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Ultraleicht Trekking

Maik_F.

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  1. Die Radikalität von UL vs Mehrheitsfähigkeit

    Als jemand der sich erst seit kurzem mit dem Thema UL beschäftigt, finde ich, dass ich durchaus von einem radikalen Verständnis des Begriffs UL profitieren kann. Ich habe über die Zeit auf meinen Touren immer mehr festgestellt, dass ein großes Gewicht, das ich mit mir rumschleppe, mich in manchen - und vor allem wichtigen - Bereichen einschränkt. Ich habe mein Gewicht dann zwar im Laufe der Zeit schon um einiges reduzieren können, allerdings hat mir die Beschäftigung und Auseinandersetzung mit dem Thema UL extrem dabei geholfen, dass sich das Gewicht deutlich veringert hat. Eben weil es sich einen engeren Rahmen setzt, habe ich die Möglichkeit meine Ausrüstung daran zu messen. Ob ich dann im Endefekt UL unterwegs bin oder mich im Laufe der weiteren gemachten Erfahrungen wieder ein Stück weit davon entferne, wird sich zeigen. Die bisherigen Erfahrungen mit dem geringeren Gewicht, lassen mich aber gerade ganz froh sein, auf das Thema UL gestossen zu sein. Ich finde dabei ist es auch gar nicht wichtig, ob ich UL für mich im engeren, sprich radikalen Verständnis, umsetzen möchte oder es als eine theoretisches Konstrukt ansehe, mit dem ich mich beschäftige und dem ich mich bestmöglich annähern will. Dabei darf man glaube ich ein radikales Verständnis nicht mit einem vehementen vertreten davon gleichsetzen. Ich kann, denke ich, ein radikales Verständnis von UL haben (5kg BW), muss das aber nicht gleichzeitig als das Maß aller Dinge und die absolute Wahrheit in Bezug auf Trekking ansehen. Das sollte man nicht miteinander vertauschen.
  2. Hi Paul, über eine gewisse Spannung könnte man doch auch das Y nach innen biegen, so dass dieses einer starken Ausbeulung entgegenwirkt? Die Enden der Stangen kommen in die jeweiligen Taschen und werden darüber etwas gepannt. Ein Y kann sich ja eben so gut nach Innen wölben wie ein X (auf den Taschen lastet dann natürlich ein großer Druck...). Oder bin ich hier komplett auf dem falschen Dampfer, was das angeht und übersehe etwas komplett? Zwischen Y und Rücken soll eine EVA-Matte dann dafür sorgen, dass da nichts in den Rücken drückt. Aber abgesehen davon, gibt es Fotos deines Systems? Gerne auch per PN. An Anregungen bin ich immer interessiert. @ArminS Danke dir für das Video. So genau hatte ich die Gossamer Variante noch nicht angesehen. Abgesehen davon, dass ich mir eine solche Konstruktion bei weitem noch nicht zutraue - von der Durhcführung beim Nähen ganz zu schweigen - würde ich das ganze grundsätzlich auch eher minimaler halten wollen. Ich konnte das Gewicht meines Rucksacks schon gut minimieren, weshalb ich grundsätzlich auch ohne Hüftgurt oder Rahmen zurecht komme. Aber für längere Touren, wo auch mal mehr essen im Rucksack sein kann, hätte ich gerne eine "einfache" Option (zeigt sich noch, ob es die gibt...), auf die ich zurück greifen kann. VG Maik
