Reputationsaktivitäten
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hotbird hat eine Reaktion von dermuthige erhalten in Packlistenoptimierung für Sarek 9/2016Hier ein paar Tipps insbesondere zur Kameraausrüstung. Da ich seit vielen Jahren von der Knipserei lebe (früher mal von anderer Arbeit) sind meine Ansprüche zwangsläufig sehr hoch. Zu Deiner ursprünglichen Auswahl: Das Kamerasystem ist gut und erfüllt auch professionelle Ansprüche an die Bildqualität. Obwohl ich lange gezögert habe, nutze auch ich es in Ergänzung zu Vollformat-DSLRs inzwischen für meine Arbeit. Nachteil: Jede Art von Actionfotografie ist mit DSLMs unmöglich, da ist zwingend eine DSLR nötig. Bei Landschaft aber kein Problem.
Bei hohen Qualitätsansprüchen würde ich grundsätzlich bei MFT bleiben, die Sony ist zwar exzellent, kann da aber nicht mithalten. Deine Linsenauswahl für MFT verstehe ich gar nicht. Was willst Du mit einem Fisheye oder einem sauschweren 100-300er? Einen Bär oder Wolf wirst Du – wenn überhaupt – nur aus sehr großen Entfernungen sehen. Tolle Tierfotos, die man so aus Bildbänden kennt, werden in aller Regel unter sehr kontrollierten Bedingungen mit hohem Aufwand produziert. Das sind keine Zufalls-Schnappschüsse, die einem mal über den Weg laufen. Also raus damit. Bestenfalls würde ich hier zum Panasonic 45-150 raten. Eine sehr gute Linse, leicht und billig. Auch das 60er von Sigma wäre ein Tipp für ein sehr günstiges leichtes Spitzentele. Leider ist da weiter oben bei MFT noch ein großer Nachholbedarf, was Tele-Festbrennweiten angeht.
Ähnlich sieht es im Weitwinkelbereich aus. Nur mit 15er und 42,5er (übrigens Top-Linsen!) würde ich nicht aus dem Haus gehen. Da fehlt ein f1,7 20er und mindestens das 12er von Olympus. Mit großem Abstand meine meist genutzte Linse für Landschaft. Oder das 9-18er. Wenn Du nur fotografieren willst, besser das Panasonic 7-14.
Deine Akkukalkulation ist richtig, die Dinger sind wahre Stromfresser, aber was willst Du mit einer einzigen 32 GB Karte? Die ist spätestens nach drei Tagen voll. Oder knipst Du etwa mit JPEG, am Ende sogar noch im sRGB-Farbraum? Dann verzichtest Du also auf gefühlte 70 Prozent der Qualität, die das System produzieren könnte. Wenn ja, nimm ein Smartphone, das reicht oder kauf die Sony und spar Dir die Schlepperei. Dann liegen Deine Qualitätsansprüche weit unterhalb von dem was MFT oder eine DSLR-Ausrüstung in der Lage sind zu produzieren. Ansonsten würde ich da zu mindestens zwei bis vier 64 GB-Karten tendieren. Die wiegen ja nix. Auch ein Zweitgehäuse (Lumix GX 80, weil mit USB zu laden!) wäre bei mir Pflicht, aber auch das ist eine Frage der Ansprüche und Umstände. Bei eingeschränkten Qualitäts- und Brennweitenansprüchen würde ich auch zur Sony raten. Bei Ansprüchen in Richtung Profi-Qualität eindeutig zu MFT mit mindestens 12er, 20er und 42,5er oder gar 60er. Bei Tele-Ansprüchen ergänzend das 45-150er. Dann gegebenenfalls 42,5 oder 60er daheim lassen.
Als Reisestativ (und nur da, weil es besser ist, als gar keins) nutze ich seit Jahren ein sehr leichtes Slik Sprint Mini II mit Kugelkopf und Schnellwechselplatte. Das wiegt ohne Kopf mit Tüte 680 g, der Kopf dann noch mal 132 g. Wenn Du schrauben willst, nimm stattdessen einen kleinen Kugelkopf von Novoflex mit 95 g. Das Stativ ist für eine leichte MFT stabil genug. Leider nicht sehr hoch, aber für Landschaft reicht es. Für DSLRs nur bedingt geeignet und grenzwertig. Bei DSLR-Einsätzen ziehe ich es nie voll aus und verwende einen Manfrotto 494RC2 als Kopf. Das geht dann gerade so mit Spiegelvorauslösung und etwas Glück.
Zur restlichen Ausrüstung ist ja fast alles gesagt. Zelt ist viel zu schwer. Ich habe kürzlich ein Naturehike mit ca. 1350 g (Big Agnes Kopie – es gibt da einen Thread im Forum) angeschafft und bin damit sehr zufrieden. Da Du ja auch Trekkingstöcke mitschleppst (mache ich nie, da sie die Hände belegen und ich dann nicht vernünftig mit Kameras arbeiten kann), vielleicht auch eher ein Tarptent? Dem von Dir gewählten Schlafsystem würde ich nicht mal ansatzweise die zu erwartenden Temperaturen zutrauen. Da ist einfach viel zu wenig Daune drin. Ich bin mir sicher, daß ich mir darin den Arsch abfrieren würde, aber vielleicht bist Du ja aus anderem Holz geschnitzt. Daunenjacke oder Weste halte ich auch für eine sehr gute Idee. Die schwere Softshelljacke würde ich durch was leichteres ersetzen.
Dann mal viel Spaß auf dem Hike!
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hotbird hat eine Reaktion von iggyriggy erhalten in Tipps für California erste 2 wochen AprilVergiss es! Öffentlicher Nahverkehr ist, falls er überhaupt stellenweise existiert und funktioniert, völlig unzuverlässig in Kalifornien. Du kommst damit auch kaum irgndwo hin, schon gar nicht an irgend einen Hike. Ich habe selbst in LA gelebt, war unzählige Male danach wieder da und weiß wovon ich rede. Nimm Dir einen Mietwagen, alles andere kannst Du vergessen. Wenn Du was richig tolles machen willst, fahr an den Grand Canyon und laufe zu den Havasupai Wasserfällen. Dort musst Du aber zelten.
https://www.nps.gov/grca/planyourvisit/havasupai.htm
Ich war mal für vier Tage da unten. Ist lange her. Und es war Sommer. Im März ist es sicher nicht besonders warm. Das gilt für die ganze Gegend. Ansonsten fahre hoch in den Yosemite. Der Tioga Pass ist aber meist bis Juni gesperrt. Schnee gibt´s da sicher. Hikes gibt es generell in Kalifornien wie Sand am Meer. Kommt sehr darauf an, was man will, wie viel Zeit man hat und wie weit weg man sich von LA entfernen will. Aber ohne Auto geht da nix.
Viel Spaß!
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hotbird hat eine Reaktion von effwee erhalten in MYOG Schraubdosenkocher mit KarbonfilzNach einigem Kochergebastel mit den üblichen Getränkedosen, die durchaus zu guten Ergebnissen führten, kam mir in den langen Winterabenden, angeregt durch Videos und viele Beschreibungen, die Idee es mal ganz anders zu versuchen. Natürlich ist auch dieses Grundprinzip keineswegs neu, aber weniger verbreitet. Das Ergebnis gefällt mir so gut, dass ich es hier mal vorstellen möchte.
Der Kocher hat im Vergleich zu den üblichen Modellen aus Getränkedosen eine ganze Reihe von Vorteilen. Die Alu-Schraubdosen gibt es beim bekannten Online-Buchhändler fertig zu kaufen.
