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fliesenkefer

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Reputationsaktivitäten

  1. Gefällt mir!
    fliesenkefer hat eine Reaktion von tschipsfrisch erhalten in Te Araroa 2018/19   
    Puuh, keine Ahnung. Ich habe einfach mein Telefon (GPS, Telefon, Kamera, Musik) benutzt. Das hat total ausgereicht um mal den Weg zu finden.
    Nein. Das kam erst später in Lateinamerika. Aber das ist ein anderes Thema.
  2. Gefällt mir!
    fliesenkefer hat eine Reaktion von tschipsfrisch erhalten in Te Araroa 2018/19   
    Den würde ich getrost Zuhause lassen. Pack dir lieber den Squeeze ein auch wenn dieser ein paar Gramm mehr wiegt.
    Wir hatten den Sawyer Squeeze aufm TA dabei und alle anderen haben nach kurzer Zeit über den Mini geflucht bzw haben sich den Squeeze in Auckland geholt.
    Abgesehen davon brauchst du den Filter auf dem TA nicht. Wir haben das Filtern nach einiger Zeit einfach gelassen und den Filter in die Box gepackt.
  3. Gefällt mir!
    fliesenkefer hat eine Reaktion von tschipsfrisch erhalten in Te Araroa 2018/19   
    Schau dir mal die Guthook App an. Sowie es aussieht sind die wohl übernommen worden. Hier der Link http://atlasguides.com/te-araroa/
    In der App findest du ganz nützliche Infos wie Wasserstellen, Campgrounds, Wildcamp Spots. Dazu gibt es dann noch Kommentare zu den einzelnen POIs.
  4. Gefällt mir!
    fliesenkefer hat eine Reaktion von Jan erhalten in Dosenkocher wirklich sinnvoller als Gas?   
    Wir laufen gerade den TA und kochen mit Spiritus. Und das Zeug bekommst du überall und kostet zwischen 5-6 Dollar (1 Liter).
  5. Gefällt mir!
    fliesenkefer reagierte auf schrenz in Faire Produktion bei Outdoor-Ausrüstung   
    Das ist aber auch eine ganz schön abgehobene Vorstellung, klar in der ostpolnischen Pampa wohnen lauter Sadisten.
  6. Gefällt mir!
    Wie einer meiner Liverpooler Studenten mal so weise sagte: "Assumption is the mother of all fuck-ups"... Interessant ist nicht, wozu Bohnenbub "die Schuhe wohl [...] brauchen" wird, sondern was er konkret damit vorhat - je genauer er uns das sagen kann, desto eher haben wir eine Chance, wirklich im Hinblick darauf zu helfen.
    Im übrigen ist in der Tat nicht die Gummimischung allein entscheidend, sondern auch die Sohle, die daraus gemacht ist: Die des Guide Tennie ist nämlich so geformt, daß sie besagtes Laub geradezu aufspießt und festhält - und das führt dann eben zum genannten, wirklich unschönen Schmiereffekt...
    Womit wir wieder bei der Ausgangsfrage wären: "zum Wandern und Klettern" hilft dann eben nicht weiter. Wann, wo, unter welchen Bedingungen?
  7. Gefällt mir!
    Sehr schön Vielen Dank!
    War ein bisschen viel Geklicke und du hast das TULF überplant! Jetzt sollten sich nur noch alle anderen eintragen...
    @Chobostyle@hofnarr@fliesenkefer
  8. Gefällt mir!
    fliesenkefer reagierte auf die zwiebel in Wer hat Interesse an einem Karlsruher UL Stammtisch?   
    Jo @SebHoliday,
    Wär super, wenn du ein doodle machen könntest! Und dann schauen wir mal nach dem Wetter (ob Schlo, oder Biergarten)
    Grüße
  9. Gefällt mir!
    fliesenkefer reagierte auf schwyzi in Z-Packs-Tarp für Arme...   
    So, hat etwas gedauert, aber nach dem ersten bushcraft-Treffen mal ein Erfahrungsbericht - mit Bildern.
    Das Tarp hat die Erwartungen erfüllt. Lässt sich leicht aufbauen, in der ersten (trockenen) Nacht Null Kondens, bei A-Frame ja prima, v.a. wenn es so viel Platz hat:

    In der Zweiten Nacht Regen, den ich gar nicht gehört habe, nix knistert oder so, minimal Kondens.
    Alles darunter blieb prima trocken:

    (Auch meine Hotel-Puschen, die morgens bei den bushcraftern für Heiterkeit sorgten, aber irre praktisch sind beim nächtlichen Pinkelgang - der bei älteren Leutchen ja öfter vorkommt)
    Beim Aufbau hab ich einen Fehler begangen: Ich hatte das Tarp über die Ikea-Verpackungsschnur als Firstleine gelegt und weil es etwas zur Mitte rutschte, mit Maurerschnur an den Stöcken befestigt; das hat mich eine Firstschlaufe gekostet, die ist durchgerissen. Ich hab jetzt Ringe aus stärkerem Verpackungsmüll gebaut und werde die Firstringe in Zukunft mit Gummischnur fixieren, dass sollte halten.

