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Ultraleicht Trekking

PhilippPhoenix

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Alle erstellten Inhalte von PhilippPhoenix

  1. Apple ist ja schon vorgeprescht und Android hatte ebenfalls Absichtserklärungen für GPS basierte Notruffunktionen verkündet. Jetzt wird es konkreter: Quelle: https://www.notebookcheck.com/Mit-Satellitenkommunikation-SOS-Funktion-kommt-in-Kooperation-mit-Garmin-auf-Android-Smartphones-den-Anfang-macht-kostenfrei-das-Pixel-9.875697.0.html
  2. Das schöne bei schlechtem Wetter im Hochland: das Moos leuchtet viel intensiver und gibt einen herrlichen Kontrast zur schwarzen vulkanischen Erde.
  3. Tolle Idee. Das klingt nach erheblich weniger Arbeit 🙂 Ja, das war definitiv mein größter Fehler. Ich dachte fälschlicherweise, ich würde es mir einfach machen, wenn ich alles nur mit Seam Grip + WP mache und nicht zusätzlich noch + Sil brauche und eben auch, dass die Schlaufe auf die Verstärkung müsse und daher nach außen. Habe auch überlegt, es nochmal aufzutrennen und doch von innen dran aber das trägt am Ende auch nicht zur Stabilität ein, wenn ich nochmal drübernähe. Dann wohl eher zusätzlich von innen mit Seamgrip + Sil versiegeln. Leider nichts gefunden, ist eine relativ einfache Maschine habe ich das Gefühl. Das habe ich tatsächlich auch ein paar Mal gemacht und hat gut funktioniert. Ist nur lästig die langen Stoffbahnen mitzudrehen. Ich habe noch 2 übrig und hatte überlegt, die mal bis zum Bruch zu belasten. Ist halt nur die Frage, ob/wie man eine Angabe von X kg dann einordnen. Ist vermutlich nur im Vergleich zu anderen Varianten aussagekräftig. Oder könntest du mit so einer Angabe was anfangen?
  4. Endlich ist das Tarp fertiggenäht, hier folgt eine Beschreibung für Dummies, die wie ich erstmals an der Nähmaschine sitzen. Ein großes Dankeschön an @wilbo, der meine vielen Fragen geduldig beantwortet hat 🙌 Materialien (alle von extremtextil): 3 m x 1.5 m 20den Ripstop SilNylon 36 g/m² 0.5 m x 1.5 m PU-beschichtetes Nylon 90 g/m² Alterfil S 80, Nähgarn, Polyester 2 m Kanteneinfaßband, Ripsband, Polyester, 6mm 8 m Dyneema/Polyester-Kordel, 16fach, 1,5mm 2 Karabinerhaken mit Gurtbefestigung, 7mm 2 Zeltabspanner Clamcleat® Line-Lok mini, fluoriszierend Gear Aid Seam Grip + WP Gesamtkosten 68 € Das wichtigste vorab --> Gewicht: Tarp 180 g Abspannleinen 12 g Ich werde noch elastische Abspannschnüre an 5 Punkten anbringen, die wiegen bei meinem alten Tarp ca. 3 g in Summe. Ich hatte es nicht erwartet, aber bin unter 200 g gelandet. Wenn es jetzt noch hält... Nähprozess: 1. Schneiden Lieferung gesichtet und zunächst gewundert, wieso mein toller Stoff am Rand so kaputt ist und sogar Löcher hat. @wilbo kann mich beruhigen: das ist normal so. Ich überlege, den Rand aus Faulheit dranzulassen, das kann man laut ihm machen (auch einfacher zu nähen da weniger glitschig) aber nimmt auch mehr Wasser auf --> also entferne ich ihn. Mit der Nähschere meiner Frau gelingt das Schneiden sehr gut, mit einer normalen Haushaltsschere bin ich davor verzweifelt. Um die Ripstopfäden besser zu sehen, an denen ich meinen Schnitt orientiere, hilft eine Taschenlampe, die mir von unten durch den Stoff entgegenscheint. Licht von oben wird dagegen lediglich störend reflektiert. Bei der Gelegenheit begradige ich auch gleich den erstaunlich schiefen Schnitt, den extremtextil beim Schneiden fabriziert hat. Mir bleibt eine rechteckige Fläche von 309,5 cm x 151,0 cm erhalten, die 169 g wiegt (ziemlich