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Ultraleicht Trekking

SouthWest

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    SouthWest reagierte auf nivi in [Suche] Wilde Wege, stille Dörfer: Wanderungen in den Abruzzen   
    Hallo! Für die Planung einer Tour in den Abruzzen suche ich das Buch "Wilde Wege, stille Dörfer: Wanderungen in den Abruzzen". Das Buch scheint zur Zeit nirgendwo verfügbar zu sein, daher hoffe ich, dass hier jemand ein altes Exemplar verkaufen (oder verleihen) würde Vielen Dank schonmal!
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    SouthWest hat eine Reaktion von truxx erhalten in Reiseplanung in Zeiten des Corona Virus...   
    Versteh ich nicht. Vom sich besinnen aufs lokale wird die Globalisierung doch nicht besser?!?! Die hat uns  das ganze ja sogar eingebrockt (verschärft um nicht unfair zu sein). Im Gegenteil beinhaltet Globalisierungskritik ja explizit die Abwendung vom globalen und den Fokus auf die Region.
    Ich würde also eher vorschlagen dass sich der ein oder andere mal in der nun vielleicht gewonnenen Zeit Gedanken zur Globalisierung macht 
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    SouthWest hat eine Reaktion von moritz erhalten in Reiseplanung in Zeiten des Corona Virus...   
    OT:
    Heute kam im Deutschlandfunk lauter Lob für wie die Regierung mit der Virussache umgeht. Dem würde ich mich grundsätzlich auch anschliessen. Es wird in Deutschland im weltweiten Vergleich ja recht viel getestet (ratet mal warum die Fallzahlen zB in Frankreich so niedrig sind, gleichzeitig aber so viele dort schon gestorben sind), was gut ist. Allerdings sollte man schon erwähnen dass das am Anfang seeeeeehr zäh voran ging. Ich wiederhole also meine vor Tagen hier etwas rüpelhafte ("Jens Spahn vor Kanzler!") gebrachte Kritik am Umgang mit der Sache.
    Normalerweise sollte man doch denken dass eine Regierung einen Notfallplan in der Schublade hat. Wenn zum Beispiel an einer Schule ein Massaker stattfindet, dann sind in 60 Minuten Sondereinsatzkräfte vor Ort. Das scheint sehr gut vorbereitet. Ein Virus ist nun nicht wirklich etwas besonderes. Die Ausbreitung ist grundsätzlich exponentiell (eine sehr einfache mathematische Funktion mit ein paar interessanten Eigenschaften) und wird durch den R Wert (wieviele andere steckt ein infizierter im Mittel an?) gekennzeichnet. Dann spielt noch die Mortalität eine sehr wichtige Rolle. Beide Werte waren relativ früh in China ermittelt worden. Man hätte also mal was vorbereiten können. Dann reist der Virus natürlich per Flugzeug überall hin. In Norditalien war er zuerst massiv vorhanden. Nur eine Frage der Zeit dass er nach Deutschland kommt. Man hätte also mal was vorbereiten können. Stattdessen geschah nix. Flüge von zB Padua in der roten Zone nach Berlin haben ganz normal stattgefunden als ob nichts wäre. Kein Fieber messen, keine Fragen gestellt, ... Über 6 oder 8 Wochen hat man einfach nur zugeschaut. Meine (gewagte) These: Die bisher 125 Todesopfer in Deutschland gehen auf die Kappe zögerlicher Politiker. Man könnte vielleicht sogar sagen: Die wirtschaftlichen Auswirkungen (Minus 7% Bruttosozialprodukt ist vorhergesagt) eines mehrere Wochen langen Lockdowns gehen auch auf jene. Den Virus hätte man am Anfang abwürgen koönnen. Siehe Singapur, Thailand, etc
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    SouthWest hat eine Reaktion von einar46 erhalten in Reiseplanung in Zeiten des Corona Virus...   
    OT:
    Heute kam im Deutschlandfunk lauter Lob für wie die Regierung mit der Virussache umgeht. Dem würde ich mich grundsätzlich auch anschliessen. Es wird in Deutschland im weltweiten Vergleich ja recht viel getestet (ratet mal warum die Fallzahlen zB in Frankreich so niedrig sind, gleichzeitig aber so viele dort schon gestorben sind), was gut ist. Allerdings sollte man schon erwähnen dass das am Anfang seeeeeehr zäh voran ging. Ich wiederhole also meine vor Tagen hier etwas rüpelhafte ("Jens Spahn vor Kanzler!") gebrachte Kritik am Umgang mit der Sache.
    Normalerweise sollte man doch denken dass eine Regierung einen Notfallplan in der Schublade hat. Wenn zum Beispiel an einer Schule ein Massaker stattfindet, dann sind in 60 Minuten Sondereinsatzkräfte vor Ort. Das scheint sehr gut vorbereitet. Ein Virus ist nun nicht wirklich etwas besonderes. Die Ausbreitung ist grundsätzlich exponentiell (eine sehr einfache mathematische Funktion mit ein paar interessanten Eigenschaften) und wird durch den R Wert (wieviele andere steckt ein infizierter im Mittel an?) gekennzeichnet. Dann spielt noch die Mortalität eine sehr wichtige Rolle. Beide Werte waren relativ früh in China ermittelt worden. Man hätte also mal was vorbereiten können. Dann reist der Virus natürlich per Flugzeug überall hin. In Norditalien war er zuerst massiv vorhanden. Nur eine Frage der Zeit dass er nach Deutschland kommt. Man hätte also mal was vorbereiten können. Stattdessen geschah nix. Flüge von zB Padua in der roten Zone nach Berlin haben ganz normal stattgefunden als ob nichts wäre. Kein Fieber messen, keine Fragen gestellt, ... Über 6 oder 8 Wochen hat man einfach nur zugeschaut. Meine (gewagte) These: Die bisher 125 Todesopfer in Deutschland gehen auf die Kappe zögerlicher Politiker. Man könnte vielleicht sogar sagen: Die wirtschaftlichen Auswirkungen (Minus 7% Bruttosozialprodukt ist vorhergesagt) eines mehrere Wochen langen Lockdowns gehen auch auf jene. Den Virus hätte man am Anfang abwürgen koönnen. Siehe Singapur, Thailand, etc
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    SouthWest hat eine Reaktion von khyal erhalten in Reiseplanung in Zeiten des Corona Virus...   
    Versteh ich nicht. Vom sich besinnen aufs lokale wird die Globalisierung doch nicht besser?!?! Die hat uns  das ganze ja sogar eingebrockt (verschärft um nicht unfair zu sein). Im Gegenteil beinhaltet Globalisierungskritik ja explizit die Abwendung vom globalen und den Fokus auf die Region.
    Ich würde also eher vorschlagen dass sich der ein oder andere mal in der nun vielleicht gewonnenen Zeit Gedanken zur Globalisierung macht 
  6. Betrübt
    SouthWest hat eine Reaktion von wilbo erhalten in Reiseplanung in Zeiten des Corona Virus...   
    Wo es etwas zu holen gibt, da findet der Raubbau schon lange statt. Dazu braucht es keinen Virus. Die Länder zB in Afrika sind so auch schon schwach genug. Gutes Beispiel: Die europäischen Fangflotten die vor der afrikanischen Küste alles leerfischen. Und wenn ein Land etwas stärker ist wird es halt wieder zurechtgebombt. Libyen war 2010 auf dem Human Development Index auf Rang 40 unter allen Nationen weltweit.. Leider gibt's da Öl.
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    SouthWest reagierte auf MarcG in Reiseplanung in Zeiten des Corona Virus...   
    @martinfarrent Jetzt muss ich aber doch mal nachfragen: Oben hast Du meinem Einwand, dass man der Einsatz von Maßnahmen immer nur angemessen und sinnvoll erfolgen soll, widersprochen und nun argumentierst Du ja sehr differenziert und betonst wie wichtig Beschränkungen und Fokussierung sind. Wie passt das zusammen? 
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    SouthWest hat eine Reaktion von truxx erhalten in Reiseplanung in Zeiten des Corona Virus...   
