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Mich würde interessieren, was für ultraleichte und unkomplizierte Ideen ihr habt, um Wasser vorzufiltern, damit euer Wasserfilter nicht vorzeitig zusetzt. Die schweren und teuren Wasserfilter haben ja oft einen Vorfilter bereits integriert, meistens im Ansaugschlauch. Die einfacheren Hohlfaserfilter (Sawyer, BeFree, Hydroblu...) haben sowas nicht und setzen sich durch Schwebeteilchen schneller zu. Deshalb würde mich interessieren, was ihr euch habt einfallen lassen, um das Wasser vorzufiltern, falls es sichtlich trüb ist. Zum Beispiel gleich beim Aufnehmen in die Flasche/Wasserbeutel oder beim Filtern als Vorfilter vor dem Wasserfilter.
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Ab 1. Juli sind neue EU Importbestimmungen (unabhängig von UK) in Kraft getreten: Die Geringwertgrenze von 22€ ist entfallen. EUSt. wird auf alles fällig ab 0€ Zoll wird ab 150€ fällig Die Zustellunternehmen erheben möglicherweise weitere zusätzliche Bearbeitungsgebühren auf den Einzug von EUSt/Zoll https://www.zoll.de/DE/Privatpersonen/Postsendungen-Internetbestellungen/postsendungen-internetbestellungen_node.html Das wird nicht nur kleine UK Cottages hart treffen, sondern sämtlichen Import von außerhalb der EU. Die Aliexpress China Importe o.ä. werden wohl auch stark einbrechen...
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Kann ich ebenfalls bestätigen, soeben an meinem trockenen BeFree ausprobiert. Man kann leicht Luft durchpusten. Nass geht das aber nicht, hatte ich auch schon ausprobiert.
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Würde ich so erklären: Ist der Filter trocken, ist nichts in den feinen Kapillaren des Hohlfaserfilters und man kann Luft durchblasen. Ist der Filter nass, befindet sich Wasser in den Kapillaren. Das müsste man erstmal mit Luftdruck rausdrücken, bevor man Luft durchbekommt. Diesen Druck bekommst Du mit dem Mund nicht hin. Denk mal daran, dass man auch ordentlich auf den Wasserbeutel drücken muss, damit das Wasser durch den Filter gepresst wird. Außerdem könnte ich mir vorstellen, dass die Adhäsion zwischen dem Wasser und den Kapillaren die erforderliche Kraft/Druck ebenfalls erhöht, die erforderlich ist, um das Wasser durch den Filter zu drücken.
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Ist das mit dem Ethanol ein von den Herstellern empfohlenes oder anderweitig bewährtes Vorgehen? Ich kenne sonst nur die Empfehlung, mit Micropur-Forte-Wasser zu spülen. Das Problem mit dem "Trocknen" werden ja viele Hohlfaserfilter haben aufgrund der gekapselten Bauweise der Filter. Deutlich leichter dürfte das bei einer offenen Bauweise (wie z.B. beim Katadyn BeFree) klappen.
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Der „Kurze Frage, kurze Antwort“-Thread
Bergrunner1973 antwortete auf fettewalze's Thema in Leicht und Seicht
Ich nehme mal an, Du meinst das Tear Aid Type A Self Adhesive Repair Patch -
Mir fällt noch Traildino ein, wobei das so aussieht, als würde es nicht mehr sonderlich gepflegt? https://www.traildino.com/ Und auf Wikipedia gibt es auch eine recht umfangreiche Liste: https://en.wikipedia.org/wiki/List_of_long-distance_footpaths
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Eifelsteig Juli/August 2021
Bergrunner1973 antwortete auf Julia mit Hund's Thema in Tourvorbereitung
Wenn sie richtig erfasst sind, ja Ich hatte letztes Jahr zufällig bei der Tourenplanung (aufgrund von Ortskenntnissen) bemerkt, dass der Nationalpark Hohe Tauern falsch kartografiert war und erhebliche Teile gefehlt haben. In OSM war es richtig dargestellt, was man beim Wechseln zwischen den Karten auch sofort sehen konnte. Ich habe das an die Betreiber gemeldet und mittlerweile ist es gefixed. Ich würde aber zum Gegenchecken bei der Planung zwischen der "Outdooractive" und der "Openstreetmap" Karte mal hin- und herwechseln. Darüberhinaus gibt es den bundesweiten Kartendienst "Schutzgebiete in Deutschland": https://geodienste.bfn.de/schutzgebiete?lang=de Hier ist noch eine Seite, die die Links zu den NSGs der einzelnen Bundesländer enthält: https://camper.help/naturschutzgebiete-in-deutschland/#Naturschutzgebiete-der-Bundeslander-in-der-Ubersicht -
Das Thema interessiert mich auch, da lese ich mal interessiert mit. Habe mir kürzlich das SlingFin SplitWing UL Tarp zusammen mit dem SplitWing Vestibule zugelegt, gab es beim Tapir Store. Das SlingFin sieht dem oben genannten Arcxi von Aliexpress von der Bauart sehr ähnlich, kostet aber ein Vielfaches davon. Das SlingFin habe ich bisher nur im Flachland bei leichtem Wind im Einsatz gehabt. Ob ich das in den Bergen einsetzen würde? Hm, gute Frage, ich hätte etwas Bedenken, dass wenn es mal kachelt, mir eine Böe unter das Tarp fährt und wegreißt. In den Bergen würde ich auf jeden Fall einen Bivy dazu nehmen, bei Wind plus Regen wird man mit Sicherheit auch unter dem Tarp nass. Als Bivy mit Bugnet würden mir noch einfallen: Sierra Designs Backcountry Bivy Outdoor Research Helium Bivy Exped Bivybag 100% VentAir Sind aber nicht explizit auf UL getrimmt und auch vergleichsweise teuer.
