gentoisis
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gentoisis reagierte auf ULgäuer in A German Thru-Hiker Has Been Detained, Deported, and Banned From the US Without a Hearing: Here’s What You Need To KnowMit dem Trampel an der Macht wird die schlechteste aller Seiten der Amerikaner zum Normalzustand. Solange die Amis das nicht selbst wieder regulieren, will ich da überhaupt nicht hin und kann jedem nur raten, bis auf weiteres einen Bogen um deren "Homeland" zu machen.
Ich habe mehrere Jahre dort gelebt und die Unterschiedlichkeit der Bevölkerung erlebt, von Harry-Potter-Buchverbrennung zu Pro- und Contra-Demos bezüglich Irak-Krieg. Da gibt es sehr viele wahnsinnig nette Leute, manche halt mit komischen Einstellungen, aber im Moment sind einfach die chauvinistischen Arschlöcher am Zug und ich kann das leider nicht freundlicher formulieren ohne an Deutlichkeit zu verlieren.
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gentoisis reagierte auf doast in Nashville Packs@gentoisis hat mich per DM bzgl. meinem Nashville Cutaway 30 angeschrieben. Da diese Info vielleicht auch für andere interessant sein könnte, habe ich beschlossen hier (anstatt per DM) ein paar Worte über den Nashville Cutaway 30 zu verlieren, ich habe u.a. vor einiger Zeit meine Eindrücke nach der ersten längeren Tour damit hier: https://www.wegalsziel.at/ultraleichtausruestung-neu-2024/ zusammengefasst bzw. vorgestellt. Dort gibt es auch ein Video zum Rucksack (ab min 16:20).
An diesen Eindrücken hat sich im wesentlichen nicht viel geändert. Das ursprüngliche Kurzreview fand nach ca. 500 Tourenkilometern mit dem Nashville Cutaway statt, mittlerweile konnte ich ihn auf einer weiteren Tour testen und habe insgesamt ca. 800 Kilometer damit erwandert.
Zusammengefasst:
Gewicht: 445 g – Ultragrid Version, Rückenlänge 18’’, 19’‘ Straps
Vorteile:
Viele und gut positionierte Taschen an den Vest-Strap Schultergurten Konzept und Ausführung der durchlaufenden Fronttasche hervorragend, dadurch fast alle Inhalte in dieser Tasche während dem Gehen erreichbar Ausreichend Tragekomfort (bis ~7 kg Gesamtgewicht) Sehr gut verarbeitet Nachteile:
Volumen im Innenfach etwas beschränkt (trotz geringem Baseweight von 4,4 kg), dadurch u.U. für längere Thruhikes zu klein – Anm.: mittlerweile gibt es auch eine 40 Liter Version des Rucksacks Collar könnte etwas länger und damit Innenvolumen etwas größer sein Vest-Strap-Befestigung scheuert stark am T-Shirt im Bereich der Schultern (à hohes Potential von Lochbildung) - Anm.: habe ich MYOG gefixt und Reststoff einer Windhose über die scharfe Kante des Gurtbandes genäht Formfaktor recht „bullig“ und gedrungen Fronttasche könnte höher gezogen werden um nutzbares Volumen zu erhöhen Tragekomfort nimmt ab 7 kg ab, dadurch u.U. ungeeignet für lange autarke Abschnitte oder Thruhikes Vest-Straps können bei größeren Zuladungen an Schultern einschneiden Bottom Pocket gut erreichbar aber Stretchmaterial an dieser exponierten Stelle vermutlich nicht sehr langlebig Mittlerweile gibt es sogar einen Cutaway 40. Als ich meinen Cutaway bestellt hatte, gab es die Unterscheidung 30/40 noch nicht. Der Cutaway ist quasi zum 30er geworden und eine größere Version 40 wurde neu ins Sortiment eingeführt. Nachdem ich den Cutaway (30) als für mich zu klein für manche Tourenprofile erkannt habe, dachte ich kurz daran den Collar um 10cm MYOG zu verlängern. Kurz darauf kam der 40er heraus und ich hab mich etwas geärgert, dass es den nicht ein paar Wochen früher gab. Ich bin mittlerweile froh, den Collar nicht verlängert zu haben und nicht den 40er gekauft zu haben. Für mich ist die Form des Cutaway nicht wirklich für größeres Volumen ausgelegt. Wie ich es auch im Video sage, könnte für mich der Formfaktor schlanker sein. Der Cutaway 40 ist noch etwas tiefer als der 30. Da würde ich mir wünschen, dass das zusätzliche Volumen ausschließlich in die Höhe bauen würde.
Ich selbst bin auf den Hype Train rund um die Nashville Packs aufgesprungen weil ich zu dem Zeitpunkt einen leichteren Rucksack gesucht habe und unbedingt westenartige Träger probieren wollte. Westenartige Träger finde ich weiterhin erstrebenswert, allerdings setzen die recht dünnen Träger einfach Grenzen ans max. Gewicht. Für mich hat sich am Fishermen's Trail im November wieder gezeigt, der Nashville Cutaway ist ein guter Rucksack solange das max. Gewicht unter 8 Kilo besser noch 7 Kilo bleibt. Ist er der heilige Gral als der er angepriesen wird? Natürlich nicht. Der Cutaway hat einige Features die für mich sehr viel Potential haben (umlaufende Fronttasche, in Position an Schulterbreite anpassbare verstellbare Straps, gute Position der Taschen, etc.). Als Endprodukt ist er allerdings nicht so perfekt wie ich ihn mir erhofft habe. Den perfekten Rucksack gibt es für mich bisher also immer noch nicht.
Für einen perfekten westenartigen, UL Rucksack müsste ich mir vielleicht eine Frankenstein Version aus Cutaway (Front- und Seitentaschen, Anordnung Schultergurttaschen), Volpi Fastpack (Dicke und Art der Schultergurte, Formfaktor) und Bonfus Altus zusammenbasteln .
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gentoisis hat eine Reaktion von HUCKEPACKS erhalten in Nashville PacksHallo in die Runde,
von Dominik ( Weg als Ziel) angefixt möchte ich fragen ob jemand Erfahrungen mit o.g Rucksäcken hat.
Weil ja Mateusz leider nicht mehr produziert bin ich auf der Suche ..
Herzlichen Dank
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gentoisis reagierte auf HUCKEPACKS in HUCKEPACKS IST ONLINE .......YEEEESLiebe Ultraleicht-Freunde,
ich habe leider schlechte Nachrichten, aber manchmal wird es einfach Zeit, harte Entscheidungen zu treffen:
Ich bin zu dem Entschluss gekommen, HUCKEPACKS zum Ende des Jahres 2024 zu schließen. Eine Ära geht hiermit zu Ende.