    Stimme voll zu! Dazu dieser Artikel.
    Trotzdem bleibt es leider ein mathematischer Fakt dass der R Wert (wieviele andere steckt ein infizierter im Mittel an?) unter 1 gedrückt werden muss um die Ausbreitung zu stoppen. Das bedeutet dass erstmal alle Massnahmen in Betracht kommen sollten. Trotzdem wird es so wie immer sein, dass ein paar der schönen neuen Massnahmen bleiben werden und nicht wieder abgeschafft werden.... wir sollten zumindest alle aufmerksam anschauen was da passiert.
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    SouthWest hat eine Reaktion von wilbo erhalten in Reiseplanung in Zeiten des Corona Virus...   
    Stimme voll zu! Dazu dieser Artikel.
    Trotzdem bleibt es leider ein mathematischer Fakt dass der R Wert (wieviele andere steckt ein infizierter im Mittel an?) unter 1 gedrückt werden muss um die Ausbreitung zu stoppen. Das bedeutet dass erstmal alle Massnahmen in Betracht kommen sollten. Trotzdem wird es so wie immer sein, dass ein paar der schönen neuen Massnahmen bleiben werden und nicht wieder abgeschafft werden.... wir sollten zumindest alle aufmerksam anschauen was da passiert.
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    SouthWest hat eine Reaktion von martinfarrent erhalten in Reiseplanung in Zeiten des Corona Virus...   
    Stimme voll zu! Dazu dieser Artikel.
    Trotzdem bleibt es leider ein mathematischer Fakt dass der R Wert (wieviele andere steckt ein infizierter im Mittel an?) unter 1 gedrückt werden muss um die Ausbreitung zu stoppen. Das bedeutet dass erstmal alle Massnahmen in Betracht kommen sollten. Trotzdem wird es so wie immer sein, dass ein paar der schönen neuen Massnahmen bleiben werden und nicht wieder abgeschafft werden.... wir sollten zumindest alle aufmerksam anschauen was da passiert.
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    SouthWest reagierte auf Jennypenny in Reiseplanung in Zeiten des Corona Virus...   
    Habe jetzt angefangen, mich mit der Vorbereitung einer Tour zum Schrebergarten statt dem südl. Kungsleden zu befassen. (Die Versorgung eigener Kleingärten wird auch bei Ausgangssperre erlaubt sein.) Bin schon sehr aufgeregt: Mind. die Hälfte des Weges ist nicht asphaltiert, hoher Wildtierbestand. Meint ihr, ich sollte einen Bärenkanister einpacken? Und welche Schuhe ziehe ich an?  
    Ach menno. 
  12. Witzig!
    SouthWest hat eine Reaktion von wilbo erhalten in Reiseplanung in Zeiten des Corona Virus...   
    Für Menschen in Wohnungen einnageln bin ich natürlich nicht.
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    SouthWest hat eine Reaktion von einar46 erhalten in Reiseplanung in Zeiten des Corona Virus...   
    OT:
    Klar glaube ich das. Man merkt es ja auch. China hat (schon bei 400 bekannten Fällen, also extrem früh) riesige Wirtschaftszentren (Hubei) dicht gemacht. Teilweise kamen kaum noch Waren aus China.
    Wenn denen ihre Einwohner egal wären hätten sie doch einfach weiter gemacht. Im Gegenteil kommen solche menschenverachtenden Ideen eher aus England.
    Man sollte sich mal an den Gedanken gewöhnen dass nicht alles abgrundtief schlechte aus Russland und China kommt und alles Gute und schöne aus dem Westen.
    https://www.youtube.com/watch?v=VcEnG7qxnLY
  14. Danke!
    SouthWest hat eine Reaktion von wilbo erhalten in Reiseplanung in Zeiten des Corona Virus...   
    Schaut Euch mal diesen Verlauf an. Da sieht man dass die SARS-erfahrenen südostasiatischen Länder (zum Beispiel Singapur [300 Fälle, keine Toten] und Thailand [100 Fälle, keine Toten]) anscheinend alles richtig machen. Wie China das ganze im Keim erstickt hat ist auch ziemlich eindrucksvoll (siehe hier). Die westlichen Kuscheldemokratien versagen da im Vergleich ziemlich ("Wird schon nicht so schlimm werden". Jens Spahn for Kanzler! )
    Ich empfehle das hier mal durchzulesen (ich glaube die links gab es noch nicht in diesem Faden):
    https://medium.com/@tomaspueyo/coronavirus-act-today-or-people-will-die-f4d3d9cd99ca
    https://medium.com/@tomaspueyo/coronavirus-the-hammer-and-the-dance-be9337092b56
  15. Gefällt mir!
    SouthWest reagierte auf LaMarmotte in Neue Ultraleicht-Ausrüstung   
    Dyborg Gear aus Hamburg ist auf DCF spezialisiert. Es gibt u.a. Hüfttaschen, Zip Pouches und einen Rolltop-Rucksack mit Frontzugriff:
    https://www.etsy.com/de/shop/dyborg
  16. Gefällt mir!
    SouthWest reagierte auf einar46 in Regenjacke - Mein 3.MYOG-Projekt   
    @wilbo: Interessantes Projekt, bitte berichte!
    So hat es ein Forumsteilnehmer in einem anderen Thread geäußert, wo ich nach geeigneten Reißverschlüssen für eine MYOG-Regenjacke gefragt habe.
    Idee
    Da meine Regenjacke von zpacks (Vertice Rain Jacket) nach 2 Jahren intensiver Nutzung und mehrmaliger Imprägnierung nicht mehr richtig dicht ist, habe ich lange überlegt, ob ich mich nicht einmal an einer Regenjacke (MYOG-Projekt 3) versuchen sollte.
    Angestachelt durch die vielen hervorragenden MYOG-Projekte hier im Forum, bin ich dann  zur Tat geschritten.
    Vorbereitung
    Durch Zufall bin ich auf der Internet-Seite von extremtextil über ein Projekt gestolpert, in dem eine Regenjacke aus DCF (Cuben) nur durch kleben angefertigt wurde. Sofort war ich „angefixt“. Durch das Kleben konnte ich das Nähen weitestgehend vermeiden. So war der Plan.
    Ein zweiter Zufall hier im Forum hat mich über einen Thread stolpern lassen, wo ein bestimmtes atmungsaktives DCF-Gewebe (Dyneema® Composite Fabric, atmungsaktiv m. ePTFE-Membran, CTB1B3-1.0/H2 I, 40g/qm) eine Rolle gespielt hat. Obwohl ich die Atmungsaktivität von Materialien kritisch sehe, schien mir das Material für eine Regenjacke geeignet zu sein.
    Jetzt hatte ich die Art der Verarbeitung und das Material geklärt.
    Weil ich nicht sofort mit dem teuren DCF-Material loslegen wollte, habe ich mir noch „billigeres“ DCF von extremtextil besorgt. Mit diesem Material habe ich DCF-Beutel (MYOG-Projekt 1) verschiedener Größen angefertigt. Ich verstaue zusammengehörende Ausrüstungsgegenstände (Quilt, Kleidung, Hygiene, Medizin usw) gerne in Beuteln. Dadurch habe ich sehr schnell Zugriff auf bestimmte Ausrüstungsgegenstände und muss nicht ewig im Rucksack rumsuchen. Diese Beutel waren bisher aus einem Netzgewebe (zB Cocoon). Nach und nach habe ich alle Netzbeutel durch leichtere DCF-Beutel ersetzt. Bei der „Massenproduktion“ der einfachen DCF-Beutel habe ich viel über den Umgang mit dem DCF-Transferklebeband gelernt.
    Dann habe ich mich an ein filigraneres Projekt herangetastet. Ich habe mir eine DCF-Geldbörse (MYOG-Projekt 2) für Karten, Scheine und Münzen angefertigt. In diesem Projekt kam es vor allem auf eine saubere Klebetechnik auf kleinstem Raum an. Die Geldbörse (19 g) hatte ich schon im Oktober/November 2019 auf meiner 1200-km-Tour auf dem Jakobsweg Camino de Levante in Spanien im Einsatz. Dort hat sie sich sehr gut bewährt. Alles hat gehalten, nichts ist kaputt gegangen.
    Jetzt hatte ich eine ganze Menge an Erfahrung in der Verarbeitungstechnik (Klebetechnik) gesammelt.
    Es fehlte nur noch ein Schnittmuster. Dann konnte es losgehen.
    Als Schnittmuster habe ich mich nach einer intensiven Recherche im Internet für die Herrenjacke „Fehmarn“ von Farbenmix entschieden (siehe Bild 1).