    Hier sieht man, wie es rechts ab ist...
    Ein bisschen Nachspannen musste ich, aber mit den Spannknoten (Prusik) obe am Tarp geht das fix und bequem.
    Entgegen der Wettervorherage (Gewitterwarnung mit Sturmböen!!) War es nicht doll dem Wind ausgesetzt, Wetter war ziemlich prima! Also ein Härtetest steht noch aus, evtl. beim Interstellaren bushcraft-Treffen in Niedersachen.
    Toll ist, morgens aufzuwachen und in den "Himmel" zu schauen...
    es ist bestimmt nix für extreme Touren, aber für Sommer und einigermaßen stabiles Wetter ohne Sturm ist's m.M.n. ok! Regendicht ist es auf jeden Fall.
    Und es lässt sich recht klein verpacken, hier zusammen mit dem echt großen groundsheet (ich habs nicht kleiner geschnitten, weil ich Mistwetter erwartete und dachte, dann kann ich mir vor Ort ein bathtub draus knoten)
    in der Vortasche meines Hackpacks. (rechts davon die Puschen)

    OK, das war's. vielleicht interessiert's ja wen - ich hatte halt versprochen, die Erfahrungen zu posten...
    LG schwyzi
     
  10. Gefällt mir!
    fliesenkefer hat eine Reaktion von ink erhalten in Te Araroa 2016/2017   
    Gutes Thema! Wir haben uns zwei Optionen genauer angeschaut. Einmal die Versicherung von der hansemerkur und die vom ADAC. Bei uns wird es bei der hansemerkur leider ziemlich teuer weil wir nach dem TA noch weiterreisen in die USA. Von daher müssten wir den teureren Tarif vorab wählen. Deshalb wird es bei uns wohl auf den Schutz vom ADAC hinauslaufen. 1600 € vs 600 € pro Person ist auf jeden Fall eine Ansage. Und vom ADAC habe ich bisher auch nichts Schlechtes gehört.
     
  11. Gefällt mir!
    fliesenkefer reagierte auf Fabian. in Te Araroa 2016/2017   
    Ebenfalls ADAC. Ich bin momentan für ein Jahr in den USA und im Gegensatz zu fast allen anderen Versicherern, welche ca. 3-4 Euro pro Tag nehmen, liegt der ADAC bei nur ca. einem Euro. So zahle ich für das komplette Jahr 360€ statt weit über 1.000€
    Fabian
  12. Gefällt mir!
    fliesenkefer reagierte auf LesPaul in Apex 100 PTX Quantum Jacke   
    Es ist soweit. Nach langer Arbeit endlich feritg: Die 100er Apex Jacke.
    Dabei viel rumprobriert und gelernt, diese Einsichten wollte ich mit euch teilen.
    Konzept des Schnitts:
    Ich habe alle Nähte, die durch alle drei Lagen gehen, an Stellen platziert, an denen sie in der Nähe der maximalen Belastung durch Rucksack und Bewegung liegen und damit die Isolierung bestmöglich fixieren, aber nicht scheuern oder drücken können.
    Dafür habe ich den Vorderseiten "Flossen" verpasst, die sich quer unter dem Hüftgurt nach hinten ziehen. Außerdem ziehen sich die Vorderteile über die Schulter nach hinten bis kurz über das Schulterblatt. Damit sind die Auflagestellen der Schultergurte des Rucksacks "eingerahmt" von Kragen-, Ärmel-, und Vorder-Hinterseitennaht.
    Die Ärmel haben auf der Unterseite einen nicht isolierten Streifen bekommen.
    Alle drei Lagen wurden auf einmal vernäht. Also nicht drei Jacken in einander gesteckt.. Dadurch verrutscht nix und das ganze ist weniger "wabbelig".
     

     
    Alle Lagen erst mal grob zusammenheften macht die weitere Verarbeitung deutlich einfacher.

     
    Alle Hauptnähte habe ich mit der Overlockmaschine versäubert zusammengenäht.


     
    Gummibändchen als Säume dran

     
    Reißverschluss rein, innen Zickzack, umklappen, von außen nochmal einfachen Geradstich drüber:

     
    Fertig.

     

     

    Hier nochmal die "Flossen" und die schräg nach hinten gezogene Seitennaht.
    Ist keine echte Wendejacke wegen der Overlocknähte innen, kann aber bei High-Visibility Bedarf auch andersrum angezogen werden.
    Gesamtkosten für Stoffe etc waren ca. 60€.
    LG
    Paule
     

  13. Gefällt mir!
    Ist doch voll nervig dieses Gemodde.... Stellt euch vor ihr kauft ein Auto und müsst erstmal tagelang an der Software rumfummeln, damit die Karre vernünftig bei gutem Verbrauch läuft...