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Dryback zum Schutz des Schlafsackes
Bergrunner1973 antwortete auf chrisontour84's Thema in Ausrüstung
Den gibt es leider nicht mehr, auch nicht bei Exped selber. Es gäbe noch den Exped Fold Drybag UL XXL mit 40L und 49g, was Größeres scheint es aber bei Exped nicht mehr zu geben. Von STS gäbe es noch die Ultra-Sil Pack Liner in 50/70/90L mit 74/98/126g, den Ultra-Sil Nano Dry Sack gibt es nur bis 35L. Der Tipp auf ebay nach Nylofume Bag zu suchen, ist auch gut, dort gibt es die Dinger direkt aus den USA. Kürzlich habe ich mir beim großen Fluss auch mal Bratbeutel Jumbo geholt. Das Material erscheint mir aber sehr empfindlich und die Beutel sind auch immer noch deutlich zu klein, um als Packliner zu funktionieren. Außer ich finde noch Bratbeutel, die für deutlich größeres Bratgut gedacht sind... -
Traumpfad München Venedig - Fragen
Bergrunner1973 antwortete auf Tecumseh's Thema in Tourvorbereitung
Es geht nicht um den Hüschla, sondern darum, dass es keine Decken gibt. Die Decken müssten sonst nach jedem Gast ausgetauscht und gewaschen werden, das ist auf AV-Hütten aber nicht machbar. Deshalb haben sie die Decken weggeräumt, war zumindestens auf den österreichischen AV-Hütten so, die ich letztes Jahr von innen gesehen habe. Interessiert niemanden, habe bisher nirgendwo erlebt, dass irgendjemand die Lager kontrolliert. Das kann ich bestätigen Was ich noch vergessen hatte: Auf den Hütten gilt für Übernachtungen die GGG Regel. Das heißt, entweder darfst Du Deinen Impfpass mitnehmen oder einen Sack mit Selbsttests. Und ich vermute nicht, dass diese Regel bis zum August wieder abgeschafft sein wird. Wo wird das hier unternommen? Das schreibt der DAV ganz offiziell auf seiner Webseite. So würde ich das auch machen, aber wenn @Oska kein Zelt dabei hat, fehlt ihm diese Flexibilität. Ich will nur darauf hinweisen, dass es unter den gegebenen Umständen dieses Jahr etwas stressiger und anstrengender werden könnte, die durchgängige Reservierung der Übernachtungen zu organisieren. -
Mir wäre die Ausrüstung zu kalt. Ist meines Erachtens ziemlich auf Kante genäht. Ich würde in den Alpen auch im Sommer immer mit Temperaturen bis 0°C rechnen, einen Wettersturz oder Schlechtwetter kann es auch immer mal geben. Auf jeden Fall Handschuhe und Buff/Mütze. Für die Beine hast Du nichts was wärmt. Wenigstens ein langes Merino o.ä. Der Cumulus 250, ich hab den auch, aber die Grenzen nach unten noch nicht ausgelotet. Aber ich würde davon ausgehen, dass es spätestens ab 5°C ungemütlich wird. Kommt halt auch darauf an, auf welcher Höhe Du nächtigen willst, aber Du wirst wohl kaum jeden Tag ins Tal absteigen? Ist nur Spekulation, man müsste mehr über die Stelle wissen, aber ich gehe von Wärmebildkamera aus. Vielleicht war es aber auch nur eine beliebte Stelle oder man konnte die Stelle gut mit dem Fernglas einsehen? Wenn ich Wildcamper jagen würde, würde ich eine Wärmebildkamera einsetzen. Gerüchten zufolge wird das in Großbritannien von Landbesitzern bereist praktiziert, um Wildcamper aufzuspüren und zu vertreiben. Auch in Bayern soll die Polizei schon einschlägige Hotspots mit dem Hubschrauber überflogen haben. Aus der sächsischen Schweiz gibt es bestätigte Berichte über den Einsatz eines Polizeihubschraubers. Das der Hubschrauber flächendeckend eingesetzt wird, kann ich mir allerdings nicht vorstellen, das wäre unverhältnismäßig und sehr kostspielig.