    Bild 1: Schnittmuster
    Dabei wollte ich zusätzlich auf die Ärmelbündchen, die Taschen und den durchgehenden Reißverschluss verzichten.
    Um mir ein Bild von den Größenverhältnissen zu machen und um ein Gefühl dafür zu bekommen, wie sich meine 3 Kleidungsschichten (1=T-Shirt (Merino), 2=dünner langärmliger Pullover (Merino), 3=dicker langärmliger Cumulus Climalite KuFa-Pullover) im Extremfall unter einer Regenjacke der Größe XXL (selber trage ich in der Regel XL) „machen“, habe ich mir ein „Vorserienmodell“ aus stabilen Plastiksäcken aus dem Baumarkt gebastelt. Das Modell habe ich ohne Ärmel angefertigt und nur grob mit einem Tacker „zusammengetackert“.
    Beim Test hatte ich alle Kleidungsschichten an. Überrascht musste ich feststellen, dass es trotz des XXL-Modells relativ eng in der Test-Regenjacke zuging. Die Bewegungsfreiheit war nicht berauschend. Dann habe ich mich entschieden trotzdem das XXL-Modell zu nehmen, mehr war in dem Schnittmuster eh nicht abgebildet. Aber statt der Nahtzugabe von 1 cm, habe ich eine Nahtzugabe von 2 cm zu gewählt. Was das schneidertechnisch für Auswirkungen haben könnte, war mir nicht klar. Auch meine Frau konnte mir da nicht weiterhelfen. Ich habe mir dadurch einfach etwas mehr Bewegungsfreiheit versprochen.
    Die Vorbereitungen waren jetzt abgeschlossen. Der Plan war in groben Zügen klar. Irgendwo habe ich dann noch eine Fotoanleitung (PDF-Datei) aufgetrieben, wo für mich als absoluten Schneider-Laien zu erkennen war, wie ich anfangen muss.
    Go - „Vorwärts immer, rückwärts nimmer“ (frei nach E.Honecker)
    Dann habe ich das Schnittmuster hergenommen und dass XXL-Modell ausgeschnitten. Die von mir verwendeten Teile sind im Bild 2 zu sehen.

