Jonathan
Members-
Gesamte Inhalte
104 -
Benutzer seit
-
Letzter Besuch
-
Tagessiege
3
Inhaltstyp
Profile
Forum
Galerie
Glossar
Magazin
Alle erstellten Inhalte von Jonathan
-
Ein (hoffentlich) unzerstörbarer UL-Rucksack
Jonathan antwortete auf Jonathan's Thema in MYOG - Make Your Own Gear
Tatsächlich habe ich dieses mal im Gegensatz zu den bisherigen Rucksäcken keine Innentasche für eine Schaumstoffmatte eingenäht. Dies lag aber weniger an der Steifigkeit des Corduras, als viel eher daran, dass ich die bisher noch nie verwendet hatte und alles auf das wirklich Notwendige reduzieren wollte. -
FlowerHiker ultraleicht Rucksack 1. Edition
Jonathan antwortete auf FlowerHiker's Thema in MYOG - Make Your Own Gear
In der gleichen Situation stecke ich auch gerade -
Ein (hoffentlich) unzerstörbarer UL-Rucksack
Jonathan antwortete auf Jonathan's Thema in MYOG - Make Your Own Gear
Ich glaube es müsste dieses Polyamid gewesen sein (hatte ich aber noch von meinem ersten Rucksack übrig): https://www.extremtextil.de/polyamid-0-5mm-dicke-plattenware-330x498mm.html. Ich habe mit einer Jeans Nadel in 110er Stärke und wie erwähnt Rasant 50 genäht. Als Nähmaschine verwende ich eine gute alte Pfaff 1209 Synchromatic mit IDT Obertransport. Das hat einwandfrei funktioniert, lediglich bei der Führung musste ich von Hand nachhelfen, da das ganze durch den Polyamidstreifen sehr steif und somit auch rutschig im Transportfuß ist. Eine Sache fällt mir allerdings noch ein, die sehr wichtig beim Vernähen der starken Stoffe und vermutlich auch des Polyamid-Streifens ist: Bei den ersten Testnähten des 1000Den Cordura hat mir die maximale Oberfadenspannung der Pfaff 1209 nicht ausgereicht. Als ich diese aufgeschraubt habe, um mir eine Lösung zu basteln, habe ich festgestellt, dass die Maschine im Innern eine weitere (gröbere) Fadenspannungsjustierung besitzt. Nachdem ich diese auf maximale Spannung eingestellt und die Maschine wieder zusammengebaut hatte, entspricht die außen eingestellte Fadenspannung von 4-5 nun einer vorherigen von 10. Das 1000Den Cordura nähe ich nun einwandfrei mit einer Fadenspannung von etwa 6. Für "normale" Stoffe muss ich dafür nun runter auf eine Spannung von 1-2 gehen . Falls jemand Bedarf hat, kann ich für diese Einstellung gern noch einmal eine Anleitung machen. Wenn man etwas technisch versiert ist, ist sie jedoch auch relativ gut (nach Abschrauben der Deckel und der Justiereinrichtung) zu finden. Davor hatte ich tatsächlich auch Angst und da ich eh schon dabei war so viel Zeit zu investieren, habe ich alle tragenden Nähte mindestens 3-4 mal übernäht. Die Gurtaufhängungen eher so Richtung 10mal oder öfter . -
Ein (hoffentlich) unzerstörbarer UL-Rucksack
Jonathan antwortete auf Jonathan's Thema in MYOG - Make Your Own Gear
Vielen Dank an alle Ja, ich habe die Kanten innen mit Nahtband eingefasst. Bei meinem ersten Rucksack habe ich tatsächlich französische Nähte verwendet. Das Nahtband finde ich jedoch schöner und wesentlich einfacher zu verarbeiten, besonders bei den schweren und steifen Stoffen. Wahrscheinlich ist es sogar leichter als das 1000Den Cordura. Bei meinem 2. und 3. Rucksack habe ich Kappnähte benutzt, die bei dem ohnehin sehr stabilen Cordura jedoch Overkill wären und bei den abgerundeten Ecken nicht funktioniert hätten. Die Rolltopversteifung ist Polyamid Plattenware von ExTex (0,5mm glaub ich). Die ist eigentlich