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Ultraleicht Trekking

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  1. Hier im Forum verkauft @wilbo doch gerade einen TNF Superlight (?) für günstiges Geld ?!
    2 Punkte
  2. Wenn du einen etwas weiteren Schnitt bevorzugst: https://www.larca.de/helium-regular-8
    1 Punkt
  3. Hallo Laura! Ich hatte zwar nicht das SMD Deschutes, aber ich hatte, als mein erstes UL Zelt das Lunar Solo, ebenfalls von SMD. Das ist ähnlich, vom Aufbau her. Das ist noch ein bisschen geräumiger, als das Deschutes. Eigentlich ein super Konzept! Man braucht nur einen Trekkingstock, die Grundfläche ist relativ geräumig, es wiegt wenig… Aaaaber, ich hatte danach noch das Plex Solo und das Triplex. Beide Maxiultralight, von Z-Packs. Ebenfalls Zelte, wo man eine schräge Zeltplane, recht nah über dem Gesicht hast, wenn du liegst. Ich finde es Käse, wenn man beim Aufwachen, vor allem Nachts, wenn man mal schnell auf Toi muss, mit dem Kopf Kondenswasser abstreift und durch diese kalte „Dusche“ dann hellwach ist. Allerdings sei gesagt, das geschätzt mindestens die Hälfte, der hier angemeldeten, ein Zelt wie dieses oder ähnlich, benutzen. Also eines, wo die Nase im Liegen maximal 30cm von der darüber aufragenden Zeltbahn entfernt ist. D.h. das mir hier, in Folge, garantiert noch vielfach widersprochen werden wird! Gossamer Gear Solo Tarp hatte ich schon. Viele Nachteile, wenig Vorteile. Habe gerade extra noch mal gegoogelt. Es wird aus ultradünnem und deshalb auch ultraleichtem 10D Silnylon gefertigt. Erstmal klingt es ja ganz schön, denn es wiegt fast gar nix. In dieser minimalen Größe des Tarps, macht es tatsächlich auch kaum Sinn, ein DCF Tarp zu nehmen. Das wiegt dann zwar vieleicht nur 120g, aber ich finde, das 80g einfach nicht ins Gewicht fallen, wenn man für DCF wahrscheinlich ungefähr das doppelte Zahlen muß. Aaaaber es ist aus Nylon. Das sackt, wenn es nass wird! Es kann sein, das du irgendwann wach wirst, und es hängt in der Mitte so durch, das es deinen Quilt/Schlafsack berührt. Da es so schmal ist, wirst du es ja sehr niedrig anspannen. 2. ist es so klein, das man, wenn man ein Meshshelter darunter packt, alles sehen kann, was man an teurem Equipment dabei hat, wenn man ein bisschen Kram unter dem Tarp ausgebreitet hat. Wo da der Nachteil ist? Wenn man mal ne Nacht auf nem Campingplatz ist. Oder gar nen Pausentag auf einem einlegt. Ich würde kaum meinen Platz verlassen mögen, außer vielleicht schnell Duschen zu gehen. Geklaut wird schnell, wenn der geübte … erkennt, das da echt teure Sachen zu holen sind. Außerdem hat es einen extremen Catinary Cut, das heißt, es „hängt in der mitte sehr stark durch“. Es ist dadurch einfacher sehr stramm abspannbar, aber es nimmt dir viel Höhe weg. Ich habe aber bei noch keinem Tarp jemals Probleme gehabt, ws straff anzuspannen. Fazit: Für mich sind Pyramiden oder ähnliche Zelte, bzw Tarps, wie das Deschutes, nix. Ich hasse einfach, wenn mein Kopfbereich, gefühlt, so eingepfercht ist. Nie wieder!! Für mich sind tatsächlich A-Frame Tarps und Zelte, das Go-to Zeugs. Ich benutze als Zelt das Tarptent Protrail Li, eins der leichtesten Zelte überhaupt, mit 450g Gewicht. Aber, DCF Zelte kosten ein Vermögen und außerdem, werden beide, das DCF und die Silpoly Varianten, nicht mehr erhältlich. Guckst du hier, mein Gear Porn Video dazu: https://www.instagram.com/reel/DK6Hs2iCf8-/?igsh=MTQ0bWpjcjRhbWV2Zw== Des weiteren benutze ich ein Silpoly Tarp von Yamamountain Gear, was wesentlich größer ist, als das GG Solo. Gepaart mit dem Simplex Messhelter, zusammen 715g. Nur das Tarp wiegt 405g. Guckst du hier meine beiden Gear Porn Videos, auf Insta: https://www.instagram.com/reel/DMXhbU6iP8b/?igsh=MTl3cHZjZW1ncjVhYg== https://www.instagram.com/reel/DMcIShrCuom/?igsh=a3k0eW5vZWljcmp2 Das kann man aber