Frucht
Members
-
Benutzer seit
-
Letzter Besuch
Reputationsaktivitäten
-
Frucht reagierte auf elwollo in Sammelthread: Die besten und nützlichsten AppsHallo,
Hier mal eine glaube ich recht neue App (aber nicht getestet)
um unterwegs Wasser zu finden,sie heißt:Watrify
Lg
Wolfgang
-
Frucht hat eine Reaktion von sevenfifty erhalten in Ultraleichtes Trinkgefäß zum genießenMit dem Mont Bell-Filter.
-
Frucht hat eine Reaktion von sevenfifty erhalten in Ultraleichtes Trinkgefäß zum genießenFür die morgigen zwei bis drei Kaffee hatte ich auch nie Lust auf Plastik. Nachdem ich lange Zeit eine Kupilka-Tasse dabei hatte, habe ich mir im Frühling einen doppelwandigen Titanbecher von Keith mit ca. 150ml Volumen gegönnt. Wiegt mehr als von dir gewünscht, kommt aber meiner Vorstellung von einem guten Kaffeegenuss bisher am nächsten und passt super in den Kochkrempel rein: 600ml Evernewtopf,darin Windschutz, Becher, Spirituskochern und Feuerzeug plus Kaffeefilter..
-
Frucht reagierte auf Ein.Plattfüssler in Mit KAMM auf TourMit Kamm auf Tour
Ich gebe zu, ich hatte einen Kamm dabei. Satte 11,2 g Ultraleicht-Übergewicht !!! Aber so bestand die Chance nicht als Auerochse angesehen zu werden, auch wenn man nach ein paar Tagen schon genau so stinkt…
Den anderen Kamm hab ich eher nicht gesehen. Der Kammweg Erzgebirge-Vogtland ist nämlich kein Kammweg, sondern eine Erfindung der örtlichen Tourismusbranche zur Erhöhung des Bruttosozialproduktes von Wirten und Gastgebern.
Dafür gibt es dann für den Wanderer aber auch was: Er geht in der Länge von ca. 285 km mit ca. 8.000 (!) Höhenmetern gehörig auf und ab. Für einen Kammweg eher untypisch. Der ‚historische’ Kammweg liegt vorwiegend in Böhmen. Ortschaften sind dort wegen der geschichtlichen Ereignisse ziemliche Mangelware. Somit ist also die Versorgung von Fußlatschern nicht gesichert, wie ich sogar auf einer Tour per Fahrrad feststellen durfte.
Landschaftlich erlebte ich den Kammweg recht abwechslungsreich. Zu erleben sind Laub-, Nadel- und Mischforste, Felder, blühende Wiesen, Weiden, verschwiegene Moore, murmelnde Bäche, Talsperren, im Wald versteckte Teiche, markante Felsen… und natürlich so mancher Berg. Sowie die Zeugnisse des Bergbaus, des Instrumentenbaus und für Eisenbahnfans die Schmalspurbahnen… Somit ist der Kammweg weit abwechslungsreicher als sein thüringer Verwandter, der Rennsteig…
Ich renne ungern auf’m Steig, also nix Rennsteig sondern Kammweg. Mein Gehstil ist das Schleichen. Da seh ich mehr (und kann besser Schnaufen).
Anreise nach Geising per Bahn. Für mich nur ein Katzensprung… Aussteigen… Und die Tour beginnt direkt am Bahnhof. Und noch besser, dort befindet sich ein Supermarkt. Kuchen und Cola-Tankstelle also… Es geht auch gleich zur Sache. Hinauf auf den Geising. Schwitzen sogleich garantiert…
Auf dem Geising ein Schild mit der Vorschrift: Eigener Proviant bleibt im Rucksack ! So, so… Ist ja ein ganz netter Kneiper hier oben... Und nicht mal was zu sehen außer Bäume, Buschwerk und Picknickbänken. Ob es vom 18 m hohen Aussichtsturm für eine Rundsicht reicht, ist ungewiß. Grünzeug wächst ja mancherorts in den Himmel. Eine Euro Aufstiegsgebühr gespart an diesem für mich doch eher ungastlich empfundenen Ort…
Ein paar Meter unterhalb des Gipfels steht (m)eine Bank. Mitgebrachten Proviant raus und futtern. Etwas Blick durch die Bäume als Zugabe...