    Bild 2: Einzelteile in Position
    In dem Bild habe ich die Einzelteile so positioniert, wie sie ungefähr zusammengefügt werden müssen.
    1   = eine Hälfte des Vorderteils
    2   = eine Hälfte des Rückenteils
    3   = eine Hälfte der Schulterpasse
    6   = ein Arm
    10 = eine Seite der Kapuze
    11 = Mittelstreifen der Kapuze
    Schei.e! Als ich die ausgelegten Teile des Schnittmusters von oben betrachtet habe, wurde mir mit einem Schlag bewusst, was mir bevorstand. Kurven, teilweise schlimmer als bei der Alpenetappe der Tour de France hoch nach Alp d’Huez. Kurzfristig habe ich daran gedacht das Projekt zu den Akten zu legen. Kurven über Kurven, speziell die Armanschlüsse, schienen für mich auf den ersten Blick in der Klebevariante nicht vernünftig lösbar zu sein.
    Erstmal habe ich das Projekt zur Seite gelegt und überlegt, was ich mache. Nach ein paar Tagen des Grübelns und nach der Aufmunterung durch meine Frau war mein Ehrgeiz wieder erwacht.
    Dann habe ich die Teile mit der Nahtzugabe von 2 cm angezeichnet und ausgeschnitten. Bei den Teilen 1(=Vorderteil), 2(=Rückenteil), 3(=Schulterpasse), 6(=Arm) und 10(=Kapuze) habe ich das DCF-Material doppelt gelegt, weil diese Teile symmetrisch sind.
    Im Bild 3 ist zu sehen, dass ich die Ärmel ab der Mitte etwas breiter habe auslaufen lassen. Zusätzlich habe ich die Länge der Ärmelbündchen dazugegeben. Die wollte ich ja nicht haben.

    Bild 3: Arm verlaengert und verbreitert
    Ich habe lange überlegt und auch getestet, wie ich eine stabile Klebeverbindung herstellen kann. Dass es gehen muss, hat das MYOG-Projekt auf der Internetseite von extremtextil gezeigt. „Normales“ DCF hat einen etwas anderen Aufbau als das atmungsaktive DCF-Material. Bei Klebeversuchen habe ich festgestellt, dass die „weiße“ Membran-Innenseite, nicht besonders stabil ist. Die Klebeverbindung, Außenseite auf Innenseite und umgekehrt, ließ sich relativ leicht lösen. Das kannte ich von „normalem“ DCF aus meinen Test-MYOG-Projekten 1 und 2 so nicht. Mit der Außenseite, der „grau-weißen“ Seite, also Außenseite auf Außenseite, war die Klebeverbindung stabiler, aber für meine Begriffe auch nicht optimal (siehe Zugtest weiter unten).
    In den Bildern 4, 5 und 6 ist an Mustern zu sehen, wie ich letztendlich eine Klebeverbindung, Außenseite auf Außenseite, hergestellt habe.
    Zuerst habe ich die Außenseite (grau-weiß) in der Breite des DCF-Transferklebebandes (10 mm) in Richtung der Innenseite (weiß) gefaltet. Das DCF-Transferklebeband habe ich dann sozusagen auf einer gefalteten Außenseite aufgebracht und mit der anderen, ebenfalls gefalteten, Außenseite verklebt. Auf der Innenseite des DCF-Musters entsteht dann ein Steg, wie er im Bild 4 zu sehen ist.

