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Ultraleicht Trekking

Maik_F.

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  1. Cold soaking - Behälter und Rezepte

    Richtig, das ist mir heute Morgen auch noch durch den Kopf gegangen. Werde die Set-Ups (Topf und Cold Soak-Behälter vs. Topf mit Silikondeckel) mal vergleichen heute Abend oder morgen.
  2. Cold soaking - Behälter und Rezepte

    Das Problem sind gar nicht mal die Henkel (die ich bei meinem Taoks Topf auch gar nicht abbekomme, oder?), da die Dichtung oben an der Kante vom Topf ansetzt (s. Foto). Beim durch die Tasche wirbeln ist der Silikondeckel wohl etwas verrutscht und damit lag die Dichtung nicht mehr komplett auf. Deshalb auch die Einschätzung meinerseits, dass wenn man den Topf nicht einfach lose in den Rucksack wirft, alles dicht bleibt. Was ich mich dann noch frage ist, ob das Silikon mit der Zeit ausleiern könnte. Eventuell kann da ja jemand was zu sagen?
  3. Cold soaking - Behälter und Rezepte

    Ich habe meinen Topf mit Silikondeckel und Wasserfllung heute mal den Tag über lose in meiner Tasche durch die Gegend getragen. Dabei ist der Topf ganz schön rumgeschleudert worden. Am Ende des Tages war nur ganz minimal Wasser ausgetreten. Die Tüte, in dem ich den Topf transportierte, war fast vollständig trocken. Wenn man das Set halbwegs stabil mit sich rumträgt - z.B. in der Seitentasche oder Meshtasche vorne -sollte da nichts austreten. Wenn man den Topf mit Deckel schräg hält tritt kein Wasser aus. Bin da sehr optmistisch, dass das eine gute Lösung für ne sein kann. Die Frage, ob der Deckel auch ohne Probleme beim kochen mit nem Gaskocher funktioniert (umgedreht und lose drauf gelegt) muss noch einmal probiert werden.
  4. Cold soaking - Behälter und Rezepte

    Ich hole den Thread einmal hoch. Auf Reddit bin ich gerade auf einen interessanten Post gestoßen (https://www.reddit.com/r/Ultralight/comments/8cthhp/poor_mans_bot_cookingcold_soak_pot/). Der Ersteller des Posts nutzt einen normalen Toaks-Pot mit einem Silikon-Deckel (gerade mal bei Amazon.de gesucht und das hier gefunden). Der Deckel soll laut Beschreibung wohl dicht halten und somit ein Cold Soaken ermöglichen. Es wird der Vargo Bot des armen Mannes genannt. Ich werde das in jedem Fall mal ausprobieren und berichten, ob es taugt.
  5. Offa's Dyke Path - März/April 2018

