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Ultraleicht Trekking

Vergleich der beiden imho besten :-) UL-Pumpen Flextail Zero Pump & Alpenblow Pump, Review & User-Erfahrungen


Empfohlene Beiträge

Geschrieben

Vor einiger Zeit habe auch ich ein Set der neuen Pumpenadapter für meine Alpenblow erhalten – vielen Dank dafür, @khyal.
Da ich sowohl die Sea to Summit Ether Light XT Insulated Mat als auch die Zenbivy Ultralight Mattress verwende, habe ich den abgebildeten Adapter gezielt mit diesen beiden Matratzen getestet.

Beim neuen Adapter fällt sofort auf, dass die Querstreben im Inneren überarbeitet wurden. Diese neue Struktur sorgt für deutlich mehr Stabilität. Beim alten, pinken Adapter konnte ich mit dem Finger von oben auf die Mitte drücken, woraufhin der Adapter komplett zusammensank und sich regelrecht zerknüllte. Das führte dazu, dass er sich nur schwer in das Ventil der Ether Light XT einsetzen liess. Bei der Ultralight von Zenbivy war dieses Problem weniger ausgeprägt, aber ebenfalls spürbar.

Die neue Variante ist nun deutlich verwindungssteifer – sowohl aufgrund der überarbeiteten Konstruktion als auch des verwendeten Materials. Für mich stellt dies eine klare Verbesserung in der Handhabung dar. Der Adapter bleibt formstabil, lässt sich problemlos ins Ventil einklicken und sitzt sauber, ohne sich zu verformen. Das Aufpumpen geht dadurch spürbar schneller und entspannter.

Auch das Material selbst wirkt hochwertiger und langlebiger. Beim alten, pinken Aufsatz waren die Schichten des 3D-Drucks deutlich sichtbar und fühlbar. Ich könnte mir gut vorstellen, dass der Adapter an solchen Stellen mit der Zeit einreissen könnte – insbesondere, da ich ihn teilweise ins Ventil hineindrehen musste oder er sich bei geradem Druck verformte. Diese Probleme treten mit dem neuen Adapter nicht mehr auf.

Kurzfazit:
Der neue Pumpenadapter ist in Konstruktion, Material und Handhabung klar überlegen. Er ist stabiler, passgenauer und deutlich angenehmer im Einsatz. Für mich eine echte und sinnvolle Weiterentwicklung, die den Alltag beim Aufpumpen spürbar erleichtert.

 

 

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  • 2 Monate später...
Geschrieben

... darf noch erwähnt werden, daß die Zero Pump auch zum Aufblasen/ Befüllen von sog. selbstaufblasbaren Matten wie z.B. die Nordisk Grip geeignet ist (Adapter F1). Die Alpenblow kann das nicht. Die standardgemäß beigelegten Adapter funktionieren nur für die `großen` Ventile der Luftmatten...

Durch die Nutzung einer Pumpe gelangt nicht die sicher, gegenüber der gerade beim Befüllen vorherrschenden Luftfeuchtigkeit, weitaus höhere Speichel-/ Atemfeuchtigkeit in die Matte. Feuchtigkeit soll ja zu Schimmel und entsprechenden Folgen führen...

Auch nicht unerwähnt sollte bleiben, daß bei der Befüllung mittels Pumpen ein Nachblasen (ein oder zwei Atemzüge werden oft angegeben) bis zur vollen Härte der Matte erforderlich ist...

Noch eine Info: Die Zero Pump hat jetzt einen Nachfolger, nämlich die Zero Pump 2. Der Maximaldruck soll bei ihr jetzt 3,5 kPa statt bisher 2,5 kPa betragen. Wird dadurch das Nachblasen bis zur vollen Härte überflüssig ? Hat jemand schon Erfahrung mit der neuen Pumpe ?

Etwas leichter soll die Zero Pump 2 auch noch sein (Gehäuse jetzt aus Plastik ?)... 

