Reputationsaktivitäten
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Variatio hat eine Reaktion von Hans M. erhalten in Neuer leichter Midlayer gesucht: Daune/MerinoSo, hier nun die Details.
Die Piz Roseg und die Dufour sind zwei relativ verschiedene Jacken. Die Piz ist so etwas wie eine Merino-Fleece-Jacke mit zusätzlichem Front-Windschutz, die Dufour ist eine leichte Merino-Isolationsjacke als Alternative zu KuFa-Isojacken. Dementsprechend ist die Dufour rundherum in Ripstop gekleidet, wogegen die Arme und der Rücken der Piz auf der Innenseite Merino ist, sich daher angenehmer anfühlt, allerdings auch winddurchlässig ist.
Die technischen Daten/Eindrücke: Die Piz wiegt in L 320g, die Dufour 230g, halten damit ihr Versprechen. Gerade die Dufour überrascht damit ein bisschen, denn sie ist definitiv voluminöser, als ich es angesichts des Gewichts erwartet hatte. Das Teil kann Isolation.
Im Schnitt unterscheiden sie sich spürbar, die Piz ist schlanker und etwas länger geschnitten und passt mir (180cm, 82kg) ziemlich gut. Die Dufour ist dagegen deutlich weiter geschnitten und mir insgesamt zu groß. Hier könnte M besser passen, was allerdings unbewiesen bleibt. Das Packmaß ist recht kompakt, kommt aber nicht an meinen Daunenpulli heran.
Da die Passform der Dafour nicht stimmt, habe ich sie auch gar nicht weiter getestet - grundsätzlich halte ich sie für eine schöne Jacke, die eine gute Alternative für KuFa-Isojacken darstellt. Daher im Folgenden nur noch zur Piz Roseg.
Tragegefühl: Die Piz trägt sich sehr angenehm, gerade mit der Woll-Innenseite direkt auf der Haut. Aber auch über dem Baselayer macht sie eine gute Figur, auch wenn Wolle auf Wolle mehr reibt, als Wolle auf Pertex. Soweit so klar. Da sie aber nicht komplett eng anliegt (auf dem Photo ohne Baselayer), ist hier noch genügend Spielraum, so dass es sich angenehm anfühlt. Die Front ist auch auf der Innenseite mit Ripstop belegt, was ohne Baselayer ok ist, aber mit Baselayer insgesamt sehr angenehm.
Sie Taschen sind praktisch positioniert und etwas höher als "klassische" Jackentaschen. Zudem passt auch mal etwas größeres rein. Die kleine Schlüsseltasche auf dem Arm ist genau das.
Funktionalität: Einen ersten Test habe ich gestern Nachmittag in der Sonne auf dem Rad gemacht. Wegen der angenehmen Temperaturen war das weniger ein Isolations- als ein Windtest. Hier merkt man schon, dass an den Armen Wind durchkommt, was aber angesichts der Temperaturen sehr angenehm war. Auch der freie Rücken bewirkt eine sehr angenehme Klimatisierung, da sich keine Feuchtigkeit staut. Insgesamt ist der Piz nicht so wärmend/isolierend wie mein Daunenpulli, aber in Kombination mit langärmligem Merino-Baselayer könnte das für meine Ansprüche ausreichend sein.
Heute Morgen dann der Fahrradtest in der Kälte (naja, mit 8 Grad deutlich wärmer als letzte Woche morgens, aber immerhin). Hier habe ich als zusätzlichen Windbreaker meine kleine Adidas Terrex Agravic Alpha Hooded (180g) genutzt, die wegen des schlanken Schnitts der Piz perfekt darüber passt, ohne dass es zu störenden Falten, Reibung, etc. kommt. Dazu noch mein langes Merino-Base drunter. Die Kombi war dann total angenehm, da an den Armen die Merino-Base und die Piz ein hinreichend dickes Luftpolster anlegten, das durch die Terrex von Wind geschützt wurde. Insgesamt fühlte ich mich mit der Merino-Windbreaker-Kombi besser klimatisiert als mit meiner schwereren Windbreaker-Softshell, die ich bei 4 Grad Außentemperatur mit dem Daunenpulli ergänzt hatte.
Fazit: Die Piz Roseg ist ein bisschen anders, als zunächst gesucht (etwas schwerer, weniger kompakt, nicht komplett wind/wasserabweisend). Aber sie bietet ein toll klimatisierendes Paket, das sich gut mit meiner anderen aktuellen Ausstattung (Adidas Terrex, Baselayer, ggf. leichte Hardshell) ergänzt und meine anderen expliziten und impliziten Ansprüche (Reißverschluss, praktische Taschen, Passform, keine Kapuze) erfüllt.
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Variatio reagierte auf Norweger in UL Stammtisch Frankfurt a.M. / Rhein Main?Hat mir auch Spaß gemacht. Das nächste Mal, hoffentlich in Mainz, bin ich gerne wieder dabei.
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Variatio hat eine Reaktion von effwee erhalten in UL Stammtisch Frankfurt a.M. / Rhein Main?Moin! Schön und spannend war es - zumal für so einen eher UL-Neuling wie mich, der sich noch nicht mit Gramm-Zählen beschäftigt hat. Bei mir sind die kg noch Thema genug
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Variatio hat eine Reaktion von Punki erhalten in UL Stammtisch Frankfurt a.M. / Rhein Main?Moin! Schön und spannend war es - zumal für so einen eher UL-Neuling wie mich, der sich noch nicht mit Gramm-Zählen beschäftigt hat. Bei mir sind die kg noch Thema genug
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Variatio hat eine Reaktion von micha90 erhalten in UL Stammtisch Frankfurt a.M. / Rhein Main?Moin! Schön und spannend war es - zumal für so einen eher UL-Neuling wie mich, der sich noch nicht mit Gramm-Zählen beschäftigt hat. Bei mir sind die kg noch Thema genug
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Variatio reagierte auf Punki in UL Stammtisch Frankfurt a.M. / Rhein Main?bin neu hier im Forum, lese aber schon lage mit. Würde auch gerne kommen
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Variatio hat eine Reaktion von Kermit erhalten in Ein paar Merino-Baselayer-EindrückeWie oben schon angedeutet, habe ich die Unterwäsche-Sammlung durch Dilling ergänzt. Dabei sind einige Tanktop-Unterhemden mit Bio-Merino bei mir gelandet, sowie Shirts und Boxershorts aus der "exklusiven" Merinowolle. Meine Freundin hat ebenfalls beide Wollarten bestellt.
Bio-Merino: Die Sachen aus der Bio-Merino-Wolle sind eher der Kategorie "locker-flauschig" zuzuordnen. Sie sind lockerer gewebt als meine bisherigen 100%-Merino Sachen und deshalb etwas wolliger und für das Gewicht einen Tick dicker. Vom Anfassgefühl her ist es auch etwas rauer als beispielsweise das Decathlon TechWool 190, aber beim Tragen haben wir beide überhaupt kein Problem. Es ist aber auch definitiv weniger formstabil, vor allem im Vergleich zu den Kunstfaser-Mixen von SN oder Decathlon. Die Tanktops in cremeweiß haben daher auch eher die Anmutung von flauschigen Feinripp-Unterhemden.
Insgesamt also definitiv ein echtes Baselayer, wo man der Optik halber etwas darüber tragen sollte. Dann aber sehr angenehm. Und auch von hin und wieder beschriebenen Waschproblemen (Eingehen, ...) habe ich in den letzten Wochen nichts bemerkt, bei 30 Grad Maschinenwäsche hat sich da noch nichts Wesentliches an Form und Beschaffenheit geändert. Exklusiv-Merino: Die exklusive Dilling-Wolle ist ganz anders. Der Stoff ist dicht und glatt gewebt, glänzt leicht und ist trotz einer gewissen Formstabilität anschmiegsam. Die Verarbeitung ist sehr hochwertig und die Nähte top. Ebenfalls die breiten Bündchen der Boxershorts. Zudem machen die Stücke auch optisch echt was her, die Shirts trage ich auch gerne ohne was drüber in der Freizeit. Insgesamt sind das sofort meine Lieblingsstücke geworden, da sie einerseits eine ähnliche Anmutung wie die Kunstfaser-Mixe haben, andererseits den Tragekomfort von 100% Merino bieten. Zur Größe der Dillings: Mit 180cm/82kg passt mir L perfekt.
Von super.natural habe ich günstig ein dünnes Base-140 Langarmshirt und eine Base-175 3/4-Hose erstanden. Diese sind sehr hochwertig gefertigt, aber auch ziemlich dünn. Im Winter also nicht ganz meine Favoriten, aber zur Ergänzung ziehe ich sie gerne auch zusätzlich an, wenn es kalt ist.
Außerdem sind von SN zwei Comfort Hooded Jacken eingezogen. Diese sind zwar keine Baselayer, ich will sie aber trotzdem erwähnen. Diese haben sich sofort in mein Herz geschlichen, im Alltag habe ich sie dauernd an. Große Empfehlung!
Abschließend ergibt sich auch ein gewisser Nutzungsspielraum der verschiedenen Merino-Arten:
Die Kunstfaser-Mixe (Decathlon Forclaz Travel 500, das lange SN-Set) trage ich sehr gerne, wenn es wärmer ist und ein robusterer Einsatz verlangt ist. Dann kühlen sie ein bisschen (Death Valley) bzw. vertragen es besser, wenn beispielsweise ein Rucksack scheuert. Die 100%-Merinos trage ich umso lieber, je kälter es ist. Hier sind sie mit ihrer Flauschigkeit sehr bequem und wärmen auch besser. Meine Favoriten nach den ersten Wochen der Nutzung, die ich sofort wieder kaufen würde:
Die Decathlon Forclaz Travel 500 sind der Budget-Tipp, vor allem wenn es draußen wärmer ist. Sie sind etwas einfacher gefertigt als die "großen" Marken, aber in der täglichen Nutzung fällt das nicht weiter auf. Zudem sind sie mit dem Kunstfaser-Anteil recht robust. Die Dilling Exklusiv-Merinos sind der Qualitäts-Tipp. Tolles Anfass- und Tragegefühl, super geschnitten, und gerade im Winter auch angenehm warm. Die super.natural Hoodys sind wie oben erwähnt richtig klasse. Und auch die im ersten Bericht erwähnten Danish Endurance Socken haben sich bewährt, ich trage sie ebenfalls sehr gerne. -
Variatio hat eine Reaktion von effwee erhalten in UL Stammtisch Frankfurt a.M. / Rhein Main?@effwee: Kann sein, dass es bei mir einen Tick später wird, aber ich komme!