Abstieg nach Altenberg. Am Fuße der Sommerrodelbahn eine Quelle. Ein Einheimischer tankt dort auf. Somit auch ich. Etwas weiter am Weg eine weitere, stark sprudelnde, gefaßte Quelle. Auf dem Kammweg sollte man die Möglichkeiten zum Wasser fassen stets nutzen. Die Möglichkeiten dazu sind unregelmäßig verteilt. Nicht alle in der Karte eingezeichnete Wasserläufe, Quellen führen im Sommer zuverlässig Wasser. Ich mußte deshalb einmal stark eisenhaltiges Wasser für den Morgenkaffee nutzen. Dabei fiel zumindest dessen Färbung nicht auf…
Auf dem 905 m hohem Kahleberg mit Moos und Flechten bewachsene Blockfelder. Das Heidekraut beginnt zu blühen, Glockenblume und Co. Blühen noch. Die Bäume schon fast alpin mit reichlich Flechten besetzt und im Zwergenwuchs. Alpin auch der Charakter des Pfades. Und das auf gerade mal 905 m…
Dummerweise bleibt der Weg nicht da oben. Der Hirschbach fließt im Tale entlang der Grenze zu Tschechien. Bergab geht’s… Munteres Geplätscher...
In dieser bergigen Gegend ist’s nicht ganz leicht einen ebenen Platz für das Lager zu finden. Etwas Klebstoff auf und unter der Isomatte wär nicht schlecht. Aber das Moos ist weich und der Schleicher müde. Und gleich neben dem Bach braucht’s doch keinen Klebstoff…
Am Morgen wird nach dem Packen weiter geschlichen. Am Bach oder hinauf und hinunter.
Hinter Rechenberg führt der Weg über eine historische Bogenbrücke. Sie ist Teil des Naturdenkmals Floßgrabensystem. Unsere Vorfahren haben ganz schön viel gebuddelt, um das Holz aus dem Wald zu kriegen...
Wer will, kann in Neuhausen (Friedhof) einiges besichtigen: Schloß Purschenstein, Nussknackermuseum. In Seiffen (Friedhof) nicht anders (Spielzeugmuseum). Vorher die Aussicht vom Schwartenberg (787 m). Die Bergbaude ist geschlossen, Urlaub… Ich latsche vom Wind gepustet weiter…
In Olbernhau wird ein Einkauf fällig. Wer vorher den Weg mit seinem hier irrsinnigen Anstieg am Ortseingang abkürzen will, sollte anfangs kurz auf den stillgelegten Bahngleisen wandeln. Später Fußweg vorhanden…
Nach der Saigerhütte (Museum Buntmetallurgie) gehts entlang der Natschung und deren Tal beständig nach oben zum Aussichtspunkt Stößerfelsen. So mancher Fels ist zu sehen… Kaffepause mit Blick ins Tal. Das Frühstück am Supermarkt war mit Kuchen und Cola dann doch nicht ganz so gehaltvoll…
Nach Umgehung von Rübenau mache ich am Lehmheider Teich Kochpause. Nudeln, was sonst. Es schmeckt dennoch. Schokolade als Nachtisch, der Energie wegen… Hier am Teich gibt’s eine Bademöglichkeit. Die Enten nutzen die auch… Ich bleibe Beobachter...
Auf nach Kühnhaide, dem (oft) kältesten Ort im Erzgebirge. Vorher weist ein massives Schild des Staatsbetriebes Sachsenforst auf die Sperrung des Weges hin. Nichts zu hören, nichts zu sehen. Holz wurde bereits abgefahren. Schnittflächen der restlichen verbliebenen Stämme sind schon einiges alt. Solche Sperrungen sollten noch öfter, nämlich sechsmal folgen. Nur einmal waren Forstarbeiten zu bemerken. Und da hatten die Forstarbeiter das Absperrbanner sogar selbst zur Seite gelegt. Nahe am Weg waren keine Arbeiten im Gange. Kein Murren der von mir gegrüßten Forstarbeiter, als ich vorbeilief…
Bei Kühnhaide ist der Grüne Graben recht interessant. Hier entlang schlängelt sich ein mit Holzplanken eingefasster Wasserlauf mit leichtem Gefälle für den ehemaligen Bergbau. Wie viel Mühe kostete wohl der Bau so ohne Bagger & Co …
An Kühnhaide vorbei betrete ich einen Moorlehrpfad. Das Moor befindet sich in der Phase der Regeneration. Bis Anfang der neunziger Jahre wurde hier Torf abgebaut…
In Schmalzgrube biege ich ins Tal des Schwarzwassers ein. Hier schnauft die von einem Verein betriebene Preßnitztalbahn entlang. Zumindest an Wochenenden. Heute also leider nicht.
Als Überraschung entdecke ich hier aber dafür so etwas wie Trailmagic: Einen mit Balkonplumen geschmückten Rastplatz mit Wasseranschluß. Über eine Holzleitung wird quellnahes Bachwasser in einen Holztrog geleitet. Das Wasserrad ist leider außer Betrieb. Nix mit Telefon aufladen…
Eine Gießkanne ist auch da. Wer will, kann also auch duschen… Wundervoll das alles. Hier gibt es Menschen, denen Wanderer nicht gleichgültig sind. Ich sollte solch blumengeschmückte Rastplätze noch mehrfach finden… Danke !