Hier ein Sortiment. Gibt's aber auch einzeln. Ich habe mir für Versuche mal das Sortiment bestellt und siehe da, auch die anderen Döschen kann man für alles mögliche brauchen, die kleinste beispielsweise zum Transport von Denttabs.
https://www.amazon.de/dp/B01I4H1NR4/ref=pe_386171_38075861_TE_item
Dann braucht man noch Karbonfilz, einen Cutter und ein Lineal. Das war's. Einfach einen Streifen von dem Karbonfilz in Dosenhöhe abschneiden, aufrollen und in die Dose stecken. Fertig ist der Kocher. Schafft wirklich jeder in zwei Minuten.
Zu den Vorteilen:
Simpler Bau auch ohne handwerkliche Fähigkeiten mit stets gleichem Endergebnis.
Der Kocher kann gefüllt verschlossen werden, wie ein Trangia. Also mit Brennstoff transportiert. Im Schraubdeckel ist eine Dichtung.
Wenn nicht der gesamte Brennstoff verbrannt wird, kann er mit dem Deckel gelöscht werden und man kann den Spiritus später verwenden. Also keinerlei Verlust durch ausbrennen lassen.
Der Karbonfilz verhindert ein komplettes Auslaufen beim Umkippen.
Durch Abdecken eines Teils der Fläche kann die Leistung reduziert werden.
Mit insgesamt sechs Gramm ist der Kocher sehr leicht.
Natürlich braucht man einen Topfständer. Dazu habe ich einen Esbit-Brenner aus Titan so modifiziert, dass er den Brenner sicher und zentriert aufnimmt, aber trotzdem noch mit Esbit betrieben werden kann. Also Bifuel.
Der Kocher ist recht effizient. Mit knapp 20 ml Spiritus brennt er rund 20 Minuten. Ein halber Liter Wasser kocht bei Küchenbedingungen nach rund 15 Minuten. Für ungeduldige mag das lang erscheinen, aber Zeit wiegt ja bekanntlich nichts.
Und hier die Bebilderung:
So sieht das mit dem Titan-Esbit-Kocher aus. Der Esbithalter wurde modifiziert. Mit einer Feile Schlitze angebracht und dann mit einer Zange gebogen. Ging problemlos.
Mit dem Deckel leicht zu löschen und zu verschließen.
Hier noch mal die Modifikationen am Esbitkocher.
So sieht das Flammenbild aus, wenn er voll brennt. Der Topf ist ein Toaks 900 ml.
Hier das gesamte Setup mit Windschautz aus Getränkedosen.
Nach gut 14 Minuten beginnt die Blasenbildung am Boden.
Gesamte Brennzeit bei kompletter Füllung bis zum Rand mit ca 19 ml Spiritus gut 20 Minuten.
Und hier die Leistungsregelung mit einer 10-Lire Münze. Die älteren werden sich erinnern.... Aus Alu!
Das Flammbild mit Münze. So brannte er mit nur 10 ml Spiritus 15 Minuten und konnte heißes Wasser locker am kochen halten.
Und weil's so schön war, habe ich ihm noch ein kleines Schwesterlein gebastelt. Aus einer 5g Dose. Brennt voll gefüllt acht Minuten. Reicht für einen Tee.
Hier die Ergebnisse der Wiegung.
Und hier das kleine Schwesterlein.
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hotbird hat eine Reaktion von Nature-Base erhalten in Bezugsquelle für hochwertige Gänseaune aus DVielleicht hilft diese Information weiter. Es gibt mitten in Deutschland nämlich einen sehr großen Dauenfabrikanten, der weltweit operiert. Das ist mit Sicherheit keine Bezugsquelle für kleine Mengen, die Mindestabnahmemenge dürfte da auf Palettenbasis liegen, die nur an Hersteller oder Wiederverkäufer/Großhändler abgegeben werden. Aber gegebenenfalls kann man hier mal nachfrgen, wer von denen mit hochwertiger Ware beliefert wird, die dann kleinere Mengen auch an Endverbraucher abegeben. Bei dem Hersteller handelt es sich um die Peter Kohl Nachfolger Franz Kohl AG in Flörsheim bei Frankfurt am Main. https://www.peterkohl.com/
Hier lässt sich auch nachlesen, was dort alles hergestelt wird, nämlich alles bis zu 900 cuin Gänsedauen und sogar Eiderdaunen: https://www.peterkohl.com/down-and-feathers/
Gutes Gelingen.
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hotbird hat eine Reaktion von Ben erhalten in Suche leichten RegenponchoIch habe mir kürzlich den Solognac Glenarm von Decathlon zugelegt. Mit 12 Euro kein großes Risiko. Ich musste ihn bisher noch nicht einsetzen, aber er macht einen guten Eindruck. Sauber verarbeitet, verklebte Nähte, da sollte nichts schief gehen, zumal sich bei dem Preis das Risiko in Grenzen hält. Meiner weigt 244 g ohne Hülle. Ein Gummiring hält ihn zusammen. Ich habe noch eine Version mit getrennter Hülle. Das jetzige Modell hat wohl die Hülle in einer Brusttasche integriert. Ist ja noch ein Zusatznutzen, weil man hier was verstauen kann, beispielsweise eine Karte oder einen Kompass. Hier ein Link:
https://www.decathlon.de/regenponcho-glenarm-erwachsene-id_8365615.html
Auch den Caperlan habe ich mir angesehen:
https://www.decathlon.de/regenponcho-pocket--id_8300253.htmlhttps://www.decathlon.de/regenponcho-pocket--id_8300253.html
Der soll mit 175 g noch leichter sein und kostet nur 4,49 €. Eine Woche sollte der auch durchhalten. Ich wollte aber etwas dauerhaftes.
35 l Rucksack sollte bei einer 160 cm Person kein Problem sein, wenn man die Erwachsenen-Version nimmt.
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hotbird reagierte auf LesPaul in Sommer-Quilt-Decken-Schlafsack-Poncho PTX+ApexHeute ist Computertag =)
Gleich noch ein Projekt:
Der Quilt-Schlafsack-Poncho!
Konzept: ein möglichst vielseitiges Schlafgerät - ein Quilt für mich, ein Schlafsack für meine Frau, eine Decke, und ein Thermo-Poncho,um Abends warm am Camp zu sitzen und dabei die Hände freizuhaben.
Material:
Außen und innen: Pertex Quantum
Füllung: Climshield Apex 167g
Kamsnaps, einer von diesen total genialen Tonkas ohne Knopf, Dyneemaschnur
Specs:
Breite oben: 140cm, breite unten: 100cm
Gewicht: 642g
Als Quilt mit Gummistraps hinter der Isomatte rum:
Als Schlafsack:
Die Footbox schließt mit einem Tunnelzug:
Und mit einem zusätzlichen Kamsnap im Poncho-Mode:
Und natürlich ganz offen als Decke:
Bisher noch nicht unter 10°C getestet, bisher alles super.
Mit den vielen Kamsnaps auf beiden Seiten kann man sich zur Not auch einen lustigen Bodywarmer knöpfen, aus dem Arme und Beine herausschauen =)
LG
Paule
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Gerne, dann leg ich noch einen nach. Flocken von der Marseille-Seife
https://www.seifen-versand.de/kernseife/seifenflocken-savon-de-marseille-1-kg.html
Wenn man sie nur auf Reisen einsetzt, dürfte das Kilo sehr lange reichen. Natürlich ein reines Naturprodukt und biologisch abbaubar. Die wiegen sehr wenig, weil kein Wasser dabei ist. Leichter als Dr. Bonner's 18 in 1, die ich auch habe und für gut halte. Ist mir nur ein bisschen zu dünnflüssig, aber das ist Geschmacksache.
