Reputationsaktivitäten
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Mountaineer hat eine Reaktion von J_P erhalten in Impressionen von TourenTeil 4:
Beim Rückweg nach Mestia kam ich nach Tsvirmi vom Weg ab. An genau dieser Stelle konnte ich auch kein GPS-Signal empfangen. Dadurch verlor ich etwas Zeit und musste stattdessen mehr Höhenmeter als vorgesehen hinlegen. Beim Weg über Tsvirmi kommt man bei Mestia am Versorgungsmast der Telekommunikationsfirma Beeline vorbei (russ. Anbieter) Dieser Mast ist oberhalb der Liftstation von Mestia, die aber eh nicht in Betrieb war, und bietet einen wunderschönen Ausblick. Wenn man die andere Strecke läuft, muss man den ersten Tag nicht soviele Höhenmeter machen, da man nur auf max. 1.700m Höhe kommt, der Mast ist auf einer Höhe von 2.400m.
Fazit:
Die Georgier sind ein sehr nettes Völkchen mit langer Historie und immer hilfsbereit, ist jedoch meine generelle Erfahrung in Ländern der ehemaligen SU. Russischkenntnisse sind natürlich von Vorteil, insb. beim Verhandeln mit Taxifahrern, auf dem Markt etc. Der Markt wird gerade erst geöffnet und Leute, die vernünftig Englisch sprechen sind bisher noch sehr wenige. Hatte nur von anderen Touris immer mitbekommen, dass sie gerne mehr mit den Locals sich unterhalten wöllten. Bei einigen habe ich dann Übersetzer gespielt. Landschaftlich hat Georgien viel zu bieten. Es gibt 7 Klimazonen, Berge, Steppen im Osten mit kontinentalem Klima und subtropisches Klima entlang der Schwarzmeerküste. Mitte Oktober kann man im Schwarzen Meer noch baden, ohne, dass man sich wie Sardinen in einer Büchse am Strand zusammenquetschen muss, im Sommer ist insb. die Schwarzmeerküste überlaufen. In Tbilisi hingegen kann es im Sommer locker mal bis zu 40° C heiß werden. Mit Sicherheit nicht mein letzter Aufenthalt da. Direktflüge gibt es mit Wizzair ab 3 deutschen Städten nach Kutaisi. Tbilisi kann mit Pegasus oder Turkish über Istanbul angeflogen werden. Auch gibt es die Möglichkeit ab Deutschland über Moskau, Kiev oder ich glaube Talinn nach Tbilisi zu fliegen. Ich hatte mich für den Flug über die Türkei entschieden, da ich nach meinem Bekanntenbesuch in Batumi noch kurz in der Türkei war, Batumi ist nur 20 km von der türk. Grenze entfernt. Preistechnisch gibt es nichts zu meckern - für Europäer vergleichsweise sehr günstig. Touris werden gerne mal ausgenommen, wie ich so erfahren habe.
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Mountaineer hat eine Reaktion von J_P erhalten in Impressionen von TourenTeil 3:
Am Tag an dem ich am Toba war zog ein Gewitter auf, passiert in der Region wegen der Nähe zum Schwarzen Meer häufiger, was genau das hieß, sollte ich am Abend noch erfahren...Am Toba angekommen kam die Sonne raus, den Rest des Tages hat es geregnet. Beim Abstieg bot sich ein wunderschönes Bild aus Nebel und Bergen. Leider begann es dann zu schütten wie aus Eimern. War ganz froh, dass ich die Nacht nicht im Zelt übernachten musste. Das Gewitter hielt dann auch bis zum nächsten Morgen.
Dies war aber der einzige Tag an dem ich schlechtes Wetter hatte. In 3 1/2 Wochen gab es nur 2 Regentage. Nach meiner Tour mit den Jägern ging es für einen Tag wieder nach Sugdidi, Nachbarn waren auch alle wieder versammelt und es gab viel zu erzählen und natürlich trinken. Den Tag darauf bin ich nach Mestia gefahren. Mestia - Ushguli stand an. Mestia wird in ein paar Jahren wie ein Schweizer Dorf in den Alpen aussehen. Schade, da Svaneti seinen eigenen Charakter verliert. Nachdem mir eindeutig zu viele Leute auf dem Trail waren, verschob ich die Strecke auf den Winter, werde mit ein paar Georgiern die Strecke lieber im Winter laufen, wenn sie nicht überfüllt ist. Daher waren es noch 2 kurze Tage mit vielen Kilometern. In Mestia gegen Mittag gestartet ging es nach Adishi, eigtl. ausgelegt für 2 Tage, ist aber an einem Tag machbar - generell halte ich die angegeben 4 Tage für den Trek als zuviel. Somit betrug die Strecke an Tag 1 ca. 25 km von Mestia nach Adishi und an Tag 2 etwas mehr als 30km von Adishi über Tsvirmi nach Mestia zurück, es gibt 2 Wege von Mestia nach Ushguli, die sich an der Skipiste von Adishi überlappen. Ich fand beide schön, bei der Strecke über Tsvirmi fand ich negativ, dass man die Skipiste langläuft, die lediglich eine Straße aus Geröll im Sommer ist.
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Mountaineer hat eine Reaktion von J_P erhalten in Impressionen von TourenTeil 2:
Zum Toba habe ich es an diesem Tag nicht geschafft, die Sonne ging unter ich erreichte kurz vor Dunkelheit die Hütte eines Bauers namens Chervali. Dieser ließ mich übernachten. In der Hütte waren auch 2 Jäger. Nach Gesprächen am Abend entschloss ich mich auf der Hütte zu bleiben und mit den Jägern unterwegs zu sein.
Zum Tobavarchkhli bin ich den Tag drauf und die restlichen 5 Tage verbrachte ich mit den Jägern und beim Bauern und lernte Käse herzustellen. Zu essen gab es Maismehl, welches zu einem Fladen geformt wurde, worin der Käse gepackt wurde. Dazu Bergziege! Tisch gab es nicht, Essen wurde auf einer Bank ausgelegt. Gegessen wurde mit den Fingern.
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Mountaineer hat eine Reaktion von J_P erhalten in Impressionen von TourenHier mein Beitrag zu Georgien. Da @questor einen sehr ausführlichen Thread führt, will ich keinen neuen dafür eröffnen. Geplant waren bei mir 2 Treks je 8 Tage, durch Krankheit (CMD war ich für ein Woche ausgeknockt und musste mich auf einen Trek beschränken). Habe daher nicht alles gesehen, was geplant war, aber es war ja nicht mein letzter Aufenthalt in Georgien - Land und insb. die Leute sind wundervoll. Da ich Russisch kann, lief die Kommunikation reibungslos und ich konnte mit den Locals viele neue Freundschaften schließen.
