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Ultraleicht Trekking

ultraleichtflo

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  1. Neben dem 1,5 cm langen Riss ist auch daneben etwas Beschichtung abgeschabt worden. Ich würde hier vielleicht etwas Stromsure mit schwarzen Pigmenten auftragen, um das Nylongewebe zu schützen und optisch auszugleichen Was meint ihr? Der Werkstatt- Mitarbeiter vom Packrafting Store sagt, dass man das Gewebe mit Stromsure sättigen könnte, aber das es wichtig ist, dass das ganze möglichst plan bleibt. Also diese drei liegen Stellen dünn mit Stromsure einpinseln sollte also nicht verkehrt sein.....
  2. Hier die Antwort von Abfibio: Würdet ihr den von außen oder innen flicken? Wenn möglich immer von innen. Dann hast Du außen keine Stoßkanten. und dann von außen den Riss nochmal mit Aquasure abdichten? Je weniger Material am Unterboden absteht, desto besser. Wenn nach dem inneren Patchen außen noch etwas Gewebe sichtbar ist, kann man das aber mit etwas AquaSure sättigen, wenn möglich jedoch plan.
  3. Was meinst du mit "Auf Stoß" ? Ich hab auch Abfibio mal angeschrieben, was die mir raten. Aber wollte zusätzlich eure Meinung hören. Außerdem ist es ja für andere auch interessant Da ja die Beschichtung außen um den Schnitt auch ein bisschen drumherum angekratzt ist, dachte ich halt, dass es vielleicht auch besser ist, das Patch auf der sonst intakten Innenseite zu befestigen, da da kein Schwachstelle.iat, wo Wasser durchtreten könnte. Ich meine der Schnitt ist ja an sich sehr klein, wie großzügig würdet ihr denn den Patch wählen? Und würdet ihr eher einen runden Patch nehmen oder einen Streifen nehmen. Der Patch sollte ja 2,5 cm rund herum über den Riss hinausgehen.
  4. Letztendlich zählt doch vor allem das Ergebnis Eine orthodoxe Entscheidung hätte ebenfalls im Tod der Begleiterin enden können und gegebenfalls auch in seinem. Hätte er seine Begleiterin aber durch sein Handeln gerettet, wäre er vielleicht als Held gefeiert worden. Ich bin eigentlich kein Freund des faktischen Führerprinzips. Gibt es ja im deutschen Recht auch nicht. Das bedeutet das, wenn du mehr Erfahrung hast als der andere, riskiert du im Zweifel im Gefängnis zu landen. Obwohl der andere dich nicht als Führer bezahlt und vielleicht auch gar nicht respektiert. Und andererseits, ist der andere doch genau verantwortlich sich über Route, Tour und Wetter zu informieren und entscheidet doch selbst. Mitzugehen oder nicht. Oder auch darüber, umzukehren
  5. Denke, hier macht ein Sammelthread Sinn. Ich fange mal aus gegebenem Anlass an: Nachdem mein MRS Alligator die Laos Flusstour bis auf ein paar Kratzer gut ueberstanden hat, bin ich nun leider in Thailand bei Ebbe auf eine Muschelbank aufgelaufen, die rasiermesserscharfen Muscheln haben leider einen 2 cm Schnitt in den eigentlich sehr robusten Boden unter dem Sitz verursacht. Habe es erst gar nicht gemerkt, da kaum Wasser im Boot war Jetzt geht es um die Reparatur. Würdet ihr den von außen oder innen flicken? Von innen wäre es ziemlich unauffällig, da unter dem Sitz und der Flicken wäre vor erneuter Reibung geschützt Vielleicht Flicken innen und dann von außen den Riss nochmal mit Aquasure abdichten? Das wäre jetzt meine Herangehensweise Wie würdet ihr es machen?
  6. Hab den Weitläufer Agilist. Schöner Rucksack Rahmenlose, trägt sich aber gut. Empfohlene Zuladung ist 8-12 kg Mehr ist bei UL eigentlich nicht nötig. Es sei denn für Winterexpeditionen Aber ob da ein UL Rucksack dann noch ins Gewicht fällt?