Am nächsten Morgen klettere ich rauf zum Bärenstein. Hier oben fläzen sich Menschen, die mit Behindertengestellen aufgetiegen sind, auf den Bänken rum. Allgenmein nicht viel zu sehen, es sei denn man nutzt den Aussichtsturm. Nach Westen hin, kann man kurz vor dem Gipfel auf die Talsperre Cranzahl sehen.
Zu der geht es nun hinunter. Über die Sperrmauer und schon ist wieder Ruhe vor Zweirädern…
An der Toscabank (Fels) hat eine Gruppe von Wanderen alle verfügbaren Plätze besetzt. Zur Seite gerutscht wird nicht. Wer zuerst kommt, sitzt zuerst. Ich verlasse diesen lauten, unfreundlichen Ort gleich wieder… Bald komme ich zum Kreuzbrückfelsen, auf gesperrten völlig von Holzerntemaschinen zerrammelten Forstweg. Hochklettern, nur in eine Richtung Schneisenblick...
Weiter und runter und rauf. Als nächstes auf den Fichtelberg. Heute wohl nicht mehr zu schaffen. Kurze Pause, etwas futtern. Und dann noch die ersten Meter hoch. Der Weg zum Gipfel schleicht sich mit moderater Steigung diesem von Norden her an. Da es bereits dämmert, suche ich mir einen Lagerplatz. Zwischen einigen halbwüchsigen Fichten eine halbwegs ebene Fläche. Reicht gerade zum Cowboy-Camping. Da sich die abendlich obligatorische Mücke sirrend anschleicht, spanne ich mal lieber das Netz auf. Schon ist die Mücke entschwunden...
Am Morgen sogleich eine gefasste Quelle… und etliche ebene Lagerplätze weiter oben...
Oben am Gipfel (1215 m) ist so früh am Morgen noch wenig los. Einige Hotelgäste steigen in ihre Autos. Die erste Schwebebahn schwebt aus dem Tal herauf. Viel Interessantes gibt es hier oben aber nicht zu sehen. Vielleicht die Friedensglocke, mit viel Stacheldraht ringsum auch am Klöppel gesichert. Wundersam solch Frieden… Gegenüber schon in Tschechien der Keilberg (1244 m)…
Kurz unterhalb des Gipfels eine sonnige Picknickgarnitur mit Aussicht gen Westen. Da mach ich doch glatt Frühstück: Müsli und Kaffee. Kraft auf den weiteren Weg oder besser der Skiloipe. Da ist mehr weiches Gras als auf dem parallel verlaufenden Weg. Treffe hier auf eine tolle Schutzhütte...
Nun wieder viel Weg bis zum Wettin Brunnen. Wer mag, kann das Besucherbergwerk Fuchslochstollen besuchen… Etwas weiter soll der Himmelsstein zu sehen sein. Ein hier niedergegangener Meteorit. Nichts wie hin… Doch den hat wohl jemand geklaut. An Ort und Stelle steht nur noch eine Hinweistafel mit viel aufgedrucktem Wissen über den Klumpen…
Der bald folgende Aufstieg zur Himmelswiese macht deren Namen alle Ehre. So steil und lang der Anstieg; da kann diese Wiese tatsächlich nur im Himmel liegen. Dazu hat der Staatsbetrieb Sachsenforst (nicht nur) diesen Forstweg (im Staatsforst) reichlich dick mit losem (!) Schotter frisch belegt. Steuergelder kann man m.E. auch sinnvoller verschwenden, oder ?
Daher hier mal ein Wort zu Wegebeschaffenheit: Für den Geschmack eines Weitwanderers, wie mich, gibt es auf dem Kammweg zu viele Forststraßen und Forstautobahnen. Das mag zur Zeit der Einweihung des Weges anders gewesen sein. Aber der Wahnsinn des Staatsbetriebes Sachsenforst, Forstwege zu Forstautobahnen auszubauen, scheint unbegrenzt. Das durfte ich auf dem Kammweg mehrfach beobachten. Damit könnte der Kammweg Erzgebirge-Vogtland als Weitwanderweg bald tot sein… Schade…
Leider ist die Himmelswiese mit ihrem wertvollen Bestand an Blühpflanzen bei meinem Eintreffen schon gemäht. Es ist ja bereits fortgeschrittener Sommer… Eine Bank für die Pause und für’s Zubereiten des Mittagsmahls steht aber noch...
In Johanngeorgenstadt ist ein Schaubergwerk und ein Pferdegöpel zu bestaunen. Ich gehe lieber Lebensmittel tanken… und schon bald schlafen...
