ChristophW
Members
-
Benutzer seit
-
Letzter Besuch
Reputationsaktivitäten
-
ChristophW reagierte auf schwyzi in UL wird ein Massenphänomen; oder die Festival-SaisonOT: Wer zu dieser Zeit auf dem Festival überhaupt Klamotten trägt, ist schon auf dem falschen Festival.
-
ChristophW hat eine Reaktion von UL-MUC erhalten in Frage zu Alpha-HoodiesGleiche Größe und vergleichbarer Schnitt vorausgesetzt: sollte man das nicht mittels Küchenwaage (zumindest halbwegs) unterscheiden können (grad weil ja beide Größen schon als Referenz zur Verfügung stehen)?
Die eigentliche Wärmeschutzwirkung tritt erst ein, wenn Windstille im Gewebe herrscht. Daher wirklicher Effekt erst mit geschlossenem Windschutz spürbar.
-
ChristophW hat eine Reaktion von luk erhalten in UK-USB-Ladegerät mit mehreren Buchsen - wo kaufen?Das Teil ist nicht schlecht.
Aaaaaaaaber: Es gibt auch ein Leben nach dem WHW. Was machst Du dann mit einem UK-Klotz? Dauerhaft Adapter für DACH&Co mitschleppen? Oder neues passendes kaufen und hoffentlich den UK-Adapter vertickert kriegen? Gewicht vs Gewissen....(das ewige UL-Dilemma)
-
ChristophW hat eine Reaktion von laufnaso13 erhalten in Fakeshop "www.starbike.com"??Der Fakeshop-Finder auf verbraucherzentrale.de meldet zwar nicht offensichtlich Alarmierendes, aber die Domäne wird in den USA gehostet. "Welches Datenschutz-Regelwerk gilt da?" frage ich mich als juristischer Laie.
Und im "Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024" (lt Handelsregister beim Amtsgericht Freiburg) finde ich diese Buchstabenfolge "Folgende Anhaltspunkte begründen Zweifel an der Unternehmensfortführung".
Ob ich da gut schliefe, wenn ich mein Geld dort wüsste? 😮
-
ChristophW hat eine Reaktion von paddelpaul erhalten in Fakeshop "www.starbike.com"??Der Fakeshop-Finder auf verbraucherzentrale.de meldet zwar nicht offensichtlich Alarmierendes, aber die Domäne wird in den USA gehostet. "Welches Datenschutz-Regelwerk gilt da?" frage ich mich als juristischer Laie.
Und im "Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024" (lt Handelsregister beim Amtsgericht Freiburg) finde ich diese Buchstabenfolge "Folgende Anhaltspunkte begründen Zweifel an der Unternehmensfortführung".
Ob ich da gut schliefe, wenn ich mein Geld dort wüsste? 😮
-
ChristophW hat eine Reaktion von Wander Schaf erhalten in Tool gesucht: Liste mit POI entlang einer routeDieses Tool ist ja abgrundtief geil!
schreibt sich aber mit einem "e" https://onroutemap.de/
-
ChristophW hat eine Reaktion von gogisse erhalten in Tool gesucht: Liste mit POI entlang einer routeDieses Tool ist ja abgrundtief geil!
schreibt sich aber mit einem "e" https://onroutemap.de/
-
ChristophW reagierte auf kuki808 in Tool gesucht: Liste mit POI entlang einer routeHallo zusammen,
es ist immer wieder hilfreich, wenn man eine Liste hat mit POI entlang einer Route. Kennt Jemand ein gutes Tool mit dem man sich entlang seiner Route POI setzen kann oder auswählen und sich dann eine Liste erstellen kann. Etwa in dem Still:
0km Ort POI
5km Ort POI
Ich würde die Liste mir gern als Ausdruck noch mitnehmen.
Excel geht natürlich immer 😉
onroutmap.de ist übrigens ein schönes tool um POI entlang der Route zu finden
-
ChristophW hat eine Reaktion von Ein.Plattfüssler erhalten in Ursache für Flackern bzw nur niedrigere Leuchtstärken bei Akkulampen - Reparatur bzw BeseitigungWas auch super als Reinigungsmittel funzt: diese alten Radiergummis mit 2/3 rot und 1/3 blau (blau damals zur Reinigung von Typen einer Schreibmaschine, Jüngere sehen mal in Wikipedia nach, was das war 😁). Genau diese blaue Seite ist super zum Beseitigen von Kontaktkorrosion. Glücklich schätze sich, wer sowas noch besitzt.
