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mathiasc

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  1. Gefällt mir!
    mathiasc hat eine Reaktion von Nero_161 erhalten in UL-Hose, 1. Nähprojekt   
    Hallo,
    was mir schon länger ein Dorn im Auge war, dass ich keine gute, leichte, günstige Hose fürs Wandern gefunden habe. Was bleibt einem da übrig als ein klassisches MYOG-Nähprojekt??
    Meine jetzige Hose habe ich vom Decathlon, 350g schwer für 50 Euro. Eigentlich eine super Hose, aber bei näherem Betrachten fallen mir doch einige Sachen auf die ich verbessern möchte, wie:

    -Man braucht einen Gürtel, der mitgelieferte wiegt ca 30g
    - Verstärkter Hosenboden und Knie, die ich noch nie gebraucht habe
    - Zu viele Taschen, bzw. auch schlecht eingesetzte, die oberen Hosentaschen sind gefühlt zu locker und die unteren am Schenkel sind zu groß.

    Nun in meinen Augen sind das Punkte die man alle verbessern könnte, daher meine Wünsche:
    - So leicht wie möglich (ca. 150g)
    - Eine Tasche für Messer, Feuerzeug und Stirnlampe
    - Keine Gürtelschlaufen sondern einen Gummizug im Bund
    - Möglichst eng, damit sich nichts im Gestrüpp verfangen kann
    - Kosten ca 20€

    Nun der erste Schritt war dann hier im Forum und im ODS MYOG zu suchen, wenn andere schon das Rad erfunden habe, muss ich es ja nicht auch noch. Leider habe ich nichts Verwertbares gefunden. Nach einer kurzen Googlerecherche bin ich auf diesen Link gestoßen:

    http://www.funfabric.com/kast.php?cont=project&kap=1&art=072

    Die Hose habe ich dann gleich einmal Probe genäht mit einem günstigen Futterstoff für 1,50€ den Meter. Dabei ist mir gleich aufgefallen, dass die Oberschenkel und Waden viel zu weit geschnitten sind. Daher habe ich Stück für Stück die Beinlinge enger gemacht. Anschließend habe ich die Hose aufgeschnitten um ein perfektes Schnittmuster zu erhalten. Daher nur ein Bild von den abgeschnittenen Beinen.
     


    Gut, Schnittmuster habe ich nun, nun zum Stoff, gab es von Extremtextil:
    http://www.extremtextil.de/catalog/Supplex-Nylon-crashed-elastisch-125g-qm::1899.html
    Ich hab den Stoff in Nachtblau, und 0,6lfm geholt. Knapp 16€ und im Kaufland noch einen Gummizug geholt für 3 Euro.

    Richtige Probleme hat mir dann aber die Elastizitätsrichtung gemacht, der Stoff ist nur Quer zur Laufrichtung elastisch, in Laufrichtung ist alles steif. Da Ich nur 0,6lfm bestellt habe blieb mir also gar nichts anderes übrig. Aus Interesse habe ich mir dann aber doch noch eine Hose angesehen, die ich bei meinem letzten Umzug geschrottet habe. Als Werkstoffwissenschaftler der sich etwas in Bruchmechanik auskennt, eigentlich erst im höheren Semester, habe ich aber sofort erkannt, dass Risse immer quer zur maximalen Belastungsrichtung verlaufen, also die Richtung der Elastizität vom Bund zum Knie gehen sollte.

    Dann habe ich auch schon angefangen alles mal auszuschneiden, um zu wissen was an Stoff übrig bleibt.
     


    Angezeichnet habe ich zu Beginn alles mit Schneiderkreide, irgendwie hat das aber nicht funktioniert und ich habe mir normale Kreide besorgt, geht super, muss ich später nur alles mit Wasser auswaschen.
    Anschließend kam der komplizierte Teil der echt Zeit und Nerven gefressen hat. Ich wollte eine Tasche ähnlich einer meiner Arbeitshosen nähen. Bilder gibt’s dazu keine, bzw. nur in meinem Kopf, ich denke aber man kann die Idee dann nachvollziehen.

    Vorab mein Problem war wohl einfach die Erfahrung, ich hatte davor die Probehose und ne Probejacke genäht um den Schnitt zu überprüfen und einen Packsack, da mich das ganze aber ziemlich Interessiert hat wollte ich auch einfach mal anfangen und mit learning-by-doing punkten, zu lange Planen bei etwas, dass ich eh noch nicht gut kann, hielt ich dann doch für übertrieben.
    Nun erst einmal zur Tasche:

    Ich hab hierfür ein rechteckiges Stück ausgeschnitten, mit ca 20x 15cm. Dann gab es die Markierungen für die Falten, die Abstände sind 5cm, 2cm, 6cm, 2 cm, 5cm.
    Das Ganze wurde dann erstmal versäumt und dann auch schon mal gebügelt und die Überlappungen unten angenäht.



    Anschließend habe ich mit den Resten einen Deckel genäht, leider sehen die Ziernähte aufgrund meinen momentanen Skills noch nicht so schön aus wie gewünscht, aber ich wollte es erst einmal so lassen. Erstaunlicherweise musste ich dann aufhören, weil mir so der Rücken vom Sitzen und nähen weh tat, dass ich erst einmal eine Runde geschlafen habe.



    Am Nächsten Tag ging es dann weiter mit der Positionsfindung der Tasche, dafür habe ich den Beinling mit Nadeln fixiert und angezogen, mit Kreide gab es dann einen Kreis für die Kniescheibe, einen Strich für die Kniekehle und einen Bereich in dem die Hose sein sollte. Momentan finde ich den Bereich etwas zu tief, ich würde ihn beim nächsten Versuch, der sicherlich noch kommen wird, so nahe wie möglich ans Hüftgelenkt setzen, damit beim Laufen der Inhalt weniger beschleunigt wird.






