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Bikerafting - leicht und agil?
martinfarrent antwortete auf martinfarrent's Thema in Packraft Zubehör, Reviere und mehr
Danke @Tichu und @khyal (dein Angebot nehme ich gerne an). Ich habe für normale Bikepacking-Touren einen Ortlieb Light-Pack Pro 25 mit aufblasbarem Rückenteil. Der sitzt während ruppiger Fahrt bombig am Rücken... aber es gibt ihn leider nicht größer. Auf dem Rad ist Tragekomfort ja eh von leicht anderen Faktoren bestimmt als aufrecht gehend. Das mögliche Rumrutschen im Trail spielt eine große Rolle (aber da helfen unter Umständen schon Folien, die man aufkleben könnte). Zu erwägen/planen ist allerdings, ob ich genügend weiche Sachen zum Polstern dabei habe - die braucht dieser Rucksack ja ganz sicher. Es lässt sich ja nicht Beliebiges in die Lenkerrolle verbannen (damit Weicheres dafür in den Rucksack kommt); denn auf das Gesamtgewicht vorne muss ich schon achten, damit das Vorderrad nicht allzu träge reagiert. Wie ich gestern beim Experimentieren erneut feststellte gibt es da eine 'magische' Grenze, die recht sensibel ist. Die liegt für mich bei ganz, ganz knapp über 2000 g - für die Crocs, die als Paddelstangenschutz hinzu kommen, fliegt die ungefähr gleich schwere Gas-Miniküche also raus (und kommt in den Rucksack). Außerdem sollte die Lenkerrolle so bepackt und komprimiert sein, dass darin nichts während der Fahrt Spiel hat. Das redundante (wegkomprimierte) Volumen der Rolle kann man ja dennoch vorübergehend für Einkäufe nutzen - abends kurz vor dem Verzehr oder möglichst kurz vor dem Umstieg aufs Wasser. Dann nimmt man den negativen Einfluss auf die Lenkung halt für kurze Zeit hin. Unterm Strich heißt das: Vom Fahrverhalten her stört Mehrgewicht auf dem Rücken am wenigsten. Das finde ich ja schon immer bei jedem Bikepacking mit dem MTB. Dass es inzwischen eine Minderheitsmeinung ist, liegt m.E. am inzwischen hohen Anteil der Gravel-Bikes (und derjenigen, die ihre MTBs wie Gravel-Bikes einsetzen). Gewicht am Rahmendreieck ist auch noch erträglich - da habe ich aber alles ausgereizt. Vorne und hinten fordert statisches Gewicht m.E. den höchsten Preis. Auf dem Rücken würde ein Hiko 60 ca. 200 g einsparen (GG Kumo + Big River mit Riemen = 940 g). Die Umverteilung des Gepäcks zwecks Tragekomfort könnte komplex werden. Wenn ich es aber hinkriege, habe ich ein paar praktische Vorteile auf Tour. Ganz nebenbei würde der Hiko-Rucksack ja auch bei Regen auf dem Bike kein Wasser aufsaugen. Hm... -
Der „Kurze Frage, kurze Antwort“-Thread
martinfarrent antwortete auf fettewalze's Thema in Leicht und Seicht
Ditto. Ich fand die Abtrennung beim Packen nervig. 1m x 0,5m von einer Exped Doublemat ersetzt das mitgelieferte Schaumpolster übrigens etwas sinnvoller (ergänzt z.B. eine NeoAir Uberlite in 120 cm). -
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martinfarrent antwortete auf windriver's Thema in Philosophie
OT: Sorgt für (Gewinn-)Wachstumszwang nicht schon der Aktienmarkt? -
Bikerafting - leicht und agil?
