Zum Inhalt springen
View in the app

A better way to browse. Learn more.

Ultraleicht Trekking

A full-screen app on your home screen with push notifications, badges and more.

To install this app on iOS and iPadOS
  1. Tap the Share icon in Safari
  2. Scroll the menu and tap Add to Home Screen.
  3. Tap Add in the top-right corner.
To install this app on Android
  1. Tap the 3-dot menu (⋮) in the top-right corner of the browser.
  2. Tap Add to Home screen or Install app.
  3. Confirm by tapping Install.

MisterAufziehvogel

Members
  • Benutzer seit

  • Letzter Besuch

Reputationsaktivitäten

  1. Gefällt mir!
    MisterAufziehvogel reagierte auf Ein.Plattfüssler in Nicht immer Berge...   
    Guten Tag allesamt,
    … gerade mal ein bissel im Müritz-Nationalpark und der Rheinsberger-/ Fürstenberger Seenplatte rumgelascht. Kamen über 300 km zusammen…
    Fazit: Es müssen nicht immer die Berge sein, um seine Zeit zu verplämmpern… 😀
    Der Müritz-Nationalpark-Weg (GPX-Datei vorhanden) erstreckt sich über 175 km und erschließt alle Landschaftsformen des Parkes: Seen, Moore, Buchenwald, Wiesen, Hügel… aber auch Kiefern-(fast) Monokulturen. Eine reichhaltige Tierwelt ist zu beobachten, sofern man sich entsprechend verhält: Fischadler, Kranich, Widerhopf, Weihen, Große Rohrdommel (nur zu hören), Unken, Frösche, Ringelnatter, spielende Rehkitze… Ein Tier ist sogar gut zu erspüren: Die gemeine Stechmücke…
    Die Pflanzenwelt ist auf Wiesen, den Wegesrand und den Mooren (auf einem Moorsteg) aus nächster Nähe zu erkunden…
    Einen Wermutstropfen gibt es: Die ‚i-Beik-Behinderten-Seuche‘ hat sich auch hierhin ausgebreitet… 🫣
    Im Seengebiet um Rheinsberg und Fürstenberg ist es bezüglich der Naturraumaustattung nicht anders. Besonders eindrucksvoll immer wieder für mich der Große Stechlinsee (NSG wie alles drumherum auch)…
    Die Wasserversorgung ist meist durch kleine Friedhöfe gesichert, die oft in der Karte (1:50.000) gar nicht eingezeichnet sind. Versorgung mit Lebensmitteln in den größeren Orten wie Waren, Neutsrelitz, Röbel, Rheinsberg, Fürstenberg. Vorrat für ca. 3 Tage sinnvoll. Es wird im Bundesland Meck-Pomm und Brandenburg gelatscht...
    Unten ein paar wenige Fotos. Dennoch, ich bin lieber anwesend, als beim Fotografieren…
     
    Erlebnisreiche Wandertage wünscht Ein.Plattfüssler






  2. Gefällt mir!
    MisterAufziehvogel reagierte auf null in Tipps zum Albsteig (HW1) gesucht   
    Hallo zusammen,
    dies wird wohl mein erster Beitrag. Den Sommer letzten Jahres bin ich den Albsteig gegangen. Daheim wieder angekommen, habe ich dieses Dokument verfasst. Keine Ahnung für wen ich das wirklich gemacht habe, und wozu das wirklich gut ist. Wahrscheinlich habe ich einfach nur meinen PC vermisst, außerdem dient es für mich als schöne Erinnerung.
    Ich denke aber dass manch einer daraus etwas nützliches ziehen kann.
  3. Gefällt mir!
    MisterAufziehvogel reagierte auf ChristophW in Trekking in --- Russland?   
    Als tolle Berichte über Reisen ins russische Hinterland fand ich folgende zwei Berichte:
    gugelt nach "972 Breakdowns" und/oder "Bei Bären klingeln". Mich hatten sie seinerzeits sehr beeindruckt.
    Happy Trails!
    Christoph
     
  4. Gefällt mir!
    Wir leben in einem dicht besiedelten Land und dürfen uns (fast) überall im Wald und sonstwo frei bewegen. In vielen anderen Ländern ist alles rechts und links der öffentlichen Wege mit Stacheldraht abgesperrt und wer da drüber klettert bekommt es evtl. mit scharfen Hunden zu tun. Wer mit Verstand im Wald, außerhalb Schutzgebieten, biwakiert, wird auch keinen Ärger bekommen. Würde man das biwakieren offiziell erlauben, gäbe es halt viel Ärger mit Idioten, die das mit Campen verwechseln, Feuer machen, auf Privatgrund stehen, in Schutzgebieten campen, die Jagt stören, Müll hinterlassen ... und das ganze noch veröffentlichen damit es andere nachmachen.
    Ja der deutsche Wald ist meist Nutzwald, aber da leben auch wilde Tiere, die zumindest nachts ihre Ruhe brauchen.
  5. Danke!
    Egal, wie man sich verhält... wenn alle Menschen sich das Recht herausnähmen, in einem Land wie Deutschland wild zu zelten, wäre es für Fauna und Flora eine schlechte Sache. 