    Die Tasche wurde dann mit Deckel angenäht und anschließend habe ich mich an die Nähanleitung auf Funfabrics gehalten. Es ging dann alles ziemlich schnell nach dem vernähen der Beinenden und des Gummizugs. Ich hab beides erst am Ende vernäht, da ich bemerkt habe, dass ich nicht alles ganz gerade genäht habe und etwas Stoff noch abschneiden musste.



    Nun bin ich auch eigentlich schon fertig mit dem Nähen. Nach einer kurzen Anprobe, Kniebeugen und ein bissen Bewegung wie laufen auf einen Stuhlsteigen etc. kann ich nur sagen, die Hose sitzt eng, aber ich kann mich noch gut Bewegen, die Überlegungen zur Elastizitätsrichtung waren also richtig.

    Hier gibt’s noch ein Bild wie die Hose an mir aussieht, leider etwas verwackelt, bzw. die Kamera konnte nicht richtig fokussieren, weil es im Gang dunkel war hinter mir aber die Sonne gescheint hat.
     


    Die Hose sieht leider auf dem Bild so aus wie eine Reiterhose von vor 70 Jahren, in echt sind die Beine aber annähend gerade und nicht oben ausgebeult.

    Nachdem ich nun aber den ersten Eindruck bekommen habe von meinem Projekt, hat mich doch das wichtigste Interessiert.

    Wie schwer???



    Ich denke spätestens bei dieser Angabe, kann ich sagen, für mich ein voller Erfolg. Eine einfache Hose mit allen Features die ich brauche, für knapp 19Euro und ein bisschen Zeitaufwand.

    Da dies nicht meine letzte Hose sein wird, hier die Punkte die ich beim 2. Modell verbessern werde:
    - Die Hose muss am Bund höher werden, ca 6cm.
    - Die Tasche am Oberschenkel muss mehr in Richtung Hüfte gehen.
    - Der Stoff sollte doch bielastisch sein, ich kann mit der Hose keinen Spagat machen, nicht das ich es könnte, aber wenn ich die Beine weit auseinander bewege spannen die Nähte schon extrem, die könnte man wohl durch bielastischen Stoff etwas kompensieren.

    Beim nächsten Modell werde ich wahrscheinlich, dass ganze noch besser Dokumentieren und eine genauere Anleitung zusammenstellen, evtl. könnte mir jemand mit mehr Erfahrung helfen, da ich sicherlich die Fachwörter richtig verwenden kann mit rechts oder links nähen und auch allgemein dass ein besserer Schnitt zur Verfügung gestellt werden kann.

    Abschließend möchte ich den Beitrag mit der Frage meiner Freundin beendigen:
    „Wie machst du denn das mit dem Toilette gehen???“
    Naja es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen und es ist ja nicht so, dass es keine Möglichkeit gibt.
    In diesem Sinne viel Spaß beim begutachten und vielleicht gibt’s ja noch ein paar weitere Hosen.

    Viele Grüße
    Mathias
  2. Gefällt mir!
    mathiasc hat eine Reaktion von bieber1 erhalten in Carbonheringe und Sticks   
    Hallo,
    ich will euch mal meine neuen Carbon-Heringe vorstellen. Ich habe große Heringe und Sticks gebaut:

    Viele kennen die Bauanleitungen mit den Dübeln am Ende oder den selbst gefeilten Spitzen per Bohrmaschine. Mir gefällt vor allem die Bearbeitung mit der Bohrmaschine nicht, den eine Bohrmaschine ist für Kräfte in axialer Richtung also zum Bohren ausgelegt und nicht für tangentiale Kräfte wie beim Drehen, nicht umsonst sind Drehmaschinen deutlich größer, da die Lager viel größere Kräfte aufnehmen müssen und daher auch stabiler sein müssen, die Getriebe und Übersetzungen ignoriere ich mal.
    Meine Idee war, vorgefertigte Bauteile aus dem Bogensport zu verwenden für die großen Heringe. Dazu habe ich mir folgende Bauteile bei „onkel toms bogenshop“ bestellt, der war preislich am günstigsten.
    Carbonschäfte, volle Länge
    http://www.fertigpfeil.de/Rohschaft/Carbonschaefte/Easton-POWER-FLIGHT-223-237-244.html
    Inserts, CB für hinten (größere Klebefläche) und Microlite für die Spitze:
    http://www.fertigpfeil.de/Pfeilspitzen/INSERT-fuer-Alu-und-Carbonpfeile/EASTON-ALU-INSERT.html
    Und Tophatspitzen, 20grain, Gewinde 5/16, 3D:
    http://www.fertigpfeil.de/Pfeilspitzen/Spitzen-fuer-Alu-und-Carbonpfeile-90/Saunders-COMBO-POINT.html
    Und 2mm Dynemakordeln von etex:
    Vorbereitung:
    Die Kordel auf 20cm kürzen, ca 5cm vor einem Ende einen Knoten einbinden, dann eine Schlaufe am langen Ende. Die Enden sollte abgeflammt werden mit dem Feuerzeug, am besten ca. 15mm des Kerns abschneiden, dann bildet sich keine weiße Stelle am Ende.
    Die CP-Inserts habe ich gekürzt auf einen Absatz vor dem Schaft. Die Microlites bis zum Gewinde, damit die Spitzen noch ordentlich eingeschraubt werden können.
    Den Carbonschaft auf Länge zu schneiden, am besten mit einer feinen Sägen einmal rumsägen dann durch, bei mir auf 120mm pro Stück. Die Schnittkanten per Schleifpapier säubern und überprüfen ob der Schnitt sauber sitzt. Die Fasern sollen alle den Insertrand berühren, falls ein Spalt entsteht wird die Fläche begradigt in dem man das Rohr mit kreiförmigen Bewegungen auf Schleifpapier abschleift. Der Grund ist, dass zwar die Klebung hauptsächlich die Kräfte übertrag, bei einem Durchrutschen die Fasern alle am Absatz anliegen sollten. Wenn nur eine Faser anliegt gibt es eine Spannungsüberhöhung und der Schaft bricht dort. Wahrscheinlich ist diese Überlegung nicht ausschlaggebend, aber wir wollen ein ordentliches MYOG-Projekt abschließen.
    Abschließend noch Unterlegscheiben aus dem Kfz Bedarf für die Nummernschilder. Im Baumarkt kostet eine Tüte 10€, daher am besten darauf achten, dass man die einzeln bekommen kann oder man fragt nett bei der Schilderfertigung nach.
    Das Gewicht der Bauteile ist wie folgt:
    Spitze 1,3g
    Microliteinsert: 0,5g
    CP-Insert 0,6g
    Distanzring 0,5g
    Carbonschaft 2,2g
    Schlaufe 1g