Universell einsetzbar sind die Flocken auch. Da geht alles vom Haare waschen bis zum Wäsche waschen oder Geschirrspülen. Ein Fingerhut voll reicht für eine Woche, wenn man sie sparsam einsetzt.
Die transportiere ich in solchen Alu-Schaubdosen
https://www.amazon.de/40-80-ml-Aluminium-Schraube-Kosmetische-Behälter/dp/B06X6B6C5C/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1490210646&sr=8-1&keywords=alu+dose+5+ml
Die kleinste mit 5 ml reicht mir. Da passen genug Flocken für eine Woche rein. Eine zweite wird mit 14 Denttabs gefüllt. Die größeren ab 15 ml eigenen sich hervorragend zum Bau eines Kochers. Werde meinen demnächst mal unter MYOG vorstellen, wenn ich mal Zeit hatte Fotos zu machen.
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hotbird hat eine Reaktion von Dingo erhalten in Welchen EOE GasbrennerUm da vielleicht mal etwas Licht ins Dunkel zu bringen. Das Bild, was da von einem defekten Kocher auf ODS stammt, bezieht sich auf einen Karrimor alpine stove in der Stahl-Ausführung und nicht auf einen EOE Titanium. Der Post ist von Mitte 2015! Ob das Problem in aktuellen und von außen identischen Produkten immer noch besteht, lässt sich nicht sagen.
Hier der Original-Faden: https://www.outdoorseiten.net/forum/showthread.php/86815-Karrimor-alpine-stove-kaputt
Das ist dort auch alles nachzulesen. Mit Bildern von einem anderen Produkt auf angebliche Probleme hinzuweisen ist also nicht besonders sinnvoll. Schon gar nicht, wenn man die Quelle nicht verlinkt und nicht erwähnt, dass es ein anderes Produkt ist.
Nun gibt es aber folgendes zu beachten. Die Kocher diverser Marken, darunter Karrimor, Pinguin, EOE oder Fire Maple, sicher noch weitere Marken, weisen verblüffende Ähnlichkeiten auf. Das lässt auf zwei Szenarien schließen. Entweder sind es Kopien oder es handelt sich um OEM-Produkte. Ich gehe mal von letzterer Hypothese aus, da sie wahrscheinlicher ist. Aber auch das ist letztlich Spekulation.
Karrimor hat die Produkte nicht mehr im Programm. Bei Fire Maple, vermutlich der chinesische OEM-Produzent der ganzen Marken, gibt es diesen Kocher im Programm. Außerdem bei Fire Maple gibt es den FMS-117T Blade Titanium Stove. Ein wohl baugleicher Kocher, mit dem Unterschied, dass ihm ein paar Features fehlen - keine Piezo-Zündung, keine Vorheizung - und er aus Titan ist.
Genau diesen Kocher habe ich seit Sommer 2016. Bisher gab es keine Probleme. Aber ich betreibe ihn nicht Vollgas, sondern reduziere immer etwas. Titan hat natürlich auch einen um etwa 200 Grad (je nach Legierung) höheren Schmelzpunkt als Edelstahl. Es gab Berichte, dass die eingepressten Gewindehülsen am Regler ausreißen oder Dichtungen kaputt gehen. Dazu folgendes: Nach fest kam schon immer ab. Etwas Fingerspitzengefühl ist beim Aufschrauben der nicht ganz unempfindlichen Gewinde der Schraubkartuschen-Kocher schon nötig. Und Dichtungen können immer mal kaputt gehen, da hilft immer eine Ersatzdichtung im Gepäck. Natürlich wäre ein im Regler geschnittenens Gewinde einerseits die bessere Lösung, aber der ist aus Aluminium. Der eingepresste Einsatz aus Messing. Was hält wohl länger? Bei sachgemäßer Benutzung, versteht sich.
Dass diese Kocherserie - wenn sie denn mit den OEM-Produkten identisch ist - grundsätzlch mängelbehaftet ist, ist also keine gesicherte Erkenntnis. Das heißt aber auch nicht, dass es keine Produkte mit Mänglen geben kann oder gegeben hat.
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hotbird hat eine Reaktion von wilbo erhalten in Welchen EOE GasbrennerUm da vielleicht mal etwas Licht ins Dunkel zu bringen. Das Bild, was da von einem defekten Kocher auf ODS stammt, bezieht sich auf einen Karrimor alpine stove in der Stahl-Ausführung und nicht auf einen EOE Titanium. Der Post ist von Mitte 2015! Ob das Problem in aktuellen und von außen identischen Produkten immer noch besteht, lässt sich nicht sagen.
Hier der Original-Faden: https://www.outdoorseiten.net/forum/showthread.php/86815-Karrimor-alpine-stove-kaputt
Das ist dort auch alles nachzulesen. Mit Bildern von einem anderen Produkt auf angebliche Probleme hinzuweisen ist also nicht besonders sinnvoll. Schon gar nicht, wenn man die Quelle nicht verlinkt und nicht erwähnt, dass es ein anderes Produkt ist.
Nun gibt es aber folgendes zu beachten. Die Kocher diverser Marken, darunter Karrimor, Pinguin, EOE oder Fire Maple, sicher noch weitere Marken, weisen verblüffende Ähnlichkeiten auf. Das lässt auf zwei Szenarien schließen. Entweder sind es Kopien oder es handelt sich um OEM-Produkte. Ich gehe mal von letzterer Hypothese aus, da sie wahrscheinlicher ist. Aber auch das ist letztlich Spekulation.
Karrimor hat die Produkte nicht mehr im Programm. Bei Fire Maple, vermutlich der chinesische OEM-Produzent der ganzen Marken, gibt es diesen Kocher im Programm. Außerdem bei Fire Maple gibt es den FMS-117T Blade Titanium Stove. Ein wohl baugleicher Kocher, mit dem Unterschied, dass ihm ein paar Features fehlen - keine Piezo-Zündung, keine Vorheizung - und er aus Titan ist.
Genau diesen Kocher habe ich seit Sommer 2016. Bisher gab es keine Probleme. Aber ich betreibe ihn nicht Vollgas, sondern reduziere immer etwas. Titan hat natürlich auch einen um etwa 200 Grad (je nach Legierung) höheren Schmelzpunkt als Edelstahl. Es gab Berichte, dass die eingepressten Gewindehülsen am Regler ausreißen oder Dichtungen kaputt gehen. Dazu folgendes: Nach fest kam schon immer ab. Etwas Fingerspitzengefühl ist beim Aufschrauben der nicht ganz unempfindlichen Gewinde der Schraubkartuschen-Kocher schon nötig. Und Dichtungen können immer mal kaputt gehen, da hilft immer eine Ersatzdichtung im Gepäck. Natürlich wäre ein im Regler geschnittenens Gewinde einerseits die bessere Lösung, aber der ist aus Aluminium. Der eingepresste Einsatz aus Messing. Was hält wohl länger? Bei sachgemäßer Benutzung, versteht sich.
Dass diese Kocherserie - wenn sie denn mit den OEM-Produkten identisch ist - grundsätzlch mängelbehaftet ist, ist also keine gesicherte Erkenntnis. Das heißt aber auch nicht, dass es keine Produkte mit Mänglen geben kann oder gegeben hat.
