Rahelonia
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Rahelonia hat eine Reaktion von tanni erhalten in Suche Trail in der suedlichen Hemisphere (nicht TA)Israel National Trail :)
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Rahelonia hat eine Reaktion von Mia im Zelt erhalten in Suche Trail in der suedlichen Hemisphere (nicht TA)Israel National Trail :)
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Rahelonia reagierte auf momper in Peaks of the Balkans im OktoberWir hatten damals sehr gutes sonniges Wanderwetter. Aber auch vereinzelte Tage mit üblen Regenfällen. Nachts ein paar Grad unter Null. Vermutlich ist alles drin, aber es kann stabiles Herbstwetter geben. Ich würde Schlechtwettertage einplanen und solide Regen- und Isolationssachen mitnehmen.
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Rahelonia hat eine Reaktion von Jennypenny erhalten in Wohin von November bis Januar? -> ohne fliegen :)Danke, also für mich sind natürlich beide Themen spannend
Ich merke, dass ich es tatsächlich schade finde nicht nach Neuseeland zu fahren, es würde mich schon mehr reizen als zB Italien oder Portugal.
Ich hatte auch solche Gedanken wie "Am besten mache ich das mit NZ noch schnell, bevor es irgendwann vielleicht nicht mehr möglich ist". Ich bin aber überzeugt davon, dass Fliegen eigentlich in keiner Weise mehr zu vertreten ist. Und mir geht es jetzt schon so gut, wieso muss ich mein Leben noch mehr aufwerten durch eine Reise nach NZ, während Leute in anderen Ländern bereits jetzt meinen Lebensstil ausbaden müssen (aktuell zB Pakistan).
Ich weiß, dass mein Verhalten nicht viel ändern wird, aber ich glaube ich kriege es mit meinem Gewissen einfach nicht mehr vereint. Und das macht für mich natürlich schon einen großen Unterschied.
Auch auf die Gefahr hin, die Diskussion noch mehr zu überfrachten: Grade habe ich die Idee ob ich mit dem Zug nach Japan komme Das Land und Wanderrouten inklusive der Anreise würden mich auch sehr packen. Aber scheint schon sehr tricky zu sein Iran und Russland/Ukraine zu umgehen.
Danke in jedem Fall Euch allen für den Input!
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Rahelonia reagierte auf skullmonkey in Ohne fliegen Reisen / #ClimateCrisis Diskussiontl;dr: Eigenverantwortlich handeln bringt meiner Meinung nach nichts, wir brauchen systematischen Wandel aus der Wirtschaft und Politik damit wir die Klimakrise bremsen können.
Es ist nun Mal einfacher sich auf ein Thema das einfach & verständlicher ist zu konzentrieren als auf fünf verschiedene. Das Thema Klimakrise ist so komplex, wenn Du beim Otto-Normal Bürger mit der Flora & Fauna im Amazonas ankommst und wie das Steak, das er sich da gerade auf seinen Grill schmeisst, an deren Vernichtung beteiligt ist, wird er lachen und den Grill an machen.
Ausserdem werden von den führenden Köpfen und Organisationen immer auch verständliche Lösungen und Ideen kommuniziert. Wahrscheinlich werden die aber lieber ignoriert & übersehen von den Medien, weil eine Headline á la "Klimaaktivisten schütten Tomatensuppe über Van Gogh Gemälde" mehr Klicks & Werbeeinnahmen bringt als ein Artikel über Innenstädte die für den Verkehr gesperrt werden, weil dies das Klima und die Lebensqualität in der Stadt verbessert.
Es gibt hier doch einige die zeigen wie Sie Eigenverantwortlich mit dem Thema umgehen. Zudem steht auf Seite eins auch ein sehr guter Beitrag von @Harakiri:
Klar können und sollten wir alle trotzdem Eigenverantwortlich handeln. Bei mir wäre das, top-of-my-head:
- Seit 25 Jahren Vegetarier, seit 4 Jahren Vegan
- Wir kochen mit lokalen und saisonalen Produkten
- Kein Führerschein, ich mache alles mit dem Rad und den Öffentlichen
- Wir leben als 4-Köpfige Familie auf 80 m2 im eigenen Haus
- Wir heizen mit Fernwärme, Strom war & ist immer 100% zertifizierter Ökostrom
- Ich arbeite seit 12 Jahren Selbstständig von daheim
Aber es ändert nichts am Problem dass das ein Tropfen auf den heissen Planten sind, den auch nachdem ich mich seid 33 Jahren mit dem Thema beschäftige und Eigenverantwortlich handele geht es der Welt nicht besser - weil es halt Firmen wie Shell, BMW & Co. gibt, die Profit-getrieben weiter nach Öl bohren und Autos bauen die nicht für den kurz-strecken Verkehr in der Stadt gemacht sind. Von den Nachbarn, die drei Autos, einen Jetski, ein Schneemobil, ein Motorboot und ein Quad im Hof stehen haben, ganz abgesehen - da denke ich manchmal schon das während wir hier alles tun damit unsere Kinder ein noch halbwegs normales Klima in 30 Jahren haben die das alles mit Ihrem Fuhrpark wieder zunichte machen.
Mir geht es dabei absolut nicht um als "guter Mensch" dazustehen, weshalb ich solche Aufzählungen ^^ nicht mag - das hat so was von "Ich bin besser als Ihr" und erstens sehe ich das nicht so und zweitens hilft es ja gar nichts, den die Reaktion beim gegenüber ist in der Regel einfach nur ein defensives Verhalten. Das bringt ja nix.