    Dann werden die Schlingen durch die CP-Inserts gezogen, der Knoten soll in der Bohrung verschwinden. Dann das Ende zuknoten und abschneiden. Abflammen nicht vergessen.
    Dann kommen wir schon zum Kleben, ich verwende Uhu Endfest, den grünen, der ist bis 90min bearbeitbar. Wichtig vor dem Kleben sollte man immer entfetten, ich verwende hierfür Aceton. Ohne entfetten besteht die Gefahr, dass die Klebung nicht perfekt hält. Am besten wäre es jetzt eigentlich die Inserts Sandstrahlen, damit die Oberfläche größer wird, aber wer hat schon solche Möglichkeiten.
    Dann werden die Unterlegscheiben auf die CP-Inserts geklebt und die Spitzen in die Microliteinserts. Der Kleber läuft etwas über, das wird natürlich abgewischt.

    So nun haben wir schon die wichtigsten Elemente vorbereitet und nun werden wir alles zusammenfügen:

    Beim zusammenkleben tritt wieder etwas Kleber aus, hier schön erkenntlich:

    So schon fertig sind die Heringe, die sind aber etwas zu schwer, daher habe ich noch Sticks gefertigt. Die Idee habe ich mal von gleitschirmpilot bekommen, zumindest meine ich haben wir uns per PN darüber mal ausgetauscht, da ich selbst eigentlich nicht das Carbon ohne Spitze in den Boden stecken wollte.

    Man braucht hierfür Carbongestänge 3mm und Reste eines 10mm Fichtenrundstabes. Aus dem Holz werden ca. 10mm hohe Zylinder gesägt, 3mm Löcher gebohrt (Aber nicht durch, sondern ein Sackloch) und die obere Seite abgerundet.
    Das Gewicht der Carbonstücke liegt bei 1,6g, die Holzenden bei 1g pro Stück
    Der Stab wird in 150mm lange Stücke zersägt und die Spitze wird per Schleifpapier in Form gebracht. Auch die Enden die Verklebt werden sollten angefast und begradigt werden.
    Dann werden die Stäbe verklebt. Man sollte darauf achten, dass die Luft in den Löchern entweicht, bei mir geschat dies durch ein Blob da der Kleber zusätlich noch etwas abdichtet.
    Und nun nochmals die Heringe und Sticks in voller Pracht:


    Zur guter Letzt noch ein Sicherheitshinweis. Kohlefaser ist messerscharf wenn es bricht, daher werden Kohlefaserheringe nie mit einem Stück Holz in den Boden eingeschlagen oder anders eingedrückt, klappt das nicht per Hand sollte man sich andere Möglichkeiten (skills) aneignenen, sein Tarp oder Zelt zu befestigen.
    Die Powerflightschäfte besitzen einen gewickelten Kern und Deckschichten Innen und außen, erkennbar auf den nächsten Bildern, die sind nicht ganz so Schlimm wie die günstigen Schäfte die richtig aufplatzen:


    Zum Schluss noch das Gewicht. Ein Großer Hering wiegt 5g pro Stück, ein Stick 2,6g. Ich hab mich wahnsinnig gefreut als ich meine Heringe für mein Tarp wiegen konnte, 2 Große 6 kleine wiegen 28g, davor waren die 2 großen Y-Aluheringe so schwer.
    Viele Grüße und viel Spaß beim nachbauen.
    Mathias
    P.S. Vielleicht ist die Anleitung etwas fürs Magazin?
  3. Gefällt mir!
    mathiasc hat eine Reaktion von zweirad erhalten in KISS Hose   
    Hallo,
     
    als erstes Projekt habe ich damals eine Hose genäht, Bilder und eine Beschreibung ist hier zu finden:
    http://www.ultraleicht-trekking.com/forum/topic/1061-ul-hose-1-n%C3%A4hprojekt/?hl=n%C3%A4hprojekt
     
    Nun haben sich meine Nähkünste nochmals verbessert und eine neue Hose musste her, warum? Ganz einfach ich hatte damals einen kapitalen Fehler gemacht. Die Naht an den Beininnenseiten riss auf, da diese nur als Französische Naht ausgeführt wurde. 
     
    Die zweite Hose sollte ähnlich der ersten werden nur ein paar weitere Schwächen ausbügeln, statt einem elastischen Stoff wollte ich etwas unelastisches verwenden und die Tasche auf der Seite sollte einer Tasche am Po weichen.
     
