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Ultraleicht Trekking

Murx

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  1. Murx

    Jordan Trail

    Ja genau, 5-6l Wasser pro Person waren das. Den Laden hab ich leider nicht mehr genau gefunden, aber ich meine er müsste irgendwo im unten rot eingezeichneten Bereich gewesen sein. Also K.Talal Street oder Quraysh St. Das sind die beiden "Hauptstraßen" im Bereich zwischen al-Husseini-Moschee und dem Nationalmuseum. Der Laden war in jedem Fall auf der rechten Straßenseite, wenn man aus Richtung Nationalmuseum kommt. Nagel mich nicht drauf fest, aber ich dass ist das was ich noch grob zusammenbekomme - schon erschreckend wie schnell man Details nicht mehr wiederfindet
  2. Murx

    Jordan Trail

    Hi Mia, wir hatten den EOE Lithium dabei und haben in Amman nach einigem Suchen auch tatsächlich eine Schraubkartusche gefunden. Wo genau, müsste ich allerdings nochmal scharf überlegen. Ich meine es war in einem Mini Elektro/Werkzeug/Allzweck-Laden an einer der "Hauptstraßen" im Zentrum. Allerdings haben wir zum kochen auch nur heißes Wasser benötigt, da wir Tütenfutter dabei hatten. Eine kleine Tasse zum erhitzen hat dann gereicht. Ansonsten gab's in Amman auf dem Markt noch getrocknete Früchte und Nüsse die wir uns zusammengestellt haben. Sehr zu empfehlen und außerordentlich lecker, wie JoeDoe ja schon angemerkt hat und auch gut geeignet um sich bei dem ein oder anderen Beduinen für die Gastfreundschaft zu bedanken. Wir waren übrigens zu zweit unterwegs und sind die ersten beiden Tage mit 5 bzw. 6 Liter Wasser gelaufen. Grenzwertig vom Gewicht, aber absolut notwendig mMn, zumal wir ja Tütenfutter dabei hatten und das Wasser zum erhitzen brauchten. Auf waschen und zähneputzen haben wir verzichtet - Wasser lernt man sehr schnell schätzen und nutzt es für die wesentlichen Dinge. Nach der Hälfte des Trails geht es dann aber einigermaßen bergauf mit der Versorgungslage. Zumindest gibt es dann einige Anzeichen von Zivilisation, die einem zur Not aushelfen können und ab little Petra ist man sicher unterwegs. Wasser kann auf dem Trail allerdings auch ins Gegenteil umschlagen - sollte Regen "vorhergesagt" sein, sollte man den Trail wegen Sturzfluten tunlichst meiden. Es geht teilweise durch enge Flussbetten. Das wird dann wirklich gefährlich. Gerade mal 2 Wochen nach unserer Wanderung wurde Petra überflutet. Da gibt's ganz imposante Videos dazu auf YT aus 11/2018. Aber lasst euch davon nicht abhalten, den Trail zu gehen. Er ist wirklich toll, wenn man weiß auf was man sich einlässt und wie gesagt auch ohne Guides machbar, auch wenn es einige Herausforderungen gibt, die nicht ganz ohne sind.
  3. Nutze seit rund 5 Jahren Locus Maps auf einem Android Smartphone und dazu die kostenlosen Offline-Karten von openandromaps inkl. des Elevate Kartenstils. Mann muss sich zwar etwas reinfuchsen bis es richtig eingerichtet ist, aber wenn man die Hürde genommen hat braucht man weltweit keine anderen Karten mehr. Selbst in Nepal, Jordanien, Island, Chile, Neuseeland oder wo auch immer, waren noch so kleine Wanderwege eingezeichnet. Gleiches gilt natürlich für alle Pfade vor der Haustür in Deutschland - vom kleinen Trampelpfad im Wald bis zu den "großen, offiziellen" Weitwanderwegen, alles mit drin. Kostenlos ist es obendrein, also weder Download, noch Abo-Gebühren oder dergleichen. Was die Installation und die Bedienung angeht, am besten im FAQ auf openandromaps schlau machen. Ich kann's nur empfehlen und nein ich werde nicht von Locus oder openandromaps bezahlt, aber bin restlos davon überzeugt und begeistert
  4. Prima Bericht! Wir planen dieses Jahr Anfang Juni den PoB in Angriff zu nehmen. Die Vorfreude steigt auf jeden Fall mit jedem Planungstag Eine kurze Frage zu Plav hätte ich noch. Weiß zufällig jemand ob man dort Schraubkartuschen erwerben kann und falls ja wo? Oder geht es tatsächlich nur mit Stechkartuschen und entsprechendem Kocher/Adapter, wie man es überall liest? Besten Dank für jegliche Info in die Richtung!
  5. Ich schließ mich mal hier an, um nicht extra ein neues Thema aufzumachen. Mich treib das gleich Thema um, neben einer weiteren Frage: Wir planen gerade Anfang Juni den PoB in Angriff zu nehmen. Allerdings fliegen wir nach Podgorica (Montenegro) und starten dann in Plav. Hat hier jemand konkret Erfahrung, ob es in Podgorica oder besser noch in Plav Schraubkartuschen gibt und falls ja wo genau oder sollten man doch lieber den Stechkartuschenadapter einpacken? Danke für jede Info in diese Richtung! Und zweitens: Hat jemand Erfahrung den PoB im Uhrzeigersinn, also entgegen der sonst üblichen Richtung zu laufen? Was spricht dafür, was dagegen?
  6. Murx