Über die Sauschwemme latsche ich auf den Auersberg mit Aussichtsturm hoch. So früh am Morgen ist das Drehkreuz am Eingang des Turmes (Eintritt) noch nicht in Betrieb. Ich bleibe dennoch am Boden. Als Frühstücksplatz ist es mir hier aber zu zugig…
In Sepentinen runter nach Wildenthal. Am Weg oberhalb findet sich eine Bank mit Sonne, Aussicht und Wasseranschluß eines kleinen Baches. Perfekt… Nach dem Kaffee bin ich nach der zu kurzen Nacht gut munter. Ab jetzt mal wieder viel Weg: Vorbei an Weitersglashütte, Carlsfeld. Morgenröthe wird gestreift, der Pyratalweg unter die Sohlen genommen. Dort wieder ein künstliches Fließ für den ehemaligen Bergbau.
Hinter Mühlleithen befindet sich das ND Arnikawiese. Blühen tut die Arnika derzeit nicht mehr. Am Wegesrand dagegen reichlich der Alant… und die Phantasie eines wohl Jägers. Der warnt per Plakaten vor dem Wolf. Dabei ist doch allgemein bekannt, dass der Wolf nur Großmütter (bin ich nicht), Mädchen mit roten Kappen (hab ich nicht) und bevorzugt Jäger (bin Rumlatscher) frisst, tzzzz…
Der Topasfelsen Schneckenstein ist leider eingezäunt. Er ist Objekt wissenschaftlichenr Forschung, nur mittels Führung begehbar. Das Besucherbergwerk ebenso. Den Schneckenstein selbst finde ich nicht. Wohl falsch abgebogen. Verwirrende Ausschilderung hier. Auf der ersten Halde der Wismut AG ist keine Aussicht mehr gegeben. Zugewachsen mit vielerlei Laubgehölzen. Die Däämerung schreitet voran. Da besteige ich die zweite Halde besteige dann nicht mehr. Finde aber die Beschilderung am Weg wieder…
Zum Abend hin, komme ich an die Talsperre Muldenberg. Wie alle Talsperren der Tour eine für Trinkwasser. Hier wird also kein als geklärt deklariertes Abwasser eingeleitet. Dieser Hinweis für Wanderer, die auf dem Trockenen sitzen…
Am nächsten Morgen ist mal wieder ein Einkauf fällig. Schöneck bietet die Möglichkeit dazu (Friedhof vorhanden). Der ‚Alte Söll‘ als markanter Aussichtspunkt direkt im Ort ist leider wegen Bauarbeiten abgesperrt. Also wieder auf den Weg. Adorf durchquere ich nur. Am Weg als Abwechslung ein Teich. Hier ist Leben. Blüten am Teichrand. Die Libellen sausen durch die Luft, es platscht und quakt mal…
Auf dem Platzerberg (629 m) kommt bei mir kein Gipfelgefühl auf. Der Berg ist als solcher kaum erkennbar. Überall um mich herum gemischte dichte Bestockung und kaum eine Erhöhung zu erkennen…
In Bobenneukirchen erreiche ich die nächste Talsperre. Allzuviel los ist auf so einer Talsperre ja nicht. Das Wasser glatt, kaum Vögel… Mein Wasservorrat ist nicht allzu reichlich. Tanke daher ein Liter Talsperrenwasser, was ich später aber nicht nutzen muß…
Auf dem Burgstein stehen die Ruinen zweier Kirchen. Hier konnten sich die hier mal Herrschenden nicht einigen, in welchem Herrschaftsgebiet die erste Kirche stand. Also baute man eine zweite daneben. Heute sind beide Ruinen Orte mit friedlicher Ausstrahlung. Gut für eine Pause...
Bei Gutenfürst schon wieder eine Pause. Dieses Mal am Forstteich… Am in Drei-Staaten-Stein umbenannten Drei-Fürsten-Stein laufe ich vorbei. Also nochmal rückwärts... Heute geht es dann noch, dem Verlauf der jetzt innerdeutschen Grenze sich wieder nähernd, durch Gerbersreuth. Am nächsten frühen Vormittag ist sie erreicht, die ehemalige Staatsgrenze. Das Deutsch-Deutsche-Freilicht-Museum (Eintritt) lasse ich (örtlich) links liegen und gehe dann auf dem ehemaligen Kolonnenweg weiter gen West. Hier auf dem Grünen Band wächst und wuchert die Natur nach ihren eigenen Gesetzen. Darüber staunend, verpasse ich das nach rechts Abbiegen. Bin aber baldigst wieder auf dem von rechts einbiegenden Kammweg. Ein landschaftlich nettes Wiesental am Tannbach folgt und ehe ich mich versehe, stehe ich an der Saale, der Sächsischen. Schattiger Mittagspausenplatz direkt am Ufer. Es fließt…
Ich bleibe an der Saale, passiere dabei Hirschberg, um nach Sparnberg zu kommen. Hier die Saale zu überschreiten, scheitert. Die Bayern haben die Grenze dicht gemacht…
Also die Straße nach Pottiga als Alternative…
Nach diesem anstrengenden Umweg ruhe ich mich auf der Saalebank aus. Bei dreißig Metern Länge ist neben mir noch für weitere 69 Wanderer Platz. Doch nach wie vor sind keine dieser Spezies zu sehen...