  3. Danke für die Antwort. 1. Guter Punkt. Dann spar ich mir direkt die Besorgung der Plastikteile und schaue nach passenden Verbindungen aus Messing oder Alu. 2. Streben und Taschen aus Gurtband sind geplant. Ziel soll die bessere Verteilung der Last sein. Zum Hüftgurt: Was bedeutet das dann in der Umsetzung für das Vorhaben? Material und Nähte nutzen, die etwas abkönnen, da habe ich gerade beim Material etwas festeres im Auge. Aber gibt es dann auch für die Art der Befestigung mehr zu beachten? Mein Plan bis jetzt ist es, an dem Punkt wo die Strebe unten endet, eine enge Befestigung für die Aufnahme des Gurtes zu nutzen. Dafür hatte ich 5 cm Gurtband vorgesehen, das am Rückenteil befestigt wird und durch das dann das Gurtband der Bauchtasche gefädelt wird. Kann darüber eine Verteilung der Last auf den Huftgurt funktionieren oder braucht es da mehrere/größere Befestigungen für, um eine gute Verteilung zu erreichen? VG Maik
  4. Hier bin ich noch einen Erfahrungsbericht schuldig, was ich dann auch direkt für weitergehende Fragen nutzen möchte. Also der Rucksack hat jetzt mehrere kleinere Touren mitgemacht und hat sich sehr gut geschlagen. Alles fand seinen Platz und er trug sich sehr angenehm. Hüftgurt habe ich dabei weggelassen. Trage meistens noch ne kleine Bauchstache, für Snacks und Smartphone, die ich bei Bedarf auch an den Rucksack anbringen kann.War bisher aber nicht nötig. Dann kommen wir zu den weitergehenden Fragen: Ich plane gerade einen größeren Ruckack für etwas längere Touren, wo auch mehr essen im Rucksack Platz finden muss. In diesen würde ich gerne ein Gestell mit einplanen, dass man bei Bedarf hinzufügen oder entfernen kann. Dafür hatte ich mich etwas umgesehen, auch hier im Forum und hatte bei reddit einen Interessanten Ansatz in Form eines Y-Rahmens gefunden. Dieser wurde aus Kydex gemacht, sowiet ich mich erinnere. Bin dann auch auf dieses System gestoßen: https://sierradesigns.com/flex-capacitor/ Finde ich ganz interessant und würde das mal ausprobieren wollen. Würde mit Alustäben arbeiten und bräuchte dann noch eine Verbindung für die Stäbe. Da bin ich bisher auf diese Y- bzw. T-Verbindungsstücke für Schläuche gestoßen (z.B. https://www.amazon.de/Original-NORMA®-Schlauchverbinder-POM-NORMAPLAST/dp/B01HZZON8M/ref=sr_1_4?ie=UTF8&qid=1511641563&sr=8-4&keywords=schlauchverbinder+6mm+y oder https://www.amazon.de/Original-NORMA®-Schlauchverbinder-POM-NORMAPLAST/dp/B00X3NHGMQ/ref=sr_1_1?s=diy&ie=UTF8&qid=1515350291&sr=1-1&keywords=schlauchverbinder+6mm+t) die sich dafür wohl nutzen lassen würden. Gibt es aus Plastik und Messing. Würde dann beides mal bestellen und schauen, ob Plastik die Belastung gut verträgt. Fallen euch andere Teile ein, die man hier auch nutzen könnte? Am unteren Ende würde ich dann eine Art Stoffkanal aufnähen, durch den ich die Bauchtasche führen kann, um diese als Hüftgurt zu nutzen. Eine Eva-Matte würde dann zwischen Rücken und dem Gestell liegen. An den oberen Enden würden dann nach meiner Planung die Lastgurte in die Taschen für die Stäbe übergehen. Jetzt eine grundätzliche Frage. Macht diese Art Gestell Sinn? Wo seht ihr stärken oder schwächen? Speziell im Vergleich zu einem Rahmen oder 2 vertikalen Streben mit horizontalen Querstreben? Das Thema ist für mich noch ziemlich Neuland und ich weiß, dass sich hier im Forum doch einige schon intensiver mit dem Thema beschäftigt haben. VG Maik
  5. Suche seeeehr leichtes Fleece o.ä.

