Reputationsaktivitäten
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jtrail hat eine Reaktion von FabiHochOben erhalten in Gemeinsam chronisch WandernNach zwei Jahren Pause durch eine chronische Erkrankung erwandere ich mir wieder die Welt und suche dafür Menschen, die das auch gerne gemeinsam tun.
Ich (56 J./m) habe eine anstrengende Zeit mit einer chronischen Erkrankung (fast) hinter mir. Nun kann ich endlich wieder loslegen und lange Wege wandern.
Zurzeit passen bei mir so 25 km und max. 800Hm am Tag, aber das kann sich bald noch steigern. Mein Tempo ist im mittleren Bereich.
Wer auch Lust hat, einige Tage oder Wochen gemeinsam durch die Natur zu laufen, ein leichtes Zelt auf dem Rücken und der Sonne entgegen, melde sich gern per PN bei mir. Ob m/w/d ist mir schnuppe.
Noch ein paar Rahmendaten: Ich bin zeitlich flexibel, lebe in Hannover und freue mich auf Strecken in Europa und nächstes Jahr in Südamerika.
Meine nächste Tour wird vom 24. Mai bis 4. Juni 2026 in Süddeutschland/Österreich sein - ab dem 24. Juni bis Ende August suche ich gerade noch nach passenden Strecken.
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jtrail reagierte auf jakob-ineurope in Das versteckte Gewicht von Kondenswasser im ZeltViele achten beim Zelt vor allem auf das nackte Gewicht aus dem Katalog. Im Gelände kommt aber noch ein unsichtbarer Faktor dazu: Kondenswasser.
Test 1: Nur Kondens, kein Regen
Ich habe ein ganz normales 2‑Personen‑Zelt mit einem Kataloggewicht von 2475 Gramm verwendet – also kein extremes Ultraleicht‑Zelt, aber auch kein schweres Campingzelt.
An einem trockenen Tag habe ich das Zelt auf einer Wiese am Waldrand aufgestellt und über Nacht stehen lassen, ohne darin zu schlafen. Ich wollte wissen, wie viel Kondenswasser das Zelt allein durch die nächtliche Feuchtigkeit aufnimmt.
Am nächsten Morgen habe ich das Zelt direkt nach dem Abbau gewogen: 2810 Gramm.
Das sind rund 335 Gramm mehr als das Ausgangsgewicht – nur durch Kondenswasser am Außenzelt.
Praktische Konsequenz:
Vor dem Einpacken so viel Kondenswasser wie möglich aus dem Außenzelt ausschütteln oder mit der Hand abwischen. Jede Minute Schütteln spart unterwegs Gewicht im Rucksack.
Test 2: Abbau im Starkregen
Im zweiten Versuch habe ich dasselbe Zelt in einer starken Regenphase abgebaut – so, als hätte ich es in einer „ewigen schottischen Regenfront“ eilig und keine Zeit, zu warten.
Das Zelt ließ sich immer noch problemlos in den Packsack stecken, aber das Gewicht war eine Überraschung: 4820 Gramm.
Das ist etwa das Doppelte des ursprünglichen Gewichts.
Praktische Konsequenz:
Wenn es in Strömen gießt und der Zeitplan es erlaubt, lohnt es sich, mit dem Abbau zu warten oder das Zelt zumindest in einer trockenen Pause zu lüften und abtropfen zu lassen, bevor es dauerhaft im Rucksack verschwindet.
Fazit
Kondenswasser und Regen können das Gewicht eines Zeltes leicht um mehrere hundert Gramm bis hin zum Doppelten erhöhen – unabhängig davon, ob es ein „Ultraleicht‑Zelt“ ist oder nicht.
Wer Gewicht sparen will, sollte nicht nur auf Gramm beim Kauf achten, sondern unterwegs auch konsequent Kondenswasser ausschütteln, nasse Außenzelte getrennt verpacken und jede trockene Pause nutzen, um das Zelt kurz zu trocknen.
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jtrail hat eine Reaktion von MM70 erhalten in Leichtester euch bekannter Sun Hoodie/Shirt ?Ich bin gerade mit meinem Jack Wolfskin Sunhoody in den Alpen unterwegs und sehr zufrieden. Ich bin eher eine Mehlmade und bekomme keinen Sonnenbrand in dem Teil.