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hotbird hat eine Reaktion von LesPaul erhalten in MYOG Schraubdosenkocher mit KarbonfilzNach einigem Kochergebastel mit den üblichen Getränkedosen, die durchaus zu guten Ergebnissen führten, kam mir in den langen Winterabenden, angeregt durch Videos und viele Beschreibungen, die Idee es mal ganz anders zu versuchen. Natürlich ist auch dieses Grundprinzip keineswegs neu, aber weniger verbreitet. Das Ergebnis gefällt mir so gut, dass ich es hier mal vorstellen möchte.
Der Kocher hat im Vergleich zu den üblichen Modellen aus Getränkedosen eine ganze Reihe von Vorteilen. Die Alu-Schraubdosen gibt es beim bekannten Online-Buchhändler fertig zu kaufen.
Hier ein Sortiment. Gibt's aber auch einzeln. Ich habe mir für Versuche mal das Sortiment bestellt und siehe da, auch die anderen Döschen kann man für alles mögliche brauchen, die kleinste beispielsweise zum Transport von Denttabs.
https://www.amazon.de/dp/B01I4H1NR4/ref=pe_386171_38075861_TE_item
Dann braucht man noch Karbonfilz, einen Cutter und ein Lineal. Das war's. Einfach einen Streifen von dem Karbonfilz in Dosenhöhe abschneiden, aufrollen und in die Dose stecken. Fertig ist der Kocher. Schafft wirklich jeder in zwei Minuten.
Zu den Vorteilen:
Simpler Bau auch ohne handwerkliche Fähigkeiten mit stets gleichem Endergebnis.
Der Kocher kann gefüllt verschlossen werden, wie ein Trangia. Also mit Brennstoff transportiert. Im Schraubdeckel ist eine Dichtung.
Wenn nicht der gesamte Brennstoff verbrannt wird, kann er mit dem Deckel gelöscht werden und man kann den Spiritus später verwenden. Also keinerlei Verlust durch ausbrennen lassen.
Der Karbonfilz verhindert ein komplettes Auslaufen beim Umkippen.
Durch Abdecken eines Teils der Fläche kann die Leistung reduziert werden.
Mit insgesamt sechs Gramm ist der Kocher sehr leicht.
Natürlich braucht man einen Topfständer. Dazu habe ich einen Esbit-Brenner aus Titan so modifiziert, dass er den Brenner sicher und zentriert aufnimmt, aber trotzdem noch mit Esbit betrieben werden kann. Also Bifuel.
Der Kocher ist recht effizient. Mit knapp 20 ml Spiritus brennt er rund 20 Minuten. Ein halber Liter Wasser kocht bei Küchenbedingungen nach rund 15 Minuten. Für ungeduldige mag das lang erscheinen, aber Zeit wiegt ja bekanntlich nichts.
Und hier die Bebilderung:
So sieht das mit dem Titan-Esbit-Kocher aus. Der Esbithalter wurde modifiziert. Mit einer Feile Schlitze angebracht und dann mit einer Zange gebogen. Ging problemlos.
Mit dem Deckel leicht zu löschen und zu verschließen.
Hier noch mal die Modifikationen am Esbitkocher.
So sieht das Flammenbild aus, wenn er voll brennt. Der Topf ist ein Toaks 900 ml.
Hier das gesamte Setup mit Windschautz aus Getränkedosen.
Nach gut 14 Minuten beginnt die Blasenbildung am Boden.
Gesamte Brennzeit bei kompletter Füllung bis zum Rand mit ca 19 ml Spiritus gut 20 Minuten.
Und hier die Leistungsregelung mit einer 10-Lire Münze. Die älteren werden sich erinnern.... Aus Alu!
Das Flammbild mit Münze. So brannte er mit nur 10 ml Spiritus 15 Minuten und konnte heißes Wasser locker am kochen halten.
Und weil's so schön war, habe ich ihm noch ein kleines Schwesterlein gebastelt. Aus einer 5g Dose. Brennt voll gefüllt acht Minuten. Reicht für einen Tee.
Hier die Ergebnisse der Wiegung.
Und hier das kleine Schwesterlein.
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hotbird hat eine Reaktion von Dave erhalten in Leichte AluflascheEigentlich gibt es den Coctail von Bellini di Canella schon seit 2011 auch in einer 250 ml-Aluminiumflasche. Ich kannte ihn aber in dieser Form bisher nicht, weil er so wohl auch selten in den Handel kommt. Hier im Forum fand ich nichts dazu. Deshalb mal diese Vorstellung.
Wie es so ist, wenn sich der Ultraleicht-Gedanke erst mal im Hirn eingenistet hat, scannt man beim Einkaufen irgendwann automatisch den Laden nach brauchbaren Leichtverpackungen, ohne wirklich am Inhalt oder Produkt an sich interessiert zu sein. So traf sich dann der Zufall bei meinen Weihnachtseinkäufen in der Metro. Tolles Fläschchen, dachte ich. Also schnell mal den Dreierpack Bellini in den Einkaufskorb gelegt. Inzwischen ist das Projekt beendet und ich wollte es hier mal vorstellen. Natürlich kann aus den Flaschen auch ein Aklohol-Kocher gebastelt werden. Dazu gibt es im Netz ja einige Anleitungen. Doch ich fand die Flasche interessanter. Das ist das Ergebnis.
Meine Waage zeigt 20 Gramm an. Nicht schlecht, für einen recht soliden Transportbehälter, den ich noch dazu mit einem nahezu gewichtslosen Schutzüberzug versehen habe, um Beschädigungen zu vermeiden. Eine Flugmango brachte das Zubehör. Die Waage zeigt 0 Gramm an. Also wohl jenseits der Anzeigefähigkeit und unter einem Gramm.
Hier noch mal die Einzelteile.
Überrascht hat mich der Verschluss mit sehr ausgeprägtem Gewinde, das bei sachgemäßer Benutzung einige Zeit des Gebrauchs überleben sollte. Auch die Dichtung erscheint mir sehr solide.
Innen scheint die Flasche eine hauchdünne Kunststoffbeschichtung zu haben. Sollte also allen trinkbaren Flüssigkeiten, auch mit Aklohol, standhalten. Lebensmittelverträglich muss sie ja sein. Alkoholbeständig bei dem Inhalt sowieso. Sollte also bestens als Transportbehälter für Brennspiritus einsetzbar sein. Die 250 ml reichen dann für einige Tage bis vielleicht eine Woche, je nachdem wie viel man kocht.
Und hier noch mal das Ausgangsprodukt.
Der Inhalt ist durchaus genießbar. Es gibt also einen Grund mehr, sich mal einen Cocktail und eine Flugmango zu gönnen.
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hotbird reagierte auf baeckus in Sammlung: Low Budget UL AusrüstungHallo!
Ich muss sagen das ich diesen Strang auch sehr lesenswert finde, und ihn gern ohne die Vorstellung von Selbstbauprojekten haben möchte, dafür gibt es andere Plätze.
Auch finde ich die Vorstellung von, in ihrer Kategorie sehr leichten Gegenständen jedweder Coleur, sehr interessant - so dürfte das hier vorgestellte Fiskarsmesser eines der leichtetsten wirklich stabilen Messer sein.
Ich benutze es seit Jahren im Garten und habe schon so einiges mit dem billigen Stanzmetallteil angestellt.
