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  1. Hallo, ich bin Segler und überlege, ob ich ein Packraft nicht alternativ zum schweren Dingi mit Motor nutzen könnte, gerade auch, wenn ich alleine unterwegs ankere und einfach nur zum Ufer muss. Macht das Sinn und kommt man auch gegen Wind an? Und würde das Raft eventuell am Strand sofort wegfliegen? Könnt Ihr mir ein gutes Raft für den Einsatz empfehlen? Und was haltet Ihr von Extasea Rafts, taugen die etwas, obwohl sie sehr preiswert sind? Danke schon jetzt, Ludger
  2. Wildwasserflüsse für min Tages oder Mehrtagestouren Angeregt durch den tollen Packraft-Reisebericht von @ultraleichtflo aus Laos, dachte ich mir, ich nehme auch mal den Hinter hoch ein bisschen über verschiedene Flüsse „zu erzählen“... Ich möchte den Fokus eher darauf legen, (nur) einen Eindruck von dem, jeweiligen Fluß zu geben, eine Einschätzung welche WW-Stufen, für was für Packrafts geeignet, wie es mit Übernachtungen aussieht, welche Besonderheiten, Gefahren und natürlich jeweils ein paar Pics zum Antörnen dazu Mit den „Ausnahmen“ Ombrone & Schwarzer Regen alles Flüsse in den Alpen Drau Enns Gail Kössener Ache bzw Entenlochklamm Lech Mur Salza Salzach Schwarzer Regen Soca Steyr Ziller Schon mal 3 Kartentips Was sehr nützlich für die Planung in A bzw für die Planung der Fahrtrouten von einem Fluß zum Andern ist → Jüberman Österreich, bei jedem Fluß steht so grob der WW-Grad und zu welcher Zeit befahrbar, unbedingte Kaufempfehlung Für den (Schwarzen) Regen → Jübermann D-Südost mit u.A. Regen Für die Soca, falls Ihr sie noch irgendwo bekommt → Soca Bild und Erlebniskarte 2 Buchtips Luc Mehl Packraft-Handbook, english, ein absolutes Muß für jeden WW-Packrafter, bekommt Ihr u.A. beim Packrafting-Store, Sack & Pack und Packrafting Europe Kajakparadies Nordalpen Klasse Buch, wenn man auch mal neue ½ bis Tagestouren dort paddeln will, sehr zutreffende Beschreibungen, viele Pics, zutreffende WW-Einschätzung Noch eine Sache, die mir sehr am Herzen liegt, einige Flüsse liegen mit ihren interessanten Parts in Naturschutzgebiete und es wird recht deutlich darauf hingewiesen, daß dort Zelten, Campierewn usw verboten bzw nicht erwünscht ist. Bitte benutzt dort die Campings (sind meist recht preisgünstig und viele Paddelverrückte ) macht von da aus Tagestouren und neben Naturschutz liefert ihr dann denen, die gerne ein komplettes Paddelverbot durchsetzen wollen, keine „Munition“, dasselbe gilt sinnmgemäß für Uferbetretungsverbote oder die Westen & Helmpflicht auf Teilen des Schwarzen Regen. Natürlich ist es toll, wenn Andere, die dann den jeweiligen Fluß auch gepaddelt sind, ergänzen bzw schildern was sie völlig anders als ich sehen / einschätzen. So das war der Einleitungstext, da sich das über etwas Zeit ziehen wird, könnt Ihr gerne drunter oder mir via PN schreiben, wenn jemand gerne hätte, daß ich möglichst bald über einen bestimmten Fluß schreibe. Mal schauen, je nach dem, wie sich das entwickelt, wird es auch Sinn machen, evtl bei manchem Fluß einen eigenen Thread draus zu machen.
  3. Rursee (gut mit Eifel-Rur oder als Hybridtour kombinierbar) Wir haben schon häufiger Treffen in der Eifel auf einem der Campings in Heimbach gemacht, ein Teil der Leute ist u.U. Wandern gegangen (z.B. der Eifelsteig ist um die Ecke) oder Radeln und Viele Packraften. Wenn nun entweder die Rur wegen Jahreszeit oder Pegel gesperrt war oder halt Newbies dabei waren, die das erste Mal gepaddelt sind, ist dafür eine stehende Wasserfläche nett. Normalerweise finde ich Talsperren / Seen ziemlich langweilig, aber der Rursee hat mehrere Vorteile, durch die zerklüftete Form, die div Segelboothäfen usw mehr "Entertainement", recht viele Möglichkeiten zum Futtern / Trinken und dann kann man das wunderbar mit Wandern kombinieren (im Gebiet um den See sind ohne Ende Trails) oder man kann es Frühjahr - Herbst auch mit den Ausflugsbooten kombinieren, wenn man z.B. von Einem Ende zum Anderen ein paar std paddelt und dann Manche aus der Gruppe genug haben, ist es auch kein Problem, das Packraft eben einzurollen und mit dem Ausflugsschiff zurück zu fahren, während ein anderer Teil zurück paddelt. Eine Routenbeschreibung macht jetzt wenig Sinn, da es x Möglichkeiten gibt, loszupaddeln. Mein Tip ist, halt bei der Rur-Schifffahrt auch nach dem Fahrplan der Ausflugsboote zu schauen und nett damit für die nicht so ausdauernden Paddler zu kombinieren. Startpunkt kann z.B. gut am Rursee oberhalb von Heimbach / Camping sein. Sehr schön geht es eben halt auch, wenn man Newbies dabei hat, am 1. Tag auf dem Rursee Paddeln / Steuerschläge beibringen, am 2. Tag die Eifelrur Heimbach-Obermaubach. Bei all dem Positiven gibt es auch einen Nachteil, früher gab es Tagesplaketten für den Rursee für 3 €, jetzt gibt es nur noch Monatsplaketten für 15 € und Saisonplaketten (April - Mitte Nov) für 30 €, da sind unsere Talsperren im Bergischen preiswerter oder ganz umsonst. Hier noch ein paar Bilder...