farblos/weißlich und leuchtet nur durch die Reflektion vom Quilt so blau Ich habe den Rucksack zwei mal mit einem Gesamtgewicht von 8 bzw. 10 kg auf 1-2 stündigen Waldspaziergängen getragen und finde ihn sehr bequem. Durch den breiten Hüftgurt, der auch auf der gesamten Breite mit dem Rücken verbunden, sind Lasten bis 13-14kg noch gut zu tragen. Zumindest habe ich mit dem Vorgängermodell teils Lasten von 15kg (viel Essen und etwas Gepäck von UH-Kumpanen) noch angenehm tragen können und seitdem kaum Änderungen am Tragesystem vorgenommen. Bezüglich Imprägnierung: Meine Klamotten und den Schlafsack habe ich sowieso in einem wasserdichten Sack. Ich hoffe auch, dass der Rucksack nicht allzu viel Wasser durchlässt, da die Cordura Stoffe immerhin eine Wassersäule von ich glaube über 1000mm haben und ich mit Rasant 50 genäht habe. Eine zusätzliche Imprägnierung wäre dennoch sehr sinnvoll um das aufgenommene Wasser zu verringern. Kann jemand etwas empfehlen bzw. hat Erfahrung mit Cordura und Wasserdichtigkeit? -
Nachdem ich bereits 3 Rucksäcke genäht habe, ist dies der erste, den ich hier im Folgenden präsentieren werde. Er stellt die neueste Evolutionsstufe aus den bisherigen Werken, sowie MYOG Inspirationen aus diesem Forum und käuflich erwerbbaren Rucksäcken dar. Optisch gleicht er somit wie nicht anders zu erwarten der Mehrheit an UL-Rucksäcken mit dem ein oder anderen Detailunterschied. Besonders wichtig war mir jedoch eine hohe Robustheit und lange Haltbarkeit Die Anforderungen an Größe und tragbares Gewicht ergaben sich aus meiner Packliste (ca. 5,5kg BW bis in leichte Minusgerade inkl. Fotoausrüstung): Der Hauptkorpus wird per Rolltop verschlossen und besitzt eine Größe von maximal 28cm * 17cm * 70cm. Da die Grundfläche nicht rechteckig ist, sondern abgerundete Ecken besitzt verkleinert sich das Volumen gegnüber einem Quader etwas. Dazu kommen zwei voluminöse Außentaschen und eine geraffte Netztasche an der Front zum luftigen Aufbewahren von nass gewordener Ausrüstung. Insgesamt beträgt das Volumen somit ca. 30L + 7L. Der entscheidende Unterschied gegenüber anderen (UL) Rucksäcken besteht in seiner überragenden Robustheit, die aus der Materialwahl und kleinen konstruktiven Anpassungen resultiert: Der Hauptkorpus inkl. Rolltop besteht aus 500Den Cordura von Extex (235g/m2). Das Rücken- und Bodenteil (bestehend aus einem Stoffteil), sowie die Außentaschen bestehen aus 1000Den Cordura von Extex (300g/m2). Der Boden wurde abgerundet bis auf die Vorderseite hochgezogen, sodass dieser zusammen mit den Seitentaschen eine stabile Bodenwanne aus 1000Den Cordura bildet. Durch die Abrundung wird Abrieb am Boden durch eine gleichmäßigere Auflagefläche verringert. Als Gurtmaterial kam das sehr robuste Sicherheitsgurtband in der 40mm und 19mm breiten Ausführung von Extex zum Einsatz. Alle Schnallen sind die hochwertigen und robusten Ausführungen von ITW Nexus. Alle Gurtbänder, bei denen dies möglich war, wurden V-förmig an ihren Befestigungspunkten vernäht. Dadurch wurde einerseits das Nähen durch die flachere Bauweise erleichtert und andererseits wird dadurch Last auf die doppelte Naht- und Stofflänge verteilt. Das Tragesystem setzt sich aus zwei ergonomischen Schultergurten und zwei Hüftflossen bestehend aus 500Den Cordura und 6mm 3D-Mesh von Extex zusammen. Die Tragriemen wurden an den Hüftflossen vernäht anstatt mit einem eigenen Dreieck