Ich denke man muss über den Tellerrand schauen und vor lauter Grammhascherei nicht vergessen, das es Touren gibt bei denen es nicht auf jedes gesparte Gramm und das oft gestresste Weglassen ankommt, sondern das das, was man braucht, so leicht wie möglich ist.
Ich denke an Wanderungen mit Kindern, bei denen ihnen ein wenig Survival beibringt.....den Tagesausflug/Kurztrip, der leicht sein soll, aber der Abend komfortabel, da auch nicht Zahnbürstenabsäger mit dabei sind usw.
Auch für viele andere Gelegenheiten aus dem Alltag kann es nützlich seinein leichteres Pendant senier genutzten Utensilien kennenzulernen, die kleine Schaufel und das Gartenmesser sind dafür recht gelungene Beispiele.
Bitte weiterhin auch solche Dinge posten........
Ciao baeckus
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hotbird hat eine Reaktion von schwyzi erhalten in Sammlung: Low Budget UL Ausrüstung@schwyzi hier wird doch niemand gesteinigt, Steine sind doch viel zu schwer für dieses Forum, hier wirst Du bestenfalls mit Karbonheringen an ein Balsaholz-Kreuz genagelt.
Sorry, der musste mal raus. Ein Versuch um die angespannte Diskussion hier mal wieder aufzulockern. Ich finde den Faden nämlich durchaus interessant und mir ist es egal, ob das Geraffel gekauft oder selbst gebastelt ist. In erster Linie leichte und noch dazu preiswerte Lösungen finde ich immer sehr spannend.
Interessanter Rucksack, übrigens.
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hotbird reagierte auf SouthWest in Sammlung: Low Budget UL AusrüstungOT:
Ein solides Messer gehört in vielen Weltgegenden zur notwendigen Grundausstattung. Bei tagelangem Dauerregen in Kanada zB ist oft die einzige Möglichkeit an trockenes Anzündholz für ein uU Leben-rettendes Feuerchen zu bekommen das Zerkleinern dickerer Äste (die sind innen noch trocken).
Einen Fisch möchte ich auch nicht mit einer Rasierklinge ausnehmen.
Das sind natürlich nicht immer die Gegenden, denen man sich als typischer deutscher Ultraleicht Trekker zuwendet. Allerdings sind ja auch nicht-standard UL-Trekker gerne gewichtsoptimiert unterwegs. Und hier im Forum sind ja nun auch offiziell "andere Sportarten" willkommen.
Deswegen unterstütze ich wieder mal den Aufruf Dinge nicht gleich zu verteufeln nur weil sie auf einer Wanderung im Harz überflüssig erscheinen.
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hotbird hat eine Reaktion von Dave erhalten in Sammlung: Low Budget UL Ausrüstung@schwyzi hier wird doch niemand gesteinigt, Steine sind doch viel zu schwer für dieses Forum, hier wirst Du bestenfalls mit Karbonheringen an ein Balsaholz-Kreuz genagelt.
Sorry, der musste mal raus. Ein Versuch um die angespannte Diskussion hier mal wieder aufzulockern. Ich finde den Faden nämlich durchaus interessant und mir ist es egal, ob das Geraffel gekauft oder selbst gebastelt ist. In erster Linie leichte und noch dazu preiswerte Lösungen finde ich immer sehr spannend.
Interessanter Rucksack, übrigens.
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hotbird reagierte auf nats in Sammlung: Low Budget UL AusrüstungDas kannst Du so nicht sagen - und es in dieser Form gegenüber einem Neumitglied zu tun, erscheint überheblich. Es stößt so auch keine fruchtbare Diskussion an (die durchaus angebracht wäre), sondern provoziert nur Abwehrreaktionen, die man oben ja auch zu sehen bekommt.
Wenn Menschen hier ihre (leichten) Fotokameras diskutieren, weil Fotografieren für sie nunmal das Erlebnis erst komplett macht, dann kann das genauso zu UL-Trekking* gehören wie andere (in bezug auf das reine Vorankommen per pedes) "Luxusgegenstände". Wenn es überhaupt wirklich so etwas wie eine Definition gibt, dann macht sich die am Gesamtgewicht der mitgeschleppten Ausrüstung mit; ohne das zu kennen, kannst Du von einem einzelnen Ausrüstungsgegenstand also nie sagen, damit sei irgendwas nicht mehr UL-Trekking. (Es sei denn, der allein macht es schon unmöglich, insgesamt unter 5 kg bzw. 10 lb zu bleiben.) Wenn Altmitglieder in ihren Packlisten dann alles Mögliche und Unmögliche als am Leib getragen nicht zum "base weight" zählen (wie erst neulich wieder vorgekommen), dann zeigt es die Absurdität dieser "Definition". Hilfreicher noch als ein Überschwenken zum "skin-out weight" (da kann man sich nichts mehr in die Hosen- und Jackentaschen schummeln) ist ohnehin ein Ansatz an der Haltung, der Einstellung: alle Ausrüstungsgegenstände ebenso wie alle Dogmen in Frage zu stellen. Dabei ist die Orientierung an Gewichtsgrenzen eine Hilfestellung. Daß für jemanden mit 2 m Körpergröße und Kleidung in XXL die gleiche Beschränkung auf das absolut Notwendige aber zwangsläufig andere Gewichte bedeutet als für jemanden mit 1,55 m und XS, das liegt auf der Hand.
Inhaltlich hast Du natürlich Recht, daß man die beiden genannten Ausrüstungsgegenstände in Frage stellen kann und soll. Wenn aber einer ohne Unterhosen läuft, darf deshalb ein anderer hier keine billigen und leichten aufzeigen? Und wenn es Dir um eine Diskussion geht, dann formulier doch bitte anders: Denn UL heißt gerade nicht, ein Dogma durch ein anderes zu ersetzen - sondern Dogmen in Frage zu stellen, um mehr von dem zu genießen, worum es einem selbst eigentlich geht. Und das ist gerade individuell verschieden - weshalb ja z. B. auch Skurka seinen Ausrüstungsratgeber mit einer Typologisierung der Nutzer beginnt. Und ich schätze etwa @Stromfahrers Beiträge auch deshalb so sehr, weil er immer überall herumfeilt und nach Verbesserungsmöglichkeiten sucht, sich aber von keinem Gewichtsdogma einzwängen läßt - wie man zum Beispiel am "ultraschweren" Tensegrity sieht.
Ich glaube, wir haben alle von diesem Forum sehr viel mehr, wenn man zwar alles in Frage stellt, aber das auch ganz wörtlich tut - und nicht anderen seine Überzeugungen aufzuzwingen versucht. Just my two cents, wie man auf Neudeutsch so schön sagt.
* "Trekking" ist insofern eh ein wenig hilfreicher Begriff, weil er allein auf den Titel des Dapprich-Buchs zurückgeht und der wiederum auf frühere Modeerscheinungen; inhaltlich hilft der nicht weiter - außer daß es nicht nur um Tageswanderungen geht.
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hotbird hat eine Reaktion von schrenz erhalten in Tyvek kleben/verschweissenGrundsätzlich kann man Tyvek natürlich schon kleben oder schweißen, aber das ist nicht ganz trivial, denn Tyvek ist ja erst mal nur eine Handelsezeichnung, dahinter verbirgt sich ein Low Density Polyethylen, auch LD-PE oder PE-LD. Kleben ist nicht so einfach, weil das Material so ziemlich gegen alle Lösungsmittel resistent ist. Es gibt 2-Komponenten-Kleber, die hauptsächlich in der Industrie Verwendung finden. Beispielsweise Scotch-Weld™ DP 8010 von 3M.
http://kleben.3mdeutschland.de/produktkatalog/klebstoffe/3m-scotch-weld-2-komponenten-konstruktionsklebstoffe-fuer-das-epx-system/acrylat-klebstoffe/3m-scotch-weld-dp-8010.html
Dabei wird die Oberfläche mit einer Substanz "aktiviert", die Zweite klebt dann.