169 Gramm bei Größe M. Farbe: weiß (hell ist besser gegen Bremsen). Ich mag den Gummizug an den Ärmeln (besser als das Daumenloch beim Fjäll R.)
Hab gerade in dem Online Shop vom Hersteller geschaut: obwohl ich das Teil in 2026 gekauft habe, gibt es das anscheinend nicht mehr. Kollektionswechsel…
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jtrail reagierte auf Gibbon in einsteigerzeltAls erster Anhaltspunkt: https://fitmytent.com/
Das Lanshan Pro ist eines der auswählbaren Modelle.
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jtrail reagierte auf ChristophW in Komoot wurde verkauftNoch ein Aspekt in diesem Zusammenhang: viele (kommunale) Touristenbüros nutzen bis dato komoot, um regionale Touren dort zu publizieren (inkl. gpx-Files). Auch meine regionale Tageszeitung bedient sich dieses "Multiplikators". Ich sollte die mal kontaktieren und fragen, wie sie dazu stehen und weiterverfahren...
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jtrail reagierte auf Jones in Komoot wurde verkauftIch finde es an der Stelle persönlich wichtig, Open Source Projekte hervorzuheben! Komme ich gleich nochmal zu. Aber kleiner funfact: einige der Anbieter von paywall services (Komoot, Bergfex, Outdooractive, etc.) nutzen letztendlich nichts anderes als Open Source Karten, packen ihre vermeintlichen "Pro-Features" hinter ne Bezahlwand, wobei man das alles auch mit Apps wie OsmAnd und Organic Maps "kostenlos" bekommt. Wenn einem was an seinen persönlichen und privaten Nutzerdaten liegt, man die fleißige Open Source Community unterstützen und letztlich (FAST) keine Feature missen möchte, kann man auch darauf umswitchen. Ich nutze selber keine Smartwatch, daher kann ich zu dem Feld persönlich wenig beitragen. Aber vermute, dass is einer der Einbußen, die man dann bei Open Source Apps in diesem Feld in Kauf nehmen muss, da viele Smartwatches entsprechende Apps nich supporten. Aber zumindest ein Versuch und Ausprobieren ist es definitiv wert!
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jtrail reagierte auf German Tourist in Impfung gegen BorrelioseIch hatte bisher immer geglaubt, dass es keine Impfung gegen Borreliose gibt. In diesem Artikel wird aber klar, dass es zwar einen effektiven Impfstoff gibt, dieser aber aus interessanten Gründen vom Hersteller wieder zurückgezogen wurde. Schade ...
https://www.vox.com/science-and-health/2018/5/7/17314716/lyme-disease-vaccine-history-effectiveness
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jtrail hat eine Reaktion von Oska erhalten in Stammtisch HannoverDas war ein sehr schöner Abend mit Euch. Ich freue mich auf ein nächstes Treffen. Gern im Oktober.
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jtrail hat eine Reaktion von Miguel_Wo erhalten in Stammtisch HannoverDas war ein sehr schöner Abend mit Euch. Ich freue mich auf ein nächstes Treffen. Gern im Oktober.
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jtrail hat eine Reaktion von notenblog erhalten in Stammtisch HannoverDas war ein sehr schöner Abend mit Euch. Ich freue mich auf ein nächstes Treffen. Gern im Oktober.
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jtrail reagierte auf notenblog in Stammtisch HannoverHuhu @Miguel_Wo @jtrail @dr-nic @daurum @hinrichfuchs @Nilqie ! Wollt ihr auch mal gucken, ob und wann ihr könnt?!
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jtrail reagierte auf khyal in Wuensche allen Usern relaxte Feiertage und nen gutem Rutsch..Ich moechte die Gelegenheit nutzen, allen Usern fuer hilfreiche Beitraege zu danken, allen dafuer zu danken, dass sie ihre individuell Expertise benutzt haben, um andere User zu unterstuetzen.
(Fast) allen dafuer zu danken, dass sie in der Kommunikation im Forum einen fachlichen, freundschaftlichen Schreibstil benutzen, dass sie auch mit uns Mods Geduld haben, wenn wir mal mit unserer Arbeit nicht hinterher kommen bzw nicht so sehr auf den Einzelnen eingehen koennen, wie wir eigentlich gerne wuerden......
Ich bin sehr froh, dass @Dennis immer noch das Forum zeitaufwendig als Admin unterstuetzt und sich momentan mit dem Update rumaergert...
