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Ultraleicht Trekking

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heff07

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  1. Gefällt mir!
    heff07 reagierte auf Lolaine in GR222 im November 2026   
    Es gibt hier irgendwo einen Faden im Forum bzgl. Stöcke im Handgepäck. Ich fliege 1-2 mal im Jahr mit Klappstöcken im Handgepäck, mir wurden die noch nie aussortiert. Logisch ist, dass diese kleiner zusammengeklappt werden müssen als die vorgeschriebene Länge des Handgepäcks. Wenn die rausstehen, werden die schon am Schalter abgenommen (schon gesehen). Gut ist auch, die Spitzen entweder abzunehmen oder einen Aufsteckaufsatz auch Gummi zu verwenden. Ich meine, da sehen es alle lockerer.
  2. Gefällt mir!
    6. Im Felsenlabyrinth der Broumovské stěny (Braunauer Bergland)
    20.-22.August,
    73 km
    Der scheinbar unidyllische Lagerplatz im Dickicht oberhalb des Friedhofes von Hronov konnte nicht besser gewählt sein. Es kamen in der Nacht gleich 2 Unwetter, und mein Zelt lag war somit nicht exponiert. Der Wind kam gar nicht richtig durch. Und das Gewitter knallte nicht direkt über meinen Übernachtungsplatz. Etwas zögerlich komme ich morgens im Nassen los.

    Aber der Tag ist von vornherein so sonnig, das es gleich wieder Spaß macht, auszuschreiten. Nach 1 Stunde mache ich an einer Hütte halt und lege die klammen Schlafsäcke und das Zelt zum trocknen in die Sonne.

    Nach weiteren 3 km ist das Dorf Machov erreicht, das neben einer Skisprungschanze einen Trinkbrunnen und ein potraviny hat, in letzterem kaufe ich mir mein Frühstück ein. Da sich meine große Powerbank scheinbar einfach so komplett entladen hat, schaue ich mich nach Lademöglichkeiten um und steuere einen Parkplatz mit angeblich WC an, in der Hoffnung, eine Steckdose zu finden. Das WC findet sich nicht, dafür komme ich an einem Van aus Passau vorbei und ich komme mit dem Pärchen sogleich ins Gespräch. Sie hängen derweil mein Handy und die kleine Powerbank an ihre Batterie und nach 15 min gehe ich mit 80% Ladung wieder meinen Weg weiter. Ich komme in das Felsenlabyrinth der Broumovské stěny und durch das stete auf und ab komme ich an diesem Tag fast auf 1000 hm.



    Nach knapp 25 Tageskilometer geht mir heute die Puste aus, ich steige vorzeitig ins Tal hinunter, da auch für den Abend wieder Gewitter gemeldet sind.

    An einem Bachlauf finde ich schöne ebene Flächen unter Buchen neben einer alten Feuerstelle. 2 Jungs, die spät mit ihren Rucksäcken anrücken, trollen sich wieder, als sie mich sehen.

    Morgen werde ich bis Adršpach kommen und für übermorgen habe ich in Trutnov, die größere Stadt am Fuße des Riesengebirges, meine erste Übernachtung während dieser Wanderung in einem Hotel gebucht und bezahlt.
    Mein Lagerplatz mit eigenem "Badezimmer" war super. Ich blieb die Nacht allein und es regnete nicht. Beim Zusammenpacken erkenne ich schon den blauen Himmel und die Morgensonne. Und so geht es frisch über Land, um dann wieder zu den Felsen aufzusteigen.

    Die Teplické skály und später die Adršpacher Felsen liegen heute auf dem Weg. Ein Restaurace würde sich in der Mittagszeit zwar anbieten, ich habe es aber eilig, um noch vor dem angesagten Dauerregen bis morgen früh zu einem Campingplatz in Adršpach zu kommen. Angeblich 28 km und dann noch Felsenlabyrinthe, das wird sportlich.

    Die Teplické skály gefallen mir gut und ich kann sie genießen, da hier noch nicht so viele Leute unterwegs sind.

    Anders ist es dann in der Adršpacher Gegend. Dort sind zwar die Felstürme nochmals mehr beeindruckend, aber gerade in dem Bezahlbereich, durch den die Via Czechia führt, laufen Massen von Polen und etwas weniger Tschechen die engen Stiegen auf und ab. Es hilft nichts, ich muss mich gedulden wie auf einem Klettersteig. Ich glaube eher, ich bin in der Enge des Labyrinths eine unfassbare Zumutung, nach fast 3 Wochen Wildnis müsste doch mein hiker-stink hier alle ins Koma befördern.... Irgendwie nehm ich dann eine blau gestrichelte Route und kürze wahrscheinlich ein oder 2 km ab.

    Der Rest der Strecke ist dann wieder kongruent mit dem Bezahlweg. Ich habe Glück, weil es kontrolliert auch keiner. Der Weg wäre auch nicht sein Eintrittsgeld wert, da die Massen einen daran hindern, die Felstürme zu bewundern. Nur raus aus dem Pulk, heißt die Devise, und es fängt auch noch das Tröpfeln an. Dann endlich der grüne Streifenweg nach links, der mich auch direkt zu dem Campingplatz hinleitet.

    Wahrscheinlich habe ich hier mir nochmals 2 km gespart. So erreiche ich am mittleren Nachmittag mein Ende des Tages. Die Campingplatzbesitzerin ist eine süße alte Lady namens Eva, nimmt umgerechnet 6 €, um mir gleich wieder ein 20 Kronenstück für die Dusche zu schenken. Wahrscheinlich mache ich wirklich so einen erbarmungswürdigen abgeranzten Eindruck. Nachdem mein Zeltchen steht, genieße ich sofort das warme Wasser und spüle mir sämtlichen Wanderstaub aus meinen Poren.