 

Geschrieben
Am 30.3.2026 um 10:45 schrieb Ein.Plattfüssler:

... darf noch erwähnt werden, daß die Zero Pump auch zum Aufblasen/ Befüllen von sog. selbstaufblasbaren Matten wie z.B. die Nordisk Grip geeignet ist (Adapter F1)

Habe mal meine Antwort auf 2 Beiträge verteilt, damit es mit evtl "Gegenantworten übersichtlich bleibt...hier die 1.

Also meine selbstaufblasenden Matten füllen sich ca so weit, wie es so eine kleine Pumpe machen kann, auch von selber, wenn ich sie offen ein paar min liegen lasse, aber mag sein, daß ich da besonders Gute hatte / habe....klar, wenn man die Zeit nicht hat z.B. abends nix mehr Essen nur noch auf die Matte will...oder ne Selbstaufblasende hat, die sich nicht von selber aufbläst z.B. auch durch sehr lange eng komprimierte Lagerung bei  der ersten Benutzung danach...
 

Am 30.3.2026 um 10:45 schrieb Ein.Plattfüssler:

Durch die Nutzung einer Pumpe gelangt nicht die sicher, gegenüber der gerade beim Befüllen vorherrschenden Luftfeuchtigkeit, weitaus höhere Speichel-/ Atemfeuchtigkeit in die Matte. Feuchtigkeit soll ja zu Schimmel und entsprechenden Folgen führen...

Ich bin da eigentlich eher zu anderen Schlüssen gekommen aber klar, das sind nur meine Gedanken....

Ich hatte das Thema aufgrund ein paar Inet-Beiträgen, die ich nicht so nachvollziehen konnte, mal mit ein paar Medizinen angesprochen und die haben sich halb tot gelacht, meinten dann, daß die zusätzliche Feuchtigkeit durch die Atemluft nur eine nachgeordnette Rolle spielt, daß ich so grob mit ca 0,4-0,5 l Feuchtigkeit durch Atemluft in 24 std rechnen kann, ich solle das doch mal auf die paar Atemzüge in die Matte runterrechnen, daß wenn z.B. abends durch Abkühlung die Luft schon mit Feuchtigkeit gesättigt ist, logischerweise keine zusätzliche Feuchtigkeit durch Atemluft auftreten kann, daß auch tagsüber wenn die relative Feuchtigkeit in der Luft geringer ist, die zusätzliche Feuchtigkeit durch die Atemluft nur eine nachgeordnette Rolle spielt.

Ich habe dann mal weiter rechechiert, auch mit entsprechenden Bausachverständigen gesprochen, die sich ja wegen Schimmel mit sowas auseinandersetzen müssen, die haben mir das bestätigt, meinten dann, daß in Räumen in Bauten max 25-40% der Luftfeuchtigkeit durch Atemluft kommen würde.

Meine eigenen Erfahrungen, einerseits mit elektrischen Luftentfeuchtern, die innerhalb von 24 std aus abgekühlten unbewohnten Räumen mehrere l Wasser rausholen (also ohne Atemluft) andererseits ich schon Matten vor einer Tour und danach gewogen habe, die ich damals nur mit Atemluft nachgeblasen habe und keinen Gewichtsunterschied feststellen konnte, weisen eigentlich in dieselbe Richtung, daß die überwiegende Feuchtigkeit in Matten durch Luftfeuchtigkeit kommt und daß es dann eher darauf ankommt, durch entsprechendes Handeln dafür zu sorgen, daß möglichst viel der gesamten Feuchtigkeit wieder aus der Matte kommt, statt sich nur auf den kleineren Teil "zu konzentrieren".

Geschrieben
Am 30.3.2026 um 10:45 schrieb Ein.Plattfüssler:

Auch nicht unerwähnt sollte bleiben, daß bei der Befüllung mittels Pumpen ein Nachblasen (ein oder zwei Atemzüge werden oft angegeben) bis zur vollen Härte der Matte erforderlich ist...

Noch eine Info: Die Zero Pump hat jetzt einen Nachfolger, nämlich die Zero Pump 2. Der Maximaldruck soll bei ihr jetzt 3,5 kPa statt bisher 2,5 kPa betragen. Wird dadurch das Nachblasen bis zur vollen Härte überflüssig ? Hat jemand schon Erfahrung mit der neuen Pumpe ?