@skullmonkey @martinfarrent Euch kann ich gar nicht genug danken, Ihr tut Euch ja gemeinsam mit mir inzwischen > 6 Jahre den Mod-Stress an und gerade in den letzten 1-2 Jahren ist das ja durch div Trolls, die unglaublich vielen Spamversuche und die politischen Propaganda-Anmeldungen und der dadurch notwendigen Moderation der Neuuser-Gruppe wieder deutlich zeitaufwendiger geworden (deswegen komme ich inzwischen auch mit der Verschiebung von Neu-Usern aus der Moderation raus nicht mehr hinterher).
Wir versuchen, immer zugunsten des Forums, dessen Weiterbestand und dem Schutz der User entsprechend zu handeln, aber es ist klar, dass wir es nicht allen "recht machen koennen", dass es immer User geben wird, die es lieber anders haetten, die dagegen "angekaempft haben" und / oder das Forum verlassen haben, denen wuensche ich, dass sie dann woanders im virtuellen Raum etwas finden, wo sie sich wohl fuehlen.
ich hoffe wir gehen da im neuen Jahr wieder etwas ruhigeren Zeiten entgegen...
Hey Ihr alle da draussen, dank Euch allen ist das Forum auch eine tolle Wissensdatenbank, auf die wir stolz sein koennen.
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jtrail reagierte auf fettewalze in Impressionen von TourenIch war Ende April bis Anfang Mai in der Slowakei auf dem E8 von Kosice Richtung Bratislava unterwegs. Ich musste gesundheitsbedingt leider früher als geplant abbrechen, habe aber fast alle hohen Berge mitnehmen können.
Es ist mMn ein Premiumweg:
- erstklassig markiert (wenn schneefrei )
- quasi ein durchgehender Zusammenschluss von Kammwegen (Man könnte problemlos 100-Gipfel erlaufen!)
- bewirtschaftete (manche ab Mai, Großteil ab Juli bis September geöffnet) und unbewirtschaftete Hütten (manchmal mit Ofen und USB-Steckdosen!!!) sowie legales Wildcampen (ideal für Anfänger!)
- Bezahlung in € und per Karte, Busanbindung in jedes kleine Dorf
- alle Informationen zum Trail (gps-tracks, Karten und Beschreibungen zum Download!): https://snptrail.com/
Ob ein Reise-/Tourbericht folgt, weiß ich noch nicht.
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jtrail reagierte auf Sören in Ruinen, Rocks und Raki - Der PPT in Montenegro im AprilDa ich über die Forumssuche nichts über den Weg gefunden, dachte ich, dass ich ein bisschen was über ihn schreibe.
Der Primorska Planinarska Transverzala (PPT) führt 168 km über viel Fels von Nord nach Süd durch das westliche Montenegro. Start- und Endpunkte sind die Küstenstädte Herceg Novi und Bar, die die höchsten Berge der Region Orjen (1.895 m) und Rumija (1.594 m) sowie den Nationalpark Lovćen miteinander verbinden. Auf alle hohen Gipfel kann, muss man aber nicht zwingend.
Der Weg ist recht unbekannt, einsam und verhältnismäßig wild, jedoch fast durchgängig sehr gut markiert. Wir haben nicht groß geplant, sondern sind einfach los und haben uns an dem sehr guten (aber in Details nicht mehr ganz aktuellen) .pdf von hikingisgood.com sowie dem GPS Track in Gaia orientiert. Ist auf jeden Fall zu empfehlen, da es aufgrund einiger Tierpfade und überwucherten Wegen manchmal nicht ganz klar ist, wo genau der Trail nun ist.. Kein durchgängiges Bushwhacking, aber an manchen Stellen verläuft man sich recht leicht Anders als im .pdf sind wir den Weg von Nord nach Süd gelaufen, einfach aus dem Grund, dass wir der Sonne entgegen laufen wollten und der Trail ursprünglich auch so geplant war. An den vorgeschlagenen Tagesetappen haben wir uns häufig orientiert, so dass wir von Mitte bis Ende April rund zehn Tage unterwegs waren. Das hat wunderbar gepasst mit morgens rumtrödeln, mal eine längere Pause machen und abends entspannt früh ankommen.