  4. Ich habe ja zu einer Zeit mit UL angefangen, als es nur Rahmelose UL gab, Manche von Euch werden sich noch an Golite Pinnackle usw erinnern. Das war natürlich klasse, ca 1 oder 2 kg weniger bei zu haben. Aber um das Gewicht vernünftig auf die Hüften zu bringen, um Schultern & untere Wirbelsäule zu entlasten, war beim Packen das Feststampfen (Buritostyle) schon ein hoher Aufwand jeden Morgen und mit Luftmatte später gar nicht vernünftig möglich. Da fand ich es schon klasse, als die leichten Rahmrucksäcke aufkamen, die imho einen deutlich höheren Tragekomfort bieten. Je nach Rahmenkonstruktion wiegt ein Rahmen 50-100g, ich wollte bei längeren Strecken darauf nicht verzichten... Mal fix die Rucksäcke aufgelistet, die imho da am Ehesten zu empfehlen sind und bei denen ich später eine sehr hohe Quote an zufriedenen Bewnutzer-Rückmeldungen bekommen habe Zpacks Arc Haul Ultra 60 l bzw die Woman Version Habe ich bis jetzt noch auf jeden Rücken angepasst bekommen, sehr viel Einstellmöglichkeiten, riesen Zubehörpalette, seit dem Umstieg auf Ultra und gegenüber dem Blast usw verstärker Rahmen deutlich robuster, 47 l Hauptfach, ca 600 g, an der Kasse tut er einmal richtig weg, aber dann hat man viel Spaß damit HMG div Modelle der 55 l Version, ich empfehle am Ehesten Porter oder Junction, noch robuster, Vollalurahmen an den Rücken anpassbar, 55 l Haupfach, Gewicht je nach Modell, Rückenlänge ca 850-900 g größere Porter benutze ich seit viele Jahren für Wanderungen oder Packrafttouren mit großem Re-Supply-Abstand Gossamer Gear Mariposa, Hauptfach im 24er Modell was kleiner von GG mit 36 l angegeben, insgesamt 60 l, sozusagen eins der Urviecher bei den UL Rahmenrucksäcken, die lange Außentasche ist auch super für´s Zelt, Gewicht je nach Rückenlänge, Hüftgurt bei ca 900 g Benutze ich seit vielen Jahren für kürzere Touren bzw kleinem Re-Supply-Abstand SMD Swift bzw Minimalist, ich bevorzuge die Anderen, aber wenn das Geld eng ist, bieten die sehr viel für den rel kleinen Preis und die voll-modulare Bauweise, wie auch bei Zpacks, ist schon ein echter Vorteil, liegen aber bei 1 kg bzw etwas drüber Ich nutze eine stabilere Packraft-Spezialversion seit einigen Jahren beim Wildwasser-Packraften, wenn es in Bereiche geht, wo ich auch Helm & FS-Weste benutze
  5. Denke, hier macht ein Sammelthread Sinn. Ich fange mal aus gegebenem Anlass an: Nachdem mein MRS Alligator die Laos Flusstour bis auf ein paar Kratzer gut ueberstanden hat, bin ich nun leider in Thailand bei Ebbe auf eine Muschelbank aufgelaufen, die rasiermesserscharfen Muscheln haben leider einen 2 cm Schnitt in den eigentlich sehr robusten Boden unter dem Sitz verursacht. Habe es erst gar nicht gemerkt, da kaum Wasser im Boot war Jetzt geht es um die Reparatur. Würdet ihr den von außen oder innen flicken? Von innen wäre es ziemlich unauffällig, da unter dem Sitz und der Flicken wäre vor erneuter Reibung geschützt Vielleicht Flicken innen und dann von außen den Riss nochmal mit Aquasure abdichten? Das wäre jetzt meine Herangehensweise Wie würdet ihr es machen?
  6. Salute zusammen, ich bin neu im Forum, habe mir - hoffe ich 🙂 - alles Wichtige durchgelesen und bin natürlich wegen einer Frage hier: Kennt jemand dieses DCF-Zelt oder hat gar Erfahrungen damit gemacht: PEAX Solitude 4 DCF? Kurz zum Verwendungszweck: Ich suche eine UL-Zelt für den Winter mit der Möglichkeit, einen Ofen drin zu betreiben, für 2 Personen. Oftmals mit dem Packraft unterwegs, aber eben auch zu Fuss und da spielt das Gewicht schon eine Rolle. Bisher schien mir unmöglich zu sein, ein UL-Zelt für diesen Bereich zu finden und ich war wohl oder übel mit einem Tentipi Zirkon 5 light unterwegs. Das ist auch beim leichtesten Ofen auf Dauer zuviel Gewicht zum Tragen. Das Solitude 4 kommt mit 1,32 kg dem Ziel UL-Winterzelt jetzt näher als ich je gedacht habe. Aber ich habe da noch meine Zweifel, und bei dern Kosten überlege ich eher gründlicher: Cuben Fiber und Feuer? Ich habe immer gehört, das wäre ein NoGo. Sonst hätte ich auch schon mal am HMG Ultamid 4 überlegt. Anders als in der Werbung von PEAX auf ihrer Website dargestellt, erscheint mir eine Breite von 2,74 m im Tipi zu wenig für einen Ofen und zwei Schläfer*innen auf jeder Seite längs daneben. Wenn ich mal 20 cm Ofenbereite ansetze und 2 x 60 cm für Isomatten bin ich bei 1,40 Meter. Da bleiben pro Person und Seite 65 cm über. Zum Ofen hätte ich schon gerne 50 cm Abstand, allein damit durch die Temperatur nicht die Isomatte platzt. Aber nur 15 cm von der Seite bedeutet im Tipi, dass ich beim Schlafen an die Wand komme (auch das PEAX Solitude mit 2m Höhe und extra abgespannten Seiten hat zuviel Schräge) Und an der Wand bildet sich im Einwandzelt immer Kondenswasser. Bliebe also nur die Möglichkeit quer zum Ofen zu schlafen. wo immerhin 3,2 Meter zu Verfügung stehen. Entweder jeweils eine Person vor jedem Eingang oder - wie im Halfnest vorgesehen - beide auf einer Seite, wobei dann eine Person eben nicht am Ofen liegt. Hhmm scheint mir nicht ideal. Oder haben meine Gedankengänge einen Fehler? Was denkt ihr? Falle ich da auf den Versuch, mir eine eierlegende Wollmilchsau aufzuschwatzen rein, oder ist das wert mir genauere Gedanken über einen Kauf zu machen? Viele Grüße und nen schönen Restsommer Wansky
  7. Die Fotos mit Ofen sind da: Nach dem Overnighter-test im Januar jetzt der erste ernsthafte Versuch: Mehrtagestour per Packraft Anfang März auf der Oker. Der Fluss selber war etwas enttäuschend, oftmals im tiefen Graben verlaufend, sehr vermüllt und nur zwischendrin schönere Passagen. Also eher was für Tagestouren auf ausgewähltenm Abschnitten als für Mehrtagestouren. Dass hier weite Strecken Naturschutzgebiet sind (und Übernachten nur mit Genehmigung der Landbesitzer möglich ist!) erklärt sich mir eher aus der Hoffnung, dass dadurch mal was besser wird - aber vielleicht wird es ja. Die Breite des Zeltes passt mit dem Ofen in der Mitte ganz gut. Besorgt wie ich bin habe ich aber zwei Pflöcke neben der Matte eingeschlagen, damit nichts zu dicht an den Ofen rutscht. So hat alles gut geklappt. Lediglich das Kondenswasser an der Zeltwand war wegen dem geringen Abstand morgens vorm Einheizen des Ofens etwas lästig, das ist ja normal. Falls ihr noch Fragen habt - nur her damit.