auch sehr weit, bzw komplett bis zum Boden Abspannen. Sogar das Heck des Zeltes kann man auf den Boden ziehen. Dann ist nur noch der Eingang offen. Silpoly ist übrigens etwas weniger Reißfest, als Nylon, aber es wird mittlerweile von fast allen Zeltmarken im UL Bereich, eingesetzt. Da kann es also nicht soooo eine große Rolle spielen, da niemand gerne ständig Retouren bearbeiten! Silpoly sackt nicht durch, wenn es Nass ist, das ist der riesen Pluspunkt! Also ich würde dir raten, ein anderes Tarp zu suchen, was ähnlich geschnitten ist, wie das GG Solo, aber größer ist. Das von mir benutzte Tarp hat vorne 280 und hinten 210 Breite. Das ist ein Riesenunterschied zum GG Solo. Ich würde dir empfehlen, einmal einen Blick auf die Simplex Tarps von Liteway zu schauen. (ausser auf das Mini, denn das ist sogar noch kleiner, als das GG Solo.) Nachteil von denen ist die Länge. Die ist nämlich nur 270cm, im Gegensatz zum GG Solo und meinem Yama Mountain Gear Tarp,mit 305cm. Das macht einen Unterschied, wenn man einem Shelter darunter abspannt. Dann hat man nämlich so etwas wie ein Vorzelt, unter dem man bei Regen sitzen kann, ohne das Shelter aushängen zu müssen. Das geht aber beim Solo Tarp ebenfalls nicht, da es durch den extremen Cat Cut vorne sehr steil aufragt. Außerdem ist es ja an den Seiten auch nur 270 Lang. Guckst du hier mein Gesr Porn Video zum GG Solo Tarp: https://www.instagram.com/reel/C_pL4fjCIGQ/?igsh=bWVrNDV3N3E1dDdx Allerdings sei erwähnt, das ich das Video gedreht habe, bevor mir die Nachteile auffielen. D.h. ich beweihräuchere das Ding ziemlich! Aber das Problem mit der Länge ist jetzt nicht so gravierend, beim Solo, wie auch bei den Liteway Tarps, denn wenn es regnet, kann man ja einfach das Shelter, was man darunter aufgehängt hat, aushängen. Dann hat man natürlich Platz ohne Ende darunter. A-Frame Tarps gibt es Zig verschiedene zu kaufen, im Netz. Zum Beispiel von GramExpert, Exped, etc… etc… Musste die halt mal alle anschauen. Liteway Produkte bekommt man relativ häufig auch beim Kleinanzeiger gebraucht zu kaufen. Du bist ja neu hier, weswegen ich den Kleinanzeiger erwähne. Ich habe im Laufe der Jahre , zig verschiedene Zelte und Tarps ausprobiert und habe nahezu alle gebraucht gekauft. Noch ein letztes Wort, zur Farbe des Tarps. Es ist vollkommen egal, welche Farbe es hat, egal ob Camouflage, Grün, Grau, Gelb oder Rot. Wenn du wild Campen willst, solltest du dein Tarp oder Zelt, sowieso erst bei Sonnenuntergang aufbauen und bei Sonnenaufgang wieder abbauen. Im dunkeln, sind alle Katzen grau!! Auf Campingplätzen spielt es natürlich überhaupt keine Rolle. Jetzt wünsche ich dir viel Freude, beim Recherchieren und ausprobieren. Denn lass dir gesagt sein, wenn du Freude am UL Hikking findest und diesem Hobby länger fröhnen willst, wirst du eh, über Kurz oder Lang, dieverse Systeme ausprobieren. Denn eine Eier legende Wollmilchsau, gibt es weder bei Sheltern, noch bei Rucksäcken oder Luftmatratzen… Ach fast vergessen. Auf Youtube, findest du für fast jeden Shelter diverse Videos. Auf jeden Fall zu beiden, zu denen du eingangs die Frage stelltest!
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  4. Moin! Im September hatte ich schon den ersten Schnee / Schnee-Regen. Ein zuverlässiges Schlafsystem für leicht unter Null wäre ebenfalls meine Wahl.
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  5. Der Panyam 450 geht aber nur bis 0°C. Für 400€ gibt es bei outdoorseiten.net einen wenig gebrauchten WM Alpinlite. Für die 100€ mehr bekommst du ein Top-Schlafsack, wenn er nicht schon verkauft ist.
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  6. Die Garmin Epix Pro (Gen 2 heißt sie glaube ich) hat meine Telefon-Nutzung sicher um 90% reduziert. Hat allen Klimmbimm mit verschiedensten Satelliten-Netzen etc. Stört mich am Handgelenk gar nicht.