martinfarrent antwortete auf martinfarrent's Thema in Packraft Zubehör, Reviere und mehr
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martinfarrent antwortete auf windriver's Thema in Philosophie
Dann muss er dich und @ChrisS gegensätzlich informiert haben. -
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martinfarrent antwortete auf windriver's Thema in Philosophie
Wenn der Profit an die Arbeiter in China oder in der Ukraine ginge, hätte ich gegen solche Ware überhaupt nichts. Wenn sich ein deutscher Unternehmer die Früchte chinesischer oder ukrainischer Niedriglohnarbeit in die Tasche steckt, bin ich weniger begeistert. Hat also mit Rassismus nichts zu tun. Eher im Gegenteil. -
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martinfarrent antwortete auf windriver's Thema in Philosophie
Woher hast du deinen Kenntnisstand? @ChrisS beruft sich mit seiner gegenteiligen Info immerhin auf den Inhaber selbst. -
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martinfarrent antwortete auf windriver's Thema in Philosophie
Manche können das Bike schätzen. Die anderen? Es gibt auf dem Rennrad zumindest eine gewisse Begegnungshäufigkeit mit anderen Radlern. Sowas ist den Sklaven der Prestigemaschinerie wichtig. Sie müssen die Bewunderung auch regelmäßig erleben (zumindest vermeintlich). Notfalls halten sie an jedem Café an und zeigen sich. Dann gibt es ja noch wohlhabende Leute, die sich beim Einstieg in jedes neue Hobby gleich 'das Beste' kaufen. Aber die musst du erstmal kommunikativ erreichen, damit sie auch wissen, was 'das Beste' ist. Da sie ihre Fragen vermutlich bei Globetrotter stellen, sehe ich da eher grau. -
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martinfarrent antwortete auf windriver's Thema in Philosophie
Ja, hier im Forum und beim Stammtisch wissen die Leute, was du hast. Aber reicht das wirklich für die Prestigegeier? Ein Typ wollte mir in Frankreich mal eine Mahlzeit spendieren. Ich tat ihm leid, weil ich verlottert aussah und sogar mein Rucksack aus Papier zu sein schien (ZPacks ArcBlast). -
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martinfarrent antwortete auf windriver's Thema in Philosophie
Das wird nicht klappen. Steck dir eine Dunhill-Pfeife zwischen die Zähne (so für € 400 und damit um Welten nicht die teuerste, die du kriegen kannst). Niemand, nicht einmal alle Pfeifenraucher, erkennt den Wert im Vorbeigehen. Und dabei haben sogar manche Leute von Dunhill-Pfeifen gehört... während sie bei Rucksäcken schon Deuter für teuer halten. -
Bikerafting - leicht und agil?
martinfarrent antwortete auf martinfarrent's Thema in Packraft Zubehör, Reviere und mehr
In diesen robusten 65-l-Packsack passt restlos alles, was auf dem Wasser trocken bleiben soll... und darüber hinaus überhaupt alles, was auf dem Wasser ausgepackt wird (z.B. das Wasser vom Bikerahmen, die Bike-Stiefel, das Paddel, der Inhalt der Bikepacking-Taschen und natürlich der nur vom Boot befreite GG Kumo). Eigentlich wöge er 285 g - doch mit Karabinern zur Sicherung und einem immerhin funktionierenden, wenngleich unbequemen MYOG-Tragesystem kommt er auf 420 g. Blöderweise ist er als Packliner zu unhandlich, aber beim Umtragen habe ich schon mal alles außer Bike und Boot auf dem Rücken. Schnell noch das Vorderrad wieder eingebaut... und in vielen Situationen müsste sich das Umtragen in einem Abwasch erledigen lassen. In manchen Situation kann man das Bike vermutlich sogar auf dem Boot lassen und alles überm Kopf tragen. Benutzt habe ich den Sack schon oft bei Tagesausflügen, dann aber zwischen Auto/Bushaltestelle und Fluss - sowie natürlich auf dem Wasser. Insofern weiß ich, dass er seine Dienste tut. Deutlich praktischer wäre natürlich gleich ein 65-l-Rucksack, am besten gleich tauchdicht. Aber der müsste sich von der Höhe her während der Bikepassagen stark verkürzen lassen und sollte auch nicht viel mehr als rund 900 g wiegen (wie das bisherige System aus GG Kumo und Big River-Packsack). DCF ist diesmal keine Lösung, weil fürs Bikepacking bei häufiger Berührung der Umgebung nicht robust genug. Sonst läge die Antwort schon im Schrank. Ich finde leider nichts, was nicht deutlich zu schwer wäre. Ein Rahmen wäre übrigens sogar störend, weil ich mit den Paddelblättern im Rucksack ja bereits eine Versteifung habe. Gut, das ist jetzt Jammern auf wirklich hohem Niveau... aber vielleicht kennt jemand einen Rucksack, der mir noch nicht untergekommen ist. -
OT: Klar, selbst Boris Johnson ist einer. Die Latte hängt ziemlich niedrig.