    Jordan Trail

    Wir sind die Etappe von Dana nach Petra im Oktober 2018 in 4 Tagen und ohne Guide gelaufen. Kann mich nur anschließen, dass es eine absolut beeindruckend und gänzlich andere Hiking Erfahrung war als das was wir bisher gemacht haben. Wirklich schwer in Worte zu fassen. Andere Hiker haben wir auch nicht getroffen und stattdessen die Einsamkeit und hin und wieder den Kontakt mit ein paar Beduinen genossen. Nur um little Petra und in Petra selbst war es dann mit den üblichen Tagestouris recht überlaufen. Was die Organisation angeht, sofern man es ohne Guide probieren möchte, sollte man in jedem Fall ein GPS dabei haben. Trail-Kennzeichnung ist absolute Fehlanzeige und manchmal ist man selbst mit GPS am suchen. Die zweite große Herausforderung, wenn nicht gar die größte ist tatsächlich das Wasser. Etwa auf halben Weg zwischen Dana und Petra gibt (gab?) es zumindest einen kleinen Bachlauf, der in unserem Fall auch Wasser führte. Wäre das nicht der Fall gewesen, hätten wir tatsächlich ein Problem gehabt. Davon abgesehen waren alle eingezeichneten Quellen versiegt oder wir haben sie nicht gefunden. Am besten fragt man am Ausgangspunkt in Dana im Dana Reserve Office ob jemand zu Quellen oder dem Bächleich Auskunft geben kann. Am Ausgang der Dana Schlucht gibt es dann noch ein Eco Ressort, bei dem man ein letztes mal seine Wasserreserven auffüllen kann. Ein Tipp vielleicht noch für little Petra. Wir hatten das Glück von einem beduinischen Besitzer eines Touri-Kaffee-Zeltes am Eingang angesprochen zu werden, ob wir nicht in seiner Höhle - ja Höhle - übernachten wollen. Wir waren zwar zunächst sehr skeptisch, haben uns dann aber doch darauf eingelassen. Die Höhle lag 200m vor little Petra in einem großen Felsblock, war mit einer Tür versperrt und im Inneren mit Teppichen und Matratzen ausgelegt. Der Besitzer hat uns dann sogar ein super leckeres Abendessen vorbeigebracht und mit uns gespeist und erzählt, bevor er wieder nach Hause ist. Nachts und auch Abends hatte man dann vom Felsblock aus einen wunderbaren Blick auf little Petra und den Sternenhimmel. Wadi Rum im Anschluss würde ich auch noch empfehlen. Falls nicht zum wandern, dann doch zum ausspannen in einem der vielen Beduinen-Camps.
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