    Die potraviny-Möglichkeiten liegen beide 3 km weg, da verzichte ich gerne auf einen Einkauf und lebe heute Abend von dem, was mein Fressbeutel noch so hergibt.
    In der Nacht hatte meine Plastikbaude zwei große Belastungstests zu überstehen: zum Einen fiel das Gewitter heftiger aus, als ich mir das so vorgestellt hatte, nämlich mit heftigen Sturmböen und Starkregen sowie gefühlt stundenlangen Gewitterblitzen mit sogar Rotstich über der Adrspacher Felsenlandschaft.
    Zum anderen näherte sich ein Dieb und dank meines seichten Schlafes bemerkte ich sofort, dass sich mein Proviantbeutel aus dem Zelt bewegen möchte. Reflektorisch hielt ich im Halbschlaf meinen Fresspouch (mit der duftintensiven Klobása) fest, dann riß irgendwas an der Zeltfront und meine Taschenlampe offenbarte nicht etwa einen tschechischen Geist oder vielleicht einen Waschbären, sondern einen eigentlich putzigen Fuchswelpen, der sich durch mein Zischen endgültig trollte.
    Das Taschenlampenlicht offenbarte aber auch die Misere: Der Moskitonetzeingang hat jetzt einen gut 10 cm langen Querriß, den ich im nächtlichen Regen gleich fummelig mit einem TPU-Tape notdürftig abklebe. Das dürfte halten.

    Mein Müllbeutel mit der Käseverpackung ist am Morgen verschwunden und als ich in den naheliegenden Wald in Richtung Kletterfelsen ein bisschen schaue, sehe ich eine zumindest einen leeren Plastiksack, der meiner gewesen sein könnte.
    Noch scheint die Sonne in Adršpach am Morgen und die Felsen schauen sehr schön aus. Nachdem ich meinen Zelt mit dem Lappen abgewischt habe, beginne ich, meine Sachen zusammen zu packen und auch die tschechischen Jungs aus der Übernachtungsbaude oberhalb sind schon munter. Wir begrüßen uns gegenseitig mit "Dobré ráno" und fragen uns gegenseitig aus, wie die Nacht denn so war, weil das Gewitter war schon heftig. Ich erzähle ihnen von der lustigen Fuchsbegegnung und zeige den Riss im Moskitonetz. In Zukunft verstaue ich meinen nach guter Wurst riechenden Fressbeutel vollständig in meinen Rucksack.

    Nach herzlichem Nashledanou geht's für mich schon los. Ich möchte am frühen Nachmittag nach Trutnov kommen, damit ich etwas von gebuchten Hotelzimmer habe. Weil einen Zeroday möchte ich nicht einlegen. Lieber dann nur 23 bis 25 Schlenderkilometer, die mir mittlerweile sehr leicht fallen.

    Die erste Stunde wandere ich noch in der Sonne aber dann sehe ich, dass sich die dunkle Wolkenwand immer mehr nähert.
    Auf meinem weiteren Weg begegne ich vielen einzelnen Wanderinnen und Wanderer, aber auch so lustige Figuren, wie zum Beispiel einen älteren Herren in einer quietschroten Laufshorts mit blauem T-Shirt, das ich viel zu dürftig bei den kühleren Temperaturen finde. Dann kommt ein weiterer dürrer zahnlückenbehafteter älterer Herr in einer weißen Basketballhose und Regenjacke entgegen. Er fragt mich, ob die Baude, die ich gerade passiert habe, offen hätte und ist glücklich als ich ja gesagt habe. Ich weiß es tatsächlich nicht sicher, er wird schon sehen.

    Dann begegne ich einen etwas festeren jüngeren Mann mit einem feschen Fußballtrikot, der eine Kinderhandtasche mit Comicmuster mit sich trägt, aber so fröhlich sein "dobrý den" singt, dass ich unbesorgt weitergehe.
    In einem winzigen Laden kaufe ich ein und wundere mich, dass mich die Verkäuferin auf Deutsch anspricht ohne den sonst üblichen tschechischen Akzent. Sie erzählt mir, sie sei Nachfahre von da gebliebenen Sudetendeutschen. Ich kaufe ihr ein großes Stück Käse und einen Liter Milch ab. Letzteren trinke ich gleich vor dem Geschäft komplett als Frühstück.
    Das Wetter bleibt so bewölkt und wird regnerisch und deswegen bin ich ganz froh dass ich um die Mittagszeit nur mehr 10 km bis Trutnov habe und ich dort ab 15 Uhr einchecken kann. Dann sind so die nötigen Dinge angesagt wie Wäschewaschen, Duschen, Powerbanks laden, Zelt und anderes trocknen. Weil ich zu früh zum Einchecken dran bin, leiste ich mir in einer Vorstadthospoda ein schönes Schnitzel mit Kraut und Knödel. Eine Kombination, die ich so nicht kenne, aber sie schmeckt hervorragend für umgerechnet 10€. Ein unschlagbares Preis-Leistungsverhältnis, in Deutschland ist man mindestens um das doppelte ärmer.

    Im Hotel bin ich tatsächlich Punkt 15 Uhr. Kann herrlich entspannt meine Klamotten waschen, die auf dem aussichtsreichen Balkon in Wind und Sonne trocknen.

    Von dort sehe ich schon auf die Schneekoppe!


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    5. Im Adlergebirge (Orlické hory)
    17.-19. August
    90 km

    In der schönen Útulná blieb ich natürlich nicht alleine. Um halb acht abends pirscht ein junges Paar durch die Birken und fragt schon mal, ob ich alleine bin. Ja, bin ich. Prima, denken die sich auf tschechisch, es könnte schlimmer sein. Flugs packen sie Chips und Bier aus ihren Rucksäcken und stellen sich als Jonaš und Barbara vor. Er kann etwas Deutsch, ist Skilehrer im Krkonoše und sie studiert irgendwas mit Chemie in Prag. Jonaš versetzt mich mit einem seiner Kartentricks ins Staunen. Dann verraten sie mir Neratov als Camping Geheimtipp bzw. Hiker-Heaven gleich neben dem Kloster mit WC und Pipapo. Es liegt nicht direkt an der Via Czechia, sondern 4 km Richtung polnische Grenze, an der Stezka Čezkem.
    Warum nicht einen Schlenker einbauen? Mich treibt ja nix an und außerdem sind ab spätnachmittags Gewitter angesagt.