    Bild 4: Klebeverbindung 1
    Diesen Steg lege ich dann in eine bestimmte Richtung um. In welche Richtung ich das mache, erkläre ich in einem späteren Bild. Im Bild 5 ist dieser teilweise umgelegte Steg zu sehen.

    Bild 5: Klebeverbindung 2
    Zum Abschluss einer Klebeverbindung überklebe ich den umgelegten Steg mit DCF-Reparaturklebeband (Dyneema® Composite Fabric (ehem. Cuben Fiber), Reparaturklebeband, 25mm). Das ist im Bild 6 zu sehen. Bei einer Breite des Steges von 10 mm (, wenn ich genau klebe, was mir nicht immer durchgehend gelungen ist) und einer Breite von 25 mm des DCF-Reparaturklebebandes, überlappt das DCF-Reparaturklebeband den Steg auf beiden Seiten mit 7-8 mm. Dadurch geht das DCF-Reparaturklebeband nicht nur eine Verbindung mit dem Steg ein, sondern auch mit der Innenseite des DCF-Materials. Der „glänzende“ Bereich im Bild 6 ist das DCF-Reparaturklebeband. Man sieht schön, wie es über der Verklebung liegt und auch noch rechts und links von der Verklebung Kontakt mit der Innenseite des DCF-Materials hat.

    Bild 6: Klebeverbindung 3
    Alle Stege auf der Innenseite habe ich zusätzlich mit DCF-Reparaturklebeband überklebt. Das hat das Gewicht der Regenjacke gehörig in die Höhe geschraubt. Am Schluss meines Berichts gehe ich noch auf das Gewicht der Regenjacke ein und welche Rolle das „reichlich“ verklebte DCF-Reparaturklebeband dabei gespielt hat.
    Warum habe ich das getan?
    Der erste Grund ist das negative Ergebnis eines Zugtests der Klebeverbindung.
    Bei Zugtests der Verklebung ohne DCF-Reparaturklebeband auf der Innenseite konnte ich die Verklebung unter mäßiger Kraftanstrengung lösen. Das ist mir auch mehrere Tage später gelungen. Dann habe ich den Steg auf der Innenseite umgelegt und mit DCF-Reparaturklebeband überklebt. Bei dem sofort anschließenden Zugtest ist es mir trotz äußerster Kraftanstrengung nicht mehr gelungen die Klebeverbindung zu lösen. Das DCF-Reparaturklebeband hat offenbar für eine Zugentlastung des Stegs gesorgt.
    Bleibt die Frage, ob solche extremen Zugbelastungen, wie ich sie simuliert habe, bei einer Regenjacke auftreten können.
    Den zweiten Grund für die Benutzung des DCF-Reparaturklebebandes auf der Innenseite des DCF-Materials erkläre ich etwas später.
    Zuerst habe ich die Schulterpasse (Teil 3) mit dem Rückenteil (Teil 2) verklebt. Das war kein Problem, weil die zu verklebenden Seitenkanten gerade waren. Anschließend habe ich das Vorderteil (Teil 1) an die Schulterpasse angeklebt. Alle Stege auf der Innenseite habe ich umgelegt und mit DCF-Reparaturklebeband überklebt.
    Jetzt habe ich mich an das erste „Kurventeil“, den rechten Arm, herangewagt. An den einzelnen Teilen sind Markierungen (Pfeile), die ich vom Schnittmuster auf das DCF-Material übertragen habe. Im Bild 7 ist ein solcher Pfeil zu sehen. Der Arm, das Teil unten im Bild 7, muss mit dem Teil oben genau an der Pfeilposition angeklebt werden.

    Bild 7: Markierungen
     
    Zusätzlich habe ich in regelmäßigen Abständen das gefaltete DCF-Material eingeschnitten, damit ich besser um die „Kurve“ komme. Die Einschnitte habe ich nur an dem Teil gemacht, das ich vorher aus den Teilen 1 (=Vorderteil), 2 (=Rückenteil) und 3 (=Schulterpasse) zusammengeklebt hatte.  
    Die Bilder 8, 9 und 10 zeigen das Kleben eines solchen „eingeschnittenen“ Teiles.
    Bild 8 zeigt das aufgebrachte DCF-Transferklebeband.

    Bild 8: Einschnitt mit DCF-Transferklebeband
    Bild 9 zeigt den Beginn des Ablösens der Schutzschicht vom DCF-Transferklebeband. Genau an dieser Stelle sollte die Schutzschicht vom DCF-Transferklebeband abgezogen werden. Macht man das an einer anderen Stelle, richtet sich die umgeknickte Kante wieder auf und kann nur unter großen Schwierigkeiten verklebt werden. Im Notfall muss man den Kleber mit den Finger berühren und die umgeknickte Kante wieder „flachlegen“ (Ha, der Ausdruck gefällt mir).

    Bild 9: Ablösen der Schutzschicht vom DCF-Transferklebeband
    Bild 10 zeigt den verklebten Steg an dieser Stelle.