Der Pattex Sekundenkleber Plastik flüssig sollte auch funktionieren:
http://www.pattex.de/do-it-yourself-mit-pattex-klebstoffe-produkte-new/pattex-klebstoffe/sekundenkleber/sekundenkleber-plastik.html
Schweißen geht beispielsweise mit solchen Schweißmaschinen:
http://www.polystar-hamburg.de/medizinische-verpackung/kontinuierlich-beheizte-schweissgeraete/durchlauf-schweissmaschinen-fuer-tyvek(r)-folien/
Grundsätzlich ist es also möglich. Ob das daheim mit einem Folienschweißgerät möglich ist, müsste man probieren. Schief gehen kann da nicht viel. Außer, dass es nicht klappt. Einfach testen.
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hotbird hat eine Reaktion von benjahmin erhalten in Tyvek kleben/verschweissenGrundsätzlich kann man Tyvek natürlich schon kleben oder schweißen, aber das ist nicht ganz trivial, denn Tyvek ist ja erst mal nur eine Handelsezeichnung, dahinter verbirgt sich ein Low Density Polyethylen, auch LD-PE oder PE-LD. Kleben ist nicht so einfach, weil das Material so ziemlich gegen alle Lösungsmittel resistent ist. Es gibt 2-Komponenten-Kleber, die hauptsächlich in der Industrie Verwendung finden. Beispielsweise Scotch-Weld™ DP 8010 von 3M.
http://kleben.3mdeutschland.de/produktkatalog/klebstoffe/3m-scotch-weld-2-komponenten-konstruktionsklebstoffe-fuer-das-epx-system/acrylat-klebstoffe/3m-scotch-weld-dp-8010.html
Dabei wird die Oberfläche mit einer Substanz "aktiviert", die Zweite klebt dann.
Der Pattex Sekundenkleber Plastik flüssig sollte auch funktionieren:
http://www.pattex.de/do-it-yourself-mit-pattex-klebstoffe-produkte-new/pattex-klebstoffe/sekundenkleber/sekundenkleber-plastik.html
Schweißen geht beispielsweise mit solchen Schweißmaschinen:
http://www.polystar-hamburg.de/medizinische-verpackung/kontinuierlich-beheizte-schweissgeraete/durchlauf-schweissmaschinen-fuer-tyvek(r)-folien/
Grundsätzlich ist es also möglich. Ob das daheim mit einem Folienschweißgerät möglich ist, müsste man probieren. Schief gehen kann da nicht viel. Außer, dass es nicht klappt. Einfach testen.
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hotbird hat eine Reaktion von nats erhalten in Tyvek kleben/verschweissenGrundsätzlich kann man Tyvek natürlich schon kleben oder schweißen, aber das ist nicht ganz trivial, denn Tyvek ist ja erst mal nur eine Handelsezeichnung, dahinter verbirgt sich ein Low Density Polyethylen, auch LD-PE oder PE-LD. Kleben ist nicht so einfach, weil das Material so ziemlich gegen alle Lösungsmittel resistent ist. Es gibt 2-Komponenten-Kleber, die hauptsächlich in der Industrie Verwendung finden. Beispielsweise Scotch-Weld™ DP 8010 von 3M.
http://kleben.3mdeutschland.de/produktkatalog/klebstoffe/3m-scotch-weld-2-komponenten-konstruktionsklebstoffe-fuer-das-epx-system/acrylat-klebstoffe/3m-scotch-weld-dp-8010.html
Dabei wird die Oberfläche mit einer Substanz "aktiviert", die Zweite klebt dann.
Der Pattex Sekundenkleber Plastik flüssig sollte auch funktionieren:
http://www.pattex.de/do-it-yourself-mit-pattex-klebstoffe-produkte-new/pattex-klebstoffe/sekundenkleber/sekundenkleber-plastik.html
Schweißen geht beispielsweise mit solchen Schweißmaschinen:
http://www.polystar-hamburg.de/medizinische-verpackung/kontinuierlich-beheizte-schweissgeraete/durchlauf-schweissmaschinen-fuer-tyvek(r)-folien/
Grundsätzlich ist es also möglich. Ob das daheim mit einem Folienschweißgerät möglich ist, müsste man probieren. Schief gehen kann da nicht viel. Außer, dass es nicht klappt. Einfach testen.
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hotbird hat eine Reaktion von mexl916 erhalten in MYOG Schraubdosenkocher mit KarbonfilzNach einigem Kochergebastel mit den üblichen Getränkedosen, die durchaus zu guten Ergebnissen führten, kam mir in den langen Winterabenden, angeregt durch Videos und viele Beschreibungen, die Idee es mal ganz anders zu versuchen. Natürlich ist auch dieses Grundprinzip keineswegs neu, aber weniger verbreitet. Das Ergebnis gefällt mir so gut, dass ich es hier mal vorstellen möchte.
Der Kocher hat im Vergleich zu den üblichen Modellen aus Getränkedosen eine ganze Reihe von Vorteilen. Die Alu-Schraubdosen gibt es beim bekannten Online-Buchhändler fertig zu kaufen.
Hier ein Sortiment. Gibt's aber auch einzeln. Ich habe mir für Versuche mal das Sortiment bestellt und siehe da, auch die anderen Döschen kann man für alles mögliche brauchen, die kleinste beispielsweise zum Transport von Denttabs.
https://www.amazon.de/dp/B01I4H1NR4/ref=pe_386171_38075861_TE_item
Dann braucht man noch Karbonfilz, einen Cutter und ein Lineal. Das war's. Einfach einen Streifen von dem Karbonfilz in Dosenhöhe abschneiden, aufrollen und in die Dose stecken. Fertig ist der Kocher. Schafft wirklich jeder in zwei Minuten.
Zu den Vorteilen:
Simpler Bau auch ohne handwerkliche Fähigkeiten mit stets gleichem Endergebnis.
Der Kocher kann gefüllt verschlossen werden, wie ein Trangia. Also mit Brennstoff transportiert. Im Schraubdeckel ist eine Dichtung.
Wenn nicht der gesamte Brennstoff verbrannt wird, kann er mit dem Deckel gelöscht werden und man kann den Spiritus später verwenden. Also keinerlei Verlust durch ausbrennen lassen.
Der Karbonfilz verhindert ein komplettes Auslaufen beim Umkippen.
Durch Abdecken eines Teils der Fläche kann die Leistung reduziert werden.
Mit insgesamt sechs Gramm ist der Kocher sehr leicht.
Natürlich braucht man einen Topfständer. Dazu habe ich einen Esbit-Brenner aus Titan so modifiziert, dass er den Brenner sicher und zentriert aufnimmt, aber trotzdem noch mit Esbit betrieben werden kann. Also Bifuel.
Der Kocher ist recht effizient. Mit knapp 20 ml Spiritus brennt er rund 20 Minuten. Ein halber Liter Wasser kocht bei Küchenbedingungen nach rund 15 Minuten. Für ungeduldige mag das lang erscheinen, aber Zeit wiegt ja bekanntlich nichts.