befestigt zu werden. Daraus ergibt sich ein besseres Stabilitäts-Gewichts Verhältnis dieser Komponenten sowie ein geringerer Fertigungsaufwand, da ein sehr robustes Element (Hüftflosse) zwei Funktionen übernimmt. Zusätzlich wird ein Scheuern der beiden Elemente aneinender vermieden. Die Idee habe ich mir von einem bereits 40 Jahre alten aber tadellos funktionierenden Lowe Alpine Rucksack abgeschaut. Oben unten am Pack sind 20mm Leiterschnallen angebracht um das Volumen bei Bedarf deutlich erweitern zu können, indem Ausrüstungsgegenstände wie Zelt oder Schlafsack (der sowieso in einem wasserdichten Beutel steckt) außen befestigt werden können. Außen sind Kompressionsriemen angebracht, die zur Fixierung weiterer Ausrüstungsgegenstände wie Schneeschuhen und Trekkingstöcken konstruiert sind. Direkt über den Außentaschen findet sich jeweils ein Kompressionsriemen aus einer 2mm Schnur, der hauptsächlich zur Fixierung von Wasserflaschen in den Außentaschen dient. Da diese aus 1000Den Cordura bestehen haben auch starke Gummizüge zum zusammenraffen der Außentasche nicht funktioniert, da das Material einfach zu steif ist. Der Rucksack wurde zunächst in einem CAD-System konstruiert, um das Gewicht bereits vorher berechnen zu können und durch dabei einfließende Optimierungen auf ein Minimum zu reduzieren. Das Gewicht setzt sich wie in der folgenden Tabelle dargestellt zusammen. Das reale Gesamtgewicht beträgt 666g. Nicht wirklich ultraleicht, aber in Anbetracht der verwendeten Materialien bin ich sehr zufrieden. Allerdings fehlt aktuell noch ein Brustgurt, der angenäht wird sobald ich die benötigten Materialien habe. Komponente Gewicht (g bzw. g/m) Anzahl/m Gewicht(g) Hautpkorpus 109 1 109 Rücken+Boden 79 1 79 Rücken oben 28 1 28 Schultergurte Mesh 35 2 70 Schultergurte Obermaterial 12 2 24 Hüftgurt Mesh 18 2 36 Hüftgurt Obermaterial 19 1 19 Frontnetz 27 1 27 Außentaschen 26 2 52 Leiterschnallen 20mm 3 8 24 Steckschnallen 20mm 5,5 4 22 Leiterschnallen 40mm 7 0 0 Steckschnallen 40mm 22 1 22 Gurtband 20mm (g/m) 18,5 4 74 Gurtband 40mm (g/m) 35 1 35 Ripsband 25mm 10 2,5 25 Garn Rasant 50 0,02 300 6 Gesamt 652
-
Topf mit „Heat Exchanger“ - sinnvoll oder Unsinn?
Jonathan antwortete auf perregrintuk's Thema in Ausrüstung
+1 für Trangia 125 g für den 1,75L auf meiner Waage wenn ich mich recht erinnere. Habe einen 40g Aludeckel selbstgebogen. Die gekauften sind fast so schwer wie der Topf. -
Daunenquilt - Ausrichtung der Kammern
Jonathan antwortete auf moritz's Thema in MYOG - Make Your Own Gear
Meine Erfahrungen mit Karo-Step: - Ich würde wie @ULgeher die kleinen Mesh Stücke weglassen - die diagonale Anordnung finde ich gut, denke aber nicht, dass sie sehr viel ausmacht - bei meinem Karo-Step Quilt habe ich die Abstände zwischen den Netzen sehr klein gemacht (befüllen war nur noch mit @Stromfahrers Luft-Methode möglich), dadurch wandern die Daunen wiederum fast zu wenig, womit ich meine, dass an den gedachten kreuzungspunkten fast schon Kältebrücken entstehen, weil die Daunen dort nicht wirklich hinwollen. Wie es dazu kommt habe ich immer noch nicht so 100%ig verstanden. Mach den Abstand also nicht zu klein (ich glaub ich hatte 8 bis 10cm). Möglicherweise hat das mit den angesprochenen "Sollknickstellen" zu tun... Kleinere Sollknickstellen wirst du trotzdem an den kreuzungspunkten haben. Dagegen hilft wahrscheinlich nur ein differentialschnitt oder querkammern. - das zusammennähen am Ende hat bei mir keine ästhetischen Probleme gemacht und ist imho deutlich einfacher -