Meine Beweggründe sind sehr vielfältig. Neben den monetären, nachhaltigen, ethischen, intellektuellen und gesundheitlichen Gründen ist vor allen Dingen der folgende Grund entscheidend:
Jeden Tag im Universum des Wanderns und Laufens zu arbeiten und dies selbst nie wieder praktizieren zu können, zerreißt mir einfach täglich das Herz. Und bevor es vollends zerreißt, muss ich schweren Mutes meine Manufaktur schließen.
Die vielen Jahre waren mir wahrlich eine Freude und Ehre!
Ich wünsche Euch stets unbeschwertes Reisen!
Liebe Grüße und passt auf Euch auf
Mateusz
(Alle Markenrechte und Geschmacksmuster bleiben bis auf Weiteres in meinem Besitz)
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gentoisis reagierte auf VanDerSpree85 in Tour ohne MesserIch benutze lieber die Victorinox Schere 6g aus einer Swiss Card weil sie größer und stabiler ist und sich die bereits aufgeführten Einsatzzwecke damit deutlich besser schneiden lassen. Als Messer um Gemüse, Käse oder Brot in den Sommermonaten zu schneiden, nutze ich mein DIY Messer 6g aus einer Tapetenschaberklinge und einem Eisstiel Für längere Touren nehme ich noch eine kleine Saphirnagelfeile mit und hole für mich damit deutlich mehr raus, als mit einem Victorinox Classic SD bei gleichem Gewicht.
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gentoisis reagierte auf Desertstorm in Impressionen von Touren150 km zu Fuß durch die Sahara in Südost Marokko. Die Temperaturen Anfang Oktober lagen noch bei knapp 40 °C also habe ich recht viel Wasser gebraucht. Auch hat mir ein versalzener Fluss einen Strich durch meine Rechnung gemacht und ich konnte mir mit Ach und Krach einen Sickerbrunnen graben und Wasser filtern um zum nächstne Dorf zu gelangen.
Die Tour sollte länger werden, aber leider musste ich wegen Familienangelegenheit früher nachhause. Werd im Janaur zurückkehren und dort weitermachen, wo ich aufhörte.
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gentoisis reagierte auf InesMar in VorstellungsthreadHallihallo,
dann stell ich mir auch mal noch kurz vor.
Ich bin Ines, Mitte 30 und aus dem schönen Franken. Ich war dieses Jahr zum ersten Mal mehrere Tage mit Zelt wandern und hab dabei beschlossen, dass das unbedingt leichter werden muss 😅 Ich bin selten alleine unterwegs (auch wenn das auf der Wunschliste steht mal), sondern meist mit Kind und manchmal noch Partner, den ich zu besagter Tour überredet habe und der dabei Blut geleckt hat.
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gentoisis reagierte auf marlidie in VorstellungsthreadHuhuuu. ich bin die Marleen und komme aus dem hohen Norden Ich hatte gesundheitlich so einiges auf dem Buckel und versuche gerade wieder die Liebe zur Bewegung und meinem Körper zu finden . Ein Forum für einen netten Austausch kann da ja nicht schaden, was? ;-) LG
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gentoisis reagierte auf Sastom in VorstellungsthreadGrüß di,
hier sind Saskia und Tom aus Österreich. Wir sind beide Läufer und von Natur aus gerne schnell unterwegs, vor allem in den Bergen. Saskia ist mehr auf der Ultradistanz unterwegs und Tom eher auf den kürzeren, schnelleren Strecken, so dass wir uns bei gemeinsamen Läufen meist irgendwo in der Mitte treffen.
Zusammen sind wir bisher nur einen Teil des Sentiero Italia auf Sizilien von Messsina aus mit einem Bogen über den Ätna gelaufen. Und eine kleine Hüttentour in den Berchtesgadener Alpen.
Tom alleine hat schon den GR221 auf Mallorca und den GR223 auf Menorca gemacht. Ersteren noch als Hüttentour und den GR223 dann mit Zelten als Fastpacking Tour.
Unsere Ausrüstung ist schon sehr ultraleicht ausgelegt, lediglich das Zelt, ein MSR FreeLite 2 und die Schlafmatte, eine Exped Ultra 3R Duo, sind weniger am limit.
Aktuell ist eine Tour auf dem GR240 in der Sierra Nevada im April geplant und ein 7 Tage Etappenrennen in Pyrenäen im September, wobei man bei letztern zum Glück sein Equipment nicht selbst schleppen muss.
Da wir immer auf der Suche nach Herausforderungen sind, lohnt sich eine Anmeldung bestimmt. Außerdem können wir sicher das eine oder andere von unseren Erlebnissen beisteuern.
Pfiat di,
Saskia und Tom
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gentoisis reagierte auf izi in Southwestcoastpath von Newquay bis The LizardSouthwestcoastpath – die Vorbereitungen
Wer nur gerne kurze Reiseberichte liest, dann ist das hier wohl eher nichts .... Urprünglich hatte ich es für meinen Nähblog geschrieben, deswegen stehen hier manche Sachen, die für das Forum hier selbstverständlich sind. Das dann einfach überspringen, wenn es nicht interessiert. Und ja, die Packliste könnte ich auch in Lighterpack o.ä. machen. Hab allerdings alles in Excel, da da noch anderes dabeisteht und es mir einfach lieber ist.
Die Wanderung fand im Mai 2022 statt.
Ich habe schon lange davon geträumt, einmal mehrere Tage auf dem Southwestcoastpath in Cornwall zu gehen, manchen auch als Cornwall Coastal Path bekannt.
Besser gesagt seit 20 Jahren. denn damals habe ich eine Woche in Plymouth verbracht und dabei auch eine Halbtageswanderung nach The Lizard gemacht.
Und es hat mich einfach nicht mehr losgelassen, immer wieder kamen die Gedanken darauf. Zwar wie die Kinder noch klein waren, seltener, aber nachdem sich das ganze nun mal wieder gejährt hat, deutlich öfters.
Ausserdem standen nun 5 Jahre neues Leben genauso vor der Tür – deswegen habe ich mich ziemlich kurz entschlossen und nach dem OK meines Mannes (schliesslich muss er dann in der Zeit die Kinder alleine versorgen), es endlich anzugehen. Eine Familienumfrage hinsichtlich des Sommerurlaubs hatte nämlich im Frühjahr ergeben, dass dieses Jahr keiner meiner 3 Männer Lust auf Wanderurlaub im Sommer hatte.
Ich will mich nicht ärgern müssen, falls doch irgendwann noch mal was sein sollte, dass ich es nie gemacht habe.
Mitte April entschieden – Mitte Mai 22 sollte es losgehen. Nicht so leicht eine Lücke ausserhalb Schulferien, bereits gebuchter Urlaube, geplanten Arbeitsterminen und englischen Schulferien zu finden.