  8. Eifel-Rur ab Heimbach / Rursee Eine schöne Strecke (knapp 20 km) teilweise durch Wald, mit etwas komplizierten und einschränkenden Befahrungsregeln, die je nach Monat auch noch Geld kosten, davon sollte man sich aber nicht abschrecken lassen, die lesen sich komplizierter, als sie sind. Da die Rur früher massiv von kommerziellen NL Veranstaltern überschwemmt wurde und es aus den üblichen Kreisen massiven Druck gab, den Fluß komplett für´s Paddeln zu sperren, kam als Kompromiss raus, daß die Rur vom 1.3. bis Mitte Juli komplett gesperrt ist und den Rest der Zeit (Mittte Juli - Ende Februar) die Anzahl der Boote strikt kontrolliert wird. Dies passiert durch eine vorher beim DKV NRW zu beantragende Permit, die für ein 1-2 P Boot 7 € (Nov-Feb kostenlos, für Mitglieder weniger) kostet. Damit es jetzt aber nicht zu einfach wird, darf man auch nur July-Sep 5.7. bis zum 30.9. 9.00 – 19.00 und Okt-Feb 9.00 – 18.00 paddeln, man sollte auch darauf achten, diese Zeiten unterwegs einzuhalten, da häufig ausserhalb der Zeiten der Abfluß vom Staubecken Heimbach zu gering ist, um zu paddeln und das würde dann unterwegs mit Flusswandern enden. Zusätzlich muß noch min 7 m³ / s vom Staubecken Heimbach abgelassen werden (kann man beim DKV NRW bzw an der Steinbrücke oberhalb der Einsatzstelle nachschauen (grüne Markierung muß erreicht sein)). Da zum Einen darauf geachtet wird, daß der Pegel im Rursee nicht zu niedrig wird und das abgelassene Wasser zur Stromerzeugung genutzt wird, kann es auch dazu kommen, daß wochenlang kein Paddeln möglich ist, damit später im Jahr genügend Wasser zur Stromerzeugung während Dunkelflauten da ist. Jetzt gibt noch die letzte Einschränkung, offiziell formuliert, dürfen dort keine Luftboote paddeln, was ja z.B. Packrafts und Grabner Boote enschliessen würde, meine Erfahrung in der Praxis (und ich war dort schon häufig auch mit kleinen Gruppen paddeln) ist, daß es dadurch keine ernsthaften Einschränkungen gibt. Man sollte vielleicht nicht die Packrafts ausgerechnet direkt vor dem "Kontroll-WW" an der Einsatzstelle aufblasen und durch Ausrüstung wie Weste, Bekleidung, Wurfsack zeigen, daß man nicht der Spaß-Sauf-Badeboot-Fraktion angehört und entspannt bleiben. Ich hatte darüber auch schon ein Gespräch mit der "offiziellen Stelle" in der ich darauf hingewiesen habe, daß eben das Paddeln mit Packrafts dort deutlich umweltverträglicher als Kajak / Canadier ist, da man halt mit Boot mit der Rurbahn zurückfahren kann und nicht hinterher nochmal die komplette Strecke mit dem Auto fahren muß, um die Festrumpf-Boote durch die Gegend zu karren. Natürlich gibt es auch u.A. kommerzielle Interessen, das beizubehalten bzw strickter durchzusetzen. Deswegen eine klare Bitte von mir, bitte achtet drauf, als Packrafter nicht negativ aufzufallen. Wie auf vielen Flüssen gibt es die Einschränkung, die offiziellen Ein / Ausstiegsstellen zu benutzen, was aber keine ernsthafte Einschränkung ist : Einstieg in Heimbach am Kontroll-WW, etwas davor Parkplatz (5 € Tag), dann unterwegs 3 Ausstiegsstellen (Blens, Abenden, Zerkall), an denen Zwischenstops bzw Abbruch möglich ist und der Endpunkt, nach ca 2 km Stausee-Paddelei, ein Steg in Obermaubach. In unmittelbarer Umgebung der Ausstiegstellen ist jeweils eine Haltestelle der Rurbahn, mit der entsprechend die Rückreise völlig easy ist, der Luxus der Packraft-Paddler vorher Fahrplan schauen, lohnt sich kaum, etwas platt gesagt, fährt sie tagsüber 2* / std. Wir halten es eigentlich immer so, daß wir in Heimbach auf einen Camping gehen und dann 2 Tage Paddeln auf Rur bzw evtl auch Rursee (dazu im nächsten Beitrag) je nach Gruppe, gehen auch Teilnehmer statt dessen Wandern oder biken. Wenn es Dir nun zu kompliziert ist, die ganzen Regeln auszuchecken, kannst Du Dich gerne an uns dran hängen, wenn wir dort paddeln gehen, schreibe ich eigentlich immer einen entsprechenden Beitrag im Community-Bereich bzw ab jetzt auch im "UL-Stammtisch-Köln"-Thread, momentan sieht es danach aus, daß da sehr gut ein WE im August statt finden könnte (jetzt ist die Rur ja bis Mitte Juli dicht) jetzt noch ein paar Bilder vom Rur paddeln bzw vom heimbacher Camping Chillen .
  9. Da ich inzwischen auch wieder etliche Male mit dem Segelboot unterwegs und mehrere Gespräche mit Skippern hatte und die teilweise auch mal Probe gepaddelt sind, dachte ich, ich lasse u.A. auch mal deren Rückmeldungen (am Ende) einfliessen. Ja breite Packrafts, daß man halt easy vom Boot von einer Leiter, Boardwand rein kommt, finde ich da auch sinnvoll. Es ist dann auch leichter, falls man mal was Kantiges transportiert, den Boden durch ein Stück Isomatte zu schützen. Müßte auf jeden Fall ein offenes Packraft sein und ausser vielleicht in GR, wäre ein Selfbailer suboptimal. Da sehe ich unterm Strich auch am Ehesten den Ponto oder Mule, aber klar, wenn man schon ein Packraft hat, wird man halt das nehmen und so etwas wie der Sigma wäre auch geeignet und hätte ein noch kleineres Packmaß, da wäre dann evtl je nach Gegend das TXV nett. Was die Pumpe betrifft, würde auch die Zero reichen, ich nutze ja bei mir auf dem Backdecker die Zero bzw Alpenblow für die grossen Klymitmatten und wenn ich dann mal nen Packraft benutze, krame ich nicht extra die Coolado raus, aber die Max Pumpen sind halt für User, die noch eh noch gerne ne LED-Laterne dazu hätten, interessant und es geht natürlich noch schneller. Also klar bei ner 36ér oder ähnlichen grossen Booten hat man genügend Platz, da würde ich ein Dingi mit Quirl bevorzugen, aber bei kleinen Booten hat halt ein Packraft den Vorteil, daß es ein sehr kleines Packmaß hat und man auch an Board nicht viel Platz braucht, um es aufzupusten, muß ja im Grunde nur das Heck mit dem Ventil in der Pflicht sein und in manchen Situationen ist es halt auch ein Vorteil, daß man es woanders fix zusammengepackt im Rucksack auf dem Rücken tragen kann. Oder daß ich noch zusätzlich ein Funsportteil bei habe. Aber klar, da muß jeder das aussuchen, was am Besten zu den eigenen Bedürfnissen passt und am meisten Spaß macht Bananaboot ist für ein größeres Boot natürlich auch Kult. Den größten Aha-Effekt gab es mit Seglern eigentlich immer, wenn ich die kleine Rolle rausholte, dann die Akkupumpe draufsteckte und sie dann nach ein paar min die Größe des Bootes sahen, vorher hatten Einige gedacht, bei der Packgröße käme eine bessere Luftmatraze raus Beim Probe paddeln fanden sie es leichter mit dem Doppelpaddel die Richtung zu halten, als mit Rudern bei normalen Dingis und fanden es als Vorteil, daß sie in Fahrtrichtung schauen. Manche hatten Bedenken wegen Haltbarkeit (ich habe noch keins klein gekriegt).