Glasfaserradierer sind auch möglich, aber weniger empfehlenswert, weil damit gerne Schutzmetallisierungen (z.B. Versilberung/Vergoldung o.ä.) zerstört werden (danach korrodieren sie nur noch schneller).
-
ChristophW hat eine Reaktion von TheRebel erhalten in Die Toilettenpapier „Innovation“Hach, bedrucktes bzw sogar beBILDertes Papier nehmen, um sich den Ar*** abzuputzen, ist doch ein alter Hut.
Mein Lerneffekt damals: die beBILDerte Variante taugt nicht mal richtig dafür, alles eher verschmiert. Schmierenblatt also? 😁
-
ChristophW hat eine Reaktion von kra erhalten in Die Toilettenpapier „Innovation“Hach, bedrucktes bzw sogar beBILDertes Papier nehmen, um sich den Ar*** abzuputzen, ist doch ein alter Hut.
Mein Lerneffekt damals: die beBILDerte Variante taugt nicht mal richtig dafür, alles eher verschmiert. Schmierenblatt also? 😁
-
ChristophW hat eine Reaktion von Blickpunkt erhalten in Die Toilettenpapier „Innovation“Hach, bedrucktes bzw sogar beBILDertes Papier nehmen, um sich den Ar*** abzuputzen, ist doch ein alter Hut.
Mein Lerneffekt damals: die beBILDerte Variante taugt nicht mal richtig dafür, alles eher verschmiert. Schmierenblatt also? 😁
-
ChristophW hat eine Reaktion von kra erhalten in Ursache für Flackern bzw nur niedrigere Leuchtstärken bei Akkulampen - Reparatur bzw BeseitigungWas auch super als Reinigungsmittel funzt: diese alten Radiergummis mit 2/3 rot und 1/3 blau (blau damals zur Reinigung von Typen einer Schreibmaschine, Jüngere sehen mal in Wikipedia nach, was das war 😁). Genau diese blaue Seite ist super zum Beseitigen von Kontaktkorrosion. Glücklich schätze sich, wer sowas noch besitzt.
Glasfaserradierer sind auch möglich, aber weniger empfehlenswert, weil damit gerne Schutzmetallisierungen (z.B. Versilberung/Vergoldung o.ä.) zerstört werden (danach korrodieren sie nur noch schneller).
-
ChristophW reagierte auf khyal in Ein schönes neues JahrIch wünsch Euch Allen ein schönes neues Jahr.
Ich hoffe, daß es weiterhin so friedlich, freundschaftlich im Forum bleibt,
daß viele interessante Threads mit interessanten Fragen / Antworten entstehen
und werde mich als Betreiber bemühen, diesen tollen Schatz mit ca 250.000 Beiträgen möglichst gut zu bewahren / unterstützen.
Uns allen wünsche ich tolle Touren,
tolle Begegnungen mit netten Menschen, frei nach dem alten Spruch „Ein Fremder ist ein Freund, den Du noch nicht kennengelernt hast“
und lasst Euch nicht zu sehr vom Alltag und seinen Herausforderungen „auffressen“.
-
ChristophW hat eine Reaktion von khyal erhalten in Garmin Tempe alternativePuuh, rund 38 Taler für "9 - 12 months battery life" und dabei "Battery size CR2032 (non-replaceable)" ist mal ne Ansage für ein Teil "baldiger Elektromüll". Die (schwerere) Maxi-Variante für 10 Taler on top dagegen hält wohl 5 Jahre und "Battery replacable". Dilemma "Gewicht" vs "Gewissen" 🙄
-
ChristophW hat eine Reaktion von khyal erhalten in Organic Maps (bzw Fork Comap) Erfahrungen ?Comaps wurde neulich schon mal hier erwähnt, laut deren HP gibt's auch immer wieder Updates, Pflege & Weiterentwickklung finden also statt. Finde ich erwähnenswert! Daumen hoch!