genau 36 g/m², top). Und siehe da, die abgeschnittenen Ränder wiegen ganze 9 g und bringen mein Ultraleicht-Trekking Herz heftig zum pochen 🥳 Anschließend nehme ich eine Müslischüssel und einen weißen Stift und zeichne Kreise auf den Zeltbodenstoff. Auch diese werden ausgeschnitten. Ich benötige für meine gewählten Abspannpunkte 4 Ecken --> 4 x 1/4 Kreis 6 x Kanten --> 6 x 1/2 Kreis 2 x Lifter --> 2 x Vollkreis Nach dem Schneiden merke ich, dass die Viertelkreise doch recht klein werden, wenn man noch den Rollsaum abzieht (siehe einer der Viertelkreise mit den Falten vom Rollsaum). Diese also nochmal neu mit einer größeren Müslischüssel. 2. Nähmaschine kennenlernen und testen Zunächst einmal die Bedienungsanleitung wälzen, Unterfaden von der Rolle abrollen. Oberfaden einfädeln und damit den Unterfaden hochziehen. War doch ganz einfach. Extremtextil empfiehlt auf ihrer Nadel-Garnempfehlungs-Seite für SilNylon und eine Garnstärke von 75 (ich habe 80) eine 90/100 microtex-Nadel. Habe ich nicht und nehme stattdessen eine 90er Jeans aus dem Sammelsurium meiner Frau. Auch diese ist schnell eingebaut, ist alles echt kein Hexenwerk. Ich nähe erstmal zwei der zu klein geratenen Viertelkreise aufeinander. Die Büroklammern funktionieren schon mal nicht gut. Von Hand halten bzw. mit einer Wäscheklammer funktioniert es besser. Schnell erwerbe ich 60 bunte Klammern, die mir der große Fluß am nächsten Tag in den Briefkasten spült. Auf die Kleberei mit einem Pritt-Stift habe ich keine Lust und ich will mein heiliges Material auch nicht unnötig mit Stechnadeln befiedern. In der Zwischenzeit übe ich einen Rollsaum. Ich habe größte Probleme mit der "digitalen" Geschwindigkeit der Nähmaschine. Drücke ich das Fußpedal leicht, summt die Maschine aber bewegt sich nicht, drücke ich etwas mehr, rattert sie urplötzlich los wie die Deutschen wenn sich eine neue Kasse öffnet und ich komme mit Stoff führen nicht hinterher - ein Problem, das sich leider nicht wesentlich bessern sollte. Auch beim Fadenvernähen habe ich Probleme, da sich beim Umlegen vom Vorwärts- in Rückwärtsgang und umgekehrt Falten bilden. Ich merke, dass ich beim Fadenvernähen im Gerade- statt Zickzack-Stich viel weniger Probleme habe und übernehme das so. 3. Abspannverstärker aufnähen Jetzt wird es ernst. Etwas aufgeregt wage ich mich an das finale Material. Allerdings nur im Handbetrieb beim Zickzack-Stich (=manuelles Drehen vom Handrad), um das oben beschriebene Problem mit der Geschwindigkeit zu umgehen. Hieß die Anleitung nicht mal quick&dirty Tarp? Quick ist da bei mir gar nichts. Dirty schon eher. Mal mehr mal weniger gut gelingt mir das Aufnähen der Verstärkungsteilkreise auf der Innenseite des Tarps an den Ecken und Rändern. Ein paar Hantelscheiben helfen ungemein, den Stoff auf dem Tisch zu halten, sodass kein unnötiger Zug auf dem Stoff lastet. 4. Rollsaum nähen Ich schlage den Saum zweimal um und fixiere den Stoff mit einer Klammer. Das wiederhole ich alle 3 cm. Wieder nichts mit quick. Aber es funktionert gut und ich kann dieses Mal im Geradestich sogar den Segen einer elektrisch betriebenen Nähmaschine genießen. Nachdem die Maschine urplötzlich losrast, muss ich das Gaspedal wieder etwas lockern und komme dann in eine entspanntere Geschwindigkeit. Ich bin zunächst zufrieden mit der Arbeit. Das Tarp misst jetzt 297 cm x 145 cm an der Außenkante. Ich habe beim Rollsaum doch nur ca. 5 mm pro Faltung eingeschlagen, wieso habe ich denn auf einmal über 10 cm verloren? Ich messe nochmal am First und sehe dort 307 cm. Offensichtlich habe ich den Stoff an der Kante beim Nähen irgendwie "gestaucht". 