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crelm

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Reputationsaktivitäten

  1. Danke!
    crelm reagierte auf tritziii in Sammelthread - myog kleine Basteleien   
    Ich hatte mir mal einen Faltbecher aus einem Schnellhefter gebastelt, wie Schwarzwaldine einen von Orikaso hat.
    Der fasst bis zum Rand 250 ml und wiegt 10,8 g
     
    Falls es jemand nachbauen will, hier mal mein "Bauplan". Die Braunen Linien müssen nach oben und die Roten nach unten gefaltet werden.


    Bauplan.pdf
  2. Danke!
    crelm reagierte auf tomtetom in Sammelthread - myog kleine Basteleien   
    Ich habe das Muster hiermit erstellt: https://zipworks.shinyapps.io/generator/
     
    Mein Muster für die Tasche war das hier, wie man das Muster in eine Tasche umsetzt steht in der PDF auf der oben genannten Webseite.

  3. Gefällt mir!
    crelm reagierte auf tomtetom in Sammelthread - myog kleine Basteleien   
    Ein schnelle Bauchtasche für die Verwandtschaft 


  4. Gefällt mir!
    crelm reagierte auf Sören in Sammelthread - myog kleine Basteleien   
    Habe aus Resten einen neuen Fanny Pack für Handy, Portmonee und Schlüssel genäht. 36 g

  5. Gefällt mir!
    crelm reagierte auf ULgeher in UL Windshell Schnittmuster von LearnMYOG   
    Ich habe unterdessen mit diesem Schnittmuster eine gefütterte Jacke angefertigt. Verwendet habe ich das 10D 22g/m2 Taffeta von Adventure-Expert, Lavalan-Isolation (Ärmel 60g/m2 und Körper 120g/m2), 40g/m2 Ripstop für die Taschen, und YKK 3er-Spiralreissverschlüsse.
    Das superleichte Taffeta mit Lavalan zu füttern ist natürlich eine etwas widersinnige Kombi, da das Lavalan recht schwer ist, ich wollte aber mal etwas mit Lavalan anfertigen. Herausgekommen ist eine Jacke mit 280g Gewicht.
    Das Schnittmuster habe ich von Grösse 42 (die mir für das Windshirt passt aber etwas eng ist) auf Grösse 44 vergrössert. Gr. 44 ist oben um die Schultern supergeräumig, um die Hüfte aber zu breit. Dort habe ich am Ende bei Schliessen der Seitennähte wieder Material weggenommen.
    Zum Vorgehen: Ich habe nach Schnittmuster eine "Aussenjacke" (blau) und eine "Innenjacke" (Futter, grün) angefertigt. Die Isolation habe ich an den Futterpanelen befestigt, ausser bei den beiden Fronten. An diesen habe ich die Isolation auf den Aussenstoff aufgebracht, da ich dort die Jackentasche hinter dem Futter haben wollte (warme Hände!). Wie  @Capere habe ich das Schnittmuster vereinfacht, indem ich die Front und die Seitenteile der Front ("Front" und "Front Gusset" in der Anleitung) als ein einziges Teil ausgeschnitten habe. Die Tascheneingriffe habe ich genau auf die Linie gelegt, wo gemäss Schnittmuster die beiden Frontteile verbunden worden wären.
    Innen und Aussenteil habe ich dann entlang Unterkante, RV, und Front der Kapuze rechts auf recht zusammengenäht, mit dem Reissverschluss dazwischen, und das Ganze dann gewendet. Das klingt jetzt komplizierter, als es ist.
    Bei Interesse kann ich das Vorgehen etwas genauer dokumentieren.
    Anschliessend habe ich die Nahtzugaben von Innen- und Aussenteil an einigen Stellen zusammengenäht. Das ist natürlich besonders wichtig, wo die Isolation vom Aussenstoff (Front mit Taschen) auf die Seite des Futters wechselt. In die Kapuzenseitenteile habe ich einen Elastik eingenäht, ebenso an den Handabschlüssen. Am Ende habe ich die Jacke den Seiten entlang mit einer französischen Naht verschlossen.
    Der Vorteil dieses Vorgehens ist, dass am Ende alle Nähte innen zu liegen kommen und unsichtbar bleiben. Auch lässt sich alles problemlos ohne Overlock-Maschine nähen (auch wenn das Overlocken natürlich Spass macht, jedenfalls wenn die Maschine mal eingefädelt ist).
    So, Zeit für ein paar Bilder. Hier erst mal die Gesamtansicht:

    Hier die Nähte entlang des RV von aussen und innen;