-
ChristophW reagierte auf Ein.Plattfüssler in Abenteuer (?) VPWEs regnete den ganzen Tag. Also Zeit für eine Fortführung…
Teil 2 Abenteuer (?) VPW (Fortführung):
Ich wandle durch den Kellergrund zurück auf den VPW, verpasse also die Bayernbuche und einen Rückblick auf den Kurort. Nächste Station ist der denkmalgeschützte Ort Raun. Zu dem führt der Rauner Kirchsteig. Warum der gesamte Ort denkmalgeschützt ist, erschließt sich mir nicht. Es gibt ein Ensemble z.T. windschiefer mit viel Holz gebauter Höfe. Die sind durchaus interessant und sehenswert, wenn auch teilweise dem Verfall preisgegeben. Schade drum, nichts ist beständig…
Über Schimmel und Frauengrün, zwei kleine Weiler, erreiche ich früh am Morgen Bad Brambach. Kurgäste kaufen wohl nicht ein. Finde aber doch noch einen kleinen Lebensmittelladen. Alles da, sogar Zulieferung vom Bäcker und Fleischer, aber ohne allzu große Wahl bei Müsli, Joghurt, Schokolade und Co.. Heute nachmittag werde ich Bad Brambach ein zweites Mal passieren, nur etwas weiter östlich. Der südliche Umkehrpunkt der Wanderung ist bald erreicht. Ab dort latsche ich wieder gen Norden…
Auf zum Kapellenberg, dem südlichsten Punkt des VPW. Vorher darf ich mich noch an zwei witzigen Wegeführungen erfreuen. Um mir 100 m Straße zu ersparen, dürfen es je 500 m Weg in U-Form sein… Spass soll eben sein…
Der Anstieg selbst ist sehr moderat und schon lugt der Aussichtsturm durch die Bäume. Ich erreiche den Kapellenberg mit seinen 757 m Höhe ohne große Anstrengung. Aber vor Ersteigen des Turmes lieber noch ein paar Kalorien eingeworfen. Sonst wird es zu schnaufend…
Doch Pech gehabt. Der Turm steht zwar intakt da. Doch nur geöffnet, sofern Ostern und Weihnachten gemeinsam auf einen Sonntag zur Sommersonnenwende fallen… So kann Tourismus auch gehen… Na ja… Sonst ist nicht viel zu sehen, außer grünes Geäst ringsum und eine Picknickgarnitur. Also Futtern… Nudeln…
Ach nee, da steht ja noch eine Tafel. Der Text erläutert, was hier zu sehen ist, wenn denn was zu sehen wäre...
(nachfolgende zwei Fotos stammen von der besagten Tafel)
Am Nachmittag passiere ich tatsächlich wieder Bad Brambach und kämpfe mich auf den Geiersberg (637 m) hoch. Keine Geier da. Bin ja auch nicht zum Fressen gedacht…
Natürlich geht es danach wieder runter. So sind die Berge halt. Schließlich wartet der Saugrundbach auf meinen Besuch. Irgendwo gibt es einen Viertelmeilenstein, später Ganzmeilenstein, ein Kulturdenkmal Triangulare Säule und viel viel Weg… Es gibt immer was zu entdecken...
Ich kämpfe mich Richtung Markneukirchen (dort Musikinstrumentenmuseum) durch oder auch vorbei. Danach im Zick-Zack wie ein Hase durch die Landschaft geschlagen, am Holunderbusch und einer ehemaligen Richtstätte vorbei. Nun nochmals kurz gen Süd, eine Schlaufe schlagend und wieder gen Nord. Weiche mal vom Weg ab, um einige gegenüber einer Forststraße interessantere Teiche zu besuchen. Da ist Leben drinn. Es wimmelt vom Kaulquappen…
Dafür steige ich nun wieder auf, quere gegenüber dem VPW eigenmächtig die Forststraße. Direkt an der Grenze ist ein kleiner Wanderpfad verlockender. Ein netter Mensch hat hier sogar ein kleines Schild mit dem Hinweis auf eine Quelle 50 m nach rechts aufgestellt. Ich muß nach links, die Quelle lasse ich dennoch nicht links liegen… Wassernachschub gesichert...