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Traumpfad München Venedig - Fragen
Bergrunner1973 antwortete auf Tecumseh's Thema in Tourvorbereitung
Weil sie aus "Hygienegründen" keine Decken haben, war zumindestens letztes Jahr so. Hüttenschlafsack wird nicht explizit verboten sein, aber evtl. zu kalt sein? Ich hatte meinen leichtesten und kleinsten Quilt dabei, den ich hatte. Willst Du geplant draußen biwakieren? Falls nicht, warum einen dicken Schlafsack mitnehmen? Außerdem denk daran, dass es überall auf den Hütten Reservierungspflicht gibt, ohne vorherige Reservierung darf man angeblich gar nicht erst aufkreuzen. Keine Ahnung, wie streng das in der Praxis gehandhabt wird. Es dürfte voll werden auf den Hütten dieses Jahr, wahrscheinlich noch schlimmer als sonst, weil einerseits die Hütten oft noch immer nicht die volle Belegung erlauben und andererseits, weil jetzt alle das Wandern und Urlaub in der Heimat wiederentdecken... Wäre für mich ein Grund, dieses Jahr Hütten eher zu meiden, erst recht entlang des Traumpfad... -
Hab die Route nur kurz überflogen. Für die Bergsteiger Route brauchst Du definitiv Hochtourenausrüstung und das würde ich auch nicht alleine machen. Für die Bergwander Route nach einem kurzen Überflug vermutlich nicht, aber das würde ich mir vorher nochmal genau anschauen, nicht dass ich was übersehen habe. Es könnte außerdem noch reichlich Altschneefelder geben. Für die Trailrunner gibts aber sowieso keine Steigeisen, da gehen nur Microspikes. Machst Du Scherze? Hast Du überhaupt schonmal hochalpine Touren unternommen? Die Etappen gehen bis auf 3000m hoch, natürlich hat man da Handschuhe und Mütze dabei. Bugnet brauchst nicht, da gibts keine Mücken, die erfrieren Also von den Klamotten her würde ich das als grenzwertig riskant bezeichnen, Du bist in den Alpen auf bis zu 3000m unterwegs und nicht im Flachland. Teile der Route gehen durch Nationalparks, da ist Campen strengstens verboten. Darüberhinaus ist Wildcampen in Österreich meines Wissens von den Bundesländern abhängig und der größte Teil verläuft ausgerechnet in Tirol... So wie es aussieht, ist die Route aber genau dafür ausgelegt. Blöderweise besteht aber meines Wissens auch auf den Hütten in Österreich dank Corona flächendeckend Reservierungszwang. Also ein ziemlich ungünstiges Jahr... das spricht wieder fürs Wildcampen... Btw, gibt es eigentlich einen gpx Track von der Runde? Edit: Ja, gibt es auf outdooractive bzw. alpenvereinaktiv
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@schwyzi Hab mal beim Schweden vorbeigeschaut. Auf dem Parkplatz gab es zwei große Müllcontainer (Entsorgungsstation), einer davon für Folien/Plastik. Ich habe da eine Folie rausgefischt, die war so circa 2.50 x 1.50m und wiegt 150g. Ich glaube aber nicht, dass das die besagte Avfallfolika ist. Ich bin auch nur an die Sachen ganz vorne im Container rangekommen, das war so ein Container mit hydraulischer Presse, da wollte ich dann doch nicht reinklettern Im Kassenbereich habe ich keine weiteren Container gesehen. Personal habe ich aber nicht gefragt, ich denke, es müsste woanders noch viel mehr Müllcontainer geben, da wird sicherlich viel mehr anfallen in so einem großen Laden. Fazit: Also extra Kilometer fahren deswegen würde ich nicht, die Wahrscheinlichkeit eine Avfallfolika zu finden, ist zu gering. Eventuell das nächste Mal höflich beim Personal nachfragen, ob es noch mehr Container irgendwo gibt.