    Also los. In Mladko hole ich mir aus dem potraviny ein Kolatscherl, also Kuchenstück zum Frühstück, Wasser habe ich mir aus einer Quelle besorgt. Später stoße ich auf ein Schild, auf dem darauf hingewiesen wird, dass es sich um eine radioaktive Quelle handelt. Egal, abgefüllt ist abgefüllt.

    Und so schlendere ich weiter, viel auf Landstraße, später im Wald wieder an der Bunkerlinie entlang. So viele Waldlodges alle 100 m! Wie historisch ist dieser Landstrich.
    Auf dem Abzweiger nach Neratov, das in einem engen Talkessel liegt, überfällt mich ein erster Wolkenbruch.

    Kurz davor hatte ich mal Aussicht und vermeinte in der Ferne, einen Blick auf die Schneekoppe zu erhaschen. Kurze Zeit später ist wieder alles in Wolken gehüllt. Dann geht's ins Tal hinunter und um halb drei nach 25 km überragt die große Wallfahrtskirche von Neratov, vormals Bärnwald den engen Talkessel.

    Dahinter gibt's die Zeltwiese und 2 pyramidenartige Chatas, die erste wird gerade durch eine Familie mit Kindern bezogen, die zweite kann ich mir sichern. Halb drei nachmittags ist also nicht zu früh. Das dritte Pärchen stellt sogleich ein Zelt auf und ein tschechischer Mann fragt mich zugleich auf deutsch, wie lange ich in der Hütte bleibe - na, eine Nacht halt- prima, dann schlafe er heute erstmal im Auto und bezieht dann morgen nach meinem Aufbruch mein Chalet.

    Das Beste kommt noch: es gibt nicht nur WC, Ladesteckdosen, sondern auch eine sprcha (Dusche) mit warmen Wasser, umsonst! Mein Glück ist perfekt. Ich verbringe den Restnachmittag wie eine Glucke vor dem Chataeingang, koche Ramennudeln und Tee, während das 2. und 3. heftigere Gewitter vorüberzieht. Ganz dicht ist das Hüttchen beim starken Regen nicht, aber es gibt Schlimmeres. Das Ding ist jedenfalls für heute Abend meins.
    Die Nacht in der Holzpyramide war ein Traum. Ich konnte sie abends noch wild verteidigen, als eine Wanderin im Regen auch da Unterschlupf begehrte. Nun war das Ding sehr intim beengt und duster, und ich wollte nicht schon wieder eine Nacht mit unterschiedlichen Rhythmen anderer Mitübernachter über mich ergehen lassen. Ich erklärte mich dahingehend, dass ich lieber für mich alleine wäre und sie sagte, kein Problem. Am Morgen sehe ich dann, dass sie wie etliche andere an der überdachten Kirchenaußenfassade ein trockenes Schlummerplätzchen gefunden hatte und noch selig poofte, als ich schon längst aufbreche.

    Die Holzhütte war zum richtigen Zeitpunkt. Es kamen am Abend mindestens 3 sintflutartige Unwetter, dass sogar Wasser in das Hüttl tropfte.

    Am frühen Morgen geht's doch gleich über die Stezka čezkem zurück zur Via Czechia, natürlich nicht ohne Verhauer. Zuerst dachte ich, das Adlergebirge ist nicht so ansprechend.

    Eigentlich oft ein grüner Tunnel ohne besondere Aussicht. Aber dann wandere ich kilometerlang auf einem wunderschönen Pfad.

    Über mir fliegen Scharen von Kreuzschnäbeln, und kurz vermeine ich auch, die weißgefleckten Flügel von Wiedehopfen auszumachen. Hier in der Gegend? Und tatsächlich weist eine Tafel darauf hin, dass es welche gibt. An einem Kreuzungspunkt steht die erste Hütte des Weges, dessen Kiosk wohl nur am Wochenende offen ist. Eine Familie hat den Vorbau als Übernachtungsplatz benutzt und ein Lagerfeuer ist am ausglühen. Ob ich Hermelin will, der sei noch übrig. Jetzt weiß ich endlich, das die Tschechen mit Hermelin einen Camembert meinen. Ich freue mich riesig und verspeise sogleich den ersten der beiden.


    Später komme ich mit einem älteren Herrn ins Gespräch. Er erzählt mir mit ein paar Brocken Deutsch, dass er schon in Bozen gearbeitet habe. Wir verabschieden uns mit Handschlag. Keine halbe Stunde später stoße ich auf eine herzliche Frauenpartie aus pensionierten Freundinnen. Eine war Lehrerin, eine Physiotherapeutin, eine gynäkologische Krankenschwester. Die Stimmung ist so prima, dass wir ein Selfie machen.
    Auch der zweite Kiosk des Weges hat geschlossen, und versäumt ein Riesengeschäft, da sich mittlerweile zig Wanderer und Radfahrer wegen des nahen Aussichtsturm versammelt haben. Ich gehe weiter und gerate zur highnoon Zeit an eine große Baude mit Restaurace. Für mein Kofola muss ich mindestens 20 min warten, werde aber dann sehr freundlich vom deutschsprechenden Kellner versorgt. Woher ich denn käme? Die Bayern haben gutes Bier, meint er anerkennend. Ich bin fast peinlich berührt, dass so viele Tschechen ein paar Sätze Deutsch können und wir Deutschen kaum oder gar kein Tschechisch sprechen.