So dann noch fix dazu...

Klar zum Nachblasen hatte ich ja schon geschrieben, bei meinen Riesen-Klymit-Matten, die ich auf dem Boot benutze und hier auch im Thread für den Test, liegt zwischen den beiden Pumpen ein 3/4 Atemzug.
Auch bei bedeutend kraftvolleren Pumpen als der Zero, die vielleicht den doppelten Druck oder mehr erzeugen können, muß ich noch nachblasen...habe ja noch andere Pumpen für Packrafts, die ich vor Zero bzw Alpenblow auch für meine Isomatten genutzt habe.

Nach meinen Erfahrungen ist Flextail, was Ankündigungen, oder z.B. Lieferstrukturen betrifft, sehr chaotisch / verzögernd, ich finde auch die Zero, was Wandstärke, Schalter, Lager betrifft, gewichtsmäßig rel ausgereizt, bin da also, was die 2 betrifft, erstmal in abwartender Haltung, wie die sich in Bezug auf Ausfallsicherheit bewährt, in nem Jahr oder 2 weiß man mehr.
Zumindest auf den Pics sieht das auch nach Alugehäuse aus, aber wer weiß, ob das nicht eh das gephotoshopte Gehäuse der Zero ist und die gibt es ja auch noch weiter.

Für mich würde es eh keine Rolle spielen, da ich, wenn ich nur mit ner Luftmatte (also ohne Packraft) unterwegs bin) wäre, nur die Alpenblow mitnehmen würde die halt deutlich weniger wiegt und fast lautlos ist.
und wenn ich wegen Packraft die Zero mitnehmen würde, da ist mir dann die Ausfallsicherheit wichtig (Packraft nur mit dem Mund aufblasen, würde sich etwas ziehen..:mrgreen:) da müßte sich eine neue Pumpe erstmal vorher über einen Zeitraum, was Ausfallsicherheit betrifft, bewähren, gerade auch, wenn die zu erwartende Gewichtsersparnis so gering ist.

Aber ich kann auch verstehen, wenn man, auch nur mit Luftmatte, die Zero Pump mitnimmt, gerade wenn man den Akku noch andersweitig als Austauschakku brauchen kann, weil man z.B. eine HM 50  Stirnlampe bei hat o.A. oder das Geld so knapp ist, daß der Preisunterschied eine große Rolle spielt.
Und klar es mag auch User geben, denen es wichtig ist, daß die Matte möglichst schnell aufgeblasen wird, die z.B. schon nachmittags woanders essen und am Übernachtungsplatz nur noch ganz fix in den Schlafsack wollen...

Geschrieben

… na da will ich mal hoffen, das Halb-Tot-Lachen hatte bei den Beteiligten keine dauerhaften gesundheitlichen Schäden zur Folge… 🤔

Sonst: Irren ist ja menschlich… und Kleinvieh macht auch Mist…

Vielleicht irre ich mich… Mist mache ich auch... 🙃

 

Meine Sichtweise: Unstrittig ist sicher, dass beim Befüllen von Isomatten mit Luft, egal auf welche Weise, egal bei welcher Matte, Feuchtigkeit in diese gelangt. Die ist in der Luft, in ihrer Menge auch abhängig von der Lufttemperatur, gebunden. Sinkende Temperatur führt zu einer Verminderung dieser Bindefähigkeit. Und zur Abschlagen der Feuchte als Kondenswasser z.B. an kühlen Flächen, Orten. Es könnte dort zur Bildung von Schimmel, Pilzen etc. kommen. Kommt Speichel (darin Verdauungsfermente) durch Aufblasen mittels Mund noch dazu, könnte dieser Prozeß befördert werden… Die Menge/ Masse des Kondenswasser ist vielleicht gar nicht so entscheidend für den Beginn der Ausbildung von Schimmel, Pilzen etc. Und schätzungsweise mittels (normaler) Waage kaum nachweisbar. Die Menge/ Masse liegt ggf. innerhalb des Toleranzbereiches der Waage…