Wer Eigenverantwortlich handeln möchte: Schaut doch auf dem nächsten Weg in die Uni/ Büro/ Stadt/ Supermarkt mal wieviele Leute ALLEINE im Auto sitzen, und dann schätzt mal wieviele Kilometer die gefahren sind. Wenn ich irgendwo hin radel sind es 95% der Leute die alleine im Auto sitzen, meist für eine Strecke kürzer als 5 km. Das sind Umwelt-technisch riesige Sünder (Alleine im Auto + Kurzstrecke = Das Schlimmste was man machen kann). Vielleicht bringt das den einen oder die andere zum Umdenken, doch lieber das Auto stehen zu lassen wenn man für unter 5 km unterwegs sein muss.
Generell sehe ich es aber schon so, das unsere ganze Eigenverantwortlichkeit nichts bringt, den wenn RWE entscheidet Lützerath doch dem Erdboden gleich zu machen oder hier in Finnland das letzte bißchen Urwald abgeholzt wird weil daraus so schöne Möbel werden, was bringt meine Eigenverantwortlichkeit dann?
@Gibbon bringt es da ganz schön auf den Punkt, wahrscheinlich hoffen wir (unsere Familie) mit unserem Lebensstil zu inspirieren und zu zeigen das es auch anders geht - und ich denke ein ganz kleines bißchen, dass das der Fall ist, den ich sehe jetzt bei uns in der Nachbarschaft mehr Familien die mit dem Cargobike oder dem Radanhänger die Kinder in den Kindergarten und die Schule bringen Es ist nicht viel, aber immerhin ein Anfang - man muss Optimistin bleiben, bei dem Thema!
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Rahelonia hat eine Reaktion von skullmonkey erhalten in Wohin von November bis Januar? -> ohne fliegen :)Danke der Nachfrage!
Und danke nochmal an alle für die Antworten, ich habe alles gelesen und die Diskussion gespannt mitverfolgt, auch wenn mir dadurch eher mehr der Kopf raucht.
Da ich leider kürzlich Covid hatte muss ich mich jetzt erstmal richtig auskurieren und bin auf so ganz abenteuerliche Sachen wie Israel gar nicht mehr so scharf.
Fliegen kommt nach wie vor nicht in Frage für mich.
Den November werde ich denke ich erstmal eine kleinere Tour irgendwo im südlichen Europa machen.
Für Dezember und Januar muss ich mir noch Gedanken machen.
Solange ich mehr Sonne als hier habe wäre es schon mal gut!
Ich werde auf jeden Fall berichten was es dann geworden ist
Habe auf jeden Fall viel mehr mitgenommen als ich mir erhofft hatte aus Euren ganzen Beiträgen.
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Rahelonia hat eine Reaktion von Roiber erhalten in Wohin von November bis Januar? -> ohne fliegen :)Danke der Nachfrage!
Und danke nochmal an alle für die Antworten, ich habe alles gelesen und die Diskussion gespannt mitverfolgt, auch wenn mir dadurch eher mehr der Kopf raucht.
Da ich leider kürzlich Covid hatte muss ich mich jetzt erstmal richtig auskurieren und bin auf so ganz abenteuerliche Sachen wie Israel gar nicht mehr so scharf.
Fliegen kommt nach wie vor nicht in Frage für mich.
Den November werde ich denke ich erstmal eine kleinere Tour irgendwo im südlichen Europa machen.
Für Dezember und Januar muss ich mir noch Gedanken machen.
Solange ich mehr Sonne als hier habe wäre es schon mal gut!
Ich werde auf jeden Fall berichten was es dann geworden ist
Habe auf jeden Fall viel mehr mitgenommen als ich mir erhofft hatte aus Euren ganzen Beiträgen.
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Rahelonia reagierte auf zopiclon in Ohne fliegen Reisen / #ClimateCrisis DiskussionLieber bei uns fracken und die Bedingungen bestimmen, ebenso lieber unsere modernen Atom Kraft Werke nutzen, als das abgeranzte Zeug im Ausland.
Wir kaufen nun auch Gas von anderen kriegs treibern, insofern: Warum nicht
Geht es uns wirklich gut oder bekommen wir das nur eingeredet? Burn out, Zivilisations Krankheiten, Hormon disruptoren, Armut, Einsamkeit,...., nimmt immer weiter zu! Für mich ist das das Gegenteil von Gut.
Manchmal wünsche ich, das es im Februar mal überall dunkel und kalt wird, vielleicht holt das die Leute mal auf den Boden der Realität zurück. Vielleicht glauben wir, daß es uns nicht nur gut geht sondern noch besser und fühlen uns deshalb viel zu sicher?
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Tolle Texte von euch, die lass ich mir jetzt erstmal durch den Kopf gehen. So prima ausführen kommen leider in unseren etablierten Medien nicht vor.
Danke
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Rahelonia reagierte auf mochilero in Ohne fliegen Reisen / #ClimateCrisis DiskussionLiebe Freunde dieser schwergewichtigen Diskussion (obwohl sie im Bereich Leicht und Seicht steht…)
mein Eindruck ist, dass ich ein paar meiner Mitmenschen mit meinen Texten hier erreichen konnte, auch wenn das nicht Thema dieses Forums ist. Es freut mich. Ich hoffe, keiner hat einen Kater auszukurieren, nachdem ich gestern da etwas losgetreten habe ;-) Danke, dass ich meine Gedanken teilen darf und für das angenehme Klima hier! Ich teile Gedanken, jeder macht damit was er möchte – ich bin kein Missionar. Wir reden hier über Klimaschutz und wirtschaftliche Zusammenhänge – ich glaube an demokratische Willensbildung. Dafür sind solche Diskussionen wichtig und richtig. Danke für den Raum dafür.
Fliegen oder nicht fliegen. Das war die Ausgangsfrage. Mittlerweile haben wir einige Haken geschlagen und gesehen, dass es ziemlich komplex ist – von persönlichen Einzelentscheidungen, die gut und richtig sind einmal abgesehen.