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Tipp aus lebenslanger Erfahrung: Werde einfach Engländer. Dann merkst du den Regen nicht mal.
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Bikerafting - leicht und agil?
martinfarrent antwortete auf martinfarrent's Thema in Packraft Zubehör, Reviere und mehr
Eine etwas in Vergessenheit geratene Option für Leute, die fast nur im Hochgebirge unterwegs sind, ist der DIY-Zorrocarry in seiner neuesten Version (scrollen): https://www.alexanderjaeger.de/zorrocarry-diy-gepaecktraeger/ Die Idee dahinter ist, dass man den Rucksack nur im Trail bergab auf dem Rücken trägt, bergauf hingegen auf einem stark abgespeckten Sattelstützenträger. Im Mittelgebirge wäre das ständige Absteigen und Umbauen nervig - aber wenn 1000 hm konstant am Stück zu bewältigen wären, sähe die Sache schon anders aus. Das Ganze funktioniert auch an Fullys und mit Variostützen. Für mich (und m.E. etwa bis zur Größenordung Cevennen) ist die Idee nicht sonderlich geeignet. Aber ich trage sie hier mal ein, weil ich bei der Konfiguration meines Systems mit dem Gedanken gespielt habe. ABER: Man bräuchte dafür beim Bikerafting nicht einmal einen Rucksack mit Rahmen, weil die Paddelblätter ja drin sind und den Sack komplett versteifen. -
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martinfarrent antwortete auf windriver's Thema in Philosophie
Richtig. Das Thema hätte gesamtgesellschaftlich betrachtet keine hohe Priorität... wenn man nur die spezielle Micro-Nische sähe. Es ist aber exemplarisch für den Widerspruch der beiden Rollen Konsument und Geldverdiener. Als Konsument möglichst wenig ausgeben, aber als Geldverdiener möglichst gut da stehen... diese Formel geht gesamtgesellschaftlich gerechnet nicht auf. Sie ist daher nicht im Interesse einer nachhaltigen Volkswirtschaft, sondern wird getrieben von kurzzeitigen Gewinnzielen der (fast aller) Unternehmen. Diese profitieren befristet davon, dass die Masse die genannten Rollen völlig getrennt von einander wahrnimmt - und das ist ein eskalierendes Phänomen. Als der Miele-Arbeiter noch den Fernseher von Grundig kaufte, war es weit weniger ausgeprägt (womit ich nicht sagen will, dass sich diese Uhr nationalistisch zurückdrehen ließe. Wir stehen hier vor einer globalen Herausforderung.). -
Bikerafting - leicht und agil?
martinfarrent antwortete auf martinfarrent's Thema in Packraft Zubehör, Reviere und mehr
Gab, fürchte ich. Wird womöglich nicht mehr produziert, wie ich lese. Aber man wird noch bei eBay fündig. -
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martinfarrent antwortete auf windriver's Thema in Philosophie
Du findest deine Frage nicht ein bisschen vermessen? Wie? Wurdest du dazu eingeladen? -
Was passiert, wenn über-gespendet wird? Musst du dann dein Leben lang auf dem Weg hin- und her laufen?
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martinfarrent antwortete auf windriver's Thema in Philosophie
Nee, das ist Verdeutlichung... weil auf dieser Stufe allgemein einigermaßen Konsens herrscht. Hier üben Konsumenten/Wähler seit längerem punktuell Druck aus, weshalb ich dieses Phänomen erwähnte. Gerechtigkeit findet natürlich in allen möglichen Abstufungen statt. Aber bei der Kinderarbeit wird es für alle am Deutlichsten. Ich werfe nicht dir persönlich vor, solche Produkte zu kaufen. Je informierter man über Produktionsbedingungen ist, desto eher erkennt man Ungerechtigkeiten auch unterhalb der höchsten Schreckensstufe. -
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martinfarrent antwortete auf windriver's Thema in Philosophie
Das muss man aber nicht immer unterstützen. Man kann (sogar noch unterhalb der politischen Ebene) etwas dagegen tun... bspw. keine Kinderarbeit kaufen. Gerade Leute mit halbwegs komfortablem Einkommen haben Alternativen zum ethisch fragwürdigen Billigstangebot. Dafür müssen sie bei manchen Waren aber die Umstände der Produktion kennen. Selbst bei Willigen fällt diese Info ja nicht vom Himmel. Aber natürlich: Willig sind nicht alle, die es sich leisten könnten. Es soll ja richtig Affluente geben, die höchst ungern für irgendetwas 'zu viel' zahlen. Weshalb z.B. Skilehrer kaum ein Auskommen haben. -
Bikerafting - leicht und agil?
