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Ultraleicht Trekking

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superflow

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  1. Gefällt mir!
    Ich wollte an den 
    Ich wollte Dir nur mal sagen: Du bist nicht alleine.
    Ich mache seit 30 Jahren Trekkingtouren, und habe immernoch bei vielen Touren-Ideen offene Fragen bis nahe der Überforderung.
    Die Fragen zu Wildcampen in Mitteleuropa sind bei den meisten Touren geblieben, oder sogar stärker geworden (es wird heute vermutlich weniger gedultet als vor 10 Jahren, und mit dem Lebensalter ist die "Motivation im Notfall mit Stress durch Jäger etc .umzugehen" auch eher kleiner geworden.
    In den Alpen kommt noch die Hüttensituation hinzu, dass viele Wander-Hütten mittlerweile Wochen vorher ausgbucht, und die Buchungen dann am Vortag storniert werden, wenn Regen angeküdnigt ist, und doch wieder was geht. Da kann man auf gut Glück spontan hinlaufen, und müsste dann mit Pech ne Mehrtagestour abbrechen und Nachmittags ins Tal runterlaufen..
    Mit der Erfahrung sind die Anforderungen einfach nur gestiegen, und die Frage nach gefährlichem Restschnee bringt mich in vielen Regionen (z.B für nächste Woche würde ich gerne ne Hüttentour laufen) nahe der Überforderung, Einschätzen fällt mir schwer, ich muss Hüttenwirte anrufen etc.
    Die schönsten alpinen Wanderungen sind oft diejenigen, die knapp unter den eigenen Fähigkeiten sind (bezüglich Absturzgefahr und Kondition) liegen, nicht zuletzte deshalb, weil die Panoramen oftbeeindruckender sind, je weiter oben Du bist, und weil mir wegloses Gelände im Hochgebirge eigentlich das ist, was mir am meisten Herzfreude macht.
     Die eigenen Fähigkeiten verändern sich mit den Jahren, aber das Problem bleibt. Denn vorher weiss ich nie genau, wie steil und "gefährlich" es genau sein wird -  hinzu kommt, dass auch das wetterabhängig ist. 
    Das mit den ausbguchten Hostels auf Gran Canaria hatte ich vor ein paar Jahren auch als offene Frage.
    Einzig die Angst davor, mehr zahlen zu müssen (egal ob teure Notlösungen wie gute Hotels oder halt theoretische Strafen) sind mit zunehmenden Einkommen geringer geworden.
    Mein Mitgefühl hast Du, aber leider muss ich sagen, dass vieles davon mit den Jahren nicht verschwunden ist.
    Aber vielleich ist die Ungewissheit auch Teil dessen, was ein Abenteuer ausmacht.
     
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    Ich wollte an den 
    Ich wollte Dir nur mal sagen: Du bist nicht alleine.
    Ich mache seit 30 Jahren Trekkingtouren, und habe immernoch bei vielen Touren-Ideen offene Fragen bis nahe der Überforderung.
    Die Fragen zu Wildcampen in Mitteleuropa sind bei den meisten Touren geblieben, oder sogar stärker geworden (es wird heute vermutlich weniger gedultet als vor 10 Jahren, und mit dem Lebensalter ist die "Motivation im Notfall mit Stress durch Jäger etc .umzugehen" auch eher kleiner geworden.
    In den Alpen kommt noch die Hüttensituation hinzu, dass viele Wander-Hütten mittlerweile Wochen vorher ausgbucht, und die Buchungen dann am Vortag storniert werden, wenn Regen angeküdnigt ist, und doch wieder was geht. Da kann man auf gut Glück spontan hinlaufen, und müsste dann mit Pech ne Mehrtagestour abbrechen und Nachmittags ins Tal runterlaufen..
    Mit der Erfahrung sind die Anforderungen einfach nur gestiegen, und die Frage nach gefährlichem Restschnee bringt mich in vielen Regionen (z.B für nächste Woche würde ich gerne ne Hüttentour laufen) nahe der Überforderung, Einschätzen fällt mir schwer, ich muss Hüttenwirte anrufen etc.
    Die schönsten alpinen Wanderungen sind oft diejenigen, die knapp unter den eigenen Fähigkeiten sind (bezüglich Absturzgefahr und Kondition) liegen, nicht zuletzte deshalb, weil die Panoramen oftbeeindruckender sind, je weiter oben Du bist, und weil mir wegloses Gelände im Hochgebirge eigentlich das ist, was mir am meisten Herzfreude macht.
     Die eigenen Fähigkeiten verändern sich mit den Jahren, aber das Problem bleibt. Denn vorher weiss ich nie genau, wie steil und "gefährlich" es genau sein wird -  hinzu kommt, dass auch das wetterabhängig ist. 
    Das mit den ausbguchten Hostels auf Gran Canaria hatte ich vor ein paar Jahren auch als offene Frage.
    Einzig die Angst davor, mehr zahlen zu müssen (egal ob teure Notlösungen wie gute Hotels oder halt theoretische Strafen) sind mit zunehmenden Einkommen geringer geworden.
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    superflow reagierte auf dee_gee in Veganes Milchpulver gesucht.   
    Ist schon etwas mehr Volumen, aber man kann den auch noch etwas zurechtstutzen (vermutlich um ca. die Hälfte der Borstenlänge) und die Borsten auch mit einem Gummi zusammendrücken, wenn man ihn nicht benutzt. Bei meinem Exemplar bekomme ich den Besen dann - mit gekürztem Stil - ungefähr auf Daumengröße. 
    Ich würd ihn ja modden und wiegen, aber da ich ihn auf dem Trail nicht nutze, wäres mir zu schade drum. Evtl. anyone else?
  4. Danke!
    Ich wollte an den 
    Ich wollte Dir nur mal sagen: Du bist nicht alleine.
    Ich mache seit 30 Jahren Trekkingtouren, und habe immernoch bei vielen Touren-Ideen offene Fragen bis nahe der Überforderung.
    Die Fragen zu Wildcampen in Mitteleuropa sind bei den meisten Touren geblieben, oder sogar stärker geworden (es wird heute vermutlich weniger gedultet als vor 10 Jahren, und mit dem Lebensalter ist die "Motivation im Notfall mit Stress durch Jäger etc .umzugehen" auch eher kleiner geworden.
    In den Alpen kommt noch die Hüttensituation hinzu, dass viele Wander-Hütten mittlerweile Wochen vorher ausgbucht, und die Buchungen dann am Vortag storniert werden, wenn Regen angeküdnigt ist, und doch wieder was geht. Da kann man auf gut Glück spontan hinlaufen, und müsste dann mit Pech ne Mehrtagestour abbrechen und Nachmittags ins Tal runterlaufen..
    Mit der Erfahrung sind die Anforderungen einfach nur gestiegen, und die Frage nach gefährlichem Restschnee bringt mich in vielen Regionen (z.B für nächste Woche würde ich gerne ne Hüttentour laufen) nahe der Überforderung, Einschätzen fällt mir schwer, ich muss Hüttenwirte anrufen etc.
    Die schönsten alpinen Wanderungen sind oft diejenigen, die knapp unter den eigenen Fähigkeiten sind (bezüglich Absturzgefahr und Kondition) liegen, nicht zuletzte deshalb, weil die Panoramen oftbeeindruckender sind, je weiter oben Du bist, und weil mir wegloses Gelände im Hochgebirge eigentlich das ist, was mir am meisten Herzfreude macht.
     Die eigenen Fähigkeiten verändern sich mit den Jahren, aber das Problem bleibt. Denn vorher weiss ich nie genau, wie steil und "gefährlich" es genau sein wird -  hinzu kommt, dass auch das wetterabhängig ist. 
    Das mit den ausbguchten Hostels auf Gran Canaria hatte ich vor ein paar Jahren auch als offene Frage.
    Einzig die Angst davor, mehr zahlen zu müssen (egal ob teure Notlösungen wie gute Hotels oder halt theoretische Strafen) sind mit zunehmenden Einkommen geringer geworden.
    Mein Mitgefühl hast Du, aber leider muss ich sagen, dass vieles davon mit den Jahren nicht verschwunden ist.
    Aber vielleich ist die Ungewissheit auch Teil dessen, was ein Abenteuer ausmacht.
     