Passende leichte Ausrüstung hatte ich so gut wie gar nichts zu Hause. Und ich wollte es „richtig“ machen, dh mit Zelt und Co alles selbst dabei haben.
Mein Ziel war mit dem Gesamtgewicht am besten mit einer 7 vor dem Komma ohne Essen und Trinken (aber einschliesslich der Trinkflaschen), abzuschliessen. Hab ich auch gerade so geschafft, nämlich 7,9 kg.
Deswegen musste auch ein neuer Rucksack her. Wenn schon der Rucksack 1,7 kg leer wiegt, dann ist das zu viel. Gottseidank gibt es bei uns inzwischen auch schon einige Internetshops, die einiges an Auswahl von leichten Ausrüstungsteilen haben. Auch wenn durch die zeitliche Eile aufgrund von Lieferzeiten nicht alles möglich war, was ich gerne genommen / probiert hätte.
Und leider ist das nicht so einfach, es auf nur 1 oder 2 Shops zu begrenzen wenn man ganz bestimmte Sachen haben will. Ich habe mich zwar bemüht, so wenig wie möglich und dafür ggf bei einem etwas mehr zu zahlen, aber letzendlich war es doch von 6 verschiedenen.
Die Packliste
Das ist das Ergebnis nach meinen Recherchen; mit diesen Sachen habe ich mich dann auf den Weg gemacht.
Was
Rucksack
Körper
Marke
2 Unterhosen
47
25
Icebreaker
1 Paar Socken mittel
51
Wrightstock Mittel
1 Paar Socken kurz
39
Wrightstock Kurz
1 Paar wasserdichte Socken
79
Sealskinz
Schlafsocken
16
Sneakersocken
Schlafishirt Merinomischung
140
neu genäht – Davos von Hummelhonig
weinrotes Merinoshirt
138
genäht – Tunturi von Näähglück
blaues Merinoshirt (Berge)
102
vorhanden Icebreaker
Merinojacke
282
vorhanden Icebreaker
Winddichte Jacke
72
vorhanden Vaude
Regenhose
145
outdoor rearch
(Regen)Jacke
388
vorhanden Alpine Direct Guide
orange Leggins
207
neu genäht- Jumppa von Näähglück
blaue Sportleggins
100
genäht – Emily pant von Porcelynn Pattern
Schlafleggins Merinomischung
160
neu genäht – Emily pant von Porcelynn Pattern
kurze Hose
60
neu genäht – Sofia von Hummelhonig
„Crocs“
240
ohne Löcher
Handschuhe
30
für die Trekkingstöck + „normale“
Mütze und Loop
10
neu genäht, Schnitt frei Schnauze
Käppi
57
Gamaschen
27
Altra
Schuhe (Wandern)
490
Altra Lone Peak 6.0
Ladegerät
60
Kabel Uhr
15
Kabel Ebook / Lampe
16
Kabel Handy
30
Handy
210
ebook
168
Tolino
Powerbank
193
Intenso Powerbank XS 10.000 mAh
Stromadapter
38
für englische Steckdosen
Cam
336
Sony RX100 III mit Tasche
Kocher
89
soto amicus mit Zünder
Topf / Heber (24g)/ Löffel (15g)
181
Vargo Bot
Brennstoff
190
100 g Gas Schraubkartusche
Packsack
89
neu genäht
Trinkflaschen Plastik
170
1,5 L Adelholzner + 2 x 0,5 L Plastik
Stirnlampe
51
Nitecore NU25
Taschenmesser
49
mit Pinzette und Zahnstocher
Rucksack
922
Ula Ohm 2.0
Tyvek
132
hard, 54g / qm
Matte
536
Sea to summit Etherlight XT Regular
Schlafsack
532
Sea to summit Flame FM II
Zelt
1020
Lanshan 2 Pro
Karabiner
15
4 Stück, klein
Rucksack klein
45
vorhanden Forclaz 10L
Liner Schlafsack
123
Seide, war vorhanden, von Cocoon
Kopfkissen
75
genäht, Schnitt frei Schnauze
Rucksackliner
75
Müllbeutel
Wanderstöcke
452
Handtuch
66
Musselinwindel 80 x 80
Handtuch klein
16
Zahnbürste
9
Kinderzahnbürste
Zahpasta
15
Deo, Zahnseide, Creme, Seife
38
Medikamente
76
was ich nehmen muss, + Kopfweh und Chinaöl + 25 Stück Micropur forte Wasserfiltertabletten
Nivea
28
kleine Dose
Sonnencreme
56
50 ml
Brillenschachtel
30
Pee Rag
30
2 Stück genäht aus Stoffresten
Taschentücher
30
2 Stück genäht aus Stoffresten
Ohrstöpsel
25
Ohropax gute Nacht
Erste Hilfe Set mit Pflaster
75
Nagelschere
13
Nagelfeile
7
Wäscheleine
24
vorhanden, Sea to summit
Rettungsdecke
57
Desinfektion
56
Schlafmaske
15
Wanderkarte
40
eingescannt und ausgedruckt
Geldbeutel
40
Reisepass
60
Mit Schutzhülle
7.878
1.645
Das war nun alles im Rucksack:
Gründe für meine Wahl
Bisher war ich immer mit wasserdichten Schuhen wandern, aber ich hatte hier im Forum gelernt, dass es besser wäre, normale Schuhe zu nehmen und dann lieber noch wasserdichte Socken.
Die Altra sind es dann geworden, weil ich möglichst leichte Schuhe haben wollte und die sich einfach gut am Fuss angefühlt haben. Allerdings bin ich viel in Barfusschuhen unterwegs und bin es deswegen gewohnt welche ohne Sprengung zu tragen. Denn viel Einlaufzeit hatte ich nicht.
Socken hätte ich eigentlich ausreichend zu Hause gehabt – doch dann habe ich im Globetrotter Magazin eine Anzeige für die Wrightstock Socken gesehen. Diese sind zweilagige Socken, die nur an der Spitze und an einer Stelle der Ferse verbunden sind. Meine Füsse sind sehr anfällig für Wasserblasen, deswegen trage ich oft zwei Lagen übereinander. Deswegen war ich da gleich neugierig und hab sie mir bestellt – und sie sind sehr angenehm und es sparte mir zwei Teile ein.
Bei der Matte war dann die Dicke ausschlaggebend. Ich habe zwischen der Nemo Tensor insulated und eben der Sea to Summit geschwankt. Nachdem dann beide vom Gewicht bei mir zu Hause nahezu identisch waren, habe ich mir für die dickere mit 10 cm entschieden. Der R-Wert war bei beiden ähnlich, der von Nemo etwas höher.