An den beiden Kegelbergen lümmelt der Juliusstein rum. Und auch ein schwer Arbeitender von der Wasserversorgung, schnarchend in seinem Geländewagen. Egal, ich geh weiter…
Irgendwo biege ich rechts ab. Meine Karte zeigt es so. Auch die schlaue kleine graue Kiste meint, dies sei rechtens. Keine VPW-Zeichen mehr. Aber ein obstbaumgesäumter Feldweg und sogar bergab. Was will der Wanderer mehr. Doch ich ahne schon, warum hier kein VPW mehr ist. Im Tal am Bach zeigt sich ein Bauerhof genau dort, wo ich nach links abbiegen müßte. Privatgelände ? Kurz darauf ein Schild mit Warnung vor den grimmigen menschenfressenden Hunden. Die machen sich auch bald bemerkbar. Hunde, die bellen, beißen nicht. Zumindest solange sie bellen. Diese beiden wolligen Kumpel jedenfalls beißen nicht, wedeln nur mit ihren Schwänzen wie ein Propeller. Sie fordern einen Wegezoll in Form von Krauleinheiten. Nicht nur einmal, sondern alle paar Meter. Die gebe ich doch gern, dauert nur etwas. Der Weg ist von Traktoren arg zerfahren. Dann mit sechs (!) übereinander gespannten Weidezaundrähten abgesperrt. Die Hunde kennen sich aus. Durchgeschlüpt sie, ich darüber. Kein Strom drinn. Kurz hinter diesem Hindernis wird dann eine letzte Krauleinheit eingefordert. Hier scheint die unsichtbare Reviergrenze zu sein. Die beiden netten und nicht menschenfressenden Ungeheuer drehen um und ich ziehe nun wieder allein weiter…
Links von mir, ein Bächlein fließend, erreiche ich bald einen Wegweiser. Hier ist tatsächlich die Verlegung des VPW angezeigt. Bloß gut, dass ich den obigen Hinweis darauf wohl übersehen habe. Sonst hätte ich die beiden bellenden Schwanzrudermaschinen gar nicht kennengelernt…
Schon wieder Steine: Dreirainsteine. Ich zähle nur bis zwei… Na wenigstens eine etwas kurz geratene Ein-Brett-Bank. Die muß dennoch für ein Nickerchen reichen...
An der nicht gesehenen Eisen-Moorquelle vorbei latsche ich auf dem Hüttenbachweg weiter Richtung Klingenthal. Steige ab, um einzukaufen, dann wieder steil bergan. Da est spät ist, die Dämmerung einsetzt, wähle ich den Übernachtungsplatz auf halber Höhe an einer Bank. Weiter komme ich heute nicht. Vor der Bank ist gerade ausreichend Platz, um das Lager aufzuschlagen.
Bebauung über mir, Bebauung unter mir. Mein Platz aber davon nicht einsehbar. Starker Wind ist aufgekommen. Die halbhohen Bäume knarzen, aber schützen mich vor dem Wind. Ebenso die Heckensträucher. Keiner der Bäume ist in dieser stürmischen Nacht umgebrochen. Wie das Schreiben dieses Berichtes ja beweist...
Am nächsten Tag verlasse ich mal wieder den VPW. Ein Blick auf die Karte: Der Pyratalweg erscheint mir abwechslungsreicher. Ich laufe etwas oberhalb der Großen Pyra und direkt am Hammergraben entlang. Dieser schmale, wasserführende, kaum merklich fließender, künstliche Bach ist Zeuge der früheren Bergbaus.
Schon kurz danach laufe ich im Weltraumbahnhof Rautenkranz ein. Leider geht grad kein Raumschiff in meine Richtung ab. So schleiche ich per pedes weiter, weiter und weiter…
Hinter Schönheide auf dem Kuhberg noch der Prinz-Georg-Turm. In Wernesgrün kommt der Biertrinker auf seine Kosten…
Der VPW führt nun durch etwas offenere hüglige Landschaft. Es gibt mehr Aussichten. Auf der Wilhelmshöhe schon wieder ein Turm: Perlaser Turm.
Die letzte Nacht der Tour verbringe ich in einem Waldstück, welches bei den vierbeinigen Steckdosen wohl sehr beliebt ist. Zumindest haben die hier ganze Grabungsarbeit geleistet. Die Grünröcke dagegen haben überall Hochsitze aufgestellt. Da mag ich aber nicht ins Schußfeld kommen… Suchen angesagt… Schlußendlich finde ich ein geeigneten Platz. Dreiseitig blickdicht. Nur unterm Laub eine Höhle von Ameisen. Also etwas zur Seite gerückt… Zum Glück interessiert sich keine Sau in dieser Nacht für mich...