5. Abspannschlaufen auf Ecken nähen Ich orientiere mich an wilbos Design und nähe das Band auf den Rollsaum (Zickzackstich). 6. Lifter anbringen Wieder zurück in den Handbetrieb wechselnd, nähe ich die zwei Vollkreise von außen an das Tarp. Obwohl meine Frau mir unter die Arme greift (sie dreht das Handrad, ich halte und führe die Stoffe) wirft der Stoff beim Schließen des Kreises eine kleine Falte. 7. Schlaufen aufnähen Anschließend werden auch hier die Abspannschlaufen mit Geradestich aufgenäht. Trotz kleiner Falten bin ich in Summe zufrieden. 7. Lifter nahtversiegeln Hier ist mir bei der Planung ein Fehler unterlaufen. Ich habe ein Sil-beschichtetes Tarp und PU-beschichtete Verstärker gekauft, da ich keine Sil-Verstärker in der gewünschten Dicke gefunden hatte. Daher auch das Seam Grip + WP, das die Nähte der PU beschichteten Vestärker und die angebrachten Bandschlingen abdichten soll. Ich wollte für mein eines Projekt nicht zwei Nahtversiegler kaufen. Gleichzeitig dachte ich, dass die Verstärker immer direkt an die Bandschlingen genäht werden. Das führt zu dem Problem, dass ich die Nähte von außen am Verstärker zwar dicht bekomme, aber Wasser seitlich zwischen Verstärker und Tarp eindringen könnte. Erst im Nachhinein lerne ich von @wilbo, dass es wohl auch andersrum geht, also Abspannschlinge auf Tarp und der Verstärker auf der anderen Seite vom Tarp. Dann hätte ich das Ganze von innen abdichten können und bedeutend weniger Wasser sollte (in der Theorie) zwischen Tarp und Verstärker gelangen. Wilbo rät mir, das Seam Grip + WP stark mit Aceton zu verdünnen, damit es relativ tief in die Naht einläuft und nicht nur oberflächig abdichtet. Ich habe kein Aceton zu Hause und denke an Nagellackentferner. Da auch dieser nicht im Haus ist, weiche ich schließlich auf Spitirus aus und verdünne bis zu einer wässrigen Lösung. Anschließend tupfe ich die Naht großzügig ein. Von unten sehe ich Flüssigkeitstropfen zwischen dem Verstärker und dem Tarp. Es hat den Abdichter also tatsächlich reingezogen und ich habe wieder Hoffnung auf ein dichtes Dach über dem Kopf. Die Dichtigkeit muss ich mal noch testen und ggf. doch noch ein Sil-Nahtabdichtungsmittel von innen auftragen. 8. Abspannschnüre Ich schneide zwei Schnüre mit jeweils 3,0 m ab, und knote ein Ende an die kleinen Plastikkarabiner. Diese hatte ich als leichte und (im Gegensatz zu Handschuhhaken) vermeintlich robuste Anklipsoption gekauft aber war von der kleinen Größe etwas überrascht. Ob die ausreichend stabil sind? Auf der anderen Seite fädle ich die Line Loks ein und vernkote. Aufbau Ich teste im Garten zunächst den Aufbau als Halbpyramide und anschließend noch die für schlechtes Wetter gedachte asymetric holden Konfiguration à la Papa Hiker. Für letztere habe ich den Aufwand mit den Liftern betrieben. Halbpyramide: Asymetric holden: Detailaufnahmen: Das weißliche am Lifter ist Kreidepulver, das ich in Ermangelung von Talkum auf die Nahtversiegelung gestreut habe, um ein ungewolltes Verkleben zu verhindern. In 10 Tagen geht es hoffentlich auf eine kurze Tour. Eigentlich sollte es schon am kommenden Wochenende losgehen, aber die Wettervorhersage ist mir für eine Gebirgstour aktuell zu gewittrig.
  5. Noch was anderes: wie lange sind deine Abspannleinen denn üblicherweise?
  6. Das hört sich spannend an, unter 40 g/m² und weniger Dehnung als Nylon. Hast du die Reißfestigkeit zufällig schon getestet?
