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Ultraleicht Trekking

ULgäuer

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  1. Der Informationsgehalt und dazu noch der Enthusiasmus in der Präsentation hat mich jetzt voll und ganz davon überzeugt, dass meine Klymit, die ich nicht so mag, eigentlich voll gut ist. Ich kann es offenbar nur nicht gut genug. 🤣 Vielleicht ist die Klymit auch beleidigt, weil ich lieber die Thermarest meiner Frau möchte. Macht aber auch nix. Zum im Hotel schlafen ist die noch gut genug.
  2. Genau. Aus der akademischen Balzphase bin ich aber raus.
  3. Wie wird das dann mit Hüftgurt gerechnet? (Darf man das Wort "Hüftgurt" in einem UL-Forum denn verwenden?) Dein Wasserbedarf ist davon abhängig, wie viel Du ausschwitzt. Deine Rechnung ist hier also Nonsens. Auch Nonsens. Du bewegst Dich ja. Das kostet Energie. Dein Grundgedanke, das Systemgewicht anstatt nur des Baseweights zu betrachten, ist schon richtig. Was Du damit allerdings anstellst, ist nicht zielführend. Zumindest kann ich kein Ziel erkennen. Im Radsport z.B. betrachtet man das Systemgewicht, also Fahrer mit allem plus Fahrrad mit allem und scharf. DAS ist die relevante Masse, die eine epische Steigung hinauf getreten werden muss. Wüsste nicht, warum das bei einem Homo Viator anders gehandhabt werden sollte. Sollte es Dir rein um die Definition von UL oder halt nicht gehen, dann lass mich Dir sagen, dass das herzlich egal ist, außer im virtuellen Pen...ähm... der Diskussion mit anderen Ultra-Verrückt-Leichten.
  4. Will ich nicht verneinen, es ist halt ungleich schwieriger und weniger effektiv, da Auswahl an Taschen gering und grundsätzlich relativ wenig Raum vorhanden ist. Wenn man sich natürlich eine solche Tasche macht oder machen lässt... Eigentlich verschwimmt da nichts. Es gibt halt Überlappungen an den Rändern des Einsatzspektrums. Bikepacking ist halt Bikepacking und die Lenkerform ist da meines Erachtens deutlich zweitrangig, was Du ja auch erläutert hast.
  5. Recht detailliert: https://www.t-online.de/nachrichten/panorama/id_100817948/australien-wie-kam-die-deutsche-touristin-so-weit-von-der-strecke-ab-.html
  6. In der SZ wurden ein paar mehr Infos zum Hergang veröffentlicht. Carolina Wilga ist mit dem Auto in ein noch sehr ursprüngliches Gebiet gefahren und aus irgend einem Grund ins Buschland abgebogen. "Der Wagen wurde weitab von befestigten Straßen gefunden." Da hat sie sich im Buschland festgefahren. Einen Tag lang hat sie versucht, den Wagen zu befreien, was nicht geklappt hat. Danach hat sie sich zu Fuß auf den Weg gen Westen gemacht, in der Hoffnung dort am ehesten Menschen finden zu können. Sie hat Wasser aus Pfützen getrunken, sich die Nahrung eingeteilt, in einer Höhle campiert. Durch puren Zufall ist sie von einer Landwirtin auf ihrem Quad gesehen worden. Eine "Survival-Fachfrau" empfiehlt, beim Auto zu bleiben. Geht man in derart entlegene Gegenden, immer vorher jemanden informieren, auch wann wieder Handyempfang zu erwarten ist, und hier ein Protokoll für das Ausbleiben einer Rückmeldung festzulegen. Ich würde noch anfügen, in so einer Gegend niemals im Dunkeln von einem brauchbaren Weg/Straße abzubiegen. Lieber stehen bleiben und auf Tageslicht warten.
  7. Hab neuerdings einen Merino-Baumwolle-Sunhoodie von Smartwool mit UFP40+ und find das insgesamt recht angenehm. Vor allem die Kapuze ist in Sachen Schweiß angenehmer zu tragen als ein Hut. Bei Hitze trägt man den Hoodie auf der Haut. Gibt sicher leichtere Modelle, aber KuFa-Zeugs wollte ich nicht wegen Nachhaltigkeit. Außerdem stinkt das Zeug nach einmaligem Tragen herb. Deswegen Merino.
  8. https://www.t-online.de/nachrichten/panorama/menschen-schicksale/id_100815228/carolina-wilga-vermisste-backpackerin-offenbar-in-australien-gefunden.html
  9. Und Zweitens? Und Du meinst, USB-C sei schlechter? USB-C ist endlich mal ein einheitlicher Standard für so fast alles. Allein das ist eine Errungenschaft. Und es ist sicher nicht anfälliger als mini oder micro Varianten davor.
  10. Was für Kraut wird hier geraucht? Ich glaub, ich brauch was davon.
  11. Ja, wenn der Raucher seine Gipfelzigarette am nächstgelegenen Bahnhof raucht, steigert das meine Gipfelzufriedenheit. 😉
  12. Ne ne, Gipfelzigarette war obligatorisch.
  13. Rauch stinkt. Im Umkreis. Für Nichtraucher stinkt der ziemlich eklig. Je nach Windrichtung geht das ziemlich weit. Raucher wissen oft gar nicht, wie sehr sie nerven mit ihrem "Hobby". Ich hab auch mal geraucht.
  14. Das wäre jetzt Whataboutism auf Neudeutsch. Und es geht auch nicht um Stadt vs. Land. Auf dem Land gibt es sicher auch genug komische Leut. Es geht um Zivilisationsmenschen vs. solcher, die sich auch in der Natur zu bewegen und benehmen wissen. Du machst jetzt hier einige Annahmen aufgrund meines Benutzernamens hier. Ich bin schon lange aus dem Allgäu raus und nur noch zum Urlaub bzw. Verwandtenbesuch da. Das Problem sind immer Ballungen unreflektierter Zivilisationsmenschen. So Menschen, die eine Kreuzfahrt buchen, oder auf Berge nur mit der Seilbahn können, oder die sich mit Bussen an die Sehenswürdigkeiten karren lassen, um ja keinen Schritt zu viel gehen zu müssen usw. usw. völlig egal wo auf der Welt, und die sich dann überall genau so verhalten, als wären sie hier zuhause und sonst niemand. Ich suche nicht nach Bösewichtern und auch nicht nach Superhelden. Die Menschen, die sich unreflektiert mühelos in Gebiete bringen lassen wollen, an die sie sonst nie kämen, mag ich eher nicht so und würde die durchaus schuldig sprechen. Die Leute, die Profit aus deren bequemer Abenteuerlust ziehen, mag ich auch nicht überdurchschnittlich. Wie Du siehst, mag ich nur wenige. Macht mir aber nix. Kann das überwiegend ganz gut verbergen und ich weiche aus, wo ich kann. Ja. Und dann verhält man sich so, dass man eben nicht genauso Tourist ist, wie viele andere, sondern besser! Da fehlt es allerdings noch bei vielen an der entsprechenden Erkenntnis und der Fähigkeit, die eigenen Bedürfnisse entsprechend runterzustufen.
  15. Danke, aber mich muss man nicht in Schutz nehmen. So wie ich austeile, kann ich auch einstecken. Das können andere weitaus schlechter als ich, wie ich immer wieder feststellen muss. Ganz genau das! Absolut! Toleranz bedeutet nicht, alles gut finden zu müssen, sondern etwas zu ertragen, das man eben nicht gut findet. "Tolerant ist, wer einen Menschen grüßt, obwohl es sein Nachbar ist." (Gerhard Polt)
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