  10. Mit irgendwelchen Einschätzungen, Verurteilungen des Angeklagten tue ich mich schwer, da ich a) nicht auf der Tour dabei war und b) Menschen in extremen Stress-Situationen sehr unterschiedlich handlungsfähig bzw "logische" Entscheidungen treffen.. Ich habe schon häufiger Surfer, Segler aus Seenot gerettet, manchmal auch in Zusammenarbeit mit anderen Booten, meine Erfahrung ist dabei, wenn es eng wird, die Betreffenden aus ihrer Sicht in Todesangst geraten, treffen sie keine logischen Entscheidungen mehr, Manches, was sie dann entscheiden und für die beste Entscheidung für alle halten, ist rel hirnrissig bzw eher eine Gefährdung für alle. Umgekehrt habe ich es auch schon erlebt, daß der beste Schwimmer bei einer auf Grund gelaufenen Yacht das Boot verlassen und mit "Taxidiensten" von mir Schlepphilfe geholt hat, hätte er das nicht getan, hätte es ziemlich sicher die Yacht zerlegt mit entsprechender Gefährdung der anderen Segler. Wenn jemand einen Bergführer oder Skipper bei einer vernünftigen Firma bucht, gibt er einen Teil der Verantwortung für seine Gesundheit ab und hat sozusagen die entsprechende Risikoeinschätzung mitgebucht und damit evtl auch ein nein, wenn er er z.B. bei einer hochalpinen Tour mit Trailrunner an kommt, oder beim Segeln tagsüber Alk im Kopf hat. Da kann es natürlich auch sein, daß ein Bergführer, da als Unfallursache in der Statistik ungeeignettes Schuhwerk ganz vorne steht, generell keine Wanderer auf Bergtouren mitnimmt, die Trailrunner an haben...er hat nun mal die offizielle und bezahlte Verantwortung. Bei einer Tour mit Freunden sieht es halt anders aus... z.B. ich hatte immer Schwierigkeiten mit dem Wet Re-Entry in WW, bei einem Soca-Treffen bot nun ein erfahrener WW-Packraft-Trainer einen Umsont-Crashkurs (ohne geschäftliche Interessen) darin an, an dem Tag war für solche Spielchen eigentlich durch zu hohen Pegel ein geringes Restrisiko, daß, wenn der Re-Entry nicht klappt, wir evtl ein Stück den Fluß runtergespült werden und evtl trotz Trockenanzug, WW-Weste, Helm vielleicht im Felskontakt verletzt würden. Wir 2 Teilnehmer haben klar gesagt, das Restrisiko ist sehr gering, auch nicht höher, als wenn wir statt dessen an dem Tag paddeln würden, wir gehen das ein. Wenn nun der Worst Case eingetreten wäre, hätte ich auf keinen Fall gewollt, daß dann der Trainer dafür einen vor Gericht drauf kriegt (wahrscheinlich war er sich gar nicht des rechtlichen Risikos bewußt, da er aus NZ kam). OT: btw wenn man die Tricks kennt, ist das nicht so schwierig mit dem Wet Re-Entry.. Umgekehrt gehe ich ja häufig mit Anderen (Wildwasser)paddeln, dabei wäre es rel leicht, u.A. durch Forumseinträge, Berichte von 3., mir nachzuweisen, daß ich fast immer der Erfahrenste bin. Natürlich mache ich eine Risikoeinschätzung und dazu gehört auch, daß ich bei entsprechenden Pegeln keinen Newbie mitpaddeln lasse, daß ich je nach Tour auf bestimmter Ausrüstung bestehe, aber die Mitpaddler sind andererseits (meist) keine Kinder / Jugendliche, sondern Erwachsene, mit denen ich in Vorbereitung der Touren eine sehr klare Risikoabsprache mache (ein Restrisiko gibt es immer, auch für mich) und letztendlich, wenn nicht von mir ein Veto kommt, sie entscheiden, ob sie mitpaddeln. Da gibt es dann immer für mich, im Gegensatz zu den Anderen, ein rechtliches Restrisiko, falls etwas passiert. Oder z.B. früher beim GL-Fliegen, da haben mich häufiger Newbies in der Seilbahn gefragt, ob sie sich an mich dranhängen dürfen, da sie noch nicht sicher einschätzen könnten, ob sichere Bedingungen für den Start sind, wo bei Soaren evtl Leerotoren o.A. sind, die man besser umfliegen sollte usw Habe ich immer zugestimmt, wobei ich mir zu der Zeit des rechtlichen Risikos nicht bewußt war. Für die war es auf jeden Fall sicherer, als wenn ich abgelehnt hätte, aber wenn etwas passiert wäre, wäre ich vermutlich dran gewesen, da es z.B. aufgrund meiner weitergehenden Scheine leicht gewesen wäre, mir ne Garantenstellung nachzuweisen... Ich finde eine Rechtssprechung, die zu solchen Ergebnissen führt, rel hirnrissig... Vielleicht wäre es gut, mal einen Thread aufzumachen, in dem wir versuchen, die rechtlichen Risiken mal etwas zu sammeln bzw einzugrenzen, durch Verweise auf entsprechende Urteile bzw deren Begründungen und was wir da sonst noch sammeln könnten
  11. Hier dann ein kleiner Bericht zu der Tour Bis ein paar Tage vor der Tur, war ich mir ja unsicher, ob überhaupt durch Niederschlag genügend Pegel für die Sülz zusammen kommt, oder wir auf die Agger, die nicht so viel Entertainement bietet, ausweichen müssen. Dann hat es aber in den letzten 48 std vor dem Paddeln derartig geschüttet, daß das kein Thema mehr war, aber umgekehrt, ob der hohe Pegel nicht unsere Mitpaddlerin in ihrem Delta mit rel wenig Paddelerfahrung überfordert.. Bei Dennis & mir ist das ja kein Thema und ihm kam das gerade recht, um sein neues fränzösisches Wildwasser-Packraft zu testen. Am Vorabernd hat Dennis beim Rumsurfen noch ausgegrabern, daß momentan durch Rep-Arbeiten der Ausstieg bzw Umtragen direkt am rösrather Wehr nicht möglich ist. Am Morgen trafen wir uns am Austieg des KC Delphin an der Agger, ca 1 km vor dem Aggerwehr, liessen mein Auto dort stehen und fuhren mit Dennis Auto zuerst zum rösrather Wehr, um zu schauen, wie dort in der momentanen Baustelle das Umtragen möglich ist (ja möglich, aber ziemliche Schlammschlacht) und dann weiter zum hoffnungstaler Wehr, um zu schauen, ob ein Umtragen für unsere Mitpaddlerin möglich ist (Knackpunkt ist der provisorische Ausstieg, da da bei höheren Pegeln Strömung drauf steht) da dies recht suboptimal aussah und zusätzlich die Äste an der „Treppe“ des Wehrs so tief hingen, daß wir ein gutes Risiko sahen, daß wir 2 bei Durchfahrt von den Ästen aus dem Boot geräumt werden, haben wir es uns easy gemacht und alle 3 zusammen hinter dem Wehr eingesetzt. Später am rösrather Wehr gab es dann die erwartete Schlammschlacht beim Umtragen, das Waldstück hinter Rösrath schoen und etwas herausfordernd durch die Kurverei um die Bäume, dort habe ich darauf geachtet, für unsere Mitpaddlerin eine gute Linie vorzugeben. Unterwegs machten wir eine längere Pause, um unsere Vorräte zu vertilgen und kamen dann rechtzeitig deutlich vor dem Dunkelwerden wieder am KC Delphin an. Fazit : Eine schöne Tour bei mittlerem Pegel, unsere Mitpaddlerin mit ihrem Delta hat prima mitgehalten, die könnte jetzt bei hohen Pegeln auch mit einem WW-Packraft mitpaddeln... Wir werden bestimmt in den nächsten 1-2 Monaten noch 1-2 Touren dort machen, evtl auch mal eine längere Strecke (Sülz Haus Thal → Agger → Sieg → Rhein) auf 2 Tage verteilt mit Zelten / Grillen, wenn jemand gerne mitkommen will, kann er mir auch schon vorab eine PN schreiben... ein paar Pics von der Pause... Das Schlamm Abspritzen und anschliessend auf der Terrasse trocknen hat dann im weiteren Verlauf des WE anders geklappt, als gedacht
  12. Hallöchen liebes Forum, ich suche ein Packraft für mich und meinen Hund, ich bin bereits tief in die Materie eingestiegen, so denke ich. Mensch: 189cm ~83kg Hund: Weimaraner mix 35kg Verwendung: Hybrid Tour mit Wander Anteil. Daher leicht, kleines packmaß. Mit dem Hund ruhige Gewässer fahren, angeln.. perspektivisch auch mal allein drin, überwiegend eindeutig mit Hund. Boote die zur Auswahl stehen: Anfibio Sigma TX / TXL Warum? Geringes Gewicht, guter platz, lange überlegt. Anfibio Sigma TX Gewicht: 2030g Maße innen: 160cm x 37cm Packmaß: 30 x 20cm Floor 420 Schlauch 210 Zuladung: 190kg Anfibio Sigma TXL Gewicht: 2180g Maße: 180cm x 37cm Packmaß: 35 x 25cm Floor 420 Schlauch 210 Zuladung: 200kg Gewichtsunterschied ist egal, das packmaß ist das wieso ich überlege. Lohnt sich 20cm mehr länge für das größere packmaß? Schaut euch bitte die Bilder an und sagt mir aus eurer Erfahrung ob ich die 20cm mehr nehmen soll. Wie sitze ich, wie wird es mir gehen mit dem platz wenn ich einen halben Tag unterwegs bin ? Ich hoffe eure Erfahrung kann mir helfen mich richtig zu entscheiden. Ich bin leider noch nicht oft in einem kleinen Boot mit hund gewesen. Ich packe gern leicht und klein, doch mit einem großen Hund muss man gut überlegen wo man lieber nicht spart.. Vielen dank für eure Zeit. Grüße Fritz.