    Ich habe mir aus dem Fleece einen Hoodie genäht. Erst wirkte es sehr dünn und ich war etwas skeptisch. Hat beim Test aber gut warm gehalten und trägt sich sehr angenehm. Kann ich mir auch als Decke sehr gut vorstellen. VG Maik
  6. APEX Quilt - Schritt für Schritt

    Habe die freien Tage genutzt, mich an die Nähmaschine gesetzt und habe zum Start ins neue Jahr den Quilt nach der Anleitung von @micha90 genäht. Aussen das 0.66 Taffeta von Ripstop by the Roll, gefüllt mit 133 Apex von Extex. Hab mich ziemlich genau an die Schritt für Schritt Anleitung gehalten und es hat echt sehr gut geklappt. Hat 2 Nachmittage in Anspruch genommen. Nur das Steppen der Innenseite habe ich übersprungen. Das Apex hatte sich bei der ersten Naht total verzogen. Muss ich wohl etwas besser auf das Teil Acht geben. Am Ende bringt der Qulit 516g auf die Waage. Danke für die tolle Anleitung, hat sehr viel Spaß gemacht danach selber aktiv zu werden!
  7. Luftmatte kürzen

    Müsste der hier sein: Bin ich letztens noch mit Interesse drauf gestoßen.
  8. Bezugsquellen für MYOG-Stoffe

    Guten Morgen, ich bin gerade auf der Suche nach einem leichten Fleece mit Waffelstruktur (sowas hier: http://www.seattlefabrics.com/60-Polartec-Regulator-Waffle-Fleece-995-linear-yard_p_62.html). Bei Extex gibt es das derzeit nur als 300er und sonst habe ich nur Angebote in Übersse gefunden. Hatt da jemand evtl noch eine Idee oder einen Tipp? Alternativ habe ich das hier gefunden: https://www.aktivstoffe.de/polyester-polyamid/rippy-coolmax-microfleece-rot.html. Hat da vielleicht jemand Erfahrung mit? Danke schon einmal! VG
  9. So, nach einigen längeren Schichten in der letzten Woche ist der zweite Rucksack nun fertig geworden: Als Materialien wurde das 120g Diamond Ripstop Nylon (Körper), das 90g Zeltboden Nylon (Rücken, Schulter- und Hüftgurte) sowie das 90g Silikonnylon (Taschen) verwendet. Außerdem noch das 3mm Spacer Mesh für die Schulter- und Hüftgurte. Innen befindet sich noch eine Mesh-Tasche für das Pad. Den Hüftgurt habe ich erst nachträglich angebracht, was einiges an zusätzlichem Arbeitsaufwand bedeutete, den ich mir gut hätte sparen können, wenn ich im Vorfeld etwas mehr Zeit in die Planung gesteckt hätte. Wollte aber unbedingt loslegen. Hab mich da am Üla Ohm Design bedient. Befestigt wird der Hüftgurt über Velcro. Insgesamt bin ich mehr als zufrieden mit dem Endergebnis. Die Optik gefällt, es passt eine Menge rein, lässt sich aber auch runterkomprimieren. Das Volumen liegt bei knapp über 30l + Front- und Aussentaschen. Maße sind 55x27x20 cm, wobei die Höhe im Fall der Fälle auf knapp 60cm erweitert werden kann. Rückenlänge sind 53cm. Lessons learned: Die seitlich angebrachten Verschlüsse für die Schnallen am Rollverschluss hätten etwas weiter unten angebracht werden müssen. Bei geringer Befüllung sitzt der Rollverschluss etwas labbrig und der Inhalt wird nur mäßig komprimiert. Bei einer ersten Testrunde durch den Park zeigte sich, dass die Verbindung der Schultergurte am Rückenteil über Gurtband hier komplett versagt. Der Rucksack saß total schwammig und wackelte hin und her. Daher werde ich die Schultergurte direkt am Rücken festnähen. Davon erhoffe ich mir dann auch mehr Wirkung des Hüftgurtes. Am Wochenende steht dann eine längere Tour in der Eifel an, mal sehen wie er sich dann schlägt. Es bleibt erwartungsgemäß noch einiges an Verbesserungsbedarf für die kommenden Projekte. Ich freu mich drauf. Zu guter Letzt: Incl. Pad und Hüftgurt bringt der Rucksack 368g auf die Waage.
  10. Schnäppchen