Die Anreise geht fix in zwei Stunden von Berlin in die Hauptstadt Podgorica. Zum nahen Busbahnhof kommt man vom Flughafen nur via Taxi, 12€ pro Fahrt, auch wenn manche Taxifahrer etwas anderes behaupten ;) Die Busse fahren von hier regelmäßig überall ins Land und so waren wir etwa 4,5 Stunden später, inklusive Anschieben des zwischendurch liegengebliebenen Busses, im nördlichen Herceg Novi nahe der kroatischen Grenze.
Die Supermärkte Idea und Voli gibt es eigentlich in allen (Klein-)Städten und führen alles von Hafer- bis Kartoffelflocken und Gas. Nur leider keine Schraub-, sondern lediglich Stechkartuschen.. Hatten wir keinen Kocher für, also führt ein kurzer Umweg in den Baumarkt Okov in der Nachbarstadt Zelenika, der als einziger welche verkauft. Durchs Land kommt man schnell mit einem Taxi oder in einem der zahlreichen Busse unterschiedlicher Unternehmen, die einen regelmäßig, günstig, langsam und mit einem immer gestressten Busfahrer in jeden Ort bringen.
Nun aber los. Von Herceg Novi geht es direkt auf den Weg, steil und karstig wie recht häufig in den nächsten Tagen. Wir wollten Sommer, Sonne, Strand und dem Berliner Aprilwetter entfliehen. Und bekommen: Schnee.
Je höher wir kommen desto kälter, windiger und irgendwann verschneiter wird es. Zufälligerweise hat jedoch die Hütte „Za Vratlo“ kurz vor Mt. Subra geöffnet, da eine griechische Reisegruppe sie für drei Tage gemietet hat. Eher ungewöhnlich, genauso wie das Wetter zu dieser Jahreszeit, wie uns der Ranger mitteilt. So können wir die erste Nacht jedoch ebenfalls dort übernachten und sind vor dem Gewitter geschützt, das nachts über uns hereinbricht. Und noch mehr Schnee bringt. Da uns nun davon abgeraten wird, den Berg Subra jetzt zu besteigen, bleibt uns leider der erste Gipfel verwehrt und wir stapfen einen kleinen Umweg durch den makellosen Neuschnee um den Gipfel herum, um wieder auf den PPT zu treffen.
Auf dem ganzen Weg gibt es zwei Hütten in den Bergen sowie eine Jagdhütte, die jedoch fast immer geschlossen und unbewohnt sind. In die Jagdhütte kommt man rein und man könnte auch dort schlafen, haben wir jedoch nicht gemacht und sie ist auch recht nah an einer Straße. Zudem findet man etwa auf der Hälfte ein geräumiges Shelter aus Holz sowie vereinzelt Shelter im Fels entlang des Weges. Eines mag im Inneren vielleicht Peter Zumthor für seine Bruder-Klaus-Kapelle inspiriert haben.. sehr cool.
In den ersten vier Tagen haben wir Schnee, Hagel, Regen und Sonnenschein, super Campspots, Ausblicke und einen abwechslungsreichen Weg. Etwa 40km geht man nun auf dem „Mountain Highway“ entlang, immer direkt am Berg auf den über hundert Jahre alten Steinwegen der ehemaligen südlichen Österreich-Ungarischen Grenze. Wir schlafen in Ruinen mit Blick auf die Bucht von Kotor, kommen durch etliche verlassene Bergdörfer zu denen keine Straße führt, müssen uns vor einem schnaubenden Bullen zurückziehen, der den Weg blockiert und holen unser Wasser aus alten Zisternen, auf die man regelmäßig trifft. Das Wasser ist meist sehr gut und klar, ab und zu von riesigen Kröten bewohnt. Wir haben es immer gefiltert und die meisten Zisternen waren im April voll. Man ist jedoch wirklich abhängig von ihnen, da es so gut wie keine anderen Wasserquellen wie etwa Bäche auf dem Weg gibt.
Resupply ist etwa auf der Hälfte des Trails möglich. In dem kleinen Ort Brajići (bekannt für seine vielen Autounfälle wie uns ein Schild erklärt) fahren täglich regelmäßig Busse nach Budva oder Cetinje, in denen man einkaufen und einen Zero einlegen kann. Nur ungünstig, dass die Bushaltestelle direkt hinter einer Kurve am Berganstieg liegt.. Also, sich bemerkbar machen, winken, schnell sein und den Busfahrer später auf jeden Fall auf den Ausstieg hinweisen Wir entscheiden uns für die ehemalige Hauptstadt Cetinje, für uns im Moment auf jeden Fall die richtige Wahl. Entspannte Kleinstadt mit bisschen Trubel, in der man sich abends auf dem Marktplatz trifft. Mit offenen Höhlen, günstigem Apartment und gutem Essen (Ugostiteljska radnja Crna Gora), auch für Vegetarier.