Ich gehen davon aus, dass sich die Luft in einer Isomatte nachts unter die Temperatur zum Zeitpunkt des Einblasens mit technischen Hilfsmitteln (Pumpsack, Pumpe) und der Temperatur der Einblasluft beim manuellen Aufblasen zumindest partiell abkühlt. Dadurch kommt es eben zur Kondensation von Luftfeuchtigkeit m.M.n. mindestens partiell. Die Körperwärme des auf der Matte liegenden Nutzers wirkt dem eventuell (partiell) entgegen…

Gehe ich im Tag dann mit der Isomatte bei geschlossenem Ventil und der Feuchte darinnen durch die Sonne oder generell höheren Temperaturen, könnte in der Matte ein Gewächshausklima entstehen, feucht-warm also. Das dürfte dann den Bildungsprozeß von Schimmel, Pilzen etc. starten oder beschleunigen...

Sicher, alles wäre gut, würde die gesamte Luftfeuchte beim morgendlichen Ablassen der Luft wieder aus der Matte entfleuchen. Dazu müßte sie noch vollständig in der Luft gebunden sein…

Ist sie das ? Was ist mit dem evtl. vorhandenen Kondensat ? Wie kommt das raus aus der Matte ? Bei der geringen Öffnung eines Ventils ? Hilft die Deflate-Funktion (nur Zero Pump) das Kondenswasser `rauszusaugen ? Sonnenbad ?

Ich denke da an PET-Trinkflaschen oder Faltflaschen. Da dauert es ewig, bis die gesamte Feuchtigkeit nach vollständigem Entleeren und zusätzlich auf den Kopf stellen durch die Flaschenöffnung entwichen ist...

Vielleicht alles nur meine Gehirnakrobatik… wer weiß ... Sollte ich mal eine lange genutzte Matte aufschneiden und Nachsehen ? Hab ich leider nicht. Gehen immer so schnell kaputt… 🤨

Probeweise mal die Zero Pump pumpen gelassen. Sie läuft bei einer Grip 2.5 in Regular so etwa 5 Sekunden. Kann ich mir wohl sparen. Nachblasen zur vollen Nutzungshärte ohnehin erforderlich...

Eines frage ich mich da aber dennoch: Warum wurde der mit zusätzlichem Gewicht verbundene Pumpsack erfunden ?

Na als Ausweich gibt’s ja wenigstens die Alpenblow (Sollte ich die ausprobieren ?). Spare ich so etwa 40 Gramm, wenn ich den Pumpsack mit 60 Gramm annehme. Bezüglich des Gewichts bleibt’s bei der Zero Pump etwa ausgeglichen, aber schwerer im Portmonaise und Wind gibt’s in beide Richtungen von In und De… Flate natürlich...

Noch was für mich Selbstverständliches:

Beim Aufschlagen des Lagers wird zuerst die selbstaufblasbare Isomatte entrollt, das Ventil geöffnet… Zuhause lagern Isomatten entrollt mit geöffneten Ventil ohne Druck von irgendeiner Seite...

 

Grüße vom unwissenden, lieber sich nicht so ernst nehmenden, Anfänger namens

 

Ein.Plattfüssler  😇

 

 

 

 

 

 

Geschrieben
Am 4.4.2026 um 11:16 schrieb Ein.Plattfüssler:

… na da will ich mal hoffen, das Halb-Tot-Lachen hatte bei den Beteiligten keine dauerhaften gesundheitlichen Schäden zur Folge… 🤔

Sonst: Irren ist ja menschlich… und Kleinvieh macht auch Mist…

Vielleicht irre ich mich… Mist mache ich auch... 🙃

Ach gerade in den heutigen Zeiten sollten wir alle viel über das Lachen, wo man noch Lachen kann...  

Klar, deswegen messe ich ja auch so viel, dsa ich manchmal auch irgendwelche Theorien in dem Ding zwischen den Ohren ausspinne, wo ich dann später sage, nun wollen wir mal meßtechnisch überprüfen ob das nun auch wirklich stimmt.
Häufiger kann man ja auch auf vernünftige Messungen von 3. zurückgreifen.