Ich denke die Lage ist zur Zeit sehr viel angespannter, als den meisten unserer Mitbürger bewusst ist. Die Preise für Energie, insbesondere für Gas und Strom, sind extrem gestiegen und werden vermutlich weiter steigen. Der Preisanstieg bei den Erzeugerpreisen ist sehr viel krasser als an der Supermarktkasse. Dort ist noch gar nicht alles angekommen. Von der Politik kommt im Wesentlichen hilfloses Gestammel. Und gelegentlich ein neues Milliardenpaket mit frisch gedruckten Euros. Man will die Situation nicht wahr haben und versucht, gesichtswahrend da raus zu kommen. Man versucht den eigenen Hals zu retten. Doch wohin wird das führen???
1. Die Politik übernimmt die Gasrechnung für einen kurzfristigen Zeitraum. Langfristig ist praktisch keine Änderung in Sicht, dass die Preise wieder sinken könnten. Unternehmen haben also keine langfristige Perspektive. Die Konsequenz: wer kann geht weg. Wer nicht weg kann, macht zu, solange das Vermögen noch nicht komplett abgeschmolzen ist. Arbeitnehmer landen auf der Straße.
2. Europäische Gaspreisdeckel sind nicht gut für die deutsche Wirtschaft, da wir sehr viel stärker vom Gas abhängig sind. Wenn wir nicht den Vorteil nutzen können, dass wir in der Lage sind, höhere Preise zu zahlen, wird das Gas in Europa noch knapper, da für manche die Sparanreize kleiner ausfallen werden. Nicht schön für ärmere Länder. Aber was ist Europa und der Euro ohne die starke deutsche Volkswirtschaft? Der Euro wird also weiter abwerten im Vergleich zu Dollar und Co, erst recht in Verbindung mit neuen EU-Schulden...
3. Europäische Solidarität mit Deutschland wird es nicht geben. Jedenfalls nicht im notwendigen Umfang. Sagt zwar niemand, aber wenn man bei Äußerungen europäischer Politiker ein wenig zwischen den Zeilen liest, erkennt man das.
4. Die deutsche Energiewende ist ein deutscher Sonderweg. Dieser wirkt sich auch auf die Energieversorgung unserer Nachbarn aus. Wir haben uns dadurch isoliert. Und die anderen sind uns deshalb nicht unbedingt nur freundlich gesinnt. In Südschweden steigen z.B. die Strompreise ebenfalls drastisch wegen der Stromexporte nach Deutschland. Obwohl Schweden eigentlich für sich genug Strom hat…
5. Der Welt ist Deutschland egal. Auch wenn wir noch so viel CO2 sparen. Wir haben heute schon einen Ausstoß pro Kopf der halb so hoch ist wie in den USA. Wir sind so schlecht nicht. Klar, jede Tonne zählt. Aber es hat auch keinen Wert, ohne Sinn und Verstand unser Land an die Wand zu fahren. Ohne leistungsfähige Wirtschaft kein sinnvoller Klimaschutz unter unserer direkten Kontrolle. Punkt.
Warum schreibe ich so viel über Deutschland? Weil das der Bereich ist, wo wir am ehesten Einfluss nehmen können. Andere Länder entscheiden für sich selbst – es kann allenfalls Vereinbarungen und Verträge zwischen den Staaten geben. Um die müssen wir uns bemühen, aber wir müssen zuerst vor der eigenen Tür kehren. Wie geht es weiter?
1. die Situation erinnert doch ein wenig an die 70er Jahre. Hohe Energiepreise. Dadurch Rezession. Notenbanken drucken Geld, um die Wirtschaft anzukurbeln. Das Angebot ist aber trotz viel Geld weiter knapp. Also müssen die Preise steigen. Das kann man dann Inflation nennen. Als nächstes beginnt die Lohn-/Preisspirale, soziale Transfers und Renten steigen ebenfalls und am Ende macht der Staat noch mehr Schulden. Wichtig zu erkennen: Vom Geld drucken allein wird das Angebot nicht größer. Es ist nicht plötzlich mehr Gas da nur weil mehr Geld da ist... Die zusätzliche Besonderheit: hohe Inflation und schwache oder sinkende Wirtschaftsleistung. Brisant!
2. Können wir die hohe Inflation bremsen? Sehr schwer. In den 70er Jahren hat es mehr als 10 Jahre gedauert, in denen die Zinsen weit unter der Inflationsrate lagen. Damals waren aber die Staatshaushalte gesünder. Damals hat die FED eine Vollbremsung hingelegt. Zinsen rauf, auf um die 20%... Heute wären stark steigende Zinsen aufgrund der hohen Verschuldung überall fatal.
3. Ist Inflation für mich persönlich wichtig? Das fragt sich der eine oder andere vielleicht… Zur Verdeutlichung: Derzeit ist es so, dass ca. 50 Mio. Mitbürger am Ende des Monats nicht einen Euro sparen können. Oder anders gesagt: eine Inflation von 7,5% bedeutet einen Kaufkraftverlust der eigenen Ersparnisse von: Trommelwirbel: Tata: 50% in 10 Jahren. Also ja. Für Sparer ist das relevant. Definitiv. Es bedeutet eine ziemliche Kernschmelze bei den Ersparnissen und der Altersversorgung vieler Menschen. Wohlstand wird über einen langen, zähen Weg immer mehr abschmelzen.
Neben dem Klimanotstand gibt es so viele andere, konkretere Probleme vor der Haustür. CO2-Berechnungen sind doch weit weg und abstrakt. Das Problem besteht, das will ich nicht kleinreden. Aber der einseitige, dogmatische Fokus auf ein Problem führt nicht zu guten Lösungen. Wir müssen gelegentlich die Vogelperspektive einnehmen. Für mich ein wichtiges Beispiel: der Bildungsnotstand.