  14. Gefällt mir!
    Gerne. Ich bin ab nächsten Donnerstag für ein paar Tage weg. Würde daher einfach mal das übernächste Wochenende vorschlagen (d.h. 20.08 o. 21.08).
  15. Gefällt mir!
    fliesenkefer reagierte auf SebHoliday in Vorstellungsthread   
    Hi Zusammen!
    So, ich stelle mich auch mal kurz vor.
    Ich bin der Sebastian und komme aus Karlsruhe. Lese mich schon länger in UL Themen ein und bin dabei auch immer wieder auf dieses Forum gestoßen. Trekking finde ich super und es macht mir mega Spaß, bloß meine Ausrüstung ist mir zu schwer :(.
    Ich feile jetzt schon eine ganze Weile an einer neuen Zusammenstellung und werde diese hier bald Posten. Bin mal gespannt was ihr davon haltet :). In Zukunft würde ich gerne auch mal längere Touren autark laufen. Bisher waren das immer eher so 3-4 Tage die ich mit meinem Zelt und meinem riesigen Rucksack unterwegs war.
    Den Jakobsweg bin ich vor ein paar Jahren gewandert, fand ihn aber nicht so toll. Es war mir einfach zuviel los und ich bin lieber in Gegenden mit mehr Natur unterwegs.
    In Zukunft würde ich gerne Touren wie den Albsteig machen und mich auch mal in die Alpen bewegen. Auch auf meiner Liste stehen Trails wie der PCT und der PNT. Mal schauen wie sich das ganze entwickelt ;).
    Grüße,
    Sebastian
  16. Gefällt mir!
    fliesenkefer hat eine Reaktion von Chobostyle erhalten in Wer hat Interesse an einem Karlsruher UL Stammtisch?   
    Wir wären auch dabei!
    Wäre eine super Möglichkeit für uns ein paar Fragen rund ums Thema Thru-Hiken bzw dem Te Araroa zu klären.
  17. Gefällt mir!
    Ich fände es netter, sich draußen zu treffen. Fasanengarten, zB. Bier, Grillen, Gear fummeln, Zelte, Tarps,  Hängematten aufbauen - geht alles.
    Bin aber auch bei einem Biergartentreff dabei.
  18. Gefällt mir!
    fliesenkefer reagierte auf Matthias in Te Araroa 2016/2017   
    @fliesenkefer sehr gut
    Zu den Jacken: Ich würde die Windjacke daheimlassen, und nur die Regenjacke verwenden.
    Anstatt der Daunenjacke rate ich dir zu einer Primaloft Jacke, wie zb. der Patagonia Nano Puff oder der Montane Fireball. Primaloft verträgt Feuchtigkeit besser und leidet auch nicht so stark durch das Komprimieren.
    @Miss X Ich würde die TA nicht unterschätzen, Markierungen sind oft nicht vorhanden, von Wegen kann man auch nicht immer Sprechen, die TA ist oft weglos etc.. die eigentlich vorhergesehene Route ist nicht immer die beste. Es lohnt sich mögliche Alternativrouten im Vorhinein zu planen! Wobei ich hierfür schon gute "offtrail" skills voraussetzen würde.
    Der "trail" verläuft oft einfach durch Flussbetten, wenn man hier nicht aufpasst verpasst man leicht den richtigen Weiterweg.

    Anstatt auf solchen Wegen zu gehen hab ich es oft vorgezogen einfach im Flussweiterzuwandern

    "Weg"-Abschnitt in der Richmond Range, gut zu erkennen der Orange Marker links von der Bildmitte.

  19. Gefällt mir!
    fliesenkefer reagierte auf Matthias in Te Araroa 2016/2017   
    Es geht  nicht darum "knifflige Wegabschnitte" umzuplanen, da würdest auf der TA dann noch mehr auf Straßen gehen müssen sondern eher landschaftlich lohnendere Alternativen zu gehen als die von der TA Trust vorgesehenen. 
    Ich dachte mir oft, eigentlich würde ich lieber auf dem Bergrücken da entlang gehen anstatt den orangen Dreiecken im Tal zu folgen etc...welche alpinen Varianten für dich machbar sind kann ich nicht sagen, da ich keine ahnung hab was du schon gemacht hast von daher werde ich mich mit empfehlungen zurückhalten! Falls dies dein erster Thruhike versuch ist, ist es vielleicht eh besser wenn du dich erstmal an die routen haltest bevor du dich zu sehr forderst. Die TA ist eh schon vordernd genug ansich. 
    Die Nordinsel würde ich allerdings ganz anders gehen als von der TA vorgesehen (hab ja damals nach 350km auf der NI aufgehört und bin wieder in Ship Cove auf der SI eingestiegen.
    Ich würde es heute so machen auf der NI:East Cape - Raukumara Range - Urewera NP - Kaweka Range - Ruahine Range - Tararua Range Wellington.
    Sie dir das mal an auf google earth oder auf anderen Karten. Ich selbst bin sie nicht gegangen, also will ich dir nichts empfehlen nur soviel ist sicher, diese Route ist um Welten besser als Cape Reinga - Wellington über Auckland. Das verrät allein das Kartenmaterial etc..
    Adam Chambers (http://www.rambleon.co/) den ich 2014 in der Two Thumb Range getroffen habe ist diese Verbindung teilweise auf der Nordinsel gegangen und schreibt in seinem Blog darüber. 
     
  20. Gefällt mir!
    fliesenkefer reagierte auf Matthias in Te Araroa 2016/2017   
    Ich würde den wärmeren nehmen, abdecken kann man sich ja immer noch wenn einem zu warm ist. Ist ja ein großer Vorteil vom Quilt.
    Schläft deine Freundin daheim im Schlafsack weil sie davor Angst hat zu frierern? Nein? Ist Unterwegs nichts anderes. Aus dem Grund kann man einen Quilt doch an der Matte befestigen, hat bei mir immer funktioniert! Wobei ich ihn bei warmen Temperaturen auch nie festmache. 
     