Immer etwas oberhalb der Saale entlang, wäre Blankenberg bald erreicht. Ich wähle jedoch den Weg direkt an der Saale neben den Gleisen der (fast stillgelegten) Schmalspurbahn der ehemaligen Papierfabrik. In die Höhe gelatscht, bin ich ja nun schon reichlich…
So treffe ich am Nachmittag in Blankenstein ein. Der Weg endet praktischerweise sehr nah an einem Supermarkt. So steht der Siegesfeier mit Sekt und Kavier nichts mehr im Wege…
Wo der Rennsteig beginnt und zwei andere (fränkische) Wege beginnen, endet der Kammweg Erzgebirge-Vogtland…
Fazit: Der Kammweg Erzgebirge-Vogtland ist ein landschaftlich und kulturhistorisch abwechslungsreicher Weg ohne dabei ungemein spektakulär zu sein. Durch die vielen Höhenmeter ist er durchaus ansruchsvoll. Wasser- und Lebensmittelversorgung stellen i.d.R. kein Problem dar.
Die Ausschilderung/ Markierung insbesondere im Vogtland ist an wenigen Stellen lückenhaft. Manche Markierungen sind deutlich verblasst. Augen auf ! Eine (Streifen-) Karte empfehlenswert (vom Dr.-Barthel-Verlag oder puplicpress Leporello Wanderkarte) Selbstverständlich gibt es auch eine GPX-Datei vom Weg (z.B. im Netz bei ich-geh-wandern).
Auf längere oder häufigere kurze Abschnitte auf Forststraßen (gut zu laufender, gebundenen Feinsplitt) der sogar Forstautobahnen (loser Schotter jeder Größe) sollte man sich vor der Reise einstellen…
DENNOCH: Der Kannweg Erzgebirge-Vogtland ist (noch) des Gehens wert ! Viel Freude drann !
PS: Ich laufe von Blankenstein weiter an der Saale entlang, bis Saalfeld erreicht ist. Wahlweise auf dem Saale-Orla-Weg, dem EB, dem E3, den Hohenwarte-Stausee-Weg. Die gelatschten und geschlichenen Gesamtkilometer dieser Tour summieren sich dadurch auf ca. 400 km und 10.000 Hm… Diese Verlängerung des Weges kann ich jedoch nicht empfehlen. Ständiges (steiles) Bergauf und Bergab mit nur sehr wenigen lohnenden Aussichten auf Saale und deren (Hochwasser-) Talsperren, mit nur kurzen Abschnitten direkt an der Ufer der Saale…
Freude am durch die Gegend Latschen wünscht Ein.Plattfüssler
-
Frucht hat eine Reaktion von Jakten erhalten in Bikepacking im Sommer 26 mit dem Sohn (13)Sehr gerne. Ja, ich schätze auch die vielen Optionen dort. Weiter fahren nach Luxemburg, die Mosel entlang, weiter rein nach Belgien oder Frankreich oder zurück über rdie Eifel. Da kann man auch nach Laune und Verfassung entscheiden, was bei einem 13 Jährigen sicher auch nicht verkehrt ist. Und die Campingplätze sind häufig Treffpunkt verschiedenster Sportlerinnen und Sportler. Wassersport, Klettern, Radfahren und Wandern. Sehr sympathisch.
-
Frucht reagierte auf Jakten in Bikepacking im Sommer 26 mit dem Sohn (13)Danke für den Tipp, tagsächlich "bastel" ich mir grade was in der Gegend zusammen.
Ich bin alleine im Frühjahr den Stoneman Arduenna an 2 Tagen "unsupportend" gefahren, echt eine super Ecke.
-
Frucht hat eine Reaktion von Jakten erhalten in Bikepacking im Sommer 26 mit dem Sohn (13)Vielleicht das Auto stehen lassen? Mit dem Zug nach Aachen, erstmal gemütlich auf der Vennradweg losfahren. Ist zwar schon stark befahren, aber schön und ihr könnt Kilometer machen. Monschau hat nen schönen Campinplatz. Dann weiter in die Ardennen. Dort ist es recht leer und landschaftlich sehr schön, nette Campingplätze. Würde jetzt keine konkrete Tour vorschlagen, aber es lohnt sich nach meiner Meinung und es gibt viele Optionen..
-
Frucht reagierte auf HUCKEPACKS in Welche Taschen am Bike?@Frucht
@trekkingBär
Auch wenn ich es wirklich ungern zugeben möchte, machen die Decathlon Riverside Taschen einen guten Eindruck.