    Dann geht es über einen letzten Aussichtsturm mit unzähligen Kindergruppen so langsam bergab. Ich verlasse allmählich die Orlické hory, kaufe nochmals ein Ramensüppchen in dem potraviny der kleinen Ortschaft und finde zumindest am Rand einer Wiese an einem plätschernden Bächchen einen leidlich ebenen Platz für mein Zelt. Heute Nacht soll es wieder regnen.

    Die Nacht auf der polnischen Wiese in meiner Plastikbaude war trotz Regen ganz famos. Natürlich komme ich dann morgens nicht ganz so schnell in die Pötte, wenn noch alles Nasse von den Bäumen auf das Zeltdach tropft. Dann kurz vor acht stapfe ich über nasses Gras die paar Meter nach Tschechien zurück und wandere wieder auf Asphalt. Tatsächlich kommt mir doch am frühen Morgen eine festere Gestalt entgegen, die sich bei näherem Hinschauen als eine einzelne Wanderin mit dickem Rucksack herausstellt. Nach etwa 5 km erreiche ich den ersten Aussichtsturm des Tages auf dem Šibenik. Da gibt's zwar null Aussicht, aber eine Steckdose und Mülleimer.
    In Nový Hradec um halb 10 gibt's Frühstück aus dem potraviny für mich: ein leckeres süßes Teilchen und einen halben Liter Buttermilch. Später geht es in eine Schlucht mit traumhaften Trails. Am Ende angelangt, stapfen Leute mit Trockenanzug und Kescher durch's Dickicht. Ich erfahre, dass es sich um einen Trupp Biologen handelt, die die kleinen Fische im Waldbach erst per Elektroschock betäuben, um sie zählen zu können. Hier heroben sei noch alles ok, aber weiter unten in der Ebene macht sich die Trockenheit schon bemerkbar.
    Am Ende der Schlucht befindet sich ein netter tschechischer Biergarten, wo ich mir für umgerechnet 1,60 € ein "Bernard" gönne. Wär ich mal lieber alkoholfrei geblieben, denn der folgende Anstieg hat es in sich. Und der Weg bis nach Náchod zieht sich ziemlich.

    Das Städtchen ist größer als gedacht. Den LIDL lasse ich links liegen und verspeise auf einer profanen Bank direkt an einer Kreuzung mein 2. von gestern geschenktes Hermelin. So gestärkt gehe ich die 9 km bis nach Hronov, nicht ohne noch den 2. Aussichtsturm des Tages, dieses Mal mit Aussicht, zu besteigen.

    In Hronov leiste ich mir einen kühlen Liter Milch und eine neue Flasche Mineralwasser.

    Auf dem dortigen öffentlichen WC kann ich nochmal schön die Hände waschen, bevor ich mich hinter dem Friedhof des Ortes auf einer Anhöhe im dichtesten Dickicht ein verschwiegenes Plätzchen ausspähe. Das ist auch gut so, denn im Wald fahren in den Abendstunden noch allerlei motorisierte Vehikel umher.

    Heute Nacht soll es wieder regnen, stürmen und gewittern.
  4. Gefällt mir!
    heff07 hat eine Reaktion von Maalinluk erhalten in Sammelthread - myog kleine Basteleien   
    variables Bathfloor/ groundsheet

    hallo,

    ich habe hier eine sache aus der jedes groundsheet, ohne zu kleben oder umzunähen schnell in ein bathfloor umgebaut werden kann.

    ich benütze dazu 4 tütenverschlüsse, die rund 17 cm lang sind und 6 gramm pro stück wiegen.

    ich hatte letztes jahr mit einem festen verarbeiteten bathfloor gespielt, dünne folien sind mir aber dabei oft gerissen, sodass die arbeit für das einbauen einer fixen versteifung umsonst war. mit dieser lösung kann ich einfach auf die evtl. veränderung der foliengrösse reagieren.

    um ein STS mückennetz mit einzubauen, kann zusätzlich in die ecke ein kurzes band mit einem knopf eingefaltet werden, das durch den tütenverschluss sicher gehalten wird. an diesen knopf kann das STS mückennetz eingeknüpft werden, um einen geschlossen raum zu erhalten.

    im bild habe ich eine rettungsfolie (das leise modell) verwendet, mit einem polycro und anderen folien funktioniert es genauso gut.


     
    schönen gruss


     
    heff





  5. Gefällt mir!
    heff07 hat eine Reaktion von Fußgänger erhalten in Nicht so gedacht, aber praktisch: Kleinst-Hacks auf großen Touren   
    campsandalen als vollwertiger beckengurt.
    hi, hier eine improvisation meiner frau, der der beckengurt des berghaus fasthike zu weich war und der sich unter belastung zusammenzog. 
    durch das starre material der sandalen, ergab sich eine optimale lastübertragung.
    eine weitere ausbaustufe könnte sein:  leichtere (aber stabile) camp-sandalen, die ein integrativer bestandteil des beckengurts sein könnten. sie müssten sich im lager leicht ablösen lassen um dann getragen werden zu können.
     
    schönen gruss
     
    heff

  6. Danke!
    heff07 reagierte auf jörg.e in Schottland Moskitonetz (beim Lanshan-Zelt)   
    Hallo,
    bin im Mai den West Highland Way gelaufen
    und
    es war ein Traum
     