  21. Gefällt mir!
    fliesenkefer reagierte auf German Tourist in Top Trails of Germany   
    Ich bin jeden dieser Top Trails entweder ganz oder zumindest teilweise gelaufen - und ehrlich gesagt wundert mich die unterschwellige Arroganz, die in ein paar Posts zu diesem Thema rüberkommt. Sind Kegelvereinsmitglieder "minderwertige" Wanderer? Darf ich keine Khaki-Westen tragen?
    Die schlimmste Wanderautobahn, die ich in meiner langen Wanderlaufbahn angetroffen habe, war der sonst so hoch gelobte West Highland Way in Schottland, wo mir am Tag bis zu 100 (!!!!) Wanderer entgegengekommen sind!
    Auf keinem der Top Trails wird man solche Horden antreffen, wobei einige Wege nahe der Ballungsgebiete an Wochenenden schon ordentlich Zuspruch haben, wie vor allem der Rheinsteig. Die Top Trails sind - wie schon anderweitig bemerkt - eigentlich nur die üblichen deutschen Lieblingswanderwege. Die Klassifizierung als Premium- oder Top Trail führt dann einerseits zu einer etwas größeren Beliebtheit andererseits aber zu einer ausgezeichneten Markierung und oftmals üppigem kostenlosen Informations- und Kartenmaterial. Wenn ich persönlich also möglichst stressfrei und unkompliziert wandern will, dann wähle ich einen solchen Trail, denn in der Regel sind sie auch landschaftlich ausgesprochen schön.
  22. Gefällt mir!
    fliesenkefer reagierte auf LAUFBURSCHE in Te Araroa 2016/2017   
    Du glaubst gar nicht, wie sehr ich dich um diese Tour beneide. Zumal wir den TA für November ja eigentlich auch geplant hatten.

    Bitte melde dich bei mir, wenn ich Dir in irgendeiner Form mit Ausrüstung für diesen Hike aushelfen kann!

    Liebe Grüße, Mateusz
  23. Gefällt mir!
    Nach 1400 Meilen und etwas mehr als 2 Monaten auf dem Appalachian Trail (ich musste leider wegen einer Verletzung am Auge abbrechen) habe ich mal Gedanken über die Frage ultraleicht auf dem Appalachian Trail gemacht. Ich war mit etwa 3,8 Kilo Basisgewicht unterwegs, wobei da auch die knapp 500g für meine Kamera eingerechnet sind und ich alle gemeinsam genutzten Gegenstände getragen habe (ich war mit meiner Freundin unterwegs). Allerdings ist der einzige Unterschied zwischen alleine wandern und zu zweit, dass man ein etwas größeres Zelt benötigt. Auf dem AT gibt es sehr sehr wenige Wanderer, die leicht unterwegs sind. Meine Sichtweise ist daher insbesondere die eines UL Wanderers. Auf deutschen Seiten findet sich für den Appalachian Trail im Prinzip keiner, der tatsächlich UL (<4,5 kg Baseweight) unterwegs war. Alleine hätte ich ein Baseweight von etwa 3 kg angepeilt – ohne Kamera und nur mit 1-Personen-Shelter. Der AT ist perfekt, um seine Ausrüstung auf alle Bedingungen zu testen und so leicht wie möglich zu gehen, da stets Städte erreichbar sind. Nur ein Wanderer hatte einen kleineren Rucksack: Für mich ist es jedoch keine Alternative, wenn man auf ein anständiges Tarp verzichtet und bei drohendem Regen nur einen 13 Meilen Tag machen kann um bei einem Shelter bleiben zu können oder nachts zu frieren, weil man nur ein Inlet verwendet und den Schlafsack weggeschickt hat (machen überraschend viele!). So beschwert sich fast jeder Wanderer über das Gewicht seines Rucksacks und viele verzichten daraufhin auf Sachen, die sie eigentlich brauchen, und sind am Ende dennoch nicht besonders leicht unterwegs. Ich glaube Skurka hat den Begriff von „Stupid Light“ eingeführt: Aus dummen Gründen Gewicht einsparen zu wollen sollte man sich gut überlegen! Eine 3kg Packliste zu erstellen, ist nicht schwer. Die Frage ist, worauf man auf einem Thruhike verzichten kann, was bei jedem irgendwie anders ist. Ich versuche hier also, darzustellen, was für mich funktioniert hat und was nicht und warum.

     

     
    Wir haben eine Stadt meist mit Essen für etwa 3 Tage verlassen. Morgens Müsliriegel, zweites Frühstück Tortillafladen mit Salami und Käse, nachmittags ein warmes Essen, abends Snacks. Das macht geschätzt 700-800g pro Tag, wobei ich etwas mehr Essen getragen habe. Dazwischen jede Menge Snacks. Unser teures, aber leckeres Trailmix bestand aus Cashews und Peanut Butter M&Ms… Warum gibt’s die bloß nicht in Deutschland???
    Das Gewicht meines Rucksacks betrug also in der Regel 4kg + 1kg Wasser + 2-3kg Essen = 7-8kg beim Start aus einer Stadt.