1. die Fähigkeit bei Lesen, Schreiben, Rechnen nimmt seit Jahren ab. Zuletzt dramatisch.
2. wir haben zwar mehr Abiturienten als früher, trotzdem finden viele Unternehmer keine geeigneten Nachwuchskräfte
3. es herrscht in der Breite der Bevölkerung leider ein Mangel eines Grundverständnisses ökonomischer Zusammenhänge. Diesbezüglichen Fachkräftemangel haben wir auch beim Personal in Stuttgart und Berlin.
4. Liebe Schüler und Studenten: Wovon wollt ihr leben, was wollt ihr arbeiten? Wenn es immer weniger Unternehmen und damit Arbeit gibt? Liebe Rentner: wer soll die Beiträge erwirtschaften, von denen eure Rente bezahlt wird? Denn eure Beiträge sind längst ausgegeben. Vielleicht ist das ganze eine Art Schneeballsystem. Jedenfalls gilt nicht mehr: die Rente ist sicher.
5. jedes fünfte unserer Kinder lebt bereits heute in Armut. Armut bedeutet schlechtere Bildungs- und damit Aufstiegschancen. Armut bedeutet schlechtere Gesundheit und einen früheren Tod.
Auch das wird sich auf unsere Zukunft massiv auswirken. Was Wohlstand und Tragfähigkeit unserer sozialen Sicherungssysteme anbelangt. Aber eben auch auf unsere Fähigkeit, uns in der Welt für Umwelt- und Klimaschutz einzusetzen. Durch unseren Beitrag im Bereich der Geistesleistung. Deutschland war einst das Land der Dichter und Denker – wir sollten darauf achten, dass das wieder so wird. Wir sind arm an Rohstoffen. Unsere Stärke war unser Fleiß und unser Erfindungsgeist. Dafür sind wir einst bewundert worden. Heute finden viele Innovationen in anderen Erdteilen statt und wir leben von der Substanz. Aber wir haben immer noch kleine und mittelständische Unternehmen, die Weltmarktführer in ihrer Nische sind – diese müssen wir durch guten Nachwuchs stärken und nicht durch hohe Energiepreise zugrunde richten.
Was müssen wir tun? Wir direkt in Deutschland?
Am Berg muss man manchmal feststellen, dass es nicht weiter geht. Dunkle Wolken ziehen auf. Die Rinne in der man aufsteigt wird irgendwie immer steiler. Oder beim Klettern kommt man nicht über eine Schlüsselstelle drüber. Manchmal muss man dann ein Stück zurück. Umkehren. Neu bewerten. Und dann macht man einen neuen Anlauf.
1. egal was Habeck und Co sagen. Der Traum von der billigen Energiewende mit Atom- und Kohleausstieg ist vorerst ausgeträumt. Denn es war auch eine Energiewende hin zu billigem russischem Gas. Ohne das sind wir am Ende.
2. wir können weniger heizen und weniger duschen. Aber unsere Industrie und unsere mittelständischen Unternehmen brauchen erschwingliche Energie um im globalen Wettbewerb bestehen zu können. Russisches Gas hat uns keinen direkten wirtschaftlichen Vorteil gebracht, aber die Nachteile im Vergleich mit anderen waren geringer. Die Folgen der Energiepreise habe ich schon beschrieben.
3. Energieimporte in der erforderlichen Menge sind unrealistisch ohne Nordstream. Die chemische Industrie in Deutschland verbraucht einen Güterzug voll Gas mit der Länge von Frankfurt bis Sevilla. Innerhalb von 6 Stunden. Der Preis ist die andere Frage neben der Menge. In den USA ist Gas 8-10 mal billiger als bei uns.
4. Import von Energie bedeutet Handel in US-Dollar. Ein schwacher Euro verteuert diese Importe immens. Wie bei Entwicklungsländern auch. Sie sind langfristig für das Heizen und duschen vielleicht tragbar. Nicht für das energieintensive produzierende Gewerbe.
5. Wir kommen also nicht umhin, heimische Energievorkommen zu erschließen und auszubeuten. Zumindest für die nächsten Jahre. Wir brauchen alle verfügbaren Atomkraftwerke um die Verstromung von Gas zu senken. Wir werden damit leben müssen, Kohleabbau und Fracking im eigenen Land zu betreiben und den Atomausstieg zu verschieben.
6. Wir müssen zumindest teilweise energiepolitisch autark werden. Unabhängig von zu vielen Importen. Sonst wird es schwierig mit einer gesunden Import/Export-Bilanz...
Dass ich einmal so vehement für Kohleabbau, Atomkraft und Fracking in Deutschland eintreten würde hätte ich mir niemals träumen lassen. Ich bin jemand der gegen all das genannte demonstriert hat und nach wie vor die Energiewende richtig findet. Aber die Zeiten haben sich geändert. Und die Bedingungen auch. Zeit innezuhalten und umzukehren. Mein Blick auf die Realität in Deutschland lässt leider keinen anderen Schluss zu. Egal wie viel ich nachdenke. Und dann machen wir einen neuen Anlauf, wenn wir besser aufgestellt sind. Oder wir können dem Niedergang unseres Landes zusehen. Aber wahrscheinlich ist es schon zu spät. Ich werde diesen Weg nicht bis zur Talsohle mitgehen. Ich habe eine gute Ausbildung, kann fließend Englisch und Französisch. Man wird mich auch anderswo brauchen können. Ich denke jedenfalls stark darüber nach in den letzten Monaten. So leid es mir tut für dieses Land und seine Menschen… Aber vielleicht reißen wir das Ruder ja noch herum und kriegen die Kurve noch. Die Diskussion hier und das Verständnis für meine Gedanken hat mir etwas Zuversicht gegeben. Niemand kennt die Wahrheit, auch ich nicht. Es sind nur meine persönlichen Gedanken zur Einschätzung der Lage.