Und hier die Bebilderung:
So sieht das mit dem Titan-Esbit-Kocher aus. Der Esbithalter wurde modifiziert. Mit einer Feile Schlitze angebracht und dann mit einer Zange gebogen. Ging problemlos.
Mit dem Deckel leicht zu löschen und zu verschließen.
Hier noch mal die Modifikationen am Esbitkocher.
So sieht das Flammenbild aus, wenn er voll brennt. Der Topf ist ein Toaks 900 ml.
Hier das gesamte Setup mit Windschautz aus Getränkedosen.
Nach gut 14 Minuten beginnt die Blasenbildung am Boden.
Gesamte Brennzeit bei kompletter Füllung bis zum Rand mit ca 19 ml Spiritus gut 20 Minuten.
Und hier die Leistungsregelung mit einer 10-Lire Münze. Die älteren werden sich erinnern.... Aus Alu!
Das Flammbild mit Münze. So brannte er mit nur 10 ml Spiritus 15 Minuten und konnte heißes Wasser locker am kochen halten.
Und weil's so schön war, habe ich ihm noch ein kleines Schwesterlein gebastelt. Aus einer 5g Dose. Brennt voll gefüllt acht Minuten. Reicht für einen Tee.
Hier die Ergebnisse der Wiegung.
Und hier das kleine Schwesterlein.
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hotbird hat eine Reaktion von jeker erhalten in MYOG Schraubdosenkocher mit KarbonfilzNach einigem Kochergebastel mit den üblichen Getränkedosen, die durchaus zu guten Ergebnissen führten, kam mir in den langen Winterabenden, angeregt durch Videos und viele Beschreibungen, die Idee es mal ganz anders zu versuchen. Natürlich ist auch dieses Grundprinzip keineswegs neu, aber weniger verbreitet. Das Ergebnis gefällt mir so gut, dass ich es hier mal vorstellen möchte.
Der Kocher hat im Vergleich zu den üblichen Modellen aus Getränkedosen eine ganze Reihe von Vorteilen. Die Alu-Schraubdosen gibt es beim bekannten Online-Buchhändler fertig zu kaufen.
Hier ein Sortiment. Gibt's aber auch einzeln. Ich habe mir für Versuche mal das Sortiment bestellt und siehe da, auch die anderen Döschen kann man für alles mögliche brauchen, die kleinste beispielsweise zum Transport von Denttabs.
https://www.amazon.de/dp/B01I4H1NR4/ref=pe_386171_38075861_TE_item
Dann braucht man noch Karbonfilz, einen Cutter und ein Lineal. Das war's. Einfach einen Streifen von dem Karbonfilz in Dosenhöhe abschneiden, aufrollen und in die Dose stecken. Fertig ist der Kocher. Schafft wirklich jeder in zwei Minuten.
Zu den Vorteilen:
Simpler Bau auch ohne handwerkliche Fähigkeiten mit stets gleichem Endergebnis.
Der Kocher kann gefüllt verschlossen werden, wie ein Trangia. Also mit Brennstoff transportiert. Im Schraubdeckel ist eine Dichtung.
Wenn nicht der gesamte Brennstoff verbrannt wird, kann er mit dem Deckel gelöscht werden und man kann den Spiritus später verwenden. Also keinerlei Verlust durch ausbrennen lassen.
Der Karbonfilz verhindert ein komplettes Auslaufen beim Umkippen.
Durch Abdecken eines Teils der Fläche kann die Leistung reduziert werden.
Mit insgesamt sechs Gramm ist der Kocher sehr leicht.
Natürlich braucht man einen Topfständer. Dazu habe ich einen Esbit-Brenner aus Titan so modifiziert, dass er den Brenner sicher und zentriert aufnimmt, aber trotzdem noch mit Esbit betrieben werden kann. Also Bifuel.
Der Kocher ist recht effizient. Mit knapp 20 ml Spiritus brennt er rund 20 Minuten. Ein halber Liter Wasser kocht bei Küchenbedingungen nach rund 15 Minuten. Für ungeduldige mag das lang erscheinen, aber Zeit wiegt ja bekanntlich nichts.
Und hier die Bebilderung:
So sieht das mit dem Titan-Esbit-Kocher aus. Der Esbithalter wurde modifiziert. Mit einer Feile Schlitze angebracht und dann mit einer Zange gebogen. Ging problemlos.
Mit dem Deckel leicht zu löschen und zu verschließen.
Hier noch mal die Modifikationen am Esbitkocher.
So sieht das Flammenbild aus, wenn er voll brennt. Der Topf ist ein Toaks 900 ml.
Hier das gesamte Setup mit Windschautz aus Getränkedosen.
Nach gut 14 Minuten beginnt die Blasenbildung am Boden.
Gesamte Brennzeit bei kompletter Füllung bis zum Rand mit ca 19 ml Spiritus gut 20 Minuten.
Und hier die Leistungsregelung mit einer 10-Lire Münze. Die älteren werden sich erinnern.... Aus Alu!
Das Flammbild mit Münze. So brannte er mit nur 10 ml Spiritus 15 Minuten und konnte heißes Wasser locker am kochen halten.
Und weil's so schön war, habe ich ihm noch ein kleines Schwesterlein gebastelt. Aus einer 5g Dose. Brennt voll gefüllt acht Minuten. Reicht für einen Tee.
Hier die Ergebnisse der Wiegung.
Und hier das kleine Schwesterlein.
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hotbird hat eine Reaktion von Mil erhalten in Neue Ultraleicht-AusrüstungIn der Tat eine kluge und auch nach meiner Einschätzung die richtige Entscheidung.
Keineswegs überraschend bei der Stückzahl. Die liegt eben genau bei einer Überforderung für die Schneiderin und einer völligen Unterforderung für eine Lohnnäherei. Da musst Du sicher mal um den Faktor 10 oder mehr nach oben gehen, bis das zur gewünschten Kostenreduktion führt. Die Rüstkosten für die Umstellung einer Produktion sind bei denen viel zu hoch und die paar Röcke haben sie dann in wenigen Minuten druchgeschossen. Ehrlich gesagt, wenn Du nicht daran glaubst mehr als 20 Röcke verkaufen zu können, dann nähe die selbst und mach ein Hobby draus. Dann stellt sich aber sowieso die Frage, ob sich der ganze Aufwand mit der Entwicklung des Produktes, des Webshops und allem was dazu gehört gelohnt hat. Eine Marktanalyse müsste eigenlich am Anfang so eines Prozesses stehen, um die möglichen Kosten und Gewinne mal etwas einschätzen zu können. Mit einer einzigen Lohnnäherei und nur einem Angebot kommst Du da auch nicht weiter. Da musst Du schon mehrere Angebote einholen. Mit solchen Stückzahlen ist das aber auch nicht sinnvoll. Egal, wie Du nun weitermachst, irgendwann kommst Du an den Punkt, wo Du von der Bastelarbeit zum Serienprodukt kommen musst und das erfordert Investitionen.
Das zeigt ja auch, dass die Entwicklungsphase noch nicht wirklich abgeschlossen ist. Übrigens müssen dann auch Nähte oder Schnitte auf Produktionsbedingungen optimiert werden. Ob die Scheiderin das kann? Nicht jeder Qualitätsanspruch lässt sich da aufrechterhalten. Kompromisse sind da immer gefragt.
Dann lauf Dir mal den Kopf bei der 36 km Rundwanderung frei. Viel Spaß dabei und bei der weiteren Optimierung und viel Glück mit Deinem Projekt.