Hinter dem Lohberg (451 m) beschließe ich, ab Weißensand quer durch die Landschaft zurück zum Ausgangspunkt Reichenbach zu laufen. Auch ein recht schöner mit Bäumen gesäumter Weg…
So treffe ich an einem Vormittag wieder in Reichenbach ein. Ich nehme nochmal ein Ku-Co (Kuchen-Cola)-Frühstück zu mir und lenke dann meine Schritte Richtung Bahnhof. Das Wetter ist am Umschlagen, meine Tour zu Ende, wird auch Zeit, denn Pfingsten steht vor der Tür. Da wird es für mich zu unruhig auf den Wegen...
Hinweise: - Als Kartenmaterial habe ich ‚Vogtland Panorama Weg‘ 11-teiliges Wanderkartenset, ISBN-Nr. 978-3-86843-088-2, 6,50 Eus genutzt. GPX-Datei von der Seite ‚ich-geh-wandern’.
Das Kartenset enthält auf den 11 einzelnen Karten auf der jeweiligen Rückseite Hinweise zur Wegstrecke/ Weglänge, Gehzeit, Schweregrad der Strecke, Sehenswertes, Anfahrt, Parkplätze, Tourismusinformationen
- Der VPW ist mit einer Länge (ohne erweiternde Varianten) von ca. 225 km und mit ca. 5.600 Hm angegeben
Beschwerdefreien VPW wünscht Ein.Plattfüssler
-
ChristophW hat eine Reaktion von Gibbon erhalten in Erkältet wandern- HerzmuskelentzündungDa fragst Du noch? Wärest Du auch nur ein mal notfallmäßig in der Cardio gewesen, würdest Du nicht zweifeln...
Speziell wenn es was virales ist, dann den Ball gaaaaaanz flach halten...
Ich bin froh, am Leben zu sein. Man kann dann z.B. wandern...
-
ChristophW hat eine Reaktion von Blickpunkt erhalten in Nicht so gedacht, aber praktisch: Kleinst-Hacks auf großen TourenSchon mal 'nen Wolf gelaufen? Oder: ausgeruscht und mit der Haut gebremst...?
Oder passiert nur mir sowas?
-
ChristophW hat eine Reaktion von Toniri erhalten in Kunststoffstreifen aus Wurfzelt in leichtKabeleinziehhilfe aus dem Elektroinstallationsbereich: das ist so eine Art dicke Nylon(?)schnur. Enden irgendwie passend verbinden, sodass sie sich nicht mehr längs zueinanderverdrehen können (Stützhülse plus verkleben). Vielleicht haben explizite Hutläden sowas in ihrer Werkstube?
-
ChristophW hat eine Reaktion von mtb_squirrel erhalten in Wie man verhindert, seine Powerbank zu schrottenDreck in der Buchse oder im C-Stecker? Diese winzigen Interdentalbürstchen sind mMn perfekt dazu geeignet, in den Tiefen der Buchsen risikolos Wollmäuse/Dreckflusen/usw rauszubekommen. Wichtiges Detail: metallfrei (sonst Kurschlussrisiko). Auch hölzerne Zahnstocher sind zur Not eine Möglichkeit, können aber bei Grobmotorikern eher mechanischen Unfug bewirken.
Und gewichtsmäßig spricht nix dagegen (außer im Hunderterpack mitgenommen).
Ach ja, und ne gute Puste ist gleichfalls ratsam. Vöööööllig gewichtsneutral
Happy Trails!
Christoph
-
Ein Reisebericht meiner Wanderung vom 13.06. - 25.06. diesen Jahres, auf dem GR34, dem Zöllnerpfad, der entlang der kompletten Küste der Bretagne verläuft.
Zu allererst muß ich gleich feststellen, das meine Strecken, die ich fast täglich gelaufen bin, weder dem entspricht, was hier normalerweise gelaufen wird, noch dem was ich normalerweise am Tag so laufe.