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Variatio hat eine Reaktion von effwee erhalten in UL Stammtisch Frankfurt a.M. / Rhein Main?Der 27.11. oder 4.12. sieht gut aus, beim 3.12. kam leider eine Veranstaltung rein.
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Variatio hat eine Reaktion von effwee erhalten in UL Stammtisch Frankfurt a.M. / Rhein Main?Merci! Hab' mich mal eingetragen
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Variatio hat eine Reaktion von effwee erhalten in UL Stammtisch Frankfurt a.M. / Rhein Main?Hier! Kelkheim
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Variatio hat eine Reaktion von Stue007 erhalten in Neuer leichter Midlayer gesucht: Daune/MerinoNach drei Wochen nun das erste Zwischenfazit:
Die Piz ist klasse. Ich habe sie dauernd an, sei es in der Freizeit als leichte Herbstjacke, oder auf dem Rad zum Pendeln (Speed-Pedelec, 2*20km). Das Design finde ich echt hübsch, gerade die Farbe ist dezent aber nicht langweilig. Und der Schnitt ist wie für mich gemacht. Sie ist leicht und trägt nicht dick auf, und fühlt sich gerade mit dem Merino einfach angenehm an. Praktisch sind die großen Taschen, die auch gut platziert sind. Ich habe schnell Zugriff auf Handy&Co, und zum Händewärmen sind sie auch gut geeignet.
Etwas zwiespältig bin ich mit den Daumenlöchern, die ich nur selten nutze. Beim Radeln sind die Bündchenränder in der Handfläche an den Griffen etwas unbequem (bzw. den Radhandschuhen im Weg), und der Zugriff/Blick auf die Smartwatch ist auch verstellt. Beim Laufen nutze ich sie schon eher, weiß aber noch nicht, was ich endgültig davon halten soll - das ist meine erste Jacke mit Daumenlöchern.
Die Wärmeleistung ist allerdings nicht so gut, wie bei meinem Daunenpulli - diesen hatte ich bis 4 Grad unter der Windjacke. In der warmen ersten Oktoberhälfte war die Piz ausreichend, morgens bei 10 Grad hatte ich auf dem Rad ein langes Merino-Base, dann die Piz, und darüber noch eine leichte Windjacke, das war sehr angenehm, da die Windjacke noch die Arme vor Zugwind geschützt hat (der Körperbereich der Piz ist ja schon winddicht). Abends dann bei 15-25 Grad habe ich die Windjacke dann weggelassen, da haben dann das Merino-Base und die Piz gereicht.
Gestern und heute war es nun mit 2-4 Grad deutlich frischer, hier war allerdings die Kombi Merino-Base/Daunenpulli/Piz/Windjacke spürbar zu warm. Hier muss ich ggf mal mit einem doppelten Baselayer an Stelle des Daunenpullis experimentieren.
Die Klimatisierung ist phantastisch. Auch bei anstrengenderer Tätigkeit (Laufen, Radfahren) leitet sie die Feuchtigkeit über Ärmel und Rücken gut nach außen und trocknet sehr schnell ab. Ich fühle mich pudelwohl
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Variatio hat eine Reaktion von Tipple erhalten in Neuer leichter Midlayer gesucht: Daune/MerinoSo, hier nun die Details.
Die Piz Roseg und die Dufour sind zwei relativ verschiedene Jacken. Die Piz ist so etwas wie eine Merino-Fleece-Jacke mit zusätzlichem Front-Windschutz, die Dufour ist eine leichte Merino-Isolationsjacke als Alternative zu KuFa-Isojacken. Dementsprechend ist die Dufour rundherum in Ripstop gekleidet, wogegen die Arme und der Rücken der Piz auf der Innenseite Merino ist, sich daher angenehmer anfühlt, allerdings auch winddurchlässig ist.
Die technischen Daten/Eindrücke: Die Piz wiegt in L 320g, die Dufour 230g, halten damit ihr Versprechen. Gerade die Dufour überrascht damit ein bisschen, denn sie ist definitiv voluminöser, als ich es angesichts des Gewichts erwartet hatte. Das Teil kann Isolation.
Im Schnitt unterscheiden sie sich spürbar, die Piz ist schlanker und etwas länger geschnitten und passt mir (180cm, 82kg) ziemlich gut. Die Dufour ist dagegen deutlich weiter geschnitten und mir insgesamt zu groß. Hier könnte M besser passen, was allerdings unbewiesen bleibt. Das Packmaß ist recht kompakt, kommt aber nicht an meinen Daunenpulli heran.
Da die Passform der Dafour nicht stimmt, habe ich sie auch gar nicht weiter getestet - grundsätzlich halte ich sie für eine schöne Jacke, die eine gute Alternative für KuFa-Isojacken darstellt. Daher im Folgenden nur noch zur Piz Roseg.
Tragegefühl: Die Piz trägt sich sehr angenehm, gerade mit der Woll-Innenseite direkt auf der Haut. Aber auch über dem Baselayer macht sie eine gute Figur, auch wenn Wolle auf Wolle mehr reibt, als Wolle auf Pertex. Soweit so klar. Da sie aber nicht komplett eng anliegt (auf dem Photo ohne Baselayer), ist hier noch genügend Spielraum, so dass es sich angenehm anfühlt. Die Front ist auch auf der Innenseite mit Ripstop belegt, was ohne Baselayer ok ist, aber mit Baselayer insgesamt sehr angenehm.
Sie Taschen sind praktisch positioniert und etwas höher als "klassische" Jackentaschen. Zudem passt auch mal etwas größeres rein. Die kleine Schlüsseltasche auf dem Arm ist genau das.
Funktionalität: Einen ersten Test habe ich gestern Nachmittag in der Sonne auf dem Rad gemacht. Wegen der angenehmen Temperaturen war das weniger ein Isolations- als ein Windtest. Hier merkt man schon, dass an den Armen Wind durchkommt, was aber angesichts der Temperaturen sehr angenehm war. Auch der freie Rücken bewirkt eine sehr angenehme Klimatisierung, da sich keine Feuchtigkeit staut. Insgesamt ist der Piz nicht so wärmend/isolierend wie mein Daunenpulli, aber in Kombination mit langärmligem Merino-Baselayer könnte das für meine Ansprüche ausreichend sein.
Heute Morgen dann der Fahrradtest in der Kälte (naja, mit 8 Grad deutlich wärmer als letzte Woche morgens, aber immerhin). Hier habe ich als zusätzlichen Windbreaker meine kleine Adidas Terrex Agravic Alpha Hooded (180g) genutzt, die wegen des schlanken Schnitts der Piz perfekt darüber passt, ohne dass es zu störenden Falten, Reibung, etc. kommt. Dazu noch mein langes Merino-Base drunter. Die Kombi war dann total angenehm, da an den Armen die Merino-Base und die Piz ein hinreichend dickes Luftpolster anlegten, das durch die Terrex von Wind geschützt wurde. Insgesamt fühlte ich mich mit der Merino-Windbreaker-Kombi besser klimatisiert als mit meiner schwereren Windbreaker-Softshell, die ich bei 4 Grad Außentemperatur mit dem Daunenpulli ergänzt hatte.
Fazit: Die Piz Roseg ist ein bisschen anders, als zunächst gesucht (etwas schwerer, weniger kompakt, nicht komplett wind/wasserabweisend). Aber sie bietet ein toll klimatisierendes Paket, das sich gut mit meiner anderen aktuellen Ausstattung (Adidas Terrex, Baselayer, ggf. leichte Hardshell) ergänzt und meine anderen expliziten und impliziten Ansprüche (Reißverschluss, praktische Taschen, Passform, keine Kapuze) erfüllt.
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Variatio hat eine Reaktion von Fabian. erhalten in Neuer leichter Midlayer gesucht: Daune/MerinoNach drei Wochen nun das erste Zwischenfazit:
Die Piz ist klasse. Ich habe sie dauernd an, sei es in der Freizeit als leichte Herbstjacke, oder auf dem Rad zum Pendeln (Speed-Pedelec, 2*20km). Das Design finde ich echt hübsch, gerade die Farbe ist dezent aber nicht langweilig. Und der Schnitt ist wie für mich gemacht. Sie ist leicht und trägt nicht dick auf, und fühlt sich gerade mit dem Merino einfach angenehm an. Praktisch sind die großen Taschen, die auch gut platziert sind. Ich habe schnell Zugriff auf Handy&Co, und zum Händewärmen sind sie auch gut geeignet.
Etwas zwiespältig bin ich mit den Daumenlöchern, die ich nur selten nutze. Beim Radeln sind die Bündchenränder in der Handfläche an den Griffen etwas unbequem (bzw. den Radhandschuhen im Weg), und der Zugriff/Blick auf die Smartwatch ist auch verstellt. Beim Laufen nutze ich sie schon eher, weiß aber noch nicht, was ich endgültig davon halten soll - das ist meine erste Jacke mit Daumenlöchern.
Die Wärmeleistung ist allerdings nicht so gut, wie bei meinem Daunenpulli - diesen hatte ich bis 4 Grad unter der Windjacke. In der warmen ersten Oktoberhälfte war die Piz ausreichend, morgens bei 10 Grad hatte ich auf dem Rad ein langes Merino-Base, dann die Piz, und darüber noch eine leichte Windjacke, das war sehr angenehm, da die Windjacke noch die Arme vor Zugwind geschützt hat (der Körperbereich der Piz ist ja schon winddicht). Abends dann bei 15-25 Grad habe ich die Windjacke dann weggelassen, da haben dann das Merino-Base und die Piz gereicht.
Gestern und heute war es nun mit 2-4 Grad deutlich frischer, hier war allerdings die Kombi Merino-Base/Daunenpulli/Piz/Windjacke spürbar zu warm. Hier muss ich ggf mal mit einem doppelten Baselayer an Stelle des Daunenpullis experimentieren.
