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Ultraleicht Trekking

Aneke

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  1. Den Rucksack habe ich primär für "richtige" Bergtouren angeschafft, d.h. da gab es noch ein paar andere Kriterien zu erfüllen, und war die beste Kombination aus "tauglich", "leicht" und "passend von der Rückenlänge". Für "nur Trekking" könnte man vielleicht theoretisch einen anderen (leichteren) nehmen. Ich habe mich mit dem Thema "Essen" auch gewichtsmäßig beschäftigt. Im Ergebnis sind die gefriergetrockneten Trekking-Mahlzeiten vom Energie-Gewichts-Verhältnis am besten (trotz der schweren Verpackung). Allerdings gibt es große Unterschiede zwischen den Herstellern in Bezug auf Kaloriendichte und Portionsgröße. Am besten sind natürlich möglichst große Portionen in einer Packung (oder 2 Portionen pro Tüte) und möglichst viele Kalorien/100g. Weil ich nicht ganz so viel Geld ausgeben möchte (und weil mir Fertignahrung ala Knorr aus dem Supermarkt nicht schmeckt) und weil mich die Müllproduktion stört, koche ich unterwegs gern selbst aus leichten, kalorienreichen Zutaten.
  2. Danke für eure ganzen Tips. Ich weiß das wirklich sehr zu schätzen und habe jetzt mal überlegt, was ich ohne Probleme umsetzen könnte und daraus eine "Trekking-Packliste Sommer" erstellt, die ihr unter demselben Link findet. Weggelassen habe ich die zweite Iso-Schicht, weil im Sommer dann weniger Reserven notwendig sind und eine leichte Regenjacke tuts auch. Der Rest der Liste sollte auch bei niedrigeren Temperaturen noch funktionieren. Schlafen: Ein Tarp kann ich mir gut vorstellen, wenn man erwartbar immer wieder Lagerplätze im lichten Wald oder auf Wiesen findet. Isomatten gibts eigentlich nicht wesentlich leichter, die Zlite wiegt 460g und die Xlite 410g oder so etwa. Kurzmatten sind nix, da kalte Füße. Das Zelt kommt im Gebirge mit, denn es erfüllt die Kriterien "freistehend", "Schlechtwetter-tauglich" und "doppelwandig" und es ist ein 2P Zelt, weil 2 Personen darin nächtigen. Ich kenne eigentlich kein freistehendes, doppelwandiges 2P-Zelt was wesentlich leichter wäre. Ihr? Essen: Auch wenn ich 5kg sparen könnte, indem ich kein Essen mitnehme, kommt das für mich nicht in Frage. Man könnte noch mehr Gewicht sparen indem man in einem Hotel übernachtet und Gepäcktransport bucht. Will ich aber nicht. Kochen: Neben dem Austausch des Kochers sehe ich hier nur Potential für Kleinkram. Eine leichtere Zange, ein leichteres Messer. Aus dem Topf trinken finde ich unpraktisch zu zweit und außerdem kann man dann nicht parallel mit dem Kochen anfangen solange noch Getränk im Topf ist. Hygiene und Erste Hilfe: Vielleicht säge ich die Zahnbürste ab, aber eher aus Packmaß-Gründen (passt dann besser in einen kleinen Ziplock). Denttabs sind nicht so meins. Aber ich habe mal gelesen, dass es diese Aljona-Tuben auch als Probepackung gibt. Weiß da jemand wie man an sowas rankommt? Am Erste-Hilfe Päckchen allerdings noch weiter zu reduzieren fände ich "stupid-light". Das macht den Unterschied zwischen Tourabbruch