    Ich habe ja versprochen ein Resümee abzugeben.
    Kurz: ich hatte keine Midges und ich denke sie wären auch nicht durch das feine Netz des Lanshan 2 pro gekommen.
    aber was durch das Zelt gekommen ist, ist viel Wind. Vom Wetter her kann ich mich wirklich nicht beschweren! Bin den Weg in 9 Tagen gelaufen und hatte in Summe nur 5 Stunden Regen während der Wanderung, aber mehrmals ordentlich Regen in der Nacht. Also Perfekt  
    Was mir aber zu schaffen gemacht hat war die Kälte! Ich hatte ein 10g schweres Bluetooth Thermometer mit und ich hatte 3 Nächte mit gemessenen -2 Grad C im Zelt! und dabei ordentlich Wind. 
    Dieser bließ auch durch das Zelt. Ich habe die Trekkingstöcke eingekürzt, aber wegen der Kondensation nie alle 4 Zeltseiten dicht gemacht.... so konnte der Wind halt doch ordentlich durch das Mash-Gewebe blasen.....
    Wenn ich die Tour in der Jahreszeit noch einmal laufe, dann werde ich das 4 Jahreszeiten Lanshan kaufen. Weniger Mesh - weniger Wind.... vom Platz vielleicht auch das 3F ULGear Lanhan 1 pro in der 4 Jahreszeiten Version.... mal sehen.
    Insgesamt: Lanshan 2 Pro SUPER Teil !!!
    Macht man 100% nix falsch
    Und
    an jeden der den WHW plant : 
    Freu Dich drauf !!!
    Schöner als Weihnachten !!!
     
     
  7. Danke!
    Warum nicht einfach ausschlagen, so wie es Sawyer empfiehlt?
    Oder so wie es Sacki mit der Kordel gemacht hat.
    Wenn Wasser verdunstet, hinterläßt es auch den Kalk im Filter.
     
    Gruß Konrad
  8. Gefällt mir!
    heff07 reagierte auf Martin in Zpacks Plex Solo- welcher Floor?   
    @EldenStars ich habe das Tarp aus 19g/qm (0.5oz) gemacht, nicht aus dem 0.75er.
    Und ich seh das so wie @heff07: DCF ist zu teuer als Groundsheet. Deshalb mag ich Tarps. Ich ersetzte mein Polycro halt nach 1000km oder so. Aber ich verstehe auch den Reiz eines voll geschlossenen Zelts.
    Tyvek nutze ich nicht, ist mir zu schwer, zu sperrig und nicht wasserdicht.
     
