ultraleichtflo Geschrieben 18. Januar Geschrieben 18. Januar Achso, khyal da du mitliest Bin zwar mit dem Alligator 2 S in voll zufrieden, aber ich überlege mir zusätzlich einen Alligator pro vielleicht in xxl anzuschaffen. Damit ich 2 WW taugliche Boote habe, um zu zweit Touren tuacheb Du hast das pro ja in XXL . Nun passt mir das 2 S zwar punktgenau, mit meinen 90 plus kg, aber ich dachte, dass die XXL Version durch den größeren Auftrieb und etwas mehr Bequemlichkeit vielleicht noch besser wäre und zumindest auch eine noch interessantere Variation zu meinem 2S in Normalgröße darstellen wûrde Auch wenn ich dann noch deutlich mehr Zuladung habe, als bei dieser Tour hier. da hatte ich ja wenig dabei Allerdings liest man ja das Boote im WW besser eng anliegen sollten, wegen Kontrolle, Bootkontakt ... Mmmhhn.. khyal hat diesen Beitrag moderiert: Damit das weder ein Deinem klasse Packraft-Reisebericht "unter geht" noch den "verwässert" habe ich mir erlaubt, den Beitrag in ein neues Thema zu verschieben
khyal Geschrieben 19. Januar Geschrieben 19. Januar Ich kenne auch den normalen Alligator gut und habe auch noch den Alligator SB (was letztendlich vom Rumpf usw der Alligator Pro XXL aber Selfbailer ist). Der Pro hat noch was bessere Schenkelgurte, sieht bei meinem Farbgeschmack noch deutlich geiler aus hat aber (leider) ISS. Die Gepäckreißverschlüsse sind Verschleißartikel und werden nach ein paar Jahren undicht, auch wenn man sie nicht benutzt (ich halte die Dinger für rel sinnlos, aber darüber gehen die Meinungen auseinander). Allerdings kann man, wenn er undicht wird, statt teuer einen Neuen einkleben / einschweissen zu lassen auch einfach den gesamten Bereich mit einem Dichtmittel abdichten, dann ist er zwar nicht mehr benutzbar, aber das Boot ist wieder dicht. Ich rate zwischen den Beiden klar zum Pro XXL, da geht es nicht nur um das Thema Zuladung (nach der Formel Padler & alle Ausrüstung < 2/3 max Zuladung bzw Auftrieb) da spielt auch noch was Anderes rein, das Kenterrisiko ! Wir sind ja recht viel in WW unterwegs und ab und zu passieren halt Schwimmer, normalerweise weil man nicht konzentriert war. Auch wenn ich mich einmal beinahe auf der Soca in einem hohen Schwall rückwärts überschlagen hätte, ist der Klassiker immer, daß in einem Schwall oder durch Felskontakt das Boot seitwärts gedreht wird wird und man über die Querseite kentert. Bei Anderen habe ich auch schon einige Querseiten-Kenterungen beim Einfahren ins Kehrwasser erlebt, OT: vermutlich, weil sie es gtenau nach Beschreibung schulbuchmäßig machen (mit "meiner"Methode ist da noch keiner gekentert). Der Pro XXL ist ein paar cm breiter und das macht dabei viel aus z.B. ein Paddelbuddy wollte vom Ponto auf den Alligator umsteigen und ist dann auf einer Tour meinen Pro XXL Probe gepaddelt, fand er gut, hat dann aber aufgrund seiner etwas kleineren Körpergröße / Gewicht den Alligator in Normalgröße gewählt und dann auf den ersten Touren ein paar Kenterungen hingelegt, die ihm mit dem XXL vermutlich nicht passiert wären. Falls Dir das Boot dann einen Tick zu lang ist, kannst Du ja eine (verstellbare) Fußstütze oder ein Fitting Set reinpacken. Also so weit erstmal eine klare Empfehlung zum Pro XXL. Damit es jetzt aber nicht zu einfach wird, meine Empfehlung, auch mal über 2 andere Boote nachzudenken ... Alligator SB (Selfbailer) Ist vom Rumpf her der Pro XXL, aber eben halt Selfbailer, paddele ich inzwischen deutlich häufiger als den Alligator Pro, aber man bekommt natürlich einen nassen Hintern durch auf den Sitz hochschwappendes Wasser und hat die Füsse im Wasser, je nach Witterung bzw Temp und wo, paddele ich den in Badehose oder mit Trockenhose. Alpacka Gnarwal (XL) in SB-Ausführung Habe ich ja auch noch. Paddelt sich deutlich anders als der Alligator Pro XXL bzw SB. Ist eine Ecke kürzer als der Alligator XXL mit den entsprechenden Auswirtkungen, läßt sich besser in Mini-Kehrwasser usw eindrehen, etwas