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  7. Hola, so, nachdem ich den oben beschriebenen Teilabschnitt des GR-7 gegangen bin, möchte ich für Interessierte gerne ein kurzes Fazit hierlassen. Etappe 1.1 11.04.2026 Caudiel Mas de Noguera 8,4 Etappe 1.2 Mas de Noguera Montanejos 20,2 Ich bin von Valencia mit dem Cercanias-Zug (ähnlich S-Bahn) bis Caudiel und von dort die 8 km bis zum Einstieg in den GR-7. In Mas de Noguera zwar Autos und liebe Hunde, allerdings leider niemand da um einzukehren. Mit längerem Verlauf der Etappe immer hügeliger. Bei Fuente Amarilla gab es einen größeren Waldbrand im Flußtal und die von mir runtergeladenen Tracks von Jean-Marc und Komoot verlieren sich oberhalb des Barranco de la Boscaja. Highlight dann am Schluss der Barranco de la Maimona und das Bad im Canyon von Montanejos. Montanejos mit vielen Restaurants. Etappe 2.1 12.04.2026 Montanejos San Vicente de Piedrahita 14,5 Etappe 2.2 San Vicente de Piedrahita Villahermosa del Rio 12,1 Der zweite Tag war der einzige Regentag. Leider hab ich aus Faulheit erst zu spät reagiert und das Regencape über meinen Rucksack gezogen und tatsächlich wurden alle elektronischen Geräte (Handy mit Tracks und Powerbank) nass und funktionierten nach und nach nicht mehr. Viele Spuren von Wildschweinen(?) im Wald oberhalb von Montanejos (bin dann etwas schneller gelaufen). In einem trockenen Flußbett nach Abstieg auch schwierige Orientierung. Irgendwann nach San Vicente (alle Einkehrmöglichkeiten geschlossen, alle verkatert wegen Dorffest am Vorabend) an einer Kreuzung mit Bushaltestelle hab ich dann leider die Markierung verloren (Im Nachhinein: Rot-Weiße Linien zeigen lt. Streetview nach rechts und dann nach 100m wieder links in den Wald - nicht gesehen) und bin aufgrund des nicht mehr funktionalen Handys im Regen Richtung Sucaina gelaufen. Aufgrund der fortgeschrittenen Uhrzeit half nur noch Daumen raus und ab nach Villahermosa. Etappe 3 13.04.2026 Villahermosa del Rio Vistabella del Maestrat 19,3 Vom schönen Villahermosa (1 Bar und ein halb geöffnetes Restaurant, Bäcker, Minimarkt) gings hinab ins Flusstal des Rio Carbo und weiter zum Wasserfall Cascada de Rio Carbo mit kurzer Einkehr in der Masia Roncales. Für mich war das die schönste Etappe der Tour, wenn sich's dann am Ende auch ein bisschen zog. Die Einsiedelei Sant Joan De Penyagolosa wird z.Z. leider renoviert und bietet daher keine Einkehrmöglichkeit. In Vistabella leider an einem Montag keine Gastronomie geöffnet, daher Mikrowellencannelloni aus dem Minimarkt in der Herberge Cal Puento verzehrt (ÜN 40€). Etappe 4 14.04.2026 Vistabella del Maestrat Culla 18,8 Culla Benassal 7,6 Der Abschnitt von Vistabella (Name ist Programm) bis nach Culla und dann mangels günstiger Unterkünfte (ab 120€) weiter nach Benassal (49€) war auch sehr schön. Die Landschaft erinnert mit den Felsen und kleinen Tafelbergen zusehend etwas an den amerikanischen Südwesten. Im Abschnitt nach der Ermita de Sant Bertomeu del Boi war der Weg dann mit Stacheldraht und Eisengittern abgeriegelt und mit einem Schild "Weg gesperrt" versehen. Mangels anderer Wege und ohne viel Lust einen 2-stündigen Umweg in Kauf zu nehmen, bin ich dann linkerhand am Hügel durch den Zaun geschlüpft und konnte den Weg fortführen. Grund der Sperrung war nicht ersichtlich. Café mit Aussicht in Culla war leider geschlossen. Culla und Benassal mit ein paar Restaurants und Minimärkten. Etappe 5 15.04.2026 Benassal Ares del Maestrat 10,6 Endlich mal eine etwas entspanntere Etappe Richtung Ares del Maestrat. Das Adlernest Ares hat man schon am Beginn der Etappe im Blick und läuft dann immer an den Hängen der Tafelberge zum Ziel. Ares del Maestrat thront majestätisch auf dem Rücken zweier Tafelberge. 1 Hotel mit Restaurant (schön, 60€) und ein Mini-Minimarkt geöffnet. Etappe 6 16.04.2026 Ares del Maestrat Morella 25,6 Die Schlussetappe nochmal knackig mit dem erhabenen Zieleinlauf nach Morella. Unterwegs wieder keine Einkehrmöglichkeit und einige Passagen über Rinderweiden, zudem wurde es jetzt wärmer. Das Bergstädtchen Morella ist ein schöner Ort mit Burg, einigen Hotels und vielen Restaurants. Von Morella dann am nächsten Tag mit dem einzigen Bus um 8 nach Castellón und mit der Cercanias-Bahn nach Valencia (hat alles easy geklappt). Fazit: Eine tolle und sehr abwechslungsreiche Tour. Habe mich allerdings etwas überschätzt (war meine erste mehrtägige Tour) und würde mit Rucksack eher 20 bis maximal 25 km als Tagesetappe anpeilen. Vielen Dank nochmal an Jean-Marc für den Verweis auf seine hilfreiche Seite.
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