Los ging's mit dem Flug. Düsseldorf - Istanbul - Tbilisi. War ein Nachtflug und ich kam morgens in Tbilisi an. Da ich in Russland geboren bin und auch einen russ. Vornamen habe, ist die Kontrolleurin erstmal stutzig gewesen beim Blick auf meinem Ausweis. Kurzer Verweis darauf, dass man ja als EU-Bürger keinen Pass braucht und schon war ich in Georgien. Bus in die Stadt, restliche Sachen besorgen und Abends mit einer Polin aus dem Hostel gut gegessen und getrunken. Nach einer ruhigen Nacht ging es früh's mit dem Zug nach Sugdidi gen Samegrelo mit dem Toba und Svaneit. Es gibt auch einen Nachtzug, jedoch zahlt man da zusätzlich zum Ticket noch für die Platzkarte und Bettwäsche und meistet endet die Fahrt in einem Trinkgelage mit den Locals. Auf der Fahrt kamen meine Zahnschmerzen und ich wusste, dass ich erstmal nicht auf Trek gehen konnte. Im Guesthouse angekommen, wurde ich nach der ersten Nacht wie ein Mitglied der Familie aufgenommen. Man gab mir auch den Schlüssel zum Haus am Strand in Anaklia am Schwarzen Meer und deren Datscha in der Nähe von Zalendschicha (hier steigt man um, wenn man die Marschrutka nach Skuri bzw. Mukhuri nimmt). Nach ein paar Tagen am Meer und auf der Datscha klangen meine Zahnschmerzen endlich ab und ich konnte starten. Vorher gab es noch ein deftiges Abendessen in Sugdidi mit allen Nachbarn, ordentlich hausgemachten Wein und Cognac. Dazu Khinkali (da ich Pilmeni und Manti liebe, sind Khinkali direkt meine Lieblingsspeise geworden). Wildschwein und Bergziege durfte nicht fehlen. Letztere wurde zu meiner Hauptmahlzeit in den nächsten Tagen.
Hier die Datscha und die Umgebung. Es stand auch ein Besuch in einem Dorf - 4 Häuser, 7 Einwohner - an. Bewohner sind alle über 100 Jahre und kamen Anfang der 90-iger aus Abchasien in die Gegend. Einen Arzt hat von denen keiner gesehen, muss wohl an der Lebensweise und der herrlichen Umgebung liegen. Der Wein an der Datscha ist wild und vergleichbares habe ich bisher noch nirgends gegessen und getrunken. Meine Eltern schwärmten ja schon immer vom georg. Wein - jetzt weiß ich auch wieso.
Nach einer durchzechten Nacht in Sugdidi wurde ich dann nach Skuri gefahren. Wasser wurde an der Quelle aufgefüllt, Locals nehmen hierfür gerne mal auch eine lange Fahrt auf sich. Zu SU-Zeiten war Skuri ein großer Kurort, wovon heute lediglich Ruinen zeugen. Erste Aufgabe des Tages: Flußüberquerung. Zum Glück kam ein UAZ Jeep um die Ecke. Die Jungs nahmen einen Angler und mich mit auf. Geladen hatten sie Diesel mit dem ein Bagger weiter oben versorgt wird. Gegen Mittag kam ich auf etwa 1.600m Höhe an. Danach hieß es laufen. Es ging durch den Wald bergab auf 900m Höhe und danach wieder hoch auf 1.800m.
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Mountaineer hat eine Reaktion von Paws erhalten in Impressionen von TourenTeil 2:
Zum Toba habe ich es an diesem Tag nicht geschafft, die Sonne ging unter ich erreichte kurz vor Dunkelheit die Hütte eines Bauers namens Chervali. Dieser ließ mich übernachten. In der Hütte waren auch 2 Jäger. Nach Gesprächen am Abend entschloss ich mich auf der Hütte zu bleiben und mit den Jägern unterwegs zu sein.
Zum Tobavarchkhli bin ich den Tag drauf und die restlichen 5 Tage verbrachte ich mit den Jägern und beim Bauern und lernte Käse herzustellen. Zu essen gab es Maismehl, welches zu einem Fladen geformt wurde, worin der Käse gepackt wurde. Dazu Bergziege! Tisch gab es nicht, Essen wurde auf einer Bank ausgelegt. Gegessen wurde mit den Fingern.
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Mountaineer hat eine Reaktion von SouthWest erhalten in Ausrüstungs-Vorfreude-ThreadGerade bestellt:
Liteway Biggie Tarp
Borahgear cuben bivy long/wide side zipper 131g
Das Thema Zelt hat sich damit für mich endgültig erledigt
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Mountaineer hat eine Reaktion von bansaim erhalten in Impressionen von TourenTeil 4:
Beim Rückweg nach Mestia kam ich nach Tsvirmi vom Weg ab. An genau dieser Stelle konnte ich auch kein GPS-Signal empfangen. Dadurch verlor ich etwas Zeit und musste stattdessen mehr Höhenmeter als vorgesehen hinlegen. Beim Weg über Tsvirmi kommt man bei Mestia am Versorgungsmast der Telekommunikationsfirma Beeline vorbei (russ. Anbieter) Dieser Mast ist oberhalb der Liftstation von Mestia, die aber eh nicht in Betrieb war, und bietet einen wunderschönen Ausblick. Wenn man die andere Strecke läuft, muss man den ersten Tag nicht soviele Höhenmeter machen, da man nur auf max. 1.700m Höhe kommt, der Mast ist auf einer Höhe von 2.400m.