    Als Material habe ich diesen Stoff verwendet:
    http://www.extremtextil.de/catalog/Supplex-Nylon-weiches-Nylon-Hosenstoff-UV40-115g-qm::337.html
     
    Den Schnitt habe ich von einer normalen Alltagshose abgenommen und mit einem günstigen Stoff probe genäht, die Hose besteht aus 4 Teilen die vom Sitz her deutlich besser sind als die 2teilige Konstruktion:

     
    Dann habe ich die Tasche genäht:

     
    Anschließend die vorder und hinter Seiten zusammengenäht, die Tasche auf der rechten hinteren Seite eingenäht und anschließend die rechte und linke Seite verbunden.

    Die Kappnähte habe ich nach folgendem Ablauf genäht:
    http://www.napravnik.com/workshop/doppelte_kappnaht.htm
     
     
    Hier der Kreuzungspunkt, hier sollte man sehr ordentlich arbeiten, da hier Spannungen von mehreren Seiten sich addieren können, bei älteren Alltagshosen ist dort die Naht aufgegangen.

     
    Abschließende Schritte sind dann die Außenseiten zu vernähen per Französischer Naht, dann die Beinenden umnähen, oben umnähen, Gummizugeinfädeln und fertig ist die Hose. Als Gummizug habe ich einen 15mm genommen, der ist angenehmer als die Standard 5mm Hosengummis.
     
    Zum Nähen noch ein Tipp, beim Nadelstecken, die Spitze nach vorne, Stoff nach links, dann hat man bei großen Projekten auch keine Probleme mit der Nähmaschine:

     
    Hier ein paar Bilder noch zur Hose:




     
    Und im Einsatz:


     
     Alles in allem ist die Hose nun deutlich besser geworden und wird auch häufig benutzt. Der festere Stoff als z.B. bei den Windhosen verträgt auch das Knien in Dreck und Kies und das sitzen auf Steinen, also genau meinen Wünschen und Bedürfnissen. Zum Schluss noch das Gewicht, das liegt bei 152g.
     
    Viele Grüße
    Mathias
  4. Gefällt mir!
    mathiasc reagierte auf Norweger in Der „Kurze Frage, kurze Antwort“-Thread   
    @mathiasc: Mit dem Zollstock wirds klarer,  danke Dir.  Manchmal stehe ich auf der Leitung. Bisher habe ich meistens den alten Griechen bemüht, das übt ungemein . 
  5. Gefällt mir!
    mathiasc hat eine Reaktion von Linnaeus erhalten in Erfahrungen mit Berghaus Vapourlight Hyper Smock 2.0 gesucht   
    Hallo,
     
    in einem älteren Beitrag wurde folgende Jacke/Smock angesprochen, hat jemand Erfahrungen damit sammeln können?
    http://www.pm-outdoorshop.de/shop/product_info.php?info=p523748_Vapourlight-Hyper-Smock-2-0.html&gclid=CMHYxeP5rskCFcSVGwodRwoG6g
     
    Meine Touren verändern sich wohl in nächster Zeit, mehr Wochenendtouren und Einzelübernachtungen. Gepäck werden ca. 3-4kg sein, vorerst habe ich ein Ponchotarp dabei, auf langer Sicht wäre mir aber eine Hose und Jacke wieder lieber.
     
    Ich kann gerade schlecht Wasserdichtigkeit und Atmungsaktivität einschätzen, letzteres kann man wahrscheinlich auch noch einmal gut über den langen Zipper regulieren, wasserdicht wäre toll, aber gerade durch die Belastung an den Gurten kann das ja auch schnell durch gehen. Die Jacke wurde ja wie hier schon angesprochen eher fürs Laufen entworfen, würde ich gerne dafür ebenfalls nutzen:
    http://www.ultraleicht-trekking.com/forum/topic/2416-aktuell-leichteste-regenjacke/?hl=%20vapourlight%20%20hyper%20%20smock%20%202.0
     
    Wäre super, wenn jemand von seinen Erfahrungen mit dem Smock berichten könnte.
     
    Viele Grüße
    Mathias
  6. Gefällt mir!
    mathiasc hat eine Reaktion von #PackLessPlayMore erhalten in 97g Esbitküche   
    Hallo,
     
    ich möchte euch meine Esbitküche vorstellen, 97g schwer und vollständig bis auf Brennstoff im Zipper und etwas Universalseife.
    Basis ist die Snowpeak Titanschüssel (max. 500ml, optimal 400ml). Griff des Deckels und des Topfes ist mit Silikonschlauch versehen, wurde einmal zu heiß. Zusätzlich nehme ich Streichhölzer mit und zum Reinigen ein Babybelnetz, die Knubbel reinigen besser. Absoluter Geheimtipp ist der Löffel von Wonderpods einem Laden für Frozenjogurt, fühlt sich extrem angenehm an, für Kunststoff wachsartig und ist fast für lau, man muss nur Frozenjogurt mögen.
     
    Verbrauch ist momentan 2 Tabletten (~8g)  400ml Wasser von 21°C auf 93°C in 9 min 20 sec und wird demnächst weiter untersucht und verbessert. Mal schauen wie viel Potential im System noch steckt.
     

     

     

     

     

     

     
    Beim vorletzten Bild kann man das Flammenbild von einer Tablette sehen, der Abstand zum Topf ist zu groß, beim letzten Bild das Flammenbild von zwei Tabletten, dann optimal. Ich werde auch noch mit anderen Esbit-Kochern experimentieren z.B. wenn beide Tabletten nebeneinander liegen und vor allem den Abstand zum Topf ändern.
     