     
    Wir waren recht fix unterwegs, die meisten Leute haben wir genau einmal gesehen. Dennoch waren wir mit 2 anderen Wanderern die meiste Zeit gemeinsam unterwegs. Ein normaler Wandertag war für uns am Anfang etwa 15-20 Meilen und später haben wir unsere Distanzen auf etwa 22-25 Meilen ausgeweitet, was uns an Tagen, an denen wir Essen kaufen mussten, sehr schwer fiel. Die meisten anderen Wanderer machen am Anfang etwa 8-12 Meilen und später 15-22 Meilen, wobei dies nur für Tage gilt, an denen man nicht in einer Stadt ist. Wer also viele Meilen macht, ist auf dem Appalachian Trail also ein eher einsamer Mensch!

     

     
    Meine Packliste hatte ich hier gepostet:
    http://www.ultraleicht-trekking.com/forum/topic/3584-at-2016/

     
    Ich habe während der Zeit ein Blog geführt, also wen es interessiert, was ich erlebt habe:
    https://rvhinkelstein.wordpress.com/


     

     
    Küche:


     
    Etwa 300ml Wasser reichen perfekt für eine Mahlzeit, wenn man nur heißes Wasser in einen Gefrierbeutel mit dem Essen schüttet. (Freezer-Bag Cooking) Für 2 Personen ist das deutlich angenehmer, da man so noch mehr Abwasch spart und schnell nacheinander essen kann. Für uns hat das sehr gut funktioniert für die etwas mehr als 2 Monate. Man muss allerdings bedenken, dass man auf wenige Gerichte beschränkt ist: Couscous, Ramen, Kartoffelbrei und gefriergetrocknete Gerichte. Auf letztere haben wir aus preislichen Gründen völlig verzichtet und immer entweder Couscous oder Ramen mit Kartoffelbrei (Ramen-Bomb) gegessen und mit geriebenem Hartkäse gepimpt. Ich habe nur 2 Mal die allseits beliebten Knorr-Gerichte gegessen: Man muss zum einen viel zu lange warten (etwa 15 Min(!)) und zum anderen benötigen sie deutlich heißeres Wasser (= mehr Spiritus), ansonsten sind sie sehr knusprig.
    Probleme hatten wir mit der Spiritusflasche (Trail Designs). Diese tropfte und wir entsorgten sie möglichst schnell und haben in einer 200ml-Jack Daniels-Flasche einen tollen Ersatz gefunden.
    Der Löffel hat seinen Dienst getan. Nächstes Mal nehme ich allerdings die lange Variante des Löffels, da der normale Löffel etwas kurz ist für Gefrierbeutel.

     
    Wassersituation:

    Wasser ist schwer und jeder halbe Liter zu viel Wasser ist Gewicht, dass man sich sparen kann. Ich hatte 2*0,5L PET und eine 2L Platypus, meine Freundin 2*0,7L PET Flaschen dabei. Ich würde nie auf eine Platypus verzichten, das Teil ist einfach zu praktisch!
    Mir haben die 2*0,5L fast immer gereicht, da es doch sehr häufig Wasser auf dem Appalachian Trail gibt. Wenn wir nicht in der Nähe von Wasser kochen wollten oder auf weniger Teilen des Weges griffen wir dann auf die Platypus zurück. Die PET Flaschen haben wir einige Male ausgetauscht, die werden halt recht schnell ranzig. Ich finde 0,5 L Flaschen praktischer, da man doch dazu neigt, bei gutem Wasser einfach alle Flaschen voll zu machen und auf diese Art und Weise trägt man nur 1Kg statt 1,4k herum. 
    Die längste Strecke, die wir ohne Wasser bewältigt haben, waren etwa 21 Meilen. Dabei waren wir allerdings zu faul, eine halbe Meile zum Wasser zu laufen und hätten also eine kürzere Strecke planen können. Häufiger dagegen läuft man Distanzen von etwa 10 Meilen ohne Wasser, es reichen da 1-1,5L Wasser, da man sehr häufig im Schatten wandert.

     

     
    Die Nächte


     
    Am Anfang der Reise gab es Nachttemperaturen von etwa 2 Grad. Dabei war es häufig kalt und feucht. Nach etwa 600 Meilen wurde es warm und feucht, am Ende warm und trocken, Nachttemperaturen 10-20 Grad. Wir haben von 65 Nächten etwa 10 Nächte im Shelter, 15 Nächte Cowboy Camping, 10 Nächte in Hotels/Hostels und den Rest unter dem Tarp verbracht. Wir hatten etwa 30 Nächte Regen.
    Ich hatte einen MYOG 133er APEX Quilt und eine NeoAir S dabei. Meine Freundin hatte einen Cumulus 300 und eine gekürzte Z-Lite. Die NeoAir S reicht für mich persönlich gut aus. Leider hatte sie irgendwann ein kleines Loch, ich war bis zum Ende zu faul es zu suchen und zu flicken und musste jede Nacht einmal aufpusten. Für mich persönlich habe ich keine Alternative für die NeoAir gefunden, da ich doch sehr angenehm darauf schlafe.
    Für den Appalachian Trail halte ich Kunstfaser für die richtige Wahl. Der Schlafsack wird mitunter einfach nur wegen der Luftfeuchtigkeit des Nachts feucht. Oder man landet im Regen. Die 133g-Füllung ist natürlich etwas sehr knackig für 2 Grad. Mit Warm Layer und Regenjacke ging das schon so irgendwie und ich fühlte mich auf jeden Fall besser als Leute, die ihren Warmen Schlafsack Heim geschickt hatten und nur noch ein Inlet verwendeten. Der Monat Mai ist noch keine Garantie für warmes Wetter! Wenn ich den Weg noch mal laufen würde, würde ich entweder dieselbe Wahl treffen oder für den Anfang einen warmen Daunenschlafsack verwenden und ab Ende Mai etwa zu einem Kufa Schlafsack mit 100er APEX wechseln. Ich schätze die minimale Komforttemperatur mit allen Klamotten lag etwa bei 5 Grad, ohne Klamotten bei etwa 10 Grad.
    Meine Freundin fand die Z-Lite recht bequem und konnte diese auch problemlos in Sheltern verwenden (Ich wüsste auch ehrlich gesagt nicht, was das Problem daran sein könnte, Carsten?).
    Dennoch würde sie nicht noch einmal dieselbe Wahl treffen: Sie kam nicht mit gekürzten Matten klar. Bei 2 Grad hatte sie mehr Probleme als ich – ich vermute die Isolierung reichte einfach nicht für die niedrigen Temperaturen aus. Schließlich ist das Teil doch recht sperrig.
    Mit dem Schlafsack war sie am Anfang recht zufrieden, später, als es warm und feucht wurde, war dieser eher nervig. Es war sehr schwer den Schlafsack trocken zu halten.