  7. Und das sagst du jetzt, nachdem ich bis aufs Nähte versiegeln alles fertig habe 😅 Spaß beiseite, ich denke auch, dass diese Größe bei heftigen Unwettern an ihre Grenzen kommt. Vielleicht hat man im A-Frame noch etwas mehr Schutz. Und der asymetric holden Aufbau von Papa Hiker ist geschlossener als deine Variante. Er hat die kurzen Seiten komplett am Boden, ein Trekkingstock am rechten Lifter(wie auf deinem untersten Bild) aber der andere Stock von der Eingangsseite ist nicht wie bei dir im rechten Drittel, bei seinem Aufbau dagegen im linken Drittel. Soweit aber nur alles Theorie von mir. Erstmal Abdichten, dann Testen und anschließend kann ich gerne Erfahrungen teilen.
  8. X-Boil hat auch eigene Werte auf der Homepage, schon gesehen? Einfach durch 0,83 teilen, um mL zu bekommen. Wären dann für 0,5 L Wasser ca. 18 mL Spiritus. Ich habe das für mich auf 30 mL erhöht, da ich üblicherweise auf 2000 m Höhe übernachte, manchmal bei Minustemperaturen aufwache und einen Puffer für windigere Umgebungen. Ist vermutlich zu viel Sicherheit drin, daher wäre ich auch an Erfahrungswerten anderer interessiert.
  9. Warte mal noch auf die Rückmeldung von anderen. Vielleicht nehme auch ich aktuell nur zu viel mit. In diesem Faden wird von 33 mL pro 1 L Wasser geredet, allerdings unter Idealbedingungen. Am Besten mal selber mit deinem Kocher testen unter Realbedingungen, ich werde das selber auch als Anstoß nehmen. Habe das Gefühl, dass ich hier zu viel mit mir schleppe, auch wenn es als consumable nicht aufs Basisgewicht schlägt 😜
  10. Ich rechne 30 mL für 0,5 L Wasser, den Rest musst du dir dann nach deinen eigenen Wünschen überlegen, bzw. Annahmen treffen, dass du durchschnittlich an x Tagen mittags was Warmes kochen willst. Meine Rechnung lautet: Frühstück (Müsli+Tee): 0,5 L Wasser >> 30 mL Spiritus Abendessen: 0,5 L Wasser >> 30 mL Spiritus Wärmflasche: 0,5 L Wasser >> 30 mL Ergibt dann für mich 90 mL Spiritus pro Tag. Damit hatte ich zuletzt Spiritus am Ende der Tour übrig, den ich dummerweise aber nicht gemessen habe. 50 mL pro Tag kommen mir dagegen trotzdem etwas knapp vor.
  11. Das beruhigt mich, die Nässedehnung von Si-Nylon wird ja doch immer als heftiger Nachteil angeführt. Und ich hätte wirklich keine Lust, wegen ein paar Gramm Gewichtsersparnis nachts nachzuspannen, wenn es mal regnet oder der Stoff durch Kondenswasser feucht wird. Bei Silpoly bin ich etwas vorsichtig, was man so von mangelnder Reißfestigkeit liest aber du prüfst deine Stoffe ja immer auf Herz und Nieren. Kennst du kurzfristig verfügbares Silpoly unterhalb von 40 g/m², denen du traust? Ich meinte tatsächlich das Tarp ohne Schnüre (aber mit Abspannschlaufen) unterhalb von 250 g. Mein Fehler, ich habe im Text oben nur die Heringe ausgeschlossen. Ich werde auf jeden Fall berichten, wo ich am Ende rauskomme. Ich sehe bei dir einen Karabiner. Ich plane, je nach Wetter zwischen dem Aufbau als Halbpyramide (gutes Wetter) und asymetric holden (schlechtes Wetter) zu wechseln, also auch mal schnell umbauen. Dafür fände ich eine clip-bare Lösung an zwei längeren Abspannschnüren geschickt. Am leichtesten wären natürlich Plastik-Handschuhhaken, aber ob die genügend aushalten? Selbst kleine Karabiner wiegen ja schnell mal 4-10 g. Ansonsten habe ich noch einen etwas solideren Karabinerhaken (0,7 g) gefunden. Nutzt jemand ähnliches? Oder doch eher ein D-Ring an der Schlaufe und T-Stopper an der Schnur? Die 3 m Länge sind gesetzt, da herrscht ja Einigkeit. Neben dem Gewicht würde mir auch die Farbauswahl beim 36er besser gefallen. Ist das schlüpfrige Material so schwierig, dass man sich da als Anfänger ständig vernäht und das Tarp versaut oder braucht man einfach länger und ist ständig am Fluchen?