Sommerschlafdecke mit Punktsteppung
Jonathan antwortete auf Christian Wagner's Thema in MYOG - Make Your Own Gear
Das ist eine interessante Idee! Der Quilt sieht auch super aus! Der Ansatz der Punktsteppung gefällt mir, wegen der einfachen Umsetzung und leichten Gewichtsersparnis. Welchen Stoff hast du benutzt? Ein Erfahrungsbericht später wäre auch spannend -> wie gut bewährt sich die Punktsteppung in der Praxis. (zu Hause im Bett herrschen ja doch immer entspanntere Bedingungen und meist wärmere Temperaturen) -
Iterationen einer Solarpanel-Powerbank-Lösung
Jonathan antwortete auf Stromfahrer's Thema in Ausrüstung
Jo meine ist auch schon wieder eingepackt- 446 Antworten
-
- solarpanel
- powerbank
-
(und 1 weiterer)
Markiert mit:
-
Iterationen einer Solarpanel-Powerbank-Lösung
Jonathan antwortete auf Stromfahrer's Thema in Ausrüstung
Ich habe die aktuelle Version für 57€ bei Amazon bestellt. Bin gespannt, was sie wiegt, bei über 300g wird sie wohl wieder zurückgehen 200g klang so schön. Welche angegebene Leistung hatte denn die alte Version?- 446 Antworten
-
- solarpanel
- powerbank
-
(und 1 weiterer)
Markiert mit:
-
Iterationen einer Solarpanel-Powerbank-Lösung
Jonathan antwortete auf Stromfahrer's Thema in Ausrüstung
Genau das hab ich auch befürchtet, aber da es so schon nur sehr schwer realisierbar wäre nicht weiter recherchiert- 446 Antworten
-
- solarpanel
- powerbank
-
(und 1 weiterer)
Markiert mit:
-
Iterationen einer Solarpanel-Powerbank-Lösung
Jonathan antwortete auf Stromfahrer's Thema in Ausrüstung
Meine Erfahrung bezog sich auf kleine Zellen mit unter einem Watt. Da kann es bei dichtem dranhalten vielleicht sogar funktioniert haben.- 446 Antworten
-
- solarpanel
- powerbank
-
(und 1 weiterer)
Markiert mit:
-
Iterationen einer Solarpanel-Powerbank-Lösung
Jonathan antwortete auf Stromfahrer's Thema in Ausrüstung
Stimmt das scheint wirklich schwer. Das 5 fache von 7,5W sind 37,5 Watt Lichtleistung, die die Zelle erreichen müssten. Geht man von einer LED Lampe mit ca. 40% effizienz aus, müsste man also das gesamte Licht einer 37,5 W/0,4 = 93,75 W leistenden LED auf die Solarzelle richten. Möglich, aber sehr heiß und aufwendig- 446 Antworten
-
- solarpanel
- powerbank
-
(und 1 weiterer)
Markiert mit:
-
Iterationen einer Solarpanel-Powerbank-Lösung
Jonathan antwortete auf Stromfahrer's Thema in Ausrüstung
Das stimmt natürlich, aber mit einer hellen Lampe kann man meiner Erfahrung nach durchaus die Maximalleistung ermitteln, die man im Sommer bei direkter Sonneneinstrahlung dann meiner Erfahrung nach auch fast immer erreicht. (Da meine Erfahrung jedoch einige Jahre zurückliegt, kann es natürlich sein, dass bei mittlerweile effizientereren Solarzellen noch mehr Luft nach oben ist und in der Sonne noch mehr rauskommt)- 446 Antworten
-
- solarpanel
- powerbank
-
(und 1 weiterer)
Markiert mit:
-
Iterationen einer Solarpanel-Powerbank-Lösung
Jonathan antwortete auf Stromfahrer's Thema in Ausrüstung
Das sieht ganz gut aus! Könntest Du es bitte mal nachwiegen? Teilweise liest man 298g und manchmal 349g. Hast du zufällig auch noch ein USB-Meter um die tatsächlich abgegebene Leistung unter verschiedenen Bedingungen zu messen?- 446 Antworten
-
- solarpanel
- powerbank
-
(und 1 weiterer)
Markiert mit:
-