    Darum muss man sich auch die Frage stellen, mit welcher Begründung man sich zugesteht, eine Ausnahme zu sein und das Gesetz zu biegen oder brechen. Und dabei reicht mitnichten die Antwort, dass man das Wissen besitzt und umsetzt, die Natur auch im Verstoß möglichst zu schonen.

    Das Vorhaben, wild zu zelten, ist eine Anmaßung. Ich finde, das sollten wir klar und einigermaßen bescheiden erkennen... auch und gerade dann, wenn wir uns dennoch diese Anmaßung erlauben. 
  6. Danke!
    OT: Neulich sah ich eine Sendung über hippe digitale Nomaden, die steuerliche Gründe anführten... Steueremigranten also. Eine Frau sagte: "Meine Generation hat einfach höhere Ansprüche." Ich dachte, sie setze damit zu einer Selbstkritik an... aber nein: Das war ihre Rechtfertigung, die sie für vollkommen ausreichend hielt.   

     
    Stimmt. Aber mir geht es überhaupt nicht darum, Wildzeltende zu verteufeln. Mit geht es darum, dass wir unsere eigenen Anmaßungen gegen die Natur oder gegen das gemeinsame Interesse aller Menschen wenigstens noch wahrnehmen und nicht kleinreden. Sonst helfen wir kräftig mit, eine Gesamtkultur der Verharmlosung aufrecht zu erhalten. 
  7. Gefällt mir!
    MisterAufziehvogel reagierte auf shotta51 in Wie oft schlaft Ihr in Hotels?   
    da im Zelt schlafen einfach geil finde, gehe ich nur in Hotels wenn es wirlich nötig ist.
    Heißt:
    - Strom alle
    - Dauerregen und meine Ausrüstung ist nass
    - Verletzungen
     
    Meist sind die Hotels an beliebten Wanderrouten ja auch oft teuer und die 80 € pro Nacht sind für mich als Studenten doch empfindlich
  8. Gefällt mir!
    MisterAufziehvogel hat eine Reaktion von khyal erhalten in Wie oft schlaft Ihr in Hotels?   
    Am Abend vor meiner Abreise gönne ich mir meist eine Nacht im Hotel, um mich frisch zu machen und sicherzustellen, dass ich meinen Mitreisenden in der Bahn nicht zur Last falle. Während der Tour selbst halte ich das jedoch für unnötig. Strom für die Powerbank findet man nahezu überall, und bei schlechtem Wetter bieten Schutzhütten ausreichend Schutz.
  9. Gefällt mir!
    MisterAufziehvogel hat eine Reaktion von HelgaUnterwegs erhalten in Wie oft schlaft Ihr in Hotels?   
    Am Abend vor meiner Abreise gönne ich mir meist eine Nacht im Hotel, um mich frisch zu machen und sicherzustellen, dass ich meinen Mitreisenden in der Bahn nicht zur Last falle. Während der Tour selbst halte ich das jedoch für unnötig. Strom für die Powerbank findet man nahezu überall, und bei schlechtem Wetter bieten Schutzhütten ausreichend Schutz.
  10. Gefällt mir!
    MisterAufziehvogel hat eine Reaktion von martinfarrent erhalten in Musik auf Tour   
    Interessant! Während ich auf Tour bin, höre ich tatsächlich auch andere Musik – meist ruhigere und gefühlvollere Klänge. Bei mir ist es genau umgekehrt wie bei dir: Auf Tour fühle ich mich entspannter als im Alltag, und das spiegelt sich in meiner Musikwahl wider.
  11. Gefällt mir!
    MisterAufziehvogel hat eine Reaktion von bieber1 erhalten in Abends einsam   
    Im Grunde geht es erstmal darum, sich daran zu gewöhnen, wie man die Abende allein im Lager verbringt. An deiner Stelle würde ich versuchen, etwas Ablenkung zu finden, damit das Gefühl der Einsamkeit leichter zu ertragen ist. Ich persönlich lese gerne oder gehe einfach früher schlafen. Es kann auch hilfreich sein, das Gefühl der Einsamkeit genauer zu reflektieren und sich zu fragen, warum es überhaupt entsteht. Manchmal erkennt man, dass es eigentlich keinen Grund dafür gibt, denn allein zu sein bedeutet nicht automatisch, einsam zu sein, und wer sich einsam fühlt, ist nicht unbedingt allein.
  12. Danke!
    MisterAufziehvogel hat eine Reaktion von HelgaUnterwegs erhalten in Abends einsam   
    Im Grunde geht es erstmal darum, sich daran zu gewöhnen, wie man die Abende allein im Lager verbringt. An deiner Stelle würde ich versuchen, etwas Ablenkung zu finden, damit das Gefühl der Einsamkeit leichter zu ertragen ist. Ich persönlich lese gerne oder gehe einfach früher schlafen. Es kann auch hilfreich sein, das Gefühl der Einsamkeit genauer zu reflektieren und sich zu fragen, warum es überhaupt entsteht. Manchmal erkennt man, dass es eigentlich keinen Grund dafür gibt, denn allein zu sein bedeutet nicht automatisch, einsam zu sein, und wer sich einsam fühlt, ist nicht unbedingt allein.
  13. Gefällt mir!
    MisterAufziehvogel reagierte auf wilbo in Brennstoffwahl für Bergtouren   
    Moin!
    Ich verwende Spiritus, wenn ich alleine in den „wärmeren“ Jahreszeiten unterwegs bin. Sobald, es gegen null geht oder ich größere Volumen kochen möchte, nehme ich Gas in der entsprechenden Mischung. Bei Temperaturbereichen weit unter null wird Benzin so richtig effektiv und ab da rechnet sich für mich das Mehrgewicht am besten. VG. -wilbo-
  14. Gefällt mir!
    MisterAufziehvogel reagierte auf danobaja in Brennstoffwahl für Bergtouren   
    naja @RaulDuke,
    der unterschied ist, dass deine bergtouren mittelgebirgs-brocken bei ok wetter oder ähnliches sind.
    jevers pausen bei seinen touren sehen eher so aus wie auf dem pic.
    füsse eisklötze, arsch eiskalt, eiszapfen an der nase und dann sitzt du bei minusgraden im wind und wartest 10 minuten bis deine 250ml wasser lauwarm sind.
    sh** no. du baust deinen benziner zusammen und hast in der gleichen zeit nudelwasser und tee.