 Was ich halt krass finde, wie häufig heutzutage irgendwelcher Kram von 3. gerade bei Quelle YT oder Insta usw zietiert, reproduziert oder gar als eigene Erfahrung wiedergegeben wird, früher gab es ne Handvoll Urban Outdoor Legends, die daneben waren, da komnnte man ab und zu noch mal auf die Facts hinweisen, die dem entgegenstehen, heute wäre das ein Fulltime Job für 10 :roll:

Und klar Mist baut jeder, sind ja u.U. im nachhinein die schönsten Stories zu erzählen - ich sag immer, wenn ich mal wieder einen Bock schiesse... Wenn es zu nix Anderem taugt, dann zum Entertainement von Anderen...
 

Am 4.4.2026 um 11:16 schrieb Ein.Plattfüssler:

Meine Sichtweise: Unstrittig ist sicher, dass beim Befüllen von Isomatten mit Luft, egal auf welche Weise, egal bei welcher Matte, Feuchtigkeit in diese gelangt.

 

Ja stimme ich Dir völlig zu, auch den weiteren Schlüssen, wie durch Abkühlung kann die Luft weniger Feuchtigkeit aufnehmen, logischerweise konmdensiert nun Wasser in der Matte...

Deine weitere Frage ob morgens die Feuchtigkeit komplett aus der Matte entweicht, würde ich mit einem "kommt drauf an" beantworten...

Sehen wir es mal physikalisch, grob vereinfacht kann die Luft bei 10 Grad Abkühlung nur noch 50% der Feuchtigkeit aufnehmen, mehr als 100% Luftfeuchtigkeit geht nicht, dann taut es bzw die Feuchtigkeit kondesiert schon vorher an "kalten Grenzflächen".
Wird Luft wärmer verdunstet allmählich Wasser und die % Luftfeuchtigkeit steigt...

Was heißt das nun für unsere Matte ?

Typisches Szenario im Herbst, am frühen Abend mit noch Tageslicht 60% Luftfeuchtigkeit, die durch Abkühlung rel schnell auf deutlich höhere Werte steigt, es taut, mit weiterer Abkühlung kann die Luft, absolut gesehen, immer weniger Feuchtigkeit aufnehmen immer mehr Feuchtigkeit kondensiert auf Flächen...
Unter diesen Verhältnissen kommt also, je später wir die Matte mit Luft füllen, umso weniger Feuchtigkeit in die Matte.

Morgens beim Luft ablassen, dreht sich das Ganze um, je wärmer die Luft in der Matte wird, umso eher haben wir eine Chance, daß kondensierte Feuchtigkeit in der Matte verdunstet und mit der abgelassenen Luft aus der Matte wieder raus kommt.

Da liegst Du mit Deinem Sonnenbad also richtg, aber natürlich durch evtl Luftablassen dafür sorgn, daß der Druck nicht zu hoch in der Matte wird, sonst verursacht man evtl eine Delamnation, die nicht von Gewährleistung / Garantie gedeckt wird.

Insofern würden also Leute, die abends Party machen, denen erst spät einfällt "ach ja die Matte aufblasen" und dann morgens lange den Suff auspennen, wahrscheinlich ein paar g weniger Wasser in der Matte haben, als jemand, der ganz früh pennen geht und im Morgenmgrauen loszieht, um viel km zu machen...:mrgreen:
 

Am 4.4.2026 um 11:16 schrieb Ein.Plattfüssler:

Sollte ich mal eine lange genutzte Matte aufschneiden und Nachsehen ? Hab ich leider nicht. Gehen immer so schnell kaputt… 🤨

:mrgreen: ich habe schon viele Matten aufgeschnitten, da ja früher Händler bzw mit der Begutachtung beauftragte externe Personen bei bestimmten Marken dann sozusagen für den Hersteller checken durften, ob eine Delamination Userverschulden oder Produktionsfehler war (btw ganz easy zu erkennen) ich habe da noch nie eine Matte gesehen, bei der Wasser in der Matte war oder Schimmel, Manche, die mit einer starken Lampe durch Matten leuchten, halten abblätternde Beschichtungen (das alte Schlangengift der Alu/Gold-Beschichtungen usw) für Schimmel.