Die Frage für uns in Deutschland wird demnächst nicht lauten: Fliegen oder nicht fliegen. Sondern vielmehr: SEIN ODER NICHT SEIN (jedenfalls als Wirtschaftsstandort Deutschland)
So Freunde: Und jetzt raus in die Natur!! Kopf auslüften. Den Herbstwald riechen. Mit guten Menschen zusammen sein. Sich des Lebens freuen. Abseits von CO2-Budgets und Rezession. Den Rum lass ich heute im Schrank.
Lasst es euch gut gehen!!!
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Rahelonia reagierte auf kai in Ohne fliegen Reisen / #ClimateCrisis DiskussionOT: Welch unerwartete Wendung in diesem Thread! Erst hitzige Diskussionen und jetzt fließt der Alkohol...
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Rahelonia reagierte auf Mittagsfrost in Ohne fliegen Reisen / #ClimateCrisis DiskussionAber im richtigen Abstand! Ich will meine Hängematte daran aufhängen können.
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Rahelonia reagierte auf Harakiri in Ohne fliegen Reisen / #ClimateCrisis DiskussionOT: Weil ich diese Herangehensweise äußerst ineffektiv finde: Wenn es dir dabei darum geht, etwas Gutes für unseren Planeten zu tun, investiere die Wochen, die du für diese Zugfahrt bräuchtest, besser in politisches Engagement. Damit hast du einen viel größeren Hebel.
Ich sage damit nicht, dass du zehnmal um die Welt fliegen sollst, aber wir werden die Klimakrise garantiert nicht über die individualistische, kapitalistische Schiene lösen. Großkonzerne wie bp haben Konzepte wie den Ökologischen Fußabdruck vermarktet, weil es vom Kernproblem ablenkt. Der individuelle Bürger hat so gut wie keinen Einfluss auf den Klimawandel. Weit über die Hälfte des in Deutschland ausgestoßenen CO2s stammt aus Energiewirtschaft und Industrie (besonders Bauindustrie), was wir praktisch nicht beeinflussen können. Privatpersonen haben auch nur einen geringen Einfluss auf Landwirtschaft (welche ohnehin weniger als 10% des deutschen CO2-Ausstoßes ausmacht) und in einem ebenso geringen Maß auf den Verkehr (wir brauchen eine Verkehrswende mit autofreien Innenstädten, Tempolimits, Ausbau von weniger umweltschädlichen Personenbeförderungssystemen und eine komplette Abkehr von der autogerechten Stadt und so weiter, individuelle Entscheidungen sind hier auch nur ein kleiner Bruchteil des Problems).
Kapitalisten schieben den Bürgern die Schuld für ihr eigenes Versagen zu, um ungehindert weiter unseren Planeten auszubeuten. Man sollte das ganz klar so benennen, weil es sonst keine Lösung geben wird. Die "Lösung", den Bürger die Arbeit machen zu lassen, ist das komplette Gegenteil von der systemischen Lösung, die wir unbedingt brauchen. Der Aufwand für deine Lösung ist gewaltig und der Nutzen äußerst gering, auch wenn es natürlich nett gedacht ist.
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Rahelonia reagierte auf skullmonkey in Ohne fliegen Reisen / #ClimateCrisis DiskussionSo ist es. Wir als Normalbürgerinnen haben einen minimalsten Einfluss auf die Klimakrise und können wenig tun, den das Problem kann nur politisch & wirtschaftlich gelöst werden, und zwar durch sofortige, extreme Änderungen der Gesellschaft. Das will aber kein Politiker der an der Macht ist, weil er/ sie dann höchstwahrscheinlich nicht wieder gewählt werden würde und es immer Leute geben wird, die mit dem Status Quo weitermachen wollen, der nicht Schmerzhaft ist.
Ich verstehe es das @Rahelonia nicht mit dem Flugzeug unterwegs sein möchte, finde aber auch @mochilero's Sichtweise verständlich und würde Rahel, wenn Sie es irgendwie mit sich selbst vereinbaren kann, auch jetzt zu der Reise nach NZ raten. Man kann ja danach immer noch den Ansatz nehmen "Ich fliege nicht mehr/ sehr wenig".
Ein sehr empfehlenswerter Artikel zu dem Thema im Guardian: https://www.theguardian.com/environment/2022/oct/08/greta-thunberg-climate-delusion-greenwashed-out-of-our-senses
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Rahelonia reagierte auf mochilero in Ohne fliegen Reisen / #ClimateCrisis DiskussionMich macht an dieser Geschichte v.a. traurig, dass jungen Menschen von Anfang an ein schlechtes Gewissen gemacht wird... Sie sollen doch nicht verzweifeln und Angst vor der Zukunft und dem Klimakollaps haben. Sie sollen froh und tatkräftig ins Leben starten. Sie sollen positiv und optimistisch sein, denn wir alle brauchen sie um eine bessere Zukunft zu bauen - denn wer soll das sonst machen, wenn nicht lebensbejahende Menschen die nach uns kommen?
Für einen beweglichen und kreativen Geist, der Lösungen für die Probleme erdenkt, der die Innovationskraft im Land befördert, der das soziale Miteinander belebt, braucht es ein positives, lebendiges Umfeld.
Die Schönheit der Natur, unterschiedliche Kulturen und Lebensweisen und ihre Menschen beim Reisen zu erleben, bildet ungemein. Wenn wir uns kennen, die Sprache des anderen sprechen, uns respektieren und gegenseitig fördern dann sinkt die Wahrscheinlichkeit dass wir bereit sind uns gegenseitig in Kriegen zu töten...
