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Micha500

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Reputationsaktivitäten

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    Micha500 reagierte auf dermuthige in MYOG | 60L Klon eines AtomPacks Mo | 754g   
    Noch einmal von oben bis unten:


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    Micha500 reagierte auf dermuthige in MYOG | 60L Klon eines AtomPacks Mo | 754g   
    Liebes Forum!
    Zwei Gründe haben mich praktisch verpflichtet, einen neuen Rucksack zu nähen:
    Da ich meinen selbstgenähten 40L-Rucksack so viel lieber mag als meinen AtomPacks Mo 50L, neige ich dazu, ihn zu überladen – obwohl ich ihn eher für leichtere Gewichte konzipiert hatte. In Kombination mit meiner vor die Brust geschnallten Kameratasche drücken die zu schmalen Schultergurte dann zu sehr auf. Die logische Konsequenz: Ein neuer Rucksack! Ich starte nächste Woche auf meine erste richtige Wintertour (Kungsleden, geführt, Hütte zu Hütte, keine Pulka). Um sowohl Schlafsack als auch Daunenjacke möglichst wenig zu komprimieren, dachte ich mir, wär ein größerer Rucksack ja eh nicht schlecht. Daher sollte der neue Rucksack noch etwas mehr Volumen haben als der Mo 50L. Die Anforderungen an den Rucksack:
    Größer und leichter als der AtomPacks Mo 50L Möglichst wasserdichte Konstruktion (als Herausforderung an meine Nähkünste) Komplettes Set an Außentaschen: Für mich heißt es "Accessibility is key!" Ästhetik: Ich bin Fan der AtomPacks-Optik, insbesondere in ganz schwarz und reduziert Nachdem ich mich mit wasserdichten Konstruktionstechniken befasst habe und meine Bestellung von Extremtextil eingetroffen war, ging es in die Nähstube. Ich glaube, ich hab drei Tage lang kein Tageslicht gesehen. Dafür lässt sich das Ergebnis sehen: Ich würde sagen, die Qualität kommt dem AtomPacks Mo gleich – wenn sie ihn nicht sogar übertrifft!
    Das zeichnet den neuen Rucksack aus:
    Grober Klon meines AtomPacks Mo 50L + 10 cm Rolltop-Extension Hauptsächlich aus Ultra 200 X und Ultra Stretch 6 Stretch-Taschen: 1 x vorne, 2 x seitlich, 1 x unten, 2 x an den Schultergurten Abnehmbarer Hüftgurt mit integrierten Taschen im Stil des Durston Kakwa Integrierter Frame (der vom Mo 50) Load-Lifter, Brustgurt, Rolltop-Kompressionsriemen sowie seitliche Stretch-Kordel-Kompression Wasserdichte Konstruktion: Bis auf den Boden habe ich im Korpus überall Kappnähte verwendet, die ich zusätzlich noch tapen werde. Beim Boden habe ich die Nahtzugabe ähnlich der Kappnaht umgeschlagen, jedoch nur in sich vernäht und dann an den Boden getaped. Ich wollte vermeiden, durch die untere Tasche zu nähen. Jede Naht ist mindestens 2 x genäht und wird zusätzlich geklebt werden (Lieferung ausstehend) Ich bin absolut zufrieden. Auch meine Sorgen sind verworfen: Ersten Tests nach klappt die Lastenübertragung durch den Frame auf den Hüftgurt sehr gut. Die Hüftgurttaschen lassen sich einhändig super öffnen. Die seitlichen Stretch-Taschen sind geräumig genug und mit der Hand erreichbar. Die Schultergurte sind angenehm breit.
    Und das wichtigste zum Schluss: 754 g!
    Ein paar Zerquetschte kommen noch fürs Tapen obendrauf. Damit ist er aber > 100 g leichter als der Mo 50L – und das bei mehr Volumen und Features dank des Ultra 200.  









     
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    Micha500 hat eine Reaktion von fatrat erhalten in Quilt Apex 133   
    Ich habe mich auch mal an einem Quilt versucht. Bin zufrieden damit, mal sehen wann ich ihn testen kann. Habe mich einigen Sachen im Forum orientiert. 
     






  4. Gefällt mir!
    Hallo zusammen,
    anbei die beiden gestern fertiggestellten Rucksäcke, die ich auf meinem PCT-Thru-Versuch mitnehmen möchte. Ich starte mit dem „bunten“ aus 210d-Gristop und der „all-white“ aus Ultra200 kommt in eine Bounce-Box.
    Die Rucksäcke basieren auf dem simple pack von Pa’lante Packs mit verschiedenen Modifikationen:
    - 1,5“ breiter
    - Rolltop ca. 2“ länger
    - Rückenlänge ca. 18,5“
    - breitere Schultergurte (9cm)
    - längere Schultergurte, um
    - längere Schultergurttaschen realisieren zu können (damit der DJI Pocket 3 vollständig reinpasst)
    - verschiedene Schlaufen
    - Y-Strap-Verschluss, der lang genug ist, um einen Bärenkanister draufschnallen zu können
    - Klettband am Rollverschluss
     
     
    Materialien:

    - „all-white“ = Ultra200 (extex)
    - „colorful“ = 210D Gridstop (ripstop-by-the-roll)
    - 3D-Netzgewebe 3mm hellgrau (extex)
    - evazote 10mm (extex)
    - Multifunktionsjersey Swim- & Sportswear (Evli’s Needle)
    - elastisches Einfassband (extex)
    - Gurtband 15 und 19mm (u.a. extex)
    - Schnallen & Co.
     