     
  15. Gefällt mir!
    MisterAufziehvogel reagierte auf trekkman in Auf der Suche nach Leichtigkeit   
    Wenn ich merke, das ich über die Urlaubs/Wandersituation grüble würde ich auch abbrechen (schon passiert) und mich fragen was mich stört. Waren z. B. mal zu hohe Erwartungen. Neben der Wander-Intention ist die Geografie sicher auch ein Faktor. Ich gehe nur durchs Fjäll und hiesige Mittelgebierge (ist ja eher gemütlich) - bei den Alpen wäre ich auch "verkopfter". Und für mich ist die Frage in Sachen Wasser?-Schafen?-Futtern? ganz spannend. Obwohl ich es nicht übertreibe und es nicht drauf ankommen lasse. Im Groben ist daher schon einiges geplant aber es bringt mich nicht durcheinander wenn alles etwas offen ist. Ist ja auch für jeden verschieden: der eine sucht Erleuchtung, manche wollen exotische Unternehmungen oder Abenteuer und heldenhafte Aktionen. Ich habe z. B. nicht mal sportlichen Ambitionen - mir geht es letzendlich nur um Unabhängigkeit. Dazu ein treffliches Zitat von Hofmiller: "Das Schönste an Wanderplänen ist, daß man sie umstoßen kann. Niemals sich binden! Wandern ist kein zielbewußtes Reisen, Wandern ist Laune, Willkür, Erleuchtung des Augenblicks, heut hier, morgen dort, starre Wanderpläne sind Sünde gegen den heiligen Geist (Instinkt?)."
  16. Gefällt mir!
    Ein Fazit:
    Ich hab die Tour genossen. Wetter war gut, wenig Regen. Logistik ist einfach. Der Weg ist gut markiert (bis auf ein paar Stellen). An den Trekkingplätzen fand ich gut, dass es mir den Stress mit dem Wildzelten genommen hat. Statt sich zu verstecken kann man einfach ankommen und aufbauen. Auch wenn man mal früher ankommt oder später losläuft. Ich geh auch lieber aufs Klo als in den Wald. Es war erstaunlich wenig los. Klar, Ausnahme Samstag am Kahlen Asten, aber oft war ich stundenlang alleine unterwegs. Spätestens dann ist man eh in der nächsten Ortschaft. 
    Klar, das Sauerland ist nicht so ganz besonders spektakulär. Die Wege könnten gerne etwas schmaler sein. Als besonders schlimm habe ich es nicht empfunden. Da sind mir schon weitaus schlimmere Wanderautobahnen untergekommen. 
    Das einzige, was mich ein wenig stört, ist tatsächlich der Preis der Trekkingplätze. 22€ die Nacht. Das ist zu viel. Würde man das gleiche für 4 Personen buchen, dann nehmen sie 32€ - das ist wieder sehr fair mit 8€ pro Kopf. Da sollte man nochmal drüber nachdenken. Vielleicht merke ich auch nur wie einfach es wohl gewesen wäre wild zu zelten. Hab ja eh niemanden gesehen und es gibt auch wirklich viele Schutzhütten. 
    Aber klare Empfehlung. Die Plätze sind auch noch an den meisten Tagen buchbar jetzt im Sommer. Sollten wir nutzen das Angebot. 
  17. Gefällt mir!
    Bin am höchsten Punkt: Von jetzt an geht's bergab! Natürlich auch mal wieder ganz gerade. Immerhin nennt sich der Abschnitt "Grenzweg" - da kann ich das zumindest halbwegs nachvollziehen. Den einen oder anderen Schritt mache ich vermutlich schon in Hessen! Weiter über Forstwege bis zur Hochheide. Hütte hier hat noch zu, gibt aber anscheinend einen Automaten. Hab's nicht probiert. Zunächst noch eine Steigung auf den Gipfel des Clemensberg. Damit ist auch der letzte 800er erklommen. Hier gibt es Aussicht! 