  5. Gefällt mir!
    superflow reagierte auf traveloors in Veganes Milchpulver gesucht.   
    Also Bluefarm lässt sich schon mal super schäumen. Getestet mit 1 EL auf 100ml Wasser,  im Topf erhitzt und mit so einem günstigen Stab-Schäumer geschäumt. Geschmacklich würde ich noch etwas mehr Pulver nehmen. 
    Im MYOG Teil gibt's glaub einen Beitrag zu einem UL-Schäumer-Selbstbau, allerdings braucht man etwas Elektronik-Know-how.

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    @RaulDuke
    Da muss ich als überzeugter Portal-Nutzer doch mal reingrätschen. Dein Vergleich hinkt hier gewaltig und ist schon stark überzogen.
    Zwischen einem hervorragend belüftbaren, freistehenden 1,3-kg-Zelt und einer kompletten Polarexpeditions-Montur im portugiesischen Frühling liegen Welten. Das Portal hat, wie ich oben schon geschrieben habe, extrem gute Belüftungsmöglichkeiten. Eine Daunenhose bei 20 Grad bringt mir absolut gar nichts außer einem Hitzschlag – ein mückenfreier, windstabiler Rückzugsort nach einem langen Wandertag hingegen schon. Und ganz nebenbei: Wenn man schon weiß, dass es richtig warm und trocken wird, kann man beim Portal auch einfach nur das Innenzelt mitnehmen.
    Wenn wir schon bei solch absurden Beispielen sind, um Argumente zu stützen, könnte man den Spieß auch einfach umdrehen:
    Warum dann überhaupt noch Ausrüstung mitnehmen? Wenn man deinen Ansatz – sich immer nur an denen zu orientieren, die noch weniger dabeihaben, und strikt alles wegzusparen – konsequent auf die Spitze treibt, können wir auch gleich nur in der Unterhose wandern gehen. Abends graben wir uns dann eine Kuhle in den Sand und decken uns mit trockenem Seegras zu. Wiegt exakt 0 Gramm.
    Das Endziel von Ultraleicht-Trekking ist es doch am Ende des Tages nicht, sich auf Teufel komm raus alles wegzusparen, sich komplett zu kasteien oder für jede noch so kleine Wetterabweichung ein neues, minimalistisches Spezial-Setup im Schrank liegen zu haben. Es geht um eine clevere Balance aus Gewicht, Sicherheit und dem persönlichen Wohlfühlbereich.
    @Sebastiaan ist Einsteiger und sucht einen verlässlichen Generalisten, mit dem er Erfahrung sammeln kann. Wenn er das Portal also irgendwann nach Portugal mitnimmt, dann schlichtweg deshalb, weil er es bereits besitzt, weil es funktioniert und weil er keine fünf verschiedenen Zelte kaufen muss. Und genau dafür ist das Portal meiner Erfahrung nach perfekt.
  7. Gefällt mir!
    superflow hat eine Reaktion von schwyzi erhalten in Gewicht sparen bei Wanderausrüstung, Rucksack, Matte, Schlafsack   
    Mach einfach bei nem Nachmittagsspaziergang mal nen Test: Links die Sealskinz, und rechts ne Mülltüte, in die Du mit Socken und Einlegesohlen (!) reingehstt.
    Habe ich letzte Woche gemacht, und war überrascht, dass es beim Tagegefühl keinen klaren Gewinner gibt. Nicht mal was schwitzen angeht.
    Bei den meisten kurzen Touren werde ich sehr wahrscheinlich zukünftig die (Nachbau-) Sealskinz weglassen, was ich mir vor verschiedenen Tests nicht hätte vorstellen können. .
     
  8. Gefällt mir!
    superflow hat eine Reaktion von HEB erhalten in Breite Trailrunner für Neueinsteiger   
    Hi.
    Ist Dir bewusst, dass einige Hersteller die Schuhe in verschiedenen Breiten bei gleicher Schuhgröße herstellen?
    Ich habe hier z.B. einen Lonepeak in Wide.
    Ich selbst habe unglaublich extrem breite Füße (hinzu kommt  noch Hallux Rigidus und andere Probleme, die ich mittlerweile im Griff habe)..
    Leidensgenossen, die Richtung Barfuss-Schuhe schielen, findest Du in folgender Facebook Gruppe https://www.facebook.com/groups/712492407142899

    Mein persönlicher liebster Schuhe, wenn es leicht und ohne Goretex sein soll, ist ein Laufschuhe von Brooks. 