Zur Zeit redet die Welt viel und abstrakt von CO2 - ich persönlich finde das eine sehr einseitige Betrachtungsweise und in dieser Form auch wenig zielführend - v.a. fallen näher liegende, konkretere Probleme unter den Tisch - daher würde ich mir eine etwas pragmatischere Art wünschen um damit umzugehen.
Es liegt mir fern die Problematik kleinzureden. Ich selbst habe auch kein Problem damit, erstmal keine weiteren großen Reisen zu machen - auch weil ich nicht unnötig Ressourcen zerstören möchte. Die Pyrenäen und Alpen usw taugen mir auch ganz wunderbar.
Den jungen Leuten hier wünsche ich trotzdem mehr unbeschwerte Zeit, positives Denken, wenig Zwänge, Freiheit, Glauben an die Problemlösungsfähig des Menschen. Mit Schuldgefühlen hat früher mal die Kirche gearbeitet. Lasst euch davon nicht lähmen und klein machen.
Ich teile hier nur meine Gedanken - ich will niemanden überzeugen oder bekehren - ihr findet schon allein raus was für euch passt!
Mir sind lebendige, selbständige, nachdenkliche, belesene, offene und viel gereiste Mitmenschen lieber als Schwarzmaler und Dogmatiker...
Jetzt will ich aber wieder über Schlafsäcke und Zelte reden
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Rahelonia reagierte auf Ogipe in Ohne fliegen Reisen / #ClimateCrisis DiskussionDie eigene Wirksamkeit abzusprechen und damit ökozidales Verhalten schönzureden ist die Kehrseite von der individualistischen Verantwortung der Konsument*innen. Das Argument ist in der Veganismusdebatte altbekannt, aber das Konsumverhalten ändert nun mal auch den Markt und die Lebensrealität, egal wie sehr der Kapitalismus persönlich abgelehnt wird. Die Alternative für weites Reisen fühlt sich zwar heutzutage noch für viele Menschen anstrengend an, gerade wenn wir von Schnellzugstrecken, Segelfähren oder E-Flugzeuge träumen. Aber gleichzeitig ist der Weg in die Ferne so einfach wie noch nie, auch ohne Flugticket.
Hier im Thread wurde gerade der Langstreckenflug kritisiert, den ich mit meiner Jahre langen Flugabstinenz am Ehesten erwägen würde, weil die Differenz zum ökologischen Fußabdruck (nicht mit dem reduktionistischen CO2-Fußabdruck verwechseln ) im Vergleich zu alternativen Transportmitteln tendentiell eher geringer wird, je länger die Strecke ist. Gerade bei Kurzstrecke gibt es doch genügend andere Möglichkeiten. Seit Corona ist jedoch die Einreise über Landweg in vielen Staaten erschwert und zeitweise sogar verboten worden. Quarantäne und ähnliches machen es sogar noch komplizierter.
Nichtsdestotrotz geht es in der Ultraleicht-Philosophie doch auch um wenig Balast mitschleppen und verursachen. Das widerspricht einem Flug. Das Privileg aus Freizeitgründen zu reisen kann auch mit weniger Last für Natur und Menschen gehen. Langsames, nachhaltigeres Reisen fördert so auch die Wertschätzung des Privilegs. Und wenn es mal sein muss, wie z.B. für die amerikanischen Kontinente oder Australien, ist mal alle Jahre ein Flug sicherlich nicht verwerflich, gerade wenn der Aufenthalt ein paar Monate andauert. Für Menschen mit wenig Geld oder besonderen Einschränkungen mag es auch anders aussehen.
Übrigens wer aktiv werden will, sei die Seite hier empfohlen: https://stay-grounded.org/
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Rahelonia reagierte auf moyashi in Ohne fliegen Reisen / #ClimateCrisis DiskussionIch bin keine große Freundin vom Fliegen und finde Menschen, die – ACHTUNG – mehrfach im Jahr meinen, irgendwohin fliegen zu müssen, um ihren Urlaub dort zu verbringen, ziemlich egoistisch. ABER: Wenn z.B. die hier erwähnte Tochter EINMAL in meinetwegen drei/vier/fünf Jahren in die USA und zurück fliegt, dann wird das die Klimakrise nicht großartig beeinflussen. Und sie kann den Flug ausgleichen, weniger/gar nicht Fliegen ist natürlich besser, aber es hilft doch zumindest ein wenig.
Ich kaufe z.B. seit vielen Jahren Bäume für Wiederaufforstungsprojekte, um meinen generellen CO2-Fußabdruck zu minimieren.
DENNOCH: Wenn es geht, vermeidet das Fliegen, ihr habt einen Einfluss. Und es gibt tolle andere Möglichkeiten, vielleicht ergibt sich auch ein tolles Abenteuer daraus.
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Rahelonia reagierte auf Gibbon in Ohne fliegen Reisen / #ClimateCrisis DiskussionIch bin überzeugt davon, dass wir in Sachen Klimaschutz einen systemischen Wandel benötigen, wie @Harakiri und @skullmonkey das beschrieben haben. Individuell lässt sich das globale Problem nicht lösen. Andererseits muss so ein systemischer Wandel auch in den Köpfen der Menschen ankommen und akzeptiert werden, sonst wird er eventuell nicht umgesetzt. Individueller Verzicht und nachhaltiges Konsumverhalten können als Vorbild und Anregung für andere dienen. Und je mehr Menschen sich über die Problematiken ihres Konsums im Zusammenhang mit der Klimakrise bewusst sind, desto eher bekommen wir auch eine Regierung, die vielleicht mal dementsprechend handelt.