    Hier die Tascheneingriffe:

    Und hier die Kapuze, die wirklich sehr gut sitzt:


    Wenn ich die Jacke nochmals nähen würde, würde ich eigentlich nur 2 Dinge ändern:
    Die Front hat bei mir eine Quernaht über den Taschen, da ich ursprünglich die Taschen dort "aufhängen" wollte. Diese Naht würde ich weglassen An der Kapuze habe ich ohne viel nachzudenken der Kante entlang nach dem Wenden abgesteppt. Mit dem Elastik dahinter kräuselt sich diese Kante etwas unschön. Ich hätte natürlich nur hinter dem Kanal mit dem Elastik drin absteppen sollen.  
  6. Gefällt mir!
    crelm reagierte auf Capere in Sammelthread - myog kleine Basteleien   
    Nach kurzer Planung und Beschaffung entstanden am Wochenende zwei super bauschige Daunenjacken. In Teamarbeit konnten wir zu viert relativ zügig vorankommen, damit die Frauen beim Eisklettern schön warm bleiben:

    Gewicht: ±350g (40D Stoff außen + 20D innen, bei ±180g Daune) bzw. 340g (20D innen + außen, bei ± 200g Daune).
  7. Gefällt mir!
    crelm reagierte auf Capere in - 20l - 250g Trail Running Vest / Rucksack - SimpleRun   
    Nachdem mich der Prototyp überzeugt hatte, habe ich recht zeitnah auch eine "richtige" Version aus dem nagelneuen Ultra 100X angefertigt.
    Gegenüber dem mir bekannten Ultra 100 wurde hier noch ein X-Grid im Inneren ergänzt und auch der PET Film verstärkt, sodass Delamination nochmals verringert werden soll. Nachteil ist dadurch ein leicht höheres Gewicht.

    Dieser Pack war nun mit mir bereits einige Male auf Berg- und Hochtour und hat mich auf allen Fronten überzeugt. Für alle alpinen Abenteuer (selbst mit Biwak) komme ich damit aus. 


    Gewicht: 327.8g
    Alle Nähte natürlich getaped.
  8. Gefällt mir!
    crelm reagierte auf Capere in - 20l - 250g Trail Running Vest / Rucksack - SimpleRun   
    Mal ein kleines Update an der Stelle: Ich bin nach wie vor mit meinen Packs super zufrieden und trotzdem ist die perfekte Rucksackzahl natürlich N+1...
    Insofern habe ich mich nochmals rangesetzt und quasi einen Misch aus meinem großen FastPack und dem hier vorgestellten "Original" designed:

    Hintergrund waren zuletzt einige Hochtouren, bei denen der große Pack noch unnötig leer war, aber der kleine Pack nicht die Eisaxt-Halterungen und nötigen Tragemöglichkeiten für das Seil bot.
    Gewicht ist bei diesem mit 366g etwas höher, weil auch deutlich robustere Materialien Eingang fanden (größere Buckles, dickeres Bungee Cord etc.).
  9. Gefällt mir!
    crelm hat eine Reaktion von Alaska erhalten in Campen am Prembrokshire Coast Path (Wales)   
    Hallo Alaska,
    ich bin den Weg 2016 gegangen, habe aber bewusst das Zelt zu Hause gelassen und hauptsächlich über Airbnb Schlafplätze gebucht. Ich kann mich aber erinnern, dass relativ viele Campingplätze ausgeschildert waren. Zu Preis und ob sie naturbelassen sind, kann ich leider nichts sagen.
    Ich kann mich nicht erinnern, dass ich Probleme mit Essensnachschub hatte, aber habe auch gerne die lokale Gastronomie genutzt. Auf der Strecke liegt auch mein absoluter Lieblingspub, der Fishguard Arms.
    Ich bin von Nord nach Süd gelaufen und fand die ersten 2-3 Etappen auch am Schönsten. Aber die Höhenmeter hatte ich nicht richtig eingeschätzt. Das summiert sich doch ordentlich, weil man häufig zum Meer runter und die Klippe wieder rauf geführt wird und das meist auf dem direktesten Weg (steil).
    Wünsche dir eine tolle Zeit
    Beste Grüße, crelm
  10. Gefällt mir!
    crelm reagierte auf Schwarzwaldine in Alpha-Jacken   
    Nachdem Extex endlich wieder etwas mehr Alpha-Auswahl hat, habe ich mir 2,5 m von dem 115er in Türkis bestellt, gestern und heute sind da zwei Jacken draus entstanden. Die mit dem blauen Reißverschluss ist für meinen Mann, etwas gestückelt, weil ich ursprünglich als Fahrradtrikot zugeschnitten hatte, er sie dann aber weiter haben wollte ... also aufgetrennt und einen Seitenstreifen von Ärmeln bis untere Kante eingesetzt. Außerdem hat es bei der einen gründlichen Versatz am Kragen gegeben, was zum Glück aber selten auffallen wird, weil mein Mann den Reißverschluss sowieso nie bis oben zuzieht.
    Bei meiner eigenen hat es wesentlich besser geklappt.
    Das Gewicht hat mich bei beiden überrascht: 199g in der Männerversion, 150 für meine.