Fazit:
Die Georgier sind ein sehr nettes Völkchen mit langer Historie und immer hilfsbereit, ist jedoch meine generelle Erfahrung in Ländern der ehemaligen SU. Russischkenntnisse sind natürlich von Vorteil, insb. beim Verhandeln mit Taxifahrern, auf dem Markt etc. Der Markt wird gerade erst geöffnet und Leute, die vernünftig Englisch sprechen sind bisher noch sehr wenige. Hatte nur von anderen Touris immer mitbekommen, dass sie gerne mehr mit den Locals sich unterhalten wöllten. Bei einigen habe ich dann Übersetzer gespielt. Landschaftlich hat Georgien viel zu bieten. Es gibt 7 Klimazonen, Berge, Steppen im Osten mit kontinentalem Klima und subtropisches Klima entlang der Schwarzmeerküste. Mitte Oktober kann man im Schwarzen Meer noch baden, ohne, dass man sich wie Sardinen in einer Büchse am Strand zusammenquetschen muss, im Sommer ist insb. die Schwarzmeerküste überlaufen. In Tbilisi hingegen kann es im Sommer locker mal bis zu 40° C heiß werden. Mit Sicherheit nicht mein letzter Aufenthalt da. Direktflüge gibt es mit Wizzair ab 3 deutschen Städten nach Kutaisi. Tbilisi kann mit Pegasus oder Turkish über Istanbul angeflogen werden. Auch gibt es die Möglichkeit ab Deutschland über Moskau, Kiev oder ich glaube Talinn nach Tbilisi zu fliegen. Ich hatte mich für den Flug über die Türkei entschieden, da ich nach meinem Bekanntenbesuch in Batumi noch kurz in der Türkei war, Batumi ist nur 20 km von der türk. Grenze entfernt. Preistechnisch gibt es nichts zu meckern - für Europäer vergleichsweise sehr günstig. Touris werden gerne mal ausgenommen, wie ich so erfahren habe.
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Mountaineer hat eine Reaktion von bansaim erhalten in Impressionen von TourenTeil 2:
Zum Toba habe ich es an diesem Tag nicht geschafft, die Sonne ging unter ich erreichte kurz vor Dunkelheit die Hütte eines Bauers namens Chervali. Dieser ließ mich übernachten. In der Hütte waren auch 2 Jäger. Nach Gesprächen am Abend entschloss ich mich auf der Hütte zu bleiben und mit den Jägern unterwegs zu sein.
Zum Tobavarchkhli bin ich den Tag drauf und die restlichen 5 Tage verbrachte ich mit den Jägern und beim Bauern und lernte Käse herzustellen. Zu essen gab es Maismehl, welches zu einem Fladen geformt wurde, worin der Käse gepackt wurde. Dazu Bergziege! Tisch gab es nicht, Essen wurde auf einer Bank ausgelegt. Gegessen wurde mit den Fingern.
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Mountaineer hat eine Reaktion von bansaim erhalten in Impressionen von TourenHier mein Beitrag zu Georgien. Da @questor einen sehr ausführlichen Thread führt, will ich keinen neuen dafür eröffnen. Geplant waren bei mir 2 Treks je 8 Tage, durch Krankheit (CMD war ich für ein Woche ausgeknockt und musste mich auf einen Trek beschränken). Habe daher nicht alles gesehen, was geplant war, aber es war ja nicht mein letzter Aufenthalt in Georgien - Land und insb. die Leute sind wundervoll. Da ich Russisch kann, lief die Kommunikation reibungslos und ich konnte mit den Locals viele neue Freundschaften schließen.
Los ging's mit dem Flug. Düsseldorf - Istanbul - Tbilisi. War ein Nachtflug und ich kam morgens in Tbilisi an. Da ich in Russland geboren bin und auch einen russ. Vornamen habe, ist die Kontrolleurin erstmal stutzig gewesen beim Blick auf meinem Ausweis. Kurzer Verweis darauf, dass man ja als EU-Bürger keinen Pass braucht und schon war ich in Georgien. Bus in die Stadt, restliche Sachen besorgen und Abends mit einer Polin aus dem Hostel gut gegessen und getrunken. Nach einer ruhigen Nacht ging es früh's mit dem Zug nach Sugdidi gen Samegrelo mit dem Toba und Svaneit. Es gibt auch einen Nachtzug, jedoch zahlt man da zusätzlich zum Ticket noch für die Platzkarte und Bettwäsche und meistet endet die Fahrt in einem Trinkgelage mit den Locals. Auf der Fahrt kamen meine Zahnschmerzen und ich wusste, dass ich erstmal nicht auf Trek gehen konnte. Im Guesthouse angekommen, wurde ich nach der ersten Nacht wie ein Mitglied der Familie aufgenommen. Man gab mir auch den Schlüssel zum Haus am Strand in Anaklia am Schwarzen Meer und deren Datscha in der Nähe von Zalendschicha (hier steigt man um, wenn man die Marschrutka nach Skuri bzw. Mukhuri nimmt). Nach ein paar Tagen am Meer und auf der Datscha klangen meine Zahnschmerzen endlich ab und ich konnte starten. Vorher gab es noch ein deftiges Abendessen in Sugdidi mit allen Nachbarn, ordentlich hausgemachten Wein und Cognac. Dazu Khinkali (da ich Pilmeni und Manti liebe, sind Khinkali direkt meine Lieblingsspeise geworden). Wildschwein und Bergziege durfte nicht fehlen. Letztere wurde zu meiner Hauptmahlzeit in den nächsten Tagen.
Hier die Datscha und die Umgebung. Es stand auch ein Besuch in einem Dorf - 4 Häuser, 7 Einwohner - an. Bewohner sind alle über 100 Jahre und kamen Anfang der 90-iger aus Abchasien in die Gegend. Einen Arzt hat von denen keiner gesehen, muss wohl an der Lebensweise und der herrlichen Umgebung liegen. Der Wein an der Datscha ist wild und vergleichbares habe ich bisher noch nirgends gegessen und getrunken. Meine Eltern schwärmten ja schon immer vom georg. Wein - jetzt weiß ich auch wieso.
Nach einer durchzechten Nacht in Sugdidi wurde ich dann nach Skuri gefahren. Wasser wurde an der Quelle aufgefüllt, Locals nehmen hierfür gerne mal auch eine lange Fahrt auf sich. Zu SU-Zeiten war Skuri ein großer Kurort, wovon heute lediglich Ruinen zeugen. Erste Aufgabe des Tages: Flußüberquerung. Zum Glück kam ein UAZ Jeep um die Ecke. Die Jungs nahmen einen Angler und mich mit auf. Geladen hatten sie Diesel mit dem ein Bagger weiter oben versorgt wird. Gegen Mittag kam ich auf etwa 1.600m Höhe an. Danach hieß es laufen. Es ging durch den Wald bergab auf 900m Höhe und danach wieder hoch auf 1.800m.