Schlafsack wollte ich einen, der etwas mehr Platz im Hüftbereich = Damenform hat und möglichst leicht ist. Max 800 g. Temperaturbereich +5C oder niedriger. Da ist die Auswahl dann nicht so gross. Und max. 300 Euro. Das wurde der Seatosummit FlameII.
Beim Zelt wollte ich nicht zuviel Geld ausgeben; alleine hab ich bisher noch nie gezeltet und wenn es mir gar nicht gefällt, dann liegt es zu Hause rum. Denn grössere und schwere Zelte haben wir zu Hause. Schlafsack und Matratze kann ich auch andertweitig nutzen.
Durch hier bin ich auf das Lanshan2 Pro gekommen. Unter 200 Euro, gute Qualität, 1 kg schwer und viel Platz wenn man es als einzelne Person nutzt. Mir war schon wichtig, dass ich Rucksack und Co in der Nacht direkt bei mir im Zelt haben kann und nicht in der Apside unterbringen muss.
Mit Trekkingstöcken bin ich sowieso unterwegs, also sind auch keine extra Stangen benötigt. Die Nähte dann mit SeamGrip abgedichtet.
Gekostet hat es mich 186 Euro + 19 Euro für Zoll und Auslage.
Für den Topf habe ich mich entschieden, um gleichzeitig eine verschliessbare, auslaufsichere Brotzeitbox zu haben damit man evtl Reste vom Kochen gut transportieren kann oder auch Gerichte aus der Rucksackküche gut einweichen kann. Damit habe ich mir ein Teil gespart, Gewichtsmässig komm ich in etwa gleich hin. Topfheber dazu, weil die Variante mit Griff nicht lieferbar war. Der Löffel ist von Toaks, mit dem glänzenden Kopf.
Bis kurz vor der Abreise wollte ich noch mit einem Spirituskocher fahren. Aber dann doch und einen Gaskocher genommen. Denn mir war es etwas suspekt mit dem Flüssigkeit im Kocher zurückbleiben, der Schwierigkeit das zu löschen, doch auch windanfälliger. Der jetzige geht auch bei windigeren Bedingungen und hat einen Zünder mitdabei.
Beim Rucksack hätte mir vom ganzen Aufbau her der Gossamer Gear Mariopsa 60 am besten gefallen. Aber der mir am besten passende war einfach der Ula Ohm 2.0 mit. Er darf auf keinen Fall auf den Narben drücken und muss bei den Gurten trotzdem gut anliegen. Mein kleiner Wanderrucksack, ein Deuter AC Lite 28 SL hat, wenn ich keine Prothesen trage, unterhalb vom Schlüsselbeinbereich etwas Abstand und „schlägt“ dann bei jedem Schritt. Schwarz ist zwar nicht die Farbe, die ich gewählt hätte bei freier Auswahl, aber die Passform war wichtiger. Denn durch das Schwarze sieht man innendrin rein gar nichts. Ein weisser Müllbeutel als Liner hat das deutlich verbessert.
Auch die Verstellmöglichkeit beim Hüftgurt beim ULA finde ich sehr angenehm, dass man unten und oben etwas variieren kann.
Ursprünglich wollte ich auch einen Wasserfilter mitnehmen, aber in diesem Bereich gibt es einfach so viele Möglichkeiten Wasser zu bekommen, so dass ich mich nur für die Notfallvariante mit den Micropur forte Tabletten entschieden habe.
Trekkingziphose hätte ich auch, sogar selbst genäht. Aber mit dem RV ist es oft eng am Oberschenkel und ich wollte gute Bewegungsfreiheit, da es ja viel bergauf bergab gehen sollte.
Deswegen habe ich mir eine Wanderleggins mit zwei sehr praktischen Seitentaschen aus einem Merinosoftshell genäht. Da hatte ich dann immer meinen Geldbeutel und das Handy drin.
Diese Sachen hatte ich die meiste Zeit am Körper:
Routenfindung
Hin und wieder hatte ich schon nach Wanderberichten vom Southwestcoastpath geschaut. Gibt es gar nicht so viele. Einen Reiseführer hatte ich schon lange zu Hause, und in etwa war mir auch der Bereich klar, der es werden sollte – LandsEnd musste auf jeden Fall dabei sein. Dauer +/- 10 Tage.
Eine ganz wichtige Hilfe war mir der Tourenvorschlag von Judith im Grund, zu finden hier. Im ersten Teil bin ich komplett dieser Variante gefolgt, bis nach LandsEnd. Auch die Artikel von Fräulein Draussen waren eine Inspiration.
Geplant habe ich fix die Strecke von Newquay bis mind. Porthleven innerhalb von 11 Tagen. Optionale Verlängerung, wenn es sich gut ausgeht, bis The Lizard oder sogar nach Coverack. Wichtig war, dass es ein Endpunkt ist, der mit öffentlichen Verkehrsmitteln angefahren wird.
Um das ganze etwas umweltfreundlicher zu gestalten bin ich mit dem Zug gefahren, einem Interrailticket, 4 Tage innerhalb eines Monats. Man muss nämlich in England, falls man über London kommt, noch eine ziemliche Strecke mit dem Zug fahren bis man in Cornwall ist. Und will man z.B. in der Früh fahren wird es in der Peakhour richtig teuer. Beim Interrail ist es egal. Und der Preisunterschied 2. Klasse zu 1. Klasse ist nicht sehr gross, so dass ich mir ein 1. Klasse Ticket gekauft habe. Denn Platz hat man da schon deutlich mehr.
Von Düsseldorf aus kann mal allerdings direkt nach Newquay fliegen.
Um auch etwas in der Hand zu haben, habe ich mir folgende Sachen bestellt:
Den offiziellen Reiseführer vom Southwestcoastpath (complete Guide 2022/23) und 2 Karten 1:25000 von A-Z Adventures Map (South und North Cornwall) – sehr teuer durch Zoll und Auslagegebühr der Post. Das alleine schon waren schon 14 Euro (ich hätte gehofft, dass Bücher zollfrei wären…) und der Einkaufswert 52 Euro.
Zumindest habe ich damit schon etwas den Southwestcoastpath unterstützt, denn das meiste der Instandhaltung wird von der Organisation getragen. Auf ihrer Homepage machen sie auch viele Vorschläge für Tourenplanungen, Unterkünfte. Mir war das aber etwas zu überfrachtet.
Das Buch von Trailblazer hatte ich schon einige Jahre zu Hause. Das hat mich ursprünglich mit den gezeichneten Karten nicht so angesprochen. War aber dann doch recht hilfreich, weil es wirklich sehr detailliert ist.