  13. Liebes Forum, wie bereits berichtet, möchte ich in nächster Zeit eine Lösung für den wasserdichten Gepäcktransport auf meinem Packraft finden. Das Gepäck wird in meinem Boot üblicherweise unter den Sitzen verstaut, und bildet dort wohl oder übel dann auch den tiefsten Punkt, wo sich jegliches Wasser bzw. auch Schmutz sammelt. Auch wenn ich voraussichtlich (bzw. hoffentlich) gerade mit diesem eher zahmen Bootstyp nie kentern werde, kann ich mir einerseits gut vorstellen, dass doch einmal eine etwas größere Menge Wasser ins Boot kommt, bzw. hätte ich auch einfach gerne mein Material wirklich verlässlich wasserdicht geschützt. Gleichzeitig wäre es fein, sowohl bei Kosten als auch Gewicht gegenüber z.B. Ortlieb-Drybags einzusparen. Meine bisherigen Überlegungen sind die folgenden: Rucksack abdichten: ich nähe gerade an meinem ersten X-Pac Rucksack. Rein theoretisch müsste es möglich sein, diesen abzudichten, wobei ich mir das bei den vielen Nähten relativ aufwändig vorstelle. Außerdem liegt der Rucksack dann direkt im Dreck/Wasser. Wasserdichter Liner: Der Inhalt wäre zwar trocken, der Rucksack aber wieder im Dreck/Wasser, bzw. alle Außentaschen auch ungeschützt Großer Drybag: Der gesamte Rucksack wäre vollständig geschützt, diese Version erscheint mir aus jetziger Sicht gerade optimal. Das Material müsste auch nicht extrem viel aushalten, insofern könnte man es wohl auch etwas leichter dimensionieren. Sofern die Lösung Sinn macht, ergibt sich als nächstes die Frage nach dem Material: SilNylon mit Silikon bei den Nähten abgedichtet: Zwar sehr leicht, aber wahrscheinlich nicht dicht genug, habe einmal einen Drybag so hergestellt, und so ganz hat mich das nicht überzeugt SilNylon mit Elastosil kleben: wirkt für mich irgendwie aufwändig mit Andrückrolle, ablüften, usw. DCF: habe ich noch nie verarbeitet, wirkt aber recht simpel. Initial wohl auch recht dicht, hier würde mich am meisten die langfristige Dichtigkeit bzw. Haltbarkeit zweifeln lassen - teuer wäre es jedenfalls auch. PU-beschichtetes Nylon: Könnte wohl mit Nahtband recht gut abgedichtet werden, wäre auch verhältnismäßig günstig. Die Langlebigkeit vom geklebten/gebügelten Nahtband ist dann wohl hier der Schwachpunkt, bzw. ab irgendeinem Punkt wohl die PU-Beschichtung generell? TPU-Nylon bügeln: da bin ich irgendwie sehr skeptisch, ob ich hier mit einem Haushalts-Bügeleisen ein verlässliches und haltbares Ergebnis hinbekomme... Hat jemand von euch Erfahrungen bei der Verarbeitung von Drybag-Materialien, bzw. übersehe ich grundsätzlich irgendetwas in meinen Überlegungen? Vielen Dank euch jedenfalls für eure Ideen und Inputs!
  14. Ich nutze zwar aufgrund des geringen Preises fertige Drybags usw habe aber sehr viel Erfahrung mit wasserdichtem Gepäck verpacken im / auf dem Packraft... da man unten im Boot auch mal mit den Füssen vor kommt, bei einer Kenterung das Zeug auf dem Fluß auch mal in der Strömung an Ästen usw entlang schabt, würde ich kein zu dünnes Material nehmen z.B. die STS Si-Nylonsäcke sind bei mir über viele Jahre absolut dicht, aber im Gepäck. DCF ist ein klasse Material für einen Packraft-Rucksack, nutze ja einen großen Porter für Hybridtouren, aber unten im Boot fände ich es suboptimal, In den heutigen Zeiten, in denen man mit einer Zero Pump etliche Packrafts nacheinander aufblasen kann, hantiere ich eh nicht mehr mit Aufblassäcken rum. Bei meinen Selfbailern, wo ein Packsack unten im Boot ständig / stundenlang im Wasser liegt, habe ich die Erfahrung gemacht, daß sich durch fast jeden Rollverschluß Wasser mogelt, besser wird´s, wenn man nicht 3* sondern 5* umschlägt. Auf der anderen Seite wirst du mit einem Omega mit Sitzen in der oberen Position vermutlich nicht WW oberhalb von 2 paddeln, dann bleibt es rel trocken im Boot und ein Schwimmer ist Edelpech oder man hat was verschnarcht Da gerade der Extex-Shop nicht erreichbar ist, kann ich nur mal so Material angeben, natürlich würde das dicke Material der Ortlieb PD350 Säcke dicke reichen aber das etwas flexible Material der STS Big River Säcke -> 420D TPU reicht bei mir auch im Selfbailer.