martinfarrent antwortete auf martinfarrent's Thema in Packraft Zubehör, Reviere und mehr
Am Ende konnte ich deine Idee preislich und vom Aufwand her noch optimieren. Problem per Lenkerverlängerungsstöpsel gelöst! https://theradavist.com/2018/06/add-40mm-of-overall-width-to-your-favorite-mtb-bar-with-the-control-tech-terminator-bar-extender-plugs/ Es geht ja vor allem um das Gefühl. Man will die Breite des Gesamten an der Handkante spüren. So ist man es ja gewohnt. Einigermaßen sicher ist das Paddel eigentlich auch so; denn die Anbringung gibt ja nach allen Seiten notfalls etwas nach (und sitzt dennoch fest genug). Aber bei einem zu schmalen Lenker oder zu langen Paddel ist die Unbeschwertheit irgendwie pfutsch. -
Bikerafting - leicht und agil?
martinfarrent antwortete auf martinfarrent's Thema in Packraft Zubehör, Reviere und mehr
Daran habe ich ernsthaft noch gar nicht gedacht. Danke!!! -
Bikerafting - leicht und agil?
martinfarrent antwortete auf martinfarrent's Thema in Packraft Zubehör, Reviere und mehr
Das Problem mit den vierteiligen Paddeln: Da, wo die Segmentlänge der Stange angenehm kurz ist, hat das Blatt tendenziell einen längeren Stiel - und baut dann im oder am Rucksack zu hoch (stößt mir in der Abfahrt unter Umständen sogar den Helm vom Kopf). Es gibt zwar auch 230er Paddeln, die in beiderlei Hinsicht passen. Ein Beispiel ist mein Zweitpaddel, ein Moll Playa (Anfibio Basic). Aber damit will ich einfach nicht unterwegs sein. Ich vermisse dann die Power des Manta Ray und dessen bessere Eignung zum Steilpaddeln. Außerdem beträgt der Gewichtsunterschied rund 200 g. Etwas (an jedem Ende 15mm) Überlänge am Lenker scheint mir verkraftbarer. -
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martinfarrent antwortete auf windriver's Thema in Philosophie
Also... irgendwie finde ich es grundsätzlich frech, über die Einkommensansprüche von Handwerkern oder Outdoor-Selbständigen zu diskutieren, als gäbe es eine angemessene Obergrenze. Fragt Ihr Ärzte oder Anwälte auch, wie viel sie im Monat verdienen, bevor Ihr euch auf sie einlasst? (Klar, Anwälte bieten sich nicht nebeneinander im Internet an und treiben Preiskonkurrenz... aber trotzdem.) -
Bikerafting - leicht und agil?
martinfarrent antwortete auf martinfarrent's Thema in Packraft Zubehör, Reviere und mehr
So geht es ein bisschen besser: Das leichte Längenproblem muss erstmal ungelöst bleiben. Aber die Paddelstangensegmente sind jetzt mit Neoprensocken (die ich sowieso mitnehmen wollte) etwas geschützt. Darüber ziehe ich diese beiden kleinen Nylontaschen, in denen mir mal Fitnessbänder geliefert wurden. Dazu ein Voile-Strap. Mit dem bestellten gummierten Gurtband befestigte ich das Ganze oben und möglichst Lenker-nahe auf der Lenkerrolle. Das wird schon sehr fest sitzen. Eines Tages gibt es dann auch ausreichend robuste und großblättrige Paddel in Fünfteilung.