Insofern werden wir unseren Planeten meiner Meinung nach nur retten können, wenn wir individuell verantwortungsbewusst handeln und es einen großen systemischen Wandel seitens der Wirtschaft und der Politik gibt.
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Rahelonia hat eine Reaktion von Linkshaenderin erhalten in Wohin von November bis Januar? -> ohne fliegen :)Danke, also für mich sind natürlich beide Themen spannend
Ich merke, dass ich es tatsächlich schade finde nicht nach Neuseeland zu fahren, es würde mich schon mehr reizen als zB Italien oder Portugal.
Ich hatte auch solche Gedanken wie "Am besten mache ich das mit NZ noch schnell, bevor es irgendwann vielleicht nicht mehr möglich ist". Ich bin aber überzeugt davon, dass Fliegen eigentlich in keiner Weise mehr zu vertreten ist. Und mir geht es jetzt schon so gut, wieso muss ich mein Leben noch mehr aufwerten durch eine Reise nach NZ, während Leute in anderen Ländern bereits jetzt meinen Lebensstil ausbaden müssen (aktuell zB Pakistan).
Ich weiß, dass mein Verhalten nicht viel ändern wird, aber ich glaube ich kriege es mit meinem Gewissen einfach nicht mehr vereint. Und das macht für mich natürlich schon einen großen Unterschied.
Auch auf die Gefahr hin, die Diskussion noch mehr zu überfrachten: Grade habe ich die Idee ob ich mit dem Zug nach Japan komme Das Land und Wanderrouten inklusive der Anreise würden mich auch sehr packen. Aber scheint schon sehr tricky zu sein Iran und Russland/Ukraine zu umgehen.
Danke in jedem Fall Euch allen für den Input!
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Rahelonia hat eine Reaktion von skullmonkey erhalten in Wohin von November bis Januar? -> ohne fliegen :)Danke, also für mich sind natürlich beide Themen spannend
Ich merke, dass ich es tatsächlich schade finde nicht nach Neuseeland zu fahren, es würde mich schon mehr reizen als zB Italien oder Portugal.
Ich hatte auch solche Gedanken wie "Am besten mache ich das mit NZ noch schnell, bevor es irgendwann vielleicht nicht mehr möglich ist". Ich bin aber überzeugt davon, dass Fliegen eigentlich in keiner Weise mehr zu vertreten ist. Und mir geht es jetzt schon so gut, wieso muss ich mein Leben noch mehr aufwerten durch eine Reise nach NZ, während Leute in anderen Ländern bereits jetzt meinen Lebensstil ausbaden müssen (aktuell zB Pakistan).
Ich weiß, dass mein Verhalten nicht viel ändern wird, aber ich glaube ich kriege es mit meinem Gewissen einfach nicht mehr vereint. Und das macht für mich natürlich schon einen großen Unterschied.
Auch auf die Gefahr hin, die Diskussion noch mehr zu überfrachten: Grade habe ich die Idee ob ich mit dem Zug nach Japan komme Das Land und Wanderrouten inklusive der Anreise würden mich auch sehr packen. Aber scheint schon sehr tricky zu sein Iran und Russland/Ukraine zu umgehen.
Danke in jedem Fall Euch allen für den Input!
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Rahelonia hat eine Reaktion von skullmonkey erhalten in Wohin von November bis Januar? -> ohne fliegen :)Danke Euch, richtig toll, dass man hier so viel Resonanz kriegt
Also Italien und Portugal klingen auf jeden Fall sehr gut für mich. Ich war mal in Spanien auf dem Jakobsweg an der Nordküste. Gibt es dann in Portugal (und Italien) auch teilweise so einfache Herbergen oder wo habt ihr übernachtet?
Mein Eindruck mit der Klimaerwärmung ist einfach, dass so ein langer Flug eigentlich nicht mehr drin ist. Und es ist nicht unbedingt mein Lebenstraum das zu machen. Mit schöner Natur hier in erreichbarer Nähe bin ich auch schon zufrieden. Also ich könnte das momentan nicht mit gutem Gewissen machen.
Liebe Grüße, Rahel
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Rahelonia reagierte auf mochilero in Wohin von November bis Januar? -> ohne fliegen :)Mit der transsibirischen Eisenbahn nach Wladiwostok. Hat eine Freundin von mir vor 20 Jahren nach dem Abi gemacht und war begeistert. Sie kann aber auch super russisch. Mich reizt Russland auch schon länger - gerade für so eine lange Reise. Allerdings hat man es in Anbetracht der Umstände sicherlich nicht gerade leicht - ich würde das derzeit nicht machen. Zu viel Stress und evtl Risiko. Und außerdem: Winter. Winter in Sibirien...
So etwas wäre auch eher Abenteuerreise als entspannte Wanderreise - wie Afrika außerhalb der touristischen Sachen - auch gut und wichtig aber ich denke da solltest du dich entscheiden was du lieber machen möchtest... Mir haben einige unschöne Sachen im Grenzgebiet zum Kongo und in Burundi nach dem Krieg gelangt . in den letzten Jahren hatte ich eher Lust auf entspannte Wanderreise. Ohne Angst. Man muss nicht ständig aufpassen. Unkomplizierte Infrastruktur. Weniger Sprach- / Kulturbarriere etc pp. Das ist in Europa oder Neuseeland eher gegeben...
Eine Möglichkeit wäre vielleicht auch, sich verschiedene kleinere Projekte zu überlegen, wenn der große thruhike im Winter schwierig ist. Also ein paar einfache Wandertouren in Südspanien, Kitesurfen und spanisch lernen, November/ Dezember gehen die Segelyachten (findacrew/ handgegenkoje) von Spanien und Portugal Richtung Madeira und Kanaren (und Karibik ), mit der Bahn nach Nordschweden und Polarlichter kucken, Langlaufen oder mal mit Schlittenhunden - you name it...