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Mountaineer hat eine Reaktion von questor erhalten in Impressionen von TourenTeil 4:
Beim Rückweg nach Mestia kam ich nach Tsvirmi vom Weg ab. An genau dieser Stelle konnte ich auch kein GPS-Signal empfangen. Dadurch verlor ich etwas Zeit und musste stattdessen mehr Höhenmeter als vorgesehen hinlegen. Beim Weg über Tsvirmi kommt man bei Mestia am Versorgungsmast der Telekommunikationsfirma Beeline vorbei (russ. Anbieter) Dieser Mast ist oberhalb der Liftstation von Mestia, die aber eh nicht in Betrieb war, und bietet einen wunderschönen Ausblick. Wenn man die andere Strecke läuft, muss man den ersten Tag nicht soviele Höhenmeter machen, da man nur auf max. 1.700m Höhe kommt, der Mast ist auf einer Höhe von 2.400m.
Fazit:
Die Georgier sind ein sehr nettes Völkchen mit langer Historie und immer hilfsbereit, ist jedoch meine generelle Erfahrung in Ländern der ehemaligen SU. Russischkenntnisse sind natürlich von Vorteil, insb. beim Verhandeln mit Taxifahrern, auf dem Markt etc. Der Markt wird gerade erst geöffnet und Leute, die vernünftig Englisch sprechen sind bisher noch sehr wenige. Hatte nur von anderen Touris immer mitbekommen, dass sie gerne mehr mit den Locals sich unterhalten wöllten. Bei einigen habe ich dann Übersetzer gespielt. Landschaftlich hat Georgien viel zu bieten. Es gibt 7 Klimazonen, Berge, Steppen im Osten mit kontinentalem Klima und subtropisches Klima entlang der Schwarzmeerküste. Mitte Oktober kann man im Schwarzen Meer noch baden, ohne, dass man sich wie Sardinen in einer Büchse am Strand zusammenquetschen muss, im Sommer ist insb. die Schwarzmeerküste überlaufen. In Tbilisi hingegen kann es im Sommer locker mal bis zu 40° C heiß werden. Mit Sicherheit nicht mein letzter Aufenthalt da. Direktflüge gibt es mit Wizzair ab 3 deutschen Städten nach Kutaisi. Tbilisi kann mit Pegasus oder Turkish über Istanbul angeflogen werden. Auch gibt es die Möglichkeit ab Deutschland über Moskau, Kiev oder ich glaube Talinn nach Tbilisi zu fliegen. Ich hatte mich für den Flug über die Türkei entschieden, da ich nach meinem Bekanntenbesuch in Batumi noch kurz in der Türkei war, Batumi ist nur 20 km von der türk. Grenze entfernt. Preistechnisch gibt es nichts zu meckern - für Europäer vergleichsweise sehr günstig. Touris werden gerne mal ausgenommen, wie ich so erfahren habe.
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Mountaineer reagierte auf Tipple in Bearbagging vs. Noaks BagMal ganz blauäugig gesagt, da ich bislang nur in Bärengebieten gewesen bin, wenn die noch schlafen, aber...
Ich glaube der für Tiere geruchsdichte Beutel muss erst noch erfunden werden. Daher würde ich mein Essen immer eher irgendwo in einen Baum hängen, als mich auf einen dieser Beutel zu verlassen.
LG
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Mountaineer hat eine Reaktion von noodles erhalten in Impressionen von TourenTeil 4:
Beim Rückweg nach Mestia kam ich nach Tsvirmi vom Weg ab. An genau dieser Stelle konnte ich auch kein GPS-Signal empfangen. Dadurch verlor ich etwas Zeit und musste stattdessen mehr Höhenmeter als vorgesehen hinlegen. Beim Weg über Tsvirmi kommt man bei Mestia am Versorgungsmast der Telekommunikationsfirma Beeline vorbei (russ. Anbieter) Dieser Mast ist oberhalb der Liftstation von Mestia, die aber eh nicht in Betrieb war, und bietet einen wunderschönen Ausblick. Wenn man die andere Strecke läuft, muss man den ersten Tag nicht soviele Höhenmeter machen, da man nur auf max. 1.700m Höhe kommt, der Mast ist auf einer Höhe von 2.400m.
Fazit:
Die Georgier sind ein sehr nettes Völkchen mit langer Historie und immer hilfsbereit, ist jedoch meine generelle Erfahrung in Ländern der ehemaligen SU. Russischkenntnisse sind natürlich von Vorteil, insb. beim Verhandeln mit Taxifahrern, auf dem Markt etc. Der Markt wird gerade erst geöffnet und Leute, die vernünftig Englisch sprechen sind bisher noch sehr wenige. Hatte nur von anderen Touris immer mitbekommen, dass sie gerne mehr mit den Locals sich unterhalten wöllten. Bei einigen habe ich dann Übersetzer gespielt. Landschaftlich hat Georgien viel zu bieten. Es gibt 7 Klimazonen, Berge, Steppen im Osten mit kontinentalem Klima und subtropisches Klima entlang der Schwarzmeerküste. Mitte Oktober kann man im Schwarzen Meer noch baden, ohne, dass man sich wie Sardinen in einer Büchse am Strand zusammenquetschen muss, im Sommer ist insb. die Schwarzmeerküste überlaufen. In Tbilisi hingegen kann es im Sommer locker mal bis zu 40° C heiß werden. Mit Sicherheit nicht mein letzter Aufenthalt da. Direktflüge gibt es mit Wizzair ab 3 deutschen Städten nach Kutaisi. Tbilisi kann mit Pegasus oder Turkish über Istanbul angeflogen werden. Auch gibt es die Möglichkeit ab Deutschland über Moskau, Kiev oder ich glaube Talinn nach Tbilisi zu fliegen. Ich hatte mich für den Flug über die Türkei entschieden, da ich nach meinem Bekanntenbesuch in Batumi noch kurz in der Türkei war, Batumi ist nur 20 km von der türk. Grenze entfernt. Preistechnisch gibt es nichts zu meckern - für Europäer vergleichsweise sehr günstig. Touris werden gerne mal ausgenommen, wie ich so erfahren habe.
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Mountaineer reagierte auf die zwiebel in Nachhaltigkeit!Kurz meinen Senf dazu:
Es gibt ein paar Städte in denen ein Pfandsystem etabliert wurde. Bsp hier in Greifswald.
Dann hat mir eine Freundin einen faltbaren Kaffeebecher vorgeführt. Den fand ich ziemlich klasse. Kannste mit einem Karabiner an die Tasche klipsen und kann nicht zerbrechen! Gibts bei den üblichen Verdächtigen...
Und dann frage ich mich, warum hier alle auf Wegwerf-Kaffeebecher schimpfen und doch viele hier ihr doppelt und dreifach verpacktes Essen noch mal in neue Tüten stopfen um sie nach einem Gebrauch in die Tonne zu kloppen...Ja ich finde es spitze, wenn hier über gesellschaftliche Nachhaltigkeit diskutiert wird, aber die Kurve sollten wir hier auch mal kriegen!