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Definitiv ja und auf jeden Fall auch zuverlässiger als in bergigem Gelände. Ja, vermutlich schon. Aber ein PLB für maritime Nutzung ist schon robuster und wartungsärmer. Mehrere Jahre Batterielaufzeit, kein Abo, evtl. automatische Auslösung... Wenn der Kahn gerade gekentert ist und man am Absaufen ist, wäre mir ein PLB mit einem Knopf auch lieber. keine Ahnung, hoffentlich ja, aber dürfte man dann nicht vergessen
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Peaks of the Balkans alternative Route
Bergrunner1973 antwortete auf Xeth's Thema in Tourvorbereitung
Welche Gegend/Abschnitte wären denn Deines Erachtens die schönsten? -
Peaks of the Balkans alternative Route
Bergrunner1973 antwortete auf Xeth's Thema in Tourvorbereitung
Ich war noch nicht auf dem PoB, wenn ich mir das hier aber auf der Karte anschaue, wüsste ich nicht, was gegen diesen Shortcut sprechen würde. Um Doberdol gäbe es mehrere Möglichkeiten abzukürzen. Ich denke, ich würde auch Deine GPX Variante über die Via Dinarica nehmen. Kommt natürlich darauf an, wo ihr nächtigen wollt. https://de.mapy.cz/turisticka?x=20.0585722&y=42.5566678&z=14 OT: Der PoB steht auch noch auf meiner Wunschliste relativ weit oben. Letztes Jahr hat es nicht geklappt. Geht ihr mit dem Zelt oder nehmt ihr Unterkünfte? Ich glaube, ich würde eher nach Pristina fliegen und dann mit dem Zug nach Peja juckeln. Oder vielleicht nach Podgorica fliegen, da dürfte es dann aber mit Öffis schwierig werden, in die Berge zu kommen. Die Autofahrt ist ja schon ziemlich lang... -
@janphilip Ich kann hier wieder einige Punkte so nicht stehenlassen. Genau das habe ich ja auch geschrieben. Moderne PLBs ermitteln selber ihre Position per GNSS und senden ihre Position an die COSPAS-SARSAT Satelliten. GNSS Fix ist heutzutage kein Problem mehr. Mir wäre nicht bekannt, dass landgebundene Rettungsdienste irgendwelche Peilempfänger für 121,5MHz vorhalten. Geschweige denn damit umgehen können. Woher nimmst Du das? Iridium ist weltumspannend ausgelegt. Wozu nur Polregionen? Eisbären brauchen kein Telefon Die Kosten sind prinzipiell ein Nachteil, da stimme ich zu. Dafür bekomme ich aber auch was, nämlich Zwei-Wege-Kommunikation, auch über den reinen Notruf hinaus. Außerdem sind Kosten kein gravierender Nachteil, die Mehrkosten im Kontext einer Weltreise oder Trekking sind vernachlässigbar. Das mit der Verlässlichkeit würde ich grundsätzlich so nicht stehenlassen. Gibt es glaubhafte Berichte, dass ein inReach o.ä. komplett versagt hat? Die Zwei-Wege-Kommunikation ist schon sehr hilfreich. Sowohl für den Absender als auch die SAR Kräfte. Es macht schon einen kleinen Unterschied, ob ich eine Panne im Outback habe oder vier Leute schwer verletzt und eingeklemmt sind. Dass man ein Schiff oder Flugzeug mit einem PLB ausstattet, macht Sinn, da stimme ich zu - robust, seewasserfest, wartungsarm, jahrelange Batterielaufzeit, automatische Auslösung...
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Genau, DeLorme wurde 2016 von Garmin gekauft, mutmaßlich mit dem Ziel, die inReach Technologie von DeLorme zu übernehmen. Daher fällt der Explorer+ auch technisch so deutlich aus dem Rahmen der sonstigen Garmin Geräte Familien. Und deshalb würde ich mir den auch nicht zulegen, sondern ein neueres Gerät wie den Mini oder 66i. Navigation geht ohne Abo, aber inReach Notruf und Messaging erfordert immer ein Abo. Also auch der reine Notruf erfordert zwingend ein Abo. Das ist der einzige Nachteil gegenüber einem PLB. Es gibt verschiedene Tarif-/Abomodelle, aber immer schön das Kleingedruckte lesen https://discover.garmin.com/de-DE/inreach/personal/#subscriptions Ich bin der Meinung, wenn Du ein halbes Jahr auf dem TA unterwegs bist, macht das den Kohl nicht fett und mir wäre es das wert.