Die ADVT 900 Half Frame Bag ist sogar mit 'nem TIZIP Zipper 😲 versehen, somit IPX6 und das für 'nen sehr schmalen Taler. Als ich Martin von ET davon erzählte, wollte er mir das nicht glauben. 😉
Auch die Fullframe Taschen (IPX6), Oberrohrtasche und Arschrakete ... machen 'nen soliden Eindruck.
Würde ich meinen Kram nicht selber anfertigen, müsste/würde ich trotz Decathlon überlegen.
-
Frucht reagierte auf HUCKEPACKS in Welche Taschen am Bike?@Fruchtda helfe ich mal mit dem Bild aus.😉
Übrigens kann es vorkommen, dass je nach Winkel, die Flaschen bei rougher Fahrt oder bei Abfahrten vorne raus schießen könnten. Da helfen zwei Shock cords, um die beiden Flaschen zu sichern. Bei Nichtnutzung kann man die dann einfach um den Vorbau spannen.
Bei mir hat sich herausgestellt, dass der SKS Velocage am besten für die Überkopfmontage geeignet ist, da er in diesem Fall nach unten und zum Boden der Flasche komplett geschlossen ist und die Flasche somit nicht durchrutschen kann.
Und falls mehr Wasser benötigt und/oder eine BarRoll genutzt wird, kann man ja noch eine Apidura 3 Liter Bladder in den Framebag integrieren.
-
Frucht hat eine Reaktion von HUCKEPACKS erhalten in Welche Taschen am Bike?In der Regel sind irgendwo drei Flaschenhalter am Rad für maximal 3x0,7 l. Reicht ja in der Regel. Je nach dem, wie gepackt wird kommen sie alle drei an den Rahmen, eine unten an den Rahmen und zwei an die Gabeln, oder zwei an den Lenker. Zuletzt war das der Fall. Die Idee habe ich von @HUCKEPACKSabgeschaut und ist zur Zeit mein Favorit. Irgendwo hier findet sich ein entsorechendes Bild.
-
Frucht hat eine Reaktion von trekkingBär erhalten in Welche Taschen am Bike?In der Regel sind irgendwo drei Flaschenhalter am Rad für maximal 3x0,7 l. Reicht ja in der Regel. Je nach dem, wie gepackt wird kommen sie alle drei an den Rahmen, eine unten an den Rahmen und zwei an die Gabeln, oder zwei an den Lenker. Zuletzt war das der Fall. Die Idee habe ich von @HUCKEPACKSabgeschaut und ist zur Zeit mein Favorit. Irgendwo hier findet sich ein entsorechendes Bild.
-
Frucht hat eine Reaktion von trekkingBär erhalten in Welche Taschen am Bike?Vorausgesetzt das Gewicht ist ausgeglichen kann ich das Gepäck aufteilen. In eine Tasche kommt meine Kleidung (bis auf Isolationsjacke). In die andere Tarp, Polycro, Isomatte und teils Küchenkram. Bessere Übersicht eben. Am Lenker habe ich meist die Isojacke in einem kleinen Packsack. Ich habe also mehr Platz am Lenker, keine Tasche, die beim schalten evtl. nerven kann bei gleichzeitig besserem Zugriff auf das Gepäck.
Theoretisch kannst du dir ja jeden Packsack an einen Cage packen. Zuletzt bin ich mit den Canyondingern gefahren, die mit 5 Litern alles unterbringen, was ich drin haben will.
-
Frucht hat eine Reaktion von trekkingBär erhalten in Welche Taschen am Bike?Platzhirsch? Keine Ahnung. Ich fahre meist mit der Apidura Expedition Saddle Bag 17l. Wiegt, meine ich, knapp über 400 g. Die nutze ich meist nur für den Schlafsack.
Eine Lenkerrolle würde ich mir heute wohl nicht mehr kaufen, da man das Gepäck dort anderweitig, leichter und flexibler verstauen kann. Packsack nach gewünschter Größe mit ein paar Riemen befestigen reicht.
Und ich rate dir in jedem Fall zu Gabeltaschen.
-
Frucht hat eine Reaktion von HUCKEPACKS erhalten in Welche Taschen am Bike?Platzhirsch? Keine Ahnung. Ich fahre meist mit der Apidura Expedition Saddle Bag 17l. Wiegt, meine ich, knapp über 400 g. Die nutze ich meist nur für den Schlafsack.
Eine Lenkerrolle würde ich mir heute wohl nicht mehr kaufen, da man das Gepäck dort anderweitig, leichter und flexibler verstauen kann. Packsack nach gewünschter Größe mit ein paar Riemen befestigen reicht.
Und ich rate dir in jedem Fall zu Gabeltaschen.