  12. Hi zusammen, Ich schaue mich gerade nach einer leichteren und minimalistischeren Variante zu meinem 3x3 Tarp um. Ich liebäugele aktuell mit einem ersten MYOG-Projekt auf Basis des quick&dirt Tarps von @micha90. Kurzer Steckbrief zum Gebrauch und Randbedingungen: 1 Person, 1.80 m, Schaumstoffmatte Alpen oberhalb der Baumgrenze = keine bzw. kaum Krabbeltiere und Stechmücken Tourlängen typischerweise 2-4 Tage, bei komplett miesem Wetter ziehe ich gar nicht los oder nehme das 3x3 Tarp mit bzw. würde bei extremen Wetterumschwüngen in eine der unzähligen Berghütten ausweichen --> es geht mir also darum, einen Regenschauer/ eine Regennacht zu überstehen und bei einem Sommergewitter nicht völlig abzusaufen. Ich würde damit aber nicht wochenlang in den Sarek losziehen oder tagelang bei Schietwetter abwettern wollen. Aufbauform: Halbpyramide und bei Schietwetter eher asymetric holden Kosten < 150 € (also kein DCF) Zielgewicht ohne Heringe < 250 g Keinerlei Näherfahrung aber die Nähmaschine der Frau steht mir zur Verfügung Nächste Tour in wenigen Wochen, ich werde also nichts in den USA bestellen können, sondern auf kurzfristig lieferbares zurückgreifen Dazu habe ich noch ein paar Fragen: Stoff: Bisher wollte ich auf den 36 g/m² Ripstop SilNylon von extex setzen. Nun habe ich aber ebenfalls bei extex einen 40 g/m² Ripstop SilNylon 6.6 Stoff gesehen, der auf der Homepage mit interessanten Eigenschaften beworben wird: Was ich hier gelesen habe: Der 36g/m² Stoff ist ja vielen bekannt und funktioniert, wenn man die doch starke Ausdehnung bei Nässe akzeptiert. Zum zweiten Stoff habe ich bisher nichts gelesen. Kennt den jemand? Was würdet ihr empfehlen? Bei 3,0 m x 1,5 m ist der Gewichtsunterschied nur 18 g. Wenn ich dadurch nachts nicht durch eine feuchte Tarpschicht auf meiner Nase geweckt werde und zum Nachspannen aus dem warmen Schlafsack kriechen muss, wären mir das die 18 g wert (Asche auf mein Haupt). Bei den Abspannpunkten habe ich nun schon unterschiedliche Schichtvarianten gesehen: Abspannschlaufe auf dünnem Tarpstoff auf dickem Zeltbodenstoff oder Abspannschlaufe auf dickem Zeltbodenstoff auf dünnem Tarpstoff. Für mich wäre es logischer, die Schlaufe direkt auf den dicken und stabileren Stoff zu nähen (Variante 2). Gibt es eine bevorzugte Variante oder ist es eh egal da bei beiden Varianten alle 3 Schichten aneinander genäht werden und die Lastübertragung identisch ist? Klar muss die dicke Schicht nacht unten, um je nach Aufbau den Trekkingstock aufzunehmen aber da könnte ich doch die Schlaufe ebenfalls gut anbringen? Würdet ihr auf 3 x 1.5 m gehen oder reicht bei 1.80 m Körpergröße auch 2.8 x 1.5 m? VG Philipp
  13. Kannst du mittlerweile ein Fazit zum GramXpert Solo Tarp wide geben? Das habe ich gerade ins Auge gefasst (bin 1,8 m) aber finde wenig Erfahrungsberichte zu diesem Tarp.
  14. In dieser Karte kannst du dir auch gesperrte Wege anzeigen lassen - und falls es doch mal mit dem Zelt losgeht auch Schutzgebiete wie Jagdbanngebiete.