    Hier Notizen zu Schuhen von mir (aus der Sicht von jemanden mit extrem breiten Füßen, aber auch "hohen" Füßen, die ich allesamt vor ca. 2-3 Jahren gemacht hatte, aber sicherlich in der Tendenz noch aktuell sind.:
     
    Brooks ghost extra wide (4e)  US12 EU 46
    Brooks stellt einige Modelle in Extra-Wide her, die breite heißt 4e (gibt die selben Modelle auch schmaler).
    Ich jogge meist mit den Ghost (mittlerweile aufgeschnitten an der Rigidusbeule). Gibt auch noch andere von Brooks, die sich sehr ähnlich anfühlten. 
    Lunge Laufladen hat die teilweise vor Ort zum testen da, z.B. in Hamburg Barmbek.
    Meindl Activo Sport gtx 
    Auch dieser Schuhe ist breit und hat aus irgendeinem Grund (nicht wegen der Dämpfung) eine sehr dicke Einlegesohle, die man gut rausnehmen kann, um Platz für eine orthopädische Sohle zu gewinnen.
    Das ist mein Schlechtwetter-Alltags-Schuh und Laufschuh und Wanderschuh.
    Altra
    Altra ist eine interessante Marke, die Laufschuhe mit viel Platz für die Zehen herstellt.
    Ich hab mir mal mit dem Altra-Support gemailt, und sie haben mir folgendes für meine Anforderungen geschrieben:
    Zitat 
    "zum Wandern den Olympus 5 mid GTX empfehlen und als Trailschuh den Olympus 5. Als Straßenlaufschuh den VIA Olympus. Als Straßenschuh wäre auch der Torin in der wide Version möglich das entspricht dann einer 4E die wide Version gibt es auch für den Lone Peak was dann ebenfalls einer 4E entspricht.
    Ich würde dir abraten vom Timp, Vanish Serie und Rivera" Zitat Ende.
    Ich konnte einen Lonepeak in 3 Nummern zu groß irgendwo als Sonderangebot abgreifen, und kommt mit dem Schuh trotz oder vielleichtauch wegen der Übergröße überraschend gut klar.
    WANDERSCHUHE
    Hanwag stellt Wanderschuhe (flach und hoch) in unterschiedlichen Paßformen da. https://www.hanwag.com/de/de-de/herren/spezialleisten/bunion
    Die breite Bauform heisst bei Hanwag Bunion (ich glaube extra für Leute mir Hallux Problemen gebaut) und SF Extra (auch sehr gut, nochmal breiter als Hanwag Bunion:
    Hier aus einem Mailwechsel vom Hanwag Support:
    "I think you should look into SF Extra last, at least try them on. That last is 3 mm wider then Bunion last. However its wide on both sides, not just at the big toe joint on Bunion last."
    Geteste Hanwags und meine Kommentare dazu:
    Flache Hanwags:
    Mit meiner Einlegesohle hat sich der Siena dann doch ganz leicht besser angefühlt als der Banks Low
    Der Volllerderschuhe (ich glaube Lugano) hatte hinten nicht so gut gepasst ich war da immer rausgetrutscht.
    Ich nutze diese Schuhe deshalb nicht, weil ich zum wandern den oben genannten Meindl Activo Sprt GTX wähle, aber die Hanwags könnten für mich auch passen.

     
    La Sportiva TX Hike GTX  war auch gar nicht so schlecht, obwohl La Sportiva eigentlich eher schmale Schuhe baut, dieser hier schien eine Ausnahme zu sein,

    HOHE WANDERSCHUHE:
    Ich bin letztes Jahr mit Hanwag alta bunion 2 GTX eine knappe Woche Zillertaler Höhenweg gelaufen. 
    Das ging anfangs gut.
    Dabei sind leider die Schuhe an einer Naht an einer Naht aufgerissen, und mir ist unklar, ob das evt. an meinen Einlegesohlen liegt.
    Wenn ich Hochtouren mit Steigeisen laufen wollte, würde ich mir Hanwag makra pro gtx  noch einmal anschauen (nur kurz im Laden getestet, vielleicht ginge der)


    Bär Light Rock hoch und Bär Bergkomfort (gibt’s in Fillialen von Bär)
    Wären evt. Gegangen, aber ich habe sie am gleichen Tag  10 Minuten später die  Hanwag Alta Bunion getestet, und mich für letztere entschieden)
     
     
     
  9. Gefällt mir!
    superflow reagierte auf Thierex in 3-4 Wochen Zeit im Mai   
    Da kann ich gerne auch meinen Senf dazu geben.
    Hier im Forum gibt es einige nützliche Informationen zu dem Trail, beispielsweise für resupply usw.

    Am besten finde ich ebenfalls den geschriebenen Cicerone Guide, der dortige Trail weicht hier und da tatsächlich von den verfügbaren Harvey-Karten ab. Von den Harvey-Karten gibt es 2, einmal für den Norden und für den Süden. Auf ihnen ist recht gut markiert, wo sich der Trail im nirgendwo verläuft und mit Hilfe des Guides kann man Anhaltspunkte für den "besten" Weg herausfinden.
    Ich verwende also die Kombi und markiere mir auf den Karten die meisten Infos des Trails. Ein Großteil des Trails selbst scheint aber mindestens ein gut erkennbarer Pfad zu sein.

    Ich empfehle außerdem die Videos von "Fit for Adventure" und "Haze Outdoors" zum Trail. Diese haben ihn zwar nicht im Mai gemacht (Erstere im August, was man deutlich an dem Midge-Vorkommen sieht....) aber es gibt trotzdem eine gute Einschätzung, da beide nicht nur die schönen Seiten des Trails mit den Zuschauern teilen.

    Alle weiteren Infos findet man auf den von @AlexOutdoor benannten Websites ganz gut. 
  10. Gefällt mir!
    superflow reagierte auf AlexOutdoor in 3-4 Wochen Zeit im Mai   
    Hi superflow,

    klar, gerne doch.

    Ich habe mir den Führer von Cicerone "Walking the Cape Wrath Trail" geholt und orientiere mich bei der Planung gerade an den beschriebenen Routen. Dort sieht man ganz gut in den Beschreibungen / der Karte, dass es wirklich ab und zu durch unwegsames Gelände anscheinend ohne Pfade geht. Oft werden verschiedene Wege verbunden und dazwischen ist es dann auch mal weglos. Leider gibt es zu dem Führer keinen dazugehörigen GPX-Track, habe ich extra nochmal bei Cicerone nachgefragt.