Das war mein nun mein Reiseplan:
1. Tag Mit dem Zug bis nach Exceter – weiter wollte ich nicht, Start um 5:05 mit Ankunft in Exceter 21:15. Hotelübernachtung
2. Tag: Mit dem Zug von Exeter nach Newquay. Anschliessend noch bis Holywell wandern, 107 km, Camping Platz Parkdean
3. Tag Hollywell bis St. Agnes, 13,6 km , Camping Platz Blue Hill
4. Tag St. Agnes bis Tehidy, 20,6 km Camping Platz Magor Farm
5. Tag Tehidy bis Hayle, 12,9 km Camping Platz Beachside
6. Tag Hayle bis St. Yves, 3,3 km den grössten Teil davon mit dem Bus um dann einen Pausentag zu haben, Hotelübernachtung The Western
7. Tag St. Yves bis Pendeen, 22,5 km, das wird als die schwierigste Etappe eingestuft, Camping Platz North Inn
8. Tag Pendeen bis Landsend, 18 km, Camping Platz Landsend Camping
Ab dann habe ich dann meinen ursprünglichen Plan geändert (fast identisch zu dem Vorschlag von Judith im Grund), denn ich wollte doch bis The Lizard kommen und nicht schon in Porthleven Schluss machen.
9. Tag Landsend bis Lamorna, ca. 18 km, Camping Platz Boleigh Farm
10. Tag Lamorna bis Mousehole ,6 km und mit dem Bus bis nach Marazion; Mount St. Michael anschaun, halber Pausentag, Camping Platz Dove Meadow
11. Tag Marazion bis Porthleven, ca. 18 km, Hotelübernachtung Wellmorecottage
12. Tag Porthleven bis The Lizard und mit dem Bus zurück nach Marazion, ca, 22,4 km, Camping Platz Dove Meadow
13. Tag Marazion Penzance ca. 5km und mit dem Zug nach London, Nachmittags London anschaun, , Hotelübernachtung im Howard Winchester
14. Tag mit dem Zug wieder nach Hause.
Alle Routen wurden auf Komoot durchgeplant, um einen Überblick v.a. für die Höhenmeter zu erhalten (auch wenn Komoot die niedriger ansetzt wie alles was ich sonst so in den Übersichten für die gleichen Strecken gesehen habe).
Weiteres
Essen hab ich mir folgendes von Zu Hause mitgenommen:
7 Müsliriegel
600g Porridge (von 3Bears, das ist einfach super)
7 Trekkinggerichte – aus der ultraleichten Rucksackküche. Da gibt es 50 verschiedene Gerichte, entweder zum Kalteinweichen oder mit heissem Wasser. Richtig gekocht werden muss dann nichts mehr.
Wasser hatte ich zwischen 2 und 2,5 L dabei.
Auf dem Handy:
Die relevanten Seiten für meine Strecke aus dem Trailblazer Handbuch eingescannt und auf mehrere Pdfs verteilt als Datei dabei.
Ausserdem noch den Text vom Hiking Navigator für meine Strecke, ebenfalls als Datei abgespeichert.
Für die Navigation habe ich mir die App von Ordance Survey herunter geladen – nachdem es eine 14 Tägige Testphase für die Premiumversion gibt, wurde diese am Reisetag von mir gebucht und bei der Heimfahrt das Abo wieder gekündigt – wie gut dass es da die Erinnerung von Google gibt….
Allerdings gar nicht genutzt.
Für die jeweiligen Etappen gibt es einen eigenen Post, genauso wie ein Fazit.
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gentoisis reagierte auf opamithut in VorstellungsthreadHallo; ich bin opamithut
nicht von ungefähr, bin79 . War in jungen Jahren Felskletterer und auch alpin aktiv, soweit das von der DDR aus möglich war. Nach Bergunfall längere Pause und Ende mit schwierigsten Klettereien. Dann Familie und Umzug ins Flache. Weiter Marathonlauf mit brauchbaren Ergebnissen. Nach der Wende Wanderungen in den Alpen, dann Schlaganfall. Nach der Reha wieder Marathon bis vor 9 Jahren. Nun wieder Training und Traumziel Alpenquerung.
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gentoisis reagierte auf SimplyMad in VorstellungsthreadHallo,
mein Name ist Florian, ich bin ein 41 Jahre alter, als Projektmanager arbeitender, Vater von zwei Kindern und komme aus der Nähe von Hannover.
Durch einen kurzen Abstecher in die Welt des Bushcraft habe ich im letzten Jahr das Wandern für mich entdeckt. Getrieben durch die Notwendigkeit von mehr körperlicher Aktivität, habe ich relativ schnell Gefallen gefunden an diesem Sport. Das Wandern hat mir sehr geholfen auf meinem bisherigen Weg zu mehr körperlicher Gesundheit. Gestartet bin ich mit 126kg und habe mich inzwischen auf 98kg herunter gewandert (und natürlich gegessen). Auch meinen Blutdruck habe ich dadurch wieder in den Griff bekommen. Meine Motivation ist also außerordentlich hoch, bei der Sache zu bleiben.
Bisher habe ich nur Tagestouren unternommen. Dabei habe ich schon den Heidschnuckenweg begonnen, den ich hoffentlich dieses Jahr beende. Ich bin oft im Harz anzutreffen und mache natürlich auch die Gegend im meine Heimatstadt, Hildesheim, unsicher.
Mein Ziel ist es aber, auch mal ein paar Nächte in der Natur zu verbringen. Ich würde mich also noch als Anfänger bezeichnen.
Durch das Forum hier erhoffe ich mir neuen Input für mein Hobby. Meinen Bestand an viel zu schweren Wanderutensilien möchte ich nämlich nach und nach in etwas leichteres umwandeln.
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gentoisis reagierte auf PaulBuntzel in VorstellungsthreadSalut zusammen,
ich habe mich hier schon etwas beteilgt und habe das mit dem Vorstellungs-Thread gerade erst gecheckt. So schreibe ich wohl auch was über mich.
Ich bin 43 und Demeter-Landwirt aus einem großen Gemeinschaftsbetrieb mit Milchkühen und wohne bei Frankfurt/Main. Ich bin mit WW-Kajak-Fahren groß geworden. Als ich mich 16 fast drauf gegangen wäre, habe ich der Natur den Rücken gekehrt und erst mit Anfang 20 im Studium dahin zurückgefunden. 2002 bin ich in den Karpaten gewandert (eher gescheitert), 2003 den Kungsleden, 2004 die Haute Route Pyreneenne. Da habe ich gemerkt, dass ich mehr Trittsicherheit und so brauche und bin so zum Klettern gekommen. In den folgenden Jahren war ich beim Berliner DAV aktiv im Klettern und Bergsteigen (hier auch Eiskurse). Immer wenn ich Zeit hatte, gabs Touren in den Alpen. 2008 bin ich den GR20 auf Korsika gelaufen, dann habe ich meine wissenschaftliche Karriere an den Nagel gehängt und bin Landwirt geworden. Dann war es erst mal aus mit Urlaub.