Die Klimatisierung ist phantastisch. Auch bei anstrengenderer Tätigkeit (Laufen, Radfahren) leitet sie die Feuchtigkeit über Ärmel und Rücken gut nach außen und trocknet sehr schnell ab. Ich fühle mich pudelwohl
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Variatio reagierte auf questor in Georgien Svaneti - auf und nieder, immer wieder.Tag 7: "Waterloo!"
Eckpunkte hinter Mazeri Richtung Ushba -> Ushba Gletscher -> Mazeri -> Guli 33,3km, 1982hm up, 1448hm down, höchster Punkt 2780m Rekord - ich komme tatsächlich kurz vor 8 los. Dass ich dafür den Wecker um 6 gestellt habe - und um 6:30 endlich die Augen aufbekomme - geschenkt. Fast 8 Stunden Schlaf haben unglaublich gut getan. Ich bin scheinbar tatsächlich als erster am georgischen Grenzposten vor dem Gletscher, von dem ich bereits gelesen hatte. Ein Köter, neben dem ein ausgewachsener Bär niedlich wirken würde, und mich ohne seine Kette am liebsten in einem Stück fressen würde macht das Empfangskomitee. Ein Grenzer wäscht sich gerade müde das Gesicht, stoppt mich dann aber doch noch mit ein wenig Aktionismus. Woher? Wohin? Alleine? Auch wieder zurück? Der Blick auf meinen augenscheinlichen Tagesrucksack verschafft scheinbar Glaubwürdigkeit und so darf ich ohne weitere Prüfung, ob ich mich nicht doch über die 4000er nach Russland absetzen will passieren. Es geht direkt bergauf, ständige Spinnweben im Gesicht bestätigen, dass ich wohl tatsächlich der erste heute morgen bin - sehr schön - die zu erwartende Ruhe auf der Strecke und am Gletscher - nicht die Spinnweben *ugh
Bis zum Wasserfall bleibt die Steigung entspannt. Die Blicke in's Tal, das mehr und mehr von der Sonne erfasst wird belohnen. Nach dem Wasserfall gen Gletscher wird es ordentlich steil, dazu staubig-geröllig-rutschig, 'freue' mich schon auf Rückweg - NOT. Erstaunlich - derart anspruchsvolles Terrain hatte ich bei der Popularität als Ausflugsziel gar nicht erwartet. Aber wahrscheinlich strecken wirklich die meisten schon beim Wasserfall die Waffen und gehen gar nicht weiter. Es folgt die Querung des Gletscherausflusses, so früh mit einem lässigen Satz zu überbrücken. Dann, etwas weiter oben stehe ich plötzlich vor einem großen Brocken - behangen mit allerlei Bergsteigergedöns - und übersäht mit Plaketten derjenigen, die das Zeug weiter oben wohl eher weniger erfolgreich eingesetzt haben - huiui! Etwas mulmig wird mir ja beim Anblick - gepaart mit einem Blick die eigenen Beine runter - in Shorts und Trailrunnern endend. Unter dem Brocken befindet sich noch allerlei vermeintlich für andere zurück gelassenes - Gas en Masse, Essen - und natürlich Müll. Ein paar russische Instantnudeln sehen noch ok aus, das Haltbarkeitsdatum ist das Einzige, was ich entziffern kann. Also eingepackt, die Versorgung mit dererlei erscheint mir ja hier weiterhin zweifelhaft, kann nicht schaden. Es geht hinauf, ab in's Geröllfeld. Am Punkt, auf dem der Beginn der Gletscherzunge auf meiner Karte verzeichnet ist, ist noch weit und breit nichts zu sehen, muss die Jahreszeit sein. Also weiter rein - und weiter - und weiter. Ich begegne Gruppe auf dem Abstieg, die weiter oben kampiert hat. Volle Gletscherausrüctung, merklich kurz angebunden und reserviert. Hat da jemand einen Egoknick in Anbetracht des vermeintlichen Spaziergängers in Shorts und Turnschuhen, der da einfach so rein latscht? Ich laufe weiter und weiter. Die Umgebung wird immer abweisender, geradezu bedrückend, ja beklemmend. Nichts lebendes, graue Felsbrocken, in der Ferne braungraues Eis, immer mal ein knacken, rutschen, rollen. Dazu Gluckern und Rauschen. Ich balanciere weiter auf den Steinbrocken das Geröllfeld nach oben, mal mehr, mal weniger fest verkeilt. Es wird mehr und mehr Eis unter dem Geröll sichtbar und irgendwann bekomme ich den Gletscher zu sehen, Mehr grau als weiß, ein trauriger Anblick. So gar nicht weiß, prächtig und majestätisch, wie ich ihn mir ausgemalt habe. Ich entscheide mich dagegen, noch weiter zu gehen. So ganz wohl fühle ich mich in der Umgebung nicht, zumal mich der lange und länger werdende Weg zurück und bisher mäßig spannende Blick auf den Gletscher wenig motiviert. Also balanciere ich die Felsbrocken zurück nach unten. Ich ärgere mich etwas, hierfür unter'm Strich fast einen Tag drauf gegeben zu haben. Irgendwann, ich kann gar nicht sagen, wie, ich meine beim nachziehen des Beins, detsche ich mit dem Schienbein etwas gegen einen Stein, etwas dumpfer Schmerz, angestoßen halt. Als ich schaue, klafft da ernsthaft ein Löchlein im Schienbein, die dickflüssige, rote Suppe läuft herunter - wtf? Es tut nicht einmal groß weh, aber der Stein muss herrlich scharfkantig gewesen sein. Ich halte inne, hole das medikit heraus, der Brennstoff aus der Apotheke kommt auch gelegen. Sogar ein paar Steinsplitter muss ich noch heraus pulen - traumhaft, irgendwo mitten im Geröllfeld. Ich pappe ein Pflaster gegen Schmutz drauf, dann kann ich wenigstens auch sehen, wenn es stärker weiter suppt. Ein bisschen baff mäandere ich weiter hinab, gefühlt hat mir die Hexe Ushba einen kleinen Achtungshieb verpasst. Heraus aus dem Gletscherfeld, in den rutschigen Abstieg, der schon beim Anstieg keine Freude war. Immer wieder rutsche ich leicht weg fange mich, muss Gewicht unangenehm auf den geschundenen Knöchel, der eigentlich langsam besser wurde verlagern. Dann passiert es - ich rutsche schwungvoll rückwärts weg, die Stöcker landen wie ein Hebel über einem Stein, ich merke direkt, wie der Linke nachgibt - fuck! Noch beim Fallen bin ich Gedanklich bei den Konsequenzen. Hier ohne Stöcker bergab rutschen - OK, noch einer für den dicken Knöchel - Halbpyramide geht damit auch noch - Dackelgarage vielleicht mit dem Stumpf. Da sammele ich mich auf dem Boden, schaue zum zweiten, rechten Stock - auch halbiert! Nee, ne? Beide Mittelsegment, direkt unterhalb der Klemmung. Scharfkantig und zu kurz, um das gebrochene Stück ohne Weiteres aus der Klemmung gedreht zu bekommen. Ein Unterteil kann ich noch auflesen, das Zweite ist nicht mal mehr auffindbar, muss in's Dickicht wegkatapultiert worden sein. Ich schnalle die Überreste an den Rucksack und rutsche langsam weiter bergab. Irgendwann begegnen mir die ersten Tagestouristen. Ich komme mir vor, wie ein gerupftes Huhn, das gebeutelt und mitgenommen bergab zieht Bei den wenigen Begegnungen der letzten Tage war doch zumindest immer ein bisschen Austausch angesagt, sobald man mal auf jemanden traf. Aber in der eher touristischen Gegend scheint das eh auszufallen, mir nur recht Ich bin wenig in Gesprächslaune. Auf das georgische Hallo, das ich zumindest anstandshalber hervorbringe reagiert eh keiner, zwei Mal ernte ich ein lautstarkes "HÄÄH?". Die große Mehrzahl ist Deutsch - und macht daraus schon beim Gruß keinen Hehl. In Gedanken kopfschüttelnd geht es weiter runter. Auch der 10er Truppe, die die Russen gestern kurz vor mir getroffen hatten, begegne ich vermutlich - traumhaft. Dann der Fluss vom Gletscher, über den ich morgens noch mit einem leichten Hüpfer gekommen bin, mittlerweile mächtig angeschwollen. Beidseitig Menschentrauben, die sich nicht sicher sind, ob oder wie sie es wagen sollen. Einige furten, das Wasser hat ordentlich Kraft. Ich laufe etwas auf und ab, studiere die Lage, verspüre wenig Lust, in's Wasser zu steigen - mit den kauputten Stöckern am Rucksack. Eine stelle erscheint mir geeignet, wenn auch knapp. Aber kann's heute noch schlimmer werden? Fuck it! Rucksack strammer angezogen, Kurzer Anlauf, Absprung - Tap auf leicht überflossenem Stein in der Flussmitte - Satz - Landung - Auslaufschritte - drüben. Wenigstens ein Fünkchen Badass bewahrt und ab durch die Mitte aus der Masse der Leute raus. Ab hier wird es wieder leichter aber ich spüre, dass die Rutschpartie bei feuchtem Schuhklima den Fußsohlen nicht gut getan hat, am nächsten Morgen werde ich eine 20ct große Blase entdecken - traumhaft! Am Kontrollposten sitze ich etwas, lasse Luft an die Füße. Ich bin etwas wie bekommen ob dieser unerwarteten Tour, die ich vorab unter Ausflug verbucht hatte, nehme mien Umfeld nicht wirklich wahr. Irgendwann geht es weiter. Auch jetzt zieht sich das Gelatsche auf wenig spannendem Forstweg bis ins Dorf, in diesem Fall Mazeri ,wieder ewig. Noch immer kommen mir Touristen entgegen, je später, desto weniger für den Anstieg geeignet oder ausgerüstet. Wahnsinn, was hier rauf gelassen wird ohne Warnung! Ich schaue immer wieder zurück, wie ein gehässiges Meme blickt mit der Ushba nach, ich recke den Mittelfinger entgegen. In Mazeri fülle ich Wasser auf, entdecke einen neuen Shop, von dem bisher noch nichts zu hören war und den ich bei der Planung nicht auf dem Radar hatte. Essen habe ich genug, aber für