Dass das Bestellen eines 10g leichteres USB-Kabels oder eines fünften Zelts aus China nicht nachhaltig ist, brauche ich hier wohl nicht genauer erläutern.
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Mountaineer hat eine Reaktion von Jan erhalten in Impressionen von TourenTeil 4:
Beim Rückweg nach Mestia kam ich nach Tsvirmi vom Weg ab. An genau dieser Stelle konnte ich auch kein GPS-Signal empfangen. Dadurch verlor ich etwas Zeit und musste stattdessen mehr Höhenmeter als vorgesehen hinlegen. Beim Weg über Tsvirmi kommt man bei Mestia am Versorgungsmast der Telekommunikationsfirma Beeline vorbei (russ. Anbieter) Dieser Mast ist oberhalb der Liftstation von Mestia, die aber eh nicht in Betrieb war, und bietet einen wunderschönen Ausblick. Wenn man die andere Strecke läuft, muss man den ersten Tag nicht soviele Höhenmeter machen, da man nur auf max. 1.700m Höhe kommt, der Mast ist auf einer Höhe von 2.400m.
Fazit:
Die Georgier sind ein sehr nettes Völkchen mit langer Historie und immer hilfsbereit, ist jedoch meine generelle Erfahrung in Ländern der ehemaligen SU. Russischkenntnisse sind natürlich von Vorteil, insb. beim Verhandeln mit Taxifahrern, auf dem Markt etc. Der Markt wird gerade erst geöffnet und Leute, die vernünftig Englisch sprechen sind bisher noch sehr wenige. Hatte nur von anderen Touris immer mitbekommen, dass sie gerne mehr mit den Locals sich unterhalten wöllten. Bei einigen habe ich dann Übersetzer gespielt. Landschaftlich hat Georgien viel zu bieten. Es gibt 7 Klimazonen, Berge, Steppen im Osten mit kontinentalem Klima und subtropisches Klima entlang der Schwarzmeerküste. Mitte Oktober kann man im Schwarzen Meer noch baden, ohne, dass man sich wie Sardinen in einer Büchse am Strand zusammenquetschen muss, im Sommer ist insb. die Schwarzmeerküste überlaufen. In Tbilisi hingegen kann es im Sommer locker mal bis zu 40° C heiß werden. Mit Sicherheit nicht mein letzter Aufenthalt da. Direktflüge gibt es mit Wizzair ab 3 deutschen Städten nach Kutaisi. Tbilisi kann mit Pegasus oder Turkish über Istanbul angeflogen werden. Auch gibt es die Möglichkeit ab Deutschland über Moskau, Kiev oder ich glaube Talinn nach Tbilisi zu fliegen. Ich hatte mich für den Flug über die Türkei entschieden, da ich nach meinem Bekanntenbesuch in Batumi noch kurz in der Türkei war, Batumi ist nur 20 km von der türk. Grenze entfernt. Preistechnisch gibt es nichts zu meckern - für Europäer vergleichsweise sehr günstig. Touris werden gerne mal ausgenommen, wie ich so erfahren habe.
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Mountaineer hat eine Reaktion von martinfarrent erhalten in Impressionen von TourenTeil 4:
Beim Rückweg nach Mestia kam ich nach Tsvirmi vom Weg ab. An genau dieser Stelle konnte ich auch kein GPS-Signal empfangen. Dadurch verlor ich etwas Zeit und musste stattdessen mehr Höhenmeter als vorgesehen hinlegen. Beim Weg über Tsvirmi kommt man bei Mestia am Versorgungsmast der Telekommunikationsfirma Beeline vorbei (russ. Anbieter) Dieser Mast ist oberhalb der Liftstation von Mestia, die aber eh nicht in Betrieb war, und bietet einen wunderschönen Ausblick. Wenn man die andere Strecke läuft, muss man den ersten Tag nicht soviele Höhenmeter machen, da man nur auf max. 1.700m Höhe kommt, der Mast ist auf einer Höhe von 2.400m.
Fazit:
Die Georgier sind ein sehr nettes Völkchen mit langer Historie und immer hilfsbereit, ist jedoch meine generelle Erfahrung in Ländern der ehemaligen SU. Russischkenntnisse sind natürlich von Vorteil, insb. beim Verhandeln mit Taxifahrern, auf dem Markt etc. Der Markt wird gerade erst geöffnet und Leute, die vernünftig Englisch sprechen sind bisher noch sehr wenige. Hatte nur von anderen Touris immer mitbekommen, dass sie gerne mehr mit den Locals sich unterhalten wöllten. Bei einigen habe ich dann Übersetzer gespielt. Landschaftlich hat Georgien viel zu bieten. Es gibt 7 Klimazonen, Berge, Steppen im Osten mit kontinentalem Klima und subtropisches Klima entlang der Schwarzmeerküste. Mitte Oktober kann man im Schwarzen Meer noch baden, ohne, dass man sich wie Sardinen in einer Büchse am Strand zusammenquetschen muss, im Sommer ist insb. die Schwarzmeerküste überlaufen. In Tbilisi hingegen kann es im Sommer locker mal bis zu 40° C heiß werden. Mit Sicherheit nicht mein letzter Aufenthalt da. Direktflüge gibt es mit Wizzair ab 3 deutschen Städten nach Kutaisi. Tbilisi kann mit Pegasus oder Turkish über Istanbul angeflogen werden. Auch gibt es die Möglichkeit ab Deutschland über Moskau, Kiev oder ich glaube Talinn nach Tbilisi zu fliegen. Ich hatte mich für den Flug über die Türkei entschieden, da ich nach meinem Bekanntenbesuch in Batumi noch kurz in der Türkei war, Batumi ist nur 20 km von der türk. Grenze entfernt. Preistechnisch gibt es nichts zu meckern - für Europäer vergleichsweise sehr günstig. Touris werden gerne mal ausgenommen, wie ich so erfahren habe.
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Mountaineer hat eine Reaktion von martinfarrent erhalten in Impressionen von TourenTeil 3:
Am Tag an dem ich am Toba war zog ein Gewitter auf, passiert in der Region wegen der Nähe zum Schwarzen Meer häufiger, was genau das hieß, sollte ich am Abend noch erfahren...Am Toba angekommen kam die Sonne raus, den Rest des Tages hat es geregnet. Beim Abstieg bot sich ein wunderschönes Bild aus Nebel und Bergen. Leider begann es dann zu schütten wie aus Eimern. War ganz froh, dass ich die Nacht nicht im Zelt übernachten musste. Das Gewitter hielt dann auch bis zum nächsten Morgen.