Da ich mich das letzte Jahr aber mit Archillessehnenproblemen gesegnet war und teilweise noch bin, bin ich im Durchschnitt nur 10-12 Km gelaufen. Nur an 2 Tagen bin ich um die 18-20Km gegangen.
Ich bin gegen Mittag in Paimpol gestartet und Richtung Arcouest gewandert. In Port le Epin gab es die ersten Moule Frites (Miesmuscheln mit Pommes) auf dieser Reise, direkt bei einem Muschelfischer.
(Es sollten noch so manche Portionen folgen, auf dieser Wanderung. Erstens, weil es lecker ist, zweitens, weil es immer und überall verfügbar ist)
Bin dann irgendwann am Nachmittag auf einem Campingplatz, oberhalb der Anlegestelle der Fähre zur Ile de Brehat, angekommen.
Trotz vieler, langer Pausen, hat sich prompt wieder meine Archillessehne gemeldet!
Schöne Scheiße!
Habe dann einen Tag pausiert, da a) der Campingplatz die 4 schönsten Stellplätze den Zeltetn vorbehält, mit wahnsinnig schönen Ausblicken über den gesamten Archipel Brehat und zweitens gab es am zweiten Abend Moule Frites auf dem Campingplatz.
Da konnte ich ja nicht nein sagen.
Am ersten Abend gab es Galettes, eine Art herzhafter Crepes, aus Bleh Noir, Buchweizenmehl.
Typisch Bretonisch und sehr lecker.
Am zweiten Tag habe ich nur mit meinem Minimal Rucksack von Sea to Summit, dem Ultrasil Tagesrucksack, ungefähr 60g (gibt es in der Version nicht mehr zu kaufen) und einem Liter Wasser einen Tagesausflug zur Ile de Brehat gemacht und bin da so um die 4-5Km umhergewandelt.
Den folgenden Tag bin ich mit dem Bus zurück nach Paimpol gefahren um dort den exzellenten Wochenmarkt mit zu nehmen.
Sehr schön dort.
Dann am Nachmittag des Tages ging es mit dem Bus weiter nach Treguir.
Meine Archillessehne hatte sich zwar beruhigt, aber mir war es wichtig, auf jeden Fall den folgenden Abschnitt des GR34 zu laufen, denn ab hier kommt der schönste Küstenabschnitt, den ich überhaupt kenne.
Eine Übernachtung in Treguir, am nächsten Morgen Wochenmarkt in der Stadt, inklusive 6 Austern um 10 Uhr Vormittags und am selben Mittag nochmal 6, direkt beim Woma Stand des Erzeugers.
Einfach lecker.
Nach der zweiten Nacht in Treguir ging ich dann endlich wieder Wandern, so um die 18Km bis nach Porz Hir, oder Pors Hir, je nachdem, ob man die keltische, bretonische Schreibweise nimmt, oder die französische.
Dieser Wandertag ist wunderschön, auch wenn das erste Drittel fast durchgehend Roadwalk bedeutet.
Denn ab beginn des 2. Drittels kann man bei Ebbe durch das trocken gefallene Flußbett des Flusses „Jaudie“ gehen, was wunderschön ist.
In Pors Hir bin ich auf den Campingplatz gegangen und hab mir ein Mobil Home gemietet, für die nächsten 2 Nächte.
Dieses Mal war nicht mein Körper schuld an der Zwangspause, zumindest nicht direkt, sondern das angekündigte Wetter, nebst Temperaturen.
Ich bin Diabetiker und führe Insulin mit.
Das muss gekühlt werden, auf unter 30 Grad.
Bei Temperaturen von 32 Grad im Schatten, funktioniert es aber nicht zuverlässig, mit Verdunstungskälte, entstehend durch einen nassen Lappen, den ich um einen Drysack gewickelt habe, in dem die Medikamente sind, die Temperatur genügend zu senken. Schätze es gehen so 5 Grad runter, nur bei 32 Grad im Schatten, sind es mindestens 37 Grad in der Sonne…
Grrr…
Ich braucht ne Unterkunft mit Kühlschrank.
Zumindest überraschten mich diese, für die Bretagne in diesem Monat, außergewöhnlichen Hitzetage, an meinem Sehnsuchtsort, Pors Hir!