eine Limo bin ich zu haben. Ostblocklimo ist einfach grandios. Hier werden auch die Fizans in die Tonne gekloppt. Die Mittelsegmente hätte man sicher erneuern können, aber mir fehlte ja auch ein Unterteil. Und beim Gedanken, die scharfkantigen Reste als ständigen Reminder Dieser Fail-Episode noch gut eine Woche mit mir rumzuschleppen werde ich sie mit Freuden los. Ein Problem weniger mit dem Handgepäck denke ich mir und muss erstmals etwas schmunzeln. Zu Hause wird mir auffallen, dass ich ja noch zwei fast neuwertige Mittelsegmente auf Halde zu liegen hatte - schon blöd, wenn man zu viel Scheiß hat und den Überblick verliert. Nach der Limo und dem Befreiungsakt von den Fizans habe ich mich wieder etwas Gefangen, verbuche das ganze als Learning: Gletscher sind optisch eher langweilig, hochalpines Umfeld reizt mich nicht allzu sehr. In den unerwartetsten Momenten kann es plötzlich dicke kommen und den selben Weg wieder zurück zu gehen hasse ich doch tatsächlich noch mehr als ich so schon in Erinnerung hatte. Es kann nur besser werden. Also raus aus dem Dorf, etwas weiter Richtung Pass soll ein verlassenes Dorf liegen, ich spekuliere auf alte Kulturbäume zum Hängen. Der Weg ist wie immer ausgeschlagen, staubig, steinig, es latscht sich zäh und zieht sich. Auch hier lukt der Ushba über die nähergelegenen Hügel, verfolgt mich auf Schritt und Tritt. Im Guli Dorf angekommen treffe ich auf die sieben Slowaken von vor ein paar Tagen, die die selbe Route liefen aber direkt aus Iskari kommen. Über einen ganzen Tag hatte ich also raus gelaufen, wieder Balsam für das geschundene Ego. Dann zwei traumhafte alte Bäume mit einem Bänckchen davor und Fernblick in's Tal und mit voller Abendsonne bestrahlt - was für eine Versöhnung für diesem verkorksten aber lehrreichen Tag. Ich baue auf, wasche mich ausgiebig an einer quelle, lasse die schwitzigen Sachen in der Restsonne mal gut durchtrocknen. Irgendwann kommt die georgische Variante des alte John Wayne zu Pferd vorbei. er landet erst bei den Slowaken, ich höre etwas Gelächter. Ich denke an einen alten, neugierigen Mann, der sich etwas für die Fremden interessiert und Unterhaltung sucht wie die Tage zuvor, wenn ich in den abgelegenen Dörfern ma auf Bewohner stieß. Dann kommt er in meine Richtung. Ich werfe ihm ein freundliches gamarjoba entgegen. Er macht ziemlich direkt klar, was ihn hertreibt - Geld. Mit Händen und Füßen deutet er Besitz an der Umgebung an, fordert 20 Lari. Ich pruste los. Ja klar, der Dorfbesitzer - und 20 Lari - das ist ein durchschnittliches Hotelbett in den größeren Städten hier! Er geht direkt runter auf zehn. Wenn ich irgendetwas heute so gar nicht bin, dann in der Stimmung, mich für dumm verkaufen zu lassen. Ich schaue kurz bei den Slowaken vorbei, die hinter einer Ruine Lager bezogen haben. Sie sind ebenso eher etwas belustigt säuerlich, haben ihm auch zehn gegeben - für alle sieben! Ich komme etwas angepisst zurück, John ist offenbar klar, dass die Karten schlecht steht und schon sind wir bei fünf Lari. Ich habe noch zwei in Münzen, die ich eh nicht tragen möchte, wir handeln etwas hin und her, ich deute an, dass ich gerne auch noch weiter ziehe und er sich die fünf Lari an den Hut stecken kann. Nichts liegt mir im Moment ferner, aber offensichtlich habe ich heute ein anständiges Pokerface. Er lenkt missmutig ein und transportiert mein Hartgeld widerwillig ab. Eine etwas unangenehme Begegnung, ein etwas durchaus unangenehmer Zeitgenosse. Alleine hier oben wäre ich wohl nicht so brüsk aufgetreten, aber die Genugtuung, hier nicht übers Ohr gehauen worden zu sein tut gut. Dann noch Mal unters Pflaster geschaut, wie erwartet etwas suppig. Reinigen, mit der UL-Machete aka Swisscard Brieföffner noch ein paar Steinreste raus geholt und frisches Pflaster - für den Rambo für Arme fehlt nur noch der Angelhaken zum Nähen, aber der ist natürlich aus Gewichtsgründen nicht im Gepäck. Dann kochen, Blick genießen, den nächsten Tag planen. Irgendwann fällt mir der Sternenhimmel auf - und was für einer! Milchstraße inklusive, wow! Ich sinniere noch etwas auf meiner Bank und genieße den Himmel, setze das Ganze irgendwann mit Blick aus Hängematte fort und schlafe einigermaßen versöhnt mit dem Tag ein. -
Variatio hat eine Reaktion von mexl916 erhalten in Neuer leichter Midlayer gesucht: Daune/MerinoSo, hier nun die Details.
Die Piz Roseg und die Dufour sind zwei relativ verschiedene Jacken. Die Piz ist so etwas wie eine Merino-Fleece-Jacke mit zusätzlichem Front-Windschutz, die Dufour ist eine leichte Merino-Isolationsjacke als Alternative zu KuFa-Isojacken. Dementsprechend ist die Dufour rundherum in Ripstop gekleidet, wogegen die Arme und der Rücken der Piz auf der Innenseite Merino ist, sich daher angenehmer anfühlt, allerdings auch winddurchlässig ist.
Die technischen Daten/Eindrücke: Die Piz wiegt in L 320g, die Dufour 230g, halten damit ihr Versprechen. Gerade die Dufour überrascht damit ein bisschen, denn sie ist definitiv voluminöser, als ich es angesichts des Gewichts erwartet hatte. Das Teil kann Isolation.
Im Schnitt unterscheiden sie sich spürbar, die Piz ist schlanker und etwas länger geschnitten und passt mir (180cm, 82kg) ziemlich gut. Die Dufour ist dagegen deutlich weiter geschnitten und mir insgesamt zu groß. Hier könnte M besser passen, was allerdings unbewiesen bleibt. Das Packmaß ist recht kompakt, kommt aber nicht an meinen Daunenpulli heran.
Da die Passform der Dafour nicht stimmt, habe ich sie auch gar nicht weiter getestet - grundsätzlich halte ich sie für eine schöne Jacke, die eine gute Alternative für KuFa-Isojacken darstellt. Daher im Folgenden nur noch zur Piz Roseg.
Tragegefühl: Die Piz trägt sich sehr angenehm, gerade mit der Woll-Innenseite direkt auf der Haut. Aber auch über dem Baselayer macht sie eine gute Figur, auch wenn Wolle auf Wolle mehr reibt, als Wolle auf Pertex. Soweit so klar. Da sie aber nicht komplett eng anliegt (auf dem Photo ohne Baselayer), ist hier noch genügend Spielraum, so dass es sich angenehm anfühlt. Die Front ist auch auf der Innenseite mit Ripstop belegt, was ohne Baselayer ok ist, aber mit Baselayer insgesamt sehr angenehm.
Sie Taschen sind praktisch positioniert und etwas höher als "klassische" Jackentaschen. Zudem passt auch mal etwas größeres rein. Die kleine Schlüsseltasche auf dem Arm ist genau das.
Funktionalität: Einen ersten Test habe ich gestern Nachmittag in der Sonne auf dem Rad gemacht. Wegen der angenehmen Temperaturen war das weniger ein Isolations- als ein Windtest. Hier merkt man schon, dass an den Armen Wind durchkommt, was aber angesichts der Temperaturen sehr angenehm war. Auch der freie Rücken bewirkt eine sehr angenehme Klimatisierung, da sich keine Feuchtigkeit staut. Insgesamt ist der Piz nicht so wärmend/isolierend wie mein Daunenpulli, aber in Kombination mit langärmligem Merino-Baselayer könnte das für meine Ansprüche ausreichend sein.
Heute Morgen dann der Fahrradtest in der Kälte (naja, mit 8 Grad deutlich wärmer als letzte Woche morgens, aber immerhin). Hier habe ich als zusätzlichen Windbreaker meine kleine Adidas Terrex Agravic Alpha Hooded (180g) genutzt, die wegen des schlanken Schnitts der Piz perfekt darüber passt, ohne dass es zu störenden Falten, Reibung, etc. kommt. Dazu noch mein langes Merino-Base drunter. Die Kombi war dann total angenehm, da an den Armen die Merino-Base und die Piz ein hinreichend dickes Luftpolster anlegten, das durch die Terrex von Wind geschützt wurde. Insgesamt fühlte ich mich mit der Merino-Windbreaker-Kombi besser klimatisiert als mit meiner schwereren Windbreaker-Softshell, die ich bei 4 Grad Außentemperatur mit dem Daunenpulli ergänzt hatte.
Fazit: Die Piz Roseg ist ein bisschen anders, als zunächst gesucht (etwas schwerer, weniger kompakt, nicht komplett wind/wasserabweisend). Aber sie bietet ein toll klimatisierendes Paket, das sich gut mit meiner anderen aktuellen Ausstattung (Adidas Terrex, Baselayer, ggf. leichte Hardshell) ergänzt und meine anderen expliziten und impliziten Ansprüche (Reißverschluss, praktische Taschen, Passform, keine Kapuze) erfüllt.
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Variatio hat eine Reaktion von mexl916 erhalten in Ein paar Merino-Baselayer-EindrückeMoin zusammen,
nach meinen aktuellen Reiseerfahrungen (Komfort mit Hotel, aber viele längere/anstrengendere Trails in den aktuell noch recht heißen US-Nationalparks, und zu Beginn Kayak in BC) möchte ich meine Merino-Baselayer-Erfahrungen teilen. Ich hatte von meinem Nepal-Trek vor ein paar Jahren schon eine gewisse Merino-Grundausstattung (langextremitätige Ortovox-Thermo-Sachen), aber ein paar neue leichte Sachen brauchte ich dann doch noch.