  15. Hallo Kraxelmaxel, ich habe 2 "Drybags" in Verwendung, beide aus Silnylon. Einer genäht und abgedichtet, einer geklebt. Funktioniert beides, allerdings ist die Haltbarkeit sehr begrenzt, so dass die beiden "Drybags" inzwischen eher gegen Spritzwasser schützen und nicht vor dauerhafter Nässe. Mit der Zeit scheuern sich winzige Löcher ins Material. Meine Erfahrungen zu den anderen Materialien: PU-beschichtetes Nylon lässt sich nach meiner Erfahrung auch sehr gut mit Pattex Transparent verkleben. Nähen ist dann gar nicht notwendig. Meiner Meinung wird nach wird das Material unterschätzt. TPU-Nylon bügeln funktioniert mit einem Haushaltsbügeleisen sehr gut. Ich habe meine ersten 3 Packrafts so gebaut. Nur sollte die TPU-Beschichtung nicht zu dünn sein. Besser das Material vorher testen. Ich habe übrigens meine Drybags so gestaltet, dass ich sie auch als Pumpsack für das Packraft und für die Isomatte nutzen kann. Ich hoffe das hilft weiter...
  16. Letztens wurde das neue Packraft auf seine erste Tour ausgeführt, und es ging direkt zwei Tage auf die Mosoni Donau. Unser "Drybag-System" (hier: Bauschuttsäcke) sind auf jeden Fall eines der nächsten Upgrade-Projekte 😇 Trotz relativ trübem Wetter haben wir kurz sogar die Sonne erwischt, insgesamt war es jedenfalls eine tolle Stimmung am Fluss. Den Abend haben wir recht luxuriös im Baumwoll-Lavvu ausklingen lassen.
  17. Achso, khyal da du mitliest Bin zwar mit dem Alligator 2 S in voll zufrieden, aber ich überlege mir zusätzlich einen Alligator pro vielleicht in xxl anzuschaffen. Damit ich 2 WW taugliche Boote habe, um zu zweit Touren tuacheb Du hast das pro ja in XXL . Nun passt mir das 2 S zwar punktgenau, mit meinen 90 plus kg, aber ich dachte, dass die XXL Version durch den größeren Auftrieb und etwas mehr Bequemlichkeit vielleicht noch besser wäre und zumindest auch eine noch interessantere Variation zu meinem 2S in Normalgröße darstellen wûrde Auch wenn ich dann noch deutlich mehr Zuladung habe, als bei dieser Tour hier. da hatte ich ja wenig dabei Allerdings liest man ja das Boote im WW besser eng anliegen sollten, wegen Kontrolle, Bootkontakt ... Mmmhhn.. khyal hat diesen Beitrag moderiert: Damit das weder ein Deinem klasse Packraft-Reisebericht "unter geht" noch den "verwässert" habe ich mir erlaubt, den Beitrag in ein neues Thema zu verschieben
  18. Jetzt noch mal etwas ausführlicher. im Wildwasser im Schwall schlagen halt die Wellen über das Boot, in einem normalen offenen Packraft würde sich in Diesem sehr scnell eine große Menge Wasser sammeln, was u.a. das Boot manövrierunfähig macht. Um dies zu verhindern gibt es 2 sinnvolle Möglichkeiten : Spritzdecke mit Rahmen & Paddelschürze Einen Selfbailer bei dem die Ablauföffnungen im Boden so positioniert sind, daß egal wie das Boot im Wasser liegt, das Wasser wieder schnell abläuft. Entsprechend finde ich es sinnvoller, wenn die Ablauföffnungen entlang des ganzen Bodens positioniert sind (wie z.B. beim Alligator SB oder dem Gnarwal Selfbailer) und nicht nur eine im Bugbereich, wobei ja meist das Packraft im Heckbereich etwas tiefer liegt durch das Körpergewicht. btw ich habe mal, als ich den Alligator SB neu hatte, ihn im Schwall absichtlich fast komplett vollaufen lassen und er war innerhalb ca 1/2 min wieder leer...
  19. Ja das habe ich mir auch am Anfang überlegt. Aber dann dachte ich mir es wird dann ein bunter Haufen an Kategorien. Die Idee war Benutzerdefinierte Kategorien die dann aber einer harcode Kategorie zugewiesen wird. Jetzt muss ich mal überlegen, hatte natürlich nur die Hiking Szene im Kopf aber die Bikepacking Community ist auch extrem gewachsen. Da wäre die Idee vll sowas wie "Master Kategorie" zu haben. z.B. Hiking (X Kategorien), Packraft (X Kategorien), Bikepacking (X Kategorien) und für jede "Master Kategorie" kann man dann Items anlegen. Dann hat für jede "Sportart" sein eigenen Schrank, man kann aber aus jedem Schrank Sachen in die Liste packen.
  20. Cool, vielen Dank! Ich mag Lighterpack eigentlich gerne, aber es ist eben nicht Smartphone-freundlich. Was bei Levity noch super wäre, wäre die Option selber Kategorien erstellen zu können (z.B. "Packraft" o.ä.), dann wäre es übersichtlicher und es landet nicht der ganze Rest in "Sonstiges". Grundsätzlich gefällt es mir aber schon sehr gut🙂.
  21. Ich finde auch, daß man beim darüber Nachdenken oder sich gerade im öffentlichen Raum austauschen auch immer im Fokus behalten sollte, daß jemand zu Tode gekommen ist, daß die letzten std bestimmt heftig waren, daß es trauernde Angehörige gibt, die man durch unbedachte Äußerungen oder gar Schuldzuweisungen leicht verletzen kann.... Aber eine sachliche Auseinandersetzung über die Ursachen, durch jemand, der richtig kompetent für so etwas ist und dem alle Fakten vorliegen, kann helfen, so etwas in Zukunft zu verhindern, da denke ich z.B. an Schubert mit seiner Ursachenforschung im Kletterbereich oder Mehl im Packraftbereich, deren Berichte haben zumindest bei mir dazu geführt, daß ich in manchen Punkten wesentlich anders handele, entscheide, andere Ausrüstung benutze... Was solche Prozesse betrifft, finde ich diese Schuldsuche in der ja für eine Schuldzuweisung auch schon die Garantenstellung reicht, sehr problematisch. Bei Kindern, Jugendlichen klar, da habe ich ne klare Verantwortung, daß denen nichts passiert, muß sie evtl einschränken, da sie u.U. die Folgen nicht übersehen können, aber bei erwachsenen Mittourern, die rechtliche Verantwortung in Garantenstellung geht ja sehr weit, da bewege ich mich schon auf sehr dünnem Eis, wenn ich z.B. beim Packraften hier auf meinen rel harmlosen Hausflüssen jemand mitnehme, der nicht ein vollständig ausgestattetes WW-Packraft benutzt, mir entsprechende Paddelerfahrung nachweisen kann, was ich für sehr übertrieben halten würde, oder wenn ich beim Wandern, sobald es in die Berge geht, jemand mit Trailrunnings "mitnehme". Im gewerblichen Bereich, klar, man bezahlt für eine bestimmte Leistung und kann dann imho auch erwarten, daß die Orga bzw deren Vertreter dafür sorgen, daß es auch sicher ist, aber unter Freunden, wo auch meist sehr unterschiedlichen Ansichten darüber sind, was sicherheitstechnisch nötig ist, da stehst Du als der "Erfahrenere" in Ländern wie D oder A bildlich gesprochen schon mit einem Bein im Knast...