MYOG 3-Jahreszeiten Daunenquilt
Jonathan antwortete auf Jonathan's Thema in MYOG - Make Your Own Gear
Aber diese Zirkulation in der Isomatte (hoffe ich hab dich richtig verstanden) sollte ja genauso in der R-Wert Messung passieren. Zumindest sehe ich dort nichts was diese Zirkulation ändern sollte. Das Argument, dass die Matte dünner wird, wenn man sich drauf legt, stimmt natürlich. Ich bin jedoch mit 65kg recht leicht und puste meine Matte normalerweise relativ prall auf. Somit wundert mich der große Unterschied zu dieser Temperaturskala auf der Therm-a-Rest Packung, wo sich der graue (mittlere) Bereich glaube ich von etwa -6°C bis -12°C bewegt. Ich habe jedoch eine Ablösung der inneren Beschichtung gesehen. Da sich diese jedoch fast ausschließlich an den Rändern befand, dachte ich ebenfalls nicht, dass es daran liegt. Aber letztendlich war es wahrscheinlich eine Kombination dieser Kleinigkeiten. Nachdem ich Therm-a-Rest davon mit den Bildern der Matte berichtet hatte, haben sie diese tatsächlich gegen eine Xtherm getauscht, das nenn ich mal guten Service -
MYOG 3-Jahreszeiten Daunenquilt
Jonathan antwortete auf Jonathan's Thema in MYOG - Make Your Own Gear
Ja genau, danke @Stromfahrer! Daher hatte ich die Idee, die wirklich gut funktioniert (auch mit Fön, dann muss man nur die Temperatur im Blick behalten) -
Mir ist noch was bezüglich des EKG aufgefallen: Messgeräte arbeiten meistens mit Energiebereichen, die um viele Größenordnungen geringer sind als selbst bei kleinen Verbrauchern wie schwachen LED-Taschenlampen oder kleinen Handys. Man kann Spannungen von wenigen hundertstel bis tausendstel Volt und Ampere noch relativ gut mit günstigen Geräten messen, aber für Energieverbraucher wie Lampen/Handys etc ist das tausend bis millionenfach zu wenig. Fazit: Effekte die Sensoren nutzen, müssen nicht unbedingt zur Energiegewinnung taugen
-
Die Energieerzeugung aus Wärme ist nur durch ein Temperaturgefälle möglich. Dieses ist bei bisher verwendeten Prinzipien nicht lohnenswert, wenn es sich dabei nur um wenige 10 Kelvin handelt. Also zum Beispiel Körperaußentemperatur 32°C minus Umgebungstemperatur 12°C führt zu einem Temperaturunterschied von gerade mal 20°C. Der BioLite erreicht da Temperaturdifferenzen von vielen hundert Grad und liefert trotzdem nicht sehr viel Energie und ist dabei noch nicht mal besonders leicht. Man sollte auch bedenken, dass es bei kalten Außentemperaturen unangenehm wird, da eine Energieerzeugung aus Wärme nur durch einen (zumindest teilweisen) Wärmeaustausch stattfinden kann. Wenn es so warm ist, dass man freiwillig abkühlt, ist eine Solarzelle aktuell die deutlich effizientere Lösung. Wenn man es schaffen würde gesamte Kleidungsstücke aus einem flexiblen Peltierelement zu gestalten, könnte das theoretisch etwas werden, aber aktuell kommen Peltierelemente von wenigen Quadratdezimetern schon in den 3stelligen Eurobereich. Und flexibel oder leicht sind sie schon gar nicht, sodass sich das wenn überhaupt bei großen Temperaturdifferenzen lohnt. Das erinnert mich an die oft gestellte Frage, warum man E-Autos nicht mit Solarzellen zupflastert. Manche Sachen erscheinen auf den ersten Blick durchaus sinnvoll, scheitern aber häufig an schlechter Effizienz und/oder Kosten. Was nicht heißt, dass sie in Zukunft durch bessere Technologien nicht doch lohnend sein werden (erste E-Fahrzeuge mit Solarzellen werden bereits verkauft).