Decathlon: Hier hatte ich die günstigen kurzärmligen Forclaz Travel 500 und das dazugehörige Langarmpendant entdeckt, jeweils 70% Merino.Als hochwertige Variante kam dann noch das TechWool 190 mit (100% Merino). Bei der Hitze gerade in den Wüsten-Canyons stellte ich dann schnell fest, dass ich mit den langärmligen Hemden besser zurecht komme, deshalb konnte ich die gut vergleichen, und hatte sie jeden Tag abwechselnd an. Die günstigen Forclaz sind dabei einfach gefertigt, einfach vernäht und ohne großartigen Schnickschnack. Mir (180cm, 83kg) passen sie sehr gut und lassen ein bisschen Luft. Das war (zumindest bei >40 Grad im Schatten) angenehmer als das TechWool 190, das vom Schnitt her ähnlich ist, aber enger sitzt. Dieses hat auch die aufwändigeren Nähte und sieht insgesamt auch schicker/hochwertiger aus.
Vom Tragegefühl der Wolle habe ich keinen großen Unterschied bemerkt, das TechWool 190 ist ein kleines bisschen "flauschiger" und weicher/elastischer, das Forclaz etwas glatter und weniger dehnbar. Bei der Abriebfestigkeit habe ich in den zwei Wochen und 300km Hike mit dem 1-5kg schweren Tagesrucksack auch keine nennenswerten Verschleißerscheinungen beobachtet, lediglich auf einer der (breiteren) Nähte des TechWool 190 haben wohl die Rucksackriemen gerieben, ohne dass die Stabilität der Nähte dadurch beeinträchtigt scheint.
Auch das Waschen (weniger aus Geruchsgründen, als eher um die Schweiß-Salzränder zu entfernen) war problemlos, und auch in den kühl klimatisierten Hotels waren die Hemden nach 10-12h am nächsten Morgen trocken. Technische Veränderungen (Eingehen, ...) konnte ich bisher auch beim Waschen mit der Maschine zu Hause nicht entdecken, die Hemden scheinen ganz robust zu sein.
Fazit: Als günstige Merino-Shirts sowohl in der Lang- als auch Kurzarm-Version sehr empfehlenswert, vor allem in Anbetracht des Preises (18/20€). Das P/L-Verhältnis beim Forclaz finde ich etwas besser als beim TechWool (30€), da die Funktionaliät quasi identisch ist. Danish Endurance: Beim großen Fluss habe ich "Leichte Merino Wandersocken" mit 40% Merino gefunden. Wobei "leicht" relativ ist, ich würde sie als "medium" einstufen, und von der Gewebeart eher lockerer gewebt, aber hochwertig und gut an die Füße angepasst. Mit Schuhgröße 42 passen mir die 39-42 perfekt, und es gibt sie in schönen Farben. Ich haben sie dann im kühleren BC und vor allem beim Kayaken, wo die Füße gerne kälter werden, gerne getragen. Zum Hitze-Hiken mussten sie dann aber dünneren Merino-Socken weichen.
Fazit: Als Wandersocken bis 25 Grad auf jeden Fall zu empfehlen, und sie machen einen guten Eindruck. Hier in Deutschland trage ich sie nun auch gerne in der Freizeit. Bei 12€/Paar von der P/L her ok, ich bin zufrieden. Aber vielleicht auch nicht super-duper-happy-zufrieden, dass ich sie total uneingeschränkt empfehlen würde. Brubeck: Ebenfalls beim großen Fluss habe ich Boxershorts von Brubeck in einem schön knalligen rot zu einem guten Preis (12€/Stück, schwankt) gefunden, in Größe L passen sie mir auch perfekt. Die 37% Merino sind nicht sooooo viel, aber meine Hoffnung war, dass die Woll-Vorteile wahrnehmbar sind. Dies wurde dann auch nicht enttäuscht, die Unterhosen haben sich bestens bewährt. Sie sind ziemlich dünn/leicht und elastisch und passen sich wunderbar an, wenn ich sie an habe, nehme ich sie quasi nicht wahr (im Gegensatz zu klassischen Baumwoll-Shorts). Und auch bzgl. Geruch haben sie voll überzeugt, auch nach einem Tag Sport/Schwitzen haben sie keinen wesentlichen Geruch angenommen.
Fazit: Hier bin ich sehr zufrieden, ich trage sie auch weiterhin dauernd in meiner Freizeit. Der Preis ist sehr gut, vor allem wenn man sie mal günstiger bekommt. Insgesamt habe ich mit diesen aktuellen Erfahrungen nun beschlossen, auch zu Hause komplett von Baumwolle auf Merino umzustellen. Hier habe ich nun bei den aktuellen Rabatten von Dilling zugeschlagen, und werde dann mal vor allem mit Brubeck/Decathlon vergleichen.
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Variatio hat eine Reaktion von Stue007 erhalten in Neuer leichter Midlayer gesucht: Daune/MerinoSo, hier nun die Details.
Die Piz Roseg und die Dufour sind zwei relativ verschiedene Jacken. Die Piz ist so etwas wie eine Merino-Fleece-Jacke mit zusätzlichem Front-Windschutz, die Dufour ist eine leichte Merino-Isolationsjacke als Alternative zu KuFa-Isojacken. Dementsprechend ist die Dufour rundherum in Ripstop gekleidet, wogegen die Arme und der Rücken der Piz auf der Innenseite Merino ist, sich daher angenehmer anfühlt, allerdings auch winddurchlässig ist.
Die technischen Daten/Eindrücke: Die Piz wiegt in L 320g, die Dufour 230g, halten damit ihr Versprechen. Gerade die Dufour überrascht damit ein bisschen, denn sie ist definitiv voluminöser, als ich es angesichts des Gewichts erwartet hatte. Das Teil kann Isolation.
Im Schnitt unterscheiden sie sich spürbar, die Piz ist schlanker und etwas länger geschnitten und passt mir (180cm, 82kg) ziemlich gut. Die Dufour ist dagegen deutlich weiter geschnitten und mir insgesamt zu groß. Hier könnte M besser passen, was allerdings unbewiesen bleibt. Das Packmaß ist recht kompakt, kommt aber nicht an meinen Daunenpulli heran.
Da die Passform der Dafour nicht stimmt, habe ich sie auch gar nicht weiter getestet - grundsätzlich halte ich sie für eine schöne Jacke, die eine gute Alternative für KuFa-Isojacken darstellt. Daher im Folgenden nur noch zur Piz Roseg.
Tragegefühl: Die Piz trägt sich sehr angenehm, gerade mit der Woll-Innenseite direkt auf der Haut. Aber auch über dem Baselayer macht sie eine gute Figur, auch wenn Wolle auf Wolle mehr reibt, als Wolle auf Pertex. Soweit so klar. Da sie aber nicht komplett eng anliegt (auf dem Photo ohne Baselayer), ist hier noch genügend Spielraum, so dass es sich angenehm anfühlt. Die Front ist auch auf der Innenseite mit Ripstop belegt, was ohne Baselayer ok ist, aber mit Baselayer insgesamt sehr angenehm.
Sie Taschen sind praktisch positioniert und etwas höher als "klassische" Jackentaschen. Zudem passt auch mal etwas größeres rein. Die kleine Schlüsseltasche auf dem Arm ist genau das.
Funktionalität: Einen ersten Test habe ich gestern Nachmittag in der Sonne auf dem Rad gemacht. Wegen der angenehmen Temperaturen war das weniger ein Isolations- als ein Windtest. Hier merkt man schon, dass an den Armen Wind durchkommt, was aber angesichts der Temperaturen sehr angenehm war. Auch der freie Rücken bewirkt eine sehr angenehme Klimatisierung, da sich keine Feuchtigkeit staut. Insgesamt ist der Piz nicht so wärmend/isolierend wie mein Daunenpulli, aber in Kombination mit langärmligem Merino-Baselayer könnte das für meine Ansprüche ausreichend sein.
Heute Morgen dann der Fahrradtest in der Kälte (naja, mit 8 Grad deutlich wärmer als letzte Woche morgens, aber immerhin). Hier habe ich als zusätzlichen Windbreaker meine kleine Adidas Terrex Agravic Alpha Hooded (180g) genutzt, die wegen des schlanken Schnitts der Piz perfekt darüber passt, ohne dass es zu störenden Falten, Reibung, etc. kommt. Dazu noch mein langes Merino-Base drunter. Die Kombi war dann total angenehm, da an den Armen die Merino-Base und die Piz ein hinreichend dickes Luftpolster anlegten, das durch die Terrex von Wind geschützt wurde. Insgesamt fühlte ich mich mit der Merino-Windbreaker-Kombi besser klimatisiert als mit meiner schwereren Windbreaker-Softshell, die ich bei 4 Grad Außentemperatur mit dem Daunenpulli ergänzt hatte.
Fazit: Die Piz Roseg ist ein bisschen anders, als zunächst gesucht (etwas schwerer, weniger kompakt, nicht komplett wind/wasserabweisend). Aber sie bietet ein toll klimatisierendes Paket, das sich gut mit meiner anderen aktuellen Ausstattung (Adidas Terrex, Baselayer, ggf. leichte Hardshell) ergänzt und meine anderen expliziten und impliziten Ansprüche (Reißverschluss, praktische Taschen, Passform, keine Kapuze) erfüllt.
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Variatio hat eine Reaktion von bieber1 erhalten in Ein paar Merino-Baselayer-EindrückeMoin zusammen,
nach meinen aktuellen Reiseerfahrungen (Komfort mit Hotel, aber viele längere/anstrengendere Trails in den aktuell noch recht heißen US-Nationalparks, und zu Beginn Kayak in BC) möchte ich meine Merino-Baselayer-Erfahrungen teilen. Ich hatte von meinem Nepal-Trek vor ein paar Jahren schon eine gewisse Merino-Grundausstattung (langextremitätige Ortovox-Thermo-Sachen), aber ein paar neue leichte Sachen brauchte ich dann doch noch.