In den letzten Jahren habe ich immer wieder kleine Kletter- und Wandertouren mit meiner Frau und unseren Hunden unternommen. GR221 auf Mallorca, Norwegen, Alpen, deutsche Mittelgebirge.
Zu meinem 40. Geburtstag habe ich mit dem Rauchen aufgehört und mit dem Trailrunning angefangen, vor allem im Taunus bei mir vor der Haustür. Im Zuge dessen habe ich zum ersten Mal von den US-Langstrecken-Trails gehört und mich in den CDT verliebt. Seitdem gehe ich so viel wandern wie es geht (aber als Bauer ist das halt nicht viel), um meinen Stil, Ausrüstung, Essen etc. auszuchecken. Soonwaldsteig, Rennsteig, Rothaarsteig, Eifelsteig waren drin. Hoffentlich im nächsten Frühjahr noch der Westweg und der Rheinsteig. Dabei fasziniert mich die UL-Welt immer mehr und das weite Laufen auf FKTs.
Im Jahr 2024 bietet sich für mich endlich die Möglichkeit, fünf Monate den Hof zu verlassen und alleine den CDT zu laufen. Am 17.6.2024 gehts SoBo los. Meine Packliste ist - auch dank dem Forum hier - schon weit gediehen, Flugtickets sind gekauft und übernächste Woche bin ich wegen dem Visum beim Konsulat. Ist also schon sehr konkret. Mal sehen, ob ich danach noch Lust habe, Weitwandern zu gehen...
Sonst stehen auf meiner Traum-Bucket-List
- Israel National Trail
- Nordkalottleden (Lappland)
- Massiv-Trail (Norwegen)
- Va'Sentiero Italiano
- und irgendwie treibts mich voll um: ein FKT-Attempt auf dem NST?
Aber dafür muss ich erstmal heil nach Hause kommen. Und dann Zeit finden, auch wieder vom Hof weg zu kommen.
Schön, dass es dieses Forum gibt!
Paul
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gentoisis reagierte auf nivi in Unna mit Apsis: Solokuppelzelt, 993gKurze Vorstellung: Version 2 meines Kuppelzeltes, diesmal nur für eine Person und deutlich leichter. Ich habe die meisten der vielen tollen Anregungen, die ich bekommnen habe (danke!! ), für dieses Zelt berücksichtigt:
regensicherer Eingang Toplüfter doppelwandig große Apsis etwas kleiner Ich habe recht lange rumprobiert, wie ich die Gestängekanäle zusammen mit den Kappnähten vernähe und mich am Ende dafür entschieden, bei diesem dünnen Material die Kanäle direkt in die Kappnaht zu setzen... die Naht geht dann immerhin durch 9 Lagen Stoff. Ein weiterer Vorteil ist, dass man nur drei Nähte für diese Naht braucht (und auch nur deshalb drei, weil ich eine Hilfsnaht brauche, um das ordentlich zu nähen ).
475g Außenzelt (inkl. Abspannleinen) + 283g Gestänge + 235g Innenzelt) = 993g Das Außenzelt hat eine Grundfläche von 265cm x 140cm und ist 105cm hoch Die Bodenwanne misst 230cm x 75cm und ist 10cm hoch Materialien:
40g/m² - 20d Silpoly 50g/m² - 30d 6.6 Silnylon für die Gestängekanäle und die Verstärkungen an den Gestängekanälen 65g/m² - 40d Ripstop Nylon für die sonstigen Verstärkungen #5 Zipper (wasserabweisend)
25g/m² - Moskitonetz 20g/m² - 7d Ripstop Innenzeltstoff 34g/m² - DCF für die Bodenwanne #3 Zipper für die Tür
8,7mm DAC NFL Gestänge
Die Hintere Zeltwand kann abgespannt werden, um noch etwas mehr Belüftung und Abstand zum Innenzelt zu bekommen.
Die Verstärkungen sind geklebt und dann vernäht.
Durch die Verstärkungen der Abspannpunkte auf den Gestängekanälen erhoffe ich mir, dass die Belastung nicht ganz so punktuell stattfindet.
Unten gibt es einen kleinen Blitzverschluss, um Spannung aus dem Reisverschluss zu nehmen.
Hier passt der Schnitt leider nicht ganz... an der Spitze rafft sich der Stoff etwas.
Ein Stäbchen hält die Belüftungsöffnung an der Spitze offen. Die dreieckige Verdeckung sorgt dafür, dass es nicht einfach so reinregnen kann. Die Öffnung kann beliebig groß oder klein gemacht werden.
Viel Gewicht habe ich bei den Kleinigkeiten eingespart. Hier zum Beispiel eine sehr minimalistische Gestängeaufnahme!
Mit eingehängtem Innenzelt. Die Apsis ist ca. 45cm tief.
Wenn man den Reißverschluss etwas herunterzieht, erhält man einen regesicheren Eingang.
Mit DCF habe ich vorher noch nie gearbeitet, daher kann ich nicht so richtig einschätzen, wie viel Verstärkung der Stoff so braucht. Aber ich finde, die Bodenwanne macht einen sehr stabilen Eindruck
Jetzt noch ein kleines Gedankenexperiment in zwei Richtungen:
Leichter: Ich habe versucht, wirklich bei allen Dingen zu überlegen, ob ich sie wirklich brauche und mit welchen Materialien man leichter bauen kann. Aber es gibt natürlich immer noch Optimierungsmöglichkeiten, z.B. 17g/m² Moskitonetz -10g, Gurtband kürzen - 6g, 1,25mm Abspannleinen + kürzen -20g, sinnvollere Innenzeltbefestigung -5g. Ich schätze auf ca. 950g könnte man das Gewicht drücken, darunter nur mit einem noch leichteren Stoff.
Schwerer: Um das Zelt ein bisschen stabiler zu machen, würde ich vielleicht sogar ein höheres Gewicht in Kauf nehmen. 20d Silpoly ist schon nicht besonders reißfest und das 8,7mm Gestänge könnte man auch upgraden. Daher: 45g/m² 30d Silpoly +40g, 10,7mm DAC PL Gestänge +160g, 32g/m² Innenzeltstoff oder 34g/m² Monofil ca. +50g. Damit wäre man mit ca. 1250g deutlich stabiler unterwegs.
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gentoisis reagierte auf birgit unterwegs in VorstellungsthreadHallo in die Runde,
nach längerer Zeit des Mitlesens und gelegentlichen Kommentierens sowie einem erfolgreich Zelttausch über das Forum stelle ich mich auch mal kurz vor: Birgit, 51, eigentlich aus Bayern, aber nun schon länger in Trier am Kreuzungspunkt von gleich drei Fernwanderwegen.