-
MYOG 3-Jahreszeiten Daunenquilt
Jonathan antwortete auf Jonathan's Thema in MYOG - Make Your Own Gear
Hallo Leute, da hätte ich doch fast vergessen, meine Erfahrungen mit dem Quilt zu teilen. Doch hier sind sie endlich : Ich habe ihn 2019 bei zwei Touren benutzt: Juli: 2 Wochen Reise durch Südnorwegen mit dem Auto und Übernachtungen im Zelt auf Campinglätzen. Dabei war eine 5 tägige Wanderung auf der wir jedoch in den schönen norwegischen Hütten übernachtet haben Die Temperaturen waren für norwegische Verhältnisse recht warm. Die kälteste Nacht lag bei geschätzt 9°C, da ich im Zelt am morgen 12°C gemessen habe. Den Quilt habe ich bei dieser Tour nur auf mich drauf gelegt, was mit der relativ weit geschlossenen Fußbox nicht ultra gemütlich war, da die Beine dann an den Seiten ziemlich frei sind. Es hat mich jedoch auch nicht sehr gestört. Oktober: 8 tägige Kanutour in Südschweden (nördlich von Svanskog), davon 6 Tage am Stück ohne Dusche, Unterstand oder sonstige Aufwärmmöglichkeiten Die Temperaturen lagen zu Beginn bei etwa 2 bis 5°C in der Nacht, später kamen dann etwa drei Nächte mit Temperaturen im leichten Frostbereich (-1°C bis -3°C). Der Quilt war hierbei immer warm genug und der Wärmekragen am Hals hat sich als sehr kuschelig erwiesen. Ich hatte bei den wärmeren Nächten nur Baselayer (wenn überhaupt) an. Auf dem Kopf hatte ich immer ein 70g Merino-Buff und in den kälteren Nächten zusätzlich Socken und eine 200g Fleecejacke. In einer der kalten Nächte war mir nur mit zusätzlicher Daunenjacke (75g Daunen) warm genug. Da ich zu dem Zeitpunkt Magenbeschwerden hatte, hatte ich jedoch auch den ganzen Tag fast nichts gegessen und war insgesamt etwas geschwächt Wenn ich Kälte gespürt habe kam diese seltsamerweise von unten durch meine NeoAir Xlite. Kann sich jemand das erklären? Generell friere ich nachts eher leichter als der Durchschnitt(smann). Bin also insgesamt ziemlich zufrieden mit dem Quilt, habe aber manchmal festgestellt, dass an den gedachten Kreuzungsstellen der Netze im Quilt gefühlt sehr wenig Daunen sind. Ich kann den Innen- und Außenstoff trotz der 6,5cm hohen Baffles einfach zusammendrücken, sodass sich meine Finger an der Stelle anfühlen als wären sie fast nur durch den Stoff getrennt. Woanders merkt man natürlich ein deutliches Dauenenpolster beim Zusammendrücken. Vielleicht liegt es an den sehr kurzen Lücken zwischen den Bafflenetzen (Die den Sinn haben, dass die Daunen nicht so leicht verrutschen, was gut funktioniert). Ich überlege noch etwas von meinen übrig gebliebenen 50g Daunen einzufüllen, um den Overfill zu erhöhen. -
Leichtes USB-Ladegerät für Smartphone gesucht!
Jonathan antwortete auf Katerchen's Thema in Ausrüstung
Den PowerPort Nano finde ich ebenfalls interessant. Eins muss ich allerdings korrigieren: Wenn das Netzteil eine höhere maximale Stromstärke liefern kann, als das Gerät aufnehmen kann ist dies kein Problem und führt definitiv nicht dazu, dass das Gerät bei einer USB-PD Übertragung auf eine niedrigere Spannung wechselt. Es kann also nicht sein, dass ein PD1 eine 18W geeignete Powerbank langsamer als der Nano lädt. Dazu muss man verstehen, dass die angegebenen Stromstärken nie feste Werte, sondern immer Maximalwerte sind: Ein Netzteil verhält sich wie eine Spannungsquelle, d.h. die Spannung ist fix (kann bei USB PD aber auf eine der 5 verschiedenen Stufen 5V,9V, 12V, 15V, 20V geschaltet werden) während variabel immer genau so viel Strom fließt, wie das angeschlossene Gerät "zieht". Problematisch wirds höchstens, wenn das Gerät mehr Strom ziehen möchte als das Netzteil hergibt. Dann funktioniert der Ladevorgang im Zweifelsfall nicht, da der Überstromschutz das Netzteil abschaltet. Dies passiert jedoch normalerweise nicht, da das angeschlossene Gerät intelligent genug ist den angeforderten Strom auf das Netzteil abzustimmen (wenn es z.B. einen zu großen Spannungsabfall feststellt). -
Leichtes USB-Ladegerät für Smartphone gesucht!
Jonathan antwortete auf Katerchen's Thema in Ausrüstung
Mit GaN funktioniert auch bereits oben von mir erwähntes Anker Atom PD1 (30W, 60 gr) -
Oh ja, da gab's noch ein oder 2 Coupons, weil ich Neukunden war.
-
Ich habe das 3F UL Lanshan 2 Pro auch mal bestellt und zwar unter dem folgenden Link für 115,30 € in grau. Bin gespannt! https://m.de.aliexpress.com/item/4000345960468.html
-
Hi, bin gerade dabei ein Lanshan 2 Pro zu bestellen. Was ist der Unterschied zwischen dem FlamesCreed und 3F UL Modell. Welches sollte man bestellen und gibt es Händler auf AliExpresse, bei denen man nicht bestellen sollte?