Weiter geht’s auf die restlichen Kilometer. Die Sonne scheint nun öfter und es wird grüner. Auch wenn der Weg nicht weit vom Meer entfernt ist, sieht man es nicht immer. Oft blitzt es nur durch oder ein Berg steht davor. Und wenn, strahlt der Himmel nun so blau, dass er mit dem Meer verschmilzt. Die Sonne knallt jetzt, ein paar Steigungen stehen noch an und dass nun überall gelbe Blumen wachsen, die nach Pizza riechen, lässt die Gedanken schweifen.. Langsam hören wir auch mehr Vogelgezwitscher und alle paar Meter raschelt es links und rechts, weil ein Salamander vor uns flüchtet.
Wildtiere sind in Montenegro verbreitet - Giftschlangen, Braunbären, Wölfe. Ein paar Schlangen sehen wir, Bären keine, dafür finde ich einen (vermutlichen) Wolfszahn. Generell ist der Weg sehr einsam, bis auf einen Dayhiker und einen Frankokanadier, der vor dem Schnee in Bosnien geflohen ist, treffen wir niemanden. Unser Essen hängen wir immer auf (oder über Ruinenmauern). Auch wenn natürlich nicht vergleichbar, erinnert mich der Weg teilweise landschaftlich an den AT: Fels, Berge, Wälder, hoch und runter - nur mit Ausblicken. Und europäischer Kultur. Und Geschichte. Und besserem Essen. Und günstiger. Und näher. Aber natürlich kürzer und null Community. Na ja, Europa ist jedenfalls schon ganz cool..
Als Gear hatten wir das Übliche dabei. Empfehlenswert ist eine lange Hose, da es teilweise ganz schön dornig und verwachsen zugeht und vielleicht eine abgeschnittene Plastikflasche + Seil, um Wasser aus den manchmal recht tiefen Zisternen zu holen. Der Titantopf mit Henkel eignet sich dafür aber auch. Und wer mit Gas kocht, kommt um die Stechkartuschen nicht herum. Da Montenegro nicht in der EU ist, wird es mit einem üblichen deutschen Handyvertrag schnell teuer. Wir haben auf Internet verzichtet, es gibt jedoch vor Ort zig Prepaid eSIMs mit 500GB Datenvolumen für zehn Euro.
Für den letzten Tag lassen wir uns Zeit und steigen schließlich ab nach Bar. Die Stadt ist jedoch weniger schön als erwartet und so verlassen wir nach einem Kaffee in der Altstadt Stari Bar den Süden erneut in Richtung Norden, um die verbleibende Zeit in Risan am Meer zu verbringen.
Uns hat es sehr gefallen, insbesondere die nördliche Hälfte mit den alten Grenzwegen und Ruinen. Wer einen einsamen, kurzen, relativ wilden und ursprünglichen Trail mit Steigungen sucht, könnte hier ne gute Zeit haben :)
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jtrail reagierte auf SimplyMad in Stammtisch HannoverMoin, ich würde vorbei schauen, wenn ich als Neuling denn darf. :)
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jtrail reagierte auf RaulDuke in Suche nach einem Trekkingpartner für Touren im In- und AuslandIch habe den Vorschlag denn mal aufgegriffen…
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jtrail reagierte auf notenblog in Stammtisch HannoverHm, entscheidet sich in den kommenden Tagen, ob ich da grad... wander. Sonst gerne!
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jtrail reagierte auf Oska in Stammtisch HannoverDa bin ich eventuell wieder zurück.
Grüße aus Wanaka!
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jtrail reagierte auf Soulboy in NordSüdTrailDiesmal wird es ein wenig emotional... Hier ist der vorletzte Teil meiner NST Doku-Serie, viel Spaß dabei. Schaut doch auch einmal auf der Homepage vorbei, die hat ein kleines Update bekommen...
www.nordsüdtrail.de
Beste Grüße von der Initiative Nord Süd Trail - das ist der Weg !