  15. Hi @SimplyMad Da hast du dir eine herrliche Gegend ausgesucht. Hier mal ein paar Anregungen: - Von der Riederalp an den Aletschgletscher. Ein Klassiker und herrlicher Gletscherblick. - Von Zermatt (falls wieder erreichbar, bitte Nachrichten checken) zum Stellisee mit herrlicher Sicht aufs Matterhorn (siehe Foto). Eine ähnliche Spiegelung bekommst du vom Riffelsee plus auf der anderen Seite vom Gornergrat noch einen schönen Gletscherblick - Vom Grimselpass östlich mit schöner Aussicht zurück auf den Grimselsee und Schreckhorn (Foto), dann weiter bis zu einem Ausblick über den Rhone-Gletscher Weitere Ideen (hier war ich noch nicht, steht auf meiner Liste): - Cabane du Mountet - Lac de Moiry - Lac d’Arpitettaz
  16. Sehr kostengünstig wäre der Simond Hochtourenrucksack Makalu von Decathlon. 120 €// ohne Haube und (herausnehmbares) Rückenpolster 850 g// das Polster kann je nach Tour mitgenommen werden (+126 g)// Volumen 45-70 L// Eispickelhalterung und Ski-/Snowboardhalterung// Hüftgurt mit 1 Tasche und Gerätehalterung// seitliche Kompressionsriemen Scheint auf den ersten Blick zu deinen Anforderungen zu passen. Ob die Rückenlänge passt, müsstest du testen. Ich habe den Rucksack nicht selber, er stand aber auf meiner Liste bei der Suche nach einem kostengünstigen Rucksack. Was (mir) fehlt: Seitentaschen für Trinkflaschen (dafür seitlicher Reißverschluss zum Hauptfach) und ein Frontnetz. Der Rucksack scheint eher für hochalpine Unternehmungen gemacht zu sein, wo man halt keine Flaschen, Wasserfilter und ähnliches in lockere Außentaschen auslagert, da die Rausfallgefahr je nach Disziplin nicht gering wäre.
  17. Das ist dann vermutlich eher so ein "Diamant" Aufbau, oder? Der Aufbau von @wilbo ist ja eher ein verbesserter A-Frame bei dem 3 Seiten vollständig geschlossen sind und selbst die schmale vierte Seite noch teilweise geschützt ist. Mein Aufbau ist ähnlich aber natürlich nicht ganz so elegant und schnittig, weil er halt auf einer einfachen quadratischen Grundform basiert. Mit 1,8x2,7 kann ich mir das nur deutlich luftiger, sprich wetteranfälliger vorstellen aber lasse mich gerne eines besseren belehren.
  18. EDIT von martinfarrent: Eure Beiträge drohten im Suche-Unterforum des Marktplatzes (wo sie sowieso eigentlich gar nicht hingehörten ) zu verwaisen. Drum habe ich sie in einen neuen Thread verschoben. Ich habe mir vor einem Jahr ebenfalls ein Tarp gesucht, dass ich üblicherweise alleine aber auch mal zu zweit nutzen kann. Wichtig war mir, dass es bei schlechtem Wetter auch einen Rundschutz bietet und mir nicht den Daunenschlafsack durchnässt. Sind 3x3 m und wiegt 570g. Selbst in geschlossener Bauweise hat man zu zweit gut Platz, alleine ist es ein Palast. Also größer würde ich es auf keinen Fall nehmen, da schließe ich mich @khyal an.