    Von Ende März bis Anfang April bin den Offa’s Dyke Path gelaufen. Ich hatte dazu schon einen Thread im Bereich Tourvorbereitung (Danke an dieser Stelle nochmal an @ Chris2901 ) und möchte nun ein paar Eindrücke der Tour teilen. Es war meine erste längere Tour nachdem ich dem Ultraleicht-Gedanken begegnet bin und auch gleichzeitig ein guter Härtetest für meine MYOG-Sachen. Der Offa’s Dyke Path ist ein 284 km langer Weg, hauptsächlich entlang der Grenze zwischen Wales und England. Teilweise folgt er genau dem Verlauf des Offas’s Dyke, einem Erdwall der im 8. Jahrhundert vom König Offa angelegt wurde. Über die Gründe ist man sich bis heute uneins. Die dann später festgelegte Grenze zwischen Wales und England folgt aber in vielen Teilen dessen Verlauf. Meine Packliste ist hier einzusehen. Die Wetterprognosen änderten sich in der Woche bevor es losging ständig und ich habe einige Sachen immer mal wieder raus und wieder reingenommen. Besonders bei der Tight war ich unsicher, ob es sich lohnt oder Regenhose nich reichen könnte. Am Ende habe ich sie dann, aufgrund der letzten Wettervorhersage, doch eingepackt und es war eine sehr gute Entscheidung. Dazu aber später mehr… Los ging es leider etwas später als geplant, da erst einmal mein Flug nach Bristol ausfiel und der Ersatzflug nach Birmingham am nächsten Morgen mehr als eine Stunde Verspätung hatte. So kam ich dann fast exakt 12 Stunden später in Chepstow an als ursprünglich vorgesehen. Kurz etwas Verpflegung besorgt und dann zum südlichen Start-/Endpunkt in Sedbury gelaufen. Dort ging es dann bei leichtem Sonnenschein und ein paar Wolken los. Insgesamt brauchte ich 12 Tage für den Offa's Dyke Path und hatte meist noch genug Zeit, um die auf dem Weg liegenden Städte oder die ein oder andere Sehenswürdigkeit anzuschauen. Allerdings habe ich auch, wie ursprünglich geplant, keinen Pausentag eingelegt. Tinter Abbey White Castle Pontcysyllte Aqueduct, man kann zu Fuß drüber laufen, ich musste aber aufs Bott zurück greifen Valley Crucis Abbey, ein altes Kloster, was aber eine ziemliche Abzocke ist Restaurierte Dampflok in Llangollen Total cool fand ich die Fasäne, die einem ständig über den Weg liefen. Das erste brauchbare Foto habe ich dann allerdings erst am 6. oder 7. Tag geschossen (mit 10 Minuten anpirschen). Davor waren sie einfach zu schnell weg. Der Weg selber ist sehr abwechslungsreich und es gab nur wenige Momente, wo er mir missfallen hat. Man wechselt oft von Waldweg auf Pfade über Felder, auf engen Straßen entlang dichter Hecken, von Zeit zu Zeit kommt man durch eine nette kleine Ortschaft, immer wieder vorbei man an schönen Cottages, zwischenzeitlich an Kanälen entlang... Dabei so gut wie immer auf und ab mit tollen Aussichten, an denen ich mich bis zum Ende nicht satt gesehen hatte. Dafür trug auch das super Wetter sorge. Immer wieder bahnte sich die Sonne einen Weg durch die Wolken und so entstanden tolle Schattenspiele auf der Landschaft. Nass geworden bin ich tatsächlich erst am 10. Tag, als es für ne knappe Stunde regnete. Am nächsten Tag kam dann aber auch Schnee ins Spiel… Aber bis auf diese Ausnahmen hatte Wales bestes Wanderwetter zu bieten. Treuer Begleiter waren dabei Matsch (es hat doch gar nicht geregnet!) und Wind (besonders stark auf der Etappe über Hatterall Ridge, zum Glück meistens von hinten…). In der Nacht wurde es allerdings zum Teil frostig. Was dann auch die Momente waren, in denen ich froh war, die Tight eingepackt zu haben. Tagsüber an 2 Tagen getragen, kam sie nachts als 2. Schicht zum Einsatz und sorgte dafür, dass es in Nächten etwas kühl war, aber nicht total unkomfortabel kalt. Nur in der ersten war mir trotz aller Kleidung am Körper arschkalt. Die Etappen habe ich vorher ungefähr geplant und mich dann vor Ort mal mehr oder weniger spontan entschieden, welche Art des nächtigens es dann werden soll. Dabei habe ich auf Campingplätze (oder Möglichkeiten das Zelt aufzubauen) sowie ab und zu ein B&B oder Hostel zurückgegriffen. Zelten an anderen Stellen wäre teilweise möglich gewesen, aber aufgrund schlechter Erfahrungen in der Vergangenheit und oftmals niemanden in Sicht, den man Fragen konnte, habe ich das sein lassen. Als Zeltmöglichkeiten wären besonders Mellington Hall (schrecklicher Trailerpark, aber der Campingground ist nett gelegen mit