Hier haben meine Frau und ich vor ungefähr 10 Jahren 3x ne Woche Urlaub gemacht, allerdings im Februar und November.
Daher wusste ich auch vorher, das dies die schönste Küste ist, die ich in meinem bisherigen Leben gesehen habe.
Wenn ich einen Lottotreffer hätte, ich würde mir exakt hier ein Haus auf einer Klippe kaufen und den lieben langen Winter auf die Brecher starren, die an die Klippen schlagen.
Die Küste ist bei Ebbe besonders schön, da man, einer Mondlandschaft gleich, wenn auch einer feuchten, ewig in den Klippen und Felsen herumklettern kann.
Genau das habe ich gemacht, an meinem Pausentag.
Und schwimmen gegangen bin ich auch. Wer hätte gedacht, das der Ärmelkanal im Juni schon so warm ist.
Eindlich weiter.
Es ging von Pors hir, gute 10Km nach Port Blanc, über Gourmel und Bugueles.
In Bugueles hatte ich eigentlich geplant, zu pennen, musste aber feststellen, das der Campingplatz erst am 01.07. öffnet.
Also schnell gegoogelt, ob Port Blanc einen Campingplatz hat.
Hat es, aber an dem Tag, es war Samstag, sollte dort ein DJ auflegen mit dazu gehörendem Geräuschaufkommen.
Nein danke!
Dank Bookingdotcom bin ich aber in einer Familienpension, die nur 1 Zimmer vermieten, untergekommen. War super!
Zu erwähnen sei noch, das ich gute 2Km vor Port Blanc den Daumen rausgehalten habe um einen Abstecher nach Penvenan, zu machen, denn dort war Wochenmarkt. Ich liebe Wochenmärkte.
Schön bis zum Marktende vor einem Cafe rumgehangen und die Seele baumeln lassen.
Dann mit dem Daumen nach Port Blanc gefahren.
Trampen funktioniert, zumindest in der Region wo ich war, in der Bretagne wirklich hervorragend.
4 oder 5 Mal bin ich getrampt und wirklich jedes Mal hat das 2. Auto angehalten.
Am darauf folgenden Tag bin ich weiter gezogen, nach Louannec.
Quasi ein Vorort von Perros Guirec. (dazu später mehr)
Der einzige Grund für mich, hier Station zu machen, war der, das es in Louannec einen Schlachter gibt, der eine Frankreichweit mehrfach ausgezeichnete Fleischpastete gibt.
Die Pate „Grand Pere“.
Ich hätte kotzen können, denn als ich vor dem Laden stand, es war Sonntag und ich wollte sehen, wann er am nächsten Tag öffnet, musste ich feststellen, dass er am Montag Ruhetag hat.
Ich drehte mich schon weg, als mir auffiel, das an der Seite des Gebäudes eine Stahltür offen war.
Als ich herein schaute, sah ich direkt in die Produktion der Wurstwaren. Und es wurde produziert, auf einem Sonntag!
Ich habe mein Problemchen erklärt und Prompt bekam ich eine gute Portion der geliebten Pastete geschenkt!
Glück muss der Mensch haben.
Das gab es dann als Abendessen, auf pappigem Brot vom Mittag.
Den Marsch nach und durch Perros Guirec habe ich mir erspart, da ich wusste, dass dieses Kaff einfach zu 80% aus Bausünden besteht und sich ewig hinzieht.
Daumen raus und der Fahrer des 2. Fahrzeugs hat mich nicht nur mitgenommen, sondern zum Plage de Testraou gebracht, von wo ich weiter wandern wollte.
Ich bin dann an einem weiteren wirklich herausragend schönen Stück Küste gewandert, denn hier stapeln sich tausende von Felsbrocken aus rosafarbenem Granit aufeinander.
Ich kannte diese Ecke schon aus der Vergangenheit.
Allerdings, wie schon vorher erwähnt, im Winter.
Meine Fresse, die 4 oder 5 Kilometer, an der es besonders schön ist, war es leider auch besonders voll. Mit Menschen!
Brrr, das hat den Tag leicht entwertet.
Da half auch nicht, das man hier an einem fantastischen Schlösschen vorbei kommt, was auf einer winzigen Insel zwischen den Klippen liegt und niemandem anderen gehört, als Didi Hallerforden… PalimPalim.