Ich habe mal eine Winterauszeit über alle möglichen Kurse und Fortbildungen gemacht, die mich interessiert haben. dazu paar Wochen wandern und radeln, Tauch- und Segelscheine usw. Das war auch sehr gut!
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Rahelonia hat eine Reaktion von nitram erhalten in Wohin von November bis Januar? -> ohne fliegen :)Danke, also für mich sind natürlich beide Themen spannend
Ich merke, dass ich es tatsächlich schade finde nicht nach Neuseeland zu fahren, es würde mich schon mehr reizen als zB Italien oder Portugal.
Ich hatte auch solche Gedanken wie "Am besten mache ich das mit NZ noch schnell, bevor es irgendwann vielleicht nicht mehr möglich ist". Ich bin aber überzeugt davon, dass Fliegen eigentlich in keiner Weise mehr zu vertreten ist. Und mir geht es jetzt schon so gut, wieso muss ich mein Leben noch mehr aufwerten durch eine Reise nach NZ, während Leute in anderen Ländern bereits jetzt meinen Lebensstil ausbaden müssen (aktuell zB Pakistan).
Ich weiß, dass mein Verhalten nicht viel ändern wird, aber ich glaube ich kriege es mit meinem Gewissen einfach nicht mehr vereint. Und das macht für mich natürlich schon einen großen Unterschied.
Auch auf die Gefahr hin, die Diskussion noch mehr zu überfrachten: Grade habe ich die Idee ob ich mit dem Zug nach Japan komme Das Land und Wanderrouten inklusive der Anreise würden mich auch sehr packen. Aber scheint schon sehr tricky zu sein Iran und Russland/Ukraine zu umgehen.
Danke in jedem Fall Euch allen für den Input!
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Rahelonia hat eine Reaktion von Roiber erhalten in Wohin von November bis Januar? -> ohne fliegen :)Danke, also für mich sind natürlich beide Themen spannend
Ich merke, dass ich es tatsächlich schade finde nicht nach Neuseeland zu fahren, es würde mich schon mehr reizen als zB Italien oder Portugal.
Ich hatte auch solche Gedanken wie "Am besten mache ich das mit NZ noch schnell, bevor es irgendwann vielleicht nicht mehr möglich ist". Ich bin aber überzeugt davon, dass Fliegen eigentlich in keiner Weise mehr zu vertreten ist. Und mir geht es jetzt schon so gut, wieso muss ich mein Leben noch mehr aufwerten durch eine Reise nach NZ, während Leute in anderen Ländern bereits jetzt meinen Lebensstil ausbaden müssen (aktuell zB Pakistan).
Ich weiß, dass mein Verhalten nicht viel ändern wird, aber ich glaube ich kriege es mit meinem Gewissen einfach nicht mehr vereint. Und das macht für mich natürlich schon einen großen Unterschied.
Auch auf die Gefahr hin, die Diskussion noch mehr zu überfrachten: Grade habe ich die Idee ob ich mit dem Zug nach Japan komme Das Land und Wanderrouten inklusive der Anreise würden mich auch sehr packen. Aber scheint schon sehr tricky zu sein Iran und Russland/Ukraine zu umgehen.
Danke in jedem Fall Euch allen für den Input!
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Rahelonia hat eine Reaktion von Trekkerling erhalten in Wohin von November bis Januar? -> ohne fliegen :)Danke, also für mich sind natürlich beide Themen spannend
Ich merke, dass ich es tatsächlich schade finde nicht nach Neuseeland zu fahren, es würde mich schon mehr reizen als zB Italien oder Portugal.
Ich hatte auch solche Gedanken wie "Am besten mache ich das mit NZ noch schnell, bevor es irgendwann vielleicht nicht mehr möglich ist". Ich bin aber überzeugt davon, dass Fliegen eigentlich in keiner Weise mehr zu vertreten ist. Und mir geht es jetzt schon so gut, wieso muss ich mein Leben noch mehr aufwerten durch eine Reise nach NZ, während Leute in anderen Ländern bereits jetzt meinen Lebensstil ausbaden müssen (aktuell zB Pakistan).
Ich weiß, dass mein Verhalten nicht viel ändern wird, aber ich glaube ich kriege es mit meinem Gewissen einfach nicht mehr vereint. Und das macht für mich natürlich schon einen großen Unterschied.
Auch auf die Gefahr hin, die Diskussion noch mehr zu überfrachten: Grade habe ich die Idee ob ich mit dem Zug nach Japan komme Das Land und Wanderrouten inklusive der Anreise würden mich auch sehr packen. Aber scheint schon sehr tricky zu sein Iran und Russland/Ukraine zu umgehen.
Danke in jedem Fall Euch allen für den Input!
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Rahelonia reagierte auf Roiber in Ohne fliegen Reisen / #ClimateCrisis DiskussionOT:
Liebe Mods, könnte man diese OT-Diskussion bitte auslagern? Ich finde es schade, dass dieser Faden hier so verwässert wird. Ich finde die Fragestellung der TO sehr spannend und mich interessieren vor allen Dingen die vorgeschlagenen Reiseziele. Aber mit den ganzen OT-Beiträgen ist der Faden verhunzt und man mag es gar nicht mehr lesen!
Außerdem ist das OT-Thema ebenfalls ein spannendes Thema, das durchaus einen eigenen Faden wert wäre. Und ich müsste mich nicht zurückhalten, sondern könnte dort meinen Senf dazu geben
@Linkshaenderin: Du hast überhaupt nicht überreagiert und ich hatte genau denselben Gedanken! Bitte nicht ausklinken. :)