  11. Gefällt mir!
    crelm reagierte auf schrenz in Impressionen von Touren   
    Das Wochenende genutzt und den Wispertaunussteig mit kleinen Erweiterungen gelaufen, ein kleiner (44km) aber feiner Weg im Taunus von Keln nach Lorch am Rhein. Ich hab selten einen so großen Anteil singletrail erlebt, eine klare Empfehlung. Der Steig lässt sich auch schön erweitern, am Ostende über die diversen Limeswege, am Westende schließt er an den Rheinsteig an. 





  12. Danke!
    crelm reagierte auf Sören in Ruinen, Rocks und Raki - Der PPT in Montenegro im April   
    Da ich über die Forumssuche nichts über den Weg gefunden, dachte ich, dass ich ein bisschen was über ihn schreibe.
    Der Primorska Planinarska Transverzala (PPT) führt 168 km über viel Fels von Nord nach Süd durch das westliche Montenegro. Start- und Endpunkte sind die Küstenstädte Herceg Novi und Bar, die die höchsten Berge der Region Orjen (1.895 m) und Rumija (1.594 m) sowie den Nationalpark Lovćen miteinander verbinden. Auf alle hohen Gipfel kann, muss man aber nicht zwingend.
    Der Weg ist recht unbekannt, einsam und verhältnismäßig wild, jedoch fast durchgängig sehr gut markiert. Wir haben nicht groß geplant, sondern sind einfach los und haben uns an dem sehr guten (aber in Details nicht mehr ganz aktuellen) .pdf von hikingisgood.com sowie dem GPS Track in Gaia orientiert. Ist auf jeden Fall zu empfehlen, da es aufgrund einiger Tierpfade und überwucherten Wegen manchmal nicht ganz klar ist, wo genau der Trail nun ist.. Kein durchgängiges Bushwhacking, aber an manchen Stellen verläuft man sich recht leicht Anders als im .pdf sind wir den Weg von Nord nach Süd gelaufen, einfach aus dem Grund, dass wir der Sonne entgegen laufen wollten und der Trail ursprünglich auch so geplant war. An den vorgeschlagenen Tagesetappen haben wir uns häufig orientiert, so dass wir von Mitte bis Ende April rund zehn Tage unterwegs waren. Das hat wunderbar gepasst mit morgens rumtrödeln, mal eine längere Pause machen und abends entspannt früh ankommen.
    Die Anreise geht fix in zwei Stunden von Berlin in die Hauptstadt Podgorica. Zum nahen Busbahnhof kommt man vom Flughafen nur via Taxi, 12€ pro Fahrt, auch wenn manche Taxifahrer etwas anderes behaupten ;) Die Busse fahren von hier regelmäßig überall ins Land und so waren wir etwa 4,5 Stunden später, inklusive Anschieben des zwischendurch liegengebliebenen Busses, im nördlichen Herceg Novi nahe der kroatischen Grenze.
    Die Supermärkte Idea und Voli gibt es eigentlich in allen (Klein-)Städten und führen alles von Hafer- bis Kartoffelflocken und Gas. Nur leider keine Schraub-, sondern lediglich Stechkartuschen.. Hatten wir keinen Kocher für, also führt ein kurzer Umweg in den Baumarkt Okov in der Nachbarstadt Zelenika, der als einziger welche verkauft. Durchs Land kommt man schnell mit einem Taxi oder in einem der zahlreichen Busse unterschiedlicher Unternehmen, die einen regelmäßig, günstig, langsam und mit einem immer gestressten Busfahrer in jeden Ort bringen.
    Nun aber los. Von Herceg Novi geht es direkt auf den Weg, steil und karstig wie recht häufig in den nächsten Tagen. Wir wollten Sommer, Sonne, Strand und dem Berliner Aprilwetter entfliehen. Und bekommen: Schnee.

