fahrrad dafür jeden Abend zerlegen, nähme es aber zur Not hin. (Und nein, meine Speichen eignen sich nicht zum multi-use als Heringe.)
  16. Die Fettverbrennung lässt sich bei knapperem Zeitbudget auch durchaus in einem etwas intensiveren Pulsbereich trainieren. In der sogenannten Fettverbrennungszone (langsam und lange) ist sie anteilig zwar höher, absolut betrachtet aber nicht so hoch wie bei mittel-anstrengender Tätigkeit. Was bei einem intensiveren Ansatz allerdings nicht mehr so gut geht, ist die von dir beschriebene Methode des Trainings 'vor dem Frühstück'. Leidensfähige können die Fettverbrennung sogar (wegen des 'Nachbrenneffekts') im ziemlich harten VO2Max-Bereich trainieren... ist aber eklig anstrengend und erfordert viel Willenskraft. Dafür ist der Zeitaufwand andererseits minimal. Es bietet sich für so etwas der Winter an, wenn man drinnen auf einem Spinningrad o.ä. trainiert... dann hat man auch im eventuellen Skiurlaub was davon (weil die anaerobe Ausdauer eben auch trainiert wird). Das für den Fall, dass zusätzlicher Ansporn nötig sein sollte, was nach meiner Erfahrung mit VO2Max ziemlich wahrscheinlich ist. Auf dem Masochismus-Kontinuum folgt auf VO2Max das sogenannte HIIT-Training... noch kürzer, noch grausamer, aber ebenfalls mit positiven Auswirkungen auf die Fettverbrennung. Man kann (und sollte eigentlich) die Bereiche zum Glück auch mischen und seinem Zeitbudget optimal anpassen - und dann wirklich auch alle positiven Effekte in jeder Nuance mitnehmen. Sehr, sehr wichtig dabei: Gerade wenn man sich für die intensivsten Bereiche interessiert, müssen auch viele Pausentage dabei sein. Aber gerade das dürfte manchen Leuten ja entgegenkommen: wenige, kurze Einheiten pro Woche. Nur nicht nach Sonnenschein fragen, wenn tatsächlich eine solche Einheit ansteht.
  17. Die Idee ist ja, dass dein Zelt zusammenbricht und dich weckt, wenn sich jemand am Rad zu schaffen macht.
  18. martinfarrent

    [Suche] Bivy

    Ich habe einen Terra Nova Discovery. Da passt die normale NeoAir Xlite mit rein, deine vermutlich auch. Wasserdichtigkeit bei relativ guter Atmungsaktivität ist ebenfalls gesichert (Goretex Flo2 ist wie Event). Mückenschutz fehlt. Lösung: Carbonstange (40g) + S2S Nano Mosquito Pyramid (85g) mit einpacken. Ist aber trotzdem nicht toll, wenn es wirklich regnet. Für die Kopffreiheit kommt also ein Micro-Tarp hinzu - aber der Ein- und Ausstieg bleiben bei Regen problematisch. Aus dem Micro-Tarp wurde deshalb jetzt ein Rab Siltarp 1 - mit superleichten Schnüren und etwas Shock Cord für eine rasche Flying V-Aufstellung vorkonfiguriert. Eine Carbonstange ist ja eh schon wegen des Netzes dabei. Für den Lifter am Tarp findet sich meist ein Stock. Alles zusammen ziemlich teuer und mit fast 1 kg nicht wirklich leicht. Es funktioniert, braucht kaum Platz und ist modular - gefällt mir in der Praxis aber nicht. Ich wollte das Konzept halt unbedingt ausprobieren und finde es nun zu fummelig. Du kannst den ganzen Ramsch von mir haben, wenn du willst (beide Tarps, Schnüre, Insektenschutz, Stange, Biwaksack). Schicke mir einfach eine PN.