    Als Grundlage für den GPX-Track habe ich die Webseite genutzt (GV-Variante):
    https://www.scotlandsfinest.nl/walks-routes-paths/long-distance-walking-trails-with-gpx/cape-wrath-trail
    Ansonsten habe ich teilweise die Alternativen, die in dem Buch beschrieben sind auf Komoot nachgebaut. Kann ich gerne sonst auch teilen.
    In dem Buch werden keine "richtigen" Koordinaten angegeben, sondern Punkte auf speziellen Karten von den Karten von Ordnance Survey. Das kann man z.B. hier dann eingeben und finden:
    https://explore.osmaps.com/?lat=58.54638&lon=-5.01712&zoom=13.9260&style=Standard&type=2d&overlays=os-obstacles-layer
    Es gibt eine Webseite, auf der der Autor vom Buch die Routen weiter beschreibt. Leider ist die Verlinkung für die Karten (bei mir) kaputt... 
    https://capewrathtrailguide.org/
    Die Webseite gibt auch einen guten Überblick mit Reiseberichten:
    https://www.walkhighlands.co.uk/cape-wrath-trail.shtml
    https://www.walkhighlands.co.uk/Forum/viewtopic.php?f=9&t=54031

    Edit:
    Hier wird beschrieben, wie die An- und Abreise funktionieren kann.
    https://hikethehorizon.com/getting-to-and-from-the-cape-wrath-trail-a-practical-guide/
    Und vielleicht das wichtigste: Die Firing Times vom Cape Wrath Militärgebiet selber (natürlich noch nicht für Mai verfügbar ...):
    https://www.gov.uk/government/publications/scotland-firing-times
  11. Gefällt mir!
    superflow hat eine Reaktion von kl02 erhalten in vegane Trekkingnahrung gesucht   
    Hallo,
    ich war gerade 8 Tage in Norwegen trekken, meine vergane Nahrung bestand u.a. aus
    -Davert Pasta fertiggerichten
    -Taboule von Kaufland fertig, angereichert mit ner Sauce aus Erdnussmuss und Garam Masala (falsche Würzunhg dafür, Tahin mitanderem Gewürz hätte besser gepasst)
    -Kartoffelpürreepulver mit einer Mischung aus Röstzwiebeln und Apfelringen
    -Als Leckerli Tassenkuchen von Davert einfach nur mit heissem Wasser aufgegossen (Kuchenteig har mir als Kind schon geschmeckt, warum nicht, aber ehrlich gesagt hätte ich dann bei dem Verpackungsmüll besser ne große vegne Backmischung einpacken können...)
    Und einigem mehr.
    Insgesamt finde ich das Davert Zeug schon lecker, aber für ne halbwegs passende Portionsgröße brauch ich 3 Packungen, und das ist viel Müll, und auch nicht mehr billig.
    Dazu gabs viel normale Pasta mit OlivenÖl und Hefeflocken und Italienischer Gewürzmischung, dann halt normal 0 Minuten gekocht
    Einige schöne Ideen, die ich jetzt erst gefunden habe, habe ich bei https://www.bevegt.d (ich trenn den Link mal, da ich hier im Forum noch kein "Vollmitglied bin und schon mal ne nicht erlaube Empfehlugn gemacht hatte) "e/vegane-trekkingnahrung-selber-machen/
    .
    Jetzt meine Fragen:
    -Kennt wer Intant Pasta (ohne Sauce), die an normale Pasta möglichst nah rankommt, also nicht extrem weich wie aus dem Asialaden ist)?
    -Welches wäre gutes Tomatenpulver (hab sonst schon Tomatenmark eingepackt, um Essen zu pimpen, aber das muss ja eigentlich nicht sein)?
  12. Gefällt mir!
    Ich schlafe mittweile fast 10 Jahre ununterbrochen draußen mit Topquilt.
    Bei den Topquilts, welche die Kammern quer oder auch Zickzack hatten, waren die Daunen innerhalb kürzester Zeit nach rechts und links gerutscht. Trotz täglichem Aufschütteln ist mir das bei allen Querkammern passiert. Auch ein weiteres Auffüllen half nix.
    Als ich dann das endlich begriffen hatte, habe ich mir Topquilts mit Längskammern (z.B. Cumulus Taiga 450) gekauft und das Problem war beseitigt.
    Ach ja, wenn es keine hydrophobierten Daunen sind, macht das Outdoor Service Team das recht preiswert mit Auffüllen und waschen. Danach ist der wie neu, nur das die Dauenen weiterhin rutschen.
     
    Gruß Konrad
  13. Gefällt mir!
    superflow hat eine Reaktion von HEB erhalten in Double-Rainbow-Nachfolger gesucht. X-Mid? leichter Dome?   
    Bin ja gerade in Neuseeland, und jetzt wo ich den Thread hier gestartet habee, hab ich viel gelesen und nachgedacht, und bin zufällig vor 10 Minuten über ein aufgebautes X-Mid 2 gestolpert:
    Geile Architektur. Aber ich vermute, für viele meiner Zeltstellen hat es einfach grundsätzlich zu große Grundfläche.
    Und wenn dann noch dazukommt, dass es etwas genauer aufgebaut werden will als "Nicht-Trekkingstock-Zelte", ist es für mich als einiziges 1-Personen-Zelt nicht geeignet.
    Vermutlich wäre das Dome1+ passend, aber ich mach mir echt Sorgen dass ich ein Problem habe wenn der einize Reissverschluss kaputt geht, da mir das schon einige Male bei anderen Zelten passiet ist, und zusammendrpücken des Schiebers nicht immer hilft (und ich auch eh keine Kombinzange dabei habe in den Bergen.
    Wie gehen die von Euch, die auf ein funktionierendes Zelt über längere Touren angewiesen sind, damit um, was wäre Eure Notlösung?
    Dome 2 scheint in Deutschland eh deutlich "besser" zu bekommen zu sein.
    Die DCF Version von meinem Double Rainbow scheint so leicht, dass ich potentiellen Wind mit nem dickeren Quilt ausgleichen könnte.
    Jedoch ist, was ich so lese, der DCF Boden riskant auf subobtimalen Böden, und dann könnte ich nicht wie bei meinem derzeiten normalen Double Rainbow einfach ohne Unterlage loslatschen.
    Naja, ich muss ja nicht diese Woche entscheiden, und will mich eigentlich gar nicht so viel damit beschäftigen, sondern meine letzten 10 Tage hier genießen.


    OT weil ich ehrlich gesagt gerade überhaupt nicht Ultraleicht unterwegs bin (da ändert sich aber gerade einiges): Hier ein Foto von letzter Woche und hier ein persönliches Tourtagebuch von der Tour letzte Woche.