    Je höher wir kommen desto kälter, windiger und irgendwann verschneiter wird es. Zufälligerweise hat jedoch die Hütte „Za Vratlo“ kurz vor Mt. Subra geöffnet, da eine griechische Reisegruppe sie für drei Tage gemietet hat. Eher ungewöhnlich, genauso wie das Wetter zu dieser Jahreszeit, wie uns der Ranger mitteilt. So können wir die erste Nacht jedoch ebenfalls dort übernachten und sind vor dem Gewitter geschützt, das nachts über uns hereinbricht. Und noch mehr Schnee bringt. Da uns nun davon abgeraten wird, den Berg Subra jetzt zu besteigen, bleibt uns leider der erste Gipfel verwehrt und wir stapfen einen kleinen Umweg durch den makellosen Neuschnee um den Gipfel herum, um wieder auf den PPT zu treffen.

    Auf dem ganzen Weg gibt es zwei Hütten in den Bergen sowie eine Jagdhütte, die jedoch fast immer geschlossen und unbewohnt sind. In die Jagdhütte kommt man rein und man könnte auch dort schlafen, haben wir jedoch nicht gemacht und sie ist auch recht nah an einer Straße. Zudem findet man etwa auf der Hälfte ein geräumiges Shelter aus Holz sowie vereinzelt Shelter im Fels entlang des Weges. Eines mag im Inneren vielleicht Peter Zumthor für seine Bruder-Klaus-Kapelle inspiriert haben.. sehr cool.

    In den ersten vier Tagen haben wir Schnee, Hagel, Regen und Sonnenschein, super Campspots, Ausblicke und einen abwechslungsreichen Weg. Etwa 40km geht man nun auf dem „Mountain Highway“ entlang, immer direkt am Berg auf den über hundert Jahre alten Steinwegen der ehemaligen südlichen Österreich-Ungarischen Grenze. Wir schlafen in Ruinen mit Blick auf die Bucht von Kotor, kommen durch etliche verlassene Bergdörfer zu denen keine Straße führt, müssen uns vor einem schnaubenden Bullen zurückziehen, der den Weg blockiert und holen unser Wasser aus alten Zisternen, auf die man regelmäßig trifft. Das Wasser ist meist sehr gut und klar, ab und zu von riesigen Kröten bewohnt. Wir haben es immer gefiltert und die meisten Zisternen waren im April voll. Man ist jedoch wirklich abhängig von ihnen, da es so gut wie keine anderen Wasserquellen wie etwa Bäche auf dem Weg gibt.
     
    Resupply ist etwa auf der Hälfte des Trails möglich. In dem kleinen Ort Brajići (bekannt für seine vielen Autounfälle wie uns ein Schild erklärt) fahren täglich regelmäßig Busse nach Budva oder Cetinje, in denen man einkaufen und einen Zero einlegen kann. Nur ungünstig, dass die Bushaltestelle direkt hinter einer Kurve am Berganstieg liegt.. Also, sich bemerkbar machen, winken, schnell sein und den Busfahrer später auf jeden Fall auf den Ausstieg hinweisen Wir entscheiden uns für die ehemalige Hauptstadt Cetinje, für uns im Moment auf jeden Fall die richtige Wahl. Entspannte Kleinstadt mit bisschen Trubel, in der man sich abends auf dem Marktplatz trifft. Mit offenen Höhlen, günstigem Apartment und gutem Essen (Ugostiteljska radnja Crna Gora), auch für Vegetarier.

    Weiter geht’s auf die restlichen Kilometer. Die Sonne scheint nun öfter und es wird grüner. Auch wenn der Weg nicht weit vom Meer entfernt ist, sieht man es nicht immer. Oft blitzt es nur durch oder ein Berg steht davor. Und wenn, strahlt der Himmel nun so blau, dass er mit dem Meer verschmilzt. Die Sonne knallt jetzt, ein paar Steigungen stehen noch an und dass nun überall gelbe Blumen wachsen, die nach Pizza riechen, lässt die Gedanken schweifen.. Langsam hören wir auch mehr Vogelgezwitscher und alle paar Meter raschelt es links und rechts, weil ein Salamander vor uns flüchtet.
    Wildtiere sind in Montenegro verbreitet - Giftschlangen, Braunbären, Wölfe. Ein paar Schlangen sehen wir, Bären keine, dafür finde ich einen (vermutlichen) Wolfszahn. Generell ist der Weg sehr einsam, bis auf einen Dayhiker und einen Frankokanadier, der vor dem Schnee in Bosnien geflohen ist, treffen wir niemanden. Unser Essen hängen wir immer auf (oder über Ruinenmauern). Auch wenn natürlich nicht vergleichbar, erinnert mich der Weg teilweise landschaftlich an den AT: Fels, Berge, Wälder, hoch und runter - nur mit Ausblicken. Und europäischer Kultur. Und Geschichte. Und besserem Essen. Und günstiger. Und näher. Aber natürlich kürzer und null Community. Na ja, Europa ist jedenfalls schon ganz cool..