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Ich persönlich halte Recco für überbewertet. Bei der Vermisstensuche muss man schon relativ genau wissen, wo man suchen muss. Im Winter hilft er hauptsächlich bei der Leichenbergung - und das meine ich ernsthaft so. Im Winter ist das A und O die Kameradenrettung mit LVS. Es dauert bei einem Lawinenunfall viel zu lange, bis irgendeine Pisten- oder Bergrettung mit einem Recco Suchgerät auf dem Lawinenkegel ist. Ich finde die Recco Werbung, die man in manchen Skigebieten sieht, ziemlich albern, um nicht zu sagen gefährlich...
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@janphilip In einigen Punkten muss ich leider nochmal nachhaken, da hier meines Erachtens einige Dinge (technisch) nicht ganz richtig dargestellt werden. Der Link zu "Island" ist eben ein spezieller Service für Island. Das Beispiel mit dem Nationalpark macht auch Sinn, den Plan ggf. bei den Rangern zu hinterlassen. Aber der Link zu "Alpen" hat nichts mit Registrierung zu tun, mir wäre nicht bekannt, dass man seinen Tourenplan bei irgendeinem Rettungsdienst hinterlegen könnte. Auch hier würde ich nicht voll zustimmen. Das funktioniert mit Sicherheit auf dem Wasser und daher kommen diese Systeme ja auch. Die Geosar Satelliten sind geostationär. Geostationäre Satelliten kann es nur auf der Äquatorebene geben. Der Winkel zu diesen Satelliten ist hierzulande schon ziemlich flach, das sieht man sehr gut daran, in welchem flachen Winkel die TV-Satschüsseln ausgerichtet sind. Wenn Du dann "zwischen zwei Felsen liegst" könnte auch das nicht mehr funktionieren. GPS Fix ist heutzutage kein Problem mehr. Die Positionsbestimmung mittels Doppler ist sehr ungenau und beträgt 1-3 Seemeilen. Die meisten PLBs haben heutzutage einen GPS Empfänger eingebaut. Der PLB sendet dann seine Position digital auf der 406MHz an die Satelliten. Ich denke, dass mit dem Doppler ist wegen älteren PLBs, um eine Chance zu haben, auch diese zu lokalisieren. Woher hast Du das? Ich wüsste nicht, dass die PLBs technisch einen Rückkanal haben. Das Beispiel ist doch kein Negativbeispiel. Es hat funktioniert, auch mit der Kommunikation, die Hilfe ist gekommen. Der Beitrag ist eher ein Beispiel für schlechte Vorbereitung, der Notruf wäre nämlich vermeidbar gewesen. Du Aktivierung ist genauso einfach wie bei einem PLB, man muss die SOS Taste drücken. Sie werden Dich sicher nicht in der Pampa verschimmeln lassen, irgendwas müssen sie machen. Das wäre sonst unterlassene Hilfeleistung. Dann hast Du in der Tat Pech gehabt. Aber es gibt nicht für alle Versäumnisse im Leben immer einen doppelten Boden
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Der Recco Reflekor selber ist nicht weiterentwickelt worden. Es gibt aber mittlerweile Recco-Ortungs-Systeme, die man an einem Drahtseil unter einen Hubschrauber hängen kann. Der Hersteller wirbt mit 100m Detektionsreichweite im Freifeld. https://recco.com/outdoor-rescue/
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Sprichst Du hier aus der Theorie oder Praxis? Das man seinen Tourenplan bei Angehörigen/Notfallkontakten hinterlässt ist klar. Aber bei welchen "Behörden" willst Du denn Deinen Tourenplan hinterlegen? Schonmal gemacht? Mag sein, dass es nicht immer optimal läuft, die Geschichte kenne ich nicht. Die Berichte, die ich sonst so bisher gelesen habe, waren alle sehr positiv. Bei nem PLB hast Du gar nichts, man drückt einen roten Knopf und hofft darauf, dass was passiert. Und die Gegenseite weiß auch gar nicht, was überhaupt los ist. In dem Punkt muss ich Dir Recht geben, ein reines PLB Notrufsignal wird eher von einem entsprechenden Satelliten empfangen, weil es eine höhere Sendeleistung hat, eben nur Einweg ist und kein Satelliten-Telefon-Netz. Nein, er hat nach dem inReach Explorer gefragt.