-
Frucht reagierte auf zopiclon in Schnäppchen-Thread 2.0OT:
Despite progress, Black and Hispanic adults trail behind other groups in their economic status. Although Black adults made some of the biggest strides up the income tiers from 1971 to 2021, they, along with Hispanic adults, are more likely to be in the lower-income tier than are White or Asian adults. About 40% of both Black and Hispanic adults were lower income in 2021, compared with 24% of White adults and 22% of Asian adults.
https://www.pewresearch.org/short-reads/2022/04/20/how-the-american-middle-class-has-changed-in-the-past-five-decades/
Es scheint mir eine normale Bezeichnung zu sein, dazu noch zutreffend
-
Frucht hat eine Reaktion von kai erhalten in Ultraleicht für KinderBei Vinted habe ich in den letzten Jahren für unsere Kinder ein paar tolle Sachen gefunden. Auch ein paar Montbell-Klamotten, auch in Kindergröße, sind so bei uns gelandet.
-
Frucht hat eine Reaktion von ma11hias erhalten in DCF PacksäckeIch würde nicht unbedingt zu DCF greifen. Und sie sind auch nicht unbedingt die leichtesten.
Ich favorisiere diese:
https://www.sackundpack.de/product_info.php?products_id=8845
Sind meines Erachtens leichter als vergleichbare aus DCF. Sehr dünn, aber auch nicht getaped, wie die DCF Dinger.
Ist wohl Geschmackssache, aber zumindest eine Alternative. Und wesentlich günstiger.
-
Frucht reagierte auf Antonia2020 in Umgang mit Entzündung in der PeronealsehneHi, jetzt ist dieser Faden schon ziemlich alt und ich hatte die letzten Beiträge gar nicht mehr gesehen. Danke auch an @mochilero für die ausführlichen Tipps!
Ich wollte mal ein Update geben, weil dauerfafte Sehnenprobleme (bei mir Peronealsehne) schon ziemlich was Übles sind.
2021: bescheuerte Überlastung, danach Sehne langfristig vergeigt.
2021-2022: ständiger Versuch, daran was zu ändern - Physiotherapie, Schuhe, Einlagen, Ernährung, Stoßwellentherapie, leichte Kräftigungsübungen, normales Dehnen, exzentrisches Dehnen... Nix scheint eine Besserung zu bringen. Versuche wieder ein bisschen zu joggen oder anderweitig springend zu trainieren (Jumping Jacks, Seilspringen) schlagen regelmäßig fehl. Frust. Ich fange an zu walken. Mit diesen schrecklichen Stöcken. Durch Kölner Parks. Vor aller Augen! Das geht wenigstens. Und auch die seltsamen Sitz-Cardio-Trainings von Caroline Jordan (auf Youtube: Hurt Foot Fitness Cardio Workouts). Aaaarrrgh.
2023: Walken, wandern, auf keinen Fall joggen, rennen oder springen. Ab und zu exzentrisches Dehnen. Immer noch Schmerzen, aber ich denk nicht mehr so oft dran.
2024: Walken, wandern und dann: Ich hab's gewagt und bin mal wieder während der Walkingstrecke leicht gejoggt, jeweils für 5-10 Minuten, jeweils 2x. Und das jetzt schon zum vierten Mal ohne das sich der Fuß verschlechtert hätte. Und daher schreibe ich das hier auch für alle, die vielleicht ebenfalls geplagt sind. Mir scheint, dass vor allem die Zeit hilft. Und dass viel machen und tun (z. B. teure Zusatztherapien) zumindest bei mir auch nicht viel gebracht haben. So nach dem Motto: Das Gras wächst vom dran ziehen auch nicht schneller...Anscheinend ist auch Jahre später noch Besserung möglich. Das ist so schön und das wollte ich mit euch teilen .
-
Frucht hat eine Reaktion von notenblog erhalten in (Ultra-)leichter Rucksack für 7jährigenVielleicht ja doch ein Kinderrucksack:
https://eu.namuk.com/collections/rucksaecke/products/eon-rucksack-14l-black?_gl=1*k3z8sr*_up*MQ..&gclid=EAIaIQobChMIoMKMgtbIhQMVMaWDBx1UdwI8EAAYASAAEgKCNvD_BwE
https://eu.namuk.com/collections/rucksaecke/products/leon-rucksack-20l-black?_gl=1*cn0j28*_up*MQ..&gclid=EAIaIQobChMIoMKMgtbIhQMVMaWDBx1UdwI8EAAYASAAEgKCNvD_BwE
Mit den Namukpacks haben wir selber keine Erfahrung. Den 14 Liter hatte ich mal beim Globetrotter in der Hand. Wirkt verdammt gut. Der Sohn kriegt zum achten Geburtstag wohl die 20 Liter Variante.