     


    Wenn man wirklich UL unterwegs ist, geht kaum ein Weg an einem Tarp vorbei. Beim Tarp sollte man sehr darauf achten, dass man kein zu kleines Tarp nimmt. Gerade bei Silnylon muss man daran denken, dass es sich dehnt und man beim Regen ständig nachspannen muss. Auf dem Appalachian Trail muss man wirklich jede Nacht mit Regen rechnen. Tarp hat gegenüber einem Zelt den Vorteil, dass man auch Cowboy-campen kann und wenn man die ersten Tropfen spürt, schnell aufspringen kann und das Tarp binnen 30 Sekunden alle Sachen bedeckt – zum Glück mussten wir das nur einmal machen.
    Ich hatte das Tarp so konstruiert, dass man verschiede Möglichkeiten hat, es aufstellen. Das hat sich im Endeffekt als eher sinnlos heraus gestellt: A-Frame ist die einfachste und praktischste Art für mich. Die Abmessung (2,7x2,7m) war genau richtig für 2 Personen, hätte allerdings auch nicht weniger sein können in der Breite und ruhig 30cm länger in der Länge – oder noch viel besser: ein integrierter Beak auf beiden Seiten – ich denke das wäre meine Wahl wenn ich den Weg erneut wandern würde. Als einzelner Wanderer benötigt man natürlich kein Tarp mit 2,7 m Breite. Ich denke jedoch, dass eine einzelne Stoffbreite (1,5m?) definitiv zu wenig sind, wenn man mit sehr viel Regen rechnet. Ich würde wohl ein Tarp mit einer Breite von 2m bauen.
    Das Polycro hat seinen Dienst getan, nach 2 Monaten waren etwa 3 Löcher drin (=> Panzertape). Im Großen und Ganzen wasserdicht, wenn man nicht gerade einen See unter sich hat. Wir haben recht schnell gelernt, im Regen sehr darauf zu achten, wo wir das Zelt hinstellen, nachdem sich einmal ein kleiner Fluss bildete, der geradewegs durch unser Zelt führte. Wenn der Boden sehr fest ist, bilden sich sehr schnell Flüsse. Entweder schläft man auf lockerem Waldboden oder sucht sich Stellen, an denen das Wasser gut ablaufen kann.
    Als Heringe waren die Gramcounters einfach zu klein für Hauptabspannpunkte. Chinastäbchen funktionieren zwar ganz gut, aber auch die werden nach einigen Tagen ranzig. Gehen am besten in lockerem Waldboden. Haben dann einfach irgendwelche aus Hikerboxen gefischt.
    Ein Mückennetz zu haben ist ebenfalls sehr angenehm. Es gibt zwar nicht immens viele Mücken auf dem AT aber doch stetig und wenn jeden Tag einige neue dazu kommen möchte man in der Nacht Ruhe von den Biestern haben. Das Sea to Summit Nano ist das leichteste Mückennetz. Es ist nicht besonders gut haltbar – zwei kleine Löcher haben sich eingeschlichen – aber sehr simpel zu handhaben. Ich habe am Tarp eine Möglichkeit angebracht, es von innen aufzuhängen. Beim Cowboycampen haben wir eine Schnur zwischen zwei Bäumen gespannt und es rangehängt. Definitiv ein super Teil!

     

     
    Hygiene

    Dr. Bronners ist für mich das praktischste. Handsanitizer wurde irgendwann weggeworfen – Hände waschen ist am Ende doch hygienischer und man benötigt nur 3 Tropfen zum Händewaschen. 10 ml reichen also locker für einen Thruhike wenn man nicht viel mehr macht als das. Ansonsten findet sich die Seife überall. Es gibt hin und wieder die Möglichkeit, irgendwo kostenlos zu duschen. Ich habe einfach ein paar Tropfen Bronners auf meinen kleinen Waschlappen getan und konnte mich so auch halbwegs säubern.
    Ajona war für uns auch perfekt. Eine Tube reicht für 2 Personen etwa einen Monat (!). Also 3 kaufen und 2 in die Bouncebox wären perfekt!