Decathlon: Hier hatte ich die günstigen kurzärmligen Forclaz Travel 500 und das dazugehörige Langarmpendant entdeckt, jeweils 70% Merino.Als hochwertige Variante kam dann noch das TechWool 190 mit (100% Merino). Bei der Hitze gerade in den Wüsten-Canyons stellte ich dann schnell fest, dass ich mit den langärmligen Hemden besser zurecht komme, deshalb konnte ich die gut vergleichen, und hatte sie jeden Tag abwechselnd an. Die günstigen Forclaz sind dabei einfach gefertigt, einfach vernäht und ohne großartigen Schnickschnack. Mir (180cm, 83kg) passen sie sehr gut und lassen ein bisschen Luft. Das war (zumindest bei >40 Grad im Schatten) angenehmer als das TechWool 190, das vom Schnitt her ähnlich ist, aber enger sitzt. Dieses hat auch die aufwändigeren Nähte und sieht insgesamt auch schicker/hochwertiger aus.
Vom Tragegefühl der Wolle habe ich keinen großen Unterschied bemerkt, das TechWool 190 ist ein kleines bisschen "flauschiger" und weicher/elastischer, das Forclaz etwas glatter und weniger dehnbar. Bei der Abriebfestigkeit habe ich in den zwei Wochen und 300km Hike mit dem 1-5kg schweren Tagesrucksack auch keine nennenswerten Verschleißerscheinungen beobachtet, lediglich auf einer der (breiteren) Nähte des TechWool 190 haben wohl die Rucksackriemen gerieben, ohne dass die Stabilität der Nähte dadurch beeinträchtigt scheint.
Auch das Waschen (weniger aus Geruchsgründen, als eher um die Schweiß-Salzränder zu entfernen) war problemlos, und auch in den kühl klimatisierten Hotels waren die Hemden nach 10-12h am nächsten Morgen trocken. Technische Veränderungen (Eingehen, ...) konnte ich bisher auch beim Waschen mit der Maschine zu Hause nicht entdecken, die Hemden scheinen ganz robust zu sein.
Fazit: Als günstige Merino-Shirts sowohl in der Lang- als auch Kurzarm-Version sehr empfehlenswert, vor allem in Anbetracht des Preises (18/20€). Das P/L-Verhältnis beim Forclaz finde ich etwas besser als beim TechWool (30€), da die Funktionaliät quasi identisch ist. Danish Endurance: Beim großen Fluss habe ich "Leichte Merino Wandersocken" mit 40% Merino gefunden. Wobei "leicht" relativ ist, ich würde sie als "medium" einstufen, und von der Gewebeart eher lockerer gewebt, aber hochwertig und gut an die Füße angepasst. Mit Schuhgröße 42 passen mir die 39-42 perfekt, und es gibt sie in schönen Farben. Ich haben sie dann im kühleren BC und vor allem beim Kayaken, wo die Füße gerne kälter werden, gerne getragen. Zum Hitze-Hiken mussten sie dann aber dünneren Merino-Socken weichen.
Fazit: Als Wandersocken bis 25 Grad auf jeden Fall zu empfehlen, und sie machen einen guten Eindruck. Hier in Deutschland trage ich sie nun auch gerne in der Freizeit. Bei 12€/Paar von der P/L her ok, ich bin zufrieden. Aber vielleicht auch nicht super-duper-happy-zufrieden, dass ich sie total uneingeschränkt empfehlen würde. Brubeck: Ebenfalls beim großen Fluss habe ich Boxershorts von Brubeck in einem schön knalligen rot zu einem guten Preis (12€/Stück, schwankt) gefunden, in Größe L passen sie mir auch perfekt. Die 37% Merino sind nicht sooooo viel, aber meine Hoffnung war, dass die Woll-Vorteile wahrnehmbar sind. Dies wurde dann auch nicht enttäuscht, die Unterhosen haben sich bestens bewährt. Sie sind ziemlich dünn/leicht und elastisch und passen sich wunderbar an, wenn ich sie an habe, nehme ich sie quasi nicht wahr (im Gegensatz zu klassischen Baumwoll-Shorts). Und auch bzgl. Geruch haben sie voll überzeugt, auch nach einem Tag Sport/Schwitzen haben sie keinen wesentlichen Geruch angenommen.
Fazit: Hier bin ich sehr zufrieden, ich trage sie auch weiterhin dauernd in meiner Freizeit. Der Preis ist sehr gut, vor allem wenn man sie mal günstiger bekommt. Insgesamt habe ich mit diesen aktuellen Erfahrungen nun beschlossen, auch zu Hause komplett von Baumwolle auf Merino umzustellen. Hier habe ich nun bei den aktuellen Rabatten von Dilling zugeschlagen, und werde dann mal vor allem mit Brubeck/Decathlon vergleichen.
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Variatio hat eine Reaktion von momper erhalten in Neuer leichter Midlayer gesucht: Daune/MerinoSo, hier nun die Details.
Die Piz Roseg und die Dufour sind zwei relativ verschiedene Jacken. Die Piz ist so etwas wie eine Merino-Fleece-Jacke mit zusätzlichem Front-Windschutz, die Dufour ist eine leichte Merino-Isolationsjacke als Alternative zu KuFa-Isojacken. Dementsprechend ist die Dufour rundherum in Ripstop gekleidet, wogegen die Arme und der Rücken der Piz auf der Innenseite Merino ist, sich daher angenehmer anfühlt, allerdings auch winddurchlässig ist.
Die technischen Daten/Eindrücke: Die Piz wiegt in L 320g, die Dufour 230g, halten damit ihr Versprechen. Gerade die Dufour überrascht damit ein bisschen, denn sie ist definitiv voluminöser, als ich es angesichts des Gewichts erwartet hatte. Das Teil kann Isolation.
Im Schnitt unterscheiden sie sich spürbar, die Piz ist schlanker und etwas länger geschnitten und passt mir (180cm, 82kg) ziemlich gut. Die Dufour ist dagegen deutlich weiter geschnitten und mir insgesamt zu groß. Hier könnte M besser passen, was allerdings unbewiesen bleibt. Das Packmaß ist recht kompakt, kommt aber nicht an meinen Daunenpulli heran.
Da die Passform der Dafour nicht stimmt, habe ich sie auch gar nicht weiter getestet - grundsätzlich halte ich sie für eine schöne Jacke, die eine gute Alternative für KuFa-Isojacken darstellt. Daher im Folgenden nur noch zur Piz Roseg.
Tragegefühl: Die Piz trägt sich sehr angenehm, gerade mit der Woll-Innenseite direkt auf der Haut. Aber auch über dem Baselayer macht sie eine gute Figur, auch wenn Wolle auf Wolle mehr reibt, als Wolle auf Pertex. Soweit so klar. Da sie aber nicht komplett eng anliegt (auf dem Photo ohne Baselayer), ist hier noch genügend Spielraum, so dass es sich angenehm anfühlt. Die Front ist auch auf der Innenseite mit Ripstop belegt, was ohne Baselayer ok ist, aber mit Baselayer insgesamt sehr angenehm.
Sie Taschen sind praktisch positioniert und etwas höher als "klassische" Jackentaschen. Zudem passt auch mal etwas größeres rein. Die kleine Schlüsseltasche auf dem Arm ist genau das.
Funktionalität: Einen ersten Test habe ich gestern Nachmittag in der Sonne auf dem Rad gemacht. Wegen der angenehmen Temperaturen war das weniger ein Isolations- als ein Windtest. Hier merkt man schon, dass an den Armen Wind durchkommt, was aber angesichts der Temperaturen sehr angenehm war. Auch der freie Rücken bewirkt eine sehr angenehme Klimatisierung, da sich keine Feuchtigkeit staut. Insgesamt ist der Piz nicht so wärmend/isolierend wie mein Daunenpulli, aber in Kombination mit langärmligem Merino-Baselayer könnte das für meine Ansprüche ausreichend sein.
Heute Morgen dann der Fahrradtest in der Kälte (naja, mit 8 Grad deutlich wärmer als letzte Woche morgens, aber immerhin). Hier habe ich als zusätzlichen Windbreaker meine kleine Adidas Terrex Agravic Alpha Hooded (180g) genutzt, die wegen des schlanken Schnitts der Piz perfekt darüber passt, ohne dass es zu störenden Falten, Reibung, etc. kommt. Dazu noch mein langes Merino-Base drunter. Die Kombi war dann total angenehm, da an den Armen die Merino-Base und die Piz ein hinreichend dickes Luftpolster anlegten, das durch die Terrex von Wind geschützt wurde. Insgesamt fühlte ich mich mit der Merino-Windbreaker-Kombi besser klimatisiert als mit meiner schwereren Windbreaker-Softshell, die ich bei 4 Grad Außentemperatur mit dem Daunenpulli ergänzt hatte.
Fazit: Die Piz Roseg ist ein bisschen anders, als zunächst gesucht (etwas schwerer, weniger kompakt, nicht komplett wind/wasserabweisend). Aber sie bietet ein toll klimatisierendes Paket, das sich gut mit meiner anderen aktuellen Ausstattung (Adidas Terrex, Baselayer, ggf. leichte Hardshell) ergänzt und meine anderen expliziten und impliziten Ansprüche (Reißverschluss, praktische Taschen, Passform, keine Kapuze) erfüllt.
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Variatio hat eine Reaktion von SouthWest erhalten in Neuer leichter Midlayer gesucht: Daune/MerinoSo, hier nun die Details.
Die Piz Roseg und die Dufour sind zwei relativ verschiedene Jacken. Die Piz ist so etwas wie eine Merino-Fleece-Jacke mit zusätzlichem Front-Windschutz, die Dufour ist eine leichte Merino-Isolationsjacke als Alternative zu KuFa-Isojacken. Dementsprechend ist die Dufour rundherum in Ripstop gekleidet, wogegen die Arme und der Rücken der Piz auf der Innenseite Merino ist, sich daher angenehmer anfühlt, allerdings auch winddurchlässig ist.
Die technischen Daten/Eindrücke: Die Piz wiegt in L 320g, die Dufour 230g, halten damit ihr Versprechen. Gerade die Dufour überrascht damit ein bisschen, denn sie ist definitiv voluminöser, als ich es angesichts des Gewichts erwartet hatte. Das Teil kann Isolation.
Im Schnitt unterscheiden sie sich spürbar, die Piz ist schlanker und etwas länger geschnitten und passt mir (180cm, 82kg) ziemlich gut. Die Dufour ist dagegen deutlich weiter geschnitten und mir insgesamt zu groß. Hier könnte M besser passen, was allerdings unbewiesen bleibt. Das Packmaß ist recht kompakt, kommt aber nicht an meinen Daunenpulli heran.