    Viele Grüße
    Mathias
  7. Gefällt mir!
    mathiasc reagierte auf schwyzi in Folie - für Tarps, Groundsheets...kostenlos!   
    Hallo, Selbstbauer,
    hier mal (wieder) schnell ein Tipp für Sparfüchse/Recycler:
    Folien in diversen Größen gibt es gratis bei Ikea - man muss nur in deren Foliencontainer mal gucken...
    Deutlich stabiler als Malerplane, gut geeignet für (Not-)Tarps, mein "Großes" ist 2,20 x 3,00 m und wiegt 361 Gramm; ok, nicht ul, aber 
    kostenfrei (ach ja, mit "Schnüren" aus Folie, die's bei Ikea auch gibt im Container).
    Auf jeden Fall gut geeignet zum Ausprobieren, oder auch als Groundsheet: meins ist 2,10x1,00 m und wiegt 76  Gramm!
    Und diese Verpackungsfolie ist echt zäh, hält ganz gut was aus und ist mit durchsichtigem Paketklebeband leicht zu stabilisieren.
     
    Anekdote am Rande: Der Ikea-Jüngling, der am Pappcontainer werkelte und mich erst misstrauisch beäugte, hielt mir dann ganz begeistert den Container auf, als ich mein Vorhaben erklärt hatte; er kommentierte sogar:" Nee, die ist ja eingerissen, ich glaub', da unten ist noch ne große..."  Wieder jemandem vom UL und v.a. vom Recyclen überzeugt  ...
    LG schwyzi
     
  8. Gefällt mir!
    mathiasc reagierte auf lightweightbaby in UL Daunenquilt   
    Hallo ULTF,
     
    bin gerade mit meinem Sommerquilt fertig geworden und möchte ihn nun hier vorstellen!
     
    Es wurde Argon 67 (22g/m2) in charcoal grey verarbeitet, der Stoff ist leider ein ziemlicher Vampir und meine Handykamera extrem schlecht, es ist ein sehr dunkles grau/anthrazit, das wie Kohle schimmert. Der Stoff lässt sich sehr gut verarbeiten und die DWR Beschichtung ist das beste, was ich bisher in den Händen hatte (übrigens: wenn man den Stoff nur einfach oder doppelt näht, hilft das Unterlegen von Zeitungspapier).
    Für die Kammern habe ich das 17g/m2 Moskitonetz von Extremtextil verwendet, dazu die 860cuin Daune.
     
    Der Quilt ist 2,20m lang und oben bzw. bis zur Taille(0-90cm) 1,40m breit, verläuft dann bis zum Fußteil mit einer Breite von 90cm ab.
    Angepeilt war eine Lofthöhe von 3cm, mein Overfill war wohl zu viel, weshalb ich 7cm rausbekommen habe :E
    Die Kammern sind 3cm hoch, die Kammernbreite beträgt 15cm.
     
    Ich überlege sogar, ob ich nochmal auftrenne und ein bisschen Daune raushole, weil ich eigentlich nur einen Sommerquilt brauche - das wird ggf. nach den ersten Testnächten gemacht.
     
    Am Fußende ist eine Kordel eingezogen und zwei Klettverschlüsse sind im Beinbereich angebracht, damit man den Quilt zum Schlafsack umfunktionieren kann.
     

     
    Das gute Stück wiegt 340g.
     
    Ich kann nur jeden ermutigen, so etwas mal selbst zu nähen, weil es sehr einfach ist (nur gerade Nähte) und man Nähfehler quasi nie sieht, da die Füllung sowieso alles aufbläht.
    Ein Quilt ist nur aufwändig, aber nicht schwierig in der Herstellung.
  9. Gefällt mir!
    mathiasc hat eine Reaktion von kra23 erhalten in 2. MYOG RUCKSACK, der Topsegelschotstek-Pack   
    Hallo,
     
    hier mal ne Vorstellung meines neuen Rucksackes und ein paar Bilder vom Alten. Mit der Zeit im UL-Bereich wird man merken, dass nicht nur das Gewicht deutlich weniger wird sondern auch das Volumen, also musste eine neuer Rucksack her:

     
    Der Namen kommt daher, dass ich beim Schultergurt (Gurtband 40mm) noch weiter abspecken wollte und die Spannvorrichtung per 1,25mm Kordel realisieren wollte. Der normale Topsegelschotstek wurde mit einem einfachen Schlag gesichert, also einmal rum und das Ende durch die Schlinge ziehen, so geht dieser nicht auf.

     
    Hier nochmal die Knotenverbindung und auch die obere Schnalle soll wegrazionalisiert werden, ich werde wohl auch noch die Schnur wieder abschneiden.

     
     
    Hier mal die Packs im Vergleich, der große ist 30x18x 60-70cm groß, der kleinere hat eine Abmessung von 26x14,5x 50-56cm. Das Volumen des kleinen beträgt ca 21l Haupfach, ca 2l pro Nebenfach, und ca 3-4l für das Große Netzfach.



     
    Hier noch ein paar Details zum Pack. Der Rolltop wird per Linelock zugezogen, 

     
    Die Matte wird per umliegender Dasychain befestigt und kann in der Länge über die Gummizüge an die Höhe des Rolltops angepasst werden. Ob ich nur eine dünne Kordel zum befestigen nehmen möchte weis ich noch nicht, die Mattenoberfläche ist sehr weich und ich habe Sorge dass diese einreißt.