  22. Mur ca 75 km Strecke, sehr entspannt in 2 Tagen machbar. Einstieg in Zeltweg, ca 500 m vom Bahnhof Ausstieg in Loeben fast vor dem Bahnhof, an beiden Stellen auch rel easy mit Auto-Parkplätzen. Sicheres Beherschen von WW2+ & WW-taugliches Packraft reicht imho für die Mur, ich habe dort auch schon Ally und SUP—Paddler getroffen. Übernachtungsplätze finden sich so Einige, es wird in Flußbeschreibungen auch schon mal die Murinsel nahe St Michael empfohlen, die ist allerdings mit Vorsicht zu benutzen. Zum Einen wurde die schon häufig als Partyinsel mit Anlage mißbraucht und die Anwohner am gegenüberliegenden Flußufer haben die Faxe dicke, vor allem auch, da sie, da selbe Gemeinde für die Reinigung mitzahlen dürfen, da kann es schon mal sein, daß sie die Rennleitung rufen, wenn sie ein Zelt sehen. Aber auch, wenn man das Zelt ausser Sichtweite aufstellt, die Insel wird sehr stark als Naherholungsgebiet genutzt, Picknick, Grillen, Jogger, Hundebesitzer bis zum Dunkelwerden und ab Morgens früh wieder und als wir dort mal übernachtet haben, kam morgens um 8.00 die Grünpflege mit dem Balkenmäher angerattert, war zwar tiefenentspannt „nee ihr müßt jetzt nicht das Zelt weg nehmen, frühstückt erstmal, ich mäh dann zuerst weiter unten“ aber wenn man seine Ruhe haben will, ist es definitiv der falsche Platz In vielen Flußbeschreibungen werden die Stellen kurz hinter der Murinsel, wo 3* Brückenpfeiler der AB im Fluß stehen, als ultragefährlich beschrieben „wer nicht viel WW Erfahrung hat, sollte hier besser nicht Paddeln, sonst Lebensgefahr“ entsprechend hatte ich da wer weiß was erwartet, aber ich bin inzwischen die Mur bei div Pegeln bis leichtem Hochwasser gepaddelt und ich habe die Stellen nie als herausfordernd oder gar gefährlich erlebt, daß man bei so dicken Pfeilern und der mittleren Strömungsgeschwindigkeit ordentlich Seitenabstand hält, da hinter den Pfeilern gut Kehrwasser und schräg dahinter Verschneidungen sind, ist ja klar und dann ist das auch nicht schwieriger als der Rest der Mur. Nun noch ein paar Pic-Impressionen und wenn Fragen sind gerne... Es gibt so einige Einstiegs / Übernachtungsstellen ohne Kehrwasser, da sollte man zum Anlegen schon die Seilfähre (rückwärts) beherschen Auf der Murinsel trifft man auch häufiger andere Paddler für einen Gear/Reviertalk und yes es gibt Paddler die noch deutlich mehr als ich bei haben
  23. Bin gerade in Südamerika und fliege über die USA zurück Überlege da einen dieser UL Klassiker mitzunehmen. Hyperlite Monutain Gear Bieter gerade 20% Discount an und ich überlege bei 340 Dollar zuzuschlagen. Allerdings bekommt man für 75 Dollar mehr ja einen 500g leichteren Zpacks Arc Haul Ultra Ich suche für längere echte Hybridtouren einen passenden Rucksack Man sollte damit auf Dauer 15 kg gut tragen Der HMG ist ja durchaus beliebt als Packrafting rucksack Der Zpacks Arc Haul ist da nich nicht so erprobt, aber spricht was dagegen ? Vielleicht die Stabilität des Tragestangen. Falls man ihn beladen vorne auf den Bug befestigen will? Ich möchte eigentlich auch einen Rucksack haben, der so flexibel ist dass man ihn auch im T-Zip unterkriegen in kann oder am besten auch zusammengerollt in eine 60 l Bugtasche. Sollten eigentlich beide können Oder sollte ich besser ganz was anderes nehmen? Für den HMG müsste ich mich bis zum 27. entscheiden. Würde vermutlich dann eherden schwarzen Windrider oder southwest (Feststoff statt Netztaschen) nehmen (weiß sieht schnell oll aus, heizt sich aber nicht so auf...) Bitte um Ratschläge/Alternativen
  24. Steyr Man sollte sicher das Paddeln bis WW3- beherschen, die höchsten Schwierigkeitsgerade im Fluß sind WW2+, rel einfach zu bewältigen, da es nur darum geht, mit genüghend Eigengeschwindigkeit durch die Schwälle bzw eine 3/4 m Stufe durchzupaddeln. An Ausrüstung braucht jedes Boot min eine min 3 m lange Landleine und man sollte entweder ein >= 4 mm 15 m Reepschnur oder einen entsprechenden Wurfsack bei haben (aber den haben wir ja sicher alle beim Paddeln bei, oder ?😎) Da die Steyr zum großen Teil in einem Naturschutzgebiet läuft und ausserhalb manche zum Zelten mögliche Stelle Privatbesitz ist (die zwar nicht unbedingt überall was dagegen haben, daß man da auch übernachtet, aber da häufiger lautstark mit Anlage Party machen) ist meine Empfehlung den Camping am südlichen Ende des Stausees zu benutzen (btw leckere Pizza & alkfreies Weizen, meine hies Obermayr) und dann entweder mit ÖNV oder Auto zum Einsatzplatz unterhalb der Staumauer zu fahren oder eben ab dem Camping über den Stausee paddeln (auch schön) und die Staumauer zu umtragen. Evtl kann man dann an einem anderen Tag, wenn genug Pegel und man im 3er Bereich sicher ist, noch den Stausee-Zulauf Techl "mitnehmen". Dann ist die Steyr auch locker als Tagestour mit ÖNV machbar, die Paddelstrecke ist zwar nur ca 20 km, aber man sollte das zeitlich nicht unterschätzen, da 2 Umtragen und die Staumauer-Boot-Abseilaktion dazu kommt und die Steyr auch derartig klar ist, daß es auch einfach Spaß macht, rumzuchillen. Für die Angelfreunde, die Steyr ist voll mit Fischen, aber keine Ahnung, wo man nenm Angelschein bekommt, bin kein Angler. Mir macht die Steyr trotz des rel hohen logistischen Aufwands (für die kurze Strecke zu dem Fluß anreisen) immer wieder Spaß, alleine die Abseilaktion ist schon nett Der übliche Einstieg ist 100 m unterhalb der Staumauer rechts die Betonrampe, dort unten kein Auto parken, etwas oberhalb in der Zufahrt bei der Feuerwehr und dem Anwohnergebiet gibt es genügend Parkplätze. Bis zur ersten Wehrumtrage geht es rel ruhig zu, max 2-, nach ca 5 km kommt dann der Ausstieg via Holzplattform links ca 1,30 m über Wasser mit Treppe, manchmal teilweise von Anglern belegt, dann relaxed bleiben, die machen schon etwas Platz und nehmen auch gerne Sachen an, wenn nötig... Jetzt kommt das netteste Stück, man läuft bis zur Staumauer, dort ist ein Seil befestigt, was aber manchmal unten fest hängt, deswegen lieber eben für den Fall die Reepschnur bzw den Wurfsack nutzen. Man hebt das Boot mitsamt Paddel, Gepäck über das Geländer und läßt es mit dem Seil eine Holzrutsche runter, wenn man mit Mehreren ist, macht es Sinn, daß einer schon runter klettert, um die Boote anzunehmen, Seil abzuknotten. Runter geht es über 2 Leitern mit Schutzkäfig drumherum, deswegen ist es nicht möglich, auf der Leiter z.B. einen größeren Rucksack zu tragen. Je nach Pegel ist unten der Wasserstand bis ca 1,5 m unterhalb