Da die Passform der Dafour nicht stimmt, habe ich sie auch gar nicht weiter getestet - grundsätzlich halte ich sie für eine schöne Jacke, die eine gute Alternative für KuFa-Isojacken darstellt. Daher im Folgenden nur noch zur Piz Roseg.
Tragegefühl: Die Piz trägt sich sehr angenehm, gerade mit der Woll-Innenseite direkt auf der Haut. Aber auch über dem Baselayer macht sie eine gute Figur, auch wenn Wolle auf Wolle mehr reibt, als Wolle auf Pertex. Soweit so klar. Da sie aber nicht komplett eng anliegt (auf dem Photo ohne Baselayer), ist hier noch genügend Spielraum, so dass es sich angenehm anfühlt. Die Front ist auch auf der Innenseite mit Ripstop belegt, was ohne Baselayer ok ist, aber mit Baselayer insgesamt sehr angenehm.
Sie Taschen sind praktisch positioniert und etwas höher als "klassische" Jackentaschen. Zudem passt auch mal etwas größeres rein. Die kleine Schlüsseltasche auf dem Arm ist genau das.
Funktionalität: Einen ersten Test habe ich gestern Nachmittag in der Sonne auf dem Rad gemacht. Wegen der angenehmen Temperaturen war das weniger ein Isolations- als ein Windtest. Hier merkt man schon, dass an den Armen Wind durchkommt, was aber angesichts der Temperaturen sehr angenehm war. Auch der freie Rücken bewirkt eine sehr angenehme Klimatisierung, da sich keine Feuchtigkeit staut. Insgesamt ist der Piz nicht so wärmend/isolierend wie mein Daunenpulli, aber in Kombination mit langärmligem Merino-Baselayer könnte das für meine Ansprüche ausreichend sein.
Heute Morgen dann der Fahrradtest in der Kälte (naja, mit 8 Grad deutlich wärmer als letzte Woche morgens, aber immerhin). Hier habe ich als zusätzlichen Windbreaker meine kleine Adidas Terrex Agravic Alpha Hooded (180g) genutzt, die wegen des schlanken Schnitts der Piz perfekt darüber passt, ohne dass es zu störenden Falten, Reibung, etc. kommt. Dazu noch mein langes Merino-Base drunter. Die Kombi war dann total angenehm, da an den Armen die Merino-Base und die Piz ein hinreichend dickes Luftpolster anlegten, das durch die Terrex von Wind geschützt wurde. Insgesamt fühlte ich mich mit der Merino-Windbreaker-Kombi besser klimatisiert als mit meiner schwereren Windbreaker-Softshell, die ich bei 4 Grad Außentemperatur mit dem Daunenpulli ergänzt hatte.
Fazit: Die Piz Roseg ist ein bisschen anders, als zunächst gesucht (etwas schwerer, weniger kompakt, nicht komplett wind/wasserabweisend). Aber sie bietet ein toll klimatisierendes Paket, das sich gut mit meiner anderen aktuellen Ausstattung (Adidas Terrex, Baselayer, ggf. leichte Hardshell) ergänzt und meine anderen expliziten und impliziten Ansprüche (Reißverschluss, praktische Taschen, Passform, keine Kapuze) erfüllt.
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Variatio hat eine Reaktion von mexl916 erhalten in Rucksack 38-50l mit vielen ZugriffsmöglichkeitenServus zusammen. Vorgestern bin ich erfolgreich und äußerst happy zu Hause angekommen, und nach Kayak mit Zelten und 300km Trails in den Nationalparks (12 Parks in 13 Tagen) später bin ich einige Erfahrungen reicher.
Allgemeines Hiking:
Als eher hellerer Hauttyp habe ich nach den ersten zwei Trails bei ~35 Grad in der prallen Sonne festgestellt, dass ich selbst bei diesen und höheren Temperaturen (44 Grad im Death Valley) lieber langärmlig laufe (langes Merinoshirt + BlackYak-Hose + Basecap + Sonnenbrille), als in kurzen Klamotten die eingecremten Arme/Beine in die gleißende Sonne zu halten.
Zumal die BlackYak-Hose mit den vorderen großen/elastischen Netztaschen auf den Oberschenkeln ein absolutes Killerfeature hatte, das ich sehr zu schätzen gelernt hatte. Damit kann man sich schnell mal die Hände frei machen, und auch große Gegenstände (Trinkflasche, Smartphone, Mülltüte, ...) bequem "ablegen". Beim Laufen sind sie zwar nur mit leichten/weichen Gegenständen gefüllt bequem, aber Taschentücher/kleines Handtuch/Windbraker/Wanderkarte/Infozettel merkt man beim Laufen praktisch nicht und sind sofort griffbereit.
Total Super/Notwendig:
Schlafsack Cumulus LiteLine 300 Kleidung (alles Merinozeugs (Einschränkung siehe unten), dünne Windbraker, dünne Hardshell, Daunenpullover, BlackYak-Hose) Dünne/leichte Basecap Sonnenbrille Der kleine Simond Cliff 20 als Tages/Trailrucksack Der große Planwagenpacksack als Aufbewahrung "für alles" Spot-Stirnlampe (Nitecore LED) Smartphone als GPS-Navi und als Reisekamera (meine "große" kleine Reisecam blieb ab dem 3. Tag im Packsack) USB-Adapterladegerät mit einem Lightning- und einem MicroUSB-Kabel (absolut notwendig für das Laden der Technik) Kopfhörer: Die Sony WI-1000X sind mit 75g sehr leicht und im Flieger (Noise-Cancelling!) oder mal abends absolut top Beautycase (Zahnpflege, Apotheke, ...) Die beiden Mikrofaserhandtücher (ja, alleine mit dem großen wäre ich auch ausgekommen, aber das kleine wiegt mit 50g quasi nichts, und der gefühlte Hygiene-Mehrgewinn war angenehm) Leichte Schuhe (Olaian Areeta von Decathlon): Absolut super, wenn die stabilen Schuhe nass/schwer/... sind Zwei wasserdichte Packsäcke: Ich mag Ordnung. Die beiden sind gesetzt. Ggf. finde ich noch leichtere, meine beiden wiegen je ~100g Ganz viel Wasser, vor allem auf den Hikes im Valley of Fire und Death Valley Solala oder für diesen Urlaub nicht zwingend notwendig:
Berghaus Fast Hike 45 Rucksack: Als Tages-Wanderrucksack zu groß, als allgemeiner Transportrucksack (Flugzeuggepäck) zu fragil, deshalb hatte ich den oben erwähnten Planwagenrucksack genutzt. Therm-a-Rest NeoAir All Season: Wir hatten immer eine Matratze zur Verfügung, allerdings war die bereitgestellte Matratze im Kayak-Zelt recht dünn. Von daher hatte ich dann gerne meine NeoAir zusätzlich drauf gelegt. Wanderstöcke: Ich hatte sie dann doch mitgenommen, und bei drei Peak-Hikes (nur steil bergab/bergauf) gerne genutzt. Wäre allerdings nicht notwendig gewesen. TrailRunner: Waren zwar grundsätzlich super, allerdings haben sie bei den Peak-Hikes gerade bergab nicht genügend Stabilität (vor allem gegen Vorrutschen im Schuh) gegeben. Hier suche ich ggf. etwas stabilere Varianten (Zustiegschuhe? Leichte Wanderschuhe/stiefel?) Kopfkissen/Nackenkissen: Hätte ich nicht zwingend gebraucht, auch nicht im Flugzeug Akkupack: Hätte ich nicht zwingend gebraucht, bzw. für die 4 Tage im Kayak abseits der Zivilisation hätte ein kleines (3000-5000mAh) gereicht, um einmal das Smartphone aufzuladen. Im Flugzeugmodus hält es nämlich erstaunlich lange durch, da musste ich es lediglich am letzten Tag mal laden. Trinkflasche und Trinkblase: Die Trinkflasche war angenehm, aber nicht zwingend notwendig. Die Trinkblase war teilweise auch angenehm (Hände frei etc), allerdings trinke ich nicht gerne daraus. Hier muss ich ggf. nach einem anderen Modell suchen. Leatherman: Als Notfallmesser hatte ich es immer dabei, aber nie in Benutzung. Von daher ist irgendein Messer sicherlich sinnvoll/notwendig, aber ggf. reicht ein kleineres/leichteres Reisekamera: Für 1% aller Aufnahmen sinnvoll (Wildlife in BC: Grizzlys, Schwarzbären, Orcas, Wölfe), für alles andere ist das Smartphone teilweise besser/schneller/leichter Zuviel:
Ggf. hätte je 1 langes/kurzes Merinoshirt gereicht, und auch zwei Paar Socken (medium + dünn) und zwei Unterhosen Meinen tollen Reisehocker hatte ich gar nicht genutzt (@Kokanee hatte komplett Recht!) Die stabilere kurze Hose ist zwar für den Alltag angenehm, ab 15km ripsen allerdings ein paar Nähte unangenehm an den Oberschenkeln. Die hätte zu Hause bleiben können.
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Variatio hat eine Reaktion von jobed77 erhalten in Ein paar Merino-Baselayer-EindrückeMoin zusammen,
nach meinen aktuellen Reiseerfahrungen (Komfort mit Hotel, aber viele längere/anstrengendere Trails in den aktuell noch recht heißen US-Nationalparks, und zu Beginn Kayak in BC) möchte ich meine Merino-Baselayer-Erfahrungen teilen. Ich hatte von meinem Nepal-Trek vor ein paar Jahren schon eine gewisse Merino-Grundausstattung (langextremitätige Ortovox-Thermo-Sachen), aber ein paar neue leichte Sachen brauchte ich dann doch noch.