    Der nächste Abschnitt führt durch die Hochheide, sehr schön muss ich sagen! 

    So gegen 10 Uhr tauchen dann immer mal wieder Radfahrer auf, es ist Sonntag, hier scheint eine der Routen entlang zu gehen. Es bleibt mir nur noch der Abstieg zurück nach Hildfeld. Meist breite Wege, zuletzt Straße. Im Ort machen sich die Leute auf den Weg in die Kirche. Ich laufe einfach zum Auto. Gegen 11:30 Uhr bin ich durch. Ab nach Hause. Duschen, Essen, dann weiter zur Arbeit. Work-Hike-Balance oder sowas. 
    16km 500 Höhenmeter zum Abschluß. 
  18. Gefällt mir!
    Man sieht es schlecht, aber es war wirklich am Regnen. Irgendwie ist der Kahle Asten selbst enttäuschend. Man erwartet irgendwie einen Gipfel - vielleicht etwas Aussicht. Den Turm sieht man ja auch aus der Ferne. Aber das ist wohl das Problem: man sieht den Turm und nicht den eigentlichen Berg. Der ist eher ein Plateau und so gibt es keine ausgeprägte Sicht. Ich weiß gar nicht, ob es da eine Aussichtsplatform gibt, hatte auch kein Interesse daran. 
    Der Trail ist an der Stelle auch verwirrend. Hier gibt es den Abzweig nach Winterberg downtown, genau genommen zwei Wege, hin und zurück und die laufen hier überkreuz und ich weiß gar nicht wo es hier offiziell lang geht. Ist auch egal - ich laufe einfach geradeaus, erst zum Astenturm, dann daran vorbei und geradeaus wieder runter. Ein Stück danach kommt die Nordhangjause, wo ich Mittagspause mache. Service ist freundlichen und schnell, ich bekomme auch meine Flasche aufgefüllt. Empfehlung.
     

    Ganz unten geht es dann wieder auf den Trail, auch wenn kurz danach eine Umleitung ausgeschildert ist. Macht nix, läuft eh parallel zur anderen Strecke. Es geht weiter auf und ab, teilweise über Stege, Wirtschaftswege, Gras. Einmal wechsele ich auch bewußt den Weg, weil Waldarbeiten hier mal alles zerstört haben. 
    Je weiter ich mich vom Kahlen Asten entferne, um so weniger Personen sehe ich. Es gibt nochmal die kuriose Situation wo man an sich einer Straße für kurze Zeit folgt, aber anstatt einfach noch 50 Meter weiter zu gehen, führen einen die Trailmarker quer durch eine kaum erkennbare Schneise, man duckt sich irgendwo durch und dann ist man wieder auf nem Weg. Es ist absurd, kaum zu beschreiben. 

    Beim folgenden Aufstieg werde ich auf einmal von einem E-Mountainbike überholt. Den hab ich gar nicht gehört. Auch weiter oben gibt es ein paar Radfahrer, hier scheint eine Strecke zu liegen. Ich spüre meine Füße, ich glaube da gibt es eine Blase. An einer Hütte schaue ich mal nach. Die nassen Füße waren geschrumpelt, und genau da hat hakt es. Etwas Tape drauf und weiter gehts. Oberhalb von Silbach höre ich Blasmusik. Später hört man auch Schüsse. Hier ist wohl irgendwo Schützenfest! Es geht durch den Ort und ich kann meinen Augen kaum trauen: Da wäscht doch jemand sein Auto auf der Straße, schön das Abwasser einfach laufen lassen. Gibts doch gar nicht! Am Sportplatz vorbei wieder in den Wald und weiter nach Siedlinghausen. Ein Netto Markt ist nicht weit weg vom Weg. Zeit einzukaufen. Den ersten Snack nehme ich noch auf dem Parkplatz sitzend. Ich beobachte die Menschen und wundere mich wieder. Es scheint völlig normal hier zu sein, einfach vor den Laden zu fahren und da zu warten, während jemand aussteigt und in den Markt geht. Also nicht auf einer der Parkflächen sondern dem Weg?! Ich kaufe Wasser, Limonade, Snacks. 
    Hinter dem Ort der letzte Anstieg. Größtenteils über eine Straße, was das Laufen einerseits einfacher macht, die Höhenmeter aber nicht weniger anstrengend. Hier ist wieder etwas los, aber das sind hauptsächlich die Einheimischen. Gibt hier wohl ein paar Treffpunkte. Es ist ja Samstag und das Wetter ist wieder ganz nett. Die Distanz ist heute dann doch länger, ich merke nun auch den anderen Fuß, vermutlich das gleiche Problem. 
    Heute liegt der Trekkingplatz mehr oder weniger direkt neben Weg, am Sattel der Höhe zwischen Siedlinghausen und Niedersfeld. Die Fläche wurde wohl mal gerodet und wächst nun langsam wieder zu. Für den Moment also eher offen. Direkt am Platz wird auch Holz gelagert, eher so halb idyllisch. Ausstattung kennt man schon. Das gute Wetter macht den Abend aber ganz angenehm. Ein Radfahrer kommt noch vorbei. Nach Katzenwäsche und Abendessen geht ich Schlafen. 
    34 Kilometer, 930 Höhenmeter. Passt. 