    Genäht mit Serafil 60 Tex 45 auf Juki DDL7000A
     
    Gewichte:

    - "all-white": 350g
    - "colorful": 390g
     
     
    Ich hatte mir von Pa’lante ein Komplett-Kit bestellt, um erstmal ausprobieren zu können ohne mühselig Zeug zusammenbestellen zu müssen. Habe dann aufgrund des fertig genähten Packs entsprechende Änderungen für diese beiden hier geplant und umgesetzt.
    Natürlich und obwohl ich mit beiden Packs ziemlich zufrieden bin was die Näherei angeht, hab’ ich mir dann doch einen Lapsus geleistet und es bei dem bunten Pack hinbekommen, dass beim front panel die beschichtete Seite nun aussen sitzt… das fällt optisch nicht auf, höchstens haptisch und ist am Ende des Tages auch egal. Vielleicht pellt die Beschichtung irgendwann und das sieht evtl. unschön aus, aber das macht glaube ich nix. Mir zumindest nicht.
    Wozu ich leider nix sagen kann ist das Volumen - keine Ahnung wie man das bestimmt, zumal das nicht einfach ein Quader ist, sondern zB beim Rollverschluss die Seitenteile leicht schräg auseinanderlaufen.

    Schönen Sonntag noch
    Marcus

     




  5. Gefällt mir!
    Micha500 hat eine Reaktion von nivi erhalten in Kräftige Nähmaschine mit hohem Nähfuß   
    Such dir in der Nähe jemand mit einer Pfaff 145 mindestens H2, besser H3. Da geht dann 9 bis 15 mm durch. Kraft hat die dann auch genug. 
    Wenn du grob aus dem Ruhrgebiet kommst und mobil bist, kannst du dich an meine setzen.
  6. Gefällt mir!
    Micha500 reagierte auf Soulboy in NordSüdTrail   
    Erster Legaler Trekkingplatz der Initiative Nord Süd Trail. Mit der freundlichen Unterstützung der Dorfgemeinschaft Oberottersbach gibt es nun am Mittelpunkt des NST eine legale Übernachtungsmöglichkeit.
    <<Halfwaypoint>>

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    Micha500 reagierte auf schwyzi in Waxcotton Rucksack, oldschool und low budget   
    Vorweg: ich weiß auch, dass gewachste Baumwolle nun nicht gerade der Inbegriff von Ultraleicht-Stoff ist.
    Aber dafür manchmal eben günstig...und nachhaltig...und schön. Ursprünglich sah das Ganze mal so aus:
    Gab's auf dem Flohmarkt, ag in einer "zu verschenken"-Kiste. Die Standinhaber haben sich köstlich amüsiert, weil ich so begeistert und aus dem Häuschen war 😁 Ala Jacke war die ziemlich uppe, arg "patiniert" und hinten ein Triangelriss. Aber als Sekundärrohstoff voll klasse!
    Wurde zerlegt und größtenteils vom Innenfutter befreit
     

    Und dabei v.a.die Teile gesichert, die als Verschlussriegel, Taschenverschlüsse etc. noch gebraucht wurden!

    Die Stücke vorbereitet, hier Rückenteil (mittig) , da hab ich einen Teil des Nylon-Innenfutters stehen gelassen, umsäumt und mit Schnurzug und Tanka versehen, als Innentasche; da hinei kommt ein Stück der BW Faltmatte (2 Segmente), als Rückenstabilisator und Sitzunterlage.

    Rechts das Vorderteil, die Vortasche ist ja schon da, ich musste nur anstückeln, die Abdeckung der Einschubtasche abtrennen, den Eingriff mittels Stoffstreifen übernähen, neu säumen - schoon fertig.
    Seitenteile wurden auch umgestaltet, mit Beilhalterung und Sägentasche, die für alle meine Beile und Klappsägen passend sein mussten...
    post
    Jaa, nich' UL...das is' bushcraft, muss so!
    Ebenso wie die zusätzliche Vortasche für Firesteel und Wetzstahl...

    ...selbstredend mit innen eingenähten passgenauen Schlaufen dafür:

    Die andere Seite erhielt nur ne Flaschentasche mit Schnürzug und Tanka

    Passen auch 1,5 l Flaschen rein:

     
    Das "Tragesystem" hab ich - da nicht mehr genug Stoff da war, um Träger draus zu nähen - von einem 80er Jahre Rucksack abmontiert und angebaut. Nicht ganz stilecht, aber bequem.

    Richtig frickelig war der "Schneefang", den ich aus lauter Stücken des Nylon-Innenfutters zusammengenäht hab

    Zu meinem Glück war noch ein Ärmelstück groß genug, um einen nahtlosen Deckel zu basteln.
    Das ist dann das Endergebnis:

    Und aufgerödelt:

    Jenseits von UL, aber ich find den so schön 
    Wobei - rechnerisch hat der Sack jetzt 32 l. Plus Außentaschen. Und er wiegt erstaunliche 677 g ( und da hab ich noch vergessen, den Plastikkarabiner abzumachen, also nochmal 4,5 g abziehen!) 
    Wenn man die ganzen Zusatztaschenetc. wegließe, wäre er deutlich leichter.                   Und sähe scheiße aus.
    Ist der schiere Bastlerstolz, dass ich mich traue, den hier zu zeigen! :-)
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    Werte Gemeinde,
    Ich stelle euch heute mal meinen Rucksack vor und wie und warum es dazu gekommen ist. Der Text ist zu eurer Inspiration und Unterhaltung gedacht, aber auch für mich, einfach um es los zu werden.
    Es ging vor wenigen Wochen los, als mich mein Billigschlafsack auf einem Festival so genervt hat, dass ich schon auf der Rücktour über eine MYOG Variante nachdachte. Es wurde ein einfacher Deckenschlafsack (APEX 100, 650g) ohne Kapuze und da die Nähmaschine eh noch warm war, nähte ich noch ein paar Packsäcke. Das reichte noch nicht aus, aber da ExTex glücklicherweise 10 Gehminuten von mir entfernt ist, wurde schnell noch Ripstop SilPoly geholt und ein 3m*3m Flat Tarp (30 den, 450g) genäht. Nun war der Wahnsinn erreicht und ich konnte nicht anders, als eine schon lange in mir brodelnde Idee umzusetzen, einen Rucksack der die Vorteile vieler meiner anderen besitzt.
    Basis ist der Zpacks Nero, von dem ich die Grundkostrunktion des Korpus mit Netz und die Aufnahme einer CCF Matte als Rückenpolster/versteifung übernahm. Dazu kommen die Hüft- und Schultergurte inkl. Aufhängungen und Load Lifter von einem Granite Gear Virga 2. Geborgt sind auch die Ideen vom Rolltop eines Huckepacks Phoenix lite und eine Bodentasche von z.B. Atompacks.
    Konzeptionell soll der Rucksack hauptsächlich 35cm lange Ausrüstungsgegenstände (MYOG Schlafsack s.o. und Tarptent Aeon Li) quer aufnehmen können, da dies meine stark bevorzugte Packweise ist. Weiterhin sollten die Materialen eher günstig, etwas robuster und damit auch nicht super duper ultra ultraleicht sein, weil der Einsatzzweck eher Festivals/Reisen sein soll. Dem entsprechend sind auch die Maße gewählt: 35cm breit, 18cm tief und 70-80cm hoch und damit 44-50l Volumen im Korpus. Die Netztasche ist bei mir auch immer voll, also wurde sie auch etwas größer geplant mit 35cm*45cm.
    Das Material sollte Cordura werden, da mir das Aussehen und die Haptik einfach gefallen. Explizit ist es das unbeschichtete 330den in schwarz und in blau (je 50 cm reichten). Als Polsterung ist klassisches 3D Netzgewebe mit 3mm (50xm*50cm) doppelt gelegt zum Einsatz gekommen. Für die Netztasche ist robuster Polyester Netzstoff (175g/m²) vernäht worden und die Seiten- sowie die Bodentasche schwarzes elastisches Dyneema/Nylon mit 230g/m². Netztasche, Mattenbefestigung und Rolltopfixierung bekamen allesamt schwarzes elastisches Band mit 3mm Durchmesser. An die Materialien der Gurte kann ich mich nicht mehr erinnern, wahrscheinlich meistens "Sicherheitsgurtband" aus Polyester, 25mm für die Hüfte, 20mm für die Schulterpolster und 15mm für die Load Lifter. Ganz normale Schnallen und Verschlüsse aus Plastik kamen entsprechend dazu, sowie zwei Plastikstreifen mit 31cm*1.5cm.
    Da mir keine Anleitung so richtig gefallen hat und ich keine Lust auf stundenlange Konzeption hatte, wurde (wie meist bei mir) einfach drauf losgenäht, ist ja kein Hexenwerk und ich habe schon vorher häufig viel drüber gelesen.
    Zuerst die Schulterpolster zuschneiden, wobei ich das 3D-Netz mit etwas Cordura verlängern musste. Dann alles auf links vernähen und mit ZickZack versäubern. Umstülpen, Gurtband mit Schnalle aufnähen und fertig. Die Load-Lifter habe ich erst spät aufgenäht, da ich die Positionierung erst am fast fertigen Objekt machen wollte. Ob oder wie Sternum Strap habe ich mich noch nicht entschieden, aber die Option ist ja noch da. Die Hüftgurte wurden ebenso wie die Schultergurte gefertigt.
    Als nächstes waren die Taschen dran. Diese wurden für den Seiten ~20% breiter zugeschnitten um besser einhändig Dinge reinzustecken, die Bodentasche ist so breit/lang, wie der Rucksack selbst. Den elastischen Dyneema/Nylon Stoff mit meiner normalen Stoffschere zu schneiden war nicht so spaßig, aber die Schere ist immer noch scharf und die paar Fäden wurden dann mit einem Cutter getrennt. Netzgewebe ist ja zum Glück gar kein Problem. Dazu kam noch Kleinkram wie Schlaufen oder Trägerstoffzuschnitte für Loadlifter und Gummiband der Netztasche. 
    Damit blieben nur noch das Zuschneiden und vorbereiten aller fünf Korpusteile. Beim Anzeichnen und Zuschnitt des Stoffes ist Geduld und Präzision ein Muss. Bei jedem Schritt habe ich auch mehrfach überlegt, was wann verbunden werden muss. Spoiler: ging alles gut. Für die Nahtzugabe aller Korpusteile habe ich mich für 2cm entschieden, da unbeschichtetes Cordura wie sonstwas franst. Die Idee dabei war, nachdem alles genäht war die Überstände auf 1 oder 1.5cm zu stutzen und dann mit Band einzufassen.