Bisher hat er diesen, von dem wir auch überzeugt sind:
https://www.exped.com/de/produkte/rucksaecke/kids-typhoon-15?sku=7640445453455
-
Frucht hat eine Reaktion von andygogo erhalten in (Ultra-)leichter Rucksack für 7jährigenVielleicht ja doch ein Kinderrucksack:
https://eu.namuk.com/collections/rucksaecke/products/eon-rucksack-14l-black?_gl=1*k3z8sr*_up*MQ..&gclid=EAIaIQobChMIoMKMgtbIhQMVMaWDBx1UdwI8EAAYASAAEgKCNvD_BwE
https://eu.namuk.com/collections/rucksaecke/products/leon-rucksack-20l-black?_gl=1*cn0j28*_up*MQ..&gclid=EAIaIQobChMIoMKMgtbIhQMVMaWDBx1UdwI8EAAYASAAEgKCNvD_BwE
Mit den Namukpacks haben wir selber keine Erfahrung. Den 14 Liter hatte ich mal beim Globetrotter in der Hand. Wirkt verdammt gut. Der Sohn kriegt zum achten Geburtstag wohl die 20 Liter Variante.
Bisher hat er diesen, von dem wir auch überzeugt sind:
https://www.exped.com/de/produkte/rucksaecke/kids-typhoon-15?sku=7640445453455
-
Frucht hat eine Reaktion von Wander Schaf erhalten in (Ultra-)leichter Rucksack für 7jährigenAls Erwachsener sicherlich. Aber für die kommenden Jahre dürfte ein Packl sicherlich bedeutend zu groß sein.
-
Frucht hat eine Reaktion von DaNilz erhalten in (Ultra-)leichter Rucksack für 7jährigenVielleicht ja doch ein Kinderrucksack:
https://eu.namuk.com/collections/rucksaecke/products/eon-rucksack-14l-black?_gl=1*k3z8sr*_up*MQ..&gclid=EAIaIQobChMIoMKMgtbIhQMVMaWDBx1UdwI8EAAYASAAEgKCNvD_BwE
https://eu.namuk.com/collections/rucksaecke/products/leon-rucksack-20l-black?_gl=1*cn0j28*_up*MQ..&gclid=EAIaIQobChMIoMKMgtbIhQMVMaWDBx1UdwI8EAAYASAAEgKCNvD_BwE
Mit den Namukpacks haben wir selber keine Erfahrung. Den 14 Liter hatte ich mal beim Globetrotter in der Hand. Wirkt verdammt gut. Der Sohn kriegt zum achten Geburtstag wohl die 20 Liter Variante.
Bisher hat er diesen, von dem wir auch überzeugt sind:
https://www.exped.com/de/produkte/rucksaecke/kids-typhoon-15?sku=7640445453455
-
Frucht hat eine Reaktion von wilbo erhalten in (Ultra-)leichter Rucksack für 7jährigenVielleicht ja doch ein Kinderrucksack:
https://eu.namuk.com/collections/rucksaecke/products/eon-rucksack-14l-black?_gl=1*k3z8sr*_up*MQ..&gclid=EAIaIQobChMIoMKMgtbIhQMVMaWDBx1UdwI8EAAYASAAEgKCNvD_BwE
https://eu.namuk.com/collections/rucksaecke/products/leon-rucksack-20l-black?_gl=1*cn0j28*_up*MQ..&gclid=EAIaIQobChMIoMKMgtbIhQMVMaWDBx1UdwI8EAAYASAAEgKCNvD_BwE
Mit den Namukpacks haben wir selber keine Erfahrung. Den 14 Liter hatte ich mal beim Globetrotter in der Hand. Wirkt verdammt gut. Der Sohn kriegt zum achten Geburtstag wohl die 20 Liter Variante.
Bisher hat er diesen, von dem wir auch überzeugt sind:
https://www.exped.com/de/produkte/rucksaecke/kids-typhoon-15?sku=7640445453455
-
Frucht hat eine Reaktion von hhochzwei erhalten in 3 Tage Köln/ Hürth: Rheinsteig, Siebengebirge o.ä.?Nein, wie im Park spazieren ist es nicht. Aber auch nicht wie im Urwald. Der Weg ist meines Erachtens nach vollkommen okay. Als Kölner schätze ich eben die gute Verkehrsanbidung. Jede Etappe ist ein Ein- und Ausstieg mit RE oder S-Bahn möglich. Landschaftlich recht abwechslungsreich ohne richtige Highlights. Um so weiter weg von Köln, um so spannender fand ich den Steig.
Einkaufsmöglichkeiten gibt es viele.
-
Frucht hat eine Reaktion von DerHesse63 erhalten in nahtdichten und versiegelnIch würde schauen, dass ein bis zwei Personen bei dem Transport ins Innere helfen, damit es keine Sauerei gibt.