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    heff07 hat eine Reaktion von khyal erhalten in Zpacks Plex Solo- welcher Floor?   
    ich tue mich immer schwer, ( ha ha wortwitz), wenn ich einen teuren dcf stoff auf einen steinigen untergrund lege, besonders weil er wirklich nicht sooooo toll ist gegen abrieb im direkten kontakt. ich würde billigen tyvek, (ausreichend breit geschnitten) mitnehmen, den man dann auch beim cowboy camping, als unterlage für den rucksack beim umpacken, sitzunterlage tagsüber usw. vielseitig verwenden kann. tyvek lässt sich auch gut reparieren.
  10. Gefällt mir!
    heff07 hat eine Reaktion von Mittagsfrost erhalten in Gatewood Cape Norwegen Erfahrungen   
    HI
    Da ich nicht genau weiß, wo es passt und es hier auch um das Gatewood Cape und die Stabilität ging, packe ich mal meine Erfahrungen vom letzten Wochenende auf dem Weserberglandsteig hier dazu.
    Da es sehr starke Windböen gab, wurde der dünne Silnylon-Stoff des aktuellen Gatewood Capes schon sehr stark zusammengedrückt. Für die nächste Nacht hatte ich meine „Wäscheleine“ halbiert und die beiden Leinen durch den Ring bei der Stangenaufnahme gezogen (genauer: Ich habe da einen zweiten, tiefer angelegten Ring – durch den habe ich die Schnüre laufen lassen).
    Gespannt wurden sie an den hinteren Flächen zwischen Mittelaufnahme und den  Eckpunkten sowie in der Mitte  der Längsseite. Das hat sogar den Vorteil, dass das Kopf- und Fußende weiter aufgestellt wird, ohne hier die punktuelle Belastung durch den Lifter zu verursachen.
    Die Windlast wurde über die stramm gespannten Schnüre viel besser abgeleitet. Der Innenraum wird dadurch deutlich weiter aufgespannt.
    Das ist meine Go-to-Erweiterung, wenn ich Sturm erwarte oder das Fuß- und Kopfteil weiter aufspannen möchte. Ist auch einfacher als mit einem zweiten Stock, der auf der Höhe des Lifters sein sollte, eine lange Schnur zu spannen.
    Hier zwei Bilder. (Das erste Bild zeigt nur die hintere Abspannung) )
  11. Gefällt mir!
    heff07 hat eine Reaktion von Jeha erhalten in Gatewood Cape Norwegen Erfahrungen   
    HI
    Da ich nicht genau weiß, wo es passt und es hier auch um das Gatewood Cape und die Stabilität ging, packe ich mal meine Erfahrungen vom letzten Wochenende auf dem Weserberglandsteig hier dazu.
    Da es sehr starke Windböen gab, wurde der dünne Silnylon-Stoff des aktuellen Gatewood Capes schon sehr stark zusammengedrückt. Für die nächste Nacht hatte ich meine „Wäscheleine“ halbiert und die beiden Leinen durch den Ring bei der Stangenaufnahme gezogen (genauer: Ich habe da einen zweiten, tiefer angelegten Ring – durch den habe ich die Schnüre laufen lassen).
    Gespannt wurden sie an den hinteren Flächen zwischen Mittelaufnahme und den  Eckpunkten sowie in der Mitte  der Längsseite. Das hat sogar den Vorteil, dass das Kopf- und Fußende weiter aufgestellt wird, ohne hier die punktuelle Belastung durch den Lifter zu verursachen.
    Die Windlast wurde über die stramm gespannten Schnüre viel besser abgeleitet. Der Innenraum wird dadurch deutlich weiter aufgespannt.
    Das ist meine Go-to-Erweiterung, wenn ich Sturm erwarte oder das Fuß- und Kopfteil weiter aufspannen möchte. Ist auch einfacher als mit einem zweiten Stock, der auf der Höhe des Lifters sein sollte, eine lange Schnur zu spannen.
    Hier zwei Bilder. (Das erste Bild zeigt nur die hintere Abspannung) )
  12. Gefällt mir!
    heff07 hat eine Reaktion von hhochzwei erhalten in Gatewood Cape Norwegen Erfahrungen   
    HI
    Da ich nicht genau weiß, wo es passt und es hier auch um das Gatewood Cape und die Stabilität ging, packe ich mal meine Erfahrungen vom letzten Wochenende auf dem Weserberglandsteig hier dazu.
    Da es sehr starke Windböen gab, wurde der dünne Silnylon-Stoff des aktuellen Gatewood Capes schon sehr stark zusammengedrückt. Für die nächste Nacht hatte ich meine „Wäscheleine“ halbiert und die beiden Leinen durch den Ring bei der Stangenaufnahme gezogen (genauer: Ich habe da einen zweiten, tiefer angelegten Ring – durch den habe ich die Schnüre laufen lassen).
    Gespannt wurden sie an den hinteren Flächen zwischen Mittelaufnahme und den  Eckpunkten sowie in der Mitte  der Längsseite. Das hat sogar den Vorteil, dass das Kopf- und Fußende weiter aufgestellt wird, ohne hier die punktuelle Belastung durch den Lifter zu verursachen.
    Die Windlast wurde über die stramm gespannten Schnüre viel besser abgeleitet. Der Innenraum wird dadurch deutlich weiter aufgespannt.
    Das ist meine Go-to-Erweiterung, wenn ich Sturm erwarte oder das Fuß- und Kopfteil weiter aufspannen möchte. Ist auch einfacher als mit einem zweiten Stock, der auf der Höhe des Lifters sein sollte, eine lange Schnur zu spannen.
    Hier zwei Bilder. (Das erste Bild zeigt nur die hintere Abspannung) )
  13. Gefällt mir!
    heff07 hat eine Reaktion von khyal erhalten in Gatewood Cape Norwegen Erfahrungen   
    HI
    Da ich nicht genau weiß, wo es passt und es hier auch um das Gatewood Cape und die Stabilität ging, packe ich mal meine Erfahrungen vom letzten Wochenende auf dem Weserberglandsteig hier dazu.
    Da es sehr starke Windböen gab, wurde der dünne Silnylon-Stoff des aktuellen Gatewood Capes schon sehr stark zusammengedrückt. Für die nächste Nacht hatte ich meine „Wäscheleine“ halbiert und die beiden Leinen durch den Ring bei der Stangenaufnahme gezogen (genauer: Ich habe da einen zweiten, tiefer angelegten Ring – durch den habe ich die Schnüre laufen lassen).
    Gespannt wurden sie an den hinteren Flächen zwischen Mittelaufnahme und den  Eckpunkten sowie in der Mitte  der Längsseite. Das hat sogar den Vorteil, dass das Kopf- und Fußende weiter aufgestellt wird, ohne hier die punktuelle Belastung durch den Lifter zu verursachen.
    Die Windlast wurde über die stramm gespannten Schnüre viel besser abgeleitet. Der Innenraum wird dadurch deutlich weiter aufgespannt.
    Das ist meine Go-to-Erweiterung, wenn ich Sturm erwarte oder das Fuß- und Kopfteil weiter aufspannen möchte. Ist auch einfacher als mit einem zweiten Stock, der auf der Höhe des Lifters sein sollte, eine lange Schnur zu spannen.
    Hier zwei Bilder. (Das erste Bild zeigt nur die hintere Abspannung) )
  14. Danke!
    heff07 reagierte auf Blickpunkt in TAR Neoair Xtherm NXT Max - Unterlage/Schutz?   
    Erfahrungsberichte noch nicht, aber ein paar Daten hätte ich.
    Ich habe die Robens Matte mal mit der Matte von GG verglichen. Die Robens Matte ist 2 cm breiter, dafür aber 2 cm kürzer als die Matte von GG. Beide sind zusammengelegt jeweils 2 cm hoch. Beide wiegen auf meiner Waage exakt 100 g. Die 85 g auf der Verpackung der Robens kommen also definitiv nicht hin. Das Material und die Verarbeitung der Robens ist meines Erachtens nach nicht so hochwertig wie das von GG. Auf dem einen Foto mit den Knickstellen zwischen den Elementen kann man das ganz gut erkennen (oben im Foto die GG, unten die Robens). Alles in allem wird sie aber vermutlich genauso gut funktionieren wie die GG, zumal sie je nach Angebot nur 1/3-1/4 des Preises der GG kostet.
     