    Zuerst waren also die Seiten dran, heißt zuschneiden, elastische Tasche ran und die noch nicht erwähnten Kompressionsgurte bei 50cm. Die Art der Fixierung des Rolltops mittels Schlaufen und Kordel+Blitzverschluss wollte ich erst am Schluss entscheiden. Das Bodenteil mit nur der Tasche war natürlich noch simpler. Bei dem Netz der Fronttasche hat zum erstem Mal etwas nicht geklappt. Meine Idee, gestrecktes elastisches Band auf den Netzstoff zu nähen sah einfach nicht schön genug aus, also fix beim Nero abgeschaut und einen einfachen Kanal umgenäht. Die elastische Kordel wurde natürlich auch gut und fest auf einen Trägerstoff aufgebracht vor dem Festnähen. Direkt daneben kamen die Schlaufen für meine Rolltopfixierung. Für dieses wurden dann auch noch die 15mm breiten Plastiksteifen ganz oben angebracht, indem ein 2cm Kanal genäht wurde, die Streifen eingeschoben und rund um sie Vernäht wurde. Die Lösung hat gut geklappt, aber ich hätte noch festeres Plastik oder gar Metall nehmen sollen, es wabbelt ein wenig.
    Das Rückenteil ist natürlich von enormer Bedeutung, weil es mich ja mit dem Rucksack verbindet und die Last damit überträgt. Daher wurde es auch so spät wie möglich im Prozess bearbeitet und ich konnte meine Erfahrungen einfließen lassen. Für die Verbindung habe beim Virga geschaut und das versucht irgendwie nachzunähen. Also den Stoff umgeschlafen und 18cm Überstand vernäht (auf 50cm Höhe/Rückenlänge) das Trapez abgenommen und die Schultergurte, zwei Schlaufen und einen große Aufhängeschlaufe reingewurschtelt. Das war alles ein bisschen wild, im Nachhinein hätte ich durchaus mehr Zeit und Überlegungen da rein stecken können. Aber ein paar Extraläufe von Nadel und Faden sichern alles ausreichend. Auch der Hüftgurt war nicht ganz einfach, da ich zwar den Virga kopiere, aber 6cm mehr Breite habe, waren sie nach dem ersten Annähen viel zu lang und nicht korrekt auf dem Hüftknochen positioniert. Also wurden sie jeweils 3cm verlegt, aber dazu später noch eine Anmerkung. Drei weitere Schlaufen für die Mattenaufnahme mussten noch ran und auch der Abschluss oben für's Rolltop wurde wie vorher gefertigt.
    Zum Schluss wurde alles verbunden, erst Front+Boden, dann beide Seiten ran und zum Schluss das Rückenteil und die übrigen Nähte unten. Die ordentlich verfranste 2cm Nahtzugabe wurde gestutzt und sofort mit etwas dickerem Einfassband eingefasst. Für die Ecken/Übergänge unten habe ich leider keine wirkliche Lösung gefunden und mal versucht im 45° Winkel aufeinander zu treffen, einfach doppelt einzufassen oder stupide mit ZickZack irgendwas zu dingsen. Keine Augenweide, aber es hält und wird in der Tiefe des Rucksacks (104cm!) eh von niemandem gesehen werden. Fehlten noch die Load Lifter, die einfach mit ZickZack aufgebracht wurden und zwei kurze Gurtbänder, die flach auf die Seiten oben genäht wurden. Damit waren die Näharbeiten durch und nur noch drei elastische Kordeln mussten eingefädelt werden, fertig. 
    Ich finde ich wirklich schick, minimalistisch und an "Vintage" erinnernd. Der Rucksack trägt sich so gut, wie ich mir es erhofft habe. Kleine Bedenken hatte ich wegen der Überbreite und Armbewegungen, aber da sollte nichts stören. Was mir bei ersten Packen auffiel, ist dass man ein Minimalvolumen von 38l bzw. 60cm zwingend notwendig ist, etwas mehr Kompressionsmöglichkeiten wären schön gewesen, ABER Nero und Virga wollen ja auch eine Existensberechtigung haben. Außerdem hat sich die Kombination aus Mattenaufnahme und Hüftgurt nicht bewährt. Schon eine Z-lite in Torsolänge sorgt dafür, dass die Gurte nicht mehr optimal auf der Hüfte liegen. Die oben erwähnten 3cm hätten es rumgerissen, oder ein noch größerer Hüftgurt, oder etwas verstellbares. So kann halt nur ein Sitzkissen oder der ultradünne z-lite Klon in Torsolänge da rein, was voll okay ist.
    Zeitlich war der Aufwand eigentlich noch Überschaubar, vier Abende mit je 3-4 Stunden haben ausgereicht. Gleiches gilt für die Materialkosten von ca. 90€, wenn man die 4 (!) geschrotteten Microtex Nadeln und das obligatorische Nähbier nicht dazu zählt. Der Spaß war durch meinen "einfach drauf los" Ansatz schon ziemlich groß und könnte kleine Ärgerlichkeiten perfekt ausgleichen. Zum Einsatz kommt der Rucksack (Codename "Porter") schon morgen bei einer Zugreise und vielleicht finde ich noch irgendwo ein spätsommerliches Festival.
    PS. Die Hoffnung, dass mein aktueller MYOG Wahnsinn durch dieses etwas komplexere Projekt beendet werden konnte ist übrigens gescheitert. Die Stoffreste reichen noch für eine Bauchtasche und als ich Einfassband bei ExTex holte entschied ich mich spontan Material für ein 2p Netzzelt für's Tarp mitzunehmen.