Dies war aber der einzige Tag an dem ich schlechtes Wetter hatte. In 3 1/2 Wochen gab es nur 2 Regentage. Nach meiner Tour mit den Jägern ging es für einen Tag wieder nach Sugdidi, Nachbarn waren auch alle wieder versammelt und es gab viel zu erzählen und natürlich trinken. Den Tag darauf bin ich nach Mestia gefahren. Mestia - Ushguli stand an. Mestia wird in ein paar Jahren wie ein Schweizer Dorf in den Alpen aussehen. Schade, da Svaneti seinen eigenen Charakter verliert. Nachdem mir eindeutig zu viele Leute auf dem Trail waren, verschob ich die Strecke auf den Winter, werde mit ein paar Georgiern die Strecke lieber im Winter laufen, wenn sie nicht überfüllt ist. Daher waren es noch 2 kurze Tage mit vielen Kilometern. In Mestia gegen Mittag gestartet ging es nach Adishi, eigtl. ausgelegt für 2 Tage, ist aber an einem Tag machbar - generell halte ich die angegeben 4 Tage für den Trek als zuviel. Somit betrug die Strecke an Tag 1 ca. 25 km von Mestia nach Adishi und an Tag 2 etwas mehr als 30km von Adishi über Tsvirmi nach Mestia zurück, es gibt 2 Wege von Mestia nach Ushguli, die sich an der Skipiste von Adishi überlappen. Ich fand beide schön, bei der Strecke über Tsvirmi fand ich negativ, dass man die Skipiste langläuft, die lediglich eine Straße aus Geröll im Sommer ist.
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Mountaineer hat eine Reaktion von martinfarrent erhalten in Impressionen von TourenTeil 2:
Zum Toba habe ich es an diesem Tag nicht geschafft, die Sonne ging unter ich erreichte kurz vor Dunkelheit die Hütte eines Bauers namens Chervali. Dieser ließ mich übernachten. In der Hütte waren auch 2 Jäger. Nach Gesprächen am Abend entschloss ich mich auf der Hütte zu bleiben und mit den Jägern unterwegs zu sein.
Zum Tobavarchkhli bin ich den Tag drauf und die restlichen 5 Tage verbrachte ich mit den Jägern und beim Bauern und lernte Käse herzustellen. Zu essen gab es Maismehl, welches zu einem Fladen geformt wurde, worin der Käse gepackt wurde. Dazu Bergziege! Tisch gab es nicht, Essen wurde auf einer Bank ausgelegt. Gegessen wurde mit den Fingern.
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Mountaineer hat eine Reaktion von martinfarrent erhalten in Impressionen von TourenHier mein Beitrag zu Georgien. Da @questor einen sehr ausführlichen Thread führt, will ich keinen neuen dafür eröffnen. Geplant waren bei mir 2 Treks je 8 Tage, durch Krankheit (CMD war ich für ein Woche ausgeknockt und musste mich auf einen Trek beschränken). Habe daher nicht alles gesehen, was geplant war, aber es war ja nicht mein letzter Aufenthalt in Georgien - Land und insb. die Leute sind wundervoll. Da ich Russisch kann, lief die Kommunikation reibungslos und ich konnte mit den Locals viele neue Freundschaften schließen.
Los ging's mit dem Flug. Düsseldorf - Istanbul - Tbilisi. War ein Nachtflug und ich kam morgens in Tbilisi an. Da ich in Russland geboren bin und auch einen russ. Vornamen habe, ist die Kontrolleurin erstmal stutzig gewesen beim Blick auf meinem Ausweis. Kurzer Verweis darauf, dass man ja als EU-Bürger keinen Pass braucht und schon war ich in Georgien. Bus in die Stadt, restliche Sachen besorgen und Abends mit einer Polin aus dem Hostel gut gegessen und getrunken. Nach einer ruhigen Nacht ging es früh's mit dem Zug nach Sugdidi gen Samegrelo mit dem Toba und Svaneit. Es gibt auch einen Nachtzug, jedoch zahlt man da zusätzlich zum Ticket noch für die Platzkarte und Bettwäsche und meistet endet die Fahrt in einem Trinkgelage mit den Locals. Auf der Fahrt kamen meine Zahnschmerzen und ich wusste, dass ich erstmal nicht auf Trek gehen konnte. Im Guesthouse angekommen, wurde ich nach der ersten Nacht wie ein Mitglied der Familie aufgenommen. Man gab mir auch den Schlüssel zum Haus am Strand in Anaklia am Schwarzen Meer und deren Datscha in der Nähe von Zalendschicha (hier steigt man um, wenn man die Marschrutka nach Skuri bzw. Mukhuri nimmt). Nach ein paar Tagen am Meer und auf der Datscha klangen meine Zahnschmerzen endlich ab und ich konnte starten. Vorher gab es noch ein deftiges Abendessen in Sugdidi mit allen Nachbarn, ordentlich hausgemachten Wein und Cognac. Dazu Khinkali (da ich Pilmeni und Manti liebe, sind Khinkali direkt meine Lieblingsspeise geworden). Wildschwein und Bergziege durfte nicht fehlen. Letztere wurde zu meiner Hauptmahlzeit in den nächsten Tagen.
Hier die Datscha und die Umgebung. Es stand auch ein Besuch in einem Dorf - 4 Häuser, 7 Einwohner - an. Bewohner sind alle über 100 Jahre und kamen Anfang der 90-iger aus Abchasien in die Gegend. Einen Arzt hat von denen keiner gesehen, muss wohl an der Lebensweise und der herrlichen Umgebung liegen. Der Wein an der Datscha ist wild und vergleichbares habe ich bisher noch nirgends gegessen und getrunken. Meine Eltern schwärmten ja schon immer vom georg. Wein - jetzt weiß ich auch wieso.
Nach einer durchzechten Nacht in Sugdidi wurde ich dann nach Skuri gefahren. Wasser wurde an der Quelle aufgefüllt, Locals nehmen hierfür gerne mal auch eine lange Fahrt auf sich. Zu SU-Zeiten war Skuri ein großer Kurort, wovon heute lediglich Ruinen zeugen. Erste Aufgabe des Tages: Flußüberquerung. Zum Glück kam ein UAZ Jeep um die Ecke. Die Jungs nahmen einen Angler und mich mit auf. Geladen hatten sie Diesel mit dem ein Bagger weiter oben versorgt wird. Gegen Mittag kam ich auf etwa 1.600m Höhe an. Danach hieß es laufen. Es ging durch den Wald bergab auf 900m Höhe und danach wieder hoch auf 1.800m.