oder weiterlaufen aus, ist nicht nur für mich sondern auch für Andere bestimmt und kann bei größeren Problemen bis zum Eintreffen von professioneller Hilfe den Unterschied machen (-->das kann auch mal länger dauern). Ok, ich habe auch ein bisschen Hintergrund-Wissen und das ist es vor allem, was den Unterschied macht (kann ich jedem empfehlen). Mein Erste-Hilfe-Set ist reduziert auf das Minimum, was ich glaube im Notfall zu brauchen. Technik und Ausrüstung: Eine Stirnlampe muss immer mit, kann aber leichter sein. Die Kamera habe ich jetzt einfach mal weggelassen, geht ja auch ohne Fotos. Der Rucksack kann dann auch kleiner sein, wenn eine leichte Faltmatte außen ran kommt und das Tarp auch weniger Platz wegnimmt als ein Zelt. Ich bin gerne in "spannenden i.S.v. technisch anspruchsvollen" oder "abgelegenen" Gegenden unterwegs. Das funktioniert dann manchmal nur autark und mit ein bisschen Redundanz, und Zuverlässigkeit der Ausrüstung ist auch nötig. Ich war zum Beispiel schon mehrmals mit Leuten unterwegs, die auf der Tour feststellen mussten, dass ihr Kocher nicht funktioniert. Das ist dann schon blöd. Sollte ich irgendwann mal auf eine echte Expedition gehen werde ich in Erwägung ziehen mich von gefriergetrockneter Nahrung zu ernähren und Wasser in einem kleinen Pott zu erhitzen. Oder wir lassen das Essen gleich einfliegen?
  3. Das autarke Unterwegssein ist natürlich meistens "ideologischer" Natur. Ich schrieb ja schon, dass mir das Spaß macht. Darum gehts doch. Also ist es unbedingt notwendig. Ich werde mich nicht von Infrastruktur abhängig machen wenn ich keinen Bock drauf habe, nur um 2kg zu sparen. Tarp ist eine gute Idee in Regionen wo das Sinn macht. Das Zelt funktioniert definitiv überall. Aber ein leichtes Tarp hole ich mir bestimmt oder baue es selber. Manchmal brauche ich nicht mal das, weil die Landschaft es hergibt ohne Wetterschutz zu übernachten. Schlafsack und Isomatte ist ein Punkt der mich interessiert. Das Schlafsackgewicht ist nachgewogen und der funktioniert für mich bis 0ºC in Kombi mit der warmen Isomatte. Mit einer Isomatte mit R3.7 wirds ab 5º zu kalt. Dann bräuchte ich den wärmeren Schlafsack (870g Komfort 2º, + das Inlet wie schon erwähnt). Was gibts denn da für den Bereich 0-3º Leichteres?
  4. Hast du da schonmal schlechte Erfahrung gemacht mit dem Kuhweidenwasser? Oder ist das nur Hörensagen ("sowas trinkt man nicht", "davon wird man krank"...). Ich hatte noch nie Probleme. Inlet: Habs schon mehrmals daheim gelassen und immer bereut. Ist einfach wärmer und gemütlicher finde ich. Die Kamera zu Hause zu lassen und mit dem Smartphone zu fotografieren ist eine Überlegung wert. Wobei ich aber kein neues Smartphone kaufen möchte und mein Aktuelles keine gute Kamera hat. Außerdem kann ich die Kamera griffbereit an den Rucksackträger hängen, das Handy nicht. Das passt leider nur ins Deckelfach und dort komme ich aber nicht so gut ran.
  5. So war das nicht gemeint. Ich meine "dürfen" im Sinne müssen und keine andere Wahl haben. Auf das Erlebnis hat niemand großen Wert gelegt.