    :



     
  14. Gefällt mir!
    superflow hat eine Reaktion von icefreak erhalten in Ist ein Quilt für mich das richtige? Grundsätzliche Fragen.   
    Nicht völlig ernst gemeint, aber:
    1.Ich habe hart daran gearbeitet, 15kg abzunehmen, soviel Gewichtsreduktion im Gesamt Setup bekommen nur die wenigsten hier hin. Die sollen jetzt nicht vom Bauch in den Rucksack wandern.
    2.Ich hab tatsächlich schon kurz darüber nachgedacht,  einen alten hochwertigen aber vermutlich nicht mehr benötigten Dauenschlafsack zu opfern, und die Daunen genau in die Quilt-Kammern auf Hüfthühe zu packen. 
    Allerdings ist die kalte Stelle am Bauch so eng, dass ich nicht weiss, ab ich dann nicht am Schluss an den Stellen drüber und drunter total schwitzen würde, da ich mich ja im Quilt bewege.
    Nein, bis jetzt hab ich immer in Unterhose und T-Shirt geschlafen, weil man bei Bergtouren eh Wärmerewerven havben sollte (wenn ich spontan 1000hm höher schlafen will, ist es alleine deshalb schon 10 Grad kälter). 
    Jacke oder Pulli umzubinden scheint mir daher als die sinnvollste Möglichkeit, da dafür nichts extra mitgeschleppt werden muss. Außerdem wer ich mit dem PRoblem wohl irgendwann mal zum Arzt, wobei es nach dem was ich selbst rechechcieren konnte vermutlich keine Krankheit oder so ist.
  15. Gefällt mir!
    superflow hat eine Reaktion von mtb_squirrel erhalten in Double-Rainbow-Nachfolger gesucht. X-Mid? leichter Dome?   
    Hallo,
    mein derzeitiges Double Rainbow ist über 10 Jahr alt, wiegt vermutlich ca. 1,5 kg und ich wollte mich mal umschauen, was es neues gibt.
    Ich bin noch nicht "kurz vor dem Kauf", kann mir auch noch ein Jahr Zeit lassen, aber vielleicht entscheide ich auch schnell - dieser Thread dient erstmal einer groben Übersicht.
    Ich suche einen Nachfolger für das Double Rainbow, also ein 1,5 Personen Zelt, das auch im Hochgebirge über der Baumgrenze funktioniert..
    Ich vermute, dass ich entweder 
    -ein aktuelles DR in etwas leichter und überarbeiteter Version bekommen kann
    -was viel leichteres kaufen kann, mit Trekkingstock-Aufbau
    -oder im gleichen Gewicht etwas deutlich sturmstabileres und komplett selbststehendes bekomme.
    Wohin ich tendiere, kann ich erst nach Eurer Hiulfe einschätzen - wenn ich weiss, was ich jeweils
    erwarten kann.
    Als Hinweis: Ich habe auch Erfahrungen mit Hilleberg Zelten (beim Kanufahren und vor 25 Jahren im Sarek etc), vermute aber, dass ich  im Zweifel zu etwas leichteren tendiere, daher frage ich auch hier im Forum.
    MEINN NUTZUNGSPROFIL
    Ich bin ca. 1,85 groß und mit dem gesuchten Zelt alleine unterwegs. Ich bin oft "alpin", fast immer über der Baumgrenze -denn  Mittelgebirge und Wälder interessieren mich nicht.
    Meist mache ich Touren bis 3-8 Tage, habe aufgrund der Abgelegenheit eh Food und etwas mehr Zeug zur Sicherheit dabei. Ich suche daher zwar was sehr leichtes, aber es kommt mir beim Zelt nicht auf 100 Gramm an - auf 400 Gramm unterschied aber sehrwohl.
    -Ich bin oft in Neuseeland unterwegs, da gibt es ein gutes Hüttensystem, so dass ich das Zelt sehr viel schleppe ohne es zu nutzen.
    -ich werde vermutlich auch wieder mehr in Nordskandinavien unterwegs sein, da hatte ich seit meiner Norwegentour letztes Jahr den gleichen Eindruck, dass ich auch bei Schietwetter oft in Hütten ausweichen kann.
    -aber das geht nicht immer in Hütten auszuweichen, daher sollte das Zelt sehrwohl Sturm und Regen im Hochgebirge abkönnen, und auch auf härteren Boden, der nicht absolut gerade ist, aufgebaut werden können.
    -Wenn ich Zelte, möchte ich das Zelt nach der Aussicht aufbauen, und nicht nach dem Wind. Der Wind kommt eh meist von überall, und dreht oft bei meinen Touren.
    -ich bin eher derjenige, der ab der zweiten Tour auf ein Groundsheet verzichtet und sich sagt "wenns ein kleines Löchlein gibt, flicke ist es halt" oder hab eh oft ganz dünne Evazote unterm Zelt und Neoair im Zelt gehabt.
    -Ich habe erstmal keine direkte Budgetgrenze. Falls DCF bei seltener Nutzung sehr langlebig wäre, könnte ich evt. Sogar über 2 Zelte nachdenken.
    -bei den Touren, für die ich das Zelt brauche, bin ich immer mit Trekkingstöcken unterwegs.

    WAS ICH AM DOUBLE RAINBOW MAG 
    -Ich mag, dass es ein "Querlieger" ist, ich also zur Seite rausschaue, wenn ich liege. Das möchte ich auf jeden Fall wieder
    -ich mag die großen Türen/Ausblicke, wenn man alles aufmacht
    -ich mag das große Raumvolumen und benötige ein Zelt, dass ähnlich groß ist.
    -ich möchte 2 Eingänge als Sicherheit. Falls ein Tür-Reissverschluss auf Tour (wo auch sonst) kaputt geht, kann ich diesen zur Not zunähen und durch die andere Tür gehen. 
    Mir sind schon mehrfach Hilleberg-Reissvershclüsse auf Touren kaputtgegangen.
    Ich benötige daher 2 Eingänge, es sei denn, es gibt einen sinnvollen Workflow, wie man sich sonst bei kaputten Reissverschluss retten kann (keine Ahnung was zum zubinden bastelen oder was theoretisch konstruierbar wäre, ich habe da noch nie drüber nachdenken müssen weil ich ja das DR habe)
    -Dass das DR kein Doppelwandzelt ist, stört mich nicht. Ich habe nur wenig runterfallende Regentropfen. Ich bin oft mir Poncho unterwegs, und ziehe diesen am Ende über den Quilt, so dass es auch egal ist, ob ich mit den Füßen gegen die Zeltwand komme.