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Mountaineer hat eine Reaktion von Mittagsfrost erhalten in Impressionen von TourenTeil 4:
Beim Rückweg nach Mestia kam ich nach Tsvirmi vom Weg ab. An genau dieser Stelle konnte ich auch kein GPS-Signal empfangen. Dadurch verlor ich etwas Zeit und musste stattdessen mehr Höhenmeter als vorgesehen hinlegen. Beim Weg über Tsvirmi kommt man bei Mestia am Versorgungsmast der Telekommunikationsfirma Beeline vorbei (russ. Anbieter) Dieser Mast ist oberhalb der Liftstation von Mestia, die aber eh nicht in Betrieb war, und bietet einen wunderschönen Ausblick. Wenn man die andere Strecke läuft, muss man den ersten Tag nicht soviele Höhenmeter machen, da man nur auf max. 1.700m Höhe kommt, der Mast ist auf einer Höhe von 2.400m.
Fazit:
Die Georgier sind ein sehr nettes Völkchen mit langer Historie und immer hilfsbereit, ist jedoch meine generelle Erfahrung in Ländern der ehemaligen SU. Russischkenntnisse sind natürlich von Vorteil, insb. beim Verhandeln mit Taxifahrern, auf dem Markt etc. Der Markt wird gerade erst geöffnet und Leute, die vernünftig Englisch sprechen sind bisher noch sehr wenige. Hatte nur von anderen Touris immer mitbekommen, dass sie gerne mehr mit den Locals sich unterhalten wöllten. Bei einigen habe ich dann Übersetzer gespielt. Landschaftlich hat Georgien viel zu bieten. Es gibt 7 Klimazonen, Berge, Steppen im Osten mit kontinentalem Klima und subtropisches Klima entlang der Schwarzmeerküste. Mitte Oktober kann man im Schwarzen Meer noch baden, ohne, dass man sich wie Sardinen in einer Büchse am Strand zusammenquetschen muss, im Sommer ist insb. die Schwarzmeerküste überlaufen. In Tbilisi hingegen kann es im Sommer locker mal bis zu 40° C heiß werden. Mit Sicherheit nicht mein letzter Aufenthalt da. Direktflüge gibt es mit Wizzair ab 3 deutschen Städten nach Kutaisi. Tbilisi kann mit Pegasus oder Turkish über Istanbul angeflogen werden. Auch gibt es die Möglichkeit ab Deutschland über Moskau, Kiev oder ich glaube Talinn nach Tbilisi zu fliegen. Ich hatte mich für den Flug über die Türkei entschieden, da ich nach meinem Bekanntenbesuch in Batumi noch kurz in der Türkei war, Batumi ist nur 20 km von der türk. Grenze entfernt. Preistechnisch gibt es nichts zu meckern - für Europäer vergleichsweise sehr günstig. Touris werden gerne mal ausgenommen, wie ich so erfahren habe.
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Mountaineer hat eine Reaktion von Mittagsfrost erhalten in Impressionen von TourenTeil 3:
Am Tag an dem ich am Toba war zog ein Gewitter auf, passiert in der Region wegen der Nähe zum Schwarzen Meer häufiger, was genau das hieß, sollte ich am Abend noch erfahren...Am Toba angekommen kam die Sonne raus, den Rest des Tages hat es geregnet. Beim Abstieg bot sich ein wunderschönes Bild aus Nebel und Bergen. Leider begann es dann zu schütten wie aus Eimern. War ganz froh, dass ich die Nacht nicht im Zelt übernachten musste. Das Gewitter hielt dann auch bis zum nächsten Morgen.
Dies war aber der einzige Tag an dem ich schlechtes Wetter hatte. In 3 1/2 Wochen gab es nur 2 Regentage. Nach meiner Tour mit den Jägern ging es für einen Tag wieder nach Sugdidi, Nachbarn waren auch alle wieder versammelt und es gab viel zu erzählen und natürlich trinken. Den Tag darauf bin ich nach Mestia gefahren. Mestia - Ushguli stand an. Mestia wird in ein paar Jahren wie ein Schweizer Dorf in den Alpen aussehen. Schade, da Svaneti seinen eigenen Charakter verliert. Nachdem mir eindeutig zu viele Leute auf dem Trail waren, verschob ich die Strecke auf den Winter, werde mit ein paar Georgiern die Strecke lieber im Winter laufen, wenn sie nicht überfüllt ist. Daher waren es noch 2 kurze Tage mit vielen Kilometern. In Mestia gegen Mittag gestartet ging es nach Adishi, eigtl. ausgelegt für 2 Tage, ist aber an einem Tag machbar - generell halte ich die angegeben 4 Tage für den Trek als zuviel. Somit betrug die Strecke an Tag 1 ca. 25 km von Mestia nach Adishi und an Tag 2 etwas mehr als 30km von Adishi über Tsvirmi nach Mestia zurück, es gibt 2 Wege von Mestia nach Ushguli, die sich an der Skipiste von Adishi überlappen. Ich fand beide schön, bei der Strecke über Tsvirmi fand ich negativ, dass man die Skipiste langläuft, die lediglich eine Straße aus Geröll im Sommer ist.
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Mountaineer hat eine Reaktion von Mittagsfrost erhalten in Impressionen von TourenTeil 2:
Zum Toba habe ich es an diesem Tag nicht geschafft, die Sonne ging unter ich erreichte kurz vor Dunkelheit die Hütte eines Bauers namens Chervali. Dieser ließ mich übernachten. In der Hütte waren auch 2 Jäger. Nach Gesprächen am Abend entschloss ich mich auf der Hütte zu bleiben und mit den Jägern unterwegs zu sein.
Zum Tobavarchkhli bin ich den Tag drauf und die restlichen 5 Tage verbrachte ich mit den Jägern und beim Bauern und lernte Käse herzustellen. Zu essen gab es Maismehl, welches zu einem Fladen geformt wurde, worin der Käse gepackt wurde. Dazu Bergziege! Tisch gab es nicht, Essen wurde auf einer Bank ausgelegt. Gegessen wurde mit den Fingern.