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    Micha500 reagierte auf NicoleZockt in Sammelthread - myog kleine Basteleien   
    Es ist mir schon fast peinlich, aber ich habe endlich eine Nähmaschine und noch nie vorher in meinem Leben eine auch nur angefasst, XD also seid gnädig, es ist zweckmäßig und meine ersten "Werke".
    Es handelt sich um Tyvek-Kunst!
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    Micha500 reagierte auf Trekkerling in Multi-Kleidungsstück 13in1   
    Und gleich die erste Modifikation, wie angekündigt. Bei der Weste oben die 'Flügelchen' durch zwei Zusatz-Befestigungen verringert.

    Außerdem kann man sich, auch schon in der original Weste, über die seitlichen Eingriffe die Hände wärmen oder an darunter liegende Taschen kommen. Auch praktisch.


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    Micha500 reagierte auf Trekkerling in Multi-Kleidungsstück 13in1   
    Hui, okay, dann versuche ich mich mal an einer Formel. Wobei das alles natürlich sehr subjektiv ist. Der eine mag es weit, die andere eher nicht. Daher würde ich vorher eine Jacke vermessen, die mir gut passt (hab ich auch so gemacht vorher). Aber gut, ich probiere es mal.
    Also, meine Erfahrung: Breite b von so einem Teil, Brustumfang B, als Formel:
    2xb = B + 15cm als Untergrenze. Wer es etwas weiter mag eher
    2xb = B + 25cm
    Aber das ist jetzt alles eher geschätzt bzw die Erfahrung von dem einen Teil.
    Für die Nutzung als Rock ist natürlich der Hüftumfang entscheidend. Lieber größer wählen, der Tunnelzug macht den Rest.
    Beim Wickelrock hatte ich Glück, die Knöpfe haben genau gepasst. Hier vor dem Setzen der Snaps vielleicht nochmal Maß nehmen, wenn man das auch so nutzen will (könnte eine meiner Lieblings-Anwendungen sein).
    Der Beinumfang am Oberschenkel oben war bei mir auch knapp, den kann man ja aber leicht messen, wenn man die Dinger als Chaps nutzen will.
    Die Länge ist ja auch trivial, kann man einfach mit dem Maßband messen, Oberseite Schulter so lange, wie man das haben will (bei mir bis knapp unter Schritt). Wer es länger mag, macht es länger, das schadet nix.
    Vom ursprünglichen Schnittmuster des Stoffes habe ich in der Breite und Länge jeweils ca 2-3 cm durch die Naht und das Umklappen verloren, das Schließen mit den Snaps hat mich auch noch einmal ca 15mm gekostet pro Seite, da die Schließung überlappend ist.
    Alles in allem dadurch etwas zu knapp bei mir, zu weit ist da nix. Ich würde das nächste Exemplar also insgesamt lieber größer machen.
    Die Anordnung der Snaps ist tatsächlich nicht trivial, aber ich bin nicht sicher, ob ich die einzige und beste Lösung gefunden habe und hier jetzt gut beschreiben kann. Die müsste ich eventuell noch einmal aufskizzieren. Grob gesagt haben die langen Seiten durchgehend immer die gleichen Knöpfe, die gegensätzlich zur anderen Seite sind, was ja klar ist, weil die z. B. als Ärmel geschlossen werden können. Die Schließung ist überlappend, also Innenseite auf Außenseite.
    Die Schmalseite muss natürlich auch gegensätzlich sein, sonst könnte man sie nicht verbinden. Davon ausgehend hab ich von der einen Seite drei gleiche und von der anderen Seite dann drei gegensätzliche gemacht (dadurch kann man die Kapuze schließen). Die Abstände hab ich abgemessen, so dass der Kopf als Weste genutzt gut durch ging, wenn ich die äußeren zwei Paare geschlossen habe. Der Abstand vom äußeren Knopf zum nächsten war ca 10cm, der dritte und vierte war dann die verbleibende Strecke dazwischen gedrittelt.
    Ich hoffe, das ist so etwas klarer geworden. Sonst muss ich das doch noch mit einer Skizze probieren.
  12. Gefällt mir!
    Micha500 reagierte auf RaulDuke in Selbstgemachte Trekking-Menüs   
    Habe mir heute, zu Hause, mal diesen Burito nachgebastelt, so in etwa…
    Hier bekommt man ja nirgendwo instand Refried Beans, also habe ich mir einfach 90g (war zu viel) von den schwarzen Sojabohnen, die ich in den Rezepten vorher erwähnt habe, zusammen mit 15g gefriergetrocknetem Suppengrün Gemüse in den Mixer geschmissen und kurz gepulst. Fein bis grob, von drr Konsistenz.
    50g hätten gereicht…
    Desweiteren 1 gehäuften El Tomatenmark, 1 gehäuften El Gewürzmischung, 40g geriebener Käse und 35g (1/2 Packung) Beefjerkey Original, kleingehackt.
    In Elsfleth gibt es natürlich auch nirgendwo Taco Seasoning, aber ein Maggi Chili con Carne Fix hat es auch getan.
    Fleisch, den kompletten Käse, die Bohnen, das Gemüse und die Gewürze mit kochendem Wasser bedekt, 5 Minuten ziehen lassen, Tomatenmark druntergemischt und in einen Tortilla gewickelt. Feddich!
    Das ist ja der Hammer! Das schmeckt fast wie im Restaurant!
    Absolut Genial!
    P.S. Werde das auch nochmal mit kleingeschnittener Salami probieren, weil es a) mehr Kalorien hat und b) weil es nicht so einen unverschämten Preis hat!
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    Micha500 reagierte auf RaulDuke in Selbstgemachte Trekking-Menüs   
    Sooo, hier mal ein paar Rezepte aus meiner bescheidenen Trail Küche.
    Ich habe Cold Soaking ausprobiert, ist nix für mich, außer Müsli zum Frühstück.
    Gekocht wird bei mir nur das Wasser, der Rest muß mit Ziehen lassen gar werden, wegen dem Brennstoffverbrauch.
    REISFLOCKEN MIT MAGGI QUATRO FORMAGGI 150g.                     Reisflocken 90g. 312Kcl
    Quatro Formaggi 1P 30g 367Kcl 
    Saatenmix 30g. 167Kcl          
    2 EL Öl.                  
     240Kcl 1085Kcl Top + Lecker
    REISFLOCKEN MIT KNORR ZITRONENBUTTER SAUCE 182 g Reisflocken 90g                   312Kcl
    Zitronenbuttersauce 52g Pack 280Kcl 
    2 El Öl  Mix                 240Kcl
    Ceshew Kerne 40g.     230Kcl
    1060Kcl Top + Lecker
    Mix Öl besteht bei mir aus je  1 Teil Olivenöl mit Chili und Olivenöl mit Knoblauch und 2 Teilen Sesamöl.
    Ich führe es mit, in einer 0,1 Liter Plastikflachmann in dem vorher Vodka war. Das reicht für ne ganze Zeit.
    Für Over- oder „Overovernightern“ reicht auch ein mini Flachmann mit 5cl. 
    Die Maggie Quatro Formaggie hat ein paar Kalorien mehr, als die von Knorr.
    Die Zitronenbutter Sauce von Knorr kommt der Kalorien Zahl immerhin nahe.
    Alle anderen fertig Saucen haben wesentlich weniger Kalorien.
    Hinzu kommt, das die beiden Saucen mit Reisflocken oder Nudeln sehr gut schmecken, Reisflocken haben aber mehr Kalorien auf 100g, als Wocknudeln.
    Top Frühstück:                                 178g Bananenchips gemörsert                                   162g Butterkekse gemörsert                         3 El Zucker.                                      340g Kecks/Bananen/Zucker =1570Kcl Das reicht für 4-5x Frühstück wenn man jedes Mal 40-50g Haferflocken hinzugefügt.
    Das Frühstück schmeckt sowohl warm als auch kalt. 
     