     
     
     
     
     
  19. Gefällt mir!
    Ich passe die Pause so an, dass der Regen weitergezogen ist, als ich es auch tue. Auf der anderen Seite von Züschen führt mich der Trail über einen Steilen Kreuzweg bergauf. Mein Rucksack ist schwer, weil ich Wasser für den Rest des Tages und die Nacht mitschleppe, bin unsicher ob es irgendwo unterwegs was gibt (was sich bewahrheiten sollte). Die Stationen zeigen wir Jesus unter der Last des Kreuzes leidet und ich denke mir: Ja so fühle ich mich auch gerade. 😩
    Es geht weiter durch den Wald, bzw. durch Gegenden die mal Wald waren. Der Holzeinschlag in der Gegend ist schon enorm. Man kann sich umsehen und es würde mich nicht wundern wenn die meisten freien Flächen vor ein paar Jahren alle noch bewaldet waren. Nach überwiegend größeren und seltener kleineren Wegen steht ich schließlich mitten im Skigebiet von Züschen. Es gibt eine Bank und die Aussicht ist gut, so mache ich eine längere Pause. Einerseits habe ich es wirklich nicht eilig heute, andererseits fühle ich mich auch nicht besonders frisch. Mir fehlt Energie. Vermute die Nacht war doch weniger erfrischend als gewünscht. Nix tut weh oder so, aber ich bewege mich nicht unbedingt sehr dynamisch. 

    Über alpine Piste und nordische Loipe geht es dann auf die Ziegenhelle - der erste Punkt über 800 Höhenmeter (ja, die bewerben die Tour auch mit den 4-800er äh Gipfeln). Mit Aussichtsturm, Schutzhütte und brauchbarem Weitblick. Auch wenn es mit nicht gefällt, da sind zwei offensichtliche Feuerstellen auf beiden Seiten der Hütte. Muss nicht wirklich sein. 


    Später gibt es einen längeren Abschnitt mit offenerem Gelände und wilderen Wegen. Ich mags. Anschließend wieder Wald, dazu Schilder von Grenzstreitigkeiten, Hinrichtungen, Gerichtsplätzen und Geistern erzählen. Nun ja. 

    Der Weg zieht sich dann doch, aber wie gesagt ich leide heute auch irgendwie grundlos. Schließlich komme ich doch zum Trekkingplatz. 25 Kilometer waren es, hat sich nach mehr angefühlt. Dieser Platz liegt mitten im Wald, Aussicht hat es keine. Die Ausstattung ist genau wie beim ersten Platz, aber hier gibt es Klopapier. Nach dem Aufbau schmeiße ich alles ins Zelt, weil es anfängt zu regnen. Schnell merke ich, wieviel Splashback eine Zeltplatform mit sich bringt, so werden schnell alle Schotten dicht gemacht. Das war so gegen 19 Uhr? Jedenfalls verlasse ich das Zelt nicht mehr bis zum Morgen. 
    Als ich im Zelt rumfummele macht es irgendwann laut Popp. Da hat es eine Kammer meiner Exped erwischt. Die sieht nun aus als hätte sie Viagra genommen. An sich sollen die Seiten der Expeds ja erhöht sein, damit man nicht von der Matte rutscht, hier ist jetzt genau das Gegenteil: es ist so hoch, dass man das tut. Mit viel Gefühl schaffe ich es trotzdem zu schlafen. Kissen kaputt, Matte kaputt. Super. 
    Nachts gibt es immer mal wieder Regen, und wenn nicht aktiv regnet, dann tropft trotzdem Wasser von den Bäumen. Die Temperatur ist spürbar niedriger als in der Nacht zuvor. 10°C sagt das Thermometer. Ich fange an den Quilt zu schließen und ärger mich über das Gefummel. Trotz allen klappt die Nacht erstaunlich gut. 