  7. Bei XUL ist alles was schwerer ist als ne Plastiktüte verboten.
  8. Bei dem Viking Selfbailer gibt's ja jetzt ne neue Version, wo weniger Wasser rein schwappen soll. Hast du die alte oder neue Variante, EVO heißt die neue glaub ich. Bei meiner Tour hatte ich, da ich das Packraft ja offen gelassen habe, auch ab und zu Wasser drin. Vorteil bei dem geschlossenen Boot Wenn du bei Regen Weiterpaddeln willst, kannst du bei dem geschlossen Boot halt ne Regenjacke über die Spritz-Schürze ziehen und bist dann ziemlich perfekt geschützt. Naja. ich schreibe mal den packrafting Store an, dass sie den Alligator pro gerne auch ohne ISS anbieten könnten. Aber viel Unterschied zum 2 S gäbe es ja dann nicht mehr. Der Sitz scheint identisch zu sein. Bleibt anscheinend dann nur der bessere Schenkelgurt Und die stabilere Außenhaut. Ist allein dadurch das Boot steifer? Oder ist die Konstruktion wirklich anders als beim 2 S ?
  9. Ah super, danke für die kompetente Antwort Ja. Das ISS stört mich auch eher. Wenn ich campe, möchte ich nicht jeden Abend die Luft rauslassen müssen, um an meine Sachen kommen. Oder wenn ich das Boot tragen muss... Schade dass es den pro wohl nur mit ISS gibt. Selfbailer ziehe ich auch in Erwägung Favorisiere aber den geschlossenen Alligator Ist. Der Sitz ist beim Pro anders als beim 2S?
  10. Achso, khyal da du mitliest Bin zwar mit dem Alligator 2 S in voll zufrieden, aber ich überlege mir zusätzlich einen Alligator pro vielleicht in xxl anzuschaffen. Damit ich 2 WW taugliche Boote habe, um zu zweit Touren tuacheb Du hast das pro ja in XXL . Nun passt mir das 2 S zwar punktgenau, mit meinen 90 plus kg, aber ich dachte, dass die XXL Version durch den größeren Auftrieb und etwas mehr Bequemlichkeit vielleicht noch besser wäre und zumindest auch eine noch interessantere Variation zu meinem 2S in Normalgröße darstellen wûrde Auch wenn ich dann noch deutlich mehr Zuladung habe, als bei dieser Tour hier. da hatte ich ja wenig dabei Allerdings liest man ja das Boote im WW besser eng anliegen sollten, wegen Kontrolle, Bootkontakt ... Mmmhhn.. khyal hat diesen Beitrag moderiert: Damit das weder ein Deinem klasse Packraft-Reisebericht "unter geht" noch den "verwässert" habe ich mir erlaubt, den Beitrag in ein neues Thema zu verschieben
  11. Zuerst ging es so weiter wie am Tag zuvor, die Natur war wild, ich kam gut voran, und hatte meinen Spaß in den vielen kleinen Stromschnellen. Am Ufer und auch teilweise im Fluss standen und fischten Leute, die mir freundlich zuwinkten oder sogar zu zujubelten. Ein Farang (westlicher Ausländer) und ganz allein war ein seltener oder gar einmaliger Anblick. Vielleicht war ich der erste Packrafter hier überhaupt Einmal zeigte mir ein Einheimischer auch die geeignete Fahrrinne, die überigens interessanterweise fast immer auf der linken Flußseite war. Die eine Stunde Fahrzeit war längst vorbei, und von der Passage, vor der ich gewarnt wurde war auch nach über 2 Stunden nichts zu sehen. Dann aber würde es zunehmend rauer, ich gewöhnte mich aber an dieses neue Niveau. Dann kam auf einmal eine enge sehr rasante Passage und plötzlich stürzte ich eine Wellental und vor mir eine (aus meiner Perspektive) Riesenwelle, der ich besser nicht versucht habe auszuweichen und nahm sie und dann wurde ich richtig herauskatapultiert und hob ab. Ein gefühlt 3 m Satz, aber da ich das Boot schon gerade gehalten habe, landete ich perfekt und es kam nicht mal Wasser ins Boot. Ein paar kleinere Manöver noch und ich hatte es geschafft und musste einen Jubelschrei loswerden. Ich legte gleich danach an, um mich erstmal zu erholen. Es war wunderschön