    Bild 10: Verklebter Steg mit Markierungen
    Bild 11 zeigt einen Steg, der einige Falten enthält. Diese Falten entstehen,
    -wenn nicht sauber geklebt wird oder
    -wenn die Einschnitte zu weit auseinanderliegen oder
    -wenn es „krass“ um die Kurve geht.
    Die Abstände zwischen den Einschnitten habe ich aber absichtlich etwas größer gewählt, weil ich keine 1 cm- oder 2 cm-Stücke kleben wollte. Da wäre ich zwar besser um die „Kurven“ gekommen, aber das war mir zu viel „Fummel“-Arbeit. Nach dem Verkleben der Arme habe ich besonders faltige Stellen an den Stegen mit etwas Kraftaufwand „glattgezogen“.  
    Das mit den Falten hat mich aber weniger gestört, weil die meisten Falten innen liegen. Die Optik des DCF-Materials geht nach längerer Nutzung eh in einen „Knitterlook“ über, der angeblich die Eigenschaften von DCF nicht beeinträchtigen soll. Ich habe einige Ausrüstungsgegenstände aus DCF, die durch die jahrelange Nutzung genau diesen Knitterlook aufweisen. Einen Verlust von bestimmten Eigenschaften (zB Wasserdichtheit) konnte ich noch nicht feststellen.

    Bild 11: Verklebter Steg mit Falten
    Bild 12 zeigt ein weiteres Problem, ein kleines Loch, das entstehen kann,
    -wenn unsauber eingeschnitten wird oder
    -wenn die Einschnitte unsauber verklebt werden.

    Bild 12: Verklebter Steg mit Loch
    Genau dieses Loch ist der zweite Grund für die Verwendung des DCF-Reparaturklebebandes auf der Innenseite der Regenjacke. Um die Regenjacke an dieser Stelle trotz unsauberen Arbeitens dicht zu bekommen, lege ich den Steg einfach in Richtung des eingeschnittenen Teils um (siehe Bild 13 und 14) und überklebe ihn mit dem DCF-Reparaturklebeband.

    Bild 13: Umgelegter Steg

    Bild 14: Verklebter Steg wird mit DCF-Reparaturklebeband überklebt
    Mit dem 2.Arm bin ich ebenso verfahren.
    Das Ergebnis der für mich sehr komplizierten „Armoperation“ ist im Bild 15 zu sehen.

    Bild 15: Die Arme sind endlich dran
    Die Ärmel sind angeklebt, aber noch nicht geschlossen. Bevor ich die Arme schließen und das Vorderteil mit dem Rückenteil verbinden konnte, musste ich mir überlegen, was ich mit den Ärmelabschlüssen machen wollte.
    Ein Gedanke war eine elastische Kordel einzuziehen, wie es an vielen Regenjacken zu sehen ist. Ein anderer Gedanke war das Annähen eines Klettbandes, was auch oft Verwendung findet. Beide Varianten würden mir einen variablen und einigermaßen wasserdichten Abschluss gewähren.
    Da ich auch bei Minusgraden keine Handschuhe trage, die unter die Ärmel passen müssten, war ein variabler Ärmelabschluss eigentlich nicht unbedingt erforderlich. Deshalb habe ich mich entschieden für den Ärmelabschluss einfache Kam-Snaps zu verwenden. Das war für mich die einfachste Variante mit dem geringsten Aufwand.
    In den Bildern 16 und 17 ist zu sehen, wie ich den Ärmelabschluss einmal umklappe und verklebe und anschließend dann mit DCF-Reparaturklebeband auf der Innenseite verstärke.

    Bild 16: Armabschluss mit DCF-Transferklebeband

    Bild 17: Armabschluss mit DCF-Reparaturklebeband verstärkt
    In den Bildern 18 und 19 ist zu sehen, wie die Kam-Snaps angebracht werden.

    Bild 18: Armbund mit geöffneten Kam-Snaps

    Bild 19: Armbund mit geschlossenen Kam-Snaps
    Die Position der Kam-Snaps an den Ärmelabschlüssen habe ich durch ausprobieren bestimmt, so dass noch etwas „Luft“ zwischen Arm und Ärmel vorhanden ist.
    Jetzt habe ich das Vorderteil mit dem Hinterteil verklebt und gleichzeitig auch den dazugehörenden Arm. Auf der anderen Seite habe ich das auch getan. Das Ergebnis ist im Bild 20 zu sehen.

    Bild 20: Regenjacke nach Armverschluss
    Das Bild 21 zeigt im Gegenlicht die Verklebungen in der Breite (ca. 10 mm) des DCF-Transferklebebandes.

    Bild 21: Klebestellen im Gegenlichtbild
    Jetzt war die Kapuze an der Reihe. Bei der Kapuze habe ich mir überlegt, wie ich bei Regen und starken Winden einen festen Halt erreichen wollte. Bei meinen anderen Regenjacken wird das immer durch einen elastischen Kordelzug bewerkstelligt. Aber erstmal musste ich die 3 Teile der Kapuze verkleben. Dabei habe ich die Techniken verwendet, wie bei den anderen Teilen. In „Kurven“ habe ich das Seitenteil (Teil 10) eingeschnitten, wie bei den Armen, und dann das Seitenteil mit dem Mittelteil (Teil 11) verklebt. Mit dem anderen Seitenteil habe ich das ebenso gemacht.
    Jetzt habe ich im Vorderteil der Kapuze die Kante zweimal umgeklappt und verklebt. So ist ein Kanal für einen späteren Kordelzug entstanden. Leider habe ich von diesem Vorgang keine Bilder angefertigt.
    Zum Abschluss habe ich die Kapuze an den Torso der Regenjacke angeklebt. Dabei war es wichtig auf die Markierungen zu achten, damit die Kapuze genau in die Regenjacke eingepasst werden kann.
    Das Bild 22 zeigt die Regenjacke im fertig geklebten Zustand ohne den Reißverschluss.