  6. Wasserfilter: Habe ich noch nie gebraucht. Zweifelhaftes Wasser nutze ich nur abgekocht. Aber meistens findet sich genug Gutes. Ich bin viel in den Bergen unterwegs. Ich mag es nicht, regelmäßig absteigen zu müssen um Essen oder gar Wasser zu kaufen. Mir macht es Spaß draußen zu sein und alles Nötige dabei zu haben und möglichst während der Tour keine anderen Menschen zu sehen. Das ist im Supermarkt schwer möglich. Dafür schleppe ich so viel Essen. Kochen: Dazu muss ich sagen, dass ich unterwegs wirklich gerne koche und nicht nur Wasser heiß mache. Dafür brauche ich auch das Messer mit einer brauchbaren Klingenlänge. Der Topf ist für 2 Personen und der Couscous, Reis, Nudeln etc wird direkt im Topf gekocht. Der Topf ist dann randvoll, kleiner geht wirklich nicht ohne das Kochkonzept zu ändern. Den BRS3000 habe ich zb auch, halte ihn aber für ungeeignet für größere Töpfe, kältere Temperaturen oder Wind. Danke für den Tip zum Soto Windmaster, den werde ich im Auge behalten. Ich hatte bisher Schlauchkocher bevorzugt, weil man bei Minusgraden die Kartusche auf den Kopf stellen kann, was sehr gut funktioniert. Elektronik: Ich habe Kamera UND Handy dabei, weil das Handy die ganze Zeit ausbleibt und nur im Notfall zur Navigation genutzt wird. Fotos mache ich dann mit der Kamera und der Akku hält locker 2 Wochen durch. Ich bin aber auf der Suche nach einer neuen, möglichst leichten wasserdichten Kamera mit sehr guter Bildqualität.
  7. Danke für die Anregungen. Ich habe gleich mal alle PET-Flaschen gewogen und bin bei Gewichten zwischen 30g und 45g gelandet. Weiß nicht woher ich die 70g habe und es war mir auch gar nicht bewusst, dass es da solche Unterschiede gibt. Danke auch für den Tip mit der Stirnlampe! Wenn die 28g inkl. Akku stimmen und die Laufzeit für eine längere Tour ausreicht ohne zwischendurch aufladen zu müssen, wäre das echt genial. Mit dem Packsack hast du natürlich auch Recht, da nehme ich sonst auch eine Plastiktüte, außer ich erwarte kontinuierlichen Dauerregen.
  8. Wer früher am Berg ohne Lampe in die Dunkelheit kam durfte biwakieren. Man hat das tunlichst vermieden. Die Lampen heute ermöglichen es trotz Dunkelheit weiterzugehen und ein Biwak oder einen Notruf zu vermeiden.
  9. Hallo, ich lese stets interessiert mit und hole mir die eine oder andere Anregung. Ein Ultraleicht-Experte wird aus mir aber sicher nicht. Trotzdem möchte ich euch mal meine Packliste vorstellen mit der ich bisher gut auskomme. Funktioniert im Prinzip vom Wochenendausflug bis zu 10-14 Tage. Verpflegung ist in dem Beispiel für ca 1 Woche kalkuliert. Das ist wichtig zu erwähnen: Ich plane immer autarke Touren ohne Besuch von irgendwelchen Supermärkten oder Ortschaften. Praktisch starte ich fast immer mit 16kg inkl Wasser und Essen für 1 Woche, was mir eigentlich noch zu schwer ist. Wo kann man da noch reduzieren ohne am Essen zu sparen? Ich weiß schon, dass es den ein oder anderen Ausrüstungsgegenstand leichter gibt. Ich bin einfach gespannt auf eure Ideen und werde dann schon sagen, wenn irgendwas aus bestimmten Gründen mMn so schwer sein muss. Ich lasse mich auch gern eines besseren belehren. Hier gehts zur Liste: https://lighterpack.com/r/n48zk1 Ich danke euch für eure Mühen!
  10. Ich möchte nicht der Spielverderber sein oder eure Motivationsbremse. Aber weil es so klang als wölltet ihr "boofen", möchte ich trotzdem darauf hinweisen. Es ist verboten im Nationalpark zu übernachten, auch in sogenannten "offiziellen Boofen". Es sei denn, ihr seid zum Felsklettern dort. Das wäre die einzige Ausnahme. Und wenn ihr mit dem Tarp erwischt werdet, weil die "Boofe besetzt war", wird es sogar richtig teuer. Ich würde das nicht riskieren. Außerhalb des Nationalparks sind die Regeln etwas lockerer.
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