schneller steuernm (z.B. Felsen umfahren) aber dadurch etwas höheres Kenterrisiko, da das Boot schneller quer schlägt und gerade bei höherem Körpergewicht deutlich weniger geeignet für größeres Zeltgepäck auf dem Bug. Zur Einschätzung : Ich habe mal Beide im Vergleich mit gut Balast vorne drauf direkt nacheinander auf der Salza gepaddelt, Alligator SB easy, Gnarwal 2 Schwimmer. Wenn ich vom Camping aus auf der Soca paddele (geht ja nicht anders da Naturschutzgebiet) nehme ich den Gnarwal, perfektes Spielboot, läßt sich auch noch fix in kleinste Kehrwasser eindrehen. Wenn ich mit Zeltgepäck paddele, nehme ich eher den Alligator SB, da Ecke länger, dadurch kursstabiler und vorne mehr Auftrieb für den Rucksack. Wenn ich statt meiner 4 Packrafts nur 1 haben dürfte, wäre das der Alligator SB oder der Alligator Pro XXL, da besser für Touren mit Zeltgepäck geeignet. Wenn 2 Boote Alligator SB oder Alligator Pro XXL & Gnarwal. Terranonna.de
ultraleichtflo Geschrieben 19. Januar Autor Geschrieben 19. Januar (bearbeitet) Ah super, danke für die kompetente Antwort Ja. Das ISS stört mich auch eher. Wenn ich campe, möchte ich nicht jeden Abend die Luft rauslassen müssen, um an meine Sachen kommen. Oder wenn ich das Boot tragen muss... Schade dass es den pro wohl nur mit ISS gibt. Selfbailer ziehe ich auch in Erwägung Favorisiere aber den geschlossenen Alligator Ist. Der Sitz ist beim Pro anders als beim 2S? Bearbeitet 19. Januar von ultraleichtflo
khyal Geschrieben 20. Januar Geschrieben 20. Januar vor 21 Stunden schrieb ultraleichtflo: Ja. Das ISS stört mich auch eher. Wenn ich campe, möchte ich nicht jeden Abend die Luft rauslassen müssen, um an meine Sachen kommen. Oder wenn ich das Boot tragen muss... Schade dass es den pro wohl nur mit ISS gibt. Exakt, geht ja nicht nur um Umtragen bei Baumverhau oder zu heftigen Stromschnellen, häufig ist es ja auch so, daß man an einer Stelle mit kleinem Kehrwasser anlandet und dann an Land 1-200 m weiter die perfekte Stelle für das Zelt findet und da ist das Rucksack-Setting...2 Hakengurte aushängen, Rucksack auif den Rücken, Boot auf die eine Schuilter, Paddel und evtl Food/Wassersack in die Hand deutlich angenehmer zum Laufen. Naja man muß ja das ISS nicht nutzen, zahlt es natürlich beim Kauf mit und muß es nach ein paar Jahren, wenn man es eh nicht benutzt, eben mit Aquasure dichten, oder wenn man ISS benutzt, neuen Reißverschluß reinbasteln (lassen). vor 22 Stunden schrieb ultraleichtflo: Ist. Der Sitz ist beim Pro anders als beim 2S? Kann gut sein, daß er minimal anders ist, was die Höhe betrifft, so etwas wie Aufhängung ändern sie ja eh häufiger z.B. bei meinem 1. SB wurde die Verbindung Sitz / Aufhängelaschen noch über etwas eingefädelte Reepschnur realisiert, beim 2. war es Doppelklett, ich hatte mal gerade bei meinem Kontakt im PR-Store zusätzlich zurückgefragt aber da kam eine ähnliche Antwort. Was die Lehne betrifft, sehe ich auuf den Bilder von Deinem klasse "Packra(f)t-Tour auf dem Nam Xueng in Laos"-Thread, daß Du in Deinem Alligator (noch) die Luft-Komfort-Rückenlehne hast, ist ja, wenn man den ganzen Tag paddelt, schon etwas komfortabler, als die Standard-Rückenlehne, allerdings hat man sich damit eine kleine Baustelle eingehandelt, bei der Standard sitzt ja der Ventilschlauch wagererecht, bei der Komfort senkrecht und stösst, je nach dem, wie man sich bewegt, immer wieder mit dem Ventil von unten unter den Rahmen der Spritzdecke, irgendwann ist es dann soweit, daß sich die Verklebung des Ventils löst und evtl auch der steife Schlauch ein paar mm einreist. Rep ist easy, auch unterwegs, Ventil mit Seamgrip +WP oder Aquasure neu einkleben, wenn man es perfekt machen will, kann man dann auch gleich den Schlauch um nen cm kürzen, dann stößt das Ventil nicht mehr vor dem Rahmen. An meinem 2. SB war dann statt der Luft-Rückenlehne die Foam-Rückenlehne dran, die mir für den Selfbailer besser gefällt, kein Aufblasen und