    Bild 22: Regenjacke mit Kapuze und ohne Reißverschlss
    Jetzt war der Reißverschluss an der Reihe. Dafür habe ich mir Meterware (YKK AQUAGUARD 3C, Meterware, graphitgrau) nebst einem passenden Schieber von extremtextil besorgt. Den Reißverschluss habe ich auf die passende Länge zugeschnitten und oben und unten mit Metall-Endstücken versehen.
    Jetzt war die Frage: Wie befestige ich den Reißverschluss?
    Hier im Forum war die Meinung, dass es besser wäre den Reißverschluss wegen der zu erwartenden Schälbelastungen anzunähen.
    Also doch nähen.
    Dann habe wir, meine Frau und ich, versucht Probestücke des DCF-Materials mit einer einfachen Naht zu nähen. Nach ca. 1 Stunde haben wir entnervt aufgegeben. Es ist uns einfach nicht gelungen. Hier im Forum habe ich dann nach Problemen in MYOG-Nähprojekten gesucht und bin auf eine Menge von Kommentaren gestoßen, wo die unterschiedlichsten Probleme behandelt wurden. Einige habe ich auch bei unseren erfolglosen Versuchen vorgefunden, aber trotzdem habe ich das mit dem Nähen erstmal zur Seite gelegt.
    Dann habe ich mir überlegt, dass ich den Reißverschluss einfach mal einkleben könnte. Selbst wenn die Verklebung nicht richtig halten sollte, würde mir das später beim Nähen helfen, weil ich dadurch der provisorischen Befestigung des Reißverschlusses mit Stecknadeln aus dem Weg gehen würde.
    Also habe ich den Reißverschluss mit DCF-Transferklebeband eingeklebt. Schon bei der Verklebung habe ich festgestellt, dass die Klebeverbindung des Reißverschlusses mit dem DCF-Material erstaunlich stabil war. Zusätzlich habe ich auf der Innenseite den Reißverschluss mit dem DCF-Reparaturklebeband fixiert. Ein vorsichtiger Zugtest, den ich dann langsam immer weiter verstärkt habe, ergab die Erkenntnis, dass der Reißverschluss „bombenfest“ mit dem DCF-Material verbunden war. Ich war total überrascht.
    Das Bild 23 zeigt den „vorerst“ nur eingeklebten Reißverschluss.

    Bild 23: Regenjacke mit Reißverschluss
    Als letzte Arbeit habe ich das elastische Kordelband in die Kapuze eingefädelt, was im Bild 24 zu sehen ist.

    Bild 24: Regenjacke mit Kordelzug an der Kapuze
    Das Bild 25 zeigt das Endergebnis nach einem ersten Test in leichtem Regen.

    Bild 25: Das Kunstwerk ist fertig
    Gewicht
    Ich hatte ja schon angedeutet, dass das DCF-Reparaturklebeband das Gesamtgewicht der Regenjacke entscheidend beeinflusst hat. Hätte ich es nicht verwendet, würde die Regenjacke weniger als 100 g wiegen.
    DCF-Material (Stoff)                     75 g
    DCF-Reparaturklebeband und
    DCF-Transferkleber                      37 g
    Reißverschluss + Kordel             20 g
    Gesamt                                       132 g
    Das DCF-Material und den Reißverschluss habe ich exakt gewogen. Den Rest, das DCF-Reparaturklebeband und den DCF-Transferkleber (ohne Schutzschicht!!!), habe ich aus dem Gesamtgewicht der Regenjacke „herausgerechnet“. Dabei wird das Gewicht des DCF-Reparaturklebebandes den eigentlichen DCF-Transferkleber deutlich übersteigen.
    Fazit
    Den ersten Test im Regen und unter der Dusche hat die Regenjacke mit Bravour bestanden. Jetzt muss ich noch weitere Tests durchführen und prüfen, wie sich die Regenjacke im täglichen Alltag schlägt.
    Die Regenjacke macht wegen des DCF-Materials einen sehr „gebrechlichen“ Eindruck. Deshalb werde ich Tests mit dem Rucksack sehr vorsichtig angehen.
    Wenn das Problem mit dem Nähen des DCF-Materials gelöst ist, werde ich den Reißverschluss aus Sicherheitsgründen noch annähen. Man weiß ja nie…
    Ob ich das atmungsaktive DCF-Material nochmal verwenden würde?
    Ich kann es nicht genau sagen. Da bin ich zwiegespalten. Unschlagbar leicht ist es ja, wie in der obigen Rechnung zu sehen ist.
    Die nächsten Wochen müssen zeigen, was die Regenjacke kann…
     
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    SouthWest hat eine Reaktion von Red.Green.Blue erhalten in Ein robuster großvolumiger Rucksack für den Winter   
    Jetzt brauche ich nur noch jemanden der das für mich näht..  
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    SouthWest reagierte auf doast in [Biete] MLD Solomid XL + passendes MLD Innenzelt   
    Hallo zusammen,

    mein periodisches "Ausmisten" geht weiter.

    Aktuell gibt es ein top erhaltenes MLD Solomid XL inkl. passendem MLD Innenzelt zu kaufen.

    Es handelt sich um das ältere Modell des Solomid XL aus Silnylon und entspricht in der Größe dem aktuellen Solomid (ohne XL).

    Preislich setze ich mal 275€ an.
     