     
     
     
    Und nun noch ein paar Tipps für die Nachbauinteressenten. Ich habe die Packs immer in der gleichen Bauweise gebaut, ein Teil für die Rückenplatte, ein Teil für das Netz und diese dann per Französischer Naht zusammengenäht. Größter Vorteil dabei ist, dass man alle weiteren Anbauten sehr einfach anbringen und fixieren kann, auf dem letzten Bild steht die Hochzeit bevor, auf dem großen Stück sind die Netzfächer eingenäht und auf dem kleinen Stück die Gurte und die untere Schlaufen. In vielen UL-Rucksackanleitungen wird beschrieben, dass eine Kappnaht vorzuziehen sei, ich für mich habe aber festgestellt es geht auch eine einfache französische. Der Boden ist bei mir nur ein Rechteck und wird auch eckig eingenäht, das ist sehr einfach, sieht aber natürlich nicht so schön aus wie Rund ist aber zweckmäßig. Wer einen alten Rucksack hat kann natürlich hier auch das Tragesystem kopieren, das habe ich beim ersten auch gemacht.
     
    Als Material hat sich für mich dieses PU-Nylon als sehr praktisch herausgestellt, da es sich nicht dehnt, gut verarbeiten lässt (franzt nicht aus, rutscht nicht) und natürlich auch sehr günstig ist.
    http://www.extremtextil.de/catalog/Ripstop-Nylon-PU-beschichtet-68-g-qm-2-Wahl::474.html
     

     
    Abschließend das Gewicht vom neuen, das liegt bei 155g. Der Materialeinsatz liegt bei rund 15€, also nicht nur leicht sondern auch noch günstig.
     
    Viele Grüße
    Mathias
  10. Gefällt mir!
    mathiasc reagierte auf llurk in Kurze Hose   
    Die Hose geht weiter und ist bald fertig:

    Oberer Bund sauber umgebügelt:


    Gürtelschlaufen:


    Bund annhähen:


    Im Zuge dessen habe ich die Hose am Bund auch nochmal enger gemacht.
    Der untere Beinabschluss ist noch nicht gemacht:


     
    Hinten hoch wg. der Radtauglichkeit.


    Im oberen Bereich vom RV dürfte ich etwas unsauber gearbeitet haben, daher kommen dort wohl die leichten Falten. Die Beine werde ich wohl noch geringfügig weiter machen, damit die bei Hitze nicht zu eng sind und nerven. Die Bewegungsfreiheit ist ziemlich gut.
     
    Gewicht liegt bei 130g.
  11. Gefällt mir!
    mathiasc reagierte auf llurk in Kurze Hose   
    Weiter gehts! Vom Papier auf den Stoff:
     

     
    Endeln:

    Leider ist mir da bei Vollgas eine Führung im Gestänge gebrochen und die Nähmaschine klappert jetzt bei hohem Tempo
     
    RV einnähen, die Variante habe ich mir bei anderen Hosen abgeschaut:

     

     
    RV fertig:

     
    Seitliche Tasche fertig:

     
    Die Taschen und der RV kosten Zeit, der Prototyp war ruck zuck fertig.
     
    Ich habe bei dem Projekt auch erstmals viel mit Stecknadeln gearbeitet. Anscheinend ist das bei Bekleidung fast unumgänglich.
  12. Gefällt mir!
    mathiasc reagierte auf ALF in Gesucht: erste Tour/Wandergebiet mit Freundin   
    Weil es Sommer ist, würde ich Gegenden auswählen, die etwas kühler sind, etwas mehr Wind haben und auch Schatten anbieten, aber auch genug Aussichten. Also zum Beispiel den Hochrhöner Wanderweg.
     
    Um keinen Stress zu haben würde ich kurze Tagesetappen planen und eher mal einen  Abstecher machen oder ein Unterkünfte-Verzeichnis mitnehmen und erst am Vortag oder Wandertag buchen. Die Unterkünfte würde ich überwiegend in Kleinstädten und größeren Orten aber nicht an Hauptstraßen suchen. Dort könnt Ihr dann noch etwas bummeln, was anschauen oder essen-gehen (Möglichkeiten vorher abklären!).
     
    Die Rhön ist überall ein nettes Wandergebeit mit weiten Aussichten. Allerdings wenig spektakulär.
  13. Gefällt mir!
    mathiasc reagierte auf kra23 in Gesucht: erste Tour/Wandergebiet mit Freundin   
    Vielleicht der Fränkische Gebirgsweg?
    Schöne Landschaft, genug Pensionen/Gaststätten auf dem Weg, gutes Essen & Bier, alles relativ günstig, weder anspruchsvoll noch langweilig...
    -> und sollte es zu warm werden, ist der nächste Biergarten nie weit entfernt...
    Es gibt seit kurzem auch einen ganz neuen Wanderführer zu dieser Tour.
  14. Gefällt mir!
    mathiasc reagierte auf Daune in Gesucht: erste Tour/Wandergebiet mit Freundin   
    Zum fränkischen Gebirgsweg und zum Frankenweg sind die verlinkten Seiten bestimmt auch ganz hilfreich. Ebenso wie die interaktiven Broschüren/Tourbegleiter (können auch bestellt werden).
  15. Gefällt mir!
    mathiasc reagierte auf SXHC in Gesucht: erste Tour/Wandergebiet mit Freundin   
    Dann werfe ich mal den Malerweg in die Runde. Perfekte Infrastruktur, Panoramen ohne Ende. Elbsandsteingebirge ist für Berliner mal etwas ganz anderes, zum Teil auch skurril. Man könnte eine Etappe auch mit dem Dampfschiff fahren etc.
     
    Zur Not kann man im Tal immer in die SBahn steigen und dann noch Dresden unsicher machen. 
     