Nachdem ich früher vor allem Hüttentouren in den Alpen unternommen habe, bin ich vor einigen Jahren nach dem Tod meines Mannes eher unfreiwillig zur Solo-Hikerin geworden - und habe schnell festgestellt, dass ich das Alleine-Wandern liebe. Außerdem habe ich mir in fortgeschrittenem Alter einen Kindheitstraum erfüllt: im Wald übernachten - und die Freiheit einfach loszugehen entdeckt.
Seitdem habe ich auch dank der Tipps aus dem Forum meine Ausrüstung schrittweise optimiert, die Wege hier in der Gegend (Saar-Hunsrück-Steig, Eifelsteig, Moselsteig (allesamt sehr zu empfehlen!) erkundet und die meisten Urlaube mit Rucksack und Tarp oder Zelt in den Bergen verbracht: Schluchtenpfad, Forststeig, Westweg, GR 53, Via Alpina grün, HRP (der zweite Teil davon steht im Sommer an). Und je länger ich hier im Forum Berichte lese, desto länger wird auch die Liste der Trails, die ich noch gehen will...
Als echte Ultraleicht-Trekkerin würde ich mich nicht bezeichnen, dafür liebe ich auch auf Touren gutes Essen und ein bisschen Komfort zu sehr.... Aber viel an Ausrüstung und Tipps aus der Ultraleicht-Ecke helfen mir, das Gewicht meines Rucksacks soweit zu reduzieren, dass ich mit Vergnügen unterwegs sein kann. Weil dies nie abgeschlossen ist, bin ich für die vielen Tipps und Erfahrungsberichte hier um Forum dankbar und freue mich auf den weiteren Erfahrungsaustausch.
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gentoisis reagierte auf Mia im Zelt in 4 Monate auf dem Panorama-Fernwanderweg Sentiero Italia - Apennin-Halbinsel & SizilienHallo
vor wenigen Tagen habe ich meinen Thruhike auf dem Sentiero Italia (kurz: SI) beendet und möchte hier von meinen Erfahrungen auf diesem doch noch sehr unbekannten Trail berichten. Nach und nach werde ich zu den einzelnen Abschnitten meiner Wanderung schreiben. Meine Infos zur Planung der Wanderung habe ich von dieser sehr informativen Website bezogen. Dort findet man GPX-Tracks, Tipps zu Unterkünften und Beschreibungen der Tagesetappen. Der komplette Sentiero Italia ist 7850km lang und kann grob in vier Bereiche unterschieden werden: die Alpen, die Apenninhalbinsel sowie die Inseln Sardinien und Sizilien. Ich bin im Örtchen Garessio im Piemont gestartet und auf dem Festland bis Reggio Calabria. Somit habe ich die Apenninhalbinsel von Nord nach Süd durchquert. Von Reggio Calabria aus bin ich mit der Fähre nach Sizilien gefahren und habe dort meine Wanderung in Trapani beendet.
Hier ein paar Daten:
Zeitraum: 19.07.-21.11.2022
Von/Bis: Garessio - Trapani
Kilometer: 3111 km
Höhenmeter: 119.700 hm bergauf
Nächte: 126 (80 im Zelt, 32 in B&Bs, 8 in Biwakhütten, 3 in Rifugios und 3 auf Campingplätzen)
Ruhetag: 9
Durchwanderte Regionen: Ligurien, Toskana, Emilia-Romagna, Umbrien, Marken, Latium, Abruzzen, Molise, Kampanien, Basilikata, Kalabrien und die Insel Sizilien
Kurze Zusammenfassung:
Der Sentiero Italia führt durch grandiose und oftmals gleichzeitig einsame Berglandschaften über Wege, die meistens mehr oder weniger gut markiert sind. Nicht nur aufgrund der Höhenmeter ist der Weg anspruchsvoll, auch der Weg selber hält einige Herausforderungen bereit. Obwohl Italien ein dicht besiedeltes Land ist, führt der SI überwiegend zivilisationsfern und bietet somit tolle Naturerlebnisse. Alle paar Tage führt der Weg durch pittoreske Dörfer und seltener durch Städte, in denen man Lebensmittel einkaufen kann. Dort hat man, wenn man eine Unterkunft findet, auch die Möglichkeit einen Ruhetag einzulegen.
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gentoisis reagierte auf Cocoa in VorstellungsthreadHallo zusammen!
Ich komme aus München und bin begeisterte Wanderin
2018 bin ich den PCT gelaufen und habe mir als stille Mitleserin im Forum viele hilfreiche Tipps holen können! Mein Setup von damals habe ich größtenteils auch für spätere Touren übernommen.
Ansonsten bin ich, abgesehen von Tageswanderungen, bisher einige kleinere Wege gelaufen (Caminho Portugues, Westweg, Nord-Süd Durchquerung der Hardangervidda).
Ich hab in den letzten Wochen beschlossen, wieder öfter auf Tour zu gehen, da mich die Zeit in der Natur einfach am glücklichsten macht. Work-Life Balance und so...
Bin gespannt auf regen Austausch mit euch!
Liebe Grüße
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gentoisis reagierte auf moyashi in Deo - klein, leicht, und ohne Aluminium?Wurde hier schon genannt, ich hab da aber noch den UL-Tipp dazu:
Wolkenseifen Deo-Creme
Man benötigt sehr wenig und zwar so wenig, dass man sich ein Probenpäckchen kaufen kann (da haben sie alle möglichen Duftrichtungen in Mini-Tiegeln drin, damit kann man seine Freunde gleich mit ausstatten). Die Tiegel haben vielleicht einen Durchmesser von 2cm und eine Höhe von 0,5 cm und wiegen wirklich so gut wie nichts. Ich war gerade 14 Tage damit in der Hitze unterwegs, mein Shirt roch auch nach 4 Tagen noch ganz gut und der Tiegel ist gerade mal zur Hälfte leer geworden.
Warum Deo beim Wandern: Weil ich als Camperin teilweise in/an den Hütten neben Hüttenschläfern und -duschern gegessen habe. Ich will denen in solchen Fällen nicht den Appetit verderben und mich sozial kompatibel zeigen. Ich finde nämlich mitunter auch, dass einige Wanderer schon beim Vorbeigehen den Brechreiz auslösen, und ich bin da eigentlich relativ schmerzunempfindlich. Muss ja nicht sein auf einem stärker besuchten Trail.
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gentoisis reagierte auf moyashi in Neue Isomatte für kältere NächteIch bin unruhige Seitenschläferin und ne Frostbeule und hab schnell Rückenschmerzen, wenn ich nachts doof liege.