  15. Danke!
    heff07 reagierte auf Ein.Plattfüssler in einsteigerzelt   
    ... war drauussen unterwegs. Antwort also erst jetzt. Sorry...
    ... unter der Thinlight liegt eine doppelte seitlich versetzte Polycryo-Folie (je ca. 2x1 m, zusammen ca. 90 g). Unter der Isomatte doppelt gelegt, seitlich unter der Isomatte beiderseitig hervorstehend (pro Seite etwa 25 cm) nur einfach. Darauf lege ich die tags getragene Kleidung (zum Auslüften) ab. So wird diese von unten her nicht feucht... Unter den Rucksack und den Verpflegungsbeutel kommt eine kleine Folie (Müllsack o.ä.), die ich zum Abdecken des Rucksacks bei Aufbau des Lagers im Regen zurecht geschnitten habe... 
    Viel Spass im Trockenen   wünscht   Ein.Plattfüssler
  16. Gefällt mir!
    heff07 hat eine Reaktion von Madeirense erhalten in Gatewood Cape Norwegen Erfahrungen   
    HI
    Da ich nicht genau weiß, wo es passt und es hier auch um das Gatewood Cape und die Stabilität ging, packe ich mal meine Erfahrungen vom letzten Wochenende auf dem Weserberglandsteig hier dazu.
    Da es sehr starke Windböen gab, wurde der dünne Silnylon-Stoff des aktuellen Gatewood Capes schon sehr stark zusammengedrückt. Für die nächste Nacht hatte ich meine „Wäscheleine“ halbiert und die beiden Leinen durch den Ring bei der Stangenaufnahme gezogen (genauer: Ich habe da einen zweiten, tiefer angelegten Ring – durch den habe ich die Schnüre laufen lassen).
    Gespannt wurden sie an den hinteren Flächen zwischen Mittelaufnahme und den  Eckpunkten sowie in der Mitte  der Längsseite. Das hat sogar den Vorteil, dass das Kopf- und Fußende weiter aufgestellt wird, ohne hier die punktuelle Belastung durch den Lifter zu verursachen.
    Die Windlast wurde über die stramm gespannten Schnüre viel besser abgeleitet. Der Innenraum wird dadurch deutlich weiter aufgespannt.
    Das ist meine Go-to-Erweiterung, wenn ich Sturm erwarte oder das Fuß- und Kopfteil weiter aufspannen möchte. Ist auch einfacher als mit einem zweiten Stock, der auf der Höhe des Lifters sein sollte, eine lange Schnur zu spannen.
    Hier zwei Bilder. (Das erste Bild zeigt nur die hintere Abspannung) )
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    heff07 hat eine Reaktion von Wander Schaf erhalten in Gatewood Cape Norwegen Erfahrungen   
    HI
    Da ich nicht genau weiß, wo es passt und es hier auch um das Gatewood Cape und die Stabilität ging, packe ich mal meine Erfahrungen vom letzten Wochenende auf dem Weserberglandsteig hier dazu.
    Da es sehr starke Windböen gab, wurde der dünne Silnylon-Stoff des aktuellen Gatewood Capes schon sehr stark zusammengedrückt. Für die nächste Nacht hatte ich meine „Wäscheleine“ halbiert und die beiden Leinen durch den Ring bei der Stangenaufnahme gezogen (genauer: Ich habe da einen zweiten, tiefer angelegten Ring – durch den habe ich die Schnüre laufen lassen).
    Gespannt wurden sie an den hinteren Flächen zwischen Mittelaufnahme und den  Eckpunkten sowie in der Mitte  der Längsseite. Das hat sogar den Vorteil, dass das Kopf- und Fußende weiter aufgestellt wird, ohne hier die punktuelle Belastung durch den Lifter zu verursachen.
    Die Windlast wurde über die stramm gespannten Schnüre viel besser abgeleitet. Der Innenraum wird dadurch deutlich weiter aufgespannt.
    Das ist meine Go-to-Erweiterung, wenn ich Sturm erwarte oder das Fuß- und Kopfteil weiter aufspannen möchte. Ist auch einfacher als mit einem zweiten Stock, der auf der Höhe des Lifters sein sollte, eine lange Schnur zu spannen.
    Hier zwei Bilder. (Das erste Bild zeigt nur die hintere Abspannung) )
  18. Danke!
    heff07 reagierte auf davideluxe in Packliste GR221 Anfang April 24   
    Hey @heff07
    Das war schlussendlich meine Packliste:
    https://lighterpack.com/r/ljjp31

    Das mit dem Zelt hat zwar funktioniert, aber aufgrund des steinigen Untergrundes war es manchmal echt nervig und ich hätte gerne ein freistehendes Zelt dabei gehabt.
    Durch den Wind war es teilweise schon recht frisch und meine Micropuff hätte ich damals nicht missen wollen.
    Die Isomatte habe ich nach dem Trip verkauft, da ich teilweise gefroren habe und es war nie nahe der 0 Grad, da habe ich mehr erwartet
    Mit dem Kakwa 55 hatte ich auch so meine Probleme. Der hat sehr in den unteren Rücken gestochen und wurde netterweise nach dem Trip von Durston ausgetauscht. Hatte dann aber auch immer noch Probleme und bin auf den Zpacks Arc Haul 60 und neuerdings auf den Hyberg Attila umgestiegen.

    In zwei Wochen geht es für mich in die Türkei und ich denke, dass ich ziemlich genau dasselbe Setup mit nach Mallorca nehmen würde.
    https://lighterpack.com/r/q8zc4j

    Regenjacke kann man wirklich getrost zuhause lassen und da einfach einen 20g Einweg-Poncho einpacken.
    Die 350g Daunenjacke ist auch overkill, 90er AlphaPulli + Windjacke sollte reichen :)
  19. Danke!
    heff07 hat eine Reaktion von Lolaine erhalten in Packliste GR221 Anfang April 24   
    hallo @Lolaine
    ich war vorletzte woche da und habe nur an einer stelle wasser filtern können, der rest der quellen war trocken oder wirklich nicht attraktiv. oberflächenwasser ist wegen den überallvorkommenden ziegen auch nicht zu empfehlen. wir haben meistens wasser gekauft oder das stark gechlorte wasser aus den refugios mitgenommen in denen wir teilweise übernachtet haben
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    heff07 hat eine Reaktion von khyal erhalten in Empfehlung für Navigationsapp   
    am meisten (ernergieeinsparung) bringt wirklich der flugmodus. 
    ich stelle, wenn darauf ankommt erreichbar zu sein, die mobilen daten aus und stelle auf 2g-netz um. reicht für telefon und sms und trekking aus ( laüft auf der uhr, reicht für einen mindestens 2 tage und frist nur 10% der vergleichbaren telefon leistung. 
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    heff07 hat eine Reaktion von mtb_squirrel erhalten in Unterschiede bei Microfaser Handtüchern?   
    hi @Chabonit
    hier kommen die daten ( ist ein halbiertes original tuch)
    20 * 34 cm, trocken 12gr, nass: ( tropft nicht mehr) 72gr, ausgedrückt: 29gr
     