    Mit dem Auto bzw. Bahn nicht weit weg und als Rundweg kommt man auch wieder zum Start. 
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    mathiasc reagierte auf SXHC in Gesucht: erste Tour/Wandergebiet mit Freundin   
    Malerweg:
     
    Pflicht ist die Wanderherberge oder Pension am Brand! Direkt an einer der schönsten Aussichten. Da schmeckt das Abendessen und Frühstück doppelt. 
     
    Burg Hohnstein ist sehr schön, wohl nicht ganz billig, aber schlafen auf der Burg.
     
    In Schmilka war ich in der Pension Rabenstein oder so ähnlich. Die war gut. 
     
    Am Lichtenhainer Wasserfall gibt es ein Gasthaus neben dem anderen. Da sollte man ruhig eine Nacht schlafen. Der Wasserfall ist wahrlich hübsch. 
     
    Es gibt auch viele Herbergen, Naturfreundehäuser etc. Da sollte man sich aber etwas früher melden. 
     
    Letztlich ist das eine Frage des Preises und was ihr erwartet. Es ist alles bestens erschlossen. 
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    mathiasc hat eine Reaktion von Tipple erhalten in 97g Esbitküche   
    Hallo,
     
    ich möchte euch meine Esbitküche vorstellen, 97g schwer und vollständig bis auf Brennstoff im Zipper und etwas Universalseife.
    Basis ist die Snowpeak Titanschüssel (max. 500ml, optimal 400ml). Griff des Deckels und des Topfes ist mit Silikonschlauch versehen, wurde einmal zu heiß. Zusätzlich nehme ich Streichhölzer mit und zum Reinigen ein Babybelnetz, die Knubbel reinigen besser. Absoluter Geheimtipp ist der Löffel von Wonderpods einem Laden für Frozenjogurt, fühlt sich extrem angenehm an, für Kunststoff wachsartig und ist fast für lau, man muss nur Frozenjogurt mögen.
     
    Verbrauch ist momentan 2 Tabletten (~8g)  400ml Wasser von 21°C auf 93°C in 9 min 20 sec und wird demnächst weiter untersucht und verbessert. Mal schauen wie viel Potential im System noch steckt.
     

     

     

     

     

     

     
    Beim vorletzten Bild kann man das Flammenbild von einer Tablette sehen, der Abstand zum Topf ist zu groß, beim letzten Bild das Flammenbild von zwei Tabletten, dann optimal. Ich werde auch noch mit anderen Esbit-Kochern experimentieren z.B. wenn beide Tabletten nebeneinander liegen und vor allem den Abstand zum Topf ändern.
     
    Viele Grüße
    Mathias
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    mathiasc hat eine Reaktion von blitzschlagmann erhalten in 97g Esbitküche   
    Hallo,
     
    ich habe auch gute Erfahrungen damit gemacht, keine Löcher im Windschutz zu haben, sogar das Gefühl dass es besser ist. Die große Öffnung kommt nur von einem anderen Topf den ich mit benutze und ist ganz praktisch, um zu schauen ob die Flamme am Topfboden ist.
     
    Viele Grüße
    Mathias
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    mathiasc reagierte auf schwyzi in Ultraleichter Kaffefilterhalter   
    Jo, in meinem Becher steht unten PP...wusste ich auch nicht, dass es da solche Unterschiede gibt.
    Bin mehr so der ty and error-Typ...
    Der Becher fiel halt an, weil mein Sohn den Pudding gern mochte (ich auch )
    Also wird er lange halten, denn 100 Grad heiß ist mein Kaffeewasser niemals, das wär ja Spritverschwendung
    Lg schwyzi
  20. Gefällt mir!
    mathiasc reagierte auf schwyzi in Ultraleichter Kaffefilterhalter   
    Suelztaler schrieb:
    "Aber dein Thermobecher würd mich interessieren. (6g ist ne Nummer)."
    Hallo, Christian,
    Ich hatte mir "damals" vorgenommen, dir zu antworten - manchmal dauert's  ,aber jetzt. DAS ist mein Becher:
     
    Ausgangsmaterial: Puddingbecher und Polsterfolie aus dem gelben Sack; Thermohülle mit transparentem Paketklebeband geklebt und abnehmbar für besseres Abwaschen des Bechers.Becher ist hitzestabil und lebensmittelecht.( Und bitte versau mir jetzt kein selbsternannter Gesundheitsapostel und -aufklärer meine Freude über einen soo leichten Thermobecher mit der "pöse-pöse-Weichmacher"-Diskussion!! Es MUSS niemand nachmachen, alle KÖNNEN sich informieren und ich geh auf die 60, mögliche Spätschäden schocken mich nicht mehr ganz so dolle )LG schwyzi
  21. Gefällt mir!
    mathiasc reagierte auf schwyzi in Ultraleichter Kaffefilterhalter   
    Hallo, Matthias, guckst du hier (im Text):
    "Becher ist hitzestabil und lebensmittelecht."
     
    Ne, echt, natürlich hab ich das ausprobiert; ich poste doch nix "auf Verdacht"...
    für heißes Wasser und Schnellkaffee geht's prima. 5 Tage auf'm Rothaarsteig in Gebrauch.
    Die von dir angesprochenen Becher sind meine "Berghaferl", die bekommen auch so eine Thermohülle.
    LG schwyzi
  22. Gefällt mir!
    mathiasc reagierte auf blitzschlagmann in 97g Esbitküche   
    Die Folie hab ich vor hundert Jahren mal bei Tigoat bestellt. Ist ziemlich fett, eignet sich aber auch als Topfhalter. Der Abstand beträgt ca. 2 cm. Die Tabletten lege ich auf die schmale lange Kante.
    Ist ne spitzen Kaffeemaschine [emoji3] Auch mit Spiritus.