  20. Gefällt mir!
    Am nächsten Morgen ist erwartungsgemäß alles klamm und feucht. Im Zelt merke ich davon wenig. Zwei Personenzelt und doppelwandig - könnte man sich dran gewöhnen. Ich erwarte morgens eher Nebel - so kenne ich das im Sauerland. Doch das erste Bild morgens ist dann Licht dass durch die Bäume scheint. Der Tag startet gut.
     


    Ohne Wasser und Futter ist der Rucksack an diesem Morgen echt unheimlich leicht. Das fällt mir richtig auf während ich langsam in den Ort Mollseifen absteige. Samstag früh um 7 tut sich hier allerdings wenig. Die Tour lenkte mich kurz auf die Straße und aus der Siedlung. Ich sehe ein Reh, welches versucht geradewegs den Berg hoch zu laufen, direkt daneben ist Straßenschild mit Achtung Wildwechsel. Passt ja. Ein paar Meter weiter nimmt wieder etwas im Gebüsch neben mir reissaus - noch ein Reh? Durchs Dickicht mache ich aber eine Bache und eine Rotte Frischlinge aus. Es geht ab von der Straße und erst kurz über einen Feldweg, dann über eine Brücke und dann hört der Weg mal wieder im Nichts auf. Ein kaum erkennbarer Pfad durch Gras, Büsche und Bäume führt mich weiter. Es ist uneben, steil und nass. Die Trailrunner bieten auch gar keinen Schutz vor dem Wasser. Es dauert nicht lange, bis die Socken richtig durch sind. Ich bin mal wieder baff über den Wechsel der Gegebenheiten. Nach einiger Zeit geht es dann im vollen Kontrast auf einen breiten Schotterweg. Der gehört zum langweiligsten Teil der Strecke. Aber auch hier gibt es Tiere. Diesmal auch mit Bild. Ich finde auch eine gute Stelle um Wasser aufzufüllen. 



    Es dauert bis man das Ende des Tales erreicht, bevor man auf der anderen Seite nach Hoheleye aufsteigt. Hier sind die Wege schmaler und der Aufstieg ist schöner als der Abstieg. 
    Im Prinzip befinde ich mich jetzt auf einem Höhenzug, der dann bis zum Kahlen Asten reicht und dem man längere Zeit folgt. Erste Station ist Langewiese. Kurz vor dem Ort kommen mir zwei Damen mit Rucksack entgegen! Die ersten Wanderer nach zwei Tagen! Gestern hatte ich nachmittags niemanden mehr getroffen. Der Weg ist fast schon einsam. Langewiese bietet einen Bäcker (der eigentlich ein richtiger Markt ist), so dass ich ein Frühstück ergattere, bevor ich mich zum Kahlen Asten auf den Weg mache. Hier trifft man nun schon deutlich mehr Leute. Es ist allerdings auch Wochenende und ein absoluter Tourismus-Hot-Spot. Die Strecke geht eigentlich immer geradeaus, teilweise auf Asphalt. Hinter den Lenneplätzen machen Gruppen von Menschen komische Dinge auf einer Wiese. Alle mit verbundenen Augen? Ich glaube ich will es gar nicht wissen. 
    Als ich das Plateau am Berg erreiche beginnt es zu regnen. Die Touristen schlüpfen schnell in Ihre Regensachen, ich laufe erstmal weiter. Der Kahle Asten ist dann der zweite 800-er Gipfel. Aussicht gar nicht mal so gut. Wegen des Wetters verzichte ich darauf, länger zu verweilen. Aber ein schnelles Foto musste sein. 


     
     
     
  21. Gefällt mir!
    MisterAufziehvogel reagierte auf MarcG in Winterberger Hochtour mit Trekkingplätzen   
    Tag 1 ended also nach 11 Kilometern mit 451 Höhenmetern.
    Als ich mein Kissen aufblase, löst sich das Ventil. Da ist nix zu retten. War nur die 5€ Decathlon Version. Ich werde improvisieren. Die Nacht an sich ist unspektakulär, und vor allem warm: Das Thermometer sinkt nicht unter 17°C. 
    Tag 2:
    Die heutige Etappe ist nicht wirklich lang, so kann ich mir Zeit lassen. Gegen 7 Uhr, da liege ich noch im Zelt, läuft eine Person am Weg entlang. Ich habe keinen Rucksack oder Hund gesehen. Also wohl kein Wanderer oder Gassi-Geher. Vielleicht ein Spaziergänger? Erst gegen 9 marschiere ich in Ruhe los. 
    Es geht bergab. Wieder ergibt sich die Situation dass mit die Wegweiser sagen: Verlass den breiten Weg und bitte auf den kaum erkennbaren, zugewachsenen Pfad. Na gut, nach ein paar Metern steht ich an einer alten Zeche. Ein Wenig Industriegeschichte. 
     