    Mountain Equipment Turret Kunstfaser Jacke https://www.bergfreunde.de/mountain-equipment-turret-jacket-kunstfaserjacke/ Bin gerade selber auf der Suche nach einer (preiswerten) Jacke, für die Isolationsschicht. Hat evtl. einer Erfahrungen zu der Jacke? Im Netz konnte ich dazu fast gar nichts finden.
  11. Hi, wie im Vorstellungsthread schon angekündigt, möchte ich das Thema nutzen um einerseits meine ersten größeren Nähprojekte vorzustellen. Andererseits bin ich natürlich gespannt, was an Tipps und Vorschlägen von euch kommt. Meine Nähmaschine hatte ich vor längerer Zeit gebraucht und günstig geschossen (Singer Samba 2), hauptsächlich um meine Hockey-Ausrüstung zu flicken/anzupassen und auch das ein oder andere Kleidungsstück zu nähen. Ich bin dann beim durchstöbern einiger Blogs und Youtube-Tutorials auf dias Thema Rucksack selber nähen gekommen. Habe dann einfach mal naiv angefangenan an einer Art Prototyp bzw. Testrucksack zu arbeiten. Dieser wird hier als erstes gezeigt. Bin gerade auch dabei einen ersten "richtigen" Rucksack zu nähen, auch auf Grundlage von Informationen, die ich hier im Forum gefunden habe. @Andreas K. gebühren hier viele Lorbeeren, aber jedes Thema hierzu half ungemein bzgl. Inspiration und Motivation. Danke in die Runde also. Kommen wir zum Prototyp. Material ist Tyvek (Hardstructure), Diamond Ripstop Nylon (extex). Dazu etwas 3mm 3D-Netz und Ripsband für die Kordeln an den Seiten. 20mm Gurtband den Verschluss und die Schultergurte sowie 50mm Band für die Befestigung der Schultergurte am Rückenteil und den Hüftgurt. Eine bestimmte Vorlage gab es nicht. Idee war ein einfacher Körper mit Rolltop, Fronttasche und Seitentaschen. Habe, wie geschrieben, einfach mal drauf losgenäht und dann im Prozess immer wieder nach Lösungen für bestimmte Schritte gesucht, wenn ich mir unsicher war. Erst einmal Fotos des Endproduktes: Maße sind 60x27x15 cm bei einer Rückenlänge von 40 cm. Alles genäht mit Französischer Naht. Bei der Lösung beim Rolltop-Verschlusses an der Seite hatte ich schon das Forum gefunden. Der Huftgurt ist abnehmbar. Die Padhalterung ist natürlich sehr rudimentär. Hatte da erst mit Netztaschen experimentiert (so wie bei Gossamer Gear), da zeigten sich aber Probleme bei der Verarbeitung, ich denke durch meine mangelnde Näherfahrung. Jedenfalls stellte mich das Ergebnis nicht zufrieden. Das Bedürnis nach den seitlichen Kompressionskordeln kam dann auch im Laufe der Herstellung. Vom Volumen war der Rucksack voll in Ordnung. Auch die Verbindung der Schultergurte am Rucksack über Gurtband funktionierte ganz gut. Bei den Taschen hatte ich dass elastische Band nicht straff genug geplant. Deshalb hängen die Taschen ohne Befüllung etwas durch. Das ist beim neuen Rucksack schon anders geplant. Die Befestigung für eine Matte wird dann auch nach innen verlegt. Außerdem war die Rückenlänge zu gering für meinen Geschmack, auch das habe ich bereits anders geplant. Den oberen Teil mit der Öffnung extra anzunähen werde ich beim nächsten auch beibehalten. Ist zwar extra Aufwand, aber gefällt mir ganz gut, da sich durch die zwei Nähte an der Seite eine etwas konische Öffnung ergibt. Mit dem neuen Rucksack bin ich bereits kräftig beschäftigt. Stay tuned. VG Maik
  12. Vorstellungsthread

    Hallo! Während meiner Nähversuche an einem Rucksack bin ich, auf der Suche nach Inspirationen, über diese Forum gestolpert. Blättere seit dem ganz gerne durch die verschiedenen Themen um ein paar Ratschläge für die Reduzierung meiner Ausrüstung aufzutun. In Düsseldorf ansässig bin ich meist auf Wochenendtouren unterwegs. Längere Touren in Schweden, Norwegen und Schottland. Als nächstes steht im März der Offa's Dyke Path in Wales auf dem Programm. Meine ersten Nähversuche am Rucksack werde im MYOG posten. Wollte mich aber vorher zumindest kurz hier vorstellen. VG Maik
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