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jtrail reagierte auf Soulboy in NordSüdTrailUnd weiter geht die Reise, diesmal durch den Pfälzer Wald bis nach Pforzheim. Die ersten Anmeldungen für einen Thruhike 2023 sind auch schom eingetrudelt. Sogar ein weiterer Youtuber ist dabei...Euch allen noch einen schönen Feiertag.
LG Soulboy
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jtrail reagierte auf Soulboy in NordSüdTrail...und es geht weiter, Viel Spaß beim schauen.
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Wäsche waschen kann man im 3 oder 5 Liter Ziplock Bag, der z.B. als Foodbag dabei ist. Klamotten+Wasser+dr.Bonner rein, durchmischen, einweichen. Dann irgendwo Seifenwasser entsorgen und mit Frischwasser Spülvorgänge machen.
Somit kann man Klamotten mit Seife und Einweichen waschen, ohne das die Seife in die Wasserquelle gelangt.
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jtrail reagierte auf Soulboy in NordSüdTrailEine neue Folge der NST Doku ist Online, viel Spaß beim Anschauen.
Die Beschilderung des NST geht voran und bald sind auch die ersten des Jahrgang 2022 durch. Ich freue mich wirklich was aus diesem Projekt geworden ist. Euch ein schöner Sonntag, ich muss jetzt zum Fußball….
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jtrail reagierte auf Silberdistel in Navigation mit Apple Watch series 7/Iphone/App WorkOutDoors - ein kleiner ErfahrungsberichtNachdem ich mir kürzlich eine neue Apple Watch (series 7) zugelegt habe, habe ich nach einer Möglichkeit gesucht, mit Watch und Iphone auf Tour zu Navigieren. Mir ging es darum, einen gpx-Track zu laden und - möglichst ohne das Handy ständig herausziehen zu müssen - nur mit Blick auf die Uhr schnell klären zu können, ob ich noch richtig bin oder wo es ggf. an einer Kreuzung richtig weitergeht. Sonstige technische Möglichkeiten, Statistiken etc. sind für mich eigentlich nicht von Interesse. Auf meiner Suche durch das WWW bin ich dann auf hilfreiche You-Tube-Videos gestoßen, welche die App WorkOutDoors beschrieben. Sie kostet im Appstore - glaube ich - 5,99 €. Ich habe sie nun auf Tour am Neckarsteig ausprobiert. Ich bin kein Technikfreak und hab mich nicht so tief damit beschäftigt. Aber meine Erwartungen wurden voll erfüllt und ich bin sehr angetan von der Leistung des „Pakets“ Watch/IPhone/WorkOutDoors. Ich hab die Watch auf möglichst stromsparende Einstellungen gesetzt (insb. die Display always on - Funktion ausgeschaltet), und damit ist es mir gelungen, dass die Akkuladung der Watch für einen Wandertag durchgehalten hat (waren bei mir so rund 20 km am Tag). Die App hat genau das geleistet, was ich mir erhofft habe. Besonders gut gefällt mir die Funktion, dass durch ein Rütteln der Uhr gewarnt wird, wenn die Route verlassen wird. Das passiert jetzt nicht gleich nach den ersten Metern, sondern bei einer so deutlichen Abweichung, dass klar ist, dass man den Track verlassen hat. Das hat mich tatsächlich einige Male vor größeren Umwegen bewahrt, wenn ich mal eine Abzweigung (trotz der wirklich guten Ausschilderung) übersehen habe. Ich habe damit für mich damit eine gute Möglichkeit gefunden, die eh schon vorhandenen Geräte auszunutzen. Die Leistung ist für mich völlig ausreichend. Ich hatte auch schon mal überlegt, in eine Garmin Fenix o.ä. zu investieren, mich aber dagegen entschieden, weil ich die im Alltag nicht nutzen würde und es mir dann wahrscheinlich zu mühsam wäre, mich für eine Tour jeweils wieder „einzuarbeiten“. Vielleicht ist diese Kombination Watch/IPhone/WorkOutDoors ja auch für den ein oder anderen von Euch eine Möglichkeit. -
jtrail hat eine Reaktion von cozy erhalten in München - Nordkap 2021Danke Dir für das Teilhaben-lassen. Deine Berichte waren so intensiv, dass ich nun auch traurig bin. Zugleich sehr schön, wie Du es für Dich auswertest. Ich bin auch sicher, dass da noch so manches im Nachgang arbeitet.
Gutes Ankommen wünsche ich Dir!