     
    Zur Wasserdesinfektion ist Aquamira für mich einfach die Beste Wahl: Wir hatten eine kleine Mini Dropper um bereits vorher die beiden Substanzen zusammenzumischen. So muss man nicht immer 5 Minuten warten, was sehr praktisch ist. Alle 1-3 Tage haben wir dann neuen Premix gemacht. Ich finde das einfacherer als den Sawyer Squeeze, den fast alle anderen hatten. Die wenigen, die den Squeeze Mini hatten, haben schnell zum normalen Sawyer Squeeze gewechselt – der kleine verstopft viel zu schnell!
    Nadel und Faden haben wir sehr viel gebraucht – da würde ich das nächste Mal mehr und besseren Faden mitnehmen.

     
    Toilettenpapier gibt es leider nur in sehr schlechter Qualität in Amerika. Meist hat man die Möglichkeit, an den Sheltern auf Toilette zu gehen. Ansonsten habe ich das Papier verbrannt. An den Azblaster konnte ich mich nicht gewöhnen, den hatte ich auch erst gar nicht mitgenommen.

     
    Essenssack

    Ein Essenssack muss stabil genug sein, um das Essen auszuhalten und es aufzuhängen. Meiner – aus 37g Silnylon – war es nur so halb. Aber wir hatten ja Nadel und Faden. Zum bärensicheren Aufhängen hatten wir 15m Maurerschnur dabei. Leider war ich zum Aufhängen zu faul und das Teil hing meist in griffweite am nächsten Baum. Als Kopfkissen nicht zu empfehlen, da Mäuse einfach zu dreist sind. Auch Bäumstämme können die Biester hochklettern. Aber zum Glück nicht an dünner Schnur herunter.

     
    Elektronik

    Mein Kindle hat irgendwie den Flug nicht überlebt und wurde daher vor dem Start entsorgt.
    Die Powerbank hat auch hin und wieder Probleme gemacht, genauso wie der Stecker oder das Ladekabel – oder unstete Spannung der Steckdosen? Auf jeden Fall hatten wir stets Probleme mit Elektronik. Begeistert war ich auch nicht von den 15cm-Kabeln. 10g mehr in ein längeres Kabel sind wohl gut investiert… aber das war noch okay
    Das Handy war im Prinzip vor allem für Tagebuch und Guidebook. Ein Handy ist natürlich als universelles Kommunikationsmittel unerlässlich auf dem AT. Ich hatte es in einem TOAKS Ziploc Beutel, um es wasserdicht zu verstauen. Irgendwann ist es runter gefallen und hat seitdem einen kleinen Sprung im Display. Aber ein sicheres Case wäre mir zu schwer gewesen… Also lieber günstiges Handy und gut aufpassen!
    Nach etwa 1200 Meilen habe ich ein altes Guidebook gefunden, das habe ich dann mitgeschleppt – die Papierversion ist doch deutlich angenehmer! Wenn ich den Trail noch einmal laufen würde – immer mit Papier-Guidebook (A.T. Guide ist übersichtlicher als Companion) und dann Teile voraus schicken.
    Die Nitecore Tube war für mich perfekt. Reicht für alle Sachen im Camp völlig aus und ich finde die Möglichkeit genial, das Teil über USB zu laden. Das Teil gibt es 10g schwerer auch als Stirnlampe, das würde ich das nächste Mal nehmen. Prinzipiell definitiv hell genug, um damit nachts zu wandern, dennoch eher ungeeignet, da der Akku auf der Hellen Stufe nur eine Stünde hält.
    MP3-Player finde ich die von Sansa einfach super. Mir sind das die 25g definitiv wert, wobei natürlich ein Handy auch Musik abspielen kann. Ich habe allerdings nicht ausgerechnet, ob man durch den Akkumehrverbrauch des Handys eine größere Powerbank benötigt. Wer kein Hostel/Hotel auslässt oder so gut wie nie Musik hört benötigt wohl keinen MP3 Player.
    Ob jemand eine 400g Kamera mitschleppen möchte ist wohl Geschmackssache. Ich bin mit meiner Systemkamera sehr zufrieden aber 460g mit Ladegerät sind mehr als nur happig.

     
    Regenschutz

    Einige haben mich und einen anderen Wanderer um unsere Regenschirme beneidet und gleich 3 unserer Mitwanderer und meine Freundin haben sich einen solchen unterwegs zugelegt. Wenn es recht warm ist schwitzt man sich unter einer Regenjacke zu Tode aber Regen ohne Schutz ist dennoch unangenehm. Als es kälter war, war ich sehr froh über meine Regenjacke, auch wenn diese irgendwie nicht besonders gut funktioniert hat – die Ziener Coos ist eher eine Windjacke die auch ein bisschen Regen abhält. Ich war froh, dass ich nicht nur die Coss als Regenschutz hatte. Die Jacke kann ich leider nicht wirklich weiter empfehlen. Lieber 20g mehr mitnehmen und ein funktionierendes Teil haben. Den Regenrock habe ich nur verwendet, als es noch kalt war – der hielt zumindest dicht. Die Linerhandschuhe habe ich nur einmal verwendet – wenn es regnete war ich meist zu faul diese zu suchen.
    Überraschenderweise habe ich den Schirm recht häufig gegen die Sonne verwendet. Die ersten 2 Wochen war es im Süden sehr warm, es gab keinen Schatten da der Frühling den Süden erst Mitte Mai erreicht.