  19. Hi Joe, Schlafsack: ich habe selber seit vielen Jahren einen Daunenschlafsack von Decathlon mit Komforttemperatur 0°C, müsste ein Vorgänger vom aktuellen "MT900 0°C" sein. Ich habe ihn auf vielen Touren in den Alpen bei oft einstelligen Minusgraden und Frost an den Zeltwänden genutzt aber auch im Hochland in Island. Ich habe immer warm geschlafen und kann ihn als Einsteiger-Modell empfehlen. Ist mit ~1 kg natürlich nicht das ultraleichteste Modell aber auch nicht extrem schwer. Und falls es besonders kalt wird, einfach eine Flasche mit heißem Wasser als Wärmflasche in den Schlafsack nehmen - das hilft ungemein. Vor meiner Ultraleicht-Zeit habe ich dafür die hitzebeständigen Nalgeneflaschen genutzt (1 L). Jetzt verwende ich eine Faltflasche von Evernew (bis 90°C hitzebeständig, also einfach nachdem das Wasser kocht, 1 Minute abkühlen lassen). Die sind übrigens auch (falls relevant für dich) kompatibel zum Sawyer Filter. Isomatte: Wenn du (so hört es sich für mich an) möglichst mit deinem vorhandenen Equipment und überschaubaren Neuausgaben losziehen möchtest, kann ich folgendes vorschlagen: hol dir eine Faltisomatte vom Decathlon (MT500, ~20 €, Pendant zur Therm-a-Rest Z-Lite) und lege sie unter deine vorhandene Matte. Das erhöht den R-Wert um 2,1 (R-Werte kannst du einfach addieren). Wenn der von @Gibbon genannte Wert deiner vorhandenen Matte von 1,6 stimmt, dann kommst du somit auf 3,7. Das langt meiner Erfahrung nach auch für Minusgrade. Zudem kannst du dir die Unterlage und ein evtl. eingeplantes Sitzkissen sparen und hast für den hoffentlich nicht eintretenden Fall eines Lochs in deiner aufblasbaren Isomatte noch ein ausfallsicheres Backup. Falls es dann doch leichter werden soll, kannst du einige Segmente von der Faltmatte abschneiden, sodass nur noch der Bereich bis zu den Oberschenkeln abgedeckt wird. Ich persönlich nutze aktuell 8 Segmente dieser Faltmatte für den Torsobereich (R2,1) und darüber über die gesamte Körperlänge eine 4 mm Evazote-Matte (EVA50, R ~ 0,8). Nachteil: die Faltmatten sind einfach sehr voluminös. Ich nutze meine Faltmatte als Rückenelement außen an meinem Rucksack, der extra dafür vorgesehene Halter hat. Andere schnallen sie auf den Rucksack drauf. Unterlage: Tyvek bekommst du beispielsweise bei extremtextil (hier gibt es übrigens auch die Evazote-Matten). Eine Alternative wäre die leichtere aber weniger robuste Polycro-Folie.
  20. Ein kleiner Tipp am Rande für mehr Komfort: ich lege meine beiden Schaummatten seitlich um 5-10cm versetzt aufeinander. Das vergrößert die Liegefläche. Rechts und links ist dann natürlich auf einem dünnen Streifen nur eine Isolationsschicht aber als Auflagefläche für einen leichten Arm reicht das völlig aus.
  21. Wollten sie wohl schon aber erst später. Man muss in dieser Gegend bei einem Abschuss laut Otto wohl das ganze Tier verwerten, daher haben sie das Großwild in den ersten Tagen laufen lassen (unnötiger Ballast). Später am See hätten sie es wohl dankend angenommen. Der Rucksackinhalt wird übrigens hier gezeigt für Otto mit 36 kg und hier für Fabio mit 38 kg. Ich schaue solche Outdoor-Shows ganz gerne neben dem Abwasch an.
  22. Vielen Dank. Mit dem Begriff Kamsnap bin ich in der Suche fündig geworden. Hier (Link) wird ein Quilt an eine Faltmatte befestigt. @zweirad hat hier mit Kamsnaps und Knopfleisten experimentiert und ist wohl mit den Knopfleisten glücklich geworden. Inwieweit das auf meine Kombi aus Torso-Faltmatte und Evazote-Matte übertragbar ist, muss ich mal testen, falls das Thema Quilt konkret werden sollte. Ich lege beispielsweise die Matten gerne seitlich um 5-10 cm versetzt hin, um eine breitere Liegefläche zu generieren. In den Randbereichen liegen eh nur die Arme und da reicht mir auch eine Mattenschicht. Das würde aber eine Quiltbefestigung wieder schwierig machen.
  23. OT: Lustig, das Video ist mir schon vor einigen Monaten über den Weg gelaufen. Ist wirklich spannend, ich hatte mir vorher noch keine großen Gedanken zum Hintergrund der schweizer Bunker gemacht.
  24. Dann wünsche ich dir schon jetzt eine tolle Tour in dieser schönen Gegend 🙂. Und kann dir meine Abstecher oder auch die von @Nero_161 beschriebene Tour nur empfehlen 👍
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