Blick auf ein historisches Hotel) und Gweryd Lakes (eigentlich ein Angelsee, aber in toller Lage und die Besitzer sind fantastisch und Wanderer sind willkommen) als gute Plätze zum Zelten zu nennen. Mellington Hall Hotel Gweryd Lakes B&Bs (und Hostels) habe ich nur sporadisch genutzt, aber die, in denen ich geschlafen habe, waren super. The Hay Stable in Hay-on-Wye (super gemütlich und man hat ein Wohnzimmer und eine Küche, die man nutzen kann) und das Hostel in Llangollen kann ich weiter empfehlen. Hay-on-Wye ist, nach meinem Empfinden, die Ortschaft am Weg, die mir am besten gefallen hat. Tolles Ambiente, auch durch die vielen Antiquariate, nette Pubs. Was mir dagegen gar nicht gefallen hat war Prestatyn, der nördliche Endpunkt des Weges. Ist ein typischer Urlaubsort am Meer, der bestimmt schon bessere Tage gesehen hat. Zusätzlich war es, bedingt durch Ostern, noch ziemlich voll. Das hat dann die Freude über die Ankunft etwas getrübt. Ursprünglich hatte ich geplant noch eine Nacht dort zu verbringen, hab dann aber direkt den nächsten Zug nach Manchester genommen. Da wäre die Ankunft in Sedbury bestimmt um einiges angenehmer gewesen. Andere Leute, die den Weg gegangen sind habe ich kaum gesehen. Am Anfang ein kleines Grüppchen älterer Leute aus Bristol, die ich aber trotz netter Gespräche hinter mir ließ und dann am Ende 5 Leute, die mir entgegenkamen und Ostern als Starttermin für ihre Wanderung in südlicher Richtung nutzten. Angekommen bin ich dann aber mit einem Paar aus … (vergessen), die ich die 2 Tage vorher immer mal wieder überholte (hä?) und die den Weg über das letzte Jahr verteilt gelaufen sind. So konnte man noch gemeinsam auf die Ankunft anstoßen, bevor sich die Wege wieder trennten. Generell waren alle, die ich unterwegs traf unglaublich freundlich und hilfsbereit. Und es entstant meistens ein nettes Gespräch (bedingt durch meinen Wohnort oft über eine Fernseheserie aus den 80ern "Auf Wiedersehen, Pet"). Versorgung war auch nie ein Problem und selbst die kleinsten Shops hatten immer etwas, das man für die leichte Küche nutzen konnte (CousCous, Idahoan Kapü, etc.). Auch suswärts essen war eigentlich immer gut. Guter Pub-Standard. Sollte es einen nach Welshpool verschlagen, der Inder/Bangladeschi ist sehr gut und mir hat er kostenlos Vorspeisen, Saucen und Naan dazugepackt, als er hörte, dass ich durch Wales laufe. Super! Beim Bier hatte es mir schnell das Butty Bach Ale angetan. Gab es aber leider fast ausschließlich im Süden. Wie eingangs erwähnt war es die erste längere Tour für mich, in dem der UL-Gedanke eine Rolle spielte und es war eine unglaublich befreiende Erfahrung, mit leichtem Gepäck und (fast) nur dem nötigsten Unterwegs zu sein. Hat den Spaß stellenweise um einiges gesteigert und es war super immer wieder Aha-Erlebnisse zu haben, auch in Bezug auf die mögliche Reduktion an weiteren Stellen oder Anpassungen in bestimmten Bereichen. Insgesamt habe ich gemerkt, dass das Setup gerade passt und man auch nicht zu viel auf einmal wollen sollte. Es ist ein guter Schritt nach vorne gewesen und die nächsten Schritte entwickeln sich dann. Auch der Härtetest für meine MYOG-Ausrüstungsgegenstände verlief positiv (mit kleinen Einschränkungen). Mein Rucksack ließ sich bequem tragen (auch nachdem ich am 3. Tag den Brustgurt verloren hatte) und er machte keine Anstalten irgendwelche Probleme zu verursachen. Größe war perfekt. Hatte im Vorfeld noch eine Schultergurttasche genäht, die sich als sehr nützlich erwiesen hat (Handy, Snacks) Auch ein Hip-Bag, der im Vorfeld entstand, verrichtete gute Dienste Schalfen im Quilt funktioniert für mich. Allerdings habe ich festgestellt, dass das Gurtband für den Clip am Nacken zu lang ist. Dadurch hat er dort zu viel Spiel und es war immer etwas fummelig den Bereich dicht zu bekommen. Bei den Knöpfen, zum Schließen am Rücken, habe ich leider vergessen den Bereich mit Zeltboden Nylon zu verstärken und in der 2. oder 3. Nacht hat es einen Knopf aus dem Stoff gerissen. Führte dann in der Folge leider zu mehr Anstrengung, um zu verhindern, dass warme Luft flöten geht. Werde den Bereich flicken, mit Zeltboden Nylon verstärken und dann auch mit Clips versehen. Unterm Strich lässt festhalten, dass es ein mehr als gelungener Trip war und UL sehr viel Spaß macht! Ende
  6. Schnäppchen