     
    Bekleidung

    Bekleidung ist immer im Rahmen des Gesamtkonzepts zu sehen. Ich habe versucht mein Konzept so zu halten, dass ich problemlos bei Temperaturen von 0 bis 40 Grad mit jeweils Regen oder Sonne wandern kann.
    Meine dünnen Handschuhe habe ich in der ersten Hälfte sehr häufig getragen, genauso wie die lange Unterwäsche. Zusammen mit der Mütze und dem Schlauchtuch für mich ganz gut gegen Kälte geeignet. Als es irgendwann warm war, wurden Mütze, Schlauchtuch, Handschuhe und lange Unterhose und Longsleeve voraus geschickt.
    Die Berghaus Vapourlight Hypertherm war einer meiner Lieblingsgegenstände. Mit 156g für ein Warm Layer ungeheuer leicht, von der Wäremeleistung etwa mit einer dünnen Fleecejacke in Kombination mit einer Windjacke zu vergleichen(=400g(!)). Lässt sich auch beim wandern tragen. Nur leider sehr teuer das Teil…
    Bei wirklich kaltem Wetter hatte ich tatsächlich alles an, habe aber nicht gefroren. Ich denke ich war mit meinem Bekleidungskonzept tatsächlich relativ nahe am Minimum. Einsparungspotential sehe ich nur beim Longsleeve und der langen Unterhose.
    Das Headnet habe ich kein einziges Mal benutzt, meine Freundin hat ihres (STS) fast jeden Tag getragen.
    Das Techfresh Shirt war mit 80g sehr angenehm leicht. Leider gings auch schnell kaputt – dafür hatte ich irgendwann Lüftungsschlitze an den Armen
    Darntough ist in Amerika defintiv Wahl Nr. 1. Bei den Trail Days in Damascus kann man kostenlose Socken abgreifen und wenn sie kaputt sind bekommt man kostenlos neue Socken, wenn man die alten einschickt. Sehr komfortable Socken!
    Ab etwa Mitte Mai stellt Sonne kaum noch ein Problem dar. Ich brauchte danach weder Sonnencreme noch Sonnenbrille oder Mütze. Davor waren diese Gegenstände allerdings sehr wichtig!


    Rucksack

    Man kann auch gut mit einem Rucksack unterwegs sein, der weniger als 200g wiegt. Für mich sind die Erfahrungen sehr wertvoll, was nach 1400 Meilen damit passiert und was man nicht macht. Ich würde das nächste Mal ein paar g mehr in den Rucksack investieren Etwa 30L reichen für jeden UL-Wanderer auf dem AT locker aus. Der Tragekomfort ist auch zu vernachlässigen, wenn das Gewicht des Rucksacks maximal 7kg beträgt und hier lässt sich hervorragend Gewicht sparen. Mehr zu meinem Rucksack poste ich beizeiten unter MYOG.


    Diverses

    Victorinox Mini benutzt wahrscheinlich fast jeder. Die Schere für Nägel, kleines Messer, top!
    Trekkingstöcke: Die Spitzen der Fizan Kompakt sind wie bei meinem ersten Paar nach 1000 Meilen kaputt gegangen, ansonsten gut gehalten. Laut Micha kann man da neue Spitzen aufsetzen, das werde ich beizeiten mal probieren. Meine Freundin war mit den Karrimor Carbon Stöcken unterwegs und hat leider keine guten Erfahrungen gemacht. Der erste Stock ist kurz unterhalb der Spitze nach 2 Wochen gebrochen, der zweite nach 4. Sie hat die Stöcke weiter verwendet, aber das Carbon wurde vom Wandern abgetragen und die Stöcke wurden immer kürzer. Wir hatten schon neue bestellt, aber dann nicht mehr ausprobiert. Mit den Merrel All Peak Out war ich sehr zufrieden, schön dicke Sohle, was bei den vielen Steinen sehr angenehm ist-
  24. Gefällt mir!
    fliesenkefer hat eine Reaktion von ink erhalten in Te Araroa 2016/2017   
    Hi @Miss X und @ink,
    schön zu lesen, dass hier auch ein paar Leute den Te Araroa gehen werden. Wir werden auch ab Anfang November den TA SOBO gehen.
    Aktuell stecken wir in der Vorbereitung. Visa, Behördengänge, Versicherungen und das ganze andere Pipapo. Und natürlich was wir an Ausrüstung mitnehmen werden und wie wir das Vorort logistisch meistern.
    Leider kommen wir aus einer ganz anderen Ecke aus Deutschland. Sonst wären wir gerne bei einem TA Stammtisch in Berlin mit dabei.  Aber vielleicht finden sich ja andere Wege um sich eventuell auszutauschen.
  25. Gefällt mir!
    fliesenkefer reagierte auf ink in Te Araroa 2016/2017   
    Also mein Plan war eher so gegen November SOBO zu gehen solange, dass mit dem Visa klar geht. Ansonsten würde ich mich natürlich auf die Südinsel konzentrieren. Da wäre es mir dann egal ob NOBO oder SOBO

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