    WAS ICH AM DR NICHT MAG:
    Das DR ist (mindestens) in der alten Version, die ich habe, mir nicht luft.- und regendicht genug. Ich kann die Apside konstuktionsbedingt nicht bis auf den Boden runtergezogen aufbauen, es wehr massiv unten durch. An den Stangenenden kann ich das Zelt höchstens auf jeweils einer Seite runterziehen. Falls der Wind dreht und es wirklich hart regnen würde, hätte ich bedenken, dass es massiv im Zelt nass wird (zum Glück noch nicht erlebt).

    WAS AM NEUEN ZELT WÜNSCHENSWERT WÄRE:
    -Nicht zwingend aber schön wäre es, wenn ich mit offener Tür schlafen könnte, und zumindest leichter Regen nicht direkt im Innenzelt landen würde. Ich liebe es, mit Panoramablick einzuschlafen.

    FRAGEN DIREKT ZU DEN TREKKINGSTOCK-AUFBAU ZELTEN
    -Mir fehlt das Gefühl, wie gut diese Zelte bei schwierigen Boden aufbaubar sind. Das DR bekomme ich (auch ohne den Trekkingstock-Aufbau)  auch irgendwie aufgebaut, falls ich mehrere Heringe 10-20 cm neben dem "Optimalpunkt" setzen muss, weil Steine im Boden sind. Oder , wenn der Boden für einen Hering in der Apsis 20 cm erhöht  ist.
    Geht das mit den Trekkingstock-Zelten auch. Ich lese zwar "man muss sich mit dem Aufbau beschäftigen" und das kann ich ja tun, aber Stehplätze sind halt oft nicht ideal.
    -Gibt es einen Not-Workflow, wenn ein Trekkingstock bricht (z.B. im Geröll zu tief reingesunken und dann abgeknickt, ist mir schon passiert) oder verloren geht (ha ha beim Klettern nur 4 Meter bergab geworfen und tschüss, auch schon passiert), reichen zur Not meist 2 der 3 Segmente)?

    DCF ETC?
    -Wie ist es mit diesen neuen Matterialien wie DCF und so. Es heisst, die halten nur 100 Übernachtungen o.ä.. Mein Profil ist, dass ich das Ziel oft schleppe, ohne es zu nutzen. Ist die schlechte Haltbarkeit auf die Nutzung, oder auf die Alterung nach Jahren gemeint. Sprich: Könnte ich das Zelt 10 Jahr lang nur 5 Nächte im Jahr nutzen und es würde gut halten? Oder lässt sich das aufgrund der Neue des Materials noch gar nicht einschätzen.

    AN WELCHE ZELTE ICH DENKE:
    -Durston X-Mid lacht mich an, aber ich kenne es nur von Bildern, und habe mich nicht wirklich damit beschäftigt, schon gar nicht mit dem Aufbau bei nicht ganz gerade Fläche
    -ich denke auch über einen leichten Dome nach: Wenn ich zwar ein paar hundert Gramm mehr schleppe, aber dafür deutlich wetter- und aufbausicherer im Hochgebirge bin, ist es eine Überlegung Wert.
    (-Durston steht hier nur als ÜBerbegriff, ich kenne den Markt nicht)
    -oder halt ein aktualisiertes vermutlich verbessertes Double Rainbow aus diesem Hokuspokus-Material
    KURZFASSUNG:
    Ich suche ein Zelt, dass viel mitgeschleppt und oft nicht benutzt wird, aber sich trotzdem auch im Hochgebirge verwenden lässt.
    Ich suche ein Zelt mit relativ viel Raumvolumen und tollem Ausblick, vermutlich kommen nur Querlieger in Frage.
    Ich bin Genuss-Trekker, und baue wenn irgendwie möglich nach Aussicht auf, und das ist nicht im Wald, sondern oft im Wind.
    Trotzdem hat sich (auch weil ich oft etwas wählen kann, bei welchem Wetter ich losgehe, und häufig in Hütten ausweiche) ergeben, dass ich mit dem Double Rainbow als Kompromiss in den letzten gut 10 Jahren irgendwie ganz zufrieden war.
     
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    superflow hat eine Reaktion von Gibbon erhalten in Ist ein Quilt für mich das richtige? Grundsätzliche Fragen.   
    Ich als Thread-Ersteller wollte noch nachträglich schreiben, dass ich mir den Gramjakt-Quilt aus Schweden bestellt habe, weil der Preis passte und er direkt verfügbar war.
    Irgendwie scheint er auf der schwediischen Gramjakt-Seite nicht mehr gelistet zu sein, und die dänische backpackinglight-website, die glaube ich mit gramjakt zusammenhängt, scheint down zu sein.
    Ich habe jetzt einige Nächte in Neuseeland drin gesachlafen und habe dein Eindruck, dass ich das Konzept Quilt sehr mag.
    Allerdings habe ich seit einem Jahr das Problem, dass ich im Hüftbereich extrem schnell friere (zu einemn Zeitpunkt, wo die Füße ohne Socken noch eher schwitzen und ich noch nicht mal über eine Mütze oder Kapuze nachdenke), daher kann ich den Quilt nicht gut bewerten. Ich dachte noch beim letzten Schlafsack, dass das frieren daher kommt, dass die Daunen in dem Bereich verloren gegangen waren, oder schneller zur Seite gerutscht weil die "höchste Stelle des Körpers nachts", oder dort am meisten Luft reinkommt, aber es scheint mir mittlerweile eine Mischung aus allem und evt. einem Körper-Problem zu sein, daher kann ich wenig zu dem Quilt sagen.
    Aber: Ich mag das Konzept sehr. Für die Neuseelänischen Hütten mit den breiteren Matten musste ich die Bänder verlängern, um sie unter der Matte durchzuschieben.
    Auf jeden Fall komme ich auch im Zelt aus dem fixierten Quilt viel besser raus als befürchtet.
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    superflow hat eine Reaktion von mtb_squirrel erhalten in Ist ein Quilt für mich das richtige? Grundsätzliche Fragen.   
    Ich nutze seit Jahren einen Daunenschlafsack - und brauche immer ein 3-Jahreszeiten-Setup bis ca. 0 Grad reale Temperatur im Zelt ohne Fleeceklamotten.
    Ich schiele seit Jahren auf Quilts, da es logisch erscheint, dass ich beim Schlafsack auf vielen Daunen liege, und diese weil dann plattgedrückt sind nicht wärmen.
    Leider konnte ich nie einen Quilt ausprobieren.
    Aber jetzt mal meinen gesammelten Gedanken:
    -Meistens ist es ja deutlich wärmer als Null Grad. Die Null Grad sind die kälteste okaye Temperatur, die ich nur selten habe.
    -Daher nutze ich den Schlafsack zu 80 % als Decke, das geht sicherlich mit Quilt vergleichbar gut. Grundsätzlich schlafe ich nicht gerne eingeengt, was ein Schlafsack nunmal macht, beim Quilt bei Kälte ist das eine offene Frage.
    -Bei den 20%, wo ich den Schlafsack zuziehe und nicht als Decke nutze, mache ich das zur Hälfte Abends schon, und zur anderen Hälfte wird es erst während der Nacht überraschend kalt. Meist friere ich dann zuerst auf Höhe der Rippen, weil ich wenn es kalt werden könnte zuindest  mir Socken und Fleecemütze Schlafe....
    -ich schlafe oft im Tarptent Double-Rainbow, und das ist nicht zu winddicht wie mein Hilleberg-Bunker.
     