Decathlon: Hier hatte ich die günstigen kurzärmligen Forclaz Travel 500 und das dazugehörige Langarmpendant entdeckt, jeweils 70% Merino.Als hochwertige Variante kam dann noch das TechWool 190 mit (100% Merino). Bei der Hitze gerade in den Wüsten-Canyons stellte ich dann schnell fest, dass ich mit den langärmligen Hemden besser zurecht komme, deshalb konnte ich die gut vergleichen, und hatte sie jeden Tag abwechselnd an. Die günstigen Forclaz sind dabei einfach gefertigt, einfach vernäht und ohne großartigen Schnickschnack. Mir (180cm, 83kg) passen sie sehr gut und lassen ein bisschen Luft. Das war (zumindest bei >40 Grad im Schatten) angenehmer als das TechWool 190, das vom Schnitt her ähnlich ist, aber enger sitzt. Dieses hat auch die aufwändigeren Nähte und sieht insgesamt auch schicker/hochwertiger aus.
Vom Tragegefühl der Wolle habe ich keinen großen Unterschied bemerkt, das TechWool 190 ist ein kleines bisschen "flauschiger" und weicher/elastischer, das Forclaz etwas glatter und weniger dehnbar. Bei der Abriebfestigkeit habe ich in den zwei Wochen und 300km Hike mit dem 1-5kg schweren Tagesrucksack auch keine nennenswerten Verschleißerscheinungen beobachtet, lediglich auf einer der (breiteren) Nähte des TechWool 190 haben wohl die Rucksackriemen gerieben, ohne dass die Stabilität der Nähte dadurch beeinträchtigt scheint.
Auch das Waschen (weniger aus Geruchsgründen, als eher um die Schweiß-Salzränder zu entfernen) war problemlos, und auch in den kühl klimatisierten Hotels waren die Hemden nach 10-12h am nächsten Morgen trocken. Technische Veränderungen (Eingehen, ...) konnte ich bisher auch beim Waschen mit der Maschine zu Hause nicht entdecken, die Hemden scheinen ganz robust zu sein.
Fazit: Als günstige Merino-Shirts sowohl in der Lang- als auch Kurzarm-Version sehr empfehlenswert, vor allem in Anbetracht des Preises (18/20€). Das P/L-Verhältnis beim Forclaz finde ich etwas besser als beim TechWool (30€), da die Funktionaliät quasi identisch ist. Danish Endurance: Beim großen Fluss habe ich "Leichte Merino Wandersocken" mit 40% Merino gefunden. Wobei "leicht" relativ ist, ich würde sie als "medium" einstufen, und von der Gewebeart eher lockerer gewebt, aber hochwertig und gut an die Füße angepasst. Mit Schuhgröße 42 passen mir die 39-42 perfekt, und es gibt sie in schönen Farben. Ich haben sie dann im kühleren BC und vor allem beim Kayaken, wo die Füße gerne kälter werden, gerne getragen. Zum Hitze-Hiken mussten sie dann aber dünneren Merino-Socken weichen.
Fazit: Als Wandersocken bis 25 Grad auf jeden Fall zu empfehlen, und sie machen einen guten Eindruck. Hier in Deutschland trage ich sie nun auch gerne in der Freizeit. Bei 12€/Paar von der P/L her ok, ich bin zufrieden. Aber vielleicht auch nicht super-duper-happy-zufrieden, dass ich sie total uneingeschränkt empfehlen würde. Brubeck: Ebenfalls beim großen Fluss habe ich Boxershorts von Brubeck in einem schön knalligen rot zu einem guten Preis (12€/Stück, schwankt) gefunden, in Größe L passen sie mir auch perfekt. Die 37% Merino sind nicht sooooo viel, aber meine Hoffnung war, dass die Woll-Vorteile wahrnehmbar sind. Dies wurde dann auch nicht enttäuscht, die Unterhosen haben sich bestens bewährt. Sie sind ziemlich dünn/leicht und elastisch und passen sich wunderbar an, wenn ich sie an habe, nehme ich sie quasi nicht wahr (im Gegensatz zu klassischen Baumwoll-Shorts). Und auch bzgl. Geruch haben sie voll überzeugt, auch nach einem Tag Sport/Schwitzen haben sie keinen wesentlichen Geruch angenommen.
Fazit: Hier bin ich sehr zufrieden, ich trage sie auch weiterhin dauernd in meiner Freizeit. Der Preis ist sehr gut, vor allem wenn man sie mal günstiger bekommt. Insgesamt habe ich mit diesen aktuellen Erfahrungen nun beschlossen, auch zu Hause komplett von Baumwolle auf Merino umzustellen. Hier habe ich nun bei den aktuellen Rabatten von Dilling zugeschlagen, und werde dann mal vor allem mit Brubeck/Decathlon vergleichen.
-
Variatio hat eine Reaktion von Wallfahrer erhalten in Ein paar Merino-Baselayer-EindrückeMoin zusammen,
nach meinen aktuellen Reiseerfahrungen (Komfort mit Hotel, aber viele längere/anstrengendere Trails in den aktuell noch recht heißen US-Nationalparks, und zu Beginn Kayak in BC) möchte ich meine Merino-Baselayer-Erfahrungen teilen. Ich hatte von meinem Nepal-Trek vor ein paar Jahren schon eine gewisse Merino-Grundausstattung (langextremitätige Ortovox-Thermo-Sachen), aber ein paar neue leichte Sachen brauchte ich dann doch noch.
Decathlon: Hier hatte ich die günstigen kurzärmligen Forclaz Travel 500 und das dazugehörige Langarmpendant entdeckt, jeweils 70% Merino.Als hochwertige Variante kam dann noch das TechWool 190 mit (100% Merino). Bei der Hitze gerade in den Wüsten-Canyons stellte ich dann schnell fest, dass ich mit den langärmligen Hemden besser zurecht komme, deshalb konnte ich die gut vergleichen, und hatte sie jeden Tag abwechselnd an. Die günstigen Forclaz sind dabei einfach gefertigt, einfach vernäht und ohne großartigen Schnickschnack. Mir (180cm, 83kg) passen sie sehr gut und lassen ein bisschen Luft. Das war (zumindest bei >40 Grad im Schatten) angenehmer als das TechWool 190, das vom Schnitt her ähnlich ist, aber enger sitzt. Dieses hat auch die aufwändigeren Nähte und sieht insgesamt auch schicker/hochwertiger aus.
Vom Tragegefühl der Wolle habe ich keinen großen Unterschied bemerkt, das TechWool 190 ist ein kleines bisschen "flauschiger" und weicher/elastischer, das Forclaz etwas glatter und weniger dehnbar. Bei der Abriebfestigkeit habe ich in den zwei Wochen und 300km Hike mit dem 1-5kg schweren Tagesrucksack auch keine nennenswerten Verschleißerscheinungen beobachtet, lediglich auf einer der (breiteren) Nähte des TechWool 190 haben wohl die Rucksackriemen gerieben, ohne dass die Stabilität der Nähte dadurch beeinträchtigt scheint.
Auch das Waschen (weniger aus Geruchsgründen, als eher um die Schweiß-Salzränder zu entfernen) war problemlos, und auch in den kühl klimatisierten Hotels waren die Hemden nach 10-12h am nächsten Morgen trocken. Technische Veränderungen (Eingehen, ...) konnte ich bisher auch beim Waschen mit der Maschine zu Hause nicht entdecken, die Hemden scheinen ganz robust zu sein.
Fazit: Als günstige Merino-Shirts sowohl in der Lang- als auch Kurzarm-Version sehr empfehlenswert, vor allem in Anbetracht des Preises (18/20€). Das P/L-Verhältnis beim Forclaz finde ich etwas besser als beim TechWool (30€), da die Funktionaliät quasi identisch ist. Danish Endurance: Beim großen Fluss habe ich "Leichte Merino Wandersocken" mit 40% Merino gefunden. Wobei "leicht" relativ ist, ich würde sie als "medium" einstufen, und von der Gewebeart eher lockerer gewebt, aber hochwertig und gut an die Füße angepasst. Mit Schuhgröße 42 passen mir die 39-42 perfekt, und es gibt sie in schönen Farben. Ich haben sie dann im kühleren BC und vor allem beim Kayaken, wo die Füße gerne kälter werden, gerne getragen. Zum Hitze-Hiken mussten sie dann aber dünneren Merino-Socken weichen.
Fazit: Als Wandersocken bis 25 Grad auf jeden Fall zu empfehlen, und sie machen einen guten Eindruck. Hier in Deutschland trage ich sie nun auch gerne in der Freizeit. Bei 12€/Paar von der P/L her ok, ich bin zufrieden. Aber vielleicht auch nicht super-duper-happy-zufrieden, dass ich sie total uneingeschränkt empfehlen würde. Brubeck: Ebenfalls beim großen Fluss habe ich Boxershorts von Brubeck in einem schön knalligen rot zu einem guten Preis (12€/Stück, schwankt) gefunden, in Größe L passen sie mir auch perfekt. Die 37% Merino sind nicht sooooo viel, aber meine Hoffnung war, dass die Woll-Vorteile wahrnehmbar sind. Dies wurde dann auch nicht enttäuscht, die Unterhosen haben sich bestens bewährt. Sie sind ziemlich dünn/leicht und elastisch und passen sich wunderbar an, wenn ich sie an habe, nehme ich sie quasi nicht wahr (im Gegensatz zu klassischen Baumwoll-Shorts). Und auch bzgl. Geruch haben sie voll überzeugt, auch nach einem Tag Sport/Schwitzen haben sie keinen wesentlichen Geruch angenommen.
Fazit: Hier bin ich sehr zufrieden, ich trage sie auch weiterhin dauernd in meiner Freizeit. Der Preis ist sehr gut, vor allem wenn man sie mal günstiger bekommt. Insgesamt habe ich mit diesen aktuellen Erfahrungen nun beschlossen, auch zu Hause komplett von Baumwolle auf Merino umzustellen. Hier habe ich nun bei den aktuellen Rabatten von Dilling zugeschlagen, und werde dann mal vor allem mit Brubeck/Decathlon vergleichen.
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Variatio reagierte auf Stue007 in Neuer leichter Midlayer gesucht: Daune/Merino@Variatio Berichte mal, welche von den beiden Ortovox Du besser findest. Habe genau den gleichen Bedarf für das Midlayer - gut von Dir auf den Punkt gebracht. Habe die o.a. Patagonia Nano Air Light und die Ortovox Swisswool Piz Roseg bestellt - bin gespannt, welche von den beiden mir mehr zusagt (die andere geht dann zurück).
Viele Grüße