    VERKACKT NOCHMAL, HABE DIE REZEPTE AUS MEINER NOTIZAPP RAUS KOPIERT UND HABE DIE FORMATIERUNG RAUSGENOMMEN. JETZT SIEHT ES SCHEISSE AUS, EGAL WAS ICH MACHE. EGAL, KEINE ZEIT MEHR…
    HAPPY TRAILS… Grrrrr
  14. Danke!
    Micha500 hat eine Reaktion von kai erhalten in Therm-a-Rest-Pumpe mit Akkus statt Batterien   
    Du könntest einfach eine Diode in die Zuleitung löten. Dadurch hättest du etwa 0,5-0,7 Volt weniger am Motor.
  15. Gefällt mir!
    Ich habe mich in den vergangenen Wochen mit meiner alten Pfaff angefreundet und versucht Kleidung zu nähen.
    Irgendwann wollte ich nicht mehr bloß Schnittmuster runterladen, sondern mir je einen Grundschnitt für Oberteil und Hose maßgeschneidert selbst erstellen.
    Das war gar nicht so schwer, wie zunächst befürchtet.
    Hier also für alle Interessierten meine Tipps.
    Du brauchst folgende Maße:
    h = Halsweite
    a = Armlochhöhe
    t = Nacken zur Taille
    s = Shirtlänge
    r = halbe Rückenbreite (von der Wirbelsäule horizontal zum Spalt zwischen Rücken und Arm gemessen)
    b = Brustumfang
    z = Nahtzugabe (ca. 1 cm)
    q = Bequemlichkeitszugabe (ca. 2 – 4 cm), wenn das Teil nicht hauteng ausfallen soll
    Zunächst wird ein rechteckiges Gitter konstruiert, in das ein halbes Rückenteil gezeichnet wird.
    Die linke Seite des Rechtecks (Punkt 0 bis Punkt 4) stellt die senkrechte Körpermitte dar.
    Diese Kante wird nachher beim Stoffzuschnitt auf dem Bruch des doppeltgelegten Stoffs ausgerichtet.

    Beginne mit einer Senkrechten ausgehend von Punkt 0.
    Länge der Strecke 0-1 = 3,25 cm (Standardmaß für den hinteren Halsauschnitt)
    Länge der Strecke 1-2 = Armlochhöhe
    Länge der Strecke 1-3 = am Nacken zur Taille gemessen
    Länge der Strecke 1-4 = fertige Shirtlänge
    Länge der Strecke 2-5 = 1/4*b+2,5


    Nun wird der hintere Halsausschnitt eingezeichnet.
    Länge der Strecke 1-9 = 1/5*h
    Von 9 eine Senkrechte zur Nulllinie zeichnen
    1 und 10 mit einer Kurve verbinden



     
    Im nächsten Schritt wird das Armloch konstruiert.
    Den Mittelpunkt von 1-2 markieren (11)
    11-12 = r+1
    Senkrechte durch 12 zu 11-12 einzeichnen, markiere 13 und 14
    Punkt 15 liegt 2 cm von Punkt 1 (abhängig von der Schulterneigung)
    Punkt 16 liegt auf der Strecke 12-14
    Strecke 15-16 um 1,25 cm verlängern, markiere Punkt 17
    Verbinde 10 mit 17 (Schulternaht)
    Verbinde 17 durch eine Kurve mit 5 durch den Punkt 12
    Fertig ist das Vorderteil!