    Viele Grüße
    Ingmar
  23. Gefällt mir!
    mathiasc hat eine Reaktion von Miss X erhalten in Frage: Welche Behältnisse nehmt ihr für Spiritus?   
    Hallo,
     
    wir schweifen gerade zwar ziemlich ab, aber mich gruselt es hier bei den Beiträgen gerade stark und ich muss das mal los werden:
     
    Wollt ihr mir allen ernstes klar machen, dass nicht gekennzeichnete Behälter mit Chemikalien, die man stark mit Erfrischungsgetränken verwechseln könnte, teil eurer Erziehung sein sollen?
     
    Ich habe selbst noch keine Kinder ich würde aber meinen Kindern z.B. die Gefahrenzeichen bei bringen, Totenkopf und X giftig, Flamme = brennbar und ihnen erklären, dass diese Gefahrzeichen auf den Flaschen sein müssen, damit man weiß was, dass der Inhalt gefährlich ist. Kinder sind ziemlich schlau, man muss es Ihnen aber so erklären, dass Sie es verstehen können und solche Gefahrzeichen sind ja wohl mit die besten Möglichkeiten Gefahren aufzuzeigen und Ihnen bei zu bringen selbst Gefahren und Probleme zu erkennen. Es ist doch ein deutlicher Mehrwert, dass Kinder wissen was das Totenkopfsymbol aussagt als " Nein, der Papa hat gesagt aus der Flasche darf man nicht trinken"
     
    Ich kann verstehen, dass man dies auch nicht übertreiben muss z.B. mit nem "Erwachsenen" sicheren Verschluss, den Kinder haben den Mechanismus schon verstanden da seit Ihr noch am rumdrücken. Ein Gefahrsymbol auf einer Flasche auf der dich die lachenden Erdbeeren anschauen ist aber nach meinem Verständnis kein Beitrag die Kinder noch mehr in Watte zu packen sondern zeigt von Verantwortungsbewusstsein. 
     
    Ich arbeite neben dem Studium in einem Labor an der Uni und hier sind schon die krassesten Sachen passiert und es kam immer wieder zu Unfällen, da Proben, Chemikalien, Versuche nicht ordentlich beschriftet wurden. Ihr wisst was in der gelben Flasche ist, aber weiß das auch jemand der gerade ins Labor gekommen ist? Nein, daher beschrifte ich z.B. alle meine Versuche und achte darauf dass die Flaschen richtig gekennzeichnet wurden. Ein richtig teurer Versuch ist mir mal nicht geglückt, da jemand Aceton statt Ethanol in die richtig beschriftete Flasche gekippt hat, ca 30 Stunden Arbeit sind dadurch zerstört wurden.
     
    Was wir hier machen ist nicht ganz ungefährlich, wer sich mit Arbeitsschutz befasst, kennt die Horrorszenarien mit Batteriesäure in der Cocacolaflasche oder Froststchutzmittel in der Powerradeflasche. Ethanol ist aber eine vergleichsweise harmlose Chemikalie, dennoch finde ich ein darauf Aufmerksam machen enorm wichtig. 
     
    Ich kann und möchte eure Erziehung nicht beurteilen noch hinterfragen, aber stellt doch euren Kindern mal die Frage was Ethanol ist und was z.B. die Gefahrsymbole bedeuten. Wenn Sie das wissen, davon gehe ich mal aus, habt ihr selbst alles richtig gemacht, aber denkt einen Schritt weiter und macht euch mal Gedanken wie man Kindern Gefahren erkennen noch besser beibringen kann.
     
    Für mich gehört eine gekennzeichnete Flasche mit Chemikalien als Inhalt dazu.
     
    Viele Grüße
    Mathias
  24. Gefällt mir!
    mathiasc hat eine Reaktion von mexl916 erhalten in 97g Esbitküche   
    Hallo,
     
    die Idee stammt von hier:
    http://www.ultraleicht-trekking.com/forum/topic/1881-verschiedenes-myog-get%C3%BCddel-pfanne-ein-trangia-hack/?hl=%2Bmyog+%2Btrangia
     
    Als Material habe ich 1,5 mm Edelstahldraht genommen und Silikonschlauch (D=2 mm, d=1 mm). Den Silikonschlauch kann man Stück für Stück über den gebogenen Draht ziehen. Bei dem Versuch es vorher zu machen habe ich den Schlauch aufgerissen, da Zangen zu scharfkantig sind. 
     
    Hier mal einige Bilder, die Löcher sind ca, 3 mm groß und 20 mm auseinander:
     
     

     

     

     

     
     
    Der Griff muss übrigens nicht all zu lange sein, bei mir ca 70mm und passt nun wunderbar in den Topf. Bei Spiritus entsteht aber viel extra wärme, der Griff kann sich aufheizen, bei Esbitbetrieb habe ich aber noch keine Probleme bemerkt. Aufpassen muss man nur mit dem gebogenen "Halter" Bereich, je nach Winkel kann sich der Griff auch selbst rausziehen und springt dann wie ne Feder ab, man muss also etwas Feintuning betreiben, dann bleibt der Griff aber in Position. 
     
    Viele Grüße
    Mathias
  25. Gefällt mir!
    Spiritus ist reiner Alkohol der vergällt ist um diesen ungenießbar zu machen. Dadurch entfällt die Branntweinsteuer.
    Toxisch oder gar ätzend wäre Ethanol nicht! Das Vergällungsmittel übrigens auch nicht.
    Ansonsten volle Zustimmung für Dr.Seltsams Plädoyer bzgl. der Aufsichtspflicht der Eltern. Und ich bin übrigens Vater von zwei Kindern...

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