    Als Gear hatten wir das Übliche dabei. Empfehlenswert ist eine lange Hose, da es teilweise ganz schön dornig und verwachsen zugeht und vielleicht eine abgeschnittene Plastikflasche + Seil, um Wasser aus den manchmal recht tiefen Zisternen zu holen. Der Titantopf mit Henkel eignet sich dafür aber auch. Und wer mit Gas kocht, kommt um die Stechkartuschen nicht herum. Da Montenegro nicht in der EU ist, wird es mit einem üblichen deutschen Handyvertrag schnell teuer. Wir haben auf Internet verzichtet, es gibt jedoch vor Ort zig Prepaid eSIMs mit 500GB Datenvolumen für zehn Euro.

    Für den letzten Tag lassen wir uns Zeit und steigen schließlich ab nach Bar. Die Stadt ist jedoch weniger schön als erwartet und so verlassen wir nach einem Kaffee in der Altstadt Stari Bar den Süden erneut in Richtung Norden, um die verbleibende Zeit in Risan am Meer zu verbringen.

    Uns hat es sehr gefallen, insbesondere die nördliche Hälfte mit den alten Grenzwegen und Ruinen. Wer einen einsamen, kurzen, relativ wilden und ursprünglichen Trail mit Steigungen sucht, könnte hier ne gute Zeit haben :)
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    Manchmal wird man durch Firmen geradezu zum Eigenbau gezwungen...
    Wer mich kennt weiß, dass ich schon seit Jahren auf Touren quasi ausschließlich in meiner Raidlight Responsiv Short unterwegs bin.

    Raidlight hat diese aber nun eingestellt und da ich weder dort, noch bei einer anderen Marke etwas Vergleichbares (kurze, leichte, atmungsaktive Short, mit Liner, multiple frontale kleine Taschen für Airpods etc., hintere ZipTasche fürs Geld, seitliche Taschen für Handy und Co.) gefunden habe, musste ich halt mal wieder selbst ans Werk.
    Zuerst entstand mehr im Spaß die SUL Version aus 7D Soft Nylon von AX als Prototyp:

    Ein Hauch von nichts, aber leider ein bisschen zu durchsichtig haha.
    Nachdem der Schnitt aber tatsächlich sofort passte, ging es auch sogleich an die richtige Version inkl. Liner.
    Außen findet sich das 20D supersoft Ripstop Nylon von ExTex mit Taschen aus Strong Stretch Mesh von Shelby. Der Liner dagegen ist aus einem dünneren PowerMesh, dass ich mal von Stoffe.de hatte.


    Das Gewicht ist mit 74g extrem kompetitiv (das Original wiegt fast 20g mehr!) und die ZipTasche hat ein Upgrade aus 6D WPB 3L Material bekommen, damit der Schweiß nicht gleich alles so durchnässt.

     
    PS: Für solche Nähte hat sich die Anschaffung einer Overlock Maschine gelohnt. <3

  14. Gefällt mir!
    crelm reagierte auf Capere in Sammelthread - myog kleine Basteleien   
    Habe für ein paar neue wasserdichte Fäustlinge aus dem AX 6D WPB 3L mein Schnittmuster vereinfacht und konnte so die Nahtzahl deutlich reduzieren:


    Gewicht fürs Paar kommt auf 16g.
  15. Gefällt mir!
    crelm reagierte auf Trekkerling in Multi-Kleidungsstück 13in1   
    Hallo liebes Forum,
    schon seit Monaten bastele ich im Kopf an einem Multi-Kleidungsstück herum. Angefangen hat es mit der Idee, eine Weste aus Alpha zu basteln, die dann auch als Decke nutzbar wäre. Beim drüber nachdenken, was man sonst noch so alles damit machen könnte und aus der Erfahrung heraus, dass Alpha als alleinige Isolation im Camp bei mir doch relativ bald an seine Grenzen kommt (war in der Eifel im November vor zwei Jahren zumindest so), ist dann die Idee entstanden, doch mit 67er Apex zu arbeiten.
    Heraus gekommen ist jetzt dieses Teil hier, das ich Euch im Folgenden vorstellen möchte. Einen griffigen Namen habe ich dafür noch nicht, kann ja aber noch kommen.
    Im Grunde sind das zwei kleine Decken aus einlagigem 67er Apex, innen und außen mit dem 27g/m² (10den) Ripstop-Nylon von Extremtextil, an drei Seiten umlaufend mit KamSnaps und an einer Seite mit einem Tunnelzug.
    Genäht habe ich das Ganze mit dem schon oft vorgestellten Quilt-Prinzip, sprich alles mit einer Naht zusammen genäht und dann am Ende gewendet. Ich hatte zunächst befürchtet, dass das mit den Snaps schlecht geht, weil dann ein Snap mindestens durch 4 Lagen Stoff und zwei Lagen Apex durch muss. Tatsächlich hatte ich mit dem ersten Snap an einer Ecke dann Probleme, weil wegen der Ecke sogar noch mehr Lagen dazu kamen. Aber mit einer dicken Nadel vorbohren und dann mit dem Snap durch hat dann doch gut funktioniert.
    Der Tunnelzug unten war auch noch knifflig, weil ich mir eingebildet habe, dass der, wie bei Jacken üblich, am Rand der Isolierung durch soll. Mit einem klassischen Tunnelzug aus als Röhre gelegtem Nylon-Stoff hätte ich mich leichter getan, aber ich wollte das eben anders.
    Als Tragemöglichkeiten sind mir, Stand heute früh, bisher 13 verschiedene Optionen eingefallen:
    1.     Kapuze bei Quiltnutzung
    2.     Weste
    3.     Poncho
    4.     Ärmel
    5.     Rock lang
    6.     Wickel-Rock kurz
    7.     Hose kurz
    8.     Chaps lang
    9.     Mini-Quilt schmal und lang
    10.  Mini-Quilt breit und kurz
    11.  Fußsack
    12.  Muff/Handwärmer
    13.  Schlauchschal/Schal/Rollkragen
    Wiegen tut das Ganze 142 Gramm, gekostet hat es ca. 40 Euro für die Stoffe, 8,50 Euro für das Apex, ca. 10 Euro für Snaps, Schnur und Cordlock etc., ca 10-12 h Nähzeit für beide, wobei der zweite viel schneller ging, und jede Menge Nerven, weil ich nicht besonders erfahren und begabt bin, was das Nähen angeht.
    Fotos des Herstellungsprozesses und Bilder der Tragemöglichkeiten folgen in den weiteren Posts.
    Viel Spaß!
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    crelm reagierte auf Capere in X-Mid Pro 1 - Ich konnte nicht länger warten... (329g)   
    So meine Lieben, das neue Jahr 2023 will ich doch direkt mit einem Knaller starten und insofern präsentiere ich euch feierlich mein Winter-Projekt:

    Das X-Mid Pro 1 im MYOG Stil!


     
    Gesamtgewicht: Flotte 329g.
    (vs. 470g, die das Original von DD haben wird)

    Es handelt sich dabei wieder um ein voll geschlossenes und mückendichtes Zelt, das sich mit 4 (6) Heringen und zwei 120cm Trekkingstöcken / Stäben aufstellen lässt.
    Der Innenraum ist mit einer 200x65cm Grundfläche geradezu riesig und für eine Person m.M.n. ein echter Palast (verglichen mit Zelten wie meinem "227g Plex Solo", welches durchaus eher spartanisch daherkommt).

    Materialien:
    Fly: .51oz - 18g/m² DCF Boden: .67oz - 23g/m² DCF Verstärkungen: 1.43 oz - 48.5g/m² DCF Mesh: .5oz - 17g/m² NS50 NoSeeUm YKK Aquaguard 3C und YKK 2.5C Zipper PSA 3M 9482PC 25mm Tape Die 4 Ecken besitzen Schnellverstellungen und sind mit 1.7mm Dyneema Cord versehen. Zwei weitere, optionale Abspannpunkte finden sich an den langen Seiten mit 2mm Bungee - der wichtigste ist dabei am Eingang, sodass ein abgespanntes Vorzelt entsteht.


    Der Aquaquard 3C Zip am Eingangsbereich hat im Gegensatz zum Original von DD eine Zugentlastung mittels 10mm Buckle. Obendrein finden sich wie bei Durston semi-elastische Verbindungen zwischen Fly & Bathtub-Floor, um diesen ordentlich aufzuspannen (Corner Struts).



    Auf beiden Seiten gibt es Peak-Vents, welche sich mit Velcro schließen lassen.

    Als Door Toggles kommen 12mm flache Neodym Magnete zum Einsatz.