    JETZT DIE FRAGEN:
    -Stimmt meine Einschätzung, dass bei eh warmen Nächten beides gleich gut als Decke funktioniert (bzw dann davon abhängt, wie beim konkreten Modell der Fußsack geöffnet werden kann? Für die Unterscheidung sind also vor allem die kalten Nächte wichtig.
    -Habe ich es richtig verstanden, dass bei kalten Nächten der Quilt nur gut funktioniert, wenn er unter der Isomatte "verschürt" wird, damit er zur Seite der Isomatte Winddicht wird?
    -Geht das überhaupt bei breiteren Isomatten sinnvoll (aus Komfortgründen nehm ich gerne breitere Matten)
    -geht das "Fertigmachen für Kälte" beim Quilt überhaupt schnell im Halbschlaf mitten in der Nacht? Ich kenne mich leider zu gut, um zu wissen, dass ich dann oft zu faul bin, im Halbschlaf leicht fröstelig rumliege, und hoffe dass es bald wärmer wird.
    -ist die Gewichtsersparnis Euer Hauptgrund für den Quilt? Wie groß ist diese? Ich will an dieser Stelle keine Kaufberatung, aber da die Firma beides anbieten, habe ich mal bei Cumulus verglichen. 
    -Schlafsack bist wäre Panyam 450 Gewicht 810 Gramm Komfort Null Grad,
    -entsprechender Quilt wäre Quilt 450 Komfort  Gewicht 740 Gramm Minus 1 Grad
    Sind die 70 Gramm real der Unterschied (bei Kunstfaser vermutlich etwas mehr) für(fast) gleiche Wärmeleistung bei Null Grad, oder geht es in der Praxis evt sogar zu Ungunsten des Quilts aus (weil in der Praxis relevante Parameter wie leichter Wind im Zelt bei der Ermittlung von Cumulus nicht beachtet wurden?
    -Hinkt der Vergleich zwischen dem Cumulus-Schlafsack und dem Quilt sonst irgendwo (wie gesagt, mir geht es darum das System zu verstehen, und nicht um eine konkrete Kaufberatung)-Weil ich mich nicht gerne eingeengt fühle habe ich die Vermutung, dass ich im Quilt (weil komplizierter) oft schon vorm Einschlafen das System mit der Isomatte "verbasteln" muss, den Quilt daher nicht so oft als Decke benutzen werde wie einen Schlafsack (Reissverschluss zuziehen geht bestimmt viel schneller), und sich ein "verbauter" Quilt ähnlich einengend anfühlen wird, wie ein zugezogner Schlafsack. Meinungen dazu?
    -Ich vermute, beim Quilt wäre es noch wichtiger als beim Schlafsack, mal in nem Laden zu testen, ob ich mit dem System überhaupt klarkomme. Welche Läden im DACH-Raum haben überhaupt Quilts da? Ich bin tatächlich regelmäßig in vielen Städten, jedoch leider selten in Bonn (wo walkonthewildside wäre) 
     

    PS: Ich wäre dankbar, wenn mich mal ein Moderator freischalten könnte, so dass meine Beiträge nicht immer genehmigt werden müssen
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    superflow hat eine Reaktion von icefreak erhalten in Ist ein Quilt für mich das richtige? Grundsätzliche Fragen.   
    Zur kalten Hüfte: Scheint nicht die Isomatte zu sein (hab das PRoblem auch auf sehr dicker Isomatte und teilweise schon bei 10 Grad plus).
    Derzeitige Lösung ist hier auch, die eh vorhandene Daunenjacke unter den Armen (damit ich ober nicht schwitze) um die Hüfte herum "anzuziehen". Aber richtig toll ist das nicht.
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    Ich weiß nicht, ob du dafür bereits eine Lösung gefunden hast, aber mir geht es ähnlich und ich binde mir auf Tour daher gerne für die Nacht eine Fleecejacke oder Puffy um die Hüfte, dann friere ich nicht so schnell. 
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    Es ist ja schon alles gesagt worden, aber noch nicht von allen 
    Befestigung, Inlet: ich kann dem NICHTS abgewinnen. Aber - ich bevorzuge breite Quilts. Je kälter desto breiter. Dabei rotiere ich zuweilen oft, deshalb ist die geschlossene Fußbox so wichtig. Deshalb funzen auch Inlets, Bänder usw auch gar nicht bei mir.
    Fußbox straff ziehen, auf den unteren Quiltrand legen (bin Seitenschläfer) und den anderen Rand vorne unterstopfen. 
    Fußbox ist überhaupt der Faktor bei mir. Ggf. noch paar Cam Snaps dran, um die Fußbox zu verlängern. 
    Ich nähe meistens Bestandsschlafsäcke oder neu gekaufte um, habe auch den Forumsquilt genäht, funktioniert beides. Gewichtsersparnis nach Umnähen ca 1/4 bis 1/3 (Sommerquilt).
    Fleecehoodie oder Mütze sollte dann aber am Start sein, die Rayway Methode mit Kopf halb einwickeln geht nur bei extralangen Quilts, wo man somit die Extralänge 99% umsonst mitschleppt, Mütze/Hoodie kann man ans Wetter anpassen.
    Kalte Hüfte:
    Da drückt man ja auch die Isommatte am meisten ein, vor allem LuMas. Da eventuell ein Stück Schaummatte unterlegen, in der Größe vom Fußabtreter (oder dass es in den Rucki am Rücken genau passt).
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    Die Hinweise auf ein größeres Packmaß sind sicherlich berechtigt aber man sollte sich davon nicht verrückt machen lassen. (Etwas größer als klein ist immer noch klein 😉) Zu deinem Beispiel Tarptent Rainbow Li (nicht Double) habe ich ein paar Fotos gemacht.
    Daheim lagert mein Rainbow ganz locker gefaltet (mit großen Faltradien) in einem großen Rechteck mit 50 cm auf der größten Seite.
    Für den Rucksack rolle ich es auf ein Maß von 27 (Länge) x 16 (Breite) x 8 (Höhe) cm und lege es dann in einen DCF Packsack mit einem ovalen Querschnitt (dieser hier ist der  Hyberg DCF Stuff Bag Gr. M 4,5 l und passt perfekt). So passt es locker horizontal in jeden UL-Rucksack. Auf dem Foto, wo ich es in der Hand halte, sieht man ganz gut, wie klein das Packmaß ist.
    Die Packmaßangaben von Tarptent weichen davon ab, weil die Zeltstangen mit 40 cm Länge mit den Packsack gelegt werden. Das muss man aber nicht so machen und viele, die das Rainbow nutzen, transportieren die Zeltstangen in einer der Außentaschen vom Rucksack.
    Ich habe zwar nur das Single Rainbow, bilde mir aber ein, wenn ich das Double Rainbow auf die gleiche Art zusammenlegen/-rollen würde wie mein Single Rainbow, wären Länge und Breite des Packmaßes vermutlich genauso (weil ich diese Maße durch die Rolltechnik ja selbst bestimmen kann), nur die Höhe wird wohl etwas mehr werden.
    Vielleicht hilft das ja ein bisschen für die Entscheidungsfindung pro DCF.