Es gibt nen Cafe, mit Blick auf das Schlösschen, da habe ich mir erstmal, um 11.50 Uhr ein Picon Biere reingepfiffen.
Amer Picon, erfunden in Algerien, nach dem Algerienkrieg wurde die Produktion nach Marseille verlegt, ist ein dunkler, klebriger Kräuterlikör, mit deutlicher Orangennote, pur eine Pest für die Zunge, aber mit Bier aufgegossen, nennt sich Picon Biere und ist Mana und Ambrosia in einem!
Eigentlich wollte ich bis Tregastel weiter, aber der Ort ist ein dermaßen großes Touristshithole, das ich kurzerhand weiter gelaufen bin, bis Landrellec, auf einen in einer schönen Bucht gelegenen Campingplatz.
Abends überkam mich das Heimweh, nach knapp 14 Tagen. Ich vermisste einfach meine Frau, meine Hunde, baden kann ich auch in der Weser, vor der Haustür… also habe ich kurzerhand meine Züge umgebucht, bin am nächsten Tag mit dem Daumen und der Bahn zurück nach Saint Brieuc gefahren um von dort am darauf folgenden Tag gen Heimat zurück zu Reisen.
Es war wirklich sehr schön, aber nach 14 Tagen kriege ich immer ne Krise in Form von Heimweh.
Eigentlich hatte ich 18 Tage Zeit, bin aber so schon nach 13 Tagen zurück gekommen.
Angereist bin ich Freitags Abends von Bremen mit dem Flix Bus nach Paris. Gegen 8 Uhr Morgens Ankunft. Um die 60€ kostet das.
Weiter ging es gegen Mittag mit dem TGV nach Saint Brieuc. Ebenfalls um die 60 Piepen.
Von da am nächsten Tag mit dem Bus nach Paimpol, für 2€.
Zurück ging es mit dem Zug, morgens von Saint Brieuc nach Paris und mittags von da mit dem Zug nach Bremen für zusammen ca 120€.
17 Stunden inklusive Umsteigezeiten war ich auf dem Rückweg unterwegs.
Ist zwar Zeitaufwendiger, als zu Fliegen, aber, neben dem weitaus geringeren CO2 Fußabdruck, den man ansammelt und am Tag des jüngsten Gerichts angerechnet wird, auch viel billiger.
Flüge nach Rennes oder Brest kosten von Nord Deutschland mindestens400+X €.
Ich kann das Wandern auf dem GR34, jedem Genusswanderer absolut empfehlen.
Menschen, die jedoch die absolute Einsamkeit suchen, sind hier fehl am Platz.
Man kommt jeden Tag mindestens durch 1-2 Dörfchen, dazwischen allerdings, finden sich sehr abgeschiedene Küstenabschnitte, für ruhige und entspannte Pausen.
Die folgenden Fotos sprechen für sich!
-
ChristophW hat eine Reaktion von mila erhalten in Empfehlung für NavigationsappUm welches OS handelt es sich eigentlich?
Für iOS fällt mir noch maps 3d ein. Offlinekarten (basierend auf OSM) sind aber in der einfachen Version (4 EU einmalig) auf 10.000 Kacheln beschränkt, in der PLUS-Variante (plus 15 EU einmalig, also nix Abo o.ä.) auf 50.000. Die kompletten Pyrenäen bspw. bestehen aus ca 400.000 Kacheln mit insgesamt knapp 7 GByte, also 8 Teilkarten (da ist aber dann auch jeder Maulwurfshügel zu erkennen). Du kannst alle Teilkarten gleichzeitig auf dem iPhone haben (Platz vorausgesetzt) und musst nicht bewusst umschalten beim Verlassen des einen und eintreten in einen anderen Bereich.
Das erfüllt zwar die angestrebte/gewünschte Eigenschaft "kostenlos" nicht, wollte ich aber trotzdem mal erwähnt wissen.
Frage an @mila: aus wievielen track points besteht denn Deine GR11-Datei?
-
ChristophW hat eine Reaktion von Krokodilalli erhalten in Rothaarsteig 2025Juli 2018: dawamalwald
-
ChristophW hat eine Reaktion von RaulDuke erhalten in Rothaarsteig 2025Juli 2018: dawamalwald