    Die zweite Apside ist dank eines reduzierten Zippers auch erreich- und nutzbar. Zudem habe ich im Mesh eine kleine, dezente Tasche integriert.

    Das Packmaß ist übrigens trotz DCF sehr überschaubar und handlich.

    In diesem Sinne Frohes Neues Jahr miteinander und auf eine gelungene UL Outdoor Touren-Saison!
    OT: PS: Ich habe tatsächlich einen dummen Fehler in der Berechnung der Nahtzugabe gemacht und musste die Nähte deshalb "doppelt" tapen. Ich denke bei korrekter Ausführung dürfte das Ganze sogar nochmals deutlich leichter werden und vielleicht sogar U300g liegen?!
     
  17. Gefällt mir!
    crelm reagierte auf ChristianS in Windhose   
    Ich hole den Faden mal wieder hoch, da ich das Nähen meiner jüngsten Windhose filmisch festgehalten habe. Vielleicht für den einen oder anderen interessant.
     
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    crelm reagierte auf Genusswanderer in Wallet aus IKEA-Tasche   
    Moin,
    vor 6 wochen habe ich eine Pfaff 360 erstanden.
    Jetzt ist das erste vorzeigbare "Projekt" fertig: 
    Ein Täschchen (10 x 7 x 3 cm) aus einer alten IKEA-Einkaufstasche. Gewicht: 8 g
    Das Schnittmuster - nebst Anleitungs-Video - gibt es auf zipworks.io

  19. Gefällt mir!
    crelm reagierte auf Capere in - 24 - 30l - FastPack / Trail Running Vest Konzept   
    So, für die kommende Saison habe ich das Design nochmals etwas überarbeitet und kleine Fixes gemacht, um die Nutzung als mein persönlicher Alpine FastPack zu optimieren:





    Neu sind u.a.:
    Entfernbarer, wasserdichter DCF Ditty Bag Neue, doppelte Halter für Eisäxte (statt den bisherigen Schlaufen) Seitliches Elastik, welches für ein Seil optimiert ist Optionaler Y-Strap für Seil/große Objekte Optimierter Schnitt des Tragegestells und ein dritter Chest-Strap Generell leicht optimiertes Pack-Layout 25-34l - 285g / 10 oz - Fully taped EPL100 Ultra + PowerMesh + Triangle Mesh + Venom Mesh
  20. Danke!
    crelm reagierte auf Capere in Sammelthread - myog kleine Basteleien   
    Klar:

    Hat wie man sieht auch eine "Fancy Bottom Pocket".
    Gewicht liegt bei etwa 85g.
  21. Gefällt mir!
    crelm reagierte auf Maik_F. in Sammelthread - myog kleine Basteleien   
    Nach laaaaaaanger Zeit endlich mal dazu aufraffen können, eine Windjacke zu nähen.
    Stoff: Micro-Double-Ripstop-Nylon mit 34g/qm, gerade wohl nicht mehr verfügbar.
    Schnittmuster habe ich von hier. Größe S für mich mit 178 und 65 kg passt super und so, dass die Daunenjacke auch noch drunter passt. Einzig die Länge der Ärmel und die Länge des Vorder und Rückenteils musste ich ein paar cm verlängern.
    Den Kragen habe ich dann etwa nach dieser Anleitung von thru-hiker.com vernäht.
     




  22. Gefällt mir!
    Nur naive ideologiebefreite Style-ULaner_innen werden den Rucksack sehen, den ich wollte:
    - City Pack ca. 18L
    - magnetischer Rolltop
    - aus dem schicken Segellaminat mit Technora® X-Ply, 100g/qm (0,5 Laufmeter)

    Der pack Body entstand nach meinem GoTo-Schnittmuster (siehe unten mit anderen Maßen) aus einem Stück mit zwei senkrechter Nähten relativ zügig (ca. 1h). Ein kleines Stück verstärkt die Aufnahme der Träger und zwei kleine Dreiecke nehmen die Riemen auf. 

    Die Reststücke Netzstoff für die Netztasche und das 3D Abstandsgewirk für die Träger habe ich netterweise von @Wanderfalter bekommen. Thx  Die senkrechte  Naht im Netz ist der Form des Reststückes geschuldet.  