Für kältere Touren nehme ich die Therm-a-Rest NeoAir XTherm in Wide, damit ja nirgendwo mal was raushängt und bin superzufrieden mit der. R-Wert 6,9. Kein Frieren, keine Schmerzen, alles fein. Nicht die allerleichteste (610 g in der Größe, Mumie, gibt es auch in rechteckig), aber der gute Schlaf ist es mir wert.
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gentoisis reagierte auf BitPoet in Outdoor Poetry SlamDa ich gerade gezwungenermaßen ein paar Zeros auf dem PCT einlege, hatte mein Kopf Zeit, kreativ zu werden. Ich versuch mal, diesen alten Faden wiederzubeleben und hoffe, dass auch fremdsprachige Ergüsse geduldet werden
At Home
A place I knew so well.
Comforting, rolling hills of forest green
and crisp, moist morning air,
wide open nature all around it,
yet safety in its sturdy walls.
But then I walked
hundreds of miles
on California‘s desert‘s dusty sands.
And then one night,
sunburned, legs scraped, dirty, sweating,
stumbling drunkenly through gusting winds,
my skin aflame from grinding sand,
I called defeat and hid my battered body
behind a creaking joshua tree,
and fell asleep.
And slept so well
amid the scorpions, snakes and critters,
dirt blowing wildly just an inch above my head,
my quilt aflutter in the storm,
under a blurry canopy of stars,
just me and wind and dirt and my new friend,
the joshua tree.
And when I woke
I felt at home like I had never felt before
in this harsh, barren place that had no name
and would soon just be memory,
yet taught me joy and deepest trust
in a moment when I felt so weak.
I learned to see
after I walked
hundreds of miles
in dirt and and heat and battering wind.
A home,
I found it in the desert.
Amidst coyotes howling and dust blowing
I finally became nature,
and nature became me,
right there, behind that joshua tree.
Comforting, rugged rocks of red and gray,
and sharp, dry morning air,
wide open nature all around me;
I‘m safe, for I am nature and I need no walls.
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gentoisis reagierte auf Rio in Outdoor Poetry Slammoin,
habe mal direkt einen leichten quark in der mittagspause getippt...
lang her seit dem schweren tragen,
gewicht so auf dem rücken plagen.
es kam nun wie es kommen sollte,
reduktion war was ich wollte.
hier und da ein wenig schneiden,
bloß ab damit und nicht bescheiden.
selbst gebautes war der hit,
standard gear der letzte shit.
weiter schneller leichter,
alles testen hoch die leiter.
schlafen unter einer plane,
auf dem boden nur ne fahne.
kochen in ner koladose,
laufen ohne unterhose.
großes essen gar nicht wichtig,
war doch jedes gramm nicht richtig.
als die spitze war erreicht,
wurde alles neu geeicht.
heute satt vor lauter gear,
die natur weckt meine gier.
einfachheit ist nun ganz oben,
viel gelernt und viel verschoben.
was ich brauche ist nicht viel,
hab vor augen nicht das Ziel.
der moment in jedem zuge,
bildet fläche ohne fuge.
ultraleicht auf allen kanälen,
nie werd ich was anderes wählen.
peace, rio
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gentoisis reagierte auf HUCKEPACKS in Fortsetzung der Diskussion " Preisgestaltung von Rucksäcken in D"yourpersonalgear beobachte ich, wie auch einige andere Shops, seit geraumer Zeit und wünsche Cedric viel Erfolg mit seinem Konzept.
My two cents zum Thema: Preisgestaltung von in DE gefertigter Gear:
Betriebswirtschaftlich gesehen sind die Packs von z.B. Cedric nicht zu teuer, sondern eigentlich unverschämt günstig. Aber die Preise, die man eigentlich aufrufen müsste, würde (größtenteils nachvollziehbarerweise) keiner von Euch zahlen wollen, bzw. können.
Ihr müsst halt mal nur überschlagen, welcher Rattenschwanz an Aufwendungen und Kosten an so einer Cottage hängt: Mietkosten/Betriebskosten, USt, ESt, ggf. GewSt, Steuerberatung, Buchhaltung, (bei mir leider auch hohe Kosten für Anwälte), der bürokratische Aufwand in DE/EU per se, ggf. Gehälter/Löhne, Rohstoffe, Betriebsmittel, Investments für Maschinen und Tools, Wartung, Kredite, Zinsen, Produktentwicklung und Tests, Prototypenbau, Fortbildungen, Kundenbetreuung, Marketing, Sozial Media … vom unternehmerischen Risiko ganz zu schweigen.
Achja, und irgendwann muss man ja noch die Zeit finden, um die Gear zu produzieren
Wenn dann noch etwas übrig sein sollte, könnte man über Dinge nachdenken wie: Kranken-, Pflege-, Sozial-, Rentenversicherung, Rücklagen und vielleicht auch eigenen Lohn.
Und so kommt es dann halt, dass z.B. ich seit dem Relaunch von Laufbursche, respektive Huckepacks (nun seit fast drei Jahren) leider (noch) nonstop komplett für umsonst arbeite und die Packs sozusagen gegen eine „Unkostenpauschale“ abgebe. Insofern müsste Cedric eigentlich viel mehr verlangen. Jedoch bestimmt auch der Markt den Preis und nicht nur der Aufwand. Aber mal schauen, was die Zukunft bringt. Wird bestimmt vieeel besser
Geld als kann man halt verdienen, wenn man hohe Skalierungen in dem Markt pumpt, welche man neo-imperialistisch in Fernost unter harten Bedingung zusammenkloppen lässt und hier die Wertschöpfung abgreift. Aber auch ich bin leider ein Teil dieser Maschinerie. Jedoch gerade die Chinesen haben schon lange dazugelernt und wir werden uns noch ordentlich umschauen.
Sorry für die offenen Worte. Aber ich musste das mal loswerden und hier passt es wohl rein, da auch immer wieder mal unaufgeforderte Mails bei uns eintreffen, mit forcierten Fragen wie: „Wie kommt Ihr eigentlich dazu, solche überzogenen Preise zu verlangen?“ Und ähnliches
Best, Hupa
OT: (Liebe MODS, das muss nicht gelöscht werden, da es sich nicht um Werbung für meine Company handelt. Danke!)
OT: Und ich hab auch meine ganz eigene Meinung zu den ganzen Superschnäppchenangeboten die hier bei Amazon, Ali und Konsorten gepostet werden. Aber das ist noch ein ganz anderes Thema
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gentoisis hat eine Reaktion von martinfarrent erhalten in TrainingGerade zu diesem Thema möchte ich Euch zwei Bücher ans Herz legen:
Starting Strenght von Mark Rippetoe
Werde ein geschmeidiger Leopard von Kelly Starrett
Nicht billig aber jeden Cent wert
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