     
    Das Vorderteil unterscheidet sich vom Rückenteil nur durch einen tieferen Halsauschnitt:
    0-18 = 1/4*h
    Zeichne eine Senkrechte bis zur Geraden 10-9
    Verbinde 10 mit 18 durch eine Kurve
    Und das war’s! Jetzt fehlen nur doch die Ärmel.

     
    Dazu gibt es ein informatives YT-Video von Cornelius Quiring: „How to Draft a Shirt Pattern“
    basierend auf dem Buch „Metric Pattern Cutting for Menswear“ von Winifred Aldrich.
    Alles das kann man auch digital mit dem Programm Seamly2D bewerkstelligen.
    Seamly2D enthält auch das Programm SeamlyME. Damit erstellt man zuerst eine Maßdatei mit den oben genannten Köpermaßen.
    Danach kann man am PC seinen Grundschnitt konstruieren und ausdrucken – entweder auf A0 im Copyshop oder im DIN A4-Format am heimischen Drucker.
    Das Schöne daran ist, dass man das Schnittmuster jederzeit schnell anpassen kann.
    Braucht man ein tailliertes Shirt, verkürzt man einfach die Linie 3-7.
    Hat man eine stärkere Schulterneigung, verkürzt man die Strecke 0-15.
    Will man das Schnittmuster in einer anderen Größe haben, verwendet man eine andere Maßdatei.
    Download des Programms:
    https://forum.seamly.net/
    und des Handbuchs:
    https://static.miraheze.org/seamlywiki/a/a7/Seamly2D-QuickStart-en.pdf

    Und so sieht die Konstruktion dann mit Seamly2D aus:

    Bei Interesse stelle ich gern die Schnittmuster- und die Maßdatei zur Verfügung.
  16. Gefällt mir!
    Und für alle, die Ärmel für unverzichtbar halten...
    Konstruktion der Ärmel (alle Maße in cm)

    1. Kurzarm
    Senkrechte B - B2  = Ärmellänge + 3,5
    Abstand B2 - B3_2 = 2,5
    Strecke B - B1         = 1/3*a (Armlochhöhe)
    Strecke B1 - B4_3    = Strecke A5 – A17 (siehe Abbildung des Rückenteils oben)
    Strecke B – B4_3 dritteln, markiere B3 und B4
    B6 ist der Mittelpunkt der Strecke B3 – B4_3
    B7 liegt etwa 0,75 senkrecht von B6
    B5 liegt etwa 1,75 senkrecht von B4
    Kurve von B über B5, B3 und B7 nach B4_3 einzeichnen
    Wichtig: Die Länge dieser Kurve muss der Länge des Armlochs entsprechen!
    Strecke B3_2 – B8 = 1/2*Oberarmumfang + ca. 3 (nach Belieben)
    B2_B9 einzeichnen (Die Linie ist länger, weil der Saum später nach oben eingeschlagen wird.
    2. Langarm
    B – B10 = Ärmellänge
    B10 – B14 = Saumbreite (2,5 cm)
    B11 ist der Mittelpunkt von B – B10 (Ellbogenhöhe)
    B11 – B12 = B3_2 - B8
    unten den Saum einzeichnen
    Die Punkte B4_3_b2, B12 und B13 verbinden (Ärmelnaht)
    Die Schnittmuster werden jeweils mit der Kante B – B14 auf den Stoffbruch (die Falte) des doppelt gelegten Stoffes gelegt und dann der Stoff ausgeschnitten.
     
     
  17. Gefällt mir!
    Micha500 hat eine Reaktion von Namie erhalten in Saucenmischung statt komplettes Essen?!   
    Rossmann hat auch Hack aus Erbsen Protein. Das nutzen wir genauso wie das aus Sonnenblumen. Beides gut.
  18. Gefällt mir!
    Micha500 reagierte auf BitPoet in Gaiters mal wieder (Prototyp)   
    Ganz vielen Dank für die Tipps!
    Die Übergabe der Overlock hat zwar noch nicht geklappt, aber das Klebeflies ist mittlerweile da und mein Dealer hat Stoff geliefert Jetzt wird der selbst gemachte Druck, weiter zu experimentieren, schon deutlich größer. Beim Wochenendeinkauf werden die Garnvorräte gleich noch aufgefüllt, dann geht es weiter.

  19. Danke!
    Micha500 hat eine Reaktion von Schwarzwaldine erhalten in Saucenmischung statt komplettes Essen?!   
    Ja ein einfacher Dörrautomat. 
    Haben dazu so Backmatte, da geht es sehr gut runter. Hattest es erst mit Backpapier probiert, das ging so semi. Ob man dafür extra Fleisch nehmen sollte, keine Ahnung.
    Meist ist es eh die Soße die wir eh gerade in großer Menge kochen. 
  20. Gefällt mir!
    Micha500 hat eine Reaktion von kai erhalten in Saucenmischung statt komplettes Essen?!   
    Bolognese Soße trocknen wir Recht gerne.
    Da werden aus 350 Gramm 65 trockene Soße.
    2 solche Kellen sind 350 Gramm.
    In der Tüte sind die 65 Gramm.
    Zusammen mit einer Packung Mi Nudeln reicht für 2 Leute.
     