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    So ein Deckel wäre ideal.
    Ehrlicherweise auch deshalb, weil (Evt nich nur) ich von 2 Titantöpfen meiner Deckel bereits verloren habe, und mein "alu-Selbstbau-ersatz" nicht gut hält.
    Verkäufen würde er sich sicherlich noch besser, wenn es etwas dazu gäbe, um den Deckel für den Transport richtig festzumachen. Dann könnte man beim wandern übriggebliebenes Essen transportieren, oder die Töpfe für den Transport von Kleinkram beim laufen benutzen - das fehlt in meinen Augen den alltermeisten Titantöpfen.
    Klar geht das vermnutlich auch mit mit irgendnem Gummi selbstgebastelt, aber ich habe noch keine Gummis die immer ideal passen gefunden. 

    PS: So Standfüße habe ich in Größer, und der Grund das ich sie nie nutze ist nicht das Gewicht, sondern vor allem, dass ich sie zu selten brauchen würde.
    Vermutlich müssten sie, dort wo man sie wirklich benötigt, auch verstellbar sein, und ich vermute diese hier sind das nicht.
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    superflow reagierte auf Blickpunkt in Tips zur Nutzung von Tarptent Rainbow / Double Rainbow   
    Was ich für meine drei Zelte (zweimal Tarptent einwandig und einmal MSR doppelwandig) ganz schnell sagen kann: je mehr Luft zirkuliert, desto weniger Kondensation habe ich. Daher lasse ich nach Möglichkeit so viel Tür(en) offen wie möglich. Insofern mal ja, je winddichter, desto mehr Probleme. Das Problem ist bei diesen neuen, maximal gedämmten Häusern ja das Gleiche. Da muss man ja höllisch auf richtiges Lüften achten, um Schimmel vorzubeugen. Selbes Prinzip. 😉
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    superflow hat eine Reaktion von khyal erhalten in Tips zur Nutzung von Tarptent Rainbow / Double Rainbow   
    Ich hab ja das uralte Dobule Rainbow mit den schlecht Haltenden "Taschen fürs Stock-Ende".
    Hab heute mal Indoor-Tests gemacht.
    Zumindest hier funktioniert es überraschend gut, die "Taschen" zu ignorieren, und einfach die "Schlaufe am Schnur-Ende bei den Taschen" einmal um den Stock-Griff zu führen, und dann in den sich dort bei meinem Modell eh befindlichen Karabiner einzuhängen.
    Wirkt zu Hause stabiler als mit der Tasche, wie gut es im Gelände funktioniert sehe ich in ein paar Wochen in Neuseeland.
    Stock ist in diesem Fall ein Leki Makalu Retro in 1,45 länge (umwickelt daher bei ca. 140), und zumindest hier zu Hause habe ich nicht den Eindruck dass ich eine Stockverlängerung benötigen werde (mal sehen, ob der Sturm da gleicher Meinung sein wird...).



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    Die Grifffixierung kann man auch ohne das Säckchen machen z.,B. am Tripple Rainbow sind die gar nicht mehr dran.

    Am Ende der Heringsspannschnur ist ja je nach BJ eine geknotete Schlaufe oder ein Ring eingeknotet, die Spannschnur oberhalb der Schlaufe durch den eigenen Ring schieben, dadurch entsteht auf der anderen Seite des Rings eine Spannschnurschlaufe, die sich zuzieht, wenn die Spannschnur gespannt wird.
    Diese Schlaufe um den oberen Bereich des Griffs legen und Stock zwischen den Schnüren verspannen.

    Und ja 145 cm sollten es schon sein, ausser den Hilleberg Trekkingstöcke 90-145 (gefertigt von Helinox/DAC) fallen mir nicht so viele Gute in der Länge ein, geht aber eben easy mit der Verlängerung von TT oder Zpacks.
    Klar kann man auch Rohr aus dem Baumarkt nehmen..
    Trekkingstock mitnehmen, zu den Alurohren gehen, schauen, welcher Durchmesser sich mit möglichst wenig Spiel über den Spitzenbereich schieben läßt, 1 m Stück kaufen, entsprechende Stücke abschneiden, ich glaube aber, der erwähnte Multiuse als Strohhalm ist nicht drin, zu großer Durchmesser, es sei denn Du hast nen Zug wie ein Elephant.
    Was bei den Baumarkt-Rohren häufig ein Nachteil ist, daß die nicht vernünftig eloxiert sind, entsprechend gibt es dann schwarze Finger usw

    Rep-Gestängehülsen sind meist zu kurz, aber wenn man noch Gestängeelemente von Bögen von Zelten mit Stehhöhe hat...

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