    Ich glaube zum Solomid muss man nicht viel sagen, deswegen kopiere ich anbei den Text aus meinem Online-Inserat von anderer Stelle:

    Verkaufe ein MLD Solomid XL inkl. Innenzelt aus Silnylon in Topzustand.

    Das Außenzelt als auch das Innenzelt befinden sich in einwandfreiem Zustand und wurden selten bzw. im Falle des Innenzelts nie verwendet. Das Innenzelt kann separat aufgestellt werden bzw. mit dem Außenzelt kombiniert werden. Das Innenzelt wurde nur zum Testaufbau aufgebaut. Auf Tour bin ich lediglich mit dem Außenzelt gewesen um Gewicht zu sparen. Wenn beide Teile kombiniert werden hat man einen kompletten Rundumschutz vor den Elementen aber auch vor sämtlichen Getier. Das Außenzelt alleine bietet Schutz vor den Elementen und spart im Vergleich zur Kombination Gewicht.

    Das MLD Solomid XL ist extrem wetterstabil und leicht zum Auf- und Abbauen.

    Der Größte Vorteil ist das im Verhältnis zur Leistung sehr geringe Gewicht:
    Das Außenzelt wiegt 533 g (auf meiner Küchenwaage inkl. Packsack und aller Schnüre)
    Das Innenzelt wiegt 343 g (auf meiner Küchenwaage inkl. Packsack und aller Schnüre)
    Die Nähte wurden abgedichtet.
    Das MLD Solomid XL ist ein amerikanischer Klassiker aus dem Hause Mountain Laurel Design. Die Preise inkl. Eigenimport liegen deutlich über dem Angebotspreis.

    Es handelt sich um die ältere XL Version, entspricht daher den Abmessungen des neuen normalen Solomids. Ich selbst bin 187cm und konnte das Solomid XL von der Größe her verwenden. Viel Größer sollte man aber nicht sein, da man ansonsten an Kopf- und Fußende die schräg abfallenden Außenwände berührt (je nach Dicke der Isomatte, bzw. Schlafsack, etc.).




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    SouthWest hat eine Reaktion von truxx erhalten in Welche Mittel helfen wandernden Veganern gegen Nährstoffmangel? Habt ihr Erfahrungen mit Mischungen?   
    Vielleicht könnten wir noch viel älter werden?
    In den letzten Jahrzehnten gab es ja zahlreiche "Neuerungen" im Nahrungsangebot
    Zucker als grosser Energielieferant. Zucker hat leider null Mikronährstoffe. "Leere Kalorien" Industriestärke. Weissmehl etc. Mehl verliert 40 bis 80% der Mikronährstoffe durch feines Mahlen. Ein Baguett hat fast keinerlei Mikronährstoffe. "Leere Kalorien" Wir brauchen weniger Energie. Im Büro sitzen => weniger Energieverbrauch als ein Bauer aufm Feld (2000 statt 3000 kcal pro Tag) => weniger Aufnahme von Mikronährstoffen. Ausgelaugte Böden. Hocheffiziente Landwirtschaft produziert "leeres Gemüse". Zwischen 1985 und 2002 hat zum Beispiel eine Kartoffel 80% weniger Kalzium und 50% weniger Magnesium. Ultraleicht! Fernobst: Eine Kiwi in Neuseeland gepflückt hat sauviel Vitamin C. Eine zu früh gepflückte Kiwi die dann auf den langen Seeweg zum deutschen Aldi geschickt wird hat weniger als ein Zehntel davon wenn wir sie essen. Weiss bloss keiner. Die Folgen von alldem werden wir sicher erst in ein paar weiteren Jahrzehnten sehen.
    Mahlzeit!
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    SouthWest hat eine Reaktion von truxx erhalten in Welche Mittel helfen wandernden Veganern gegen Nährstoffmangel? Habt ihr Erfahrungen mit Mischungen?   
    Als Physiker gedacht: Am besten wäre es einfach alle 47 essentiellen Mikronährstoffe im Blut zu messen und dann gezielt aufzufüllen (bei manchen Nährstoffen reicht das nicht um einen Mangel festzustellen). Leider zahlt das die KK nicht.
    Während einer 2-wöchigen Tour kann man auch mal ein bisschen weniger vom Mikronährstoff X haben. Die meisten haben ja jahrzehntelang einen Mangel und leben noch. Daran stirbt man ja nicht sofort. Also cool bleiben.
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    SouthWest hat eine Reaktion von khyal erhalten in Minimalismus im Alltag   
    OT: Schön für Euch, aber zB auf der Arbeit nerven solche Leute die von anderen immer an alles erinnert werden müssen.
  22. Witzig!
    SouthWest reagierte auf mawi in Impressionen von Touren   
    OT: Hmm, zu " lange-unterhosen-land " spuckt die Suchmaschine Frankreich aus. Zu " klausner-besatzung" Hiddensee. ...
  23. Gefällt mir!
    SouthWest reagierte auf Zippi in Impressionen von Touren   
    So das war wohl mein letzter Overnighter dieses Jahr. Ich habe es Stilecht bei -4 Grad auf einer kleinen Waldlichtung mit Hobofeuer und Würstchen vom Grill ausklingen lassen

  24. Gefällt mir!
    SouthWest hat eine Reaktion von doman erhalten in Impressionen von Touren   
    Winterliche Runde auf mittlerer Höhe am Gardasee 








    Frohe Weihnachten 
  25. Gefällt mir!
    SouthWest hat eine Reaktion von immermüde erhalten in Impressionen von Touren   
    Winterliche Runde auf mittlerer Höhe am Gardasee 








    Frohe Weihnachten 
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