    Bergab erst auf kleineren Wegen, dann ein Stück auf Asphalt (soo viele Schnecken unterwegs) bis es auf der anderen Seite wieder hinauf geht. 
     

    Ich laufe gewissermaßen den Gegenhang herauf. Kann die Campsite fast erkennen. Ganz kurz ein klein Wenig Regen. Kaum habe ich den Schirm auf, hört es auch schon wieder auf. Auf halber Höhe begegne ich einem Waldarbeiter der an seiner Maschine schraubt, sonst niemand zu sehen. Der Gipfel ist das Franzosenkreuz, eine Tafel belehrt mich, dass die Stelle eigentlich älter ist als das moderne Frankreich und eher Frankenkreuz heißen sollte. Ein Wenig politische Geschichte. 
    Eine Kuriosität noch am Abstieg nach Züschen: Eine Sitzgruppe mit Buch und Flaschenöffner? Daneben ist tatsächlich ein Loch im Boden und man kann eine Vorrichtung herausheben wo Bierflaschen gelagert sind. Zahlung in bar oder mit Paypal! Nicht-alkoholisch gibt es nur ne komische Capri-Sonne, ich verzichte. Direkt vor dem Ort bekommt der Weg den Namen "Zick-Zack" - und man kommt in Serpentinen in den Ort. Treffe eine Dame mit Hund. 
    Es ist Mittag und ich kaufe im Edeka Käse und Limonade und was für den Rest des Tages, dazu beim Bäcker Brötchen. Setze mich erst in den Park daneben. Als der Regen zurückkommt, ziehe ich in eine Art Shelter um. Soll das ne Bushaltestelle sein? Eine öffentliche Toilette gibt es auch. Und ein Schild mit dem Hinweis des Bürgermeisters nicht in den Bach zu Kacken: man wolle ja Bier brauen....

     
  22. Gefällt mir!
    MisterAufziehvogel reagierte auf MarcG in Winterberger Hochtour mit Trekkingplätzen   
    Tag 1: 
    Nach der Arbeit auf die Autobahn. Irgendwo noch nen Imbiss genommen. Geparkt im Örtchen Hildfeld. Direkt an der Route. Kurz nach 17 Uhr ging es los. Es ist Ende Juni, noch nicht einmal die Kreuzberger Nächte sind jetzt lang. Es bleibt ausreichend Zeit. 
    Bereits nach wenigen Metern geht es einmal kurz steil bergauf, einfach so gerade den Berg hoch. Nicht lang, aber anstrengend, hoffe das bleibt nicht so. Dann geht es über Wiesen zum nächsten Ort, Grönebach. Ich schaue an mir herunter und habe schon die erste Zecke am Bein. Das geht ja gut los. Der Ort scheint keinen Mangel an Wanderwegen zu kennen.

    Kurze Zeit später wird es auf einem Abschnitt richtig wild. Der Weg ist nur schemenhaft erkennbar, alles ist überwachsen, teilweise gehts um Bäume herum. Nicht lang, aber unerwartet naturnah. Über Feld- und Wirtschaftswege geht es weiter, am Örtchen Elkeringhausen vorbei und wieder aufwärts in Richtung Alte Grimme. Hier begegnen mir die einzigen anderen Leute: Eine Dame mit Hund und zwei Landwirte. 
    Der Aufstieg geht in einen schmalen Pfad über, an einem Bach schöpfe ich nochmals Wasser. Beobachte ein Eichhörnchen. Das Wetter ist warm und freundlich. Am Gipfel angekommen überfallen mich aber eine ganze Armee von Fliegen. Total nervige Bieser, so dass ich nur schnell ein paar Bilder mache und schnell wieder abhaue. 



    Bis zum Trekkingplatz ist es nicht mehr weit. Die Lage ist mir nicht ganz klar, ich schaue auf die Karte und sehe einen Weg oberhalb, gehen wir mal da lang. Auf der einen Seite ist vorher ein Tor im Zaun, steht offen. Ich vermute fast, das soll so nicht sein. Die andere Seite hat nicht wirklich ein Tor, aber man kann den Zaun öffnen. Jedenfalls ist hier nicht der Zugang. Also noch eine Kurve und dann sieht man Platform, Toilette und Tisch neben dem Trail. 