    Montane Minimus Smock in Blau (L und XL) für 93,12 € https://www.ebay.de/itm/Montane-Minimus-Herren-Wasserdicht-Windbreaker-Kapuze-Outdoor-Smock-Jacke-Blau/400945223036?hash=item5d5a32957c:m:m-lqLj9SAdgzVk8-nRUFBLw
  7. Schuhe gesucht

    Da du ja derzeit mit New Balance unterwegs bist, ich trage diese hier: https://smile.amazon.de/dp/B01CQTEHGK/ref=pe_3044161_189395811_TE_3p_dp_1 Ist mein erstes Paar Trailrunner und ich bin mit denen bis jetzt sehr zufrieden. VG Maik
  8. Bezugsquellen für MYOG-Stoffe

    Mh, jetzt hab ich mir schon n Fleece Hoody aus anderem Fleece genäht... Vielleicht hol ich mir mal etwas auf Vorrat. Kann einer was zum Gewicht gr/q² sagen? Ich finde dazu irgendwie nichts im Netz.
  9. Grundlegende „Designs“

    Ich schaue gerne mal, ob es bei Youtube entsprechende Tutorials gibt, die nützliches enthalten. Pullover, Hosen, Jacken, da findet man eigentlich immer ne Hilfestellung und kann dann beim nähen dem Video Schritt für Schritt folgen (im englischsprachigen Raum bin ich am besten fündig geworden). Manchmal muss man natürlich den ganzen fancy Modekram ausblenden können. Aber mir hat es bis jetzt gut geholfen. VG Maik
  10. Der „Kurze Frage, kurze Antwort“-Thread

    Ist jemandem eine Übersicht bekannt, aus der auch die Länge der Stöcke hervorgeht? VG Maik
  11. Eure 2018er Pläne

    Find ich auch ne gute Idee. Schnelle iInspirationen für zwischendurch. Als größere Touren habe ich Ende März - Anfang April den Offa's Dyke Path in England/Wales vor zu laufen und um Juli eine Kombination des West- und Querwegs von Pforzheim nach Konstanz. Ende Mai ist mit ein paar Freunden der Ahrsteig geplant und über das Jahr verteilt ein paar eingestreute WE-Touren auf dem Rheinsteig. OT: @Fabian.Eifelsteig hat mir ziemlich gut gefallen alles in allem. Läufst du in einem durch oder in einzelnen Etappen?
  12. Ganz und gar nicht light

    Schließe mich den anderen an, was Einschätzungen zu Rucksack und Schlafsack/Quilt angeht. Da findet man hier im Forum sehr viele gute Hinweise. Bin gerade auch in der Abspeckphase und etwas im Forum rumlesen oder nacheinzelnen Stichworten suchen hat mir bei den einzelnen Themen sehr geholfen. Da du das Vango f10 Helium Ul 1 erwähnst: Ich war damit bisher unterwegs, zuletzt 14 Tage in Norwegen. Habe damit keine schelchten Erfahrungen machen müssen. Hält dicht, steht stabil und der Platz hat mir auch immer gereicht. Auch das sich Inner und Fly in einem aufbauen lassen, fand ich praktisch (und war auch ein Kaufkriterium). Aufbau ging auch recht fix. Nachgewogen kam ich auf knapp über 1 Kilo. Gibt in jedem Fall leichtere, aber war für mich am seiner Zeit eine gute Investition um den nächsten Schritt zum Gewicht einsparen zu gehen. VG Maik
  13. Der „Kurze Frage, kurze Antwort“-Thread

    Ja, die meine ich natürlich. Musste grade noch einmal nachschauen. War ne Coleman Performance Gas. Ich erinnere mich auch, dass ich in Oppdal noch einmal an einer K-Circle vorbei gekommen bin, die auch keine Gaskartuschen hatte. War aber auch ne kleinere Tankstelle. Am Flughafen die war eher Raststättengröße. In wie weit man das auf Stockholm/Schweden übertragen kann ist natürlich die Frage...
  14. Der „Kurze Frage, kurze Antwort“-Thread

    Hi, also ich habe mir letztes Jahr eine Kartusche an einer Circle-K-Tankstelle Osloer Flughafen geholt. Gab aber leider nur 400er. Hilft vielelicht zur Einschätzung.
  15. Danke für die Bestätigung, genauso hatte ich es geplant. Mein Gedanke war noch, die Gurte der Lastkontrollriemen, an denen die Schnallen angebracht sind, etwas nach Innen weiterlaufen zu lassen, so dass diese die Taschen für die Stangen bilden. Hilft das bei der Übertragung des Gewichts oder macht es keinen Unterschied zu der Option die Stangen bei den Lastkontrollriemen enden zu lassen, also keine direkte Verbindung zu haben?
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