    also, wenn ich mich auf die schnelle nicht verrechnet habe:
    nimmt es 6gr wasser pro gramm tuch auf und lässt sich zu 60% wieder auswringen
     
    so, jetzt aus schlechten gewissen erstmal die küche geputzt. ich darf gar nicht sagen, das ich zeit mit putzlappen auswahl, kauf, messen und wiegen verbringe, nur um sie dann in meiner ausrüstung verschwinden zu lasse, ohne sie im haus zu benutzen....
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    heff07 hat eine Reaktion von Clumsiness erhalten in 0°C 900Cuin Daunenquilt <400g - Cumulus Style   
    @Clumsiness und ein verschlussystem mit haken, schlaufen und kordelzug wie beim zenbivy (convertible). ich finde das super
  23. Gefällt mir!
    heff07 reagierte auf Clumsiness in 0°C 900Cuin Daunenquilt <400g - Cumulus Style   
    Hallo zusammen,
    ich möchte euch hier mein letztes Projekt vorstellen und damit dem Forum sowie denjenigen danken, deren Beiträge mich dazu inspiriert haben – und gleichzeitig ein bisschen etwas zurückgeben.
    Da ich überhaupt erst seit September 2025 nähe und MYOG-Projekte umsetze, bin ich jederzeit offen für Verbesserungen und Tipps, um die Verarbeitungsqualität weiter zu verbessern, vorallem im Bezug auf die Haltbarkeit.
    Mein erstes Projekt in diesem Jahr war ein Daunenquilt, der einen ähnlichen Schnitt wie mein Cumulus 250 haben sollte, jedoch mit etwas mehr Loft und aus leichterem Material gefertigt ist.
    Verwendete Materialien:
    22 g/m² 10D Taft von AdventureExpert in Blau und Schwarz 250 g 900 cuin Daune von ExTex 25 g/m² Moskitonetz von ExTex 2,5 m 2 mm elastische Kordel mit 4 Kordelstoppern von AdventureExpert 3 × 15 mm Flachverschlüsse von ExTex Alterfil S150 mit Microtex-70-Nadeln Die Form des Quilts ähnelt vielen gängigen Modellen und wurde – wie erwähnt – vom Cumulus 250 inspiriert. Es handelt sich also um einen eckigen Quilt, der im Fußbereich (ca. 80 cm) zu einem Trapez zusammenläuft. Die Maße betragen 140 cm oben, 110 cm unten bei einer Länge von 190 cm.

    Als Änderung gegenüber dem Cumulus habe ich einen versetzten Kordelkanal am Halsbereich eingearbeitet, um eine Art Wärmekragen zu erzeugen.
    Nach einiger Recherche und vielen Überlegungen habe ich mich von @Capere inspirieren lassen und mich für Unterbrechungen in den Baffle-Kanälen entschieden. Die Bafflestücke sind 5 × 4 cm groß (+2cm Nahtzugabe), und mit einem Overfill von 15 % wollte ich eine Komforttemperatur von etwa 0 °C erreichen. Die Lücken zwischen den Bafflestücken sind jeweils 5 cm breit.


    Die finalen Maße des Quilts stimmen auf ± 1 cm. Der Loft beträgt im Durchschnitt etwa 6,5 cm, was rechnerisch einer Komforttemperatur von knapp –5 °C entspricht, wenn ich es richtig verstanden habe. Das muss natürlich noch in der Praxis getestet werden!
    Für Interessierte: Die Arbeitszeit (ohne Planung etc.) betrug rund 12 Stunden.
    Der fertige Quilt wiegt mit 250 g 900cuin Daune beeindruckende 399 g und ist somit ca. 140 g leichter als mein Cumulus-Quilt – bei etwa doppeltem Loft!
      
    Hier der fertige Quilt und nochmal neben seinem Vorbild - Cumulus 250.

    Zum Schluss habe ich noch eine Frage an die erfahrenen Leute hier im Forum: Der untere Teil (80 cm) des Quilts ist noch nicht geschlossen, da ich zwischen zwei Optionen schwanke:
    Einen 3 mm-Reißverschluss (80 cm) einnähen und den Quilt so optional auch als Decke nutzbar machen – gerade bei Touren, bei denen die Temperaturen stärker schwanken und auch wärmere Nächte dabei sind. Die 80 cm vernähen und den Quilt unten dauerhaft schließen. Dabei bliebe er zwar die Kopfseite offen, ließe sich aber per Kordelzug schließen, hätte also zugleich eine kleine Lüftungsoption. Welche Variante bevorzugt ihr – und was spricht eurer Meinung nach dafür beziehungsweise dagegen?
    Beste Grüße
    Joschua


  24. Danke!
    heff07 reagierte auf gsguenter in Matte Rutscht auf Zeltboden   
    @RaulDuke
    Das Teil habe ich über Umwege erstanden - Light Heart Gear Solo
    Hat toll viel Platz. 
    Mich hatte gestört das die Haltestange für die Stöcke und nun auch noch die Matte Rutscht. 
    Das Material siehe Bild hab ich tatsächlich im Baumart gefunden. 
    Alternativ kann man auch mit Fahrradschläuchen was basteln die Rutschen auch nicht. Grüße Günter 
     


  25. Witzig!
    heff07 hat eine Reaktion von Maalinluk erhalten in Nicht so gedacht, aber praktisch: Kleinst-Hacks auf großen Touren   
    und wenn die puffy gross genug ist geht sogar das....( puffy als iso-hose)
     
    (ich erspare euch das bild wie die puffy angezogen aussieht), funktioniert aber gut.
     
    schönen gruss
    heff


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