Liebe Grüße
hotbird
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hotbird hat eine Reaktion von Mil erhalten in Neue Ultraleicht-AusrüstungIch bin ja völlig bei Dir und von einer Massenproduktion habe ich nicht ansatzweise gesprochen. Vielleicht war das nicht ganz eindeutig von mir formuliert. Aber zwischen Schwarz und Weiß gibt es eben auch sehr viele Grautöne und hier gilt es sicher den richtigen zu finden.
Andererseits macht eine Einzelanfertigung keinen Sinn, wenn man mit einem Webshop im Internet auf Kunden zugeht. Hier geht es erst mal um den nächsten Schritt überhaupt vom Prototypenstadium in eine Produktion zu kommen und insbesondere dieser Schritt ist mit Investitionen und den richtigen Entscheidungen in Bezug auf eine deutliche Kostenreduktion verbunden. Selbstverständlich kann man das überall realsieren, wenn man die richtigen Partner findet und die richtigen Entscheidungen trifft. Aber Nähereien sind bei uns eben kaum noch zu finden und der Schneiderin, die mit effizienter Produktion überfordert ist tut man damit auch keinen Gefallen, weil die Produkte dann zu teuer sind und sie niemand mehr kauft.
Vollkommen richtig. Allerdings stellt sich natürlich auch bei Luxusprodukten die Frage, was jemand bereit ist, dafür zu bezahlen. Für einen handwerklich eher komplexen, handgefertigten Pferdelederschuh ist da sicher eine andere Bereitschaft da Geld auszugeben, als für ein relativ simples Stück Stoff und das ist keinesfalls abwertend gemeint!
So, jetzt sind wir aber weit im OT-Bereich für diesen Faden und vielleicht auch für dieses Forum.
P.S. Interessanter Artikel, danke dafür.
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hotbird hat eine Reaktion von Mil erhalten in Neue Ultraleicht-AusrüstungKlar, geht es auch. Dennoch stellt sich die Frage auch hier effizient zu produzieren und insbesondere einzukaufen. Mal ganz ehrlich, über 50 Euro Produktionskosten für ein vergleichsweise simples Stück Stoff - ohne das Produkt abwerten zu wollen - ist Overkill. Auch für ein handwerklich produziertes Teil. Das geht definitiv biliger. Aber eben nicht von einer Schneiderin in Einzelstücken produziert. Da müssen dann halt Näherinnen mit Industrienähmaschinen ran. Und es werden halt 100 Teile im Stapel zugeschnitten, anstatt jedes Teil einzeln. Immer noch handwerklich, aber effizient.
Ein Kilt pro Stunde? In einer Näherei bestenfalls im einstelligen Minutenbereich, so jedenfalls meine Schätzung. Und ich hatte schon selbst das Vergnügen mal ein paar Tage an einer alten Dürkopp Industrienähmaschine zu sitzen, ist lange her. Aber das ist im Vergleich zu einer herkömmlichen Nähmaschine wie sie auch Schneider einsetzen so, wie wenn Du vom Fahrrad auf einen Ferrari umsteigst.
Außerdem gibt es auch hier keinen Grund nicht mal kreativ über die Produktion nachzudenken. Warum nicht mal über eine Fertigung in einer Behindertenwerkstatt oder im Knast nachdenken? Vielleicht macht das ja gerade bei so geringen Stückzahlen Sinn und erfüllt noch einen guten Zweck.
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hotbird hat eine Reaktion von Mil erhalten in Neue Ultraleicht-AusrüstungDie Zwickmühle in der Du steckst ist mir sonnenklar, denn nach über 30 Jahren in der Produktentwicklung weiß ich sehr genau was da so für Prozesse laufen, wenn man neue Ideen vermarken möchte.
Und genau das ist eben das Maß aller Dinge. Egal ob der von mir genannte VK nun genau diesen Markt trifft oder nicht. Du schreibst nicht viel über Deine Prozessketten, aber eines ist klar, bei so hohen Produktionskosten ist selbst der von Dir angesetzte Verkaufspreis zu niedrig, um damit wirklich Gewinne zu erwirtschafen.
Du schreibst von einer Schneiderin, die die Fertigung erledigt. Schon dieser Ansatz scheint mir fragwürdig, weil viel zu teuer. Außerdem scheint sie ja nicht mal über die richtigen Werkzeuge zu verfügen, was die Produktionskosten mit der Doppelnaht noch mal unnötig verteuert. Eine Schneiderin kann man vielleicht für den Bau von Prototypen einsetzen, bis der endgültige Schnitt definiert ist. Eine Näherei wäre für eine Serienproduktion sicher die bessere und preisgünstige Wahl. Aber die haben natürlich eine gewisse Mindestabnahmemenge und die musst Du vorfinanzieren. Anders wird das nicht gehen. So was in Deutschland noch zu finden, dürfte auch nicht ganz einfach sein. Da würde ich mal in Richtung Polen oder andere osteuropäische Länder schauen.
Wenn ich das richtig sehe, produzierst Du eigentlich Einzelstücke. Letztlich musst Du auf den Punkt kommen, wo Du in eine Serienfertigung gehst. Das ist selbstverständlich mit Stückzahlen und Investitionen verbunden. Da kommt niemend drum herum, der neue Produkte vermarkten will. Solche Prozesse habe ich oft begleitet und daran scheitern auch die meisten Ideen, egal wie toll sie sind. Irgendwann kommt eben der Punkt, an dem muss man Geld in die Hand nehmen und investieren, sonst kommt man nie über das Prototypenstadium heraus. Denn nur dann kann man den Einkauf von Materialien und die Produktionskosten in einer Serienfertigung so in den Griff kriegen, dass man auf einen marktgängigen VK kommt.
Momentan kaufst Du wohl alles zu Preisen ein, wie sie ein Endkunde auch bezahlt. Das wird nicht zum Ziel führen. Eine Pallette kauft man eben beim Großhändler oder Hersteller direkt billiger als Einzelstücke beim Einzelhandel. All das musst Du ausschließen, nur dann kommst Du auf realistische Produktionskosten. Und das erfordert Kapital, denn der Einkauf großer Mengen an Stoff und anderen Dingen will vorfinanziert werden.
Wenn ich das richtig sehe, bist Du gerade an dem Wendepunkt mit einer abgeschlossenen Entwicklung mit Vorserien-Einzelstücken und musst nun die Kurve zur Serienproduktion schaffen, was nicht einfach ist. Deinen Qualitätsansatz kann ich übrigens vollkommen nachvollziehen und den solltest Du auch nicht aufgeben.
Na ja, diese Aussage bestätigt ja meine Annahme. Genau die Kurve musst Du kriegen. Das wird aber nur gehen, wenn Du investierst, also ein gewisses Risiko gehst. Da gibt es mehre Möglichkeiten. Entweder Du bleibst erst mal bei der Einzelfertigung und gehst mit einem marktgängen Preis an den Start. Dann hast Du erst mal viel Arbeit, verdienst aber nichts. Dabei lernst Du dann den Markt einzuschätzen. Oder Du vertraust auf Dein Gefühl und gehst das Risiko ein. Dann musst Du aber Geld in die Hand nehmen, um größere Materialeinkäufe und Produktionskosten vorzufinanzieren, mit dem Effekt, dass Du die Produktionskosten deutlich senkst und dann Geld verdienst, wenn sich die Produkte wie geplant verkaufen. So läuft das in der gesamten Wirtschaft, da gibt es keinen anderen Weg.
Viel Glück für Dein Projekt! Die Idee ist ja grundsätzlich gut.