     
    Toilette ist eine Kompost-Trenntoilette. Sauber und riecht nicht. Platform ist ok. Tisch direkt daneben ist super praktisch, auch wenn ich ihn mehr zum sitzen nutze. Das komische Holz-Sofa ist unbequem, wird nicht verwendet. Ich hatte beim großen Fluss ein paar Platform-Fisch-Anker gekauft. Damit geht's halbwegs gut das Zelt anzubringen. Einen verdreh ich aber mit meinen Wahnsinnskräften einfach so. Vielleicht doch die Premium Zpacks Variante kaufen? 
  23. Gefällt mir!
    MisterAufziehvogel reagierte auf BitPoet in Alleine unterwegs   
    Manchmal trügt der Schein. Je nach Region und Trail ist es halt oft so, dass viele Kilometer auch viele schöne Eindrücke und Aussichten bedeuten. Dann kommt es nur darauf an, wie sehr einen die körperliche Belastung vom Wahrnehmen und Genießen abhält (je weniger zivilisatorische Ablenkungen am Trail sind, umso leichter ist es für mich, in der mentalen Genusszone zu verweilen und meine Umgebung mit erhöhter Intensität wahrzunehmen).
  24. Gefällt mir!
    Um in Bewegung zu bleiben, bin ich diesen Winter den 66-Seen-Rundweg um Berlin etappenweise gelaufen. Die insgesamt 416 km lassen sich in etwa 17 Tagestouren aufteilen, jeweils mit einer Länge von 18 bis 34 km. Fast alle Etappen starten und enden an einem (Regional-)Bahnhof und sind eigentlich immer in maximal unter zwei Stunden Fahrt ganz gut und entspannt von Berlin aus zu erreichen. An drei Orte im Osten gelangt man jedoch nur von Montag bis Freitag per (Schul-)Bus. Immer wenn ich Zeit und Lust hatte, bin ich also zu einem Bahnhof gefahren, die Strecke gelaufen und habe mich am Zielort wieder in eine Bahn gesetzt, um in meinem Bett zu schlafen. Hat auch alles super, trotz diverser Streiks, geklappt, bis auf einen Abend, an dem ich jwd gegen 22:30 Uhr am Bahnhof ankam, um zu bemerken, dass ich nun auf einen Schienenersatzverkehr angewiesen bin, der mich nach einem Schlenker in den Spreewald 6 Stunden später in Berlin ankommen ließ 🙃
     
    Mehr oder weniger markiert ist der Weg mit einem namensgebenden blauen Punkt auf weißem Grund, ein GPS-Track sei aber für schnelleres Vorankommen zu empfehlen. Unterwegs findet man meist zumindest ein Café und/oder Restaurant. Habe ich fast nie genutzt, da es an den meisten Bahnhöfen einen Supermarkt gibt, aber theoretisch bräuchte man keinen Proviant einpacken.
    Die Strecken sind.. nun ja, man läuft durch Brandenburg. Abwechslung und fordernde Ertüchtigung stehen hier nicht im Vordergrund. Dafür schafft man viele Meter in kurzer Frequenz inmitten gerasterter Kiefernwälder, über Feld und Mark, entlang und vorbei an Bundesstraßen und „Hier ist keine Hundetoilette"-Schildern in Vorgärten. Ich habe jetzt nicht nachgezählt, aber die stattliche Anzahl von 66 Seen scheint doch recht großzügig gewählt zu sein. So manchen Tümpel nicke ich aber wohlwollend ab und die gefühlt wenigen Male, an denen ich überhaupt in die Nähe des Ufers eines großen Sees komme, kann ich mir vorstellen, wie schön es jetzt hier zu einer wärmeren und sonnigeren Jahreszeit sein mag.
    Dafür habe ich die über 400 km für mich alleine. Während sich im grauen Berlin die Menschen über die Straßen schlurfen und drängeln, begegnet mir maximal alle zwei Etappen eine Bäuerin hoch zu Ross.
      
    Für Interessierte ist es schwierig einzelne Etappen zu empfehlen, da sie sich größtenteils doch sehr ähneln. Mir gefällt per se alles in und um Potsdam, der zugefrorene Havelkanal im Westen war toll und die südlichen Abschnitte um Wünsdorf-Waldstadt empfand ich als recht abgelegen und dunkel am Abend, nördlich rund um Wandlitz dafür eher viel Straße und Wohngebiet, der Bötzsee bei Strausberg im Osten bekommt offiziell die Auszeichnung „Schönster See“! 🐳 
      
    Tipp: Macht es nicht wie ich und lauft die Etappen wild durcheinander. So stellte sich natürlich kein wirkliches Rundweg-Gefühl ein. Offizieller Start ist am Luisenplatz in Potsdam und es ist sicherlich ein schönerer Moment, wenn man diesen wieder nach einer Weile jubilierend erreicht.
  25. Gefällt mir!
    MisterAufziehvogel reagierte auf GirlOnTrail in „Barfuss“ durch den Harz   
    AT für Flugangstgeplagte - kommt zu uns in den Harz!

     


    Gute Nacht mit feudalem UL-Lüster. ;)

Account

Navigation

Suche

Suche

Configure browser push notifications

Chrome (Android)
  1. Tap the lock icon next to the address bar.
  2. Tap Permissions → Notifications.
  3. Adjust your preference.
Chrome (Desktop)
  1. Click the padlock icon in the address bar.
  2. Select Site settings.
  3. Find Notifications and adjust your preference.