  21. Gefällt mir!
    Micha500 hat eine Reaktion von Schwarzwaldine erhalten in Saucenmischung statt komplettes Essen?!   
    Bolognese Soße trocknen wir Recht gerne.
    Da werden aus 350 Gramm 65 trockene Soße.
    2 solche Kellen sind 350 Gramm.
    In der Tüte sind die 65 Gramm.
    Zusammen mit einer Packung Mi Nudeln reicht für 2 Leute.
     


  22. Gefällt mir!
    Micha500 reagierte auf BitPoet in Gaiters mal wieder (Prototyp)   
    Vernünftige, leichte Gamaschen (zu einem vernünftigen Preis) zu bekommen ist ja in unseren Breitengraden oft eine Herausforderung, also habe ich mich jetzt endlich selbst daran versucht und einen ersten Prototyp nach der vielen hier schon bekannten Anleitung von Hiking Hammonds genäht. Bei den Spitzen, an denen der Schnürsenkelhaken befestigt ist, habe ich mich vom Tutorial von Gabrielle Kotanidis inspirieren lassen.

    Ich gehe nicht näher die Abmessen und Nähte etc. ein, das ist in den verlinkten Blogs gut erklärt, aber die ein oder andere Erkenntnis kann evtl. anderen weiter helfen, die sich das erste Mal mit so einem Projekt beschäftigen.
    Materialien:
    Lycra aus einer Restekiste vom Tanzsportbedarf Ein Stück nicht dehnbaren Stoff (8x11cm) aus einer alten Skijacke, die kürzlich ihr zweites Leben als Arbeitskleidung beendet hat Ackermann Universalgarn 120 Universalnadel Obertransportfuß Prym Textil-Klebestift wasserlöslich 2 Haken aus Haken&Ösen Set, da habe ich schlecht gelesen und mit 12,5 bis 17mm gedacht, die sind perfekt, dabei ist da die eingehakte Länge von Haken&Öse zusammen angegeben, war also eher fummelig... 2 x 4cm Klettband mit Kleber, fürs finale Projekt werde ich aber welches ohne Klebefläche besorgen, da der Kleber die Nadel versaut und ich sie mehrmals sauber machen musste Rollschneider (sehr empfehlenswert) Materialkosten: ca. 5€
    Gewicht (Paar): 24g
    Gleich mal vorweg: nur per Nadel zusammen geheftetes Lycra nähen ist extrem schwierig, für mich persönlich sogar unmöglich. Mit dem Klebestift von Prym (vermutlich tuts Pritt oder Uhu genauso, wenn man den Kleber etwas antrocknen lässt) haftet das ganze aber ausreichend, so dass ich auch ohne Obertransport halbwegs saubere Säume hingekriegt habe. An der Verbindungsnaht wäre ich aber ohne Obertransport gescheitert, die dünne obere Lage schiebt sich schon zusammen, wenn man nur blinzelt.
    Alle Zickzack-Nähte habe ich in der Stretch-Variante ausgeführt. Ein normaler Zickzack-Stich wäre auch nicht dehnbar genug, da würden meine Füße dann nicht mehr durch passen. Allerdings werde ich an der Beinöffnung im finalen Modell auch einen Zentimeter zugeben. Je nach Waden-Knöchel-Fuß-Verhältnissen kann eine normale Zickzack-Naht schon funktionieren.
    Die Verbindungsnaht an der langen Kante (also vorne) habe ich mit einem 2mm Geradstich ausgeführt. Da wurde schnell deutlich, dass ich noch mit dem verwendeten Garn und der Fadenspannung experimentieren muss, sonst hält das nicht lange. Das lässt sich auch auf dem zweiten Bild erkennen. Evtl. wäre auch eine (falsche) Kappnaht langlebiger.
    Die Haken habe ich mit der Knopf-Funktion der Nähmaschine angenäht (Stichbreite 4,5mm). Allerdings sind die kleinen Haken gerade nicht breit genug um vom Knopf-Fuß festgehalten zu werden. Ich hab zwar mit der Spitzzange nachgeholfen, aber richtig sauber und haltbar wird es nur mit einem etwas größeren Haken.
    Mehr Bilder:
    So schauen die Gamaschen in getragenem Zustand aus (die Schuhe auf den Bildern sind Größe 44 / US 10):

    Hier noch die Seitenansicht, einmal innen, einmal außen:


  23. Danke!
    Micha500 hat eine Reaktion von Jarod71 erhalten in Zeltstangen für das Lanshan 2 selber "machen"   
    Wenn du jemanden kennst, der einen 3 D Drucker hat, dann kann dir der auch helfen. So Kappen sind schnell gedruckt. Habe mir sogar welche machen lassen, damit ich mein Paddel vom Packraft als Zeltstange nutzen kann. Da ich beim paddeln ja keine Stöcke habe.
  24. Danke!
    Micha500 hat eine Reaktion von Jarod71 erhalten in Zeltstangen für das Lanshan 2 selber "machen"   
    Sektkorken, dies aus Plastik, gehen auch für oben als Auflage. Prost!
  25. Danke!
    Micha500 hat eine Reaktion von RaulDuke erhalten in Zeltstangen für das Lanshan 2 selber "machen"   
    Sektkorken, dies aus Plastik, gehen auch für oben als Auflage. Prost!

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