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Ultraleicht Trekking

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  1. HI Da ich nicht genau weiß, wo es passt und es hier auch um das Gatewood Cape und die Stabilität ging, packe ich mal meine Erfahrungen vom letzten Wochenende auf dem Weserberglandsteig hier dazu. Da es sehr starke Windböen gab, wurde der dünne Silnylon-Stoff des aktuellen Gatewood Capes schon sehr stark zusammengedrückt. Für die nächste Nacht hatte ich meine „Wäscheleine“ halbiert und die beiden Leinen durch den Ring bei der Stangenaufnahme gezogen (genauer: Ich habe da einen zweiten, tiefer angelegten Ring – durch den habe ich die Schnüre laufen lassen). Gespannt wurden sie an den hinteren Flächen zwischen Mittelaufnahme und den Eckpunkten sowie in der Mitte der Längsseite. Das hat sogar den Vorteil, dass das Kopf- und Fußende weiter aufgestellt wird, ohne hier die punktuelle Belastung durch den Lifter zu verursachen. Die Windlast wurde über die stramm gespannten Schnüre viel besser abgeleitet. Der Innenraum wird dadurch deutlich weiter aufgespannt. Das ist meine Go-to-Erweiterung, wenn ich Sturm erwarte oder das Fuß- und Kopfteil weiter aufspannen möchte. Ist auch einfacher als mit einem zweiten Stock, der auf der Höhe des Lifters sein sollte, eine lange Schnur zu spannen. Hier zwei Bilder. (Das erste Bild zeigt nur die hintere Abspannung) )
    3 Punkte
  2. Ich habe mich da an die Daten des Originals (14x15 inch) bzw. die Reddit-Anleitungen (eher schmaler geschnitten) gehalten. Beim Probesitzen des bald 5-Jährigen, der für sein Alter zudem groß ist, ist mir von den Maßen nichts negativ aufgefallen. Auf den Produktbildern des Originals kann man sich das ja auch mal anschauen. Zu breit darf es (zumindest im unteren Bereich) auch gar nicht werden, da dort die Beine ja noch seitlich rausgeführt werden müssen. Ob und wie angenehm das Sitzen auf Dauer wird, kann ich aber noch nicht sagen. Das müssen wir erst auf einer richtigen Tour testen. Bezüglich Spreiz-Haltung habe ich mir ehrlich gesagt wenig Gedanken gemacht, da der Große sich schon meldet, wenn es unbequem wird und es bei uns auch eher als Verschnaufpause gedacht ist und weniger für stundenlanges Sitzen. Für letzteres haben wir die Kraxe. Zumindest auf den Werbefotos des Originals ist die Hüfte niedriger als die Knie (https://trailmagik.com/pages/instructions). Wie gut das in Realität funktioniert und ob mein Schnitt das genauso oder auch nicht abbildet, kann ich nach Nutzung gerne mal berichten. Das Gesamtsystem hat über die Art der Befestigung der Gurte am Rucksack eine gewisse Flexibilität aber der Stoff an für sich ist nicht wirklich elastisch. Cordura ist ein typischer robuster aber wenig elastische Stoff, der gerne bei klassischen (nicht UL-) Rucksäcken genutzt wird. Ist vom Gefühl mit Jeans vergleichbar, finde ich. Für einen bequemen Sitz will ich das eh mitgeführte Sitzkissen einlegen.
    1 Punkt
  3. Da muß ich mit dem heutigen Stand widersprechen bzw ergänzen , daß Henry / Tarptent inzwischen bei Alu-Gestänge, das ich generell eher empfehle, als das bruchempfindliche Carbon-Bogengestänge (nix gegen genügend dicke gerade Aufstellstangen z.B. für Firstrzelte) nicht mehr das weiche Easton (was ich dann schon mal als Starkwind-Tuning-Maßnahme gegen das deutlich steifere DAC NSL/NFL getauscht habe) verwendet, sondern als Standard 9.3 mm DAC NFL, was deutlich steifer ist und damit mehr Starkwind-Reserven hat. Kleiner Nachteil ist, da ja die höherere Steifigkeit / Bruchfestigkeit u.A. darauf beruht, daß die Enden der Elemente verdickt sind, man nicht mehr die Elemente mit einem Rohrschneider usw einkürzen kann, aber imho eine klare Verbesserung.
    1 Punkt
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