des Betonpodest, dann steigt man über ein Leiter ins Boot, deswegn der min 3 m Festmacher, alles gut machbar, man muß kein Kletterer sein, aber sollte das konzentriert machen und einen sicheren Tritt auf längeren Leitern haben. Ein paar hundert m nach dem wiedew lospaddeln kommt die "Schlüsselstelle", die Strömung zieht in einer leichten Rechtskurve zuerst nach links auf die Felswand zu, leicht mit ein bisschen Vorlage zu kontrollieren, auf dem anschliessenden Geradeausstück kommt die 3/4 m Stufe, da machen höchstens Paddler einen Schwimmer, wenn sie zögerlich rumhampeln, mit genügend Eigengeschwindigkeit und Boot gerade ausgerichtet kein Prob, ansonsten gibt es abre auch unterhalb genügend Kiesbänke, um nach einem Schwimmmer wieder den Kram zu sortieren. Es gibt deswegen auch viele Newbies oder Paddler die erst ein Stück unterhalb dieser Schlüsselstelle einsteigen, ich bin auch schon mal mit Anwohnern zusammen gepaddelt, die mit Grabner oder nem Scubi (ok das war bei einem newbiefreundlichen Pegel und der hat überall an den Schwällen den Chickenway genommen) unterwegs waren. Ich empfehler aber ein richtiges WW-Packraft, macht einfach mehr Spaß. Auch der Austieg des 2.Wehrs wird lange vorher durch große Schilder angekündigt, nicht zu übersehen, links ein Rampe, auch ein guter Platz Pause zu machen, ein paar Hundert m Laufen, beim Wiedereinsetzen nicht den Fehler machen, den ich gemacht habe, noch im Kraftwerksbereich die Treppe benutzen, dort unten gibt es absolut fiese Strömungen, Sog usw, echt gefährlich, nochmal etwas weiter runter laufen und wo dann links der Strasse das erste Wohnhaus ist, geht rechts eine Betontreppe ans Wasser. Im weiteren Verlauf nach der Schlüsselstelle zwischen den Wehren und unterhalb des 2. sind einige Schwälle, immer schön daher, wo das meiste Wasser fließt, paddeln, statt dessen die kleineren schmalen Bogenumfahrungen nur wählen, wenn man sich in WW3 sicher fühlt. An der großen Brücke vor Obergrünburg ist dann Schluß, Austieg rechts direkt vor der Brücke, über die Brücke laufen, dann zur Hauptstr oberhalb, dort ist 100 m weiter "Flußaufwärts" die Bushalte. Nun noch ein paar Pics...
  25. Enns Fangen wir mal mit der Enns an. Gibt eigentlich nur 2 Stellen, an denen man aufpassen muß, Einstieg und Ausstieg. Der Einstieg am Ortsausgang von Schladming wird in den div Flußbeschreibungen im Internet hinreichend genau beschrieben, für Autofahrer ganz nett, liegt der Einstieg neben einem Anwohnergebiet mit mehr als genug Parkplätzen, mit Övis kommt man auch auf < 1 km ran. Wenn man die Böschung runtergekraxelt ist, ist genügend Raum, etliche Boote nebeneinander fertig zu machen, gerade am WE ist es auch häufiger so, daß man dort andere Paddler trifft, bei mir waren es im Schnitt ca 2/3 Kajak, 1/3 Packraft WW-Boote. Bei niedrigerem Wasserstand ist es easy, bei höherem Wasserstand sind ein paar fiese Schwälle direkt nach dem Lospaddeln, die durchaus gut Kraft haben können, wenn hohe Pegel sind, sollte man also dann gut vorbereitet sein, konzentriert lospaddeln. Die Gesamtstrecke, die man paddeln kann, sind knapp 70 km. Man sollte sehr gut aufpassen, daß man den letzten möglichen Ausstieg die Lauferbrücke, eine alte Holzbrücke nicht verpasst, denn kurz danach geht es in den WW5er Bereich des Gesäuse, das ist was, was ich mir deutlich lieber vom Ufer anschaue Als ich die Strecke das erste Mal gepaddelt bin, bin ich zuerst zu der Brücke gefahreen, um einen Waypoint zu setzen und war dann beim Paaddeln übervorsichtig, lieber 2-300 m vorher schon auszusteigen, was aber völlig unnötig war, da es keine 10 m vor der Brücke auf der rechten Seite einen guten Ausstiegspunkt mit flacher Anblandestelle zwischen Büschen gibt und wenn man es doch verschnarcht, man noch hinter der Brücke mit Mühe über eine Steinböschung aussteigen könnte. Direkt oberhalb vom Ausstiegspunkt ist eine Zufahrt von der Strasse zur Weide und direkt hinter der Sperre ist am Rand vom Gebüsch ein Platz wo man gut 1-2 Zelte aufbauen kann, falls man abends ankommt. Wenn man ein paar hundert m leicht bergauf läuft, kommt man an die Bushalte, von der man mehrfach / Tag mit Umsteigen nach Schladming zurück kommt. Gerade im 2. Teil ist die Aussicht teilweise gigantisch. Was evtl Übernachtungsplätze betrifft, ist das nicht ganz easy, da dort sehr viele Kuhherden auf Weide stehen und man zum Einen auf einer Weide durch die neugierigen Kühe keine Ruhe bekäme und das auch die Bauern nicht so toll fänden, bei anderen Plätzen sollte man ein Auge auf dem Boden haben, bevor man aufbaut, wir haben schon mal in einem Wäldchen übernachtet und am nächsten Morgen liefen die Kühe auf dem Weg zur Weide zwischen unseren Zelten / Booten durch. Durch die rel hohe Strömungsgeschwindigkeit ist es nicht so ganz easy mit den Plätzen, häufiger ist man halt auf der falschen Flusseite und denkt „das wäre ein guter Platz gewesen“... Hilfreich sind Zelte, die nicht eine extrem hohe Stellfläche brauchen, für Hängematte & Tarp finden sich auch so einige Plätze. Wenn es denn sein muß, kann man die Strecke auch an einem Tag paddeln, ist aber wie ich aus eigener Erfahrung weiß, rel stressig und eigentlich schade, so da "durchzuheizen". Die Einstiegsstelle kann bei sehr hohen Pegeln auch in den Schwällen eine 3- erreichen, normalerweise je nach Pegel 2- bis 2+, ansonsten auf der Strecke max 2+, aufgrund der höheren Fließgeschwindigkeit sollte man sich bis in den 3er Bereich sicher fühlen. Falls mit mit dem Auto unterwegs ist, sollte man auf jeden Fall vorher oder hinterher mal zu den Aussichspunkten im 5er Bereich flußabwärts im Gesäuse fahren, dann wird man sich ja eh wahrscheinlich vorher die Ausstiegsstelle anschauen. Leider habe ich auf die Schnelle gar nicht so viele Pic zur Enns gefunden, irghendwo in den Untiefen meiner NAS müßten noch mehr sein, aber ich denke mir das Wichtigste ist das Pic der Ausstiegsbrücke und bevor jetzt jemand verwirrt ist z.B. aufgrund der unterschiedlichen Paddelrucksäcke, ich bin ja häufiger in den Alpen zum WW-Packraften, bin entsprechend die Flüsse etliche Male mit unterschiedlichen Booten / Ausrüstung gepaddelt. Normalerweise poste ich ja nie Waypoints o.A öffentlich aber hier aus Sicherheitsgründen die Lauferbrücke N47° 35' 16.5" E14° 32' 13.3" bitte selber nochmal nachprüfen, denn dahinter kommt halt das Gesäuse Wenn Fragen sind, her damit Ergänzungen, andere Meinungen zum Fluß, gerne...
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