Am 4.4.2026 um 11:16 schrieb Ein.Plattfüssler:

Eines frage ich mich da aber dennoch: Warum wurde der mit zusätzlichem Gewicht verbundene Pumpsack erfunden ?

Naja schon mal eine Luftmatte (nicht selbstaufblasend) oder Packraft mit dem Mund aufgeblasen ?
Kann ich mir gerade an nem Schlechtwettertag Schöneres vorstellen :roll:, insofern war das damals imho eine geniale Erfindung, als damals Luftmatten mit dem Sack auf den Markt kamen, dachte ich "never ever funktioniert das gut" und zum meinem Erstaunen ging das hevorragend.
Ich habe dann deutlich auch mal ein Video, in dem ich einen Sigma paddelfertig mache, gemacht, da sind es von aus dem Rucksack kippen, bis ins Wasser tragen 8 min, klasse Idee mit dem Luftsack...

Zu der Zeit waren Pumpen entweder auf Steckdose bzw Autobatterie angewiesen, oder eben als geeignette  Hand / Fußpumpe riesig / schwer.

Das hat sich imho erst mit der Coolado geändert, auf einmal hatte ich ne Akkupumpe, die inkl Adapter 156 g wog, rel klein (für damals)verpackbar war und mit dem ich Packrafts / Luftmatten sehr fix und ohne Gefummel aufblasen konnte.
Die Entwicklung ging dann mit der Zero Pump 43 g inkl Adapter (+ 18 g Akku, wenn man den nicht eh als Wechselakku für die Stirnlampe bei hatte) weiter. Da gefiel mir auch besser, daß es nicht ein festeingebauter Akku ist, sondern ein preiswerter 16340 Standardakku und daß die Coolado einen deutlich höheren Luftdurchsatz / Druck entwickelt, hat eigentlich nur bei Packrafts eine Rolle gespielt, nicht bei Luftmatten.

Und mit der Alpenflow ist es jetzt richtig leicht geworden und gerade für Matten finde ich die Entwickung eigentlich auch folgerichtig, die Stromversorgung über Smartphone / PB zu machen, die man ehbei hat, das Aufblasen findet ja im Gegensatz zum Packraft im geschützten Raum statt.

Am 4.4.2026 um 11:16 schrieb Ein.Plattfüssler:

Zuhause lagern Isomatten entrollt mit geöffneten Ventil ohne Druck von irgendeiner Seite...

Hmm ich glaube teilweise gibt es vielleicht auch Mißverständnisse, da Du häufiger über Selbstaufblasende schreibst, aber die brauchen ja, wenn richtig konstruiert, nur ein paar Atemzüge für die richtige Härte, für die würde ich keine Pumpe mitnehmen.

Aber kommen wir zur Lagerung zuhause...

Was ich mir generell bei beiden Mattenarten angewohnt habe, zuhause nochmal in kaltem Raum mit Luft füllen, dann in warmen Raum bringen, einige Zeit liegen lassen, Luft ablassen...warum -> s.o.

Bei selbstaufblasenden Matten ist es halt für den Schaum deutlich besser, wenn er nicht komprimiert oder gar gefaltet ist, deswegen lagere ich die dann locker aufgeblasen mit verschlossenem Ventil (so bleibt das Ventilplattchen entlastet) und kleines Kriechgetier wo es hingehört :roll: z.B. auf Regalen usw, wenn jemand wenig Platz hat, spricht auch nichts dagegen, sie locker gerollt unterzubringen.

Luftmatten packe ich im Beutel weg, mag auch für Diese besser sein, wenn sie nicht gefaltet sind, aber ich denke mir dann, das ist im Vergleich zu unterwegs, wo ich sie jeden Morgen falte und abends wieder ausrolle nur eine Faltung mehr und irgendwann ist auch mein Storage Platz zuende.
 

Geschrieben

Mußten einen Beitrag eines Spammers entfernen, der mit dem Beitrag seinen Spam vorbereitete und dann im 2. mit entsprechendem Link & Werbetext für völlig OT loslegte.
Nur daß sich niemand wundert, wo der eine Beitrag geblieben ist.

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