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Mountaineer hat eine Reaktion von Mittagsfrost erhalten in Impressionen von TourenHier mein Beitrag zu Georgien. Da @questor einen sehr ausführlichen Thread führt, will ich keinen neuen dafür eröffnen. Geplant waren bei mir 2 Treks je 8 Tage, durch Krankheit (CMD war ich für ein Woche ausgeknockt und musste mich auf einen Trek beschränken). Habe daher nicht alles gesehen, was geplant war, aber es war ja nicht mein letzter Aufenthalt in Georgien - Land und insb. die Leute sind wundervoll. Da ich Russisch kann, lief die Kommunikation reibungslos und ich konnte mit den Locals viele neue Freundschaften schließen.
Los ging's mit dem Flug. Düsseldorf - Istanbul - Tbilisi. War ein Nachtflug und ich kam morgens in Tbilisi an. Da ich in Russland geboren bin und auch einen russ. Vornamen habe, ist die Kontrolleurin erstmal stutzig gewesen beim Blick auf meinem Ausweis. Kurzer Verweis darauf, dass man ja als EU-Bürger keinen Pass braucht und schon war ich in Georgien. Bus in die Stadt, restliche Sachen besorgen und Abends mit einer Polin aus dem Hostel gut gegessen und getrunken. Nach einer ruhigen Nacht ging es früh's mit dem Zug nach Sugdidi gen Samegrelo mit dem Toba und Svaneit. Es gibt auch einen Nachtzug, jedoch zahlt man da zusätzlich zum Ticket noch für die Platzkarte und Bettwäsche und meistet endet die Fahrt in einem Trinkgelage mit den Locals. Auf der Fahrt kamen meine Zahnschmerzen und ich wusste, dass ich erstmal nicht auf Trek gehen konnte. Im Guesthouse angekommen, wurde ich nach der ersten Nacht wie ein Mitglied der Familie aufgenommen. Man gab mir auch den Schlüssel zum Haus am Strand in Anaklia am Schwarzen Meer und deren Datscha in der Nähe von Zalendschicha (hier steigt man um, wenn man die Marschrutka nach Skuri bzw. Mukhuri nimmt). Nach ein paar Tagen am Meer und auf der Datscha klangen meine Zahnschmerzen endlich ab und ich konnte starten. Vorher gab es noch ein deftiges Abendessen in Sugdidi mit allen Nachbarn, ordentlich hausgemachten Wein und Cognac. Dazu Khinkali (da ich Pilmeni und Manti liebe, sind Khinkali direkt meine Lieblingsspeise geworden). Wildschwein und Bergziege durfte nicht fehlen. Letztere wurde zu meiner Hauptmahlzeit in den nächsten Tagen.
Hier die Datscha und die Umgebung. Es stand auch ein Besuch in einem Dorf - 4 Häuser, 7 Einwohner - an. Bewohner sind alle über 100 Jahre und kamen Anfang der 90-iger aus Abchasien in die Gegend. Einen Arzt hat von denen keiner gesehen, muss wohl an der Lebensweise und der herrlichen Umgebung liegen. Der Wein an der Datscha ist wild und vergleichbares habe ich bisher noch nirgends gegessen und getrunken. Meine Eltern schwärmten ja schon immer vom georg. Wein - jetzt weiß ich auch wieso.
Nach einer durchzechten Nacht in Sugdidi wurde ich dann nach Skuri gefahren. Wasser wurde an der Quelle aufgefüllt, Locals nehmen hierfür gerne mal auch eine lange Fahrt auf sich. Zu SU-Zeiten war Skuri ein großer Kurort, wovon heute lediglich Ruinen zeugen. Erste Aufgabe des Tages: Flußüberquerung. Zum Glück kam ein UAZ Jeep um die Ecke. Die Jungs nahmen einen Angler und mich mit auf. Geladen hatten sie Diesel mit dem ein Bagger weiter oben versorgt wird. Gegen Mittag kam ich auf etwa 1.600m Höhe an. Danach hieß es laufen. Es ging durch den Wald bergab auf 900m Höhe und danach wieder hoch auf 1.800m.
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Mountaineer hat eine Reaktion von DonCamino erhalten in Meine Packliste, die sich mithilfe dieses Forums über 5 Jahre entwickelt hatKann Hanfsamen im Müsli empfehlen, in der Pfanne etwas anrösten, dann haben sie einen nussigen Geschmack. Mixe meins auch immer selber (esse es täglich, nicht nur auf Tour). Haferflocken, Hanf- und Leinsamen, Kokosraspel, Haselnüsse und Mandeln und noch einen guten Klecks Honig oben drauf. Dazu noch Himbeeren und Blaubeeren, wenn unterwegs nicht verfügbar, dann vorab die gefriertgetrocknete Variante.
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Mountaineer hat eine Reaktion von questor erhalten in Sammlung: Weitwanderwege in EUIch's werf mal noch was osteuropäisches in den Raum:
Sudetenhauptweg: 440 km
https://hiking.waymarkedtrails.org/?lang=de#route?id=951694&map=8.535220699939288!50.4676!16.9674
Beskidenhauptweg: 496 kmz
https://hiking.waymarkedtrails.org/?lang=de#route?id=545421&map=7.691307710231096!49.4028!21.61
Weg der Helden (SK): 733 km (slow. Teil des E8)
https://hiking.waymarkedtrails.org/?lang=de#route?id=7700604&map=8.248762198562348!48.6522!20.1011
Sudetenhauptweg & Beskidenhauptweg bin ich selbst schon komplett gelaufen. Beides sehr schöne Mittelgebirgstouren mit guter Hütteninfrastruktur. Mit der Seite https://mapa-turystyczna.pl kann man super die Tagesetappen und Übernachtungen planen.
Weg der Helden nur die Querung der Niederen Tatra. Kann zu diesem nicht viel sagen, außer das Niedere Tatra und slow. Paradies echt schön sind
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Mountaineer reagierte auf Thea in Sammlung: Weitwanderwege in EUAuf dem Höhenweg von Zürich zum Gotthard, in 16 Wanderetappen. Man kann dann noch weiter bis ins Tessin oder noch weiter...
Es gibt ein Buch mit der Beschreibung und Uebernachtungsmöglichkeiten von Reto Friedman, WerdVerlag.
http://transcaucasiantrail.org/en/ Ich war letztes Jahr im Swanetien-Teil und kann diese Wanderungen sehr empfehlen. Die Wege wären eigentlich markiert, aber durch die Abnutzung von Wettereinflüssen oft schwer zu finden. Meiner Meinung nach braucht es einen Führer/in, weil es sehr viele Kreuzungen gibt und auch um die Uebernachtungen zu organisieren. Die Leute sind unheimlich gastfreundlich.