etwas mehr Platz vor/hinter der Lehne. Grundsätzlich rate ich, wenn man schon einen Alligator hat, zum SB... Durch verstellbare Fußstütze & verstellbaren Sitz auf jede Körpergröße einstellbar, wenn man viel WW paddelt, steigt man auch häufiger an Stellen ins Boot, wo kein Kehrwasser ist, reinspringen und los geht´s. Wenn Du längere Zahmwassertouren machst, kannst Du ja, wenn Du willst, auch die SB-Löcher zutapen... Durch den etwas höheren Sitz kann man schon etwas weiter voraus das Wasser lesen, seine "rote Linie" im WW planen...was es dann etwas entspannter macht... Aber was klar ist, auch wenn man bei wenig Welle auf dem höheren Sitz trocken sitzt, wenn es ins WW geht, so ab WW2 oder WW2+ schwappt das Wasse,r was im Boot ist, auch schon mal über den Sitz, was heißt, es gibt 2 sinnvolle Methoden, dem je nach Temp zu begegnen... Wenn ich in Italien paddele oder z.B. die Soca im Sommer, paddele ich "untenrum" mit Badehose, je nach Temp finde ich dann die Hintern-Kühlung angenehm wenn es kälter ist z.B. wie jetzt, ziehe ich ne Trockenhose an (benutze 2-teilige Trockenanzüge, häufig auch die Kombi Hose & Montbell Stormcruiser... Wenn du ja nicht ständig in der Weltgeschichte rumgondeln würdest, würde ich ja sagen, komm bei mir vorbei, wir gehe hier auf meinen Hausflüssen paddeln und Du paddelst den Pro XXL und den SB im Vergleich... Ok wenn es richtig schattig ist, hat ein trockenes Boot Vorteile... letztes Jahr im April hatte ich beim Segeln 2 Packrafts bei, weil zeitweise noch Paddelbuddies vorbei kamen, damit die nicht extra ein Boot mitbringen müssen, da war es richtig schattig, morgens immer Eis auf dem Boot, da blieb, als ich solo gepaddelt bin, der SB auch im Segelboot Terranonna.de
ultraleichtflo Geschrieben 21. Januar Autor Geschrieben 21. Januar (bearbeitet) Bei dem Viking Selfbailer gibt's ja jetzt ne neue Version, wo weniger Wasser rein schwappen soll. Hast du die alte oder neue Variante, EVO heißt die neue glaub ich. Bei meiner Tour hatte ich, da ich das Packraft ja offen gelassen habe, auch ab und zu Wasser drin. Vorteil bei dem geschlossenen Boot Wenn du bei Regen Weiterpaddeln willst, kannst du bei dem geschlossen Boot halt ne Regenjacke über die Spritz-Schürze ziehen und bist dann ziemlich perfekt geschützt. Naja. ich schreibe mal den packrafting Store an, dass sie den Alligator pro gerne auch ohne ISS anbieten könnten. Aber viel Unterschied zum 2 S gäbe es ja dann nicht mehr. Der Sitz scheint identisch zu sein. Bleibt anscheinend dann nur der bessere Schenkelgurt Und die stabilere Außenhaut. Ist allein dadurch das Boot steifer? Oder ist die Konstruktion wirklich anders als beim 2 S ? Bearbeitet 21. Januar von ultraleichtflo
khyal Geschrieben 7. Februar Geschrieben 7. Februar der Viking ist ne andere Baustelle, der hat nur eine Lenzöffnung weit vorne, das wäre mir zu wenig, der SB hat meine ich 9... Terranonna.de
khyal Geschrieben 8. Februar Geschrieben 8. Februar Jetzt noch mal etwas ausführlicher. im Wildwasser im Schwall schlagen halt die Wellen über das Boot, in einem normalen offenen Packraft würde sich in Diesem sehr scnell eine große Menge Wasser sammeln, was u.a. das Boot manövrierunfähig macht. Um dies zu verhindern gibt es 2 sinnvolle Möglichkeiten : Spritzdecke mit Rahmen & Paddelschürze Einen Selfbailer bei dem die Ablauföffnungen im Boden so positioniert sind, daß egal wie das Boot im Wasser liegt, das Wasser wieder schnell abläuft. Entsprechend finde ich es sinnvoller, wenn die Ablauföffnungen entlang des ganzen Bodens positioniert sind (wie z.B. beim Alligator SB oder dem Gnarwal Selfbailer) und nicht nur eine im Bugbereich, wobei ja meist das Packraft im Heckbereich etwas tiefer liegt durch das Körpergewicht. btw ich habe mal, als ich den Alligator SB neu hatte, ihn im Schwall absichtlich fast komplett vollaufen lassen und er war innerhalb ca 1/2 min wieder leer... Terranonna.de
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