    Nach zwei Wochen regelmäßiger Nutzung bei einem Urlaub nach Usbekistan mit urbanem Fokus aber auch nem Abstecher ins Tiemshan-Gebirge und zwischenzeitlicher Beladung mit ca. 10kg steht mein Fazit fest:
    Kein Rucksack mehr aus dem Material! No wonder - ist ja auch fürs Segeln. Sieht zwar gut aus, aber das Laminat reißt an exponierten Stellen. Es ist zwar nicht so schlimm wie befürchtet, da die X-Plys gut halten, aber die Wasserdichtigkeit geht so den Bach runter 



    Die Netztaschen sind etwas zu hoch angebracht aber das lässt sich ja korrigieren.
    Die Träger sind super: einfach den Rand des 3D-Meshs umgeschlagen und mit sich selbst versäumt. Trägt sich sogar top direkt auf der nackten Haut.
    180g, Cheers 
  23. Gefällt mir!
    crelm reagierte auf mmaddin in Kurzbericht Cinque Terre im Februar 2018   
    (Die Tour ist schon ein Weilchen her, aber ich hab kürzlich mal wieder die Fotos – alle selbstgeknipst – durchgeblättert und hatte Lust kurz was dazu zu schreiben.)
    Mitte Februar 2018, nasskaltes und trübes Wetter in Deutschland. Seit Wochen keine Sonne mehr gesehen. Dringend nötig: eine kurze Auszeit in den Frühling. Wärmere Gefilde, von Süddeutschland aus gut mit Fernbus/Bahn erreichbar? Die Wahl fällt auf Ligurien, genauer: Cinque Terre. Wettervorhersage: 10 bis 13 °C, wechselhaft, meist trocken.
    Eine eher spontane Entscheidung: am Mittwoch beschlossen, am Samstag Abend los.
    Flixbus über Nacht bis Genua, Regionalbahn nach La Spezia. Vor zur Landspitze bei Porto Venere, dann durch Cinque Terre, mal schauen wie weit wir kommen. Es geht mal an der Küste entlang, dann wieder steil die Weinberge und Olivenhaine hinauf und durch die Wälder, wieder runter zum nächsten bunten Städtchen … immer auf wunderschönen Wegen – und um diese Jahreszeit total einsam!
    Dass auch die meisten Hotels und viele Restaurants noch geschlossen haben, ist dank Zelt und Kocher kein Problem. Übernachtung: 1× Berghütte (Rifugio Muzzerone), 2× Zelt, 1× Hostel in Framura.
    Im steilen Gelände ist es gar nicht so leicht ein geeignetes Plätzchen fürs Zelt zu finden! Wie gut dass die einsamen Wallfahrtskirchen außerhalb und oberhalb der Städtchen meist einen ebenen Vorplatz mit Wiese (und herrlicher Aussicht!) haben …
    Einkaufsmöglichkeiten für frische Lebensmittel finden sich dagegen immer wieder. Trinkwasser ist vollkommen unproblematisch, in jedem Ort gibt es Brunnen.
    Unten am Meer mildes frühlingshaftes Wetter, Zitronenbäume mit reifen Früchten, duftende Kräuter, Sonne! Oben auf dem Bergkamm eher kühl und schon auch mal feucht, was aber fürs Wandern schon in Ordnung ist. Nachts auch noch kalt, an einem Morgen sogar ein Hauch von Schnee bis knapp oberhalb des Lagerplatzes – es ist eben doch erst Mitte Februar und wir sind auf fast 400m.
    Von Moneglia wieder mit der Bahn zurück nach Genua. Altstadtbummel, bisschen durch die Markthalle schlendern, lecker Abendessen, Fernbus über Nacht zurück nach Hause. Ein rundum gelungener Kurztrip.
     


     











     
  24. Danke!
    crelm hat eine Reaktion von Antonia2020 erhalten in MYOG Fanny Pack / Gürteltasche: Work in Progress...   
    Sieht top aus. Schwarzes Tyvek hatte ich so bisher auch noch nicht gesehen.
    zu 1) Probier es doch einfach aus, ob das Material für dich funktioniert. Tyvek wird bei Benutzung halt immer weicher und wird immer weniger Stand haben.
    zu 2) Ich könnte mir vorstellen, daß eine verschließbare Einschubtasche am Boden für das Smartphone praktisch sein könnte. Vielleicht bekommt die Tasche dadurch auch mehr Stabilität.
    zu 3) Bei mir wartet noch Dacron/Segelstoff auf die Verarbeitung zu einer Hüfttasche.
    Beste Grüße, crelm
  25. Gefällt mir!
    crelm hat eine Reaktion von schrenz erhalten in Der „Kurze Frage, kurze Antwort“-Thread   
    Ich würde keinen Kleber nehmen, sondern Nähen. Habe ein ähnliches Problem versucht mit Textilkleber von Gütermann zu beheben. Hat noch nicht mal eine Handwäsche überstanden.

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