  19. OT: Hyde Park Corner?
  20. OT: Mit einem Magneten einkaufen heißt... Ladendiebstahl, oder?
  21. Das werde ich so blitzschnell nicht herausfinden, weil ich das Wochenende zum Testen meiner neuen Bike-Winterkleidung in verschiedenen Kombis nutze (hoffentlich besser als mein betagter Kram). Nach meiner allerersten Einschätzung ist er robust gebaut und hielte eine Menge Berührung mit der Umgebung aus - allerdings wahrscheinlich ziemlich klein für die reine Decathlon-Liste von @fettewalze. Weil ich aber als Bikepacker sowieso sehr packmaßorientiert kaufe, würde er mir persönlich mit oben genannten Einschränkungen locker reichen.
  22. Ist heute eingetroffen. Ich brauchte sowieso noch ein langes Unterhemd fürs Biken, und so wurde der Rucksack kurzerhand mitbestellt. Zeltgestänge passt da noch dicke... sogar drinnen. Jedenfalls meine. In den Seitentaschen kann man unbesorgt je eine 1l-Flasche tragen. Ich persönlich würde mit dem Rucksack und meinem Kram so lange auskommen, wie ich kein allzu großes 2P-Zelt transportieren müsste... regelmäßige Einkaufsmöglichkeiten vorausgesetzt und mal ein bisschen hypothetisch als Wanderer gedacht. Als Bikepacker brauche ich nicht einmal dieses Volumen (und dafür baut er auch zu hoch).
  23. Im vorliegenden Fall (des Videos) bliebe aber die ungleichmäßige Biegung unter Last. Die entsprechenden Segmente könnten für meine Begriffe trotzdem brechen... und das sogar bei weniger Wind. Wenn du nämlich genau hinsiehst, erkennst du, dass die oberen Segmente und die seitlichen (unten) nicht so sehr viel aushalten müssen. Aber an einer Stelle pro Seite entsteht praktisch (kurzzeitig) ein rechter Winkel. Das hätte Carbon für meine Begriffe ja mit einem Bruch quittiert. Natürlich könntest du jetzt argumentieren, dass bei gleicher Wandstärke und gleichem Durchmesser der Stangen der Wind noch ein bisschen heftiger sein müsste, um diese Verbiegung bei Carbon auch wirklich zu erzeugen. Aber dann greift wieder das Argument mit den Folgen: glatter Bruch vs. Selbstheilung bzw. manuelles Zurückbiegen (mit etwas Glück). Sprich: Carbon müsste ohnehin und in jeder Windliga so gewählt sein, dass das Zelt deutlich länger seine Form hielte als bei Alu, weil es danach auch vollständiger und endgültiger versagt. Das macht u.U. jeden Gewichtsvorteil wieder wett und erhöht nur sinnlos den Preis. Es sei denn, du machst das Carbongestänge gleich so dünn/elastisch, dass es äußerst frühzeitig kapituliert und dennoch nicht bricht - vielmehr kollabiert nur die Form. Aber dann schläfst du je nach Region ziemlich selten gut. Zum Realismus der ganzen Diskussion, @Chris2901: Natürlich hast du irgendwie Recht. Aber natürlich gibt es die 5% eben auch. Außerdem hat @AlphaRay doch jetzt die Chance, sein Idealzelt zu bauen. Warum sollte er es diesbezüglich nicht optimieren?
  24. OT: Scheint bei Rennrädern sehr viel häufiger vorzukommen als bei Mountainbikes, @Chris2901. Liegt's an den hartgepumpten Reifen im Vergleich zum Niedrigdruck in den großen MTB-Reifen (und natürlich an der fehlenden Federung)?
  25. Ja, entweder bricht es sofort unter einer Überlast... oder bekommt einen fast immer total unsichtbaren Knacks weg, wodurch es in sehr baldiger Zukunft abrupt und dann auch 'unerklärbar' bricht. Das ist tückisch.
×
×
  • Neu erstellen...