hier Nach einer kurzen Schwimmpause, bin ich nochmal zurück um dieses bisherige Highlight zu filmen. Danach genoss ich den schönsten Teil der Tour. Einmal hielt ich an einem wunderschönen Mini-Wasserfall an, dort hâtte ich das Wasser auch getrunken, wenn ich Bedarf gehabt hätte Nicht lange danach kam ich zu einer Passage, wo man das Gefälle richtig krass sehen konnte, wie eine Stufe von vielleicht 10-20 m Gefâlle, diese Passage schien vielleicht 200 m lang zu sein. Es gab einige große Felsen dazwischen und mehrere Optionen. Erst dachte ich scheissdrauf, da wurschtel ich mich jetzt irgendwie durch, dann wollte ich doch anhalten an den Felsen in der Flussmitte, aber schaffte es nicht mehr und wurde von der Strömung weitergerissen. Ich richtete mich auf und der Tanz begann..erst traf ich die richtigen Entscheidungen ,aber dann wählte ich die etwas breitere Mitte und auf einmal sah ich eine große Stufe, fuck, ein Felsen knapp unter der Wasseroberfläche..konnte nicht mehr ausweichen, ich setzte ein bisschen auf aber kam gleich wieder frei und nahm die Stufe. Dann war es vorbei. Ich musste erstmal tief durchatmen und mein Boot ausleeren, das doch ordentlich geschluckt hatte. Bis Pakxeng kamen dann noch viele Stromschnellen, wenn auch keine richtig heftigen mehr, allerdings musste ich das Boot oft leeren, hätte wohl besser die Spritz-Schürze nutzen sollen. Aber ich wollte im Falle einer Kenterung lieber leichter aus dem Boot kommen. Nach ca. 7 Stunden erreichte ich Pakseng. Mit inzwischen Blasen an den Händen Ich hatte mir ausgemalt, ein idyllisches Dorf am Fluss mit allen touristischen Annehmlichkeiten zu finden. Ein Guesthouse direkt am Fluss hatte ich mir ausgemalt,einfach anlegen, erstmal ein kühles Bier Stattdessen erwies sich sich Pakxeng als ziemliches schäbiges Kaff und am Fluss direkt gab es kein Guesthouse, also packte ich mein Boot zusammen, am Ufer allein zurücklassen wollte ich es natürlich nicht und ging das Dorf erkunden. Als ich einen Menschen nach einem Guesthouse fragte, wies er grinsend auf ein Gebäude mit zugemauerten Fenstern und Leuchtreklame Hier handelte es sich, auch wenn Guesthouse dran stand, augenscheinlich um ein Bordell und als solches war es auch in meiner Maps.me Karte eingezeichnet. Aber um die Ecke fand ich dann ein richtiges. Der Besitzer verstand aber nur Bahnhof und konnte mir nicht mal sagen, was die Übernachtung kostete. Aber 2 cleverere Mädels haben dann verstanden und der Preis war 200.000 Kiel, 8 Euro Einem Standartpreis in Laos Es war auch dafür zwar âußerst Basic und hatte nur ein Hock-Klo, also einen Loch im Boden, aber verglichen mit dem Homestay gestern bestimmt 2 Sterne. Dann suchte ich etwas zu essen, was auch nicht einfach war. Aber als ich schon aufgeben wollte, und mich mit Spieße mit Innereien zufrieden geben wollte, fand ich endlich ein tolles Restaurant am Fluss, wo Büffelsteak nach laotischer Art, Papaya-Salat und geröstete Ente hatte. Köstlich. Ente gut, alles gut! Danach habe ich mit den Leuten dort noch ziemlich gefeiert und gesoffen, natürlich durfte Karaoke dabei nicht fehlen, ein schreckliches Gejaule. Aber ich habe jetzt endlich verstanden, dass Karaoke eigentlich nur ein Vorwand zum Saufen ist Ich torkelte zurück zum Guesthouse, nicht ins Bordell und entschloss mich hier meine Tour zu beenden und den Bus zu nehmen, um nach dem Erlebnissen, die Annehmlichkeiten von Luang Prabang zu genießen, dass ich nach erstaunlich komfortablen 3 Stunden erreichte Erst genoss ich eine Massage und das gute Essen, schon am nächsten Morgen begann mich das zu langweilen und wünschte, ich hätte das weiter durchgezogen..
  12. Nachdem ich die ersten 2-3 Stunden nicht so wirklich voran kam auf der gps- Karte ( maps.me) , weil der Fluss sehr starke Windungen machte, machte ich eine kurze Mittagspause und aß meinen Proviant an einem kleinen Strand, wo 2 Longtail Boote lagen Nach der Pause war ich erfrischt und endlich floss der Fluß viel gerader und gewann, wie ich gehofft hatte, richtig an Fahrt. Das Wasser wurde tiefer, und ich saß jetzt nur noch aufrecht im Boot. Ich hatte nun weniger Angst aufzusetzen und die aufrechte Position ermöglichte es mir auch mehr Kontrolle und Übersicht. Ich lernte die Hindernisse und den Fluss zu lesen und wählte fast immer die richtige Durchfahrt und setzte nie auf, und bekam kaum Wasser ins Boot. Ich fuhr ohne Spritz Schürze Wo vorher noch viele Dörfer waren und leider auch viel Müll in den Bäumen hing vom Hochwasser, würde es nun richtig urwaldig So hatte ich mir das vorgestellt Einmal kreuzte eine Schlange den Weg. Ich verfolgte sie bis zum anderen Uferrand.bis sie im Gebüsch verschwand. Der Fluss wurde immer rasanter und die Stromschnellen und es machte mir soviel Spaß, dass die Müdigkeit weg war. (Auch müsste ich nicht mehr viel paddeln) Und die Zeit rann nur so vorüber Aber es war nun doch schon später Nachmittag Und ich überlegte, wo ich nun schlafen sollte. Ich hatte nur noch nen knappen Liter Wasser und auch nicht viel zu essen. Auch hatte ich noch keinen richtig guten Lagerplatz gefunden. Ich war nun 6-7 Stunden unterwegs Als ich gegen 17 Uhr das erste Dorf nach langer Zeit erreichte, entschied ich mich hier nach einer Unterkunft zu fragen. Ich hatte ungefähr die Hälfte der 70 km nach Pakxeng geschafft, wo ich zwischenzeitlich nicht mehr dran geglaubt hatte. Ich hatte am Enderichtig Strecke gemacht und hatte bestimmt noch 2 Stunden so weitermachen können, aber es wurde nun schnell dunkel Am Dorfstrand wuschen sich einige Dorffrauen und ich gestikulierte, dass ich einen Schlafplatz suche. Eine Frau schien mich zu verstehen und nickte. Zum Dorf hoch führte ein glitschiger Pfad und so musste ich das Packraft zusammengepackt hochtragen. Dort wiesen mich die Dorfbewohner zu einer Hütte. Es handelte es sich um ein typisches Stelzenhaus, wo oben der Schlafboden für alle ist, nur ein kleines Separet für die Familie , Säcke mit Reis oder anderen Vorräten und der Fernseher. Es war Weihnachten, also kaufte ich im örtlichen Minimarkt einige Flaschen Beerlao und Chips für mich und die Familie und Zigaretten für den Vater Und Eine Instant Nudelsuppe, die neben etwas Fisch und gedörrtem Büffelfleisch und einem anderen Fleisch, was ziemlich widerlich schmeckte mein Weihnachtsessen war. Wir haben dann noch ein Stündchen Fernsehen geguckt und gingen sehr früh schlafen Ich lag neben dem ständig hustenden Mann. Während die Frau mit dem Kind im Separet schlief. Nach einer den Umständen entsprechenden Nacht, bin ich sehr früh aufgestanden und habe meine Sachen gepackt. Ich habe die Familie großzügig für die doch recht ärmliche Bewirtung entlohnt. Auch wenn ich froh war irgendwo zu pennen, hätte ich mich im Nachhinein doch eher für eine Nacht in der Hängematte entschieden. Als Lunchpaket gab's eine Handvoll Reis und etwas geräuchertes Büffelfleich. Die angebotene Ratte lehnte ich ab. Vielleicht hätte ich mich auch noch r falsch ausgedrückt, ich hatte doch um etwas Veganes wie Rattatouille gebeten Vermutlich hatte ich sie schon am Heiligabend zuvor gekostet.. Am Ufer bewunderten 2 Dorfbewohner mein Packraftaufbau bis ich ablegte. Ich war gespannt wie es weitergeht und irgendwie froh hier wegzukommen Am Abend zuvor hatte ich einen Mann bei Dorfladen getroffen. Der einzige, der Englisch sprach und mich vor einer etwas heftigen Passage warnte, die nach einer Stunde kommen würde und er riet mir davor anzuhalten und mir das ganze erstmal anzuschauen. Ich hoffte nur, dass ich diese Stelle auch rechtzeitig erkennen, und ich nicht in einen gefährlichem Canyon reingesogen werde Es wurde also kribbelig
  13. Nam X(u)eng River Vieng Kham- Pakxeng- Luang Prabang
  14. Ja. Die Kommunikation war da